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1795 1 >is 1799 diente, hatte besonders die Wich-tigkeit des Englisch - Ostindischen und Chinesi-schen Handels meine Aufmerksamkeit erregt.Dafs auch flufsland an dem Handel zur See nachChina und Indien Theil nehmen konnte, schienmir nicht unmöglich zu seyn. Die meisten euro-päischen Nationen, welche Seebandel treiben, ha-ben mehr oder weniger Theil an dem Handelmit diesen, an allerlei Naturgütern so reichen,Gegenden; und diejenigen von ihnen, welcheihn vorzüglich cultivirt haben , sind auch immerzu eitiom hohen Grade von Wohlstand gelangt.Dieses war der Fall zuerst mit den 3 'ortugicsen,dann mit deu Holländern, und jetzt ist es derFall mit den.Engländern. Es ist keinem Zweifelunterworfen, dafs auch Rufsland bei einem Han-del nach China und Ostindien gewinnen müs^c,ohne eben Etablissements in diesen Ländern zubesitzen. Ein Haupthindernis des Handels nachdiesen entfernten Gegenden ist der Mangel anLeuten, welche fähig sind, Kauffahrtei- Schiffezu führen. Die Offiziere von der KaiserlichenKriegsflotte sind es allein , die man dazu brau-chen könnte, und selbst von diesen hatte keiner,einige Engländer ausgenommen, noch die Ostin-dischen Gewässer besucht. Ich entscldofs michalso, naeh Indien zu gehen. Der Graf W o ro 11-zolf, Russischer Gn*.i ndlfiv m England, verschilf-te mir sogleich Gelegenheit dazu, und im Anfän-ge des Jahrs 1797 segelte ich auf einem Engli schen Linienschiffe nach dem Vorgebirge der gu-ten Hofnung, und von da auf einer Fregatte nachIndien . Ein Jahr hielt ich mich dort auf, undging, da ich e» auf einem Kriegsschiffe nichtihun konnte, von da auf einem Kaulfahrthei-fahrer nach China , um die so gefährliche Na-