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veranlaßte nur die Sorge, dkr Garnison von Gerona zu vielLebensmittel zu! entziehen, O-Oonel zum Abzug, den ernach unbedeutendem Arriere-Garde- Gefecht ohne Verlust ge-gen Caldas ausführte, als Held des Tages zu Blacke zurück-kehrte, und so sich einen größeren Wirkungskreis eröffnete.
Noch am 5. waren die Franzosen über Blacke's Rückzugin Ungewißheit. Bei einem Angriff auf Angelos zogen sichdie Spanier nach Amer, wo man viel Truppen sah; überhauptherrschte links dem Ter die größte Thätigkeit, beständig wurdegeplänkert, während um Brunola alles ruhig war. GeneralJouba erhielt den Auftrag, am 6. September von Mvntagutaus, eine Erkennung gegen Llero zu leiten, fast die ganzewestphälische Division, sowie die Piemonteserdes 32,Regi-ments wurden , in mehrere Colonncn vertheilt, dazu verwen-det. Jouba wurde erschossen, nirgends war eingekleidetesMilitair gefunden worden, mit nicht wenigem Verluste kehrtendie Westphalcn zurück, um nun den linken Thalrand zu ver-schanzen. Auf dem. grünen Hügel an der Eisgrube, auf derHügelkuppe unterhalb St. Martpr und Montagut und auf ei-nem der weißenHügel, wurden neue Berschanzungen zur bessernDeckung angelegt. Die alten Bresch-Batterien wurden wiedervon neuem erbaut, nach St. Daniel rückte wieder eine Abthei-lung Würzburger, auch das Kloster St. Michael wurde besetztund verschanzt. Gegen das Kloster der heiligen Engel rückteein italienisches Regiment, erstürmte es und machte .die es ver-theidigenden Katalans niedere. Nur die Truppen der DivisionVerdiei? hielten den Monfui besetzt und betrieben die Belage-rmrgsarbeiten, die Westphalcn wurden als Deckung links den,Ter verwendest ^ . : ■ - ch,, .
Ungewiß, ob man wirklich Blacke bei Brunola noch vorsich habe oder nicht, war es zweifelhaft, ob die Belagerung