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Vierter Band.
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terung solches sonderlich der Diensten halber er-i forderte: Daß ein jeder in den Pfarrkirchen der

> Stadt und nicht aussert der Stadt, es wäre! dann in den nächst aussert der Stadt gelegeneni Kirchen, zur Predigt gehe; wobey aber alle undi jede, Manns - und Weibspersonen, die also

aussert der Stadt zur Kirchen gehen wollten,

> ausdrüklich erinnert und beselchnet sind, auchdannzumal ihren in der Stadt selbst zu trägeregewohnten, und ihnen in Unserm erneuer-

> ten Grossen Mandat angewiesen n Kircyen-Gerüst zu gebrauchen; auf welche WeiseWir dann auch das Spazierengehen nach

! der Morgen-Predigt aussert der, Porten bewrl-ligen mögen : Und endlich, daß Knechte undMägde, und Handwerks - Gesellen in der Ge-meint» darum sie sich aufhalten, und nicht an-derstwo die Kinderlehren anhörind, und daß zudesto besserer Erzielung der Ehrbarkeit UnsereReformations - Verordnete, die Pfarrer undStillständer der Gemeinden, und die Schulmei-ster der deutschen und lateinischen Schulen dieKinderlehren jeweilen fleißig besuchen, und aufdie Anwesende genaue Aufsicht halten.

z. Neben deme verbieten Wir Unsern Ver-burgerten, und allen die sich in Unserer Stadtaufhalten, was Stands und Berufs selbigeseyen, daß sie an den Sonntagen, vor aanzlr-cher Beendigung des Gottesdienste», das ist, brsnach der Abend-Predigt, nicht änderst als umdringender Ursachen ald ebenbedeuteten Kirch-gangs willen aus der Stadt gehen, reiten nochfahren; wozu ihnen auch diejenigen, so Pferde,Kutschen, Littieren, oder Schiffe halten, nichtsdergleichen dargeben sollen, änderst beyde zu