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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Landschaft des XVI. Jahrhunderts.

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^ e °kt und die enge Verbindung von landschaftlichen und Seelenstim-®*Unge n künstlerisch benützt. Tintoretto und die Bassano gingen ihm"^h so weit sie konnten (S. 083). Dosso Dossi kam, vielleicht selb-8 tündig, fast so weit als Tizian (S. 943, u. f.).

Seit dem Ende des XVI. Jahrhunderts ist in Italien schon ein^gemeines Bedürfnis nach landschaftlicher Anregung vorhanden, demdie noch regierenden Manieristen, wie es scheint aus Ilochmuth,2,1 genügen verschmähten. Da liess man sich ganze Schiffsladungen^ 0tl Gemälden aus der grossen Antwerpener Fabrik der Breughel^ 0l nmen. Jede italienische Galerie enthält ein paar, oft viele vonl6Sß n grünen, bunten, überladenen, miniaturartig ausgeführten Bildern,% Gche mit allen möglichen heiligen und profanen Geschichten staffirt2lI1 d. yj er von den allerfleissigsten, ohne Zweifel von .Tan, dem sog. aar nmetbreughel (15681025), in der Ambrosiana zu Mailand ; einkleiiies im Pal. Doria zu Rom vereinigt z. B. folgende Staffage: b"ftllfischfang, Austerfang, Eberjagd und eine der Visionen des Jo-an nes auf Pathmos. Dieselbe Galerie, eine der wichtigsten für diee^ a hze Landschaftmalerei, enthält auch Landschaften der Bassano, u. a.2ln °s sonst nicht genannten Apollonio da Bassano, eine grosse vonBatt. Dossi , staffirt mit einer fürstlichen Begrüssungscene unde >läufig gesagt auch einen Orpheus in der Unterwelt und eineBuchung des heil. Antonius, von dem seltenem Ilöllenbreughel.le Antwerpener Bilder sind freilich meist durch ihre Buntheit undfch das Mikroskopische ihrer Ausführung stimmungsloser als dießr Bassaniden, welche prächtige scharfe Lichter und duftige Schattenb ° r ihre Felsgebirge mit steilen Städten dahinschweben lassen.

Ausser den Gemälden kamen auch Maler aus den Niederlanden ,Matthäus Bril, der z. B. im Vatican (Sala ducale, Biblioteca ) de< luten und freie Compositionen, beide gleich stimmungslos, al fresco^ a Hc. (Ein Bild im Pal. Colonna.) Dann sein jüngerer Bruder Paule(15541626), der wichtige Mittelsmann für die Verbindung der"üklerländischen und der italienischen Landschaft. Seine frühen BilderSln 3 noch bunt (Pal. Sciarra), erst allmälig wird der Poet zum Künst- f

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Und lernt sein Naturgefühl grossartig ausspreclien. Ob er dem

j^hnibale Caracci oder dieser ihm mehr verdanke, mag dahingestellt® l 5en; jedenfalls ist er der erste Niederländer, in welchem ein-