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Leipzig, bei Y o f s und Kompagnie. r 7 9 9- Vorbericht. IVIehrere und oft wiederholte Anfragen, ob die niedlichen und geschmackvollen Zeichnungen des Herrn Klinsky in Dresden, welche er für das seit dem Jahre 1795 unserm Verlage erscheinende Beckerische Taschenbuch für Gartenfreunde bearbeitet hat, nicht ohne dasselbe einzeln zu bekommen seyen, bestimmten uns endlich, den Wünschen der Freunde schöner Gartenverzierungen ein Genüge zu leisten, und diese Kupfer, mit erklärendem Texte, in einer besondern Sammlung herauszugeben. Wir glauben, dass -( 4 )- eine Zusammenstellung so vieler verschiedenen Garten - Partien u. s. w. nicht nur jedem Gartenbesitzer bei Verschönerung seines Gartens hinlänglichen Stoff darbieten, sondern auch überhaupt für jeden Freund der durch Kunst verschönerten Natur eine angenehme Erscheinung seyn werde. Leipzig, iin Februar 1799. Voss und Komp. Erste Platte. Ein Hauptgebäude eines Gartens, welches am besten auf einer Höhe, oder am Abhänge eines Berges liegt, wo man den Garten oder wenigstens den grössten Theil desselben übersehen kann. Obgleich der Geschmack erfordert, dass ein solches Gebäude schon von aussen einladend sey, so muss doch die innere Bequemlichkeit dem Aeufsern nie aufgeopfert werden. Der rechte Flügel dieses Gartengebäudes ist zur Wohnung des Besitzers bestimmt. Das Zimmer unten am Rande der Platte dient zur Wohnung, das mittelste zum Schlafen, und in dem daran Stossenden kann eine Bibliothek aufgestellt werden. Von diesen Zimmern hat man eine freie Aussicht auf stilles oder fliefsendes Wasser, und jenseits desselben auf eine Mühle oder Meierei. Auf dem linken Flügel befindet sich ein grosser Saal, der durch die obere Etage gehen kann, wenn man den obern Platz nicht anders benutzen will. Gleich neben demselben ist ein Spiel- oder Gesellschaftszimmer. Beide Flügel sind durch die Domestiken-Stube mit einander verbunden, neben welcher die Treppe in die Höhe führt. Neben der Domestiken-Stube ist die Garderobe, und an diese stösst der Portikus, vermittelst dessen man vorn Wohnzimmer in den Saal kommen kann. — Der obere Theil des Hauses kann in Rücksicht der Wohnung für die Frau des Besitzers auf dem rechten Flügel ungefähr wie unten eingerichtet werden, und über dem Gesellschaftsoder Spielzimmer kann man ihre Garderobe einrichten. — Das Ganze ist durch das Dach verbunden, welches durch grosse Halbzirkel-Fenster erleuchtet wird. Ueber der Domestiken-Stube muss eine Küche angelegt werden. Durch den Mitteltheil jedes Fensters kommt man auf einen steinernen Gang, der auf Kragsteinen ruht, und ebenfalls mit einer steinernen Brüstung versehen ist, um bei schönern heitern Wetter, wenn man nicht ausgehen will, der freien Luft und Aussicht zu gemessen. Der Massstab beträgt 20 Dresdner Ellen. Zweite Platte. Eine Gartenwohnung für einen mässig begüterten Herrn. Der Künstler ging von dem Gedanken aus, dass der Besitzer ein Liebhaber der Sternkunde sey. Ist er das nicht, so wird er doch eine schöne Aussicht von oben lieben. — Um die möglichst zusammengedrängte Bequemlichkeit in diesem angenommenen Raume zu übersehen, treten wir zuerst in das Vorhaus a. Von den drei Thüren, welche wir erblicken, gehen wir durch die zur Rechten in das Wohnzimmer b, aus diesem in das Schlafzimmer c, und endlich in das mit einer kleinen Büchersammlung versehene Studirzimmer d , aus welchem ein kleines Treppchen noch besonders -( 6 ) zur Sternwarte führt. Die Thür im Vorhause, dem Eingänge gegenüber, führt in den schön gewölbten Saal e. Zwei von den in den Winkeln angebrachten Postementen J'f dienen zu Oefen. Ein grosses über der Thür befindliches Fenster im halben Zirkel giebt die Beleuchtung. Aus dem Saale kommen wir in das Spiel- oder Gesellschaftszimmer k, dann in die Bedientenstube *, in den Treppenrauin, wo der Antritt der Treppe in das Erdgeschoss h und in die Höhe g geht. Von da, als der letzten Thüre, kommt man wieder ins Vorhaus. Da der Raum es nicht gestattete, den Grundriß vorn Erdgeschoß mit Küche und Keller noch besonders zu zeich- ^ nen, so konnten die Schornsteine nur von unten angegeben werden. Sie gehen perpendikular in die Höhe, ziehen sich oben über das Wiederlager vorn Gewölbe des Saals fort, und gehen in den vier Winkeln des Observatoriums m, welches hier etwas lichter schraf/irt ist, wieder senkrecht mit den übrigen hinzugekommenen hinaus. Von der Wartmauer bis an die Stirnmauer hervor ist über dem Saale eine Plate-forme, um die Gegend und den Himmel mit voller Bequemlichkeit betrachten zu können. Auf der Seite der Wohnzimmer hat man die Aussicht über den Garten und in die Ferne. Auf der andern Seite sind angenehme schattige Baum- Partien und ein Weg, der sich an einem Wässerchen hinzieht, das sich in angenehmen Krümmungen durch den grossen vor dem Saale liegenden Rasenplatz schlangelt. Dritte Platte. Noch ein kleines Gartengebäude, welches, ausser einigen Abänderungen, mit dem auf der zweiten Platte beinahe einerlei Flächeninhalt hat. Der Künstler hat sich hier einen Liebhaber von Menagerie zum Besitzer gedacht. Die innere Einrichtung ist folgende: a eine Bedientenstube, unter welcher ein Vorhaus liegt, aus dem man zur Treppe b, in die Küche, zum Keller, und zu den Holzplätzen gelangt, die unter der bei etage liegen. Die Treppe l> wird von oben herab erleuchtet. Auf jeder Seite derselben sind Korridors, vermittelst welcher man in alle Appartements des Hauses gelangen kann. c ist das Wohnzimmer, mit dem daran stoßenden Schlaf-Kabinett vi\ A das Vorzimmer; e die Treppe, die auf den Boden und hinab in die Küche führt; g ein kleiner Saal; /'ein Spielzimmer, welches auch zu einem Gastzimmer gebraucht werden kann; h der Speisesaal mit einem Ausgange, aus welchem man eine freie Aussicht auf das Land- und Wassergefieder hat; l eine Freitreppe, die zwischen der beiderseitigen Einzäunung herunter geht, wo auf jeder Seite ein frisches Wasser hervorquillt, dessen Abfluss das Getränk für das Landgesieder in i, und für das Wassergesieder in k giebt, Die Heckzellen sind unter der Treppe angebracht, v Vierte Platte. Dieses Gebäude enthält zwar keine weitläuftigen Partien, gewährt jedoch für einen Sommeraufenthalt hinlängliche Bequemlichkeit. Aus dem Vorhause tritt man zur Rechten in eine Bedientenstube, gera- -( 7 )- de aus aber in den Speisesaal; aus diesem in das Wohnzimmer des Herrn, und dann in das gemeinschaftliche Schlafzimmer. Neben dem Speisesaale ist das Wohnzimmer für die Frau, und hinter diesem befindet sich die Kinderstube, aus welcher ein Durchgang ins Vorhaus geht. Die Treppe führt oben wieder zu den drei artigen Zimmern, die für einen Hauslehrer und zu Gastzimmern oder zu anderem Gebrauch angewendet werden können. Der Haupteingang ist von der hintern Seite. Das Lokale dieses kleinen Hauses ist so angenommen, dass , auf beiden Seiten sanfte Hügel anscliliessen, die nicht höher sind als der Eingang. Es bildet sich also hier, nach unserer Ansicht, noch ein darunterliegendes Geschofs, zu welchem man unter der Dachtreppe hinab, so wie auch mittelst einer Treppe ins Freie gelangt. Im Saale sind drei Glastliiiren, die auf einen Gang führen, der um das Gebäude herum geht. Dem Hause zur Rechten ist ein Birkenwäldchen, und zur Linken ein Obstgarten. Vor dem Hause gewährt der Blumen- und Küchengarten eine fröhliche Aussicht. Fünfte Platte. Der Tempel der Eintracht; ein Psevdomonopteros von acht frei stehenden Säulen mit einer halbrunden Zelle, deren Oeffnung der gemeinschaftliche Durchmesser des ganzen Zirkelkreises abschneidet. Er liegt auf der Landspitze, welche zwei Wasser bei ihrer Vereinigung machen; über jedes geht eine Brücke, die den Tempel mit dem Lande verbinden. Die Aussicht vorn Tempel geht gerade auf die Vereinigung der Gewässer, deren Ufer mit ihren Gehölzen so heiter als möglich angeordnet Verden müssen. Zwischen die Säulen und hinten an der Wand können Bänke gestellt werden. Auf einer Seite jeder dieser Brücken geht eine Treppe nach dem Wasser herab, um in die darauf befindlichen Gondeln einsteigen zu können. Einen ähnlichen Tempel führte Friedrich der Grosse, zu Ehren der geschwisterlichen Eintracht mit seiner Schwester, in den Gärten bei Potsdam, von weifsem Marmor auf. Im Grunde des Haibzirkels ist das Bildn!ss dieser Prinzessin sitzend, in weifsem Marmor ausgebauet!, aufgestellt. Sechste Platte. Der Eingang in einen Thiergarten, mit einer Jägerwohnung. Letztere ist an das alte Gemäuer eines vormaligen Schlosses oder Klosters geleimt, dessen alter Eingang jetzt den Eintritt in den Garten macht. Diese / Wohnung hat ein Vorhäuschen, eine Stube und Kammer, nebst Küche für den Jäger, welcher die Aufsicht über den Thiergarten hat. Die Treppe führt zu einem Zimmer für den Herrn hinauf, das zum Theil über dem Keller neben dem Eingänge in den Garten liegt, und dann noch zu einem Zimmer im Giebel des Hauses, welches zur Gewehrkammer dienen kann. Hinter der Wohnung ist ein Schiefsstand, von welchem aus zur Uebung nach der Scheibe geschossen werden kann. — Die Wohnung könnte unter andern Umständen auch zur Gärtnerwohnung dienen. 8 c ) Siebente Platte. Dieses allegorische Bild stellt ein Denkmahl der Zeit vor. Der Künstler hat sich ein grosses Zirkelseid gedacht, in dessen Mittelpunkte auf einer Erhöhung von einer Elle eine Halbsäule mit einer herumlaufenden Bank errichtet ist. Oben darauf steht eine grosse Kugel, als Sinnbild der. Zeit. Die Halbsäule ist mit einem Bas-relief von vier tanzenden Figuren geziert, welche durch Kleidung und Kopfputz die vier Jahreszeiten cha- rakterisiren müssen. In einiger Entfernung von der Bank, so dass zwei Personen dazwischen stehen können, ist eine eiserne Treillage errichtet, in welcher vier Oeffnungen angebracht sind, deren jede auf eine der Figuren der vier Jahreszeiten weiset. Die Treillage wird mit laufenden Gewächsen besetzt, die ebenfalls von vielerlei Art seyn und die vier Jahreszeiten charakterisiren müssen. Ohne Rücksicht auf laufende Gewächse würde der Spanische Flieder den Frühling, die Rose den Sommer, die Weinrebe den Herbst und der Epheu den Winter sehr gut bezeichnen. Oben unter der Kugel wölbt sich die Belaubung und beschattet den Sitz. Ueber jeder dieser vier Oeffnungen ist das Bild, in welches die Sonne zu Anfange jeder Jahreszeit eintritt, in Bronze gearbeitet. Ausserhalb dieser Treillage geht noch ein Weg herum, und von da sind nun aus dem Mittelpunkte gehend zwölf Felder abgetheilt, die mit Blumen bepflanzt werden, die jedem Monate besonders eigen sind. Achte Platte. Ein Gothischer Saal, auf der vordem und hintern Seite mit pyramidalisch aufsteigenden Mauern von dunkeln und lichten Ziegeln, zwischen welchen das Dach versteckt wird. Das Aeussere lässt die innere Einrichtung eben nicht erwarten. An dieses Gebäude schliesst sich ein fortlaufendes dicht bewachsenes Thal, oder das dicht bewachsene Ende des Gartens an. Neunte Platte. Ein Gothisches Gewölbe, mit einem Fenster, so gross als das Gewölbe selbst, Altgothisch bemahlt, oder auch nur mit farbigen Gläsern. Im Innern sind zu beiden Seiten steinerne Bänke. Die zirkelrunde Oeff- nung nach der ganzen Breite des Saals öffnet durch eine fortgehende Reihe von Fenstern und zwei Glasthüren eine reitzende Aussicht auf eine durch Wasser verschönerte Gegend. Vor den Glasthüren ist ein Balkon. Man nimmt an, dass die Grenzmauer hoch genug ist, um den Dieben keinen Eingang zu.gestatten. V \ Zehnte Platte. Wegen seines naiven Baues kann einKärnthner Bauernhaus wohl einen Platz in einer Gartenanlage erlangen. Das auf dieser Platte abgebildete ist ganz einfach, und trägt gleichsam noch Spuren jener Zeiten, wo die Menschen noch ganz in den Wäldern vergraben waren. Es besteht nämlich aus blossen siberschränkten I ( 9 > Baumstämmen, die sich über einer steinernen Mauer, die ungefähr eine Elle über den Erdboden reicht, einer über den andern nach und nach so weit erstrecken, dass man einen sichern Gang darauf legen kann, welcher fast um das ganze Gebäude geht. a ist der Antritt zum Gange in die Höhe, b der Gang selbst, c ein kleines Verhaus mit einer Bodentreppe, d eine kleine Küche, e die Stube und f die Kammer. Im Giebel ist ein Taubenschlag, und unten zur Erde ein Stall für einheimische und fremde ökonomische Thiere. Ein anstoßendes y kleines eingezäuntes Gärtchen kann zu manchen landwirtschaftlichen Futterversuchen dienen, Eilfte Platte. Das hier abgebildete Winzerhaus besteht aus einem Vorhause a, wo die Bodentreppe hinausgeht und ein kleiner Herd ist; einer Wohnstube b, mit zwei Kammern c und d\ einem Stalle für einige Kühe oder Zie-* gen e; einem kleinen bedeckten Gange g, zum Trocknen verschiedener Sachen, der zugleich mit zum Ausgangs nach einem kleinen Küchengarten oben auf dem Gewölbe zwischen dem Winzerhäuschen und dem Belve- dere dient. Auf der Giebelseite/stehen Bienenstöcke. Vordem Hause ist ein Rasenplatz zum Bleichen, der von Kornfeldern und Weinbergsgefilden begrenzt wird. Zwölfte Platte. Es ist bekannt, welchen Aufwand die Griechen und Römer bei ihren Badeanstalten machten. Bei dem auf dieser Platte abgebildeten Badehause ist nur auf das Nöthigste Rücksicht genommen. Der vorgezeich- nete Plan ist durch ein Versehen im Kupferstiche verkehrt dargestellt: denn das, was im Plane hinten ist, nämlich die Thür, die zum fließenden Wasser führt, ist im Aufzuge vorn; daher muss auch der Grundriß erklärt werden, wie er hier vor uns liegt. Das Bad besteht aus einem Viereck, wovon jede Seite i 3 Ellen und 18 Zoll lang ist. Auf zwei Seiten ist ein Portikus angehängt, der sowohl zum Abkühlen, als zu einer gelinden Bewegung dient. Rechter Hand kommt man vermittelst eines kleinen Vorhauses in ein Kabinet, wo man sich auszieht. Aus diesem geht man ins Badezimmer, wo die Einrichtung getroffen wird, daß man, nach Bedürfniß, kalt oder warm baden kann. Nebenan befindet sich ein kleines Kabinet oder eine Bade-Garderobe. Aus der Thüre führen Stufen in ein dicht vorbei fließendes Wasser, wo man auch schwimmen kann. Links vor der Treppe vorbei gelangt man in die Küche, welches auf der Platte die unterste Partie ist; hier kartn das Wasser zum Bade gewärmt, und auch gekocht werden. Die obere Etage, zu welcher die Treppe führt, besteht nur j aus einem Saale, der von zwei Seiten beleuchtet wird, und dessen Form durch einen lichtem Straf,er bestimmt ist. Auf jeder Seite der Beleuchtung kann man durch eine Thür auf den freien über dem Portikus gelegenen Platz gelangen, wo man Orangerie und fremde Gewächse in Kübeln aufstellen könnte. Die obere Etage hat vier Frontons, in deren Feldern Genien mit Delphinen scherzend en Las relief dargestellt werden könnten. — Der Künstler hätte die hintere Partie, die aber auf dem Aufrisse die vordere ist, dunkler und schattiger darzustellen gewünscht; allein die Facade ließ es nicht zu, weil sie sonst verdeckt worden wäre. Uebrigens ist noch 2 -( 10 )- ein kleines Versehen des Kupferstechers zu bemerken: der obere Sims ragt nämlich im Kupfer auf jeder Seite zu viel hervor, welches ein schweres und plumpes Ansehen giebt. Dreizehnte Platte. Ein Gartengebäude, welches in der Mitte eines Englischen Gartens stehen und darin zwei, drei, vier Ansichten geben kann. Die hier gewählte ist von einem grossen grünen Platze angenommen, von dem man durch zwei krumme Wege über zwei Freitreppen hinansteigt. Der eine Weg kann aus dem Gebüsche kommen, der andere an der Wiese hinlaufen. Von der Treppe gelangt man in den frei stehenden Salon, aus dessen Mitte man in die beengtere angenommene Englische Partie oder hinten auf Wasser sehen kann. Der hintere Kaum auf dieser Seite kann zur gesellschaftlichen Versammlung dienen, und die zwei Partien zur Finken ebenfalls. Der achteckige Salon kann das Speisezimmer seyn, und das Wohnzimmer gegenüber. Neben dem« selben ist die Treppe zum obern Stock, wo Quartiere sind. und Bediente schlafen können. Selbst das Schlaf - kabinet des Herrn kann oben hinauf verlegt werden. Der achteckige Saal kann durch ein Kamin geheitzt werden; das Wohnzimmer aber hat einen Ofen. Auf der andern Seite ist die Treppe in das Souterrain, wo die Küche u. s. w. seyn kann. Die rechte Seite der Ansicht muss durch Bäume verdeckt seyn, damit man ungesehen in das Souterrain kommen könne. Vierzehnte Platte. Ein Sitz, Philomelen gewidmet. Er ist ganz einfach über ein Wässerchen geschlagen, und besteht zum Theil aus Stämmen, zum Theil ist er mit Rinde bekleidet. Inwendig sieht man die Sparren mit ihren Querhölzern, in deren Felder «och ein anderes Quadrat von schwächerem Holze gesteift ist, worin sich eine Rosette von Moos befindet. Ringsherum ist eine Moosbank. Das Ganze ist mit Schilf oder Stroh gedeckt. Vorn über der Mitte des Einganges, welcher von zwei Säulen getragen wird, deren jede aus vier zusammengefügten Stämmen, zwei kiefernen und zwei birkenen, besteht, befindet sich eine Inschrift: Philomelen, die ebenfalls mit Baumästchen ausgelegt ist. a ist ein offener Gang, der, vor dem bedeckten Sitze vorbei, auf die andere Berglehne führt; b das Gebäudchen, und c der innere sich herumziehende Sitz. Fünfzehnte Platte. Eine Fischerhütte von natürlichem und ungesuchtem Ansehen. Ein alter Thurm mit einer Mauer veranlasste den Fischer, sich dabei anzusiedeln. Von der Wasserseite kommt man vermittelst einer hölzernen Freitreppe zum Thurme in ein kleines Vorhaus mit einem kleinen Herde, und von da in eine Stube und Kammer, die beide mit Mobilien versehen sind, wie man sie bei einer Fischerfamilie erwarten kann. Aus der Wohnstube kommt man wieder in ein anderes Vorhaus, das linker Hand die Treppe zeigt, die in den alten abgebrochenen Thurm hinauf führt, wo man eine Bank anbringen kann, um der Spiegelhellen Fläche des Was- -c XI )- sers von der Höhe zu gemessen. Zugleich zeigt dieses Vorhaus auch den Ausgang, mittelst einer hinabführenden Treppe. Der Ausgang ist in einer Mauer, die, mit dem Thurme verbunden, von der Landseite eine Ruine darstellt. Im Thurme unter dem Eingänge ist ein ehemals gewesener Abfluss von irgend einem kleinen Wässerchen. Fischergerätbe, Hamen, Angeln, Netze u. s. w. werden aussen mahlerisch herum gelegt. Die Mauer mit dem Thurme kann mit Winterlaub, Epheu und Wein bekleidet werden, und eine natürliche Laube, mit Weinreben bedeckt, würde den Eingang noch reitzender machen, Sechzehnte Platte. Die Vorstellung eines Eingangs in einen Garten von der Landstrasse. Dieser Gedanke enthält gleichsam die Einladung des Besitzers an Wanderer und Spaziergänger; an erstere durch zwei Brunnen und Ruhebänke, und an letztere durch eine passende Inschrift, die über den Eingang geschrieben werden kann. Siebzehnte Platte. Bei der grossen Verehrung, welche der Blumengöttin Flora in unsern Zeiten erwiesen wird, kann ein Gedanke zu einem ihr gewidmeten Tempel nicht unwillkommen seyn. Der auf dieser Platte vorgestellte gehört zu der Ionischen Ordnung, a bezeichnet die Vorhallen, und b den Unterbau oder Würfel, die Statue der Göttin auszustellen. Wünscht man den Raum zu verschließen, so darf man nur auf beiden Seiten Glasthüren anbringen. Auch können Schränke zur Aufbewahrung natürlicher Abdrücke von Pflanzen und Sämereien, zu Aufstellung von Büchern angebracht, und Abbildungen von seltenen Blumen unter Glas in Rahmen darüber aufgehängt werden. Der Tempel steht an einem fließenden Wasser, aus dem man gleich auf Gondeln in die Hallen des Tempels gelangen kann. Hier können auf beiden Seiten die Wasserpflanzen und Wasserblumen angebracht werden. Die vordere Seite muss über die ganze Blumenflor herrschen. Uebrigens ist noch anzumerken, daß wegen des Raums der Grundriß nach der Länge vorgelegt ist, obschon der Aufriß sich von der kurzen Seite zeigt. Achtzehnte Platte. Eine Eisgrube, welcher der Künstler die Ansicht einer Art von Egyptischen Katakombe gegeben hat. Dieser Geschmack ist hier um so weniger zwecklos, da das Gedrängte und Dauerhafte dieses Stils das Andringen der äußern-warmen Luft auf den Eingang zurück hält. a bezeichnet die Vorhalle; b die Treppe in die Tiefe; f die gewölbte Grube; c, nämlich die weißen Streifen, die eichenen Balken zur Unterlage des Eises; d das Postament, auf welches zu mehrerer Charakteristik ein Sphinx gelegt werden kann. Zwischen demselben und der Stirnwand der Grube sind einige Stufen, die auf einen Weg über das Gewölbe führen, das mit Erde und Sträuchen bedeckt ist. Die Lage der Eisgrube muß gegen Mitternacht gerichtet seyn. Wo möglich muß ( 12 ) sie mit zwei Thüren vermacht werden, und nicht weit vorn Wohnhause seyn, weil sie oft besucht wird. Kann man sie in einiger Nähe von Wasser anbringen, so ist es desto vortheilhafter. Neunzehnte Platte. Eine einfache, etwas breite Brücke, die über ein Bergwasser führt. Weil letzteres im Sommer eine angenehme Kühle gewährt und man überhaupt gern auf einer Brücke in einer anmuthigen Partie verweilt, so ist hier über einen Theil der Brücke ein Zeltdach ausgespannt, welches vor den Strahlen der Sonne schützt, und wohin sich nun Tisch und Bänke bringen lassen, um sowohl der Kühle als des lieblichen Anblicks dieser Partie mit aller Bequemlichkeit gemessen zu können. Dieser Gedanke ist ganz neu, und wird gewiss denFreun- den der Natur und Gartenkunst gefallen. Unter dem einen Brückenjoche läuft am rechten Ufer ein Weg hin, der mit einer Weidenhecke eingefafst ist, und von demselben kann man unter der Brücke in und aus den Kähnen oder Gondeln steigen, die zu diesem Behufe hier bereit stehen, a ist die Brücke, b die Bank, und c der Weg, der unter der Brücke wegführt. Von der Brücke aus zieht sich der Weg zur Linken durch eine schattige Partie zu einem Quell hin, welcher in das vorige Wasser abfliefst. Zwanzigste Platte. Ein alter Thurm von einer Bastei oder einem alten Kloster, dessen Gewölbe und Bruchstücke dem Weinbauer Gelegenheit gegeben haben, sich hier anzusiedeln. Vermittelst einer Weinlaube d, unter welcher der Weg am Fusse des Weinbergs oder in einiger Erhöhung des Berges sich hinzieht, wird man am Ende auf zwei Wege geleitet. Der zur Rechten schlingt sich um die alte Mauer herum, hinter welcher die Presse und Kelter in Gewölben befindlich sind, und dann hinauf bis zur Höhe der alten Mauer, wo das Winzerhaus steht. Der Weg zur Linken, von der Laube aus, geht auf einen Absatz des Thurms, welcher mit einer steinernen Brüstung versehen ist, und mit dem runden Thurme parallel läuft. Von diesem Wege oder dieser Gallerie geht ein Eingang in das Kabinet a, welches man auch für eine kleine Kapelle nehmen kann. Der Ausgang dieses Wegs leitet alsdann wieder durch eine Partie von hochstämmigen Bäumen zu einem schattigen sanften lhale, in dessen Tiefe ein kleines Waldwasser Hiesst, Oben auf dem Thurme ist ein kleines Belvedere, das dem Winzer im Winter zum Holzraume dienen kann. Ein und zwanzigste Platte. Ein Denkmahl — das Sinnbild eines alten Ritters. Es ist mit einem Gothischen Dache überbaut, und macht in dieser Gestalt einen sehr mahlerischen Gegenstand des umliegenden Bezirks aus. Hinter der Statue ist ein Sitz angebracht, um der Aussicht zu gemessen. « ist die Treppe, und b der Sitz hinter dem Monumente. ( 13 ) Zwei und zwanzigste Platte. Da viele fremde Gewächse, die wir bei uns fortzupflanzen wünschen, unser Klima nicht vertragen, so hat man schon frühzeitig angefangen, Gebäude und Behältnisse für sie einzurichten, in denen man ihr gewohntes Klima so gut als möglich nachzuahmen sucht. Der Künstler hat hier ein solches Gebäude, nämlich ein Gewächshaus, angegeben, das aber, ausser seiner Bestimmung, auf der Rückseite zugleich ein angenehmes Bild machen kann. Es ist ganz im Gothischen Stil. Der vorgestellte Aufzug ist die Nordseite. Die Hauptöl'fnung führt rechter Hand zur Treppe, linker Hand zu einer Stube für den Gärtnergesellen, der die Aussicht über die Oefen im Gewächssaale zu führen hat, die durch Kanäle von Kacheln ringsherum geleitet werden. Der Saal geht bis unter das Dach in die Höhe. Um so viel Sonnenwärme als möglich zu bekommen, werden die Schäfte ganz schmal gemacht, welches sich mit dem Gothischen Charakter auch recht gut verträgt. Sowohl auf der Morgen- als Abendseite können zwei zirkelrunde Fenster gemacht werden, von denen zwei in den Saal gehen, eins in die kleine Stube des Gärtners, und das vierte auf die Treppe, die in das oben über dem Eingänge liegende Zimmer führt, wo die Sämereien aufbewahrt werden. Drei und zwanzigste Platte. Ein Yogelh aus von rohen Baumstämmen. Zwischen den beiden Abtheilungen desselben sind damit verbundene doppelte Ruhebänke angebracht, um den Gesang der Vogel zu jeder Stunde des Tages im Schatten gemessen zu können an aa sind die Bänke, und b b die beiden Abtheilungen des Vogelhauses. Vier und zwanzigste Platte. Wasserfälle, wo sie anzubringen sind, dienen unstreitig Naturgärten zu einer grossen Verschönerung. Es sind derselben auf dieser Platte zwei angegeben. Der obere gehört in eine waldichte Gegend. Der Künstler hat sich hier eine Brücke gedacht, die der brausende Waldstrom einmal zerrissen hat. Um jedoch den Schritt des Wanderers nicht aufzuhalten, ist das Fehlende der Brücke mit einem blolsen Stege ersetzt. — Der zweite Wassersall hängt freilich ganz von der Gegend ab, und möchte im flachen Lande grosse Schwierigkeiten haben. Er stürzt sich von einer ansehnlichen Felsenmasse herab. Gegenüber befinden sich Ruinen von einem Tempel im Altgriechischen Stile, zu welchem schöne Baum-Partien führen. Fünf und zwanzigste Platte. Eine Einsiedelei, welche ihrer Natur und Bestimmung nach an einem traurigen und wilden Orte steht, Das äussere Stangenholz kann durchgehen, oder inwendig auch anders dekorirt werden. Will man zwei Partien darin haben, so darf man nur eine Scheidewand ziehen. Ein Sopha und ein Stuhl von Baumstämmen können zu Mobilien dienen. Holz, Rinden und Moos können zu inneren Verzierungen gebraucht werden; diese -( ^4 )- müssen aber zum äussern Charakter passen. Unter der Felsenwand könnte man in einer Vertiefung eine Kapelle anbringen. Ehe man zur Einsiedelei kommt, sieht man ein kleines herabplätscherndes Wasser. Der Weg, der dahin führt, muss etwas uneben seyn, und die Brücke alt und baufällig. Sechs und zwanzigste Platte. Diese Brücke, in einem edein Stile, wäre bei einem Wohngebäude oder bei einem andern in ähnlichem Stile am vortheilhaftesten anzubringen. Sie ist von einem hohen Ufer angenommen; wenn aber das Ufer niedrig ist, so können die Bogen flacher eingerichtet werden. Auf jeder Seite kann man vermittelst einer Treppe zu den Gondeln hinab gehen. Die Löwen auf den Postamenten können die Ketten der Gondeln halten, oder letztere können auch an den Postamenten vermittelst eines Ringes befestigt werden. Die entgegengesetzte Seite der Brücke könnte man als eine Ruine darstellen; sollte es eine Gothische seyn, so musste man auf der andern Seite die Bogen darnach einrichten. Auf dem eisernen Geländer der Brücke kann das Rosettchen auch vergoldet werden. Die Breite ist willkührlich. — Auf der nämlichen Platte befindet sich auch eine kleine hölzerne Hängebrücke und zwei Englische Gartengeländer oder Geländer zu geraden Brücken. Sieben und zwanzigste Platte. Garten - Me üblen. Die Gartenbänke sind so angenommen, dass sie auf zwei Seiten benutzt werden können. Die hier gewählte Ansicht der einen kann bei jeder ernsthaften Architektur Statt finden. Die Bank a hat drei Felder, und jedes kann dergestalt vermittelst eines Gelenksund einer Feder herumgeschlagen werden, dass die Lehne vor kommt. Die zweite b ist eine ähnliche Bank von einem andern Muster, die eben so gebraucht werden kann. Von den übrigen Mobilien ist c ein Sessel, bei einer Gothischen Ruine zu gebrauchen; d ein leichter Gartenstuhl, der bequem herumgetragen werden kann, e ebenfalls ein Gartenstuhl mit einem Rohrsitz; f eine Bank bei einer Einsiedelei, und y ein Stuhl dazu vonBirkenstämmen, mit Bast und Moos zusammen gebunden und mit Haselzweigen ausgedockten. A c lt t und zwanzigste Platte. Eine Karte von dem Englischen Garten zu Carlsruhe in Schlesien. Die Gegend, welche vormals eine waldichte Wiklniss und der Aufenthalt reifsender Thiere war, ist gegenwärtig in einen der nnmuthig- sten Gärten verwandelt, und ein Lieblingsort für ländliches Vergnügen und gesellige Freude. Die Geschichte der Entstehung dieses schönen Gartens nebst einer Beschreibung aller Anlagen in demselben, sehe man in W. G. Beckers Taschenbuche für Garten-Freunde für 1797, S. 79—134. Neun und zwanzigste Platte. Der Salon in dem Englischen Garten zu Carlsruhe in Schlesien. Man sehe das angeführte Taschenbuch a. a. O. C IS ) Dreissigste Platte. Das Chinesische Vogelhaus im Englischen Garten zu Carlsruhe in Schlesien. Es stellt auf einer länglichen Insel, die der Kanal umgiebt, über welchen eine hohe Chinesische Brücke dahin führt, die auf jeder Seite i 3 Stufen, und 48 Fuss Länge und 12 Fuss Höhe hat. Die Gondeln können also ungehindert durchs,-ihren; doch ist sie unten durch eine verschlossene Thür von Stacketen gesperrt, damit durch das öftere Hin- und Herfahren die Vogel nicht zu sehr aufgescheucht werden. Die Insel ist mit verschiedenen Arten von Bäumen bepflanzt, und das kleine Chinesische Gebäude steht in der Mitte auf einer kleinen Erhöhung. Es ruht auf sechs Säulen, und ist am obern und untern Dache mit gläsernen Glöckchen versehen, die, vorn Winde bewegt, harmonische Töne hervorbringen. Oben auf der Spitze sitzt ein Chineser mit seinem Schirme. Will man sich dem Gebäude nähern, so muss man durch die Thür eines niedrigen Geländers eintreten, wo man einen rings herum mit Schalknochen gepflasterten Gang findet. Durch die Gitter von starkem Draht, die an den Säulen befestigt sind, erblickt man das Gewühl der Vogel, die alle aus der dasigen Gegend zu einem kleinen Staate vereinigt sind, und denen man auf Bänken unter dem kühlenden Schatten der Bäume ruhig zuhören kann. Ein und dreissigste Platte. Noch eine Partie aus dem Englischen Garten zu Carlsruhe in Schlesien, die Meierei genannt. Rund herum geht ein breiter mit Linden besetzter Weg, wo man ausruhen und sich mit frischer Milch erquicken kann. Das Gebäude ist rund, hat aber an den vier Seiten kleine, etwas oval gebaute Flügel mit hohen hölzernen Säulen, die mit Moos ausgelegt sind, Es hat ein artiges Ansehen. Das mittlere Gebäude hat unter dem Dache acht Fenster. Geht man in dasselbe hinein, so kommt man links durch einen Zwischenraum in den Kühstall, wo einige Schweizerkühe gehalten werden. Rechts ist die Wohnung der Frau, die das Vieh besorgt. Dann kommt man durch Zwischengänge noch in zwei gemahlte Kabinette, die zur Bequemlichkeit der da einkehrenden Gäste dienen. Gleich dem Eingänge gegenüber, so wie auf den drei übrigen Seiten, sind Thüren, die in einen geräumigen und runden Saal führen, der die ganze Höhe des Gebäudes hat und mit acht Ionischen Säulen geziert ist, um welche man rings herum gehen kann, ehe man in den Saal selbst tritt. Diese Säulen tragen die obere Verdachung, und durch die bemerkten acht Fenster wird der Saal von oben beleuchtet. Zwei und dreissigste Platte. Endlich hat man auch angefangen, die geschmacklosen Formen von Denkmählern auf unsern Kirchhöfen zu verdrängen, seitdem man in Gärten dergleichen Denkmähler von angenehmen Formen aufgestellt hat. Ueberall, besonders bei neu angelegten Kirchhöfen (wovon der zu Dessau als ein Muster genannt zu werden verdient), sollte man darauf sehen, dass keine so schlechten Monumente errichtet würden, wie ehemals. Einfache und edle Formen sind ja keineswegs kostspieliger, als die oft überladenen Grabmähler mit schlechten A -( 16 ) Figuren und schreienden Vergoldungen, wie man sie so häufig wahrnimmt. In dieser Absicht werden auf gegenwärtiger Platte zwei Denkmähler von der Hand des Hm. Hofbildhauers Pettrich in Dresden geliefert, die jedoch nicht für Kirchhöfe allein, sondern auch für andere Orte angewendet werden können. Drei und dreissigste Platte. Für die Liebhaber der Botanik ist hier ein Kästchen zu Anlegung eines Kabinets von Bäumen und Sträuchern abgebildet. Die Erfindung desselben ist vorn Freisterrn zu Racknitz. a ist das Kästchen, mit halb in die Höhe gezogenem Vorschiebet; b giebt die Einrichtung deutlicher an; f ein herausgezogener flacher Schieber; c der Grundriß des Ganzen, worin f die Einrichtung der vier untern Schieber, e der Raum für grössere Saamenkörner, und dd die Fächer zu 24 Gläschen zu Sämereien und Kernen anzeigen. Das Profil und die Einrichtung der Gläschen ist auf der Mitte der Platte unter d noch besonders dargestellt. Die nähere Einrichtung und Beschreibung dieses Holz-Kabinets beliebe man in W. G. Beckers Taschenbuche für Garten -Freunde für 1797, 8. 240 — 276, nachzusehen. Vier und dreissigste Platte. Gartenbänke und Brüstungen. Die I. Bank könnte in der Gegend des Bades, die II. bei den Wohnhäusern, und die III. beim Gewächshause angebracht werden. Die IV. und V. Bank können sowohl von gehobeltem als von natürlichem Holze verfertigt werden. Das Nämliche gilt auch von den viererlei Brüstungen. Fünf und dreissigste Platte. Wegweiser und Meilenzeiger. a ist ein Altrömischer Meilenzeiger, wie deren noch zwei in Rom auf dem Kapitol stehen: — b ein viereckiger Zeiger, mit überragender Platte und zwei Ruhesitzen c; — d ein Stein für einen Platz, wo sich drei Wege vereinigen oder durchschneiden; — e ein oblonger, oben abgerundeter pyramidenförmiger Stein;/ ein runder mit vier Aermen auf einem Kreuzwege und mit zwei Wasserbehältern; doch kann, nach Beschaffenheit der Umstände, auch nur einer Statt finden; h und i zwei Wegweiser im Gothischen Geschmack. ■r? <7,„y k— —J * I ^ sa^ss; jabafigfK^ MM '.1ÜDÄ-. SWcti BaSSSSfe ->!>- ><: .vj »• *- W 4. 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