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Beitrag zur Geschichte des Festunsgkrieges in Frankreich im Jahre 1815, oder Tagebuch eines Ingenieur-Officiers über die Belagerungen von Maubeuge, Landrecies, Marienbourg, Philippeville, Rocroy, Givet und Charlemont durch das von ... August von Preussen befehligte Armeecorps / von L. Blesson
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69
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von Maubeuge . - 69

mir unbekannten Gründen, blieben die Avertissements-posten bei der Transcheewache, die selbst ganz nach derQueue hinzog; vielleicht in der Absicht, den Arbeiternnicht im Wege zu seyn.

Den irten um i§ Uhr Morgens, als die Arbeit imbesten Fortschreiten war, ward die Transchee vom Cro-chet an überfallen. Der Ausfall geschah mit 5oo Mannaus der Redoute, und ward in deren Communication»unabhängig von ihrer Besatzung, organisirt. Die Trup-pen rücken in der Straße von Asse vent vor, und um-gingen durch diesen Hohlweg die Parallele; ein andererTheil ging auf die Sappen-Tête und griff von dort an.Beide Abtheilungen sollten sich in der Parallele vereini-gen', über deren Brustwehr sie, wegen der Höhe, nichtheruntèr konnten. ( 3 )

Die Artillerie hatte bereits einige ^pf. Montiere inder Transchee liegen, und arbeitete an Batterien, welche»in dem Laufgraben selbst befindlich, die feindliche Schanzeam andern Morgen beunruhigen sollten. Die Com-munication zur Parallele war im Durchschnitt kaum 2Fuß tief und eben so breit, sie ward aber vom Feindegar nicht betreten. Die vom Lieutenant Meyer augen-blicklich getroffenen Anstalten, machten es hingegen mög-lich, daß die Arbeiter derselben, den in der Transchee An-gegriffenen als Unterstützung dienten, bis die Transchee-wache heran kam.

Ganz still ging die Angriffs - Colonne bis an denHaken, in welchem die Zager lagen, überrumpelte diese,und weiterhin die Arbeiter. Letztere liefen Theilweisenach den Gewehren» Theilweise zurück; die, wie gesagt.