VMt- < ii ' Ir' ^ V: ■‘Tt« .1? 3 :> »1'- ■ ■ f* *£*£/* ; «i >-4\ r***- v*, .„ i' • ■:; Vs* ■■ '■<*■ . ■ ■ V ■>/ ■** ^* v >7- -■V . rs* ■ •V ^ ,#>• / VV* r 1 E&fc&ef: v't'iins fciiisit E. T. H. £ ■«s^iyäsS Die geographische VerbrciUuig der Schmetterlinge Deutschlands und der Sclnveiz. Zweiter Theil. 'OA Afr 1% && Die geographische Yerbreitung der SCHMETTERLINGE Deutschlands und der Schweiz. Nebst Untersuchungen über die geographischen Verhältnisse der Lepidopterenfauna dieser Länder überhaupt. Von Dr. Adolf Speyer und August Speyer. Zweiter Theil. Die Noctuinen im weitern Sinne. (Cyinatophoridae, Noctuina s. str., lleltoidea, Chloephoridae, Nolidae, Brephides. Nebst Nachträgen zum ersten Theile. Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann. 1862. v. v i f <".§|xi'^|^' i j / | -| t *• >■ ** •*■«-•■ a -?■ 31 , 5 , .'S -VÄ- ?. i- 4. a &r% ■•;' ' ■' *wc ,*tu&%•£* Inhalt Allgemeiner Thcil. Seite Uebersicht der Lepidopterenfauna Deutschlands und der Schweiz (II. Noctua L. etc.). 1 XVIII. Noctuina s. 1.14 Vertheilung über das Gebiet.13 Wagerechte Verbreitung.17 Senkrechte Verbreitung.44 Wohnplätze (stationes).30 Verhältniss der Fauna des Gebiets zu der von Europa.— Verbreitung der Noctuinen des Gebiets ausserhalb Europas .34 Verhältniss zur Mittelmeerfauna.35 Verhältniss zur arctischen Fauna .38 Das europäische Lepidopterenreich.39 Specieller Theil. Ergänzungen zum Verzeichniss der Ordinarien, Abkürzungen ... 40 XVIII. Noctuina s. 1. t 1. Cymatophoridae HS .*1 4. Noctuina s. str.44 3. Deltoidea Latr .438 4. Chloäphoridae Gn .449 5. Nolidae Gn . 250 6. Brephides HS . 253 IV Inhalt. Seite Quollenverzeicbniss. Anmerkungen. Nachträge und Verbesserungen zum spcciellcn Theile beider Hände. 1. Zum ersten Bande. 2. Zum zweiten Bande. Allgemeinste Resultate. Register über die im speciellen Theile des Werks vorkommenden Gattungen, Arten und Synonyme. 235 261 267 290 293 300 Vorwort. Das Erscheinen dieses zweiten Theiles unseres Werks, bei dessen Abfassung der Unterzeichnete leider die Unterstützung seines Bruders und Mitarbeiters fast ganz entbehren musste, ist durch ein Zusammentreffen ungünstiger Umstände verzögert worden. Es umfasst derselbe die Noctuae der altern Systeme, nebst jenen kleinern Gruppen der Hetero- ceren, welche, früher allgemein den Pyraliden und Tortricinen zugezählt, von Herrich-Schäffer mit Recht — wie ihre Metamorphose bestätigt — von den Mikrolepidopteren getrennt und zum Theil (Nola) den Lithosiden, zum Theil den Noctuinen unmittelbar einverleibt, oder endlich als besondere Gruppe (Nycteolidae) den letztem angereiht wurden. Um einen gemeinsamen Namen für das in diesem Bande gemeinsam Behandelte zu haben, fassen wir diesen ganzen Complex von mehr oder weniger eng verbundenen Gruppen (einschliesslich der beiden sonst als Geometriden angesehenen Arten Av. flexula und Bol. fuliginaria) als Noctuinen im weitern Sinne zusammen, und zerfallen dieselben in die 6 Tribus der Gymatophoriden, Noctuinen im engern Sinne, Deltoiden, Chloöphoriden, Noliden und Brephiden. Dass diese Abtheilungen gleichwerthig und durchgehends natürlich und fest begrenzt seien, soll damit keineswegs VI Vorwort. behauptet werden. Die Systematik der Noctuinen*) ist aber noch nicht einmal soweit zu einem vorläufigen Abschlüsse gekommen, dass sich eins der vorhandenen neuern Systeme eine allgemeinere Geltung hätte verschaffen können, wenigstens in Deutschland, ln Frankreich und vielleicht auch in England mag Guenee’s Werk eine solche prädominirende Stellung einnehmen. Aber so vollgültigen Anspruch sich auch der Verfasser desselben durch seine umfassende und in vieler Ileziehung vor- treilliche Arbeit auf dankbare Anerkennung erworben hat. so ist doch nicht zu verkennen, dass ein beträchtlicher Theil seiner Gattungen auf rein habituelle Aehnlichkeiten gegründet ist und einer strengem Prüfung nicht Stand hält. Ilerrich-Schäffer gesteht die Mängel seiner Noctuen- genera selbst ein. Lederer hat die in der Form der einzelnen Kiirper- theile hervortretenden Verschiedenheiten am sorgfältigsten untersucht und wenn er auch in der systematischen Vcrwerlhung derselben theil— weise fehlgegriffen hat, so halten wir doch seine Noctuengallungen im Ganzen genommen für besser begründet als die von Herrich-SchäfTer und Guenee und haben sie deshalb mit einigen , zum Theil der fleissigcn und tüchtigen Arbeit II. von Ileinemann’s (die Schmetterlinge Deutschlands und der Schweiz) entlehnten Veränderungen, auch hier zum Grunde gelegt. In der Nomenclatur sind wir jetzt, nach Lederer’s und Ueine- mann’s Vorgänge, dem strengen Prioritätsprincip um so lieber gefolgt, als wir damit unsere Anerkennung der auf der Dresdener Entomologen- Yersammlung im Jahre 1858 berathonen und von Herrn von Iviesenwetter codificirten »Gesetze der entomologischen Nomenclatur« praktisch be thätigen konnten. Die Einrichtung dieses zweiten Theils ist im Uebrigen dieselbe, wie die des ersten, nur haben wir uns der Raumersparnis zu Liebe, soweit es ohne wesentliche Beeinträchtigung der Deutlichkeit und Vollständigkeit geschehen konnte, gedrängter Kürze noch mehr als dort belleissigt. Trotz der viel grossem Zahl von Arten, welche der gegenwärtige Band *) Vcrgl. über diesen Gegenstand Stettiner entom. Zeitung, \ 860. S. 69 fgg. Vorwort. VII bespricht, ist deshalb die Zahl seiner Bogen geringer als die des ersten. Die Nahrungspflanzen der Raupen wurden, soweit sichere Erfahrungen darüber Vorlagen, bei den monophagischen Arten stets und überhaupt da angegeben, wo ihre Standorte bezeichnend für das Vorkommen der betreffenden Thiere sind und deren Auffindung erleichtern. Unsere Kenntnisse Uber die geographische Verbreitung der Nocluinen stehen an Vollständigkeit erheblich gegen jene zurück , deren wir uns in Bezug auf die meisten den Inhalt des ersten Bandes bildenden Familien rühmen dürfen, und im geraden Verhältniss zu dieser unvollständigeren Kenntniss sind natürlich auch die aus den Einzelbeobachtungen abgeleiteten Schlussfolgerungen unsicherer. Es werden durch dieselben übrigens die im ersten Theil gewonnenen Resultate in allen wesentlichen Punkten bestätigt. Weniger noch als die Noctuinen ist der Rest der Lepidoptera, die Spanner und Kleinfalter, für eine Bearbeitung, wie die vorliegende, reif. Zu dieser in der Sache selbst liegenden gesellen sich äussere Schwierigkeiten , welche eine Fortsetzung dieses Werks in der begonnenen Weise in Frage stellen, und wir betrachten dasselbe als ein vorläufig abgeschlossenes. Der gegenwärtige Band erhält deshalb als Beigabe alle einigermaassen wichtigen neuern Beobachtungen, die uns seil dem Erscheinen des ersten Theils aus gedruckten und ungedruckten Quellen über die in demselben abgebandelten Arten bekannt geworden sind. Zum Schlüsse unseres Werks aber haben wir in einem kurzen Resume die bemerkenswerthesten allgemeinem Ergebnisse unserer Untersuchungen zusammengestellt. Wir hoffen, dass einige derselben — indem sie die Wirkung allgemeiner, die Verbreitung und Vertheilung der Thierformen über den Erdboden regelnder Gesetze auf beschränktem Felde veranschaulichen und erläutern — für die Zoogeographie überhaupt von Interesse sein werden. Für die Verfasser selbst waren diese, wenn auch spärlichen und zum Theil noch hypothetischen, Resultate die lohnendste Frucht einer mühsamen und zeitraubenden Arbeit. VIII Vorwort. Das Zustandekommen dieses Werks ist nur durch ein Zusammenwirken Vieler für denselben Zweck möglich geworden. Den zahlreichen Freunden, die uns dabei ihre uneigennützige und nachhaltige Unterstützung liehen, sagen wir hier nochmals Öffentlich unsern herzlichen Dank. Rhoden, Ende November 1861 . flr. Speyer. Allgemeiner Tlieil Uebersicht der Lepidopterenfauna Deutschlands und der Schweiz. (II. Noctua L. etc.) XVIII. Noctuina 8. lat. 1) Cymatophoridae HS. 1. Thyatira o. 1. Derasa L. 2. Batis L. 2. Cymatophora T. 1 . Ruficollis TF. V. 2. Ridens F. (Xanthoceros Borkh.) 3. Flavicornis L. 4. Diluta TF. V. 5. Or W. V. 6. Ocularis L. (Octogesima II. etc.) 7. Duplaris L. (Bipuncla Borkh.) 8. Fluctuosa H. 2) Nocturna s. str. 3. Diloba B. I. Caeruleocephala L. 4. Demas Steph. 1 . Coryli L. Clidia B. ? Geographica F. 5. Panthea //. 1. Coenobita L. 6. Diphthera HS. 1. Ludifica L. 7. Moma HS. 1. Orion E. Speyer, Schmetterlingsfauna. II. 8. Acronycta o. \. Leporina L. Var. Bradyporina T. 2. Aceris L. Var. Candelisequa E. 3. Megacephala TF. V. 4. AIni L. ö. Slrigosa TF. V. 6. Psi L. 7. Cuspis II. 8. Tridens TF. F. 9. Menyanthidis Vieiveg. 10. Auricoma TF F. 11. Euphorbiae TF. F. Var. a. Monlivaga Gn. Var. ? b. Euphrasiae Brahm, Gn., IIS. fig. 373. 374. 12. Abscondita T. 13. Rumicis L. 14. Liguslri TF. F. 9. Bryophila T. 1. Lichenis F. (Glandifera TF. F. etc.) 2. Perla F. 3. Ereptricula T. (Troglodyta Fr.) Var. ? Ravula H. (Lupula H.) 4. Algae F. (Spoliatricula T.) 1 2 Lepidoptera. 5. Receptricula H. 6. Fraudatricula //. 7. Raptricula H. Var. Deceptricula II. 10. Simyra 0 . 1. Nervosa W. V. 2. Buettneri Hering. 3. Venosa Borkh. 11. Nonagria //. 1 . Cannae 0. 2. Sparganii H. 3. Typhae E. Var. Fraterna Borkh. 4. Neurica II. fig. 381. 5. Arundineti Schmidt (Neurica HS. fig. 347. 348). 6. Hessii B., an praeced. var. ? 7. Geminipuncta Hatch. (Paludicola II.) Var. Guttans H. 8. Nexa H. 12. Coenobia steph. 1. Rufa Ilaw. (Despecta T.) 13. Senta steph. 1 . Maritima Tausch. (Ulvae II.) Var. a. Bipunctata Haw. Var. b. Wismariensis Schmidt. 14. Meliana Curt. 1. Flammea Curt. (Dubiosa T.) 15. Tapinostola Led. 1 . Musculosa II. 2. Fluxa II. Var. Fulva II. 3. Extrema II. 4. Elymi T. 16. Calamia Led. 1 . Lutosa H. (Bathyerga Boie) 2. Phragmitidis H. 17. Lencania H. 1. Pudorina W. V. 2. Impura H. 3. Straminen 0. 4. Pallens L. Var. Ectypa B. 5. Obsoleta H. 6. Scirpi B. (Caricis HS. non T.) 7. Montium B. 8. Comma L. 9. Rupicapra Led. 10. Valesicola Gn. (Andereggii B.) 11. Conigera 1F. V. 12. Vitellina II. 13. Evidens II. 14. L album L. ? Amnicola B. (Gongrua T.) 15. Albipuncta W. V. 16. Lilhargyrea E. 17. Turca L. 18. Mythimna Gn. 1. Imbecilla F. Var. Alpina Fr. 19. Rnsina B. 1. Tenebrosa II. 20. Stilbia Steph. 1. Anomala Haw. (Hybridata II., Stagnicola T.) 21. Acosmetia steph. 1. Galiginosa II. 22. Hydrilla fl. I. Palustris II. 23. Caradrina H. 1. Gluteosa T. (Uliginosa B.) 2. Taraxaci H. (Blanda T.) 3. Plantaginis II. (Ambigua T.) Var. ? Superstes 0. (Blanda//.) 4. Aisines Brahm. 5. Pulmonaris E. 6. Respersa W. V. 7. Morpheus Hufn. 8. Kadenii Fr. 9. Selini B. 10. Gubicularis W. V. II. Exigua H. | XVIII. Noctuina. 3 24. Lampetia Hein. 1. Arcuosa /feto. (Duponchelii B., Airae Boie) 25. Grammesia Steph. I. Trigrammica Ilufn. (QuercusF., Trilinea TF. F.) Var. ? Bilinea II. 26. Fanolis H. t. Piniperda E. 27. Perigrapha Led. \. J cinctum TF F. 28. Taeniocampa Led. 1. Gothica L. 2. Miniosa TF. F. 3. Cruda TF. F. (Pulverulenta Borkh.) 4. Populeti F. 5. Stabilis TF F. 6. Gracilis TF. F. 7. Incerta Ilufn. (Instabilis TF F. etc.) 8. Opima II. 9. Munda TF. F 29. Pachnobia Led. \. Leucographa TF. F. 2. Rubricosa TF. F. 30. Mesogona B. 1. Oxalina II. 2. Acelosellae TF. F. 31. Hiptelia Gn. 1. Ochreago II. (Rubecula T.) 32. Dicycla Gn. 1. Oo L. 33. Gosmia 0. T. PaleaceaF. (Pulvago TF F. etc.) ? Abluta H. 2. Contusa Fr. 3. Trapezina L. 4. Affinis L. 5. Diffinis L. 6. Pyralina TF. F. 34. Plastenis B. 1. Sublusa TF. F. 2. Retusa L. 35. Cirrhoedia Gn. 1. Ambusta TF F. 2. Cenlrago Ilaw. (Xerampelina//.) 36. Cleoceris B. 1. Viminalis /'. (Saliceti Borkh.) 37. Dyschorista Led. 1 . Suspecln II. (Congener T .) Var. Iners T. 2. Ypsilon TF F. 38. Orthosia Led. 1. Lola L. 2. Macilenta II. 3. Ruticilia E. (Serpylli H. t Ilicis B.) 4. Laevis II. 5. Circellaris Ilufn. (Ferruginea TF F. etc.) 6. Rufina L. 7. Pistacina TF F. Var. Lychnidis F. 8. Nitida TF. F 9. Ilumilis TF F. TO. Litura L. 39. Xanthia Led. T. Gilvago E., II. fig. 443., Gn. (Palleago T.) 2. Ocellaris Borkh., Gn. (Gilvago T.) 3. Cerago TF. F. (Fulvago L. ? Icteritia Hufn.) Var. Flavescens E. 4. Togata E. (Silago H. etc.) 5. Aurago TF F. Var* Rutilago Borkh. 6. Sulfurago TF. F. 7. Citrago L. 40. Oporina Led. (Hoporina B.) T. Croceago TF. F. 41. Orrhodia H. T. Serotina 0. T 4 Lepidoptera. 2. Erythrocephala TF. V. Var. Glabra TF. F. 3. Veronicae II. (Dolosa II., T.) 4. Silene TF. F. 5. Vaccinii L. Var. Polita TF. V. G. Spadicea TF. F.?, Gn. Var. a. Ligula E. (Subnigra Ilaw.) Var. b. Brigensis B. 7. Hubiginea TF. V. 42. Scopelosoma Curt. 4. Satellitia L. 43. "Agrotis 0. 1. Augur F. 2. Neglecta II. Var. Castanea E. (CerasinaFr.) 3. Xanthographa TF. V. 4. Umbrosa II. 5. Rubi Vieweg. (Hella Borkh. clc.) 6. Florida Schmidt. 7. Punicea II. 8. Conflua T. (ignicola IIS.) 9. Festiva TF. T r . 4 0. Dahlii II. 44. Brunnea TF. F. 4 2. Sobrina B. (Gruneri T.) 4 3. Baja TF V. 4 4. Rhomboidea E. 15. Triangulum Hufn. 16. Ditrapezium Borkh. (Tristigma 0 .) 17. C. nigrum L. 18. Sigma TF F. 19. Depuncta L. 20. Glareosa E., IIS. (Ilebraicn II.) 21. Candelisequa TF. F. 22. Margaritaeea Borkh. (I inta- ctum II., Glareosa T.) 23. Plecta L. 24. Ericae B. (Velum Germ., IIS., Molothina Gn.) 25. Carnica Hering. (Glacialis IIS.) 26. Collina B. (Montana Fr.) 27. Agathina B. 28. Porpbyrea TF. F. 29. Alpesiris B. 30. Ocellina TF. F. 31. Cuprea TF. F. 32. Rectangula TF. F. Var. ? Andereggii B., Gn. 33. Multangula II. 34. Fimbriola H. 35. Corrosa IIS. (Grisescens T., Latens Gn.) 36. Latens//. (Murina Fr., I.atilans Gn.) 37. Simulans Hufn. (Pyropliila TF. F. etc.) 38. Nyctimena B. 39. Lucernea L. (Gataleuea B.) 40. Ilelvetina B., IIS. 41. Lucipeta TF. F. 42. Fugax O. 43. Ravida TF. F. 44. Senna II. 45. Musiva H. 46. Flamnialra TF. F. 47. Sagittifera II. 48. Pulris L. 49. Signifera TF. F. 50. Forcipula TF. F. 51. Valesiaca B., HS. 52. Birivia TF. F. 53. Cos II., IIS. 54. Decora TF. F. ? Renigera II., T. (Dumosa Bonz.) 55. Simplonia B. 56. Cinerea TF. F. Var. Obscura II. 57. Ripa eil. Var. ? Obotritica Her., Hein. 58. Trux H. 59. Saucia II. XVIII. Noctlüna. 5 Var. Aequa II. (Margaritosa Ilaw.) 60. Cursoria llufn. 61. Lidia Gramer. 62. Nigricans L. (Fumosa TF. V. etc.) 63. Recussa H'. Var. Bromi Ander egg. 64. Dislinguenda Led. 65. Trilici L. 66. Aquilina TF. V., an praeced. var. ? 67. Vitta H., an praeced. var. ? 68. Obelisca TF. F. 69. Ruris II. 70. Puta II. Var. ? Erythroxvlea T. 71. Exclamationis L. 72. Corticea TF. F. 73. Segetum TF. F. 74. SufFusa TF. F. (Ypsilon llufn .*) 75. Vestigialis llufn. (Valligera TF. F. etc.) 76. Fatidica II. 77. Crassa II. 78. Praecox L. 79. Polygona TF. F. 44. Hiria D. 1. Linogrisea TF. F. 45. Tryphaena H 1. Fimbria L. 2. Janlliina TF. F. 3. Interjecta II. 4. Comes II. (Orbona F.) Var. Prosequa 0. 5. Subsequa TF. F. (Orbona llufn.) Var. Consequa II. 6. Pronuba L. Var. Innuba T. 46. Aplecta Hein. 1. Zelleri IIS. fig. 513. 514. (Sin— cera HS. Text.) 2. Speciosa II. 3. Occulta L. 4. Ilerbida TF. F. 47. Naenia sieph. 1. Typica L. 48. Ammoconia Led. 1. Coecimacula TF. F. 2. Veluia B. 49. Episema Led. 1. Triniacula TF. F. Var. Tersa TT'. F. 2. Scoriacea E. 50. Charaeas sieph. I. Graminis L. Var. Tricuspis II. 51. Neuronia Led. 1. Popularis F. 2. Gespitis TF. F. 52. Apamea Led. 1. Testaeea TF. F. 2. Nickerlii Fr. 53. Luperina Led. ? Rubella D. I. Vircns L. ? Zollikoferi Fr. 54. Aporophyla Led. 1. Nigra Haw. (Aetliiops O.) 2. Lutulenta TF. F. Var. Luneburgensis Fr. Epanda Led. ? Lichenea II. Var. Viridirincla T. 55. Cerigo ß. I. Matura llufn. (CyTlierenF., Tex- ta E.) 56. Polyphaenis ß. I. Prospicua II. (Sericina Borkh., Gn.) *) Auch hier ist der Hufnagel’sche Name wieder einzuführen. 6 Lepidoptera. 57. Valeria Germ. 1. Oleagina TF. V. 2. Jaspidea Donz. 58. Miselia Gn. 1. Oxyacanthae L. 2. Bimaculosa L. 59. Chariptera Gn. 1. Culta W. V. 60. Dichonia Led. 1. Aprilina L. 2. Aeruginea II. 3. Convergens W. V. 61. Dryobota led. 1. Protea W. V. 2. Monochroma E. (Distans H.) 3. Roboris B. 62. Thecophora Led. 1. Fovea T. 63. Polia Led. 1 . Serpentina T. 2. Polymita L. 3. Flavicincta W. V. 4. Ruficincta H. (Triptera L. ?) 5. Xanthomista H. (Nigrocincta T.) ? Canescens D. (Asphodeli R., Pu- micosa H.) 6. Suda H. 7. Chi L, 64. Diantboecia B. 1. Gaesia W. V. ? Luteocincta Donz. (Fiume) 2. Filigramma E. Var. Xanthocyanea H. 3. Tephroleuca B. 4. Magnolii B. (Numosa Fr.) 5. Albimacula Borkh. 6. Comta W. V. 7. Nana Hufn. (Gonspersa W. V. etc.) R. Bicruris Hufn. (Gapsincola W. V. etc.) 9. Gucubali W. V. 10. Behenis Er., an praeced. var.? H. Garpophaga Brahm. (Perplexa II., T.) 12. Capsophi.la B. 13. Irregularis Hufn. (Echii Borkh. etc.) 14. Luteago W. V. Var. Argillacea H., T. 15. Proxima H. 65. Hadena Schk. a. Mamestra Led. (oculis pilosis). 1. Saponariae Borkh. 2. Cappa H. ? Corsica R. 3. Bicolorata Hufn. (Serena W. V. etc.) 4. Dysodea W. V. 5. Chenopodii W. V. 6. Marmorosa Borkh. (Nana Gn.) ? Peregrina T. 7. Dentina W. V. Var. a. Ongspurgeri B. Var. b. Latenai Pierr. 8. Glauca H. 9. Contigua W. V. 10. Genistae Borkh. (W latinum Gn.) 11. Thalassina Hufn. Var. ? Achates H. 12. Suasa W. V. Var. Permixta H. 13. Aliena H. 14. Oleracea L. 15. Splendens H. 16. Pisi L. 17. Persicariae L. Var. Accipitrina E. 18. Leineri Fr. 19. Albicolon H. 20. Brassicae L. 21. Serratilinea 0. 22. Nebulosa Hufn. XVIII. Noctuina. 7 23. Tincta Brahm. 24. Advena W. V. 25. Leucophaea W. V. b. Hadena Led. (oculis oudis). 26. Satura W. V. 27. Adusta E. Var. ? Ballica Hering. 28. Atriplicis L. 29. Gemmea 0. 30. Albescens Gn. (Anilis HS.) 31. Platinea 0. 32. Pernix II. Var. Zeta T. 33. Maillardi T. 34. Rubrirena T. 35. Furva W. V. 36. Abjecta//. (Nigricans View., T.) 37. Latericia Hufn. 38. Polyodon L. 39. Lithoxylea W. V. Var. Sublustris E., HS. 40. Rurea F. Var. Combusta H. 41. Scolopacina E. 42. Hepalica W. V. 43. Basilinea W. V. 44. Infesta 0. (Sordida Borkh., An- ceps H., Gn.) 45. Gemina H. Var. a. Submissa 0. Var. b. Remissa II. 46. Scortea IIS. fig. 582, Led. 47. AssimilisDowW. (Funerea Hein.) 48. Unanimis H. ; T. 49. Didyma E. (Oculea F., Gn.) Var. a. Nictitans E. Var. b. Secalina H. 50. Connexa Borkh. 51. Ophiogramma E. 52. Strigilis L. Var. a. Latruncula W. V. Var. b. Aerata E. (Aethiops Haw.) 53. Literosa Haw. (Erratricula H., Suffuruncula O.) 54. Onychina IIS. An bona spec.? 55. Furuncula W. V. (Bicoloria Borkh.) Var. a. Erratricula Fr. Var, b. Victuncula H. 66. Celaena Gn. 1. Haworthii Steph. (Morio Ev., Erupta Fr.) 67. Hydroecia Gn. 1. Leucosligma H. Var. Fibrosa H. 2. Micacea E. 3. Pelasitae (-is) Doubl. (Vindelicia Fr.) 4. Nictitans L. Var. a. Erythrostigma Haw. (Fucosa Fr.) Var. b. I.ucens Fr. 68. Gortyna Led. 1. Flavago W. V. Trigonophora Led. ? Empyrea H. (Fiume) 69. Euplexia Steph. 1. Lucipara L. 70. Phlogophora T. 1. Scita H. 2. Sleticulosa L. 71. Jaspidea B. 1. Celsia L. 72. Rhizograrama Led. 1. Pelrorhiza Borkh. 73. Dipterygia Steph. 1. Pinastri L. 74. Hyppa D. 1. Rectilinea E. 75. Chloantha B. 1. Hyperici W. V. 2. Perspicillaris L. 8 I.epidoptera. 3. Radiosa E. 76. Eremobia steph. 1. Ochroleuca TV. V. 77. Calophasia Steph. 1. Opalina H. 2. Platyptera E. 3. Lunula Hufn. (Linariae W. V. etc.) 78. Cleophana b. 1. Antirrhini II. Epimecia Gn. ? Ustulata B. (Lurida T.) 79. Lithocampa Gn. 4. Ramosa II. 80. Xylocampa Gn. 1. Lithorhiza Borkh. 81. Dasypolia Led. 1. Templi Thunb. 82. Asteroscopus b. 1. Sphinx Hufn. (Cassinia TV. V. etc.) 2. Nubeculosa E. 83. Xylina Gn. 1. Semibrunnea Haw. (Oculata Germ.) 2. Socia Hufn. (Petrificata TV. V. etc.) 3. Furcifera Hufn. (Conformis IV. V. etc.) 4. Ingrica IIS. (Cinerosa Gn.) 5. Zinckenii T. Var. Somniculosa Hering. 6. Ornithopus Hufn. (Rhizolitha IV. F.) 7. Lapidea II. Var. Sabinae II. 84. Calocampa Steph. 1. Vetusta II. 2. Exoleta L. 85. Egira d. 4. Solidaginis II. 86. Xylomiges Gn. I. Conspicillaris L. Var. Melaleuca View. Scotochrosta Led. ? Pulla TV. V. 87. Cucollia Schic. 1. Verbasci L. 2. Scrofulariae TV. V. Var. ? a. Lychnilis Gn., Led. Var. ? b. Lychnitis B.I Bössl. 3. Caninae B., Led. (Blattariae T., HS.) 4. Thapsiphaga T. 3. Prenanthisi?. (CeramanlhaeFV.) 6. Asteris TV. V. 7. Praecana Ev. ? 8. Umbratica L. (Sj!=Lactucae H., T., HS.) Var. ? Sonchi Hein. 9. Campanulae Fr. 4 0. Lucifuga TV. V. 4 4. Lactucae TV. V. (Pustulata Ev., Campanulae HS.) 4 2. Tanaceti TV. V. 4 3. Cbamomillae TV. V. Var. Chrysanthemi H. 14. Santonici H. Var. Odorata Gn. 15. Fraudatrix Ev. (I 3 ontica B.) 16. Gnaphalii II. 17. Artemisiae Hufn. (Abrotani TV. V. etc.) 18. Scopariae Dorfm. 19. Absinthii L. 20. Argentea Hufn. (Artemisiae TV. V. etc.) 24. Magnifica B. 88. Enterpia Gn. 1. Laudeti B. 89. Pyrrhia // 1. Umbra Hufn. (Marginata F. etc.) 7 Purpurites T. XVIII. Noctuina. 9 T ) 90. Chariclea Steph. 1. Delphinii L. 91. Heliothis o. 1. Armiger II. 2. Peltiger W. V. 3. Scutosus W. V. 4. Dipsaceus L. 5. Ononis W. V. 6. Cardui II. 7. Cognatus II. 92. Omia Gn. I. Cymbalariae II. 93. Anarta H. 1. Myrtilli L. (Faunae suec., non Syst. N.) 2. Cordigera Thunb. 3. Melanopa Thunb. (Vidua II., T.) Var. ? Nigrita B., IIS. 94. Sympistis Led. 1. Funesta Payk., Zett. (Funebris/7.) 95. Panemeria H. 1. Tenebrata Scop. (Domestica Hufn., Arbuti F., Ileliaca W. v.) 96. Agrophila B. 1. Sulfuralis L. (Sulfurea W. V. etc.) 97. Metoponia D. 1. Vespertalis II. (Vespertina T.) 98. Acontia 0. 1. Luctuosa W. V. 2. Lucida Hufn. (Solaris W. F. etc.) Var. Albicollis F., Gn. 99. Phothedes Led. 1. Captiuncula T. 100. Erastria Led. 1. Pygarga Hufn. (Fuscula W. V. etc.) 2. Deceptoria Scop. (Atratula W. V. etc.) 3. Venustula II. 4. Candidula II. 3. Wimmerii T. 6. Bankiana F. (Argentula Borkh. etc.) 7. Uncana L. (Unca W. V. etc.) 101. Mesotrosta Led. 1. Signalis T. 102. Prothymia H. I. Laccata Scop. (Aenea W. V. etc.) 103. Thalpochares Led. 1. Inamoena H. 2. Suava II. 3. Jucunda H. ? Velox II. 4. Dardouini B. (Mendaculalis Fr.) 5. Polygramma Donz. 6. Amoena H. 7. Purpurina W. V. 8. Ostrina II. 9. Rosina H. 10. Comtnunimacula TV. V. II. Paula II. 12. Parva H. 13. Helichrysi (Elichr. R., Minuta Z.) 104. Eriopus T. 1. Pteridis F. 2. Latreillii D. (Quiela T.) 105. Eurhipia B. 1. Adulatrix II. 106. Telesilla HS. 1. Amethystina H. 107. Abrostola H. 1. Triplasia L. 2. Asclepiadis W. V. 3. Tripartita Hufn. (l’rlieae 7/. etc.) 108. Plasia o. 1. Moneta F. 2. Goncha Borkh. 3. Deaurata E. 4. Cheiranthi Tausch. (Eugenia Ev.) 5. Consona F. 6. Modesta II. Lepidoptera. 10 7. Ulustris F. 8. Chrysitis L. 9. Orichalcea F. 10. Bractea W. V. 11. Aemula TF. V. 12. Festucae L. 13. Mya II. (V argenteum E.) 14. Gutta Gn. (Circumflexa W. V. etc.) 13. Chalcites E. (Ghalsytis H., T.) 16. Jota L. Gn. (Percontationis 0.) Var. ? Pulchrina Haw. (V au- reum Gn.) 17. Gamma L. 18. Ni H. 19. Interrogationis L. 20. Ain H. 21. Microgamma H. 22. Divergens F. 23. Devergens II. 109. Calpe T. 1. Thalictri H. 110. Scoliopteryx Germ. 1. Libatrix L. 111. Amphipyra o. 1. Cinnamomea Borkh. 2. Pyramidea L. 3. Perflua F. 4. Livida W. V. 5. Tetra F. 6. Tragopogonis L. 112. Mania T. 1. Maura L. 113. Spintherops B. 1. Spectrum F. ? Cataplianes II. (Fiume) 2. Dilucida H. 114. Exophila Gn. 1. Rectangularis II. 115. Eccrita Lei. 1. Ludicra H. 116. Toxocampa Gn. 1. Lusoria L, 2. Pastinum T. 3. Viciae H. 4. Craccae W. V. ? Limosa T. (Fiume) 117. Aedia Lei. 1. Leucomeias L. 118. Anophia Gn. 4. Ramburii B. (Adepta II.) 119. Catephia H. I. Alcbymista W. V. 120. Catocala Schk. 1. Fraxini L. 2. Elocata E. 3 Nupta L. Var. Concubina Borkh. 4. Puerpera Giorna. (PellexFf.) 5. Dilecta Borkh. 6. Sponsa L. 7. Promissa W. V. 8. Pacta L. 9. Electa Borkh. 10. Hymenaea W. V. II. Paranympha L. 12. Conversa E. Var. Agamos H. 121. Pseudophia Lei. 1. Tirrhaea F. 2. Lunai is W. V. 122. Opbinsa 0 . 1. Algira L. 2. Geometrica F. ? Stolida F. (Gingularis H.) (Fiume) 123. Euclidia O. 1. Mi L. 2. Glyphica L. 3. Triquetra 1F. F. Zethes R. ? Insularis R. (Nallyi Fr.) (Fiume) 3) Deltoidea Latr. 124. Aventia d. 1, Flexula W. V. XVIII. Noctuina. 11 125 . Boletobia B. 1 . Fuliginaria/,. (Carbo nana W. V.) 126 . Helia Gn. 1. Calvaria W. V. (Calvarialis W. V. etc.) 127 . Sophronia Gn. 1 . Emortualis W. V. 128 . Simplicia Gn. I. Rectalis Ev. 129 . Herminia T. 1. Nemoralis F. (Grisealis W. V.) 2. Tarsicrinalis Knoch. 3. Tarsipennalis T. (Tarsicrinalis H.) 4. Bidentalis Hein. An a praeced. div.? 5. Tarsiplumalis II. 6. Tarsicristalis HS. 7. Zelleralis Woche. 8. Barbalis L. 9. Cribralis H. 10. Crinalis T. II. Tentacularis L. (—alis W. F.) 12 . Derivalis H. 130 . Madopa Steph. 1. Salicalis W. V. 131 . Hypena T. 1. Crassalis F. 2 . Antiqualis H. ? Lividalis H. 3 . Rostralis L. Var. Radiatalis H. 4. Proboscidajis L. 5. Extensalis Gn. (Palpalis H., T.) 6. Obesalis T. 7. Obsitalis H. 132 . Hypenodes Gn. 1. Taenialis II. (Costaeslrigalis Haw., Acuminalis IIS.) 133 . Tholomiges Led. 1. Turfosalis Woche . 134 . Orectis Led. 1. Proboscidata HS. 135 . Rivula Gn. 1. Limbatal,. (Sericealis Scop. etc.) Nycteola HS. ? Falsalis HS. (Fiume) 136 . Sarothripus Curt. 1. Revayanus W. V. Var. Degenerana II. etc. 4) Chloephoridae Gn. 137 Halias Hein. 1. Prasinana L. 138 . Chloephora Hein. 1. Bicolorana Füessly. (Quercana W. V. etc.) 139 . Earias H. 1. Vernana F. 2. Chlorana L. 5) Nolidae Gn. 140 . Nola Leach. 1. Togatulalis H. 2. Cucullatella L. (Palliolalis H.) 3. Slrigula W. V. (-alis H. etc.) 4. Gonfusalis HS. (Gristulana D.) 5. Gicatricalis T. ? Ancipitalis HS. 6. Crislulalis II., T., HS. 7. Centonalis H. 8. Albula W. V. (-alis II. etc.) ? Chlamydulalis T. (Chlamitulalis H.) (Fiume) 6) Brephides HS. 141 . Brephos o. 1. Parthenias L. 2. Nothum H. 3. Puella E. XVILI. Nocturna s. I. Dem vorstellenden Verzeichnisse zufolge stellt sich die Zahl der bis jetzt in Deutschland und der Schweiz aufgefundenen Noctuinen im weitern Sinne, d. h. mit Einschluss der Deltoiden, Chloäphoriden und Noli- den, auf 556 Arten. Hierbei wurden als Arten gezählt: Acr. abscondita, Non. hessii, Xanth. gilvago Gn. (palleago T.), Orrh. spadicea Gn., Agr. conflua, distin- guenda Led., aquilina, vitta, obelisca, ruris, Dianth. behenis Fr., 11 ad. scortea Led., onychina HS.\ Xyl. ingrica IIS., Herrn, bidentalis Hein., zeller alis Woche (16); als Varietäten nicht gezählt: Acr. euphrasiae, Br. ravula (lu- pula) IL, Car. superstes, Gr. bilinea, Orrh. glabra, Agr. castanea E. (ce- rasina Fr.), andereggii B., obotritica Iler., erythroxylea T., Dianth. xan- thocyanea, argillacea, Ilad. achales, baltica Her., remissa, zeta, sublustris, latruncula, Ilydr. lucens, Xyl. somniculosa, Cuc. lychnitis Gn., An. nigrita, PI. pulehrina Haw., Cat. agamos (23). Ihrem Bürgerrechte nach bleiben zweifelhaft und wurden deshalb nicht gezählt: CI. geographica, Leuc. amnicola B., Cosm. ab- luta, Agr. renigera, Lup. rubella, zollikoferi, Ep. lichenea, Pol. canescens, Ilad. corsica, peregrina, Ep.ustulata, Scot. pitlla, P. purpurites, Th.velox, Hyp. lividalis, N. ancipitalis (16); ebenso wurden die folgenden 8 nur bei Fiume gefundenen Arten: Dianth. luteocincta, Tr. empyrea, Spinth. cataphanes, Tox. limosa, Oph. stolida, Z. insularis, Nyct. falsalis und A T . chlamydulalis vorläufig als nicht einheimisch angesehn, wenn es auch kaum einem Zweifel unterliegt, dass dieselben den unmittelbar angrenzenden Gebietstheilen (Istrien) nicht fehlen werden. Dagegen haben wir einige Arten auf einzeln stehende Angaben hin als einheimisch mitgezählt, wenn der Name der Autorität uns genügende Bürgschaft zu leisten schien und keine innere Unwahrscheinlichkeit gegen das Vorkommen sprach. Es sind diess besonders Arten aus dem südlichen Krain (Laibach, Wippach), welche theils von Schmidt, theils von Mann als dort von ihnen aufgefunden bezeichnet wurden. XVIII. Noctuina. 13 Ganz ausgelassen wurden vorläufig einige Arten, über die wir keine Aufklärung erhalten konnten, wie Leuc. cinis Fr., Agr. fusca Fr., Pol. accessa HS., Herrn, modestalis Ileyd.; ferner Mnm. treitschkii, welche Nickerl als böhmisch auffuhrt, ohne dass sich ersehn lässt, ob darunter Treitschkii B., eine gute Art, oder Treitschkii II., eine Varietät von Che- nopodii, zu verstehn ist. Ihrer richtigen Bestimmung nach blieb nur 1 Art sweifelhaft: Cuc. praecana Ev. Mit Hinzurechnung der 24 Arten , deren Indigenat noch nicht sicher gestellt ist, würde die Zahl der Noctuinen des Gebiets auf 580 steigen. Auch ausser den bisher nur bei Fiume gefundenen wird sich ohne Zweifel ein und die andere derselben durch fernere Beobachtungen als wirklich einheimisch heraussteilen. Wir haben deshalb alle diese 24 Arten an ihrem Platze in der systematischen Uebersicht angeführt und hier statt einer Nummer durch ein ? vor dem Namen kenntlich gemacht, bei den Fiumanern unter Beifügung des Fundorts. Ebenso wurde ihre geographische Verbreitung wie bei den übrigen Arten angegeben. Die Vertheilung der Noctuinen über das Gebiet, der relative Reichthum der einzelnen Provinzen desselben, lässt sich noch nicht, wie diess bei den Ithopaloceren, Sphingiden u. s.w. möglich war, durch eine tabellarische Zusammenstellung einer Anzahl ausgewählter Localfaunen zur Anschauung bringen. Während bei den Tagfaltern und auch noch bei dem grossem Theile der bisher abgehandelten Ileterocerengruppen ein fleissiger Beobachter in einer verhältnissmässig geringen Zahl von Jahren im Stande ist, die Producte seiner Gegend in annähernder Vollständigkeit kennen zu lernen, stellt bei den Noctuinen die verborgene Lebensweise vieler Arten einer solchen Erforschung ungleich grössere Schwierigkeiten entgegen. Es lassen sich deshalb nur solche Localitäten mit einander vergleichen, die sorgfältig und seit vielen Jahren lepido- pterologisch durchsucht sind. Solcher als vergleichbare Grössen benutzbarer Localfaunen besitzen wir aber nur sehr wenige und diese wenigen sind nicht so über das Gebiet vertheilt, dass sie als Repräsentanten des Nordens, Südens, Westens und Ostens gellen könnten. Insbesondere fehlt uns eine den Südvvesten genügend repräsentirende Localfauna. Freiburg i. B. ist noch zu unvollständig durchforscht und aus der Schweiz erhielten wir sehr wenige Verzeichnisse und nur eins, welches durch Sorgfalt und Zuverlässigkeit der Angaben allen Anforderungen entspricht — von Herrn Wullschlegel in Oftringen. Ein so fleissiger Sammler der Verfasser desselben aber auch ist, so reicht doch die Zahl der Jahre, während deren er seine Gegend explorirte, nicht aus, deren Erzeugnisse vollständig genug zu ermitteln, um sie mit allbekannten Jagdrevieren, wie Wien, in Vergleich bringen zu dürfen. Dazu kommt, dass mehrere 14 Lepidoptera. der hier in Betracht kommenden Verzeichnisse nur die Eulen im Sinne der altern Schriftsteller, mit Ausschluss der Deltoiden, Chloöphoriden und Noliden, aufzahlen. Lassen wir diese Gruppen unberücksichtigt, so stellt sich die Artenzahl der hier, wie fast überall, reichsten Localität, Wien, auf 369. Die nächstfolgenden sind Frankfurt a. M. mit 270 und Oftringen im Canton Aargau mit 272 Arten. Bei Regensburg wurden 245, bei Breslau 259, bei Danzig 239, bei Braunschweig 243, bei Hamburg 228 Arten beobachtet, bei Aachen nur 190, bei Leipzig 219. Der ausserordentliche Reichthum der wiener Gegend kommt auch hier, neben der günstigen Lage, auf Bechnung der sorgsamen Durchforschung dieser seit fast einem Jahrhundert für die Lepidopterologie klassisch gewordenen Localität. Frankfurt, Begensburg, Braunschweig und Breslau dürfen ebenfalls als gut, wenn auch nicht so erschöpfend, untersuchte Oerllich- keilen gelten, in etwas geringerem Maasse schon Hamburg und Danzig. Im Ganzen genommen lasst sich auch bei den Noctuinen ein erheblich grösserer Beichlhum der südlichen Gebielslheile gegen die nördlichen und eine, wenn auch viel minder beträchtliche Begünstigung des Ostens vor dem Westen nicht verkennen. Beide Verhältnisse treten aber weniger grell hervor als bei den heliophilen Familien (Tagfaltern, Zygänen u. s. w.), und unsere nördlichen Küslengegenden zumal sind durch die bei den Noctuinen artenreichen Gruppen der Sumpf- und Bohrfalter, die hier ihre wahre Heimat haben, für den Abgang mancher südlichen Art entschädigt. Den absolut reichsten Theil des Gebiets bildet indess auch hier das Alpenland im weitern Sinne — nicht gerade das Innere des Gebirges selbst, wohl aber seine östlichen und westlichen Vorlagen und die wärmern südlichen Thäler desselben. Eine beträchtliche Anzahl von Arten wurden ausschliesslich im transalpinen Theile des Gebiets (mit Einschluss des Wallis, dessen Producte nachstehend durch ein * vor dem Namen bezeichnet sind) beobachtet. Es sind: CI. geographica, Car. *selini, exigua, Agr. *fimbrioIa, *nyctimena, *valesiaca, *cos, *distinguenda, Amm. vetula, Dr. roboris, Th. fovea, P. serpentina, *suda, Dianth. *capsophiki, Had. cappa, *albescens, Xyl. *lapidea, Eut. *laudeti, Met. vespertalis, Thalp. *polygramma, jucun- da, parva, helichrysi, Er. latreillii, Eurh. adidatrix, PI. chalcites, Sp. spectrum, Ex. rectangularis, An. ramburii, Cat. *puerpera, Ps. tirrhaea, Oph. algira, geometrica, Herrn, tarsicrist.alis, Hyp. antiqualis, extensalis, obsitalis, Or. proboscidata. Dazu kommen die 8 schon oben genannten Fiumaner, die zweifelhaften Varietäten Agr. *andereggii und Xyl. ery- throxylea und die angeblich im Wallis gefundene L. rubella. Mit Ausschluss dieser letztem kommen somit von den 556 Arten des Gebiets 38 ausschliesslich am Stldabhange der Alpen (13 davon im Wallis) vor. Vielleicht gehören diesen transalpinen Arten ausserdem noch Leuc. XVIII. Noctuina. 15 montium, Cal. platyptera, Cuc. caninae, PL deaurata, mya, ni und Spinth. dilucida an, welche angeblich auch hier und da im cisalpinen Theile des Gebiets beobachtet sein sollen; endlich C. thalictri, die unseres Wissens seit einer langen Reihe von Jahren nicht mehr diesseit der Alpen gefunden wurde. Damit würde die Zahl der transalpinen Noctuinen auf 48 steigen und fast den elften Theil der Gesammtsumme ausmachen. Der nordöstlichste Zipfel Deutschlands, die Provinz Preussen, besitzt in Cuc. praecana? und Plus, cheiranthi 2 eigenthümliche Arten; ebenso die nordwestlichen KUstengegenden an Agr. lidia und Ilad. onychina. Eine grössere Reihe von Arten ist auf die südöstlichen Grenzgegenden des Gebiets (diesseit der Alpen) eingeschränkt. Nur in der Gegend von Wien und zum Theil bei Rrünn kommen nämlich vor: Agr. fugax, Orrh. veronicae (angeblich auch bei Frankfurt und Zürich), Per.+ i cinctum, Ep. scnriacea, llad. leineri, Cal. opcdina, Cuc. scopariae, magni- fica, Hel. cognatus, Er. wimmerii, Ales, signalis, Th. inamoena, suava, amoenct, rosina, communimacula, Eccr. ludicra, Cat. hymenaea, Eitel, triquetra, Simpl, rectalis und Ear. vernana (angeblich auch bei Speyer gefunden) — 21 Arten, und ausserdem die ihrem Indigenat nach noch nicht sicher gestellten : Leite, congrua, Ilad. peregrina, Scot. pulla, Ep. ustulata und Th. velox. Die Schweiz zählt 14 ihr allein angehörende Noctuinen: Leuc. montium, *valesicola, Car. selini, Agr. valesiaca, cos, *nyctimena, ßm~ briola, Dianth. *tephroleuca, capsophila, P. suda, Had. albescens, Xyl. sabinae, *Cuc. santonici und Eut. laudeti — sämmtlich, bis auf die 4 besternten , nur im Wallis beobachtet. Dazu würden als rein schweizerische Producle, wenn sich ihr Indigenat bestätigt, hinzukommen : Lup. rubella, Ep. lichenea und Ilad. corsica. — Von den über den ganzen Flächenraum des Gebiets verbreiteten Arten kommen überall vor: Th. batis, Dil. caeruleocephala, Dem. coryli, Acr. leporina, aceris, megacephala, psi, tridens, rumicis, Leuc. pallens, Agr. segetum, exclamationis, putris, plecta, cnigrum, Tr. fimbria, pro- nuba, Orrh. vaccinii, Scop. satellitia, Orth, circellaris, Cosm. trapezina, Tuen, incerta, gotluca, Alis, oxyacanthae, Dich, aprilina, Dianth. cucubali, bicruris, Had. dentina, genistete, oleracea, pisi, persicariae, brassicae, ne- bulosa, polyodon, rurea, didyma, strigilis (et var. latruncula), atriplicis, Phi. meticulosa, N. typica, Xyl. ornithopus, Cal. exoleta, Ast. sphinx, Cuc. verbasci, umbratica, Agr. sulfuralis, Abr. triplasia, PI. chrysitis, gamma, jota, Scol. libatrix, Amph. tragopogonis, pyramidea, Cat. fraxini, nupta, Euch mi, glyphica, Hyp. rostralis und jjfoboscidalis — 60 Arten; fast überall: Th. derasa, Cym. flavicornis, or, duplaris, AI. orion, Acr. auricoma, Leuc. conigera, lithargyrea, Gr. trigrammica, Car. alsines, 16 Lepidoptera. cubicularis, Rus. tenebrosa, Agr. suffusa, augur, triangulum, baja, brun- nea, X. citrago, togata, cerago, Orth, rufina, litura, PI. retusa, Pan. pi- niperda, Taen. gracilis, stabüis, cruda, D. ypsilon, Neur. popularis, Ap. testacea, Dr. protea, Had. dysodea, chenopodü, contigua, tlialassina, suasa, leucophaea, adusta, lithoxylea, basilinea, Hydr. nictitans, Dipt. pinastri, Chi. perspicilluris, Eupl. lucipara, Xyl. furcifera, Cal. vetusta, Cuc. scro- fulariae, P. uinbra, Hel. dipsaceus, An. myrtilli, Pan. tenebrata, Er. py- garga, uncuna, Abr. tripartita, PL festucae, Cat. sponsa, promissa, Proth. laccata, Herrn, barbalis, Riv. limbata, Sar. revayanus, II. prasinana, Chi. bicolorana, Ear. chlorana, N. cucullatella, strigula und Br. parthenias — 67 Arten; in den meisten Gegenden: Cym.ridens, ocularis, Acr. alni, strigosa, euphorbiae, ligustri, Br. perla, Leuc. impura, comma, albipuncta, turca, Non. typhae, Car. morpheus, Tr. comes, subsequa, Agr. corticea, tritici, nigricans, cinerea, simulans, porphyrea, festiva, rubi, Orrh. spa- dicea, rubiginea, Op. croceago, Xanth. aurago, gilvago, ocellaris, Orth. Iota, Plast, subtusa, Cosm. pyralina, paleacea, Tuen, munda, miniosa, Puchn. rubricosa, Cleoc. viminalis, Die. oo, Apl. occulta, herbida, Char. grami- nis, Neur. cespitis, L. virens, Dianth. nana, carpophaga, IIad. bicolorata, tincta, saporiariae, latericia, infesta, gemina, Pol. elvi, flavicincta, Gort, fla- vago, Xyl. socia, conspiciUaris, Cuc. asteris, absinthii, Hel. scutosus, Cat. alchymista, Av. flexula, Bol. fuliginaria, Herrn. nemoralis,.derivalis, Ilyp. crassalis und Br. nothum — 66 Arten, zu welchen ausserdem noch Dianth. comta und Sophr. emortualis hinzulreten, wenn sie nicht, wie es scheint, durch eine Arealgrenze vom nordwestlichsten Theile des Gebiets ausgeschlossen sind. Zerstreuter finden sich: Acr.cuspis, menyanthidis, Leuc. pudo- rina, straminea, obsoleta, Non. geminipuncta, sparganii, cannae, Car. plantaginis, taraxaci, Ae. caliginosa, Agr. praecox, vestigialis, obelisca?, cursoria?, ravida, sigma, ditrapezium, rhomboidea, dahlii, umbrosa?, xanthographa, Orth, macilenta?, Mes. cicetosellae, Cosm. diffinis, Taen. opima, populeti, D. suspecta, Cer. matura, Ap. lutulenta, Val. oleagina, Mis. bimaculosa, Er. ochroleuca, Dianth. atbimacula, Had. glauca, albi- colon, advena, furva, abjecta?, satura, hepatica, scolopacina, unanimis, furuncula, II. rectilinea, Hydr. micacea, Cuc. chamomillae, An. cordigera, Er. bankiana?, PI. concha, interrogationis, Amph. perflua, Herrn, tarsi- plumalis, tarsipennalis, tarsicrinalis, tentacularis und 3lad. saliculis. Von den mit einem ? bezeichnten dieser Arten ist es nicht ganz sicher, ob sie hierher oder zu den begrenzten gehören; noch weniger steht diess fest für Car. respersa, Agtjneglecta und Cosm. affinis. Mit Einrechnung derselben würde diese Gruppe 59 Arten zählen. Nur an wenigen Orten wurden beobachtet: Car. pulmonaris, Wagerechte Verbreitung. 17 Ilydr.palustris, Agr.saucia, ericae, depuncta, sobrina, punicea, Ap.nicker- lii, Had. literosa, Das. templi, Cuc. gnaphalii, Herrn, cribralis, Ilyp. tae- nialis — und die vielleicht begrenzten Arten: Ap. nigra, Ilydr.*petasitae*/* N. confusalis und cicatricalis. Auch Tap. extrema mag hierher gehören, wurde aber (gleich mehrern andern, deshalb unter den begrenzten aufgeführten Arten, wie Cal. lutosa, phragmitidis, Mel. flammea, Senta maritima, Non. neurica) noch nicht jenseit der Alpen gefunden. Von den vorstehend als über das ganze Gebiet verbreitet angenommenen 271 Arten lassen sich die überall, fast überall oder wenigstens in der grossen Mehrzahl der von uns benutzten Localfaunen vorkommenden 193 Arten als der Stamm unserer Noctuinenfauna betrachten und diese Zahl wird sich demnach als untere Grenzzahl des Reichthums der am wenigsten begünstigten Localitäten ansehen lassen. Die reichste Localfauna, die von Wien, übersteigt diese Minimalzahl mit 391 Arten um mehr als das Doppelte, es finden somit hier wieder ganz ähnliche Verhältnisse wie bei den Tagfaltern statt. Der mittlere Gehalt einer Localfauna (von 15—20 Quadratmeilen Flächenraum) liess sich bei diesen auf etwa die Ilalfte der Summe aller im Gebiet einheimischen Arten ansetzen. Diess würde bei den Noctuinen =j 278 Arten ergeben, eine Zahl, die nur von wenigen der uns vorliegenden Verzeichnisse erreicht wird. Mit Ausnahme von- Wien zählen nur die reichsten derselben zwischen 250 und 290 Arten. So Frankfurt a. M. 288, Breslau 283, Braunschweig 269, Regensburg 266, Danzig 257. Im Fürstenthum Waldeck fanden wir bis jetzt erst 235 Arten. Da indess kaum ein Jahr vergeht, ohne dass auch an vielfach durchsuchten Localitäten eine oder die andere Eule neu aufgefunden wird, so mag in Wahrheit auch in dieser Gruppe der mittlere Reichthum eines Areals von 15 bis 20 Quadratmeilen die Hälfte der Ge- sammtsumme nahezu erreichen. Die überall vorkoinmenden Arten sind mit wenigen Ausnahmen auch die gemeinsten. Unter ihnen treten wieder Dil. caeruleocephala, Acr. megacephala, rumicis, Cosm. trapezina, Tryph. pronuba, Agr. segetum, Had. brassicae, Plus, gamma und Eucl. glyphica besonders zahlreich auf. Einige dieser Arten werden durch übergrosse Vermehrung in manchen Jahren unseren Culturpflanzen schädlich. So Dil. caeruleocephala, Agr. segetum, Had. brassicae und PI. gamma; ausserdem Pan. piniperda, Agr. aquilina, Char. graminis, Had. basilinea; seltener und nur an beschränkten Localitäten auch noch ein und die andere Art sonst. — Die grössere Ilälfte der Noctuinen unseres Faunengebiets, mit Ausschluss der ihrem lndigenat nach zweifelhaften etwa 284 Arten, erreicht innerhalb desselben eine ihrer wage rechten Verbreitungsgrenzen oder ist ausschliesslich montan. Wenn es aber schon bei den viel voli- Spcyer, Sclimetterlingsfauna. II. P 2i Eni. = « Sastihrt ! 18 XVIII. Noctuina. ständiger beobachteten Familien derRhopaloceren, Sphingiden u. s. w. mit grossen Schwierigkeiten verbunden war, den Lauf dieser Verbreilungs- grenze, die Richtung in welcher sie unser Faunengebiet schneidet, mit Zuverlässigkeit zu ermitteln, so gestaltet die Lückenhaftigkeit unserer Kenntnisse bei den Noctuinen noch ungleich weniger, gesicherte Schlüsse zu ziehen. Die nachfolgende Zusammenstellung der begrenzten Arten nach der wesentlichen Richtung der in das Gebiet fallenden Grenzlinie enthält deshalb eine Menge Fragezeichen und kann die hier obwaltenden Verhältnisse nur in sehr ungefährer Weise, innerhalb beträchtlich schwankender Grenzen , zur Anschauung bringen. Bei einer Anzahl von Arten ist es überhaupt zweifelhaft, ob sie schon innerhalb des Gebiets eine Zonengrenze erreichen oder nicht; wir haben einen Theil derselben deshalb schon unter den über das ganze Gebiet verbreiteten Arten erwähnt. Eine Nordgrenze erreichen vielleicht: Car. pulmonaris, Alis. bmaculosa und N. cicatricalis; eine Nordwestgrenze Leuc. albipuncta, Car. respersa, Agr. obelisca, Dianth. comta, Xyl. furcifera und Herrn, tarsicrinalis; eine Nordostgrenze: Car. planta- ginis (local) und Herrn, tarsipennalis; eine Nordnordoslgrenze Agr. um- brosa und N. confusalis; eine Sudgrenze Acr. menyanthidis, Agr. cursoria, Ilad. abjecla und imanimis. Zweifelhaft blieben ferner Agr. punicea, aqui- lina, Das. templi und PI. concha. Agr. saucia wurde in Deutschland nicht nördlich von Aachen, Agr. depuncta in Norddeutschland nirgends als (angeblich) auf dem Brocken gefunden. Cosm. affinis scheint in Deutschland local durch eine Nordnordostgrenze begrenzt zu sein. A. Polargrenzen (mit Einschluss der gegen Südwest oder Südost geneigten) lassen sich erkennen, und zwar als: a. Nordgrenzen, bei: Cym. ruficollis, Tap. musculosa, Leuc. vi- tellina, Tr. linogrisea?, Agr. trux, lucipeta, latens?, multangula (montan?), Orrh. serotina (ob auch im Süden der Alpen?), silene?, Ep. trimacula, Amm. vetula, Dich, convergens, Dr. roboris, Dianth. luteocincta, Pol. ru- ficincta, xanthomista, canescens ?, Had. marmorosa (montan ?), plätinea (montan?), Rhiz. petrorhiza, Chi. hyperici, Xyl. lapidea, Cal. platyptera, Cuc. caninae?, Ilel. peltiger, armiger, Met. vespertalis, Thalp. polygramma, jucunda, ostrina, parva, helichrysi, Er. latreillii, Eurh. adulatrix, Plus, mya (montan?), chakites, Sp. spectrum, cataphanes, dilucida, Ex. rectan- gularis, An. ramburii, Cat. dilecta?, Pseud. lunaris, tirrhaea, Oph. geo- metrica, stolida, Zeth. insularis, Ilel. calvaria, Herrn, tarsicristalis ?, cri- nalis, Hyp. antiqualis?, extensalis, obsitalis, N. chlamydulalis. Ferner die bei uns nur in Wallis beobachteten Agr. ßmbriola (montan?) und Ent. laudeti, die im Süden des Gebiets montanen Arten Phi. scita, Eg. solida- ginis und Lith. ramosa. Nach der Richtung ihrer Polargrenze innerhalb des Gebiets gehören Wagerechte Verbreitung. 19 nil ;s- nit rer sse ch iilt It- n- sie ize siel- ta, re- n- ia, li- lit ds h- ISt - i- ie it. i- :n noch hierher: Agr. margaritacea (montan?), Plus . orichalcea und Cat. puerpera, welche aber in Russland etwas höhere Breiten erreichen; und Orth, humilis, die im Westen (Belgien) weiter nördlich gehn soll. Auch Bryoph. lichenis, raptricula, Car. exigua, Char. culta, Plus, il- lustris und Oph. algira zeigen in Deutschland Nordgrenzen, welche sich aber zufolge ihrer weitern Verbreitung nur als locale Abweichungen betrachten lassen. b. Polargrenzen mit südwestlicher Neigung. «. Nordnordwestgrenzen. CI. geographica, Bryoph. ereptri- cula (etravula), algae, fraudatricula, Leuc. lalbum, amnicola?, Car. ka- denii, Agr. vitta ?, distinguenda, decora, cos, birivia (montan ?), musiva, Cer. erythrocephala, Cosm. abluta, Bich, aeruginea, Dianth. luteago, magnolii, echii, Had. cappa, peregrina ?, serratilinea, scortea, Chi. radiosa, Cleoph. antirrhini, Cuc. lactucae ?, Char. delphinii, IIel. cardui, Ac. luctuosa, Er. deceptoria, venustula, wimmerii, Th. dardouini, purpurina, Plus, mo- neta, deaurata, modesta, illustris, gutta, ni, C. thaüctri, Amph. tetra, livida, Tox. craccae, Aed. leitcomelas, Cat. conversa (agamos), Ilyp. obesalis?, Ear. vernana?, N. togatulalis ?, centonalis, albula? Dazu werden ferner eine Anzahl von Arten zu zählen sein, welche grösstentheils nur den südöstlichen Winkel des Gebiets (Wien u. s. w.) bewohnen, aber in Osteuropa etwas höhere Breiten erreichen, als im Westen des Welttheils, nämlich: Leuc. evidens, Ep. scoriacea, Dr. mono- chroma, Had. leineri, Scot. pulla, Ep. ustuluta, Cal. opalina, Cuc. magni- fica?, Hel. cognatus, Thalp. inamoena, suava, amoena, rosina, Mes.signa- lis, Cat. hymenaea?, Eucl. triquetra, S. rectalis; auch wohl Per. icinctum (im Süden der Alpen noch nicht beobachtet) und vielleicht Tel. amethy- stina und Cuc. santonici. ß. Nord westgrenzen haben: Acr. euphorbiae (mit euphrasiae), Sim. nervosa, Agr. polygona, crassa, ruris ?, forcipula, signifera, sagitti- fera, flammatra, rectangula (mit andereggii, ob montan ?), candelisequa, Orth, laevis ?, nitida, Cirrh. ambusta, Mes. oxalina, Amm. coecimacula, Char. culta?, Dianth. filigramma, proxima (im Süden montan), Xyl. in- grica?, Cal. lunula, Cuc. thapsiphagä?, tanaceti, Hel. ononis, Ac. Iucida,'i (i tt Er. candidula, Er. ptendis, Tox. lusoria?, viciae, Cat. elocala, electa, paranympha, Sophr. emortualis?. Ausserdem die nur im Südosten des Gebiets vorkommenden Arten: Agr. fugax, Eccr. ludicra, vielleicht auch Br. puella und Br. raptricula. c. Polargrenzen mit südöstlicher Neigung. ß. Nordnordostgrenzen: Cym.diluta, Gr.var. bilinea?, Agr. puta, Cirrh. centrago, Ap. nigra?, Pol. prospicua? Man. maura; dann die in Deutschland nördlich abgegrenzten Br. lichenis und Oph. algira. End- Qi * 20 XVIII. Noctuina. lieh zeigt eine solche Abgrenzung, aber nur innerhalb des Gebiels, die auch in Schonen vorkommende Cosm. affinis. ß. Nordostgrenzen: Tr. janthina, Ort.h. pistacina, vielleicht Ep. lichenea, N. confusalis, Tr. empyrea (die aber in Lievland Vorkommen soll) und in Deutschland Car. plantaginis (die am Ural u. s. w. wieder auftritt). B. Aequato ria 1 g r enzen (mit Einschluss der gegen West oder Ost geneigten). a. SUdgrenzen. Die meisten entsprechen ungefähr dem nördlichen Fusse der Alpen, so bei Cym. fluct.uosa, Sim. venosa, Tap. fluxa?, extrema?, No?i. neurica ('und arundineti ?), Pachn. kucographa, Xyl. zinckenii?, Ast. nubeculosa, Tox. pastinum. Ausserdem scheinen hierher zu gehören Coen. rufa, Agr. ripae, Ilad. splendens, connexa, kucostigma (im Gebiet südwestlich begrenzt), Cat. pacta (aber bei Sarepta!), Thol. turfosalis. b. Südsüdwestgrenzen scheinen zu besitzen: Cal. lutosa, phragmitidis, Mel. flammea, Senta maritima, Had. ophiogramma und Cac. argentea. c. Süd südostgrenzen: Non. nexa?, L. areuosa?, Cel. haworthii. C. Westgrenzen. Nur etwa bei Pol. polymita lasst sich eine reine Westgrenze erkennen; bei den folgenden Arten: P. coenobita, D. ludifica, Xanth. sulfurago, Had. aliena ?, gemmea, Jasp. celsia, Cuc. artemisiae, ist die Abgrenzung eine weslnordwestliche, oder die Grenzlinie reicht doch im Süden um ein Geringes weiter westlich als im Norden. Hierher gehören auch wohl die nur in Preussen vorkommenden Cuc. praecana? und PL cheiranthi, ferner die in Deutschland auch gegen Norden begrenzte Bryoph. receptricula, endlich L. zollikoferi, wenn sie wirklich bei Berlin vorkommt. D. Ostgrenzen haben Stilb, anomala, Tr. interjecta, Agr. glareosa, ■Mi *l{ \ a 9 a thina, Orth. ruticillaTT Innerhalb des Gebiets scheinen auch Agr. um- 7 brosa und Xyl. lithorhiza östlich begrenzt zu sein, finden sich aber im östlichen Europa wieder. Xyl. semibrunnca zeigt eine Abgrenzung gegen Ostnordost, wurde aber auch im Süden der Alpen noch nicht beobachtet. E. Doppelgrenzen. Arten, deren Verbreitungsbezirk nur mit einem seiner äussersten Winkel in den Saum unseres Gebiets einlritt und so eine den Schenkeln dieses Winkels entsprechende zwiefache Abgrenzung erkennen lässt (und die nicht schon nach der wesentlichen Richtung der Grenzlinie unter einer der frühem Gruppen aufgeführt wurden), sind: a) im Nordosten des Gebiels (Abgrenzung gegen West und Süd) : Wagerechte Verbreitung. 21 Acr. abscondita , Cuc. fraudatrix und die Varietäten Had. baltica und Xyl. somniculosa; b) im Nordwesten (Abgrenzung gegen Ost und Süd): Agr. lidia, Had. ussimilis ?; c) im Sudosten (Abgrenzung gegen West und Nord) : Orrh. vero- nicae, Thec. fovea, Pol. serpentina ?, Cuc. prenanthis, scopariae, P. pur- purites ?, Thalp. velox ?, communimacula, Tox. limosa, Or. proboscidata, Nyct. falsalis; d) im Süd westen (Abgrenzung gegen Ost und Nord): Leuc. scirpi, Car. selini, Agr. senna, nyctimena, Dianth. capsophila, Ilad. corsica ?, L. rubelki?, Ampli. cinnamomea. F. Mon och orisehe Arten in Bezug auf das deutsch-schweizerische Faunengebiet, d. h. solche, welche bi sh e r, soweit uns bekannt, nur innerhalb der Grenzen desselben beobachtet wurden, sind: a) im Norden des Gebiets: Sim. buettneri, Tap. elymi, Non. arun- dineti, Agr. florida, Cosm. contusa, Had. onychina, Herrn, zelleralis und denticornalis; b) im Süden desselben: Non. hessii, Dianth. behenis, Pol. suda, Cuc. campanulae; endlich c) die montane Apl. zelleri. Die meisten dieser Arten sind neuere Entdeckungen und haben es wohl nur ihrer Seltenheit oder der Schwierigkeit, sie von nahe verwandten zu unterscheiden, zu verdanken, dass sie ausserhalb unseres Faunengebiets noch nicht beobachtet wurden. G. Es bleiben endlich noch einige Arten zu erwähnen, aus deren wenigen und zerstreuten Fundorten sich ein Schluss auf die Gestalt ihres Verbreitungsbezirks auch noch nicht einmal mit einiger Wahrscheinlichkeit ziehen lässt, nämlich: Car. uliginosa, Ap. nickerlii, Val. jaspidea. Plus, consona, microgamma und N. cristulalis. Lassen wir von den vorstehend unter A. bis G. aufgezählten 268 begrenzten Arten (mit Einschluss der ihrem Bürgerrechte nach zweifelhaften), die 14 monochorischen, die 23 doppelt be«nzten und die 6 unter G. erwähnten Arten ausser Betracht, so b!eibenH26 Species, deren Verbreitungsgrenze im Gebiete sich mit einem mehr oüer weniger hohen Grade von Zuverlässigkeit bestimmen lässt. Nach der Bichfung der Grenzlinie ordnen sie sich wie folgt: A. Polargrenzen: a. Nordgrenzen 64 b. a. Nordnordwestgrenzen 69 \ 106 ß. Nordwestgrenzen 37 I . 183 c. a. Nordnordostgrenzen 13 ß. Nordoslgrenzen « ) 22 XVIII. Noctuina. B. Aequatorialgrenzen: a. Sudgrenzen 16 b. a. Südsüdwestgrenzen 6 l ß. Südwestgrenzen 3 j C. Weslgrenzen und Nordwestgrenzen 12 D. Ostgrenzen und Nordnordostgrenzen 6 Es kommen somit auf 183 Polargrenzen nur 23 äquatoriale, mehr als 7 der erstem auf 1 der letztem. Das Verhiiltniss der Westgrenzen zu den Ostgrenzen ist wie 2 zu 1. Bei den Polargrenzen zeigt die grossere Hälfte eine Neigung gegen Südwest, ein kleiner ßruchtheil nur eine Neigung gegen Südost: die nordwestlichen Abgrenzungen (106) verhalten sich zu den nordöstlichen (13) ungefähr wie 8 zu 1. So wenig genau nun diese Zahlenverhältnisse aus den oft erwähnten Gründen sein können, so werden doch auch sehr erhebliche Irrthümer im Einzelnen das allgemeine statistische Ergebniss nicht alteriren können: dass die polaren Abgrenzungen der Noctuinen innerhalb des Gebiets die äquatorialen um ein Vielfaches Ubertrefifen und dass die östlichen ebenso gegen die westlichen um ein Bedeutendes zurückstehen. Es kehren also auch bei den Noctuinen ganz ähnliche, nur etwas weniger grell ausgesprochene Verhältnisse wie bei den Tagfaltern wieder (s. Band I. S. 41). Auch darin ist diess der Fall, dass die überwiegende Zahl der polaren Grenzen nicht dem Aequator parallel läuft, sondern in mehr oder minder hohem Grade gegen Südwest oder Südost geneigt ist, und dass die Neigungen der Polargrenzen gegen Südwest (die Nordwest- und Nordnordwestgrenzen) jene gegen Südost (die Nordost- und Nordnordostgrenzen) um ein Vielfaches Uberwiegen. Mit Bezug auf das, was wir (Bd. I. S. 57 ff.) Uber die Ursachen der Verbreitungsgrenzen angeführt haben, dürfen wir hiernach auch für die uns jetzt beschäftigende umfangreiche Ilelerocerengruppe in der gegen Nord und Nordwest abnehmenden Sommerwärme jenes klimatische Hin— derniss erkennen,»velches der Ausdehnung der Verbreitungsbezirke bei einer besonders grossen Zahl von Arten Schranken setzt. Eine um Vieles geringere wird durch die gegen Nordost zunehmende Strenge der Winter von ihrer Verbreitung nach dieser Bichtung zurückgehalten. Da mit Grund anzunehmen ist, dass die meisten, wenn nicht alle, begrenzten Arten keine Autochthonen sind, so lässt sich weiter schliessen, dass die nicht ursprünglich bei uns einheimischen Arten zum bei weitem grössten Theil von Süden und Osten, zum viel geringem von Norden und Westen her eingewandert sind (1. c. S. 67). Die Noctuinen sind aber vorherrschend nächtliche Thiere und der Einfluss der direclen Insolation während der Fortpflanzungsperiode kann hier nur bei der verbältnissmässig Wagerechte Verbreitung. lir ZU ere eilen len ier die ISO Iso 5 e- <)■ •en ier ei- ■d- en) der die *en in- bei des iter mit ten die ten ten rr- ih- ssig kleinen Zahl heliophiler Gattungen ins Gewicht fallen. Es ist also mehr das geringere Maass sommerlicher Wärme überhaupt, welches dem Vordringen der südlichen und continentalen Nocluinen gegen die nordwestlichen Küstenländer entgegensieht. — Folgende Arten erreichen innerhalb des Gebiets die bis jetzt bekannten äussersten Endpunkte ihrer Verbreitung nach Norden, Süden, Westen oder Osten. a. Nördlichste Fundorte sind für: lir. ereptricula Ostpreussen, Br. algae l’ommern, Tap. musculosa Leipzig, Lene, amnicola Wien ?, L. scirpi Hadamar in Nassau, Mel. flammea Holstein, S. maritima Wismar, Xon. spurgann Danzig, Car. pulmonaris Lüneburg, C. kadenii Prag, C. selini Wallis, C. uliginosa Riesengebirge, II. linogrisea Slrelitz, Agr. flam- matra Danzig, A. senna Freiburg i. B., A. lucipeta Göttingen, A. latens Arolsen, A. ericae Dresden, Orrh. Miene Lüneburg, Orth, laevis Königsberg, O.pistacina Holstein, Cirrh. ambusta Danzig, Hipt. ochreago Niederösterreich, Mes. acetosellae Danzig, Ep. trimacula Weimar, Ep. scoriacea Brünn, Amm.vetula Botzen, Apt. speniosa Swinemünde, L. rubella Wallis?, Pol. prospicua Aachen, Val. jaspidea Naumburg, Mis. bimaculosa Lüneburg (Lievland *?), Dich, convergens Arolsen, Dr. monochroma Böhmen, Dianth. capsophilu Wallis, Und. corsica Graubünden 1 ?, II. albescens Wallis, II. platinea Naumburg (? sonst Regensburg), II. rubrirena Riesengebirge, Pol. serpentina Krain, Rh. petrorhiza Prag (Görlitz'?), CM. hyperici Naumburg, Xyl. lapidea Wallis, Scot.pulla Wien'?, Lit.h. ramosa Ilfeld am Harz, Cuc. thapsiphaga Danzig, C. caninae Regensburg [?], C. prenanthis Zittau, Met. vespertalis Wippach in Krain, Ac. lucida Stettin, Th. velox Wien 1 ?, Th. dardouini Wien, Th. polygramma Wallis, Th. suava und purpurina Brünn, Th. communimacula Wien, Er. pteridis Stettin, Er. latreillii Botzen, Abr. asclepiadis Strelilz, Plus, consona Blankenburg, PI. chalcites Krain, Amph. cinnamomea Frankfurt a. M., Spinth. spectrum und Ex. rectangu— laris Botzen, Aed. leucomelas Berlin, An. ramburii Triest, Cat. dilecta Königsberg [?], Pseud. lunar is Hamburg, Oph. geomctrica Wippach, O.sto- lida Fiume, Zeth. insular is Fiume, Herrn, crinalis Freiburg i. B. (Brüssel 1 ?), Ilyp. antiqualis Wippach, Xyct. falstdis Fiume, N. togatulalis Leipzig, N. cristulalis Regensburg, N. ulbula Berlin, Br. puella Prag. b. Südlichste: Diphth. ludifca, Acr. strigosa, cuspis und menyan- t.hnlis Krain, Tap. fluxa Schöpfen (C. Bern), Cal. lutosa und phragmitidis Wien, Non.neurica Zürich, N. geminipunctaKnnn, Agr.praecox Wippach, .1. distmguenda und valesiaca Wallis, A. fugax Krain, A. carnica Kärn- then, A. conflua Oftringen ['?], A. punicea Zürich, A. rubi, Tom. opima, populeti, munda und Pol.polymita Krain, Ilad. gemmea und lilerosa Wallis, II. connexa Weimar (Pfalz 1 ?), Xyl. zinckenii Oftriifgen (G. Aargau), Amph. 24 XVIII. Noctuina. perflua Krain, Tox. pastinum Zürich [?], Herrn, tarsicrinalis Krain, Thal, turfosalis Riesengebirge, Br. puella Krain. c. Westlichste: Acr. abscondita* Lüneburg, Leuc. evidens Botzen, Car. uliginosa, Agr. distinguenda und valesiaca Wallis, A. fugax Krain, Orrh. serotina Freiburg i. B., O.veronicae Wien (Zürich?), L. zollikoferi Berlin?, Thec. fovea Laibach, Pol. polymita Altona, Ilad. leineri Wien, II. serratilinea Wallis, II. scorlea Ilern, Jasp. celsia Botzen (Piemont?), Xyl. zinckenii Münster, Cuc. prenanthis Salzburg, C. fraudatrix Breslau, C. artemisiae Aachen, C. praecana? Ostpreussen, C. argentea Aachen, C. magnifica Wien, Eut. laudeti Wallis, P. purpurites Wels?, Hel. cogna- t.us und Mes. signalis Wien, Th. inamoena Botzen, Th. rosina und com- nmnimacula Wien, Plus, mict'ogamma Wiesbaden, Eccr. ludicra Wien (Zürich?), Tox. limosa Fiume, Cat. hymenaea Bolzen, S. rectalis Wien, Or. proboscidata Wippach, Nyct. falsalis Fiume, Br. puella Oftringen im Canton Aargau. d. Oestlichste: C(d. Intnsa Breslau, Coen. rufa Pommern (Wien?), Non. nexa Pommern, Stilb, anomala Ems in Nassau, Tryph. interjecta Hannover (Fiume?), Agr.senna Chur, A. nyctimena Graubünden, A. aga- thina Taunus, A. ericae Dresden, A. glareosa Berlin, Ilipt. ochreago Niederösterreich, Apl. speciosa Altvater, L. rubella Wallis ?, Apor. nigra Niskv, Val. jaspidea Naumburg, Pol. canescens Steiermark?, Dianth. capsophila Wallis, Ilad. corsica Graubünden?, II. albescens Wallis, II. platinea und Xyl. semibrunnea Wien, Cuc. thapsiphaga Ostpreussen, Amph. cinnamo- mea Frankfurt a. M. (Augsburg?), Herrn, tarsipennalis und N. togatulalis Breslau. — Indem wir zur Schilderung der Verbreitung der Noctuinen in senkrechter Richtung übergehn, wollen wir zunächst diejenigen Arten nennen, welche, soweit bekannt, nirgends im Gebiet in der Tiefebene gefunden werden. Diese ausschliesslich montanen Arten sind: Leuc. montium, valesicola, rupicapra, Myth. imbecilla (? Danzig), Agr. fa- t.idica. recussa, simplonia, musiva, helvetina, lucernea, corrosa, fmbriola, cuprea, ocellina, alpestris, collina, carnica, conflua (? Hannover), Ilipt. ochreago, Apl. zelleri, Dianth. caesia, tephroleuca, proxima (?Prag), Ilad. albescens, pernix, maillardi, rubrirena (Mecklenburg?), Phi. scita, Om. cymbalariae, An. melanopa, Symp. funesta, Phot.captiuncula, Plus, aemula, ain, divergens und devergens. Dazu die Varietäten Acr. montivaga, Ilad. latenai und ongspurgeri und die zweifelhafte Varietät An. nigrita. Wahrscheinlich werden auch noch die folgenden Arten hierher zu rechnen sein, welche wenigstens nur auf bergigem Terrain vorzukoinmen scheinen: Agr. decora, birivia, valesiaca, nyctimena, latens, multangula, rectungula-andereggii, margaritacea, IIad. marmorosa, platinea, Lith. ra- mosa (Erfurt?) und Phi§. mya. Im Süden des Gebiets vermehrt sich die Senkrechte Verbreitung. 25 Zahl der Bergbewohner um die folgenden, im Norden bis in die Tiefebene hinabsteigenden Arten: Apl. speciosa, occulta, Char. granunis, Had. gemmea, II. rectilinea, Xyl. ingrica, Eg. solidagims, An. cordigera und Phis, interrogationis — denen vielleicht auch noch Had. latericia, Cuc. santonici, lucifuga, Plus, illustris, orichalcea und bractea angereiht werden müssen. Es würden hiernach von den (mit Einschluss der ihrem Bürgerrechte nach zweifelhaften) 580 Noctuinen des Gebiets 36 bis 48 Überall — und 45 bis 63 in der südlichen Hälfte des Gebiets der Tiefebene fehlen ; eine noch grössere Zahl ohne Zweifel an der Südseite der Alpen, welche uns in dieser Beziehung so gut als unbekannt blieb. Im Mittel wird sich die Zahl der montanen Arten in Süddeutschland auf etwa den zehnten Theil der Gesammtbevölkerung anschlagen lassen. Die Gattung Agrotis zeichnet sich vor Allem durch den Reichlhum an Bergthieren aus; nicht weniger als 22 montane Arten, mehr als der dritte Theil der Summe, fallen auf sie allein. Ihr zunächst kommen die Hadenen mit 8 und die Plusien mit 7 Arten — ein relativ grösserer Antheil also, in Betracht ihres geringeren Umfangs, auf die letztere Gattung. Alle montanen Noctuinen bis auf 2: Agr. conflua und Apl. zellcri, linden sich in den Alpen; den übrigen Gebirgen des Gebiets ist nur ein bescheidener Bruchtheil verliehn worden. Am reichsten noch scheinen die Sudeten bedacht zu sein, wo Myt.h. imbecüla, Agr. cuprea, collina und conflua, Apl. speciosa, Ilad. rubrirena und Plus, ain heimisch sind. Den Harz bewohnen Apl. selleri und speciosa, den Schwarzwald und die Rauhe Alp Agr. cuprea, die Vogesen Apl. speciosa, den Jura Agr. conflua, cor- rosa und Dianth. caesia. Agr. rectangula, multangula, latens, margari- tacea, Phlog. scita, Had. marmorosa, platinea und Lith. ramosa, sowie die nur im Süden montanen Arten sind über mehrere Gebirge und Hügellandschaften des Gebiets zerstreut. Die Art, wie sich die Noctuinen in die fünf Hauptregionen vertheilen, lässt sich aus den uns zugänglich gewesenen Angaben nur höchst ungenügend ermitteln. Namentlich fehlen uns entsprechende Beobachtungen Uber die obern und untern Höhengrenzen der Arten aus dem Gebirge, wo sie am nöthigsten wären, aus den Alpen. Was wir hier zusammenstellen, ist daher in noch höherm Grade unvollständig und der Verbesserung bedürftig, als die Angaben über die Verbreitungsgrenzen nach wagerechter Erstreckung. 1. Untere Region. Hier finden sich fast alle Arten zusammen, indem auch die montanen grossenlheils bis in den Bereich der Hügel— region herabsteigen. Nur die folgenden 18 bis 21 Species wurden, soweit bekannt, nicht unterhalb der montanen Region beobachtet: Leuc. montium, valesicola, Agr. carnica, collina, alpestris, ocellina, eorrosa, t 26 XVIII. Noctuina. Internen, helmtina, simplonia, recussa, fatidica, Und. pernix ?, maillardi?, An. melanopa, Symp. funesta, Plus, divergens und devergens; und im Süden Myth. imbecilfa und Apl. speciosa. a. Ausschliesslich in der Tiefebene fanden sich die folgenden Arten: Acr. abscondita, Sim. bueltncri, Tap. extrema, elymi, Leuc. Straminen, Cal. lutosa?, phragmitidis, Mel. flammen, Senta maritima, Coen. rttfa, Non . neoca, arundineti, hessii, Agr. lidia, cursoriu ?, ripae, fugax, florida, umbrosa?, Orth, ruticilla, Had. splendens, var. baltica, Cel. ha- worthii, Plus, microgamma?, Hel. calvaria?, V. centonalis und albula; auch Br. algae, Cuc. artemisiae und Hel. leucostigma wohnen hier fast allein. Hierzu tritt für den Norden des Gebiets eine Anzahl von Arten, die im Süden auch in der Hügelregion Vorkommen, nämlich: Sim. nervosa, Non. neurica, sparganii, II. linogrisea, Agr. crassa, vestigialis, Orth, nitida?, Apor. nigra, Uydr. micacea, Cuc. urgenten, Er. venust.ula, can- didula, bankiana, Thatp paula, Er. pteridis, Plus, gutta, Amph. perflua, Cat. elocata?, electa und Herrn, cribralis. b. Die coli ine Region erhält Ersatz für diesen Abgang durch die montanen Arten, welche sämmtlich, mit Ausnahme der oben angeführten 18 bis 21, schon in den Grenzen der Hügelregion auftrelen. Als charakteristisch für diese Region können besonders die als nur auf bergigem Terrain vorkommend aufgeführlen und jene Arten gelten, welche erst im Süden des Gebiets die Tiefebene meiden. 2. In der Rergregion wurden im Ganzen 281 Noctuinen beobachtet, ein sehr grosser Theil derselben bisher aber nur in der untern Hälfte derselben (besonders bei Schreiberhau im Riesengebirge 1700', am Harz zwischen 1500' und 2000' und bei Hohenschwangau, 2629'), nämlich die folgenden 149 Arten: Cym. flavicornis, or, Th. derasa, Dil. caeruleocephala, Dem. coryli, P. coenobita, Diphth. ludifica, Acr. aceris, megacephala, strigosa, psi, tri- dens, menyanthidis, ligustri, Br. ereptricula, Lette, impura, conigera, lithar- gyrea, Gr.trigrammica, Car. alsines, taraxaci, var.? superstes, morphetts, respersa, uliginosa, Rus. tenebrosa, Tr. janthina, fimbria, subsequa, Agr. praecox, segetum, exclamationis, obelisca, putris, simulans, porphyrea, collina, plecta, margaritacea, glareosa, sigma, c nigrum, ditrapezium, trinngulum, dahlii, P. rubricosa, Orrh. vaccinii, rubiginea, Scop. satettitia, X. citrago, togata, Orth. Iota, macilenta, circellaris, rufina, nitida, litura, PI. retusa, Cosm. pyralina, trapesina, pakacea, Pan. piniperda, Tuen, incerta, opima, populeti, D. suspecta, N.popularis, cespitis, L.virens, Ap. lutulenta, Mis. oxyacanthae, D. aprilina, Dr. protea, Er. ochroleuca, Dianth. filigramma, albimacula, bicruris, cueubali, carpophaga, Had. bi- colorata, dysodea, chenopodii, contigua, thalassina, genistae, suasa, olera- cea, brussicae, albicolon, nebulosa, teucophaea, saponariae, atriplicis, litho- Senkrechte Verbreitung. 27 xylea, hepatica, rurea, scolopacina, basilinea, ophiogramma, stngdis, fu- runcula, Hydr. nictitans, Gort, flavago, Chi. perspicillaris, radiosa, Eupl. lucipara, Jasp. cehia, Xyl. socia, furcifera, Cal. exoleta, Ast. sphinx, nu- beculosa, Lith. ramosa, Cal. lunula, Cuc. verbasci, scrofulariae, asteris, gnaphalii, umbratica, lactucae, chamomülae, tanaceti, P. umbra, Er. un- cana, bankiana, Th. dardouini, Abr. triplasia, asclepiadis, PI. moneta, concha, festucae, jota, ain, Scol. libatrix, Amph. pyramidea, N. typica, AI. maura, Tox. craccae, Cat. fraxini, nupta, sponsa, promissa, para- nympha, Av. flexula, S. emortualis, Herrn, barbalis, Hyp. rostralis, pro- boscidalis, obesalis, N. strigula. Es sind diess sämmtlich Bewohner der Ebene, die hier (bei 1600 bis 2000' auf den mitteldeutschen Gebirgen, 2600 bis 3000' auf dem südlichen Schwarzwalde, Jura, den nördlichen Alpen) ihre obere Grenze erreichen. Die folgenden Arten der Ebene finden sich auch noch in der oberen Hälfte der Bergregion : Thyat. batis, Cym. duplaris, fluctuosa, Aar. leporina, alni, auricoma, euphorbiae (et euphrasiae ?), rumicis, Br. perla, Leuc. pallens, comma, Cur. cubicularis, H. palustris, L. arcuosa, Tr. pronuba, Agr. polygona, suffusa, corticea, aquilina, nigricans, forcipula, signifera, sagittifera, flam- matra, ravida, lucipeta, augur, candelisequa, depuncta, baja, sobrina, brunnea, festiva, rubi, P. leucographa, X. cerago, Tuen, stabilis, gothica, CI. viminalis, D. ypsilmi, Arnm. coecimacula, Apl. herbida, Diant.h. comta, nana, Pol. chi, xanthomista, polymita ?, Had. glauca, dentina, pisi, persi- cariae, serratilinea, advena, tincta, furva, satura, adusta, polyodon, in- festa, gemina, scortea, didyma, Rh. petrorhiza, Phi. meticulosa, Xyl. or- nithopus, Cuc. lucifuga, campanulae, An. myrtilli, Pan. tenebrata, Th. polygramma ?, Abr. tripartita, PL deaurata, chrysitis, gamma, Eucl. mi, glyphica, Proth. laccata, Bol. fuliginaria, Herrn, tentacularis, Hyp. cras- salis, Sar. revayanus, Chi. prasinana und Br. parthenias. Der Best der Bevölkerung dieser Begion besteht aus montanen Arten, die entweder überall im Gebiet, oder doch im Süden desselben der Tiefebene fehlen; es sind diess: Leuc. valesicola, rupicapra, AI. imbecilla, Agr. simplonia, decoraj birivia, musiva, helvetina, lucernea, nyctimena, latens, corrosa, fimbriola, multangula, rectangula (andereggii), cuprea, ocellina, alpestris, conflua, Hipt. ochreago, Apl. zelleri, speciosa, occulta, Ch. gruminis, Dianlh. caesüt, tephroleuca ?, proxima, Had. marmorosa, gemmea, albescens, pla- t.inea, pemix, maillardi, rubrirena, lutericia, Hyppa rectilinea, Phi. scitu, Xyl. ingrica, Eg. solidaginis, Cuc. santonici, Om. cymbalariae, An. cor- digera, Photh. captiuncula, PI. illustris, orichalcea, bractea, aemula, mya ?, ain. 3. ln der subalpinen Begion wurden von solchen Arten, die auch im Süden des Gebiets die Tiefebene bewohnen, beobachtet: Ar. auri- 28 XVIII. Noctuina. coma, euphorbiae (et euphrasiae ?), rumicis, Br. perla, Car. cubicularis, II. palustris, Tr. pronuba, Agr. polygona, suffusa, corticea, nigricans, cinerea, signifera, ravida, lucipeta, augur, candelisequa, depuncta, brun- nea, festiva, rubi ?, P. leucographa, X. cerago, Apl. herbida, Pol. xantho- mista, I). comta, nana, IIad. glauca, dentina, pisi, persicariae, serratilineu, advena, furva, adusta, polyodon, infesta (var. Henardi), scortea ?, gemina (v. llemissa), dklyma, Rh. petrorhiza, Phi. meticulosa, Cal. vetusta, Cuc. campanulae, Abr. tripartita, PL chrysitis, gamma, Amph. tragopogonis, Kud. mi, ghjphica, Proth. laccata, Herrn, tentacularis und Hyp. crassalis. Dazu gesellen sich die montanen Arten: Lene, valesicola, 31. imbecilla, Agr. fatidica ?, recussa, simplonia, decora, musiva, helvetina, lucernea, nyclimena, latens, corrosa, rectangula (andereggii), multangula, cuprea, ocellina, alpestris, carnica ?, conflua, II. ochreago, Apl. speciosa, occ.ulta, Char. graminis, Dianth. caesia, proxima, Had. marmorosa, gemmea, pla- tinea, pernix, maillardi, rubr Irena, latericia, II. reclilinea, An. cordigera, melanopa, var.? nigrita?, S. funesta?, Om. cymbalariae, Photh. captiun- cula?, PI. illustris, interrogationis, ain, divergens und derer gern. Es besteht die Bevölkerung dieser Kegion demnach aus 96 Arten überhaupt, von welchen 43 Berglhiere, wenigstens für den Süden des Gebiets, sind. 4. In der alpinen Begion sinkt die Zahl der Arten auf 27 herab, selbst wenn wir alle zweifelhaften mitrechnen. Die Angaben der Beobachter sind selten so speciell, dass sie die Höhe der Fundorte in Fussen oder auch nur angeben, ob dieselben jenseit oder diesseit der Waldgrenze gelegen seien. Mit Sicherheit lassen sieh deshalb nur folgende 11 Arten als Bewohner der obern Alpenregion anführen: Leuc. montium, M. imbecilla, Agr. fatidica, simplonia, lucernea, ocellina, carnica, Ilad. dentina, latericia, An. melanopa und PI. divergens; mit Wahrscheinlichkeit ausserdem : Leuc. valesicola, Agr. helvetina, alpestris, Symp. funesta, PI. gamma und devergens; noch unsicherer /1er. auricoma, euphorbiae (et euphrasiae ?), Agr. corticea, recussa, cuprea, Had. marmorosa, glauca, Phlog. meticulosa, Abr. tripartita und PI. chrysitis. Doch ist auch für diese Arten das Vorkommen in den hohem Theilen der Fichtenregion in der Nähe der Waldgrenze unzweifelhaft, wenn sie dieselbe auch vielleicht nicht, oder nicht alle, überschreiten. 5. Bis in die s ub n i v al e Region erheben sich von den eben genannten Noctuinen Agr. fatidica, Ilad. dentina, An. melanopa und PL divergens, vielleicht auch Leuc. montium, valesicola, Agr. carnica und II. latericia, welche letztere wir wenigstens einmal bei St. Maria am Wormser Joch in 7690' Höhe antrafen. Neue Arten treten in dieser Region nicht mehr auf, vielleicht kaum noch in der vorigen, wenn auch mehrere erst oberhalb der Baumgrenze ihre wahre Heimat haben, wie Agr. fatidica, Senkrechte Verbreitung. 29 carnica, An. melanopa und PI. dwergens. Die am höchsten beobachteten Arten sind Agr. fatidica, bis 8500', und An. melanopa, bis 8100' in der Nähe des Grossglockners gefunden. Von den die Ebene bewohnenden Arten erreicht nur II. dentina die Schneelinie der Alpen, wenigstens nach Staudinger, der sie bei Hei— ligenblut sogar ,,bis zu den höchsten Schneeregionen" gefunden zu haben angibt. Diese Art hat demnach die weiteste Verbreitung unter allen in senkrechter Richtung, einen Regionendurchmesser von 8000'. Die absolut grösste Höhe aber, in der eine Noctua und ein Schmetterling überhaupt in unserm Welttheil beobachtet worden ist, lernen wir durch eine Mittheiiung Bruand’s kennen, der (Catal. d. Lepid. du Dep. du Doubs, 1845. Pag. 83) diese Ehre der Plusia gamma vindicirt: ,,Van dernier, l’un de mes amis, le Docteur Ordinaire, fit une ascension au Mont-Blanc. En arrivant au sommet, le premier objet qui attira son attention, c’est. une P. gamma qui se debattait sur la neige.“ Wenn wir auch in die Wahrheitsliebe und Sachkenntniss des Beobachters keinen Zweifel setzen wollen, so ist doch so viel gewiss, dass nur ein zufälliger Umstand, ein aufsteigender Luftstrom von seltner Stetigkeit und Intensität etwa, das Thierchen in diese unwirthbare Region geführt haben kann, wo es sich denn auch, wie die Worte der Mittheilung erkennen lassen, nichts weniger als behaglich fühlte. Das statistische Verhältniss derfünfllauptregionen zu einander aus den vorliegenden Beobachtungen festslellen zu wollen, wäre ein voreiliges Unternehmen. Die nachfolgende Tabelle kann nur zu einer sehr ungefähren und annähernden Veranschaulichung derselben dienen. Schlagen wir die Zahl der im Alpenlande (einschliesslich seiner Vorlagen bis zum 48. Breitengrade) vorkommenden Noctuinen mit Inbegriff aller zweifelhaften auf 540 Species an, so finden sich davon in der Davon sind: 1. Region 520 Arten Falter der Ebene. — 480 — Bergfalter 40 2. „ 280 > } — 232 — 48 3. „ 96 1 7 — 53 — 43 *• „ 27 ) J — 8 — ■19 5. „ 8 5 > — 1 — 7 Jedenfalls ist soviel ersichtlich, dass die Verhältnisse im Ganzen denen der Tagfalter gleichen. Fortgesetzte Beobachtungen werden wahrscheinlich die drei obern Regionen weniger arm erscheinen lassen, als die Tabelle ergibt. Das Maximum der Bergfalter fällt nach derselben schon in die montane, bei den Rhopaloceren erst in die subalpineRegion. Oberhalb der Baumgrenze wurden verhältnissmässig erst wenige Arten 30 XVIII. Noctuina. beobachtet, von denen mehr als zwei Drittel der Tiefebene fremd sind. Es bezeichnet also auch hier die Waldgrenze die Grenze zweier Reiche, wenn man nur die Verschiedenheit der Arten entscheiden lassen will. Denn von den hier noch repräsentirten 9 Gattungen sind nur 2 rein montane, beide nur je 1 Species enthaltend und von den Bewohnern der Ebene dem Habitus nach kaum verschieden: Mythimna imbeciüa und Sympistis funesta. — Die Wohnplätze (stationesj der Noctuinen sind wesentlich durch den Standort der Nahrungspflanzen bedingt. Ziemlich zahlreich ist besonders die Gruppe der an Sümpfen und stehenden Gewässern wohnenden Noct. paludicolae. Es gehören dahin: Sim. venosa, Tap. extrema, Leuc. pudorina, straminea, obsoleta, Cal. lutosa, phragmitidis, Mel. flammea, Senta maritima, Coen. rufa, siimmt- lictie Nonagria-Arien, Hydr. palustris, Ac. caliginosa, Eydr. leucostigma, An. cordigera, Er. uncana, bankiana, Herrn, cribralis, Thol. turfosalis. Auch Acr. menyanthidis, Sim. buettneri, Tap. fluxa, L. arcuosa, Hydr. micacea, Xyl. zinckenii, Cal. vetusta, Plus, interrogationis, Riv. limbata, N. centonalis und albula bewohnen mit Vorliebe oder zum Theil wohl ausschliesslich feuchten Boden. Die Leucaniden stellen zu dieser Gruppe das zahlreichste Contingent. Im Gegensatz dazu liebt trockene, sonnige Stellen ein grosser Theil der heliophilen Gattungen: die Heliothis, Acontia, Thalpochares, Prothymia; Sandgegenden besonders mehrere Agrotis, wie Agr. vestigia- lis, cursoria, ripae und fugax; Felsen mehrere Ilryophila, Dianth. caesia, Pol. xanthomista und ruficincta; sonnige, steinige Abhänge Dianth. magno- lii, albimacula und filigramma. Der Einfluss der chemischen Beschaffenheit des Bodens auf die t Standorte bleibt noch zu ermitteln. Manche Arten, wie Agr. lucipeta, Had.marmorosa, Thalp. durdouini und rosina, scheinen kalkophil, aber wohl nur durch die Nahrungspflanzen ihrer Raupen. — Das statistische Verhältniss der Noctuinenfauna des Gebiets zu der von Europa im Ganzen und einzelner Länder des Welttheils insbesondere ergibt sich aus der folgenden Tabelle. Es bewohnen : Europa mit Sibirien und dem Orient ( Led. 1857) Europa allein [id.) . Deutschland und die Schweiz (1861) . . . . Dieselben, einschl. der zweifelhaften Arten . Frankreich mit Corsica ( Gn. 1852). Königreich Sardinien (GM. 1852). Grossbritannien ( Stahlt. 1859). 866 Arten. 808 ,, 556 ,, 580 ,, 547 „ 452 „ 320 ,, Vergleich mit andren Faunen. 31 Scandinavien überhaupt (Wall. 1860) .... 293 Arten. Lappland allein (id.) .57 ,, Lievland und Kurland (Lienig 1846). 244 ,, Fauna volgo-uralensis ( Ev . 1844). 370 ,, > Deutschland und die Schweiz besitzen demnach etwa zwei Drittel aller bis jetzt im eigentlichen Europa entdeckten Noctuinen, und mehr als zwei Drittel, wenn wir einen Theil der Arten mitzählen, deren Bürgerrecht noch nicht feststeht — ein Verhältnis, welches dem für die Tagfalter gefundenen gleicht. Aus den dort (Bd. I. S. 76) erwähnten Gründen wird diess Verhältnis, um es dem in Wirklichkeit bestehenden anzupassen, nicht unerheblich zu Gunsten des Welttheils reducirt werden müssen, etwa auf drei Fünftel. Frankreich ist, das ältere Datum des Guenee’schen Werks in Anschlag gebracht, mindestens ebenso reich als unser Faunengebiet; Italien wird kaum zurückstehn, da Ghiliani’s Verzeichniss die italienische Nocluinenfauna wohl ungleich weniger vollständig repräsentirt als wir diess für die Rhopaloceren annehmen durften. Britannien ist um Vieles ärmer, es enthält nur etwa drei Fünftel der Summe unserer Fauna. Immerhin ist diess Verhältniss aber doch ein viel weniger ungünstiges als bei den Tagfaltern, wo es fast auf ein Drittel herabsank (Bd. I. S. 78) und weit hinter dem von Lievland und Scandinavien zurückblieb. Die scandinavische Halbinsel, Lappland eingeschlossen, ist fast um die Hälfte ärmer als Deutschland, ähnlich wie bei den Rhopaloceren. Der hohe Norden derselben scheint dagegen um Vieles minder begünstigt, als diess bei den Tagfaltern derFall war; dieseArmuth ist aber vielleicht in Wahrheit nicht, oder doch nicht in solchem Grade, vorhanden, da es in der Natur der Sache liegt, dass die Bekanntschaft mit den Nachtfaltern der Polargegenden noch ungleich weniger vollständig ist, als die mit ihren Tagfaltern. In den Ländern zwischen Wolga und Ural kannte Eversmann bereits 1844 etwa nur um ein Drittel weniger Noctuinen als wir jetzt in unserm Faunengebiet zählen. Es lässt sich daraus schliessen, dass bei gleich vollständiger Durchforschung jene östlichen Grenzländer Europas dem Centrum des Welttheils an Reichlhum kaum nachstehn würden. Im Ganzen gleicht somit die Vertheilung der Noctuinen Uber Europa der der Tagfalter (Bd. I. S. 75 ff.) und weicht nur in dem einen Punkte wesentlich von derselben ab, dass die Verarmung der Faunen weniger entschieden in der Richtung gegen Nordwest als in der gegen Norden fortschreitet. Scandinavien bleibt hier etwas gegen Grossbritannien zurück, während seine Tagfalterfauna die des letztgenannten Landes sehr ansehnlich Uberwiegt. Die britische Fauna enthält dabei auch eine nicht unbeträchtliche Zahl von Noctuinen, welche der deutschen fremd sind, 32 XVIII. Noctuina. nämlich 14, während sie nur einen einzigen Tagfalter vor ihr voraus hat. — Asien hat von den 556 Noctuinen des Gebiets 284, die grössere Hälfte, mit uns gemein (und besitzt ausserdem 9 jener 24 Arten, deren deutsches Bürgerrecht zweifelhaft blieb). Davon wurden die meisten, 204 (resp. 206) in Sibirien, mit wenigen Ausnahmen von Kindermann am Altai gefunden, nämlich: Cym. dupluris, Acr. leporina, psi, cuspis, tridens, auricoma, euphorbiae, Br. raptricula, Sinn. *nervosa, Tap. fluxa, extrema, Leite. *comma, conigera, evidens, albipuncta, * lithargyrea, Myth.imbecilla, Car.alsines,plantaginis, taraxaci, * cubicidaris, Ac. caliginosa, Agr. *polygona, praecox, crassa, fatidica, *su{jusa, *segetum, corticea, *exclamationis, obelisca, *tritici, *aquilina, vitta, distinguenda, recussa, * nigricans, *signifera, sagittifera, *musiva, ruvida, simulans, augur, *multangula, rectungula, ocellina?, alpestris, margaritacea, * sigma, c nigrum, ditrapezium, baja, sobrina, brunnea, festiva, dahlii, Pachn. rubricosa, Orrh. vaccinii, Scop. salellitia, Xanth. togata, cerago, gilvago (ocellaris ?), Orth. *lota, ritfina, PL retusa, subtusa, Cosm. paleacea, Mes. acetosellae, Tacn. incerta, munda, gothica, Per. i cinctum, Cleoc. viminalis, D. suspecta, *ypsilon, Anim, coecimacula, Apl. occulta, herbida, N.popularis, L. virens, Er. ochroleuca, Pol. chi, Dianth. *luteugo, *filigramma, albimacula, *comta, bicruris, cucubali, *carpophaga, *echii (nach Stand.), proxima, Ilad. *cappa, dentina, *che- nopodii, contigua, thalassina, gehistae, suasa, aliena, albicolon, *serrat.i- linea, advena, tincta, nebulosa, leucophaea, saponariae, fnrva, *abjecta, satura, adusta, polyodon, lithoxylea, latericia, hepatica, rurea, scolopacina, basilinea, gemina, ophiogramnia, literosa, furuneukt, Ilydr. leucostigma, micacea, petasitae, nictitans, Gort.flavago, II. rectilinea, Chi. perspicil- laris, Eupl. lucipara, Jasp. celsia, Xyl. socia, Cal. vetnsta, exoleta, Eg. solidaginis, Xyl. conspicillaris, Ep. *ustidata, Cuc. asteris, fraudatrix, absinthii, artemisiae, gnaphalii, lactucae, cirgentea, P. purpurites, umbra, Ilel. scutosus, * dipsaceus, ononis, Agr. *sitlfuralis, Ac. * luctuosa, *lucida, Photh. captiuncula, Er.pygarga, deceptoriu, candidula, wimmerii, uncana, bankiana, Th. *inamoena, *ostrina, Abr. tripartita, Plus, moneta, concha, deaurata, cheiranthi, *chrysitis, orichalcea, bractea, festucae, gutta, *gumma, jota, ni, interrogationis, ain, C. thalictri, Scol. *libatrix, Amph. *trago- pogonis, tetra, livida, perflua, N. typica, Sp. * spectrum (var. phantasma), cataphanes (var. gerhardi Kind.), Eccr. *ludicra, Tox. *lusoria, viciae, craccae, Cat. *elocata, nupta, pacta, paranympha, Eucl. *mi, glyphica, *triquetra, Proth. *laccata, Simpl, i-ectalis, Herrn, tarsiplumalis, tentacula- ris, Ilyp.rostralis, proboscidalis, obesalis, Sar. *revayanus, Br.parthenias. Im Orient, d. h. in Transkaukasien, Kleinasien und Syrien, wurden 115 (resp. 122 mit Einschluss der für das Gebiet zweifelhaften) Vergleich mit andern Faunen. 33 unserer Noctuinen beobachtet, von denen wir die, welche sich zugleich in Sibirien finden, in der vorstehenden Liste bereits durch ein Sternchen (*) bezeichnet haben. Die übrigen sind: Th. batis, Dil. caeruleo- cephala, Acr. megacephala, var. ? euphrasiae, rumicis, Br. lichenis, algae, receptricula, T. musculosa, Leuc. I album, Car. exigua, Tr. fimbria, comes, subsequa, pronuba, Agr. puta, saucia, trux, forcipula, flammatra, fim- briola, triangulum, Orth, pistacina, Cosm. difjinis, Er. ochroleuca, Had. dysodea, peregrina, brassicae, Pol. ruficincta, Dipt. pinastri, Chi. hyperici, radiosa, Phi. meticulosa, Xyl. lithorhiza, Cal. opalina, CI. antirrhini, Cuc. verbasci, santonici, chamomülae et var. chrysant.liemi, Eut. laudeti, Char. delphinii, Ilel. peltiger, armiger, cognatus, Met. vespertalis, Th. velox, ju- cunda, purpurina, rosina, paula ?, parva, Er. latreillii, Eurh. adulatrix, Plus, chalcites, Amph. pyramidea, Man. maara, Sp. dilucida, Aed. kuco- melas, An. ramburii, Cat. puerpera, electa, hymenaea, Pseud. tirrhaea, Oph. algira, geometrica, stolida, Z. insuluris, Ilel. calvaria, Herrn, crina- lis, deriva-lis, Hyp. antiqualis, obsitalis, N.falsalis, Riv.limbata, Chi. quer- cana, N. chlamydulalis. Eine weitere Verbreitung, als Uber diese noch dem europäischen Falterreiche (ßd. I. S. 89) angehörigen Theile von Asien, haben nur 39 (resp. 40) Noctuinen. Davon wurden gefunden: in den Gegenden am Amur: Th. batis, Cym. or, ocularis, Leuc. pu- dorina, Orrh. serotina, A. pyramidea, T. pastinum und II. limbata; bei Peking: Acr. cuspis, Agr. suffusa, Had. chenopodii, Hel. dipsa- ceus, Plus, moneta, jota und Hyp. extensalis; in Japan: Acr. rumicis, Agr. c nigrum, exclamationis, Scop. satel- litia, Ilad. suasa, Chi. perspicillaris, Cuc. cirgentca (nach Koch), Plus, gamma und C. thalictri; inFarsistan: Th. jucunda und Amph. tragopogotiis; in Kaschmir und am Ilimalaya: Tr. subsequa, Agr. depuncta (nach Koch), c nigrum, ditrapezium, Had. atriplicis, Plus, gamma und chalcites; in Ostindien: Car. cubicularis, Agr. suffusa, segetum, c nigrum, Had. brassicae, Hel. peltiger, armiger, Plus, chalcites, Oph. algira, geometrica und stolida. Afrika beherbergt 32 bis 34 auch in Deutschland einheimische Noctuinen (mit Ausschluss von Acr. alni, deren angebliches Vorkommen in Algerien uns zweifelhaft scheint). Alle diese Arten bis auf 2, Agr. segetum und Hel. armiger, finden sich an der afrikanischen Nordküste oder auf den canarischen Inseln. Es sind: Acr.psi, tridens, auricoma, rumicis, Tryph. comes, pronuba, Agr. suffusa, segetum, puta, saucia, Ilad. chenopodii, Phlog. meticulosa, Hel. peltiger, armiger, Ac. lucida, Th. ostrina, Er. latreillii, Abr. triplasia, Plus, chrysitis .{ Canaren, A'.), gamma, chalcites, Speyer, Sclimetterling-sfawia. II. 3 34 XVIII. Noctuina. »ii, Scol. libatrix, Man. maara? (Unterägyplen ?, K.), Sp. spectrum, An. ramburii, Cat. elocata, dilecta, conversa et agamos, Pseud. lunaris, tir- rhaea, Oph. algira, geometrica und stolida. Im tropischen und südlichen Afrika wurden davon nur 7 bis 9 Arten beobachtet: Agr. segetum, Hel. armiger, Plus, gamma, chal- cites, ni?, Ps. tirrhaea, Oph. algira, geometrica, stolida. Nordamerika hat unter seinen Noctuinen nicht wenige Arten, welche europäischen so nahe kommen, dass es schwer hält, zu entscheiden, ob sie als Localvarietäten mit denselben zu vereinigen sind oder nicht. Guenöe wagt in mehrern solcher Fälle keinen bestimmten Ausspruch. Zählen w ir alle jene Nordamerikaner, welche er als Varietäten von Europäern ansieht, hierher, so haben Deutschland und Nordamerika folgende 43 Arten gemeinsam, von denen die meisten in den östlichen Vereinstaaten, Canada und Labrador zu Hause sind; nämlich: Acr. psi?, Leuc. pallens, Agr. vestigialis (nach Koch), suffusa, scge- tum (Koch), exclamationis, tritici?, nigricans, ravida, augur, plecta, c ni- grum, triangulum, dahlii, Orrh. vaccinii ?, Tuen, incerta, Apl. herbida, Had. chenopodii, genistae, pisi, rurea, gemina var. remissa, Hydr. nicti- tans, Eupl. lucipara, Xyl. socia, Cuc. umbratica, Hel. armiger, An. cor- digera, melanopa, Symp. funesta, Plus, chrysitis, gutta, gamma, jota, ni, interrogationis? (u aureum Gn., vielleicht eigene Art), Scol. libatrix, Cat. fraxini und Br. parthenias. Dazu kommen die in Californien gefundene Had. didyma und die nur in Grönland beobachteten Apl. occulta, Had. brassicae und An. myrtüli. Nach Koch soll auch noch Acr. cuspis ,,in bedeutend grossem Exemplaren“, Agr. vitta, Ilel. peltiger ,,nach einer Mittheilung“ und Cat. electa ,,ob eigene Art?“ in Nordamerika zu Hause sein. In Südamerika kommen 7 deutsche Arten vor: Car. cubicularis, Agr. suffusa, lidia (wenn sie mit der europäischen identisch ist), saucia, flammatra, Hel. armiger und Scol. libatrix. In Australien findet sich Hel. armiger und nach Koch ausserdem Agr. suffusa, Ap. nigra, Hel. peltiger und Plus, gamma. Allen Welttheilen gemeinsam sind demnach Agr. suffusa und Hel. armiger. Beide sind über die gemässigte und heisse Zone der ganzen Erde verbreitet, fehlen aber dem hohen Norden. Nächst ihnen sind Hel. peltiger und Plus, gamma am weitesten verbreitet, indem sie — wenn Koch’s Nachrichten sicher sind — ebenfalls in 5 Welttheilen, doch nicht in Südamerika gefunden wurden. Zwischen den Wendekreisen wurden 11 bis 15 unserer Arten beobachtet: Agr. suffusa, segetum, lidia, saucia, cnigrum, Hel. armiger, Plus, gamma, chalcites, Scol. libatrix, Oph. algira, geometrica und stolida; wahrscheinlich auch die als ostindisch ohne nähere Angabe des Fundorts Vergleich mit andern Faunen. 35 angegebenen Car. cubicularis, Had. brassicae und Ilel. peltiger ; endlich Plus, ni, wenn ihr Vorkommen am Senegal sich bestätigt. Bis zur südlichen Hemisphäre reichen 10 bis 12 deutsche Noctuinen: Car. cubicularis, Agr. suffusa, segetum, saucia, Ap. nigra?, Hel. armiger, peltiger, Plus, gamma ?, chalcites, Oph. algira, geometrica und stolida. — Die Mittelmeerfauna (in den Bd. I. S. 85 angenommenen engern Grenzen) hat mit dem cisalpinen Theile Deutschlands und der Schweiz folgende 308 Arten gemeinsam : Cym. ruficollis, or, Thyat. batis, Dil. caeruleocephala, M. orion, Acr. aceris, megacephala, psi, tridens, strigosa, auricoma, euphorbiae-euphra- siae, rumicis, ligustri?, alle Bryophila-Arlcn, Tap. musculosa, Leuc. pu- dorina, impura, straminea, pallens, scirpi, comma, conigera, vitellina, I album, albipuncta, lithargyrea, turca, Gr. trigrammica, Car. pulmonaris, var. ? superstes, plantaginis, taraxaci, respersa, kadenii, cubicularis, alle Tryphaena- Arten, II. linogrisea, Agr.polygtma, crassa, vestigialis, suffusa, segetum, corticea, exclamationis, puta, obelisca, ruris, tritici, aquilina, vitta, saucia, cinerea, simplonia, decora, birivia, forcipula, signifera, pu- tris, flammatra, musiva, senna ?, ravida, lucipeta, lucerma, latens, augur, multangula, rectangida, cuprea, alpestris, ocellina, plect.a, margaritacea, glareosa, cnigrum, triangulum, baja, sobrina, brunnea, xanthographa, neglecta, Orrh. serotina?, silene, vaccinii, spadicea, rubiginea, Op. croceago, X. citrago, aurago, togata, cerago, gilvago, ocellaris?, Orth. Iota, ruticilla, rufina, pistacina, litura, Cirrh. centrago?, ambusta, PI. subtusa, Cosm. pyralina?, diffinis, affmis, trapezina, paleacea, Ilipt. ochreago, Mes. aceto- sellae, oxalina. Pan. piniperda, Taen. gracilis, incerta, stabilis, cruda, miniosa, gothica, Ep. trimacula, scoriacea, Dicyc. oo, D. ypsilon, Amm. coecimacula, Apl. occulta, N. cespitis, Ap. testacea, Ap. lutulenla, nigra, Mis. oxyacanthae, bimaculosa, Dich, aprilina, aeruginea, Dr. protea, mo- nochroma, Er. ochroleuca, Dianth. luteago, filigramma, magnolii, comta, nana, bicruris, cucubali, carpophaga, echii, proxima, Had. bicolorata, dysodea, marmorosa?, dentina, chenopodii, thalassina, genistae, suasa, ole- racea, pisi, brassicae, serratilinea, tincta, nebidosa, leucophaea, saponariae, atriphcis, platinea, pernix, maillardi, furva, abjecta, adusta, polyodon, hthoxylea, latericia, hepatica?, unanimis?, didyma, strigilis (et latruncula), furuncula, Pol. chi, xanthomista, ruficincta, flavicincta, Gort, flavago, D. pmastri, II. rectilinea, Rh. petrorhiza, Chi. hyperici, radiosa, P. prospicuct, Phi. scita, meticulosa, N. typica, Xyl. socia, semibrunnea?, furcifera, in- grica, ornitho'pus, Cal. vetusta, exoleta, X. lithorhiza, Cal. opalina, pla- typtera, lunula, CI. antirrhini, Cuc. verbasci, scrofulariae, thapsiphaga, caninae, umbratica, lactucae, chamomillae, tanaceti, Char. delphinii, P. umbra, Hel. peltiger, armiger, dipsaceus, cardui, cognatus, An. myrlilli, 3* 36 XVIII. Noctuina. Pan. lembrata, Agr. sulfuralis, Ac.luctuosa, lucida , Er. pygarga, de- ceptoria, wimmern, bankiana, Th. dardouini, inamoena, suava, umoena, purpurina. ostrina, rosina, communimacula, pauta, Er. pteridis, Tel. ame- thystina, Abr. triplasia, tripartita, Plus, moneta, deaurata, illustris, chry- sitis, festucae, gutta, gamma, Jota, ni, interrogationis, ain, 0. thalictri, Scol libatrix, Amph. tragopogonis, tetra, livida, pyramidea, cinnamomea, Eccr. ludicra, Tox. lusoria, craccae, Aed. leucomelas, C. alchymista, Cat. elncala, nupta, dilecta, sponsa, promissa, hymenaea, paranymplm, conversa (agamos), Ps. lunuris, Eitel, mi, glyphica, Pr. laccata, Hel. calvaria, Sophr. emortualis, Herrn, tarsiplumalis, barbalis, cribralis, crinalis, tenta- cularis, derivalis, Mad. salicalis, Hyp. roslralis, proboscidalis, obesalis, Riv. limbata, Sar. revayanits, Chi. bicolorana, Hai. prasinana, Ear. chlo- rana, N. togat.ulalis, striguki, cucullatella, cicatricalis, confusulis, crislu - lalis, centonalis, albuht. Bei Biume fand Mann ausserdem noch Ras. lene- brosa, N. popularis, Val. oleagina, Ciiar. culta, Dianth. albimacula, Hud. pcrsicariae, II. nictitans, Eupl. lucipara und Cuc. prenanthis, die fast alle auch in Piemont zu Hause und wohl ohne Zweifel weiter im Miüelrneer- gebiet verbreitet sind. Lassen wir sie ausser Betracht, rechnen dafür aber die 10 in der vorstehenden Liste durch ein ? (als noch nicht ganz sicher für die Medilerranfauna nachgewiesen) bezeichnetcn Arten mit, so stellt sich die Zahl der Noctuinen, welche das cisalpine Gebiet unserer Fauna mit der des Mittelmeerbeckens gemein hat, wie oben angegeben auf 308. Die Summe der cisalpinen Arten (556 — 40 transalpine) ist 516; es kommt somit der bei weitem grösste Theil, nahezu drei Fünftel derselben, auch im Milteimeergebiete vor. Relativ grösser ist die Zahl der cisalpinen Gattungen, welche in der Mittelmeerfauna nicht repräsenlirt sind. Es sind: Demas, Paniheu?, Diphthera, Simyra, Coenobia, Senta, Meliuna, Culamia, Mythimna, Stilbia, Acosmetia, Lampetia, Ilydrilla, Perigrapha, Pachnobia, Cleoceris, Scopelo- soma, Charaeas, Cerigo, Celaena, Jaspidea, Eremobia, Lithocampa, Dasy- polia, Asteroscopus, Egira, Xylomiges, Phothedes, Aventia, Boletobia, Sim- plicia,-IIypenodes, Tholomiges, Brephos und, wenn wirFiume ausschliessen, auch noch Rusina, Valeria, Chariptera und Euplexia — mindestens 33 oder, alle eingerechnet, 38 Genera von 134 überhaupt, wenigstens der vierte Theil der Summe. Es ist indess zu bemerken, dass alle diese fehlenden Gattungen artenarm, ja mit wenigen Ausnahmen auf eine einzige Art gegründet sind. Ungemein gering ist die Zahl der Noctuinen, welche ausschliesslich diesseit der Alpen zu Hause sind: im südlichen Tirol, Krain und Piemont kommen bei weitem die meisten jener cisalpinen Arten vor, die in den entlegenem Theilen des Mediterrangebiets bis jetzt noch nicht beobachtet wurden. Nur die folgenden scheinen an der Südseite der Alpen Vergleich mit andern Faunen. 37 wirklich zu fehlen: Cym. fluctuosa-, Sim.buettneri, venosa, Non. neurica, anmdineti, ne.ra, Coen. rufa, Senta- maritima, Mel. flammen, T. fluxa, extrema, elymi, Cal. lutosa, phragmitidis, L. arcuosa, Per. icinctum?, Pachn. leacographa, Cosm. contusa, Orth, humilis?, Orrh.veronicae?, Agr. florida, punicea, confhta, ericae, ripae, Had. connexa, ophiogramma, lite- rosa, onychina, Cel. haivorthii, Hydr. leucostigma, petasäae, Ast. nubecu- losa, Xyl. zinckenii, Eg. solidaginis, Cac. praecana, campanulae, frauda- trix, argentea, maynifica, Plus.microgamma, Herrn, zelleralis?, bidentahs?, Hyp. taenüdis und Thol. turfosalis; vielleicht auch Acr. abscondda, wenn Ghiliani’s Angabe ihres Vorkommens in Piemont auf einer falschen Bestimmung beruht. Es würden demnach höchstens 46Species und 10Genera der cisalpinen Nocluinenfauna des Gebiets allein angehören; rein transalpin sind, wie oben angegeben, iOSpecies und 9 Genera, derRest: (556—86 = ) 470 Arten und (141 —19 =) 122 Gattungen, mehr als vier Fünftel der Gesammtzahl, ist beiden Seiten der Alpen gemeinsam. Es kann somit hier sowenig, als bei den früher abgehandelten Familien, diess Gebirge als die Scheide zwischen zwei Falterreichen angesehn werden. Ueber die Lepidoplerenfauna von Corsica und Sicilien*) haben wir neuerdings durch Mann Genügenderes erfahren. Auf Corsica fand derselbe überhaupt 59 Noctuinen s. 1.; davon gehören 43 auch der cisalpinen Fauna Deutschlands und der Schweiz an. Ebenso sind unter den 82 Noctuinen, die er auf Sicilien sammelte, nicht weniger als 64 eisaipine deutsche Arten. Von 93, welche nach Ghiliani auf Sardinien einheimisch sind, finden sich 61 auch diesseit der Alpen. Diese drei Inseln haben somit zwei Dritlheile ihrer F’auna mit den nördlich von den Alpen gelegenen Theilen unseres Gebiets gemein. Von den 26 nach Eucas in Algerien beobachteten Noctuinen fehlen diesseit der Alpen nur 12, also die kleinere Hälfte. Bei Beirut an der syrischen Küste wurden von Zach und Kindermann 62 hierher gehörige Al ten eingesammelt, von denen 39 den cisalpinen Theilen Deutschlands mangeln. Hier erst besteht also die Hauptmasse der Arten, nahe an zwei Drittel, aus rein südlichen Formen, wie das, wenn auch in weniger stark ausgesprochener Weise, auch bei den Tagfaltern der Fall war. Sonst aber stellt sich als Resultat dieser Statistik wiederum der bereits früher (Bd. I. S. 86) erhaltene Satz heraus, dass die Lepidoplerenfauna des Mitlelrneergebiets, wegen der Uebereinstim- mung der bei weitem grössern Menge ihrer Arten mit der des cisalpinen Centraleuropas, nicht als gesondertes Reich (in dem Bd. I. S. 5 genommenen Sinne) von diesem getrennt, sondern beide nur als Provinzen *) Den Aufsatz von liellier de la Chavignerie über die Falter Siciliens haben wir bis jetzt nicht vergleichen können. 38 XVIII. Noctuina. eines grossem Ganzen betrachtet werden können. Man muss sich hier in erster Linie an die Arten halten, da die Gattungen der Nocluinen zum grossen Theil noch nicht fest und natürlich genug begrenzt sind, um einen sichern Boden zu gewähren. Es ist aber in der Thal die Mediterranfauna so wenig in ihren Noctuinen als in ihren Rhopaloceren reich an Formen, die ein von den Producten Centraleuropas auffallend abweichendes Gepräge trügen, und, wo solche vorhanden sind, bilden sie wenigstens keine artenreichen Gattungen, w’enn wir etwa Thalpochares Led. ausnehmen, die, wenn auch durch mehrere Species diesseit der Alpen repräsentirt, der Hauptmasse nach doch den Mittelmeerländern ausschliesslich angehört. Die Nachtfalter der arctischen Gegenden Europas sind noch nicht so vollständig bekannt als deren Tagschmetterlinge; der Vergleich der Noctuinenfauna der Polarländer mit der unseres Gebiets kann deshalb kaum zu einem annähernd sichern Resultat führen. Der südliche und mittlere Theil der skandinavischen Halbinsel stimmt fast ganz mit Deutschland überein. Unter den 262 Noctuinen, welche Wallengren als dort einheimisch aufführt, finden sich nur 3 uns fehlende: Pachn. carnea, Agr. fennica und Plus, parilis. Im nördlichen Theile der Halbinsel, jenseit 62° n. Br., kommen nach Wallengren’s verlässlichen Angaben nur 64 Noctuinen vor; von einigen andern Arten des mittlern Schwedens hält er es indess für wahrscheinlich, dass sie weiter nördlich gehn, als ihm bekannt ist. Zetterstedt führt 78 hierher gehörige Arten als in Lappland einheimisch auf, nimmt aber, wie Wallengren bemerkt, Lapponia in einem weit ausgedehnterem, als dem gewöhnlichen geographischen Sinne, „indem er alle schwedischen und norwegischen Provinzen darunter begreift, wo Algen sich befinden. Wo er keinen bestimmten Fundort angibt, kann man also nicht wissen, ob er Lappland oder Dalekarlien, Dowre etc. meint“ (Wall, in 1.). Zudem herrschen Uber die Bestimmung mehrerer Zetterstedt’schen Arten Zweifel. Wir hallen uns daher lieber an Wallengren’s Mittheilungen (in lit. d. 30. Oct. 1859). Wallengren zählt überhaupt 57 lappländische Noctuinen auf, von denen ihm aber 7 in natura unbekannt geblieben sind. Unter diesen 57 Species sind 31 hochnordische, oder doch der deutschen Fauna fehlende Arten, also die grössere Hälfte. Von einigen derselben ist es wahrscheinlich, dass sie als Localvarietälen mit deutschen Arten zusammenfallen. Immerhin aber würde etwa die Hälfte an eigentümlichen Arten übrig bleiben, ungleich mehr als die Tagfalter, Schwärmer und Spinner aufzuweisen hatten. Eigentümliche Gattungen (die Guenee’che Crymodes ausgenommen, wenn man ihr Gattungsrechte zugestehn will) hat Lappland indess nicht. Die im hohen Norden besonders zahlreich vertretene Gattung Anarta findet sich auch auf den mitteleuropäischen Gebirgen, in 2 Arten sogar in unsern Tief- Vergleich mit andern Faunen. 89 lündern wieder. Abgesehn von diesem Mangel an charakteristischen Gattungen würden die Noctuinen der arctischen Länder Europas somit für eine Trennung ihrer Falterfauna von der des mittlern und südlichen Europa sprechen. Im Uebrigen wird die Ausdehnung des natürlichen Gebiets der europäischen Lepidoplerenfauna durch die Verbreitung der Noctuinen bestätigt. Dass Sibirien und Kleinasien dazu gehören, lehren Kin- dermann’s Beobachtungen. Unter 238 Noctuinen s. 1., die Kindermann am Altai fand, sind nur 56, unter 107 bei Amasia, Tokat und Diarbekir gesammelten nur 30 der deutschen Fauna fremd. In Japan besteht die Falterfauna noch zu einem reichlichen Drittel aus europäischen Arten (35 von 99 daselbst aufgefundenen. S. Motschulsky Etudes entom., Wiener Monatschr. 1861. S. 357). Diess Land liegt also schon jenseit der Grenze des europäischen Faunengebiets, verrülh aber die Nähe dieser Grenze, ähnlich wie Nordchina, durch die starke Beimischung europäischer Arten. Vergleichen wir die Noctuinenfauna unseres Gebiets, als Bepräsen- tantin der europäischen überhaupt, mit der der übrigen, nicht dem europäischen Falterreiche angehörigen Welttheile, so finden wir hier, wie bei den Tagschmetlerlingen, am meisten Uebereinstimmung mit Nordamerika, welches, wie oben bemerkt, etwa 43 Arten mit Deutschland gemein hat; während in den tropischen Ländern der ganzen Erde nur 11 bis 15, im tropischen und südlichen Afrika erst 8, in Südamerika 7, in Australien höchstens 5 deutsche Noctuinen gefunden wurden. Specieller Tlieil Indem wir uns auf die im ersten Theile dieses Werks S. 151 gegebenen Erläuterungen beziehen, haben wir hier nur das Verzeichniss der Schriftsteller zu ergänzen, welche die Autorität für die faunistischen Nachrichten des betreffenden Districts in allen den Fällen bilden, welchen nicht ausdrücklich eine andere beigefügt ist. Diese neuen Ordinarien sind für: All enstein (Prov. Preussen) : von Müller.— Remberg (bei Wittenberg): Scheibe. — Erfurt und Neubrück (bei Frankfurt a. d. 0.): Werneburg. — Zeitz, Naumburg a. d. S. und Stargard in Pommern: Wilde. — Halle: Stange. — Schlesien überhaupt: Wocke. Für Schreiberhau im Riesengebirge insbesondere: Standfuss. — Münster und Tecklenburg in Westfalen: Allum. — Elberfeld: Weymer. — Nassau (Herzogthum) überhaupt: Rössler. — Baierische Pfalz: Bertram. — München: Kranz. — Hohenschwangau: Freyer. — Kreis ob dem Wiener Walde (abgekürzt: Kr. ob d. Wiener W.) : Schleicher. — Oftringen (bei Aarburg im Canton Aargau): Wullschle- gel. — Canton Bern (besonders die Gegend von Schüpfen): Rothenbach. — Fiume und Istrien: Mann. — Skandinavien und Lappland: Wallengren. — Gouv. Moskau: Assmuss. — Galizien: von Nowicki. — Britannien: Stainton. — Groningen (Niederlande): de Gavere. — Belgien: der Catalogue d. Ins. lepidopt. de la Belgique. — Amurland: Led. 1. c. Im Uebrigen bleiben die frühem Autoritäten auch für den gegenwärtigen Theil in Geltung. Zu den 1. c. S. 154 angeführten Abkürzungen treten hinzu: einz. einzeln. Ev. Eversmann. gez. gezogen. Gn. Guenöe. i. m. J. in manchen Jahren. Meng. Mengelbier. Mötsch. Motschulsky. Pfaff. Pfaffenzeller. Dorasa. Balis. 41 Iieinh. Reinhold. Roth. Rothenbach. Schn. Schneider in Brünn. Stand, coli. Staudinger’s Angaben verbr. verbreitet. Wall. Wallengren, Wern. Werneburg, s. ziemlich, nach seiner Sammlung. XVIII. Noctuina s. lat 1. Cymatophoridae HS. 1. Thyatira O. 1. Derasa L. 0. 1—2. Von der Ebene bis zur montanen Region (Hohenschwangau) fast überall im Gebiet an schattigen Stellen , wo die Nahrungspflanze (Rubus fruticosus etc.) wächst, zu finden, doch in den meisten Gegenden selten. Ueberhaupt in den mittlern Breiten von ganz Europa: von England bis zur Wolga und vom 57° bis 45° n. B. (Lievland — Piemont) ; doch nicht in Skandinavien. In Ostpreussen s. slt. (1 Ex. b. Allenstein), weniger slt. b. Aachen, Lauban, Frankfurt a. M., Wehen, in Oberhessen. Bei Hohenschwangau einz. mit Balis. Auch in Krain. Lievland. Gouv. Moskau, slt. Gouv. Saratow slt. Galizien. Siebenbürgen. Britannien (von Brighton bis zum Seedistrict). Niederlande; Groningen. Belgien, slt. Paris. Döp. des Doubs (b. Besangon slt., hfger in d. montanen Region). Piemont, 5, (Ebene, Hügel, Thäler). 2. Hatäs Tj. 0. I—2. Ueberall in den beiden untern Regionen des Gebiets (— 2500' im Riesengebirge), an Rubus-krten, oft mit der vorigen Art zusammen ; in den meisten Gegenden nicht gerade häufig, doch viel weniger selten als Derasa. Sie ist von England bis zur Wolga und wahrscheinlich über ganz Nordasien verbreitet, da sie auch am Amur gefunden wurde. Nördlich reicht sie bis 60° (Schweden), südlich bis 40° n. B. (Sardinien). Die Raupe bei Schmiedeberg am Kamm des Riesengebirges n. slt., Z.; am Nockstein, 3500', Wocke. Bei Hinterzarten im Schwarzwalde 3 Raupen in 2600' Höhe, Sp. Skandinavien, bis zum 60°, s. slt. Insel Seeland. Petersburg. Lievland. Kasan, n. slt., Odessa, Ev. .Gouv. Moskau, n. slt. Galizien. Siebenbürgen. Britannien (von Brighton bis zum Seedistrict). Niederlande. Belgien. Paris. Dep. des Doubs. Düp. des Puy-de-Döme. Savoyen, 4, Piemont, 3, Ligurien, 3, Sardinien, 3; Ebene und Thäler. Corsica, R. Georgien und Mingrclicn, Ev. Amurland. 42 Ruficollis. Ridens. Flavicornis. Diluta. 2. Cymatophora T. 1. Ruficollis WV. 1. Nur im südlichsten und vielleicht nur im südöstlichen Theile des Gebiets (da die Angabe »Zürich« der Bestätigung bedarf), und auch hier zerstreut und selten ; an Eichen. Ueberhaupt nur in wenigen Gegenden Centraleuropas: von Inaris bis Ungarn und von 49° bis 44° n. B., beobachtet. [»Osterode, in 900 — 1000' Höhe einigemal geklopft« beruht wohl auf einem Irrthum]. »In Oesterreich vorkommend, ich fand sie noch nicht«, M .; »auch ich nicht« Led. Umgebung v. Steyer, slt. Salzburg. Krain. Zürich [?]. Ofen, in Waldungen, slt. Mittel- und Ostfrankreich, die Raupe einigemal bei Paris; immer slt. Piemont, 4, Ligurien, 4 (vallo di Exilles, colle di Tenda). 2. Ridens JF. (Xanthoceros Borkh.) O.1. Mit der Eiche über das ganze Gebiet verbreitet und in den meisten Gegenden der untern Region, doch eben nicht zahlreich, zu finden. Ueberhaupt in Mitteleuropa von England bis Moskau und von 57° bis 45° n. B. heimisch; nicht in Schweden. In Preussen nur b. Wehlau. ln Krain. In Schlesien bisher nur in der Ebene. In mehrern Gegenden (Frankfurt a. d. O., Osterode, Mühlhausen, Erfurt, Oberlausitz, Krefeld, Regensburg, Schüpfen) noch nicht beobachtet, in andern slt., hfger u. a. b. Leipzig, Frankfurt a M., München. • '*■ Insel Seeland. Licvland. Gouv. Moskau (b. Podolsk, z. slt.). Galizien (b. Sambor). Siebenbürgen. Ofen, in Waldungen, n. slt. Britannien (v. Brighton bis zum See- district). Niederlande. Belgien, slt. Paris. D0p. des Doubs. Düp. des Puy-de-Döme. Savoyen 3 (Chamouny), Piemont 4 (Thal v. Fenestrella). 3. Flavicornis l>. O. I —2. Ueberall im Gebiet, wo die Birke wächst, doch bisher nur von der Ebene bis zur montanen Region (Schreiberhau) beobachtet, ln den meisten Gegenden nicht selten. Sie ist von England bis zum Ural verbreitet, reicht nördlich bis Südlappland, südlich bis zum 46. Grad n. B. (Auvergne — Krain — Siebenbürgen), so dass die Aequatorialgrenze mit der unseres Gebiets ungefähr zusammenfällt. In Schlesien in Birkenwäldern gern., Ebene bis Schreiberliau ;I 700'). Krain. In einigen Gegenden (Salzburg, Giessen) noch nicht gef., in andern slt., wo es auch die Nahrungspflanze ist. -A Skandinavien, bis zu 61° n. slt. Petersburg. Lieviand. Gouv. Moskau, slt. Wolgagebiet (in d. Provv. Kasan u. Sar., b. Sarepta, slt., hfger in den Vorbergen des Urals). Galizien. Siebenbürgen. Britannien (v. Brighton bis York). Niederlande. Belgien, slt. Paris. Dep. des Puy-de-D6me. Savoyen, 4 (Chamouny). 4. Diluta 1FF. I. Zerstreut im westlichen und südlichen Theile des Gebiets, nördlich und östlich einer vom Teutoburger Walde über Braunschweig nach Wien Or. Ocularis. 43 gezogenen Linie noch nicht gefunden. An den meisten Fundorten selten und mit der Eiche auf die untere Region beschrankt. Ueberhaupt nur in Mitteleuropa, von England bis Siebenbürgen und von 54° bis 46° n. B., beobachtet. Die Aequatorialgrenze entspricht der von Flavicornis, die Polargrenze reicht im Westen etwas weiter nördlich als im Osten (Seedistrict 54° — Wolfenbüttel — Lemberg 50°). Hannover, 1mal gez. Wolfenbüttel, slt. Osterode, slt. Arolsen u. Rhoden, slt. Mühlhausen, 1mal. Weimar, früher hfger als jetzt. Naumburg, einz. Osterland, slt. Münster, Teklenburg. Krefeld, slt. Oberhessen (im Hinterlande, b. Giessen u. Grünberg n. slt.). Frankfurt? Taunus, slt. Wiesbaden, slt. Karlsruhe, tmal. Stuttgart, n. slt., Tübingen u. Reutlingen, slt. Wien (bei Dornbach, Mauer). Linz, slt Salzburg. Krain. Oftringen, slt. Lemberg, 1 Ex. Siebenbürgen. Ofen, in Waldungen n. slt. Britannien (v. Brighton bis zum Seedistrict, an vielen Stellen hfg.). Belgien (l’rov. Lüttich, s. slt.). Nordfrankreich, Gn. Dep. des Doubs (Besanfon, s. slt.). Dep. des Puy-de-Dömc (oberhalb Chdteldon n. slt.). 5. Or WV. 0. 1—2. Fast überall in der Ebene und bis zum untern Theile der montanen Region des Gebiets, soweit Espen und Pappeln wachsen, mehr oder minder häufig. Sie ist über Mitteleuropa, von England bis zum Ural und, da sie am Amur gefunden wurde, wohl über ganz Nordasien verbreitet; nördlich bis 60°, südlich bis 44° n. B. Sie fehlt nur in den Verzz. v. Mühlhausen u. Frankfurt a. d. 0. In Baden u. b. Trier ist sie slt., in Schlesien bis Schreiberhau hfg. ■•..>• ,, Skandinavien (von Schonen bis 59° n. slt.). Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, überall. Wolgagebiet n. slt. (auch bei Sarepta u. in den Uralvorbergen). Galizien. Siebenbürgen. Ofen, hfg. Britannien (nördlich bis York). Niederlande. Belgien. Paris. Düp. des Doubs, z. slt. D6p. des Puy-de-üöme. Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, 3; Ebene u. Thäler. — Amurland. 6. Ocularis Is. (Oclogesima II.) 0. 1. In den meisten Gegenden des Gebiets mit der Nahrungspflanze (Po— pulus tremula, nigra etc.) heimisch, in einigen ziemlich häufig, im Ganzen aber viel sparsamer als Or, zumal im Nordosten selten. Sie hat dieselbe westöstliche Verbreitung wie die vorige Art, auch deren Polargrenze (Petersburg) in Russland, fehlt aber in Schweden; südlich geht sie bis 45° (Turin). In Preussen ist sie s. slt., in Pommern u. Mecklenburg-Schwerin noch nicht gef., in Schlesien nur je tmal bei Glogau u. Brieg vorgekommen. Häutiger wurde sie nur b. Münster, in Baden, der Pfalz, bei Stuttgart, in m. J. auch in Waldeck u. bei Augsburg. In allen andern Gegenden mehr oder minder slt. • vj»,.. , t' Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, slt. Wolgagebiet (z. slt. in den Uralvorbergen). Galizien. Ofen, n. slt. Britannien (in Buckinghamshire, bei Cambridge u. Worcester). Niederlande (bei Leiden). Belgien, n. hfg. Paris. Dep. des Doubs. Dtjp. des Puy-de-Döme. Ober-Savoyen, 3, Turin, 3. — Amurlaud. 44 Duplaris. Fluctuosa. Cacruleocepliala. 7. Duplaris Ij. (Bipuncta Borkh.) 0.1—2. Fast überall im Gebiet von der Ebene bis in die montane Region mit den Nahrungspflanzen (Erle, Birke) verbreitet, in den meisten Gegenden sparsam, in einigen häufig. Ihr Verbreilungsbezirk reicht von England bis zum Altai und von (58° bis 45° n. B. Bei Arolsen u. Rhoden in m. J., Wien, Freiburg i. B. u. in Schlesien hfg., hier von der Ebene bis zu den Reinerzer Seefeldern. Auch in Mecklenburg, b. Kemberg, Münster u. Leipzig n. slt., in den übrigen Gegenden mehr oder minder slt. Bei Febrieiten in den Salzburger A. fanden wir sie in 3600' Höhe, Sp. Krain. ■ In ganz Schweden n. slt., Wall.; auch in den Berggegenden des norwegischen Nordlands, in Lappland slt., Zeit. Petersburg. Lievland. Moskau, s. slt. Wolgagebiet (slt. in der Prov. Kasan u. den Uralvorbergen). Galizien, einz. Oedenburg, in Bergwäldern, Anker. Britannien (von Brighton bis zum Seedislrict). Niederlande. Belgien. Paris. Ddp. des Doubs. Piemont, 3, Ebene u. Alpen. — Altai. 8. Fluctuosa //. ““ 1 —2 In Norddeutschland sehr verbreitet, zerstreuter im Süden des Gebiets und südlich von Constanz und Wien nicht beobachtet. Die Raupe auf Birken bis in die montane Region (Seefelder), überall selten. Ueberhaupt von England bis zur Wolga, nördlich bis 57° (Lievland), südlich bis 47° (Besancon) verbreitet. Die Aequatorialgrenze entspricht dem nördlichen Fusse der Alpen (Besancon — AVien). Danzig slt.; Allenstein, 1 Ex. Pommern. Mecklenburg, überall slt. Holstein (t Ex. im Sachsenwalde). Berlin, Stand. Hannover, Iteinh. Helmstedt, slt. Osterode, slt. Arolsen u. Rhoden, in m. J. weniger slt. Erfurt. Weimar, jetzt seltner als früher. Naumburg n. gern. Zeitz, einz. Kemberg. Osterland, slt. Leipzig, s. slt. Oberlausitz, slt. Schlesien (im Vorgebirge bis zu den Seefeldern; b. Schreiberbau z. slt. ; b.Kosel einz., Christoph ). Elberfeld, slt. Frankfurt, slt. Wiesbaden, slt. Karlsruhe, Constanz, slt. Regensburg, s. slt. Augsburg, s. slt. München, s. slt. Brünn, Schn. Wien, slt. Linz, slt. Lievland. Wolgagebiet (in der Prov. Kasan, slt.). Galizien, einz. Britannien (bis zum Seedistrict). Niederlande. Belgien, s. slt. Paris. Besancon, slt. 2. Noctuina s. str. 3. Diloba B. 1. Caeruleocephala Ij. O. 1—2. Allenthalben in der Ebene und bis in die montane Region hinauf gemein; in manchen Jahren den Obstbäumen, besonders Prunus-Arien, schädlich. Ueberhaupt von England bis zur Wolga und Kleinasien und vom südlichen Lappland bis Sicilien (63°—38° n. B.) verbreitet. Nur in Baden «stets einsam u. n. hfg.». In Schlesien bis Schreiberhau. Am Harz überall, so hoch Schlehen u. Obstbäume sich finden; bei Klausthal, 1 800'. Coryli. Geographica. Coenobita. 45 Durch ganz Schweden bis Siidlappland z. gern. Lievland. Gouv. Moskau, überall mehr oder minder hfg. Wolgagebiet (b. Sarepta). Galizien z. hfg. Siebenbürgen. Ofen, gern. Britannien, überall u. s. hfg. Niederlande. Belgien, gern. Döp. des Doubs. Dep. des Puy-de-Döme. Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, 3; Ebene u. Berge. Cor- sica; Palermo, n. slt., M. — Amasia. 4. Demas Steph. 1. Coryli L. 0. 1—2. Ueberall in Laubgehölzen der Ebene und bis in die montane Region hinauf, in den meisten Gegenden häufig, in einigen seilen. Ueberhaupt von England bis zur Wolga und vom nördlichen Schweden bis zum adriatischen Meere (62°—45° n. B.) verbreitet. Als z. slt. nur in der Oberlatisitz, bei Krefeld, Trier u. in Oberösterreich angegeben. Am Harz überall in Laubwäldern bis 16—1 700'Höhe. (l ■ " Skandinavien, in coryletis n. slt. bis zur nördlichen Grenze der Prov. Gefle. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, überall Wolgagebiet (n. slt. in der Prov. Kasan u. Sar., bei Sarepta). Lemberg. Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Britannien, nördlich bis Glasgow', doch nicht überall. Niederlande. Belgien, z. gern. Paris. Ddp. des Doubs. D6p. des Puy-de-D6me. Savoyen, 3, Piemont, 2, Ebene u. Berge. Fiume. Clidia B. ? Geographica /'. \ 1. Nach mündlicher Auskunft des 1 Irn. A. Stenz von diesem bei Botzen gefunden. Ist diese Nachricht sicher und bezieht sich die tihilinni’sche auf die gegenwärtige Art und nicht etwa auf Chamaesyces, so erstreckt sich der Verbreitungsbezirk des Falters vom Ural bis nach Ligurien (52° —44° n. B.) und würde eine gegen NNW gerichtete Polargrenze (Ural — Karpathen — Botzen — Turin) besitzen. Im südlichsten Europa scheint Geographica aber auch zu fehlen. Raupe auf Wolfsmilch. Einigemal bei Botzen gef., St. [Das von altern Schriftstellern erwähnte Vorkommen in Baiern u. Oesterreich ist durch neuere Beobachtungen nicht bestätigt]. Wolgagebiet (im Ural, Orenburg [nach Kocft; wir können im Augenblick Ev.'s Fauna nicht mehr vergleichen]. Galizien (1 Ex. beim Städtchen Peczyriizyn am Fuss der Kolomyensischen Karpathen). Ofen, auf kahlem Steingebirge, gern. Hügel von Turin, 4, Berge Liguriens, 4. [Die nahe verwandte Chamaesyces Gn. bei Montpellier]. 5. Panthea H. 1. Coenobita Li. /?' 1—2. Zerstreut im Osten und Süden des Gebiets, westlich einer Linie Lüneburg — Freiburg nirgends gefunden. In Nadelwäldern der untern und montanen Region, fast immer seilen. Sie ist über Central- und Osteuropa zerstreut: von Petersburg im Nordosten bis zu den Meeralpen im Sudwesten (G0°—44° n. B.). Die 46 Ludifica. Orion. Polargrenze scheint anfangs als Nordwestgrenze (Petersburg — Schonen — Lüneburg) zu verlaufen, dann in eine Westgrenze (Lüneburg— Freiburg— Piemont) umzubiegen. Danzig, slt.; 1856 in Pröbbernau in etwa 30 Exx. erbeutet, Grenzenberg. Pommern (1 Paar in einer Kiefernwaldung bei Neuwarp). Wismar ämal an Tannenstäm- men. Lüneburg. Berlin. Kemberg, 1 Ex. Halle, s. slt. Klausthal, 1mal von Saxesen gef. Weimar, früher in Mehrzahl, seit einigen Jahren nicht gef. Thüringer Wald, imal, Wern. Gera, Schlenzig. Oberlausitz (einz. bei Herrnhut, Lauban, Görlitz, Nisky u. Zittau). Schlesien, im Gebirge hfger als in der Ebene (Glogau, im Kieferwalde 4mal; Iteinerz, Waldenburg, Zobten; Schreiberhau slt., 1858 die Raupe an e. Stelle des Fichtenwaldes lifg.). Baden jConstanz, slt., Freiburg, 1mal). Ober-Schwaben, Seyffer. Gunzenhausen (1 von Kehr gef. Zwitter, Pierret). Regensburg (Raupe an Fichten hei Hohengebraching; Grass etc.). Augsburg (auf fetten Fichten im Siebentischwalde, bei Wöllenburg u. Leitershofen, s. slt. u. immer nur einz ). Krain. Oftringen, s. slt. Langnau im Emmenthal, s. slt., Roth. Skandinavien (1 mal bei Trolle-Ljungby in Schonen). Petersburg. Lievland? Riga, Frankreich [?], T. Piemont (Nordabhang der Meeralpen, boschi nei monti di Pesio, 5). 6. Diphthera HS. 1. Ludiiica E. 1—2. In der südlichen Hälfte des Gebiets zerstreut und meist selten, häufiger in den Berglandschaften Mitteldeutschlands vom Fichtelgebirge östlich bis zu den Sudeten. Nördlich von 51° wurde sie nur in der Oberlausitz und in Ostpreussen einzeln gefunden. Als Raupe an Sorbus aucu- paria und Obstbäumen. Der Verbreitungsbezirk reicht von Petersburg, als nordöstlichstem Fundort, bis zur Franche-Comle im W’esten und Krain im Süden, also von 60° bis 46° n. B. Die Polargrenze wird demnach, wie bei Coenobita, in Westeuropa fast zur Westgrenze (Petersburg — Schonen — Pfalz — poubs). An der Südseite der Alpen scheint der Falter nirgends als in Krain beobachtet zu sein. Preussen, von Sauter gezogen. Thüringerwakl, bei 1500'Höhe 1 mal an Ebereschen, Werneb. Erzgebirge (bei Freiberg n. slt.). Oberlausitz (je Imal bei Herrnhut u. Neusalza; Nisky). Schlesien, nur im Gebirge (Sattelwald bei Freiburg ; bei Schreiberhau u. im Hirschberger Thal, in m. .1. z. hfg.). Pfalz. Baden (Constanz, Raupe auf wilden Birnbäumen im freien Felde, Fr.; Freiburg, slt., Dinglingen u. Lahr öfter, Karlsruhe einz., Heidelberg). Eisass, in Gärten, bei Mühlhausen, slt. Oberschwaben, Seyffer. Fichtelgebirge, an Vogelbeeren in 1 700' hfg., Döbner. Böhmen (n. slt. bei Asch u. Hohcnclbe, in Mittelbühmen fehlend). Oberösterreich (b. Sirning, slt.). Salzburg, n. slt , auch im Mtillthal. Krain. Oftringen, slt. Zürich, s. slt. Schlipfen, s. slt. Skandinavien (1 mal bei Trolle-Ljungby in Schonen). Petersburg. Lievland. Döp. dos Doubs (Raupe auf Kirschen). 7. Moma HS. 1. Orion E. O. 1. Fast allenthalben in den Laubwäldern der untern Region des Gebiets, besonders an Eichen, nicht selten. Leporina. Aceris. 47 Ueberhaupt von England bis zur Wolga und von 60° bis 43° (Petersburg— Toscana) verbreitet. Sie fehlt nur in den Verzz. von Nassau, Mühlhausen in Thüringen u. Zürich. Auch bei Schreiberhau kommt sie nicht mehr vor. Skandinavien, zwischen 57° u. 59°, hier u. da. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, überall, n. lifg. Wolgagebiet (in derProv. Kasan, s. slt.). Lemberg. Siebenbürgen. Ofen, slt. Britannien (von Brighton bis Darlington, slt.). Niederlande. Belgien, n. slt. Paris. Düp. des Doubs (n. slt. bei St. Vit). Ddp. des Puy-de-Döme, gern. Savoyen, 3, Piemont, 2, Ligurien, 3; Ebene, Hügel u. Thäler. Toscana. 8. Acronycta O. 1. Leporina />. 0. 1—2. Ueberall in lichten Gehölzen des Gebiets, besonders an Birken, bis in die montane Region hinauf; an den meisten Orten nicht selten. Ihr Verbreilungsbezirk erstreckt sich von England bis zum Altai und von Lappland bis Krain und Piemont (64 — 45° n. B.). Die Var. Brcidyporina T. scheint gleiche Verbreitung wie die gewöhnliche Leporina zu haben (Gironde — Wolga) und findet sich in den meisten Gegenden einzeln unter derselben, doch mehr in der Ebene als im Gebirge. In einigen Küstenstrichen ist sie sogar die gewöhnliche Form (Wismar, Gironde). Lep. fehlt nur in den Verzz. v. Nassau u. Trier; selten ist sie hier u. da, z. B. bei Hamburg, in Würtemberg, im Eisass. In Schlesien ist sie verbreitet, doch in der Ebene hfger; bis Schreiberhau u. bis auf die Seefelder bei Reinerz, 2300' Stanilf. — Bradyporina bei Wismar, hfger als die Stammart, auch bei Sülz in m. J. n. slt., ferner b. Hamburg, Lüneburg, Hannover, Rhoden, in Baden, bei Stuttgart, Augsburg, Prag, Wien, Oftringen, Schöpfen — hier fast überall slt. Skandinavien (in Südschweden n. slt., in Mittelschweden z. slt., über den 64. Breitengrad hinaus kommt sie nicht vor). Petersburg. Lievland. ln Russland überall, wo Birken; Brad. in d. Prov. Kasan u. bei Petersburg, s. slt., Ev. Sarepta, Möschler. Galizien, n. hfg. Siebenbürgen. Britannien, im Süden n. slt., reicht nördlich bis zum Seedistrict. Niederlande, auch Brad. Belgien, n. slt. Paris. Dep. des Doubs. Dcp. des Puy-de-Döme (bei Puy-Guillaume »sehr weiss, in der Gironde dagegen ganz grau bestäubt«). Piemont (Thal v. Susa u. v. Fenestrella, 4). — Altai. 2. Aceris A. 0. 1—2. Ueberall im Gebiet mit der Eiche, dem Ahorn und der Rosskastanie verbreitet, in den meisten Gegenden häufig. Ihr Verbreitungsbezirk umfasst Europa von England bis zum Ural und reicht von 60° bis 38° n. B. (Schweden — Sicilien). Die Var. Candeltsequa E. wird nur in wenigen Faunen erwähnt (Altenburg, Sudfrankreich). Am Harz bis 1800'Höhe. Auch bei Schreiberhau, aber slt. ln Böhmen so hfg., dass die Raupe die Rosskastanien zuweilen ganz entlaubt. Bei Hohenschwangau. Im Osterlande auch Var. Candelisequa. ‘ . . > Skandinavien, von Schonen bis 60° n. B. hier u. da. Lievland. Gouv. Moskau, 48 Megacephala. Alni. Strigosa. überall. Wolgagebiet (b. Kasan u. an der Sakmara). Sarepta, Möschlcr. Krim, Ev. Galizien, gern. Siebenbürgen. Ofen, gern. Britannien. Niederlande. Belgien, z. slt. Ganz Frankreich, Candelisequa in Südfrankreich, Gn. Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, 3; Ebene u. Berge. Toscana. Palermo, M. 3. Megacephala IW. 0. 1—2. Ueberall, wo es Pappeln (besonders Populus nigra und pyramid.) gibt, gemein, nur in wenigen Gegenden und im Gebirge selten. Sie ist von den westlichsten Küsten Europas bis zum Ural und Orient und von 61° bis 36° n. B. (Schweden — Andalusien) verbreitet. Am Harz, soweit Pappeln und Espen stehn, hfg. In Schlesien gern., im hohem Gebirge slt.; Schreiberhau. Hohenschwangau. M/-- Skandinavien (v. Schonen bis 61° n. slt.). Petersbürg. Lievland. Gouv. Moskau, überall. Wolgagebiet, überall, n. slt. Krim, Odessa, Ev. Galizien, gern. Siebenbürgen. Ofen, hfg. Britannien (im südlichen u. mittlern England hfg., in Schottland scheint sie zu fehlen). Niederlande. Belgien, s. gern. Paris. D<5p. des Doubs. Döp. des Puy-de-D6me. Andalusien, Staud. Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, 3; Ebene u. Thäler. Palermo, M. — Kleinasien (bei Carajasu 1 o*, Z.) 4. Alni Jj. 0. 1 —2. In den meisten Gegenden, vielleicht überall im Gebiet, aber stets einzeln und seilen; die Raupe an vielerlei Laubholz, bis hoch in die montane Region hinauf. Sie bewohnt die mittlern Breiten Europas zwischen 60° und 45° n. B. (Petersburg—Piemont), von England bis zur Wolga, allenthalben seilen, nur im Kasanischen häufiger. Das Vorkommen in Algier bedarf der Bestätigung. In einigen Gegenden (Wismar, Frankfurt a. d. 0., Mühlhausen, Erfurt, Münster, Krefeld, Elberfeld, Breslau, Glogau, Pfalz, Brünn u. a.) wurde sie noch nicht gef., aber wohl nur ihrer Seltenheit wegen. Sie ist in Preussen, wie in Krain und der Schweiz; im Süden mehr in waldigen und bergigen Gegenden, als in der Ebene, doch auch dieser nicht fehlend. In Baden wurde sie bei Freiburg und am Feldsee, über 3400', gef. ; bei Wien selten, öfter in Gebirgsgegenden Steiermarks ; im Eisass in den Waldungen der Ebene. Skandinavien (nur in Schonen, slt.). Kopenhagen. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, s. slt. Wolgagebiet (in der Prov. Kasan. Die Raupe bei Kasan im Herbst ziemlich oft aufBirken). Galizien. Siebenbürgen. Britannien (nördlich bis York, slt.). Belgien, s. slt. Nord- u. Mittel-Frankreich, slt., Gn. Döp. des Puy-de-Döme, s. slt. Piemont, 5, Ebene u. Thäler. — Im pariser Museum aus Algier [?], K. 5. Strigosa IW. 0. 1—2. In den meisten Gegenden, doch ziemlich selten und in einem Theil der nordwestlichen Berglandschaften (Waldeck, Niederrhein) noch nicht gefunden. An Schlehen, Vogelbeeren und Obstbäumen bis in die montane Region. Psi. Cuspis. 4!) Der Verbreitungsbezirk umfasst Europa von England bis zur Wolga und von C0° bis 44° n. B. (Petersburg — Montpellier). Doch fehlt sie in Schweden. Sie ist bei Danzig u. in Holstein, wie in Krain und der Schweiz, bei Münster und in der Pfalz, wie in Schlesien (Ebene u. Vorgebirge). In mehrern Gegenden (in Waldeck, bei Elberfeld, Aachen, Frankfurt a. M., Weimar u. a.) wurde sie noch nicht beobachtet. Bei Göttingen und Biedenkopf kommt sie vor. Bei Salzburg, wie es scheint, n. slt., bei Dessau, Göttingen, in Mecklenburg n. hfg., sonst überall'slt. Bei Osterode bis zu 2000' Höhe, n. hfg. Petersburg. Lievland. In der Prov. Kasan, in Litthauen etc., slt., Ev. Galizien. Britannien (bei Cambridge). Niederlande (b. Middelburg). Belgien (Brüssel, Lüttich, s. slt.). Nord-Frankreich, z. slt., Gn. D<5p. des Doubs (s. slt. bei Besanfon, Bergregion). Montpellier, Staud. (>. Psi L. 0. 1—2. Allenthalben im Gebiet, von der Ebene bis zur Bergregion, an Laubholz und Obstbäumen ziemlich gemein. Sie ist weit verbreitet: über ganz Süd- und Mitteleuropa bis 60° n. B., Nordafrika, Sibirien und (wenn wirklich keine specifische Verschiedenheit obwaltet) Nordamerika. ^ Selten nur bei Regensburg. Schreiberhau hfg. Hohenschwangau. .j Skandinavien (v. Schonen bis Upland, 60“, z. hfg.). Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, n. s. hfg. Wolgagebiet, überall hfg. Galizien, z. hfg. Siebenbürgen. Ofen, Britannien, überall gern. Niederlande. Belgien, z. slt. Paris. Dep. des Doubs. Ddp. des Puy-de-Dömc. Andalusien, Staud. Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, 3; Ebene u. Thäler. Toscana, n. hfg. — Altai, Im pariser Museum aus Algier, K. Nordamerika, etwas abweichend, Gn. 7. Cuspis H. O. ^. Zerstreut durch das Gebiet, fast überall selten und vielleicht nur deshalb in vielen Gegenden noch nicht gefunden. Raupe an Erlen, bisher nur in der untern Region. Sie bewohnt Mitteleuropa zwischen 60° und 46° n. B. (Petersburg — Krain) und die nördliche Hälfte Asiens, so dass sich ihr Verbreitungsbezirk von Frankreich bis Peking erstreckt. Angeblich auch in Nordamerika. Danzig, slt, Pommern. Auf der Insel Woilin die Raupe 1859 s. hfg. gef., Woche. Wismap, Neustrelitz. Holstein. Hamburg, slt. Lüneburg. Bremen, T. Berlin. Hannover. Braunschw'eig, slt. Osterode, Imal. Rhoden, slt. Leipzig, slt. Glogau, in den Erlgehülzen des Odcrbetts, im Ganzen s. slt. Münster, slt. Tecklenburg. Trier, s. slt. Frankfurt u. Wiesbaden, einz. Baden (bei Dinglingen Imal, Constanz). Augsburg, n. hfg. Böhmen (Bürglitz, s. slt.). Wien, im Prater etc., slt. Kreis ob d. Wiener W. (b. Gresten). Krain. Zürich. Schlipfen, Raupe auf Obstbäumen [?], s. slt. Skandinavien (v. Schonen bis 58° einz.). Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, slt. Galizien (1 Ex. bei Sambor). Belgien, slt. (Raupe auf Schlehen [?]). Mittel- u. Westfrankreich, Gn. — Altai. Peking. »Aus Delaware u. Maryland erhielt ich sie in bedeutend grossem Exx. als die unserigemc, K. Speyer, Schmctlerlingsfuuna. II. I 51) Trideus. Menyanthidis. Auricoma. S. Trideus iV. V. 0. 1—2. Ueberall im Gebiet, bis zur montanen Region, an Weidenbüschen, Schlehen u. a. Laubholz, fast nirgends selten. Sie ist von England bis zum Altai und von Petersburg bis zur afrikanischen Küste (60°—35° n. B.) verbreitet. Die höchsten Fundorte sind Schreiberhau u. Hohenschwangau. Skandinavien (von Schonen bis 59° n. B., seltner als I.igustri). Insel Seeland. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, überall. Wolgagebiet (z. stt. in der Prov. Kasan, im nördl. Or. u. Sar., bei Sarepta). Galizien. Siebenbürgen. Ofen, hfg. Britannien (Brighton bis York, im Süden n. slt.). Niederlande. Belgien, s. gern. Paris, üöpp. des Doubs u. des I'uy-de-Döme. Savoyen, 3, Piemont, 3, Ligurien, 3; Ebene u. Thäler. Corsica, II. — Altai. Algier, K. Tanger in Nordafrika, Lucas. 9. Menyanthidis Vieweg. 0. 1—2. ln der norddeutschen Ebene sehr verbreitet und stellenweise häufig, in den Beragegenden und im Süden des Gebiets zerstreut und selten. Fundorte sind Torfmoore und feuchte Wiesen, wo die Raupe auf Menyan- thes, Lysimachia und andern Sumpfpflanzen lebt; bis hoch in die montane Region. Ueberhaupt in Nord- und Mitteleuropa: von England bis Petersburg und von 60° (oder Lappland ?) bis 46° heimisch. Krain ist der einzige bekannte Fundort an der Südseite der Alpen. Danzig z. slt., Rastenburg. Stettin, in m. J. n. slt. Wismar allenthalben einz., am hfgsten in Heidemooren; in Mecklenburg-Strelitz slt. Holstein, als Raupe in grossen Gesellschaften auf Sümpfen. Hamburg, slt. Lüneburg. Berlin, gern. Frankfurt a. d. 0., einz. Hannover. Im Sösethal bei Osterode, 1200', geklopft. Oberharz, Hein. Göttingen, slt. Weimar, s. einz. Oberlausitz (Görlitz, slt.; Zittau 1 mal). Schlesien, verbreitet, aber slt. Münster, stellenweise hfg. Elberfeld, mehrmals gef. Krefeld u. Linn, n. slt. Aachen, 1 Ex. Trier, slt. Pfalz. Baden (1 Ex auf dem Torfmoor bei Hinterzarten). Stuttgart, slt. München/bei Karlsfeld, slt.). Prag, s. slt. Brünn, Schn. Wien, 1 mal bei Dornbach, M. (Led. setzt ?? dazu). Oberösterreich (Wels, slt.). Krain. Oftringen, s. slt. Zürich. Graubünden, Stand, coli. Skandinavien (Schonen, z. slt. Wall. Lappland, Staud. coli.) Insel Seeland. Petersburg. Lievland. Britannien, in den nördlichen Mooren hfg. (Shrewsbury bis See- district). Niederlande; Groningen. Belgien (bei Spa). 10. Auricoma W. V. 0. 1—3. Fast allenthalben, in den meisten Gegenden nicht selten. Die Raupe an vielerlei Sträuchern bis hoch in die subalpine (alpine?) Region hinauf. Sie ist von den westlichen Küsten Europas bis zum Altai und von 60° bis 44° (oder 36°, wenn sie wirklich bei Algier vorkommt) verbreitet. Als slt. wird sie bei Wismar, Frankfurt a. d. 0., Nossen, Halle, Trier, Tübingen, Freiburg, Wien u. Salzburg angeführt, ln Schlesien ist sie bis Schreiberhau u. auf die Seefelder bei Reinerz hfg. Freyer fand die Raupe auf der Schlückenalpe bei Reutte. Im Ober-Engadin am Fuss der Alpen, Pfaff. Skandinavien (v. Schonen bis 58° z. slt.). Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, slt. Wolgagebiet (Prov. Kasan, Or., Vorberge des Ural, hfg.). Sarepta, Mo. Sieben- Kuphorbiae. Euphrasiae. 51 bürgen. Ofen, gern. Britannien, an wenigen Orten, slt. Niederlande; b. Groningen gern. Belgien, n. gern. Paris. Die Var. Pepli H. in der Normandie, Gn. Döp. des Doubs. Döp. des Puy-de-D6me (am Mont-d’Or). Savoyen, 2 (Chainouny), Ligurien, 3 (Meeralpen). — Altai. Im pariser Museum aus Algier, K. 11. Euphorhiae II'. V. (*) 0. 1 — 3. Fast allenthalben im Süden und Nordosten des Gebiets, zerstreuter im Nordwesten, hier und da ziemlich*häufig, besonders in den Alpen, meist aber nur in geringer Zahl vorhanden. Die Raupe an Wolfsmilch und mehrern andern Pflanzen; von der Tiefebene bis zur Baumgrenze oder noch darüber hinaus. Sie ist Uber den grössten Theil von Europa, zwischen 60° und 36° n. B. (Schweden'—Andalusien), und von Spanien bis zum Altai verbreitet. In Britannien fehlt sie, wenn nicht die schottische Myric-ae Gn. als Localvarietiit zu ihr gehört. Die Var. Montivaga Gn. in den Alpen, wo sie die gewöhnliche Form zu sein scheint, fast überall nicht selten. Bei Wismar, in Holstein, Waldeck, bei Elberfeld, Krefeld u. Augsburg wurde sie nicht gef. In Schlesien bis Schreiberhau, in der Ebene slt. (Glogau). Am Arl- berge fanden wir sie bei 5000', bei Andermatt in 4500', am Nordabhange der Gemmi in 5800' Höhe, hier, wie an andern Orten in den Alpen, überall Var. Montivaga, stellenweise zahlreich, Sp. Ober-Engadin, Bisch. Istrien, M. Montivaga auch bei Oftringen. Schweden u. Norwegen, bis 60°, z. gern. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, s. slt. Galizien. Siebenbürgen. Ofen, gern. ? Britannien (Myricae zahlreich bei Ran- noch). Niederlande!?]. Belgien, s. slt. (Namur). Dep. des Puy-de-D6me. (b. Thiers). Montivaga bei Chamouny, Gn. Savoyen, 2, Piemont, 2 (Turin, Susa). Corsica? R. Andalusien » Euphorb. var.« Stand. — Altai. Amasia, M. Var.? Euphrasiae £ra/t»t. O. 1—3.? Bei der Unsicherheit in der Bestimmung, welche hier herrscht, lässt sich die Verbreitung der hellen Varietät (Euphrasiae) von der der dunklern (Euphorbiae) nicht sicher auseinander halten. Wenn alle unten folgenden Angaben wirklich zu Euphrasiae gehörten (was aber gew'iss nicht der Fall ist), würde dieselbe ziemlich gleiche Verbreitung mit der vorigen haben. Im Ganzen scheint sie mehr dem Westen (Rheingegenden, Frankreich) und Süden Europas anzugehören. Neustrelitz. Kotelew, T. Hamburg. Lüneburg. Frankfurt a. d. O., slt. Dessau, s. slt. Hannover, Reinh. Nach Zinken bei Braunschweig. Göttingen, n. hfg. Mühlhausen. Nisky, slt. Schlesien (Schreiberhau, Seefelder » Euphorbiae oder Euphrasiae oder beide, da ich sie nicht zu scheiden verstehe«, Standf.). Oberhessen (b. Grünberg, auch einigemal im Hinterlande). Trier. Frankfurt a. M., s. slt. Wiesbaden, slt.; Wehen, etwas hfger als Euphorhiae. Pfalz. Eisass, n. hfg. Freiburg, s. slt. Stuttgart, slt. München, höchst slt. Böhmen (nur im Riesengebirge). Wien. Hohenschwangau. slt. Schlückenalpe, viele Raupen, meist auf Gentiana asclepiadea, Fr. Böckstein, Möllthal, N. Krain. Oftringen, n. hfg.; Raupe besonders auf Campanula rotundifolia [nach 1 eingesandten Ex. wirklich Euphrasiae). Ober-Engadin, am Fuss der Alpen, Pfaff. i 52 Abscondita. Rumicis. Ligustri. Skandinavien (in Schonen, s. slt.)• Petersburg. Lievland? Gouv. Moskau, s. slt. Wolgagebiet (slt. in der Prov. Kasan u. den Ural vorbergen). Ofen. Paris. Mittelfrankreich, gern., Gn. Depp, des Doubs u. des I’uy-de-Döme. Palermo, einz., M. — Amasia (die belle, bei Paris gemeine Art). 12. Abscondita T. 1a. Nur in der nordöstlichen Ebene in Sandgegenden, besonders auf Heidekraut, stellenweise zahlreich. Der westlichste Fundort ist Lüneburg, der südlichste Breslau. Ausserdem in Lappland, an der mittlern Wolga und — wenn Ghi- liani richtig bestimmt hat — am Monte Rosa. Danzig (Raupe 1856 zahlreich auf Heidekraut in der Nehrung, in spätem Jahren nur einz., Grenz.). Pommern, die Raupe in m. J. hfg., besonders bei Stepenitz auf Heidekraut, doch auch auf andern Pflanzen). Kotelew, T. Wismar, 2 Exx. Lüneburg. Berlin. Neubriick, Werneburg. Kemberg, slt. Hannover [?]. Nisky, 1mal. Breslau, in Sandgegenden auf der rechten Oderseite in m. J. n. slt. auf Calluna. Lappland, Stand, coli. An der mittlern Wolga, slt. (HS. fig. 378), Ev. Piemont (»1 Ex. fand ich am Monte Rosa« [?]). 13. Rumicis L. 0.1—3. Ueberall gemein, bis in die subalpine Region. Sie ist von den westlichsten Küsten Europas bis Japan und von Lappland bis Nordafrika und Syrien (64° bis 3ä° n. B.) verbreitet. Am Harz noch auf dem Bruchberge, 3000', mehrmals gef, In Schlesien bis auf den Kamm des Riesengebirges. Im südlichen Schweden n. slt., im mittlern z. slt., nördlich von 64° kommt sie nicht vor. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau. Gouv. Kasan, Or., Sar., Odessa, Krim, Ev. Galizien, gern. Siebenbürgen. Ofen, gern. Britannien, überall gern. Niederlande. Belgien, gern. Frankreich, gern., Gn. Savoyen, Piemont u. Ligurien, je 1 ; Ebene, Berge. Corsica, M. Sardinien, Stand. Toscana. Palermo, n. slt., M. Syrakus, Z. — Amasia. Beirut. Japan, Mötsch. Algier, n. slt. 14. Ligustri W. V. 0. 1— 2 . Fast allenthalben, doch in den meisten Gegenden sparsam; an Eschen und Liguster bis zur montanen Region. Ueberhaupt von England bis zur Wolga und von Schweden bis Südfrankreich (59°—44° n. B.) verbreitet. Im Verz. der pommerischen Falter, in dem v. Frankfurt a. d. 0., Halle u. Nossen fehlt sie. In Holstein, dem Oberlande der Lausitz, bei Weimar, Osterode, in Waldeck, bei Münster, Augsburg, Stuttgart, im Eisass, bei Salzburg ist sie z. hfg., wenigstens in m. J., in den übrigen Gegenden sparsam oder slt. Der höchste Fundort ist Schreiberhau im Riesengebirge (1 700'). (Hi. • Skandinavien (v. Schonen bis 59° h. slt.). Insel Seeland, n. slt. Lievland. Gouv. Kasan, s. slt.; Litthauen, Ev. Galizien, einz. Ofen, slt. Britannien, nördlich bis zum Seedistrict. Niederlande (b. Groningen gern.). Belgien, slt. Paris. Dep. des Doubs. Montpellier, Stand, coli. Savoyen, 4, Piemont, 4. Fiume, M. Lichenis. I’erla. 53 9. Bryophila T. 1. Lichenis F. /'Glandifera W. V. ( 2 ) (m«) I. Zerstreut im südlichen und rnittlern Gebiet, nördlich bis Krefeld und Berlin (02*/*°), meist selten, nur in den Rheingegenden häufiger. An Felsen und Mauern der untern Region, in Norddeutschland nur in der Ebene. Ueberhaupt nur im westlichen und südlichen Europa und in Kleinasien. Die nördlichsten Fundorte liegen zwischen 52 und 53° n. B. (Worcester, Leiden, Berlin), die südlichsten sind Andalusien und Sicilien (36°), der östlichste ist Tokat. Die Polargrenze, in Westeuropa eine Nordgrenze (Worcester — Berlin), scheint weiter östlich zur NNOgrenze zu werden (Berlin — Ungarn — Tokat). Berlin, Stand. Dessau, seltner. Hallo (Trothaer Felsen, z. hfg.). Osterland. Bautzen, 2mal, Mö. Krefeld, noch seltner als Perla, an Mauern. Aachen, z. slt. Trier, an Mauern, hfg. Frankfurt. Wiesbaden. Pfalz, n. slt. Eisass, Barth. Karlsruhe, an Zäunen n. slt. ; Heidelberg, mit Berta. Würtemberg. Aschaflfeuburg, einz. Brünn, Schn. Wien, t mal in der Brühl an einem Felsen, M. (Led. fand sie nie um W.). Botzen, St. Zürich. Schüpfen, slt. Cliiavenna, n. slt., Meng. Fiume. Ofen, in Waldungen, n. slt. Banat, Led. Britannien (nördlich bis Worcester). Niederlande (Var. Par bei Katwigk). Belgien, z. gern, an Mauern u. Baumstämmen. Paris, s. gern., Gn. Lothringen, Michel. Döp. des Doubs. Döp des Puy-do-D6me, z. slt. Andalusien, Staud. Savoyen, Piemont, Ligurien, Sardinien, je 1, Ebene u. Berge. Corsica, M. Florenz, hfg., Sp. Palermo, M. — Amasia u. Tokat. 2. Perla F. 0. 1—3. Die verbreitetste Art der Gattung; in den meisten Gegenden des Gebiets, in einigen seilen, in vielen ziemlich häufig; am zerstreutesten in den nordwestlichen Berggegenden und in Preussen noch nicht sicher gefunden. An Zäunen, Gebäuden u. dgl., wie die Verwandten; bis zur subalpinen Region. Ihr Verbreilungsbczirk erstreckt sich von England bis Moskau und von Schweden bis zu den Pyrenäen (58°—42° n. B.). Nach Siebold bei Danzig, von S. noch nicht in Preussen gef. Bei Stettin u. Wismar dagegen n. slt., auch hei Münster hfg. Selten ist sie in W T aldeck (nur bei Wildungen einz. gef.), Homburg, Nossen, Steicr, Augsburg; in Holstein, bei Hannover, Elberfeld u. hier u. da sonst, wurde sie noch nicht gef. ln Schlesien in der Ebene u. im Vorgebirge gern., bei Schreiberhau slt. Hohenschwangau, einz. Im Visperthaf (Oberwallis) bei 2500', Sp. Ober-Engadin (im Thal bei St. Moritz), Pfaff. Skandinavien (v. Schonen bis Ostgothland, 58°, z. hfg. Jütland (1 Ex. bei Riebe). Gouv. Moskau (3 Exx. bei Serpuchow). Westliche Provv. Russlands, Ev. Galizien (bei Kolomyja am Pruth 3 Exx.). Britannien (v. den südlichsten Küsten bis Edinburg allenthalben gern.). Niederlande. Belgien, gern. Paris. Lothringen, Michel. Depp, des Doubs u. des Puy-de-Ddme. Oestliche Pyrenäen, Staud. coli. Chumouny, Gn. Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, 3; Ebene, Alpen. 54 Ereptricula. Algae. Receptricula. 3. Ereptricula T. (Troglodyta Fr.) *** I —2. Zerstreut im südlichen und nordöstlichen Gebiet; im Nordwesten jenseit einer Linie Strolitz — Wiesbaden nirgends gefunden. An Felsen und Mauern bis zur montanen Region hinauf, aber an den meisten Orten selten, besonders im Norden. Sie ist von Spanien bis Siebenbürgen und von Preussen bis Andalusien (54—36°J verbreitet; nördlich und westlich einer Linie Pommern — Brüssel fehlt sie. Die Varietät Ravula II. (Litpula H.) (3) gehört dem westlichen Europa an und findet am Mittelrhein ihre östliche Grenze. Preussen (im Samlande 1mal in Mehrzahl als Raupe gef.; Allenstein, Imjl). Pommern. Kotelew, T .; Neustrelitz. Berlin? Stand. Naumburg, einz. Halle (Tro- thaer Felsen, slt.}. Bautzen, slt. Schlesien (Glogau, nur imal vor vielen Jahren, als die grossen Steinblöcke in den Wäldern noch nicht zum Bauen benutzt wurden, Z. ; Schreiberhau, Raupe an Felsenflechten gef. u. gezogen, s. slt.). Eisass, Barth. München (höchst slt. bei Grünwald etc., Raupe auf Parmelia saxatilis, Lecanora saxicola etc. am Abhange der Isar). Böhmen (Zbirow ; nach Möschler bei Reichstadt). Brünn. Wien (Weidling — Baden, an Mauern u. Felsen). Steiermark, T. Salzburg, viel seltner als Fraudatricula. Meran, Sp. Krain. Oftringen, n. hfg. Siebenbürgen. Andalusien. Sardinien, Stand. Ravula (Lnpula) : Frankfurt a. M., seltner als Perla u. Lichenis. Wiesbaden, s. slt. Eisass, in Gärten, slt. — Belgien, slt. (bei Brüssel etc.). Paris u. Mittelfrankreich. Döp. des Puy-de-Döme, slt. Andalusien, T. Lederer (i. 1.) erhielt Uebergänge zu Ereptricula aus Piemont. 4. Algae F. (Spoliatricula T.) 1 . Ueber den grössten Theil des Gebiets verbreitet, aber zerstreut und meist sparsam; im Nordwesten jenseit einer Linie Pommern — Braunschweig— Trier nicht beobachtet. An alten Zäunen, Baumstämmen und Mauern; in Norddeutschland nur in der Ebene. Ueberhaupt im südlichem Europa und im Orient: von Spanien bis Tokat, und von Pommern bis Andalusien (53°-r36°), heimisch. Pommern, nach Triepke. Berlin, an Flechten u. Moosen alter Zäune, oft gef., Z. Frankfurt a. d. 0., hier u. da. Kemberg, 1 Ex. Dessau, seltner. Braunschweig. Zeitz, 1 Ex. Leipzig, slt. Breslau, slt.; Glogau, slt. Giessen; Grünberg, slt. Trier, slt. Frankfurt a. M. Wiesbaden. Pfalz. Eisass, slt. Baden (Karlsruhe z. hfg., Lahr, Kehl, Freiburg u. Constanz slt.). Würtemberg, slt. Böhmen, in m. J. n. slt. Brünn, Schn. Wien, im Prater. Tirol (t Ex. hei Atzwang an der Brücke über die Eisack, Sp.). Oftringen, slt. Zürich. Schöpfen, z. slt. Odessa, Ev. Siebenbürgen. Ofen, Thalwald, slt. Belgien (Brüssel, Lüttich etc., n. gern.). Paris, n. slt. D6p. desPuy-de-D6me (1 mal bei Thiers). Die Varr. SlrigulaD. u. Mendacula H. 520. gern, in Südfrankreich, Gn. Andalusien, Stand. Piemont, 3, Ligurien, 3, Thäler u. Alpen. — Amasia u. Tokat. 5. Receptricula H. (p 5 ) 1. Nur in Böhmen und Oesterreich (schwerlich im Eisass). Ueberhaupt fast nur im südöstlichen Europa und im Orient, von Fraudatricula. Raptricula. 55 Savoyen im Westen bis Tokat im Osten. Prag bildet, mit Ausnahme des vereinzelten Vorkommens in Schweden, den nördlichsten Fundort, die südlichsten erreichen 40° (Neapel, Tokat). Elsass, Barth [?). Prag, einz. Wien, überall an Baumstämmen u. Mauern. Steier, Linz u. Micheldorf, slt. Fiume, slt. Skandinavien (in Schonen s. slt. »ich habe die Art in schwedischen Sammlungen gesehn u. die Angabe erhalten, dass sie in Schonen gef. sei«, Wall.). Ofen, an Planken n. slt. Savoyen, 2, Piemont, 3; Ebene, Berge. 1 Ex. bei Neapel, 3 am Agnano- See, Z. — Amasia u. Tokat. 6. Fraudatricula H. Zerstreut im südlichen und östlichen Gebiet, nördlich bis Berlin {52 Vb°) j ' n dem westlich vom Marz und nördlich von 50° gelegenen Theile Deutschlands nirgends gefunden. An Zäunen und Baumstämmen, im Norden fast nur in der Tiefebene. Der Verbreitungsbezirk reicht von der Pfalz und Piemont im Westen bis Moskau und Odessa im Osten und von öG° bis 44° n. B. (Moskau — Meeralpen). Seine Polargrenze scheint in ihrem Verlauf von Osten nach Westen anfangs nur wenig (Moskau — Osterode), dann stärker südlich abgelenkt zu sein, um endlich in eine Westgrenze umzubiegen (Osterode — Pfalz — Meeralpen). Berlin. Frankfurt a. d. 0., hier u. da. Halle, slt. Einmal bei Osterode oder auf dem Wege über das Eichsfeld nach Göttingen gef., Bl. Bei Görlitz, slt., auch im angrenzenden Böhmen, Mö. Glogau, slt. ; bei oder in Birnbaum (Prov. Posen) in grosser Menge, Z. Breslau, die Raupe an Brettzäunen n. slt. Pfalz. Freiburg, Imalgez. Stuttgart, slt. München, s. slt. Böhmen, n. hfg. Brünn, Schn. Wien (Prater, Glacis, an Rosskastanien, auf deren Flechten die Raupen, Led.). Oberösterreich (Ottensheim u. Schloss-Haus, slt.) Salzburg, n. slt, Zürich. Gouv. Moskau (Podolsk, s. slt.). Nach H. in der Ukraine, T. Odessa, Ev. Lemberg. Ofen, an Planken n. slt. Piemont (Thal v. Pesio), 4, Ligurien (Meeralpen), 4. 7. Raptricula //. j^) 1. Iu der südlichen Hälfte des Gebiets in den meisten Gegenden, in einigen nicht selten; nördlich von 51° nirgends als (angeblich) bei Halle gefunden. In Gärten, an Mauern und Häusern der Ebene und Hügelregion. Sie ist von’Frankreich bis zum Altai und von Moskau bis Toscana (56°—43° n. B.) verbreitet. Die Polargrenze, in Deutschland fast eine Nordgrenze (Halle — Aachen), scheint in Westeuropa im Ganzen eine Nordwestgrenze (Schonen—Aachen — Paris) zu sein. Die Var. Deceptricula H., einzeln auch in Deutschland, nimmt nach Süden an Häufigkeit zu und kommt in Italien vielleicht allein vor. Halle, Staud. coli. Aachen »von einem hiesigen Sammler ohne nähere Angabe gez.«. Oberhessen (öfters bei Grünberg). Frankfurt. Wiesbaden. Pfalz n slt. Elsass, Dec. in Gärten z. slt. Baden (in Freiburg u. der Umgegend z. hfg., seltner bei Karlsruhe u. Heidelberg, Dec. bei Karlsruhe). Stuttgart, hfg. Aschaffonburg, einz. Re- 5« Nervosa. Hueltneri. Veaosa. gensburg, s. slt. München, an Planken, slt., Raupe auf Lecanora parella etc. an altem Gemäuer. Prag, an Mauern in der Stadt; Dec. einz. darunter. Brünn, nebst Dec., Schn. Wien, in den Vorstädten, daselbst auch Dec. Oftringen, nebst Dec., slt. Skandinavien (in Schonen, s. slt.) Gouv. Moskau (Moshaisk, slt.). Odessa, Ev- Ofen, hfg., auch Dec. Paris. Lothringen, Michel. Döp. des Doubs ( liaptr. an alten Mauern, Dec. bei Besanf.on s. slt., viel hfger bei Nuits in Burgund). Dep. des Puy- de-Döme, slt. Piemont IDec. im Thal v. Sesia, 4). Florenz, Dec. im Garten hfg., Sp. — Altai. 10. Simyra (). 1. Nervosa W. V. / 1. Zerstreut im Süden des Gebiets und in der nordöstlichen Tiefebene; im Nordwesten einer von Strelitz zum Taunus gezogenen Linie nirgends gefunden. Die Raupe an trocknen Stellen, besonders auf Euphorbia cypa- rissias und esula, meist einzeln und selten. Sie wurde überhaupt von Savoyen im Westen bis zum Altai im Osten, nördlich bis zur preussischen Ostseeküste, südlich bis Tokat (5iVs bis 40° n. Br.) beobachtet. Die Polargrenze ihres Verbreitungsbezirks scheint vom Ural bis Pommern als Nordgrenze, von da bis zum Rhein als Nordwestgrenze zu verlaufen ,•• um schliesslich in eine Westgrenze (Nassau — Savoyen) umzubiegen. Danzig, slt. Pommern (Hering fing sie 1mal, Triepke erzog sie öfters). Mecklen- burg-Strelitz. Berlin, an trocknen Stellen, s. slt. Frankfurt a. d. 0., s. slt. Halle (Lindbusch, Dölauer Heide, n. slt ). Schlesien (die Raupe in Sandgegenden der rechten Oderseite öfters gef., im Gebirge fehlt sie. Glogau, n. s. slt.) Frankfurt. Nassau (bei Wehen, Nastätten u. Selters). Pfalz. Karlsruhe. Böhmen, 1 Ex. Brünn. Wien (Dornbach, Mödling, slt., Led.). Oberösterreich (b. Rotenegg, slt.). Wallis, Gn. Wolgagebiet (n. hfg. in den Vorbergen des Drais, bei Or., an der untern Wolga; auch am Don). Ofen, Ebene u. steinige Berge, slt. Savoyen (Chamouny), 5. — Altai. Amasia u. Tokat. 2. Buettueri Hering. Bei Stettin neu entdeckt. Stettin, auf den Möllenwiesen in der Dämmerung Biegend oder Nachmittags an Grasstengeln sitzend, Ende Aug. u. Anfang Sept., slt. Ein Ex. auf der sog. grünen Wiese bei Grabow, Hering (Entom. Zeit. 1858. S. 442). 3. Venosa Borkh. **“* 1. Von den Küsten der Nord- u. Ostsee bis zur nördlichen Abdachung der Alpen, zerstreut, im Süden selten, in der baltischen Ebene stellenweise häufig. Auf feuchten Wiesen des Tieflands und der Flussthaler, wo die Raupe an allerlei Sumpfgewächsen, besonders Glyceria specta- bilis, lebt. Ueberhaupt von England bis zum Ural, zwischen 56° und 48° n. ß. Cannac. Sparganii. 57 (Moskau — Miltelfrankreich). Die Aequatorialgrenze läuft von Frankreich über Augsburg und Wien nach Südrussland. Prcussen (bei Stargard; angeblich auch bei Königsberg). Stettin, auf den Oderwiesen bis hinter Garz stromaufwärts zahlreich. Wismar. Neustrelitz. Hage bei Friesack in Brandenburg, zahlreich, T. Berlin. Frankfurt a. d. 0., als Raupe n. slt. (im Herbst 1857 s. hfg. in den Rohrlachen des Oderbetts, Z.). Kemberg, 1 Ex. Naumburg, n. gern. Halle (Aue, n. slt.). Dessau, seltner. Breslau, auf jährlich überschwemmten Oderwiesen gern., doch nicht alljährlich. Frankfurt, auf Sumpfwiesen. Wiesbaden, im Mühlthal, slt. Pfalz. Franken, T. Karlsruhe, ämal gez. Augsburg Lechmoos bei Derchling u. Stätzling auf grasreichen, feuchten Stellen, slt.). Wien (Brigittenau, Led.). [Wall, kennt sie nicht als schwedisch u. erinnert sich nicht sie in schwedischen Sammlungen gesehn zu haben.] Gouv. Moskau (Podolsk, 1 Ex.). Mittel- u. Südrussland, auch in der Prov. Kasan, Or. u. den südlichen Uralvorbergen, Ev. Britannien (Cambridge n. slt., Stowmarket). Niederlande (Overyssel, Groningen). Ost-u. Mittelfrankreich, Gn. 11. Nonagria H. 1. Cannac O. 0 oder ***“? 1. Im nördlichen Tieflande sehr verbreitet und stellenweise häufig an den Standorten der Nahrungspflanze (Typh'a ); seltner und sehr zerstreut in den Flussthälern des mittlern und südlichen cisalpinen Gebiets. Ueberhaupt von England bis zur Wolga und von Moskau bis Piemont (56° bis 45°) verbreitet. Der piemontesische Fundort ist bis jetzt der einzige bekannte am Südabhange der Alpen. Preussen (nach Siebold). Pommern, fast ebenso hfg. als Sparganii in Typha lali- 'folia u. angustifolia. Wismar, verbreitet, in einem Torfmoore hfg. Holstein. Hamburg. Berlin. Kemberg. Halle, n. slt. Hannover, Reinhold. Braunschweig. Zeitz. Naumburg, n. gern. Osterland. Leipzig, n. slt. Lichtenau bei Lauban, Görlitz. Schlesien (Breslau, s hfg., W .; Glogau, Raupe in einem See z. hfg., Z.; liirschbcrgor Thal, 1000', z. slt., Standf.). Teklenburg. Aachen, in vielen Exx. Frankfurt, in Tümpeln bei Ginheim; hfger bei Darmstadt. Pfalz. Baden (zwischen Philippsburg u. Mannheim, nach Linz). Brünn, Schn. Wien (M. u. Led. fanden sie nicht). Steier u. Ottensheim, slt. Skandinavien (Schonen, z. slt.). Lievland? Gouv. Moskau, s. slt. Baltische Provv., Sarepta, Ev. Britannien (ist bei Vaxley vorgekommen). Niederlande. Nordfrankreich, Gn. ; Piemont, 4 (Seen v. Caselettc). 2. Sparganii //. 0. 1. Im nördlichen Tieflande ziemlich verbreitet, doch im Ganzen seltner als Cannae; im Süden nur an wenigen Orten beobachtet. Raupe in Typha latifolia.. Ueberhaupt von Frankreich bis zum Ural, zwischen 54'/ 2 und 45° n. B. (Danzig — Turin) heimisch. Das Vorkommen bei Turin lässt erwarten, dass sie auch im transalpinen Theile unseres Faunengebiets noch gefunden werden wird. 58 Typhae. Neurica. Preussen (Nicolaiken, Rastenburg). Pommern, hfg. in Typha latif., namentlich da, wo die Pflanzen nicht im Wasser stehn. Wismar, slt. u. nur an t Orte. Mecklen- burg-Strelitz. Hamburg (Elbinseln; nachS. hfg.). Lüneburg. Berlin. Frankfurt a. d. 0., hier u. da. Kemberg, an Teichen n. slt. Dessau, öfter. Halle, s. slt. Braunschweig. Leipzig, slt. Breslau, slt. Wien, im Prater, bei Mödling u. Kalksburg. Oberösterreich (um Windischgarsten slt.) Zürich. Am Uralflusse, bei Or. u. an der untern Wolga, Ev. Sarepta, Mö. Siebenbürgen. Niederlande. Belgien (1 Ex. in der Prov. Antwerpen). Paris. Düp. des Doubs (bei Pontarlier [?]). Nord-u. Mittelfrankreich, Gn. Piemont (Sümpfe des Parks, Turin), 4. 3. Typhae E. 0. 1. Fn der nördlichen Ebene fast überall, wo die Nahrangspflanze wächst, ziemlich häufig; zerstreuter und seltner in Mittel- und Süddeutschland, in Stromthälern und Sumpfgegenden der untern Uegion. Ueberhaupt aber die gemeinste Nonagria. Sie ist Uber Mitteleuropa, von England bis zur Wolga, zwischen 60° und 45° n. B. (Schweden — I’iemont) verbreitet. Var. Fraterna an vielen Orten, vielleicht überall im Gebiet, einzeln unter der Stammart. In der nördlichen Ebene, v. Preussen u. Holstein bis zum Fuss der mitteldeutschen Gebirge fast überall, an vieren Orten hfg. Die übrigen Fundorte sind die folgenden: Osterode, 1 Ex. Weimar, in m. J. in Mehrzahl, Frat. einz. Naumburg, hier u. da, Frat. einz. Zeitz, nebst Frat. Osterland, nebst Frat. Lauban, Görlitz. Hirschberger Thal, 1 000', hfg., Slandf. Frankfurt, sparsam; Hanau, Darmstadt, auch ( Frat., K. Mainz, öfters, Rö. Pfalz. Baden (zwischen Philippsburg u. Mannheim auf beiden Rheinufernn. s. slt., Linz; Karlsruhe, nebst Frat.). Eisass. München (Dachauer Moos, slt.). Böhmen (zahlreich b. Franzensbad gez.). Brünn, nebst Frat., Schn. Wien, im Prater u. andern Schilfgegenden. Steier, Hartkirchen, slt. Krain. Zürich. Skandinavien, bis 60° einz. Russland (in den baltischen Provv., bei Odessa u. an der untern Wolga, Ev.). Syrmien, T. Siebenbürgen. Britannien (nördlich bis York, gern.). Niederlande. Paris. Piemont, 3, sumpfige Orte, Ebene, Berge. 4. Neurica //. — 1a. Da diese Art mit der folgenden bisher vereinigt oder verwechselt wurde, so lässt sich für die meisten unten angeführten Fundorte nicht bestimmen, ob sie hierher oder zu Arundineti gehören. Doch ist es möglich. dass beide Arten, wie in Mecklenburg, zusammen Vorkommen. Hier und da an den Küsten der Ost- und Nordsee, am Unter- und Mittelrhein (ob wirklich auch bei Zürich?), an den Standorten der Nahrungspflanze, meist selten. Ueberhaupt von England bis zur Wolga und von 56° bis 47° (Schonen — Zürich) stellenweise beobachtet. Pommern, die Raupe in Phragmites Comm. Wismar, ziemlich verbreitet, stellenweise eben n. slt.; die Raupe im gemeinen Rohre, die Puppe im Halme, einige Handbreit über dem Wasser. Hamburg (Billwerder, slt.). Hannover. Krefeld (s. slt. in den Brüchen bei Uerdingen u. Kaldenhausen). Darmstadt, z. slt., T. Pfalz. Nach Linz 1mal bei Mannheim. Zürich. Arundineti. üessii. Geminipuncta. Nexa. 51) Skandinavien (in Schonen z. slt.). Russland, wo Cannae u. Paludicola, Ev. Britannien (ist b. Yaxley vorgekommen). Niederlande. 5. Arundineti Schmidt. — ? 1a. Ausser bei Wismar gewiss auch noch an andern entsprechenden Localitäten mit Neurica etc. zu finden. Wismar, auf einzelne und kleine Fundorte beschränkt, hier aber meist hfg. ; die Raupe, erwachsen im Juni, in Phragmiles comm., mit Paludicola zusammen; Puppe etwas tiefer im Halme als Neurica. 6. Hessii B. (Dissoluta T., Gn.). Bei Darmstadt von Hess gefunden, T. [uns unbekannt]. 7. Geminipuncta Hatch. (Paludicola//.). 0.1. Zerstreut durch das Gebiet, besonders in den nördlichen Küstenländern und den grossen Stromthälern des Südens, an den Standorten des gemeinen Rohrs, stellenweise häufig; fast nur in der Tiefebene. Ueberhaupt von England bis zur Wolga und von Moskau bis Krain (56 — 46°) verbreitet. * Danzig, zahlreich; Rastenburg. Pommern (überall bei Stettin hfg., wo sich Phragm. comm. auf trocknem oder doch höchstens sumpfigem Boden findet, die Raupe in den Rohrstengeln). Wismar, im Rohre, stellenweise hfg., Guttans seltner. Holstein. Hamburg. Lüneburg. Berlin. Hannover. Braunschweig, slt. Osterode, 1850 auf der Stelle eines schilfreichen, trocken gelegten Teichs zahlreich gef., seitdem nicht wieder. Breslau, n. hfg. Frankfurt, die gemeinste Nonagria-, Darmstadt, K. Wiesbaden, hfg. Pfalz. Baden (wie Typhae, auch bei Lahr hfg.). Regensburg, in m. J. hfg. am Bruderwörth. Wien, in Sumpfgegenden, auch Guttans. Krain. Skandinavien (Schonen, z. slt,). Gouv. Moskau, slt. An der untern Wolga, Ev., Mö. Britannien (Cambridge u. Hammersmitb). Niederlande. Nord- u. Mittelfrankreich, Gn. 8. Nexa H. — 1a. Hier und da in Pommern, Mecklenburg und Brandenburg, an sumpfigen Stellen. Ausserdem in Nordfrankreich und Schonen, also überhaupt nur in einigen Küstenländern Centraleuropas zwischen 49° und 56° n. B. Sie scheint im Westen weiter nach Süden zu gehn als im Osten, wo sie nicht südlicher als 527 2 ° (Berlin) gefunden wurde. Pommern (Garz, Stettin). Brandenburg (Berlin, Staud. Hage bei Friesack, T.). Wismar (nur an wenigen Localitäten der Sümpfe, wo viele grobe Carex- Arten stehn, hier aber meist n. slt.; die Raupe in diesen Carex, die Puppe meist am Boden zwischen alten Blättern u. dgl.; die Männchen fliegen Ende Aug. u. Anfang Sept. bei Sonnenuntergang). Skandinavien (Schonen, slt ). Groningen? Nordfrankreich. 60 Itufa. Maritima. Flammca. 12. Coenobia Steph. 1. Rufa Haie. (Despecta T.) ^ 1a. Hier und da in den Ostseeprovinzen, bei Dornburg und (angeblich) bei Wien, auf sumpfigen Wiesen, selten. Ueberhaupt von Westfrankreich und England bis Pommern und von Schonen bis zur Loire (56°—47° n. B.) verbreitet. Auch hier liegt der südlichste Fundort im Westen. Pommern (im Schrei bei Garz auf einer sumpfigen Wald wiese eben n. slt., in der 2. Julihälfte in der späten Dämmerung fliegend). Wismar, nur auf einer moorigen ■Wiese, slt.; die Raupe im Juni in den Stengeln v. Juncus lamprocarpus, in denen sie sich auch verpuppt. Berlin, s. slt., Stand. Bei Dornburg an der Saale, nach Taupadel zu, auf einer sumpfigen Wiese u. an Teichen früher in Mehrzahl v. Fack gef , Schreiner [der uns Ex. in natura mittheilte]. Wien, einigemal im Prater an den todten Donauarmen gef., M. (Led. setzt ein ? dazu). Skandinavien (in Schonen, z. slt.). Britannien (Cambridge, in Mooren, hfg.). Gemein im westlichen Frankreich, Gn. Loire inferieure, Staud. coli. 13. Senta Steph. 1. Maritima Tausch. (Ulvae II.) ^ 1a. * Sehr zerstreut in der nördlichen Tiefebene, am Miltelrhein, bei Brünn und (angeblich) bei Wien, an den Standorten des gemeinen Rohrs. Ausserdem in England, Holland und Ungarn, zwischen 54° und 47° n. Br. Der südlichste Fundort liegt hier im Osten (Pesth). Die Varietäten Bipunctata IIaw. (Nigromaculaia S.) und Wismarien- sis unter der Stammart in Mecklenburg und England, aber seltner, besonders die zwdite. Wismar (slt. u. auf wenige Fundorte beschränkt, Nigromac. seltner als die Stammart, Wismar, äusserst slt., beide übrigens an denselben Orten, mit der Stammart an Rohr gebunden. Die Raupe vom Sommer bis zum Mai in den alten, früher geschnittenen Stoppeln von Phragmiles comm., besonders wo dieses üppig auf schwerem Sumpfboden u. mehr ausserhalb des Wassers steht, bei Tage in den Höhlungen verborgen; verpuppt sich im Rohr; Falter im Juni, Abends leicht zu fangen). Berlin, s. slt., Stand. Braunschweig, an l Stelle 1859 n. slt. Aachen? (Determination unsicher). Frankfurt (bei Dreieichenhain gef.). Darmstadt, T. Pfalz. Brünn, Schn. Wien, Imal bei dem Teiche auf dem Lichtenstein bei Mödling, M. (Led. fand sie nie). Ofen, auf Sümpfen, slt. Monor (unter Pesth), Led. Britannien (Cambridge, auf Mooren; Ilammersmith). Niederlande. 14. Meliana Curt. 1. Flammca Curt. (Dubiosa T.) la. An wenigen Orten in Mecklenburg und Holstein und bei Wien an Phragmiles communis, selten. Museulosa. F'luxa. 61 Ueberhaupt, wie die vorige Art, von England bis Ungarn verbreitet, doch etwas nördlicher (Seeland, 56°) gefunden, sehr zerstreut und selten. Wismar (s. slt. u. noch weniger verbreitet als Ulvae, an Rohr gebunden, in dessen Stoppeln die Puppe vom Sept. bis Mai zu finden ist; die Männchen fliegen Abends von Mitte Mai an bei warmer Witterung lebhaft in den Sümpfen). Holstein (beim Gute Waterneversdorf b. Lütjenburg, die Puppe in den Stoppeln der im Herbst zuvor abgemähten, in Brackwasser stehenden Rohrstengel). Wien, Io* im Prater an Honig gef., Led. Insel Seeland. Frivaldsky erzog 1 Ex, in Pesth, Led. Britannien (in den Sümpfen v. Cambridge, sparsam). Groningen, sparsam. 15. Tapinostola Led. 1. Museulosa H. — 1. An wenigen Stellen der südlichen Hälfte des Gebiets, nördlich bis Leipzig, auf Getreidefeldern, überall selten. Ueberhaupt in Südeuropa und dem Orient, von England bis zur Wolga verbreitet, doch überall selten, wie bei uns. Die Polargrenze scheint eine Nordgrenze zu sein (Brighton — Leipzig — untere Wolga); der nördlichste Fundort ist Leipzig, 51 %°, die südlichsten sind Syrakus und Gypern, 35° n. B. Weimar, im Herbst gegen Abend einz. auf Stoppelfeldern fliegend. Leipzig, s. slt. Frankfurt, s. slt. Wiesbaden s. slt., versteckt sich gern in den Fruchtgarben auf dem Felde. Augsburg, H. Böhmen (3 Exx. bei Aucholicek auf einem Stoppelfelde; auch sonst in B. gef.). Brünn. Wien, beim Arsenal, Mödling etc. in Weizenfeldern, Led. An der untern Wolga, Ev.\ Sarepta 1 Ex., Mo. Ofen, Ebene, slt. Britannien (2 Exx. bei Brighton). Südfrankreich, slt., Gn. Palermo, 2 Exx., M. ; Syrakus, 1 J im Amphitheater, Z. — Cypern, 3 Exx. an dürren Stellen bei Tage auf Disteln. 2. Fluxa II. (Fulva II.) ^ \. In Norddeutschland sehr verbreitet, zerstreuter im Süden; auf feuchten Wiesen und Waldgraspliitzen, in den meisten Gegenden selten. Sie wurde bisher nur in Mitteleuropa und Asien gefunden, zwischen 56° (Edinburg) und 47° (Schüpfen) n. B., England und dem Altai. Die Aequatorialgrenze bleibt diesseits der Alpen (Nordfrankreich — Schüpfen — A ugsburg — Wien). Danzig. Pommern ( Fluxa fast überall auf sumpfigen Wiesen bei Anklam, Garz, Stettin, Lauenburg u. s. w., auch bei Tage fliegend; Var. Fulva nur an 1 Stelle auf den Oderwiesen, früher, schon im Juli). Wismar, auf den meisten Wiesen, doch im Ganzen slt., auch Var. Fulva. Holstein, zwischen Carices. Hamburg, Eibinseln, slt. Lüneburg (Fulva). Berlin. Hage bei Friesack. Hannover. Braunschweig, n. slt. Arolsen u. Rhoden, Anfang Sept. einz. u. slt. Weimar, einz. Osterland, slt. Oberlausitz (Lauban, Nisky, auf feuchten Waldwiesen s. slt.). Breslau, z. slt. Wiesbaden, Fulva 3mal auf nassen Wiesen bei Tage fliegend. Aschaflenburg, slt., an Wasser. Regensburg, Fulva s. slt. Augsburg, einz. in Waldschlägen im hohen Grase, im Sept. Oesterreich, einz., T. Wien (Prater), Enzersdorf, an Wasserpflanzen, M. (Led. setzt ein ? dazu). Schüpfen, s. slt. 63 Extrema. Elymi. I.utosa. Phragmitidis. Lievland? Britannien ( Fulva v. Brighton bis Edinburg, in vielen Wäldern lifg.). Brüssel. Nordfrankreiolx {Fulva H., HS. 332, 333), Gn. —Altai. 3. Extrema//. ^1a. • An wenigen Orlen des cisalpinen Gebiets, am häufigsten am Mittelund Niederrhein; auf feuchten Wiesen der tiefem Flussthäler. Sie scheint (wenn den Bestimmungen zu trauen ist) weit Uber Mitteleuropa und Asien verbreitet zu sein : von England bis zum Altai und von 60° bis 48° n. B. (Petersburg — Wien), ist aber selten und wenig beobachtet. Krefeld u. Uerdingen, n. slt. Pfalz. Baden (von Linz zwischen Philippsburg u. Mannheim auf beiden Rheinufern öfters gef. [Reutti citirt dazu Extr. H- 412 u. Fluxa H- 413, welche letztere Fig. Led. zu Fluxa zieht]). Stuttgart, slt. Wien (Brigittenau, zuweilen auf einer feuchten Wiese Abends an Gräsern sitzend gef., Led. ; Klosterneuburg 1 mal, M.) Petersburg [ob richtig bestimmt?]. Britannien (in den Sümpfen v. Cambridge- shire gef., St.; Concolor Gn. = Extrema HS. 337, in England, slt., Gn.). — Altai {Extrema T.). 4, Elymi II. ^7 1a. Bisher nur an den Küsten der Nord- und Ostsee zwischen Hamburg und Ostpreussen, hier und da, an sandigen Stellen, stets selten gefunden. Danzig, 1 Ex. Andersch fand sie in Preussen am Ufer der Ostsee, T. Wismar, nur an einem sandigen Orte des Meeresstrandes beobachtet, slt. ; die Männchen lassen sich bei Tage aus den hier wachsenden Pflanzen, besonders dichten Elymus- Biilzen aufscheuchen. Hamburg (Niendorf, slt.). 16. Calamia Led. 1. Lutosa II. (Bathyerga Boie) ^ 1a. Sehr zerstreut im cisalpinen Gebiet, besonders im nördlichen Tieflande, an den Standorten des gemeinen Rohrs. Sonst nur im nordwestlichen Europa, so dass England die westliche, Schlesien die östliche Grenze des zwischen 56° und 48° (Schonen — Wien) ausgedehnten Verbreitungsbezirks bildet. Wismar, verbreitet, in einz. Jahren stellenweise z. hfg.; die Raupe in den Wurzeln des Rohrs (Pliragmites comm.), wo dieses ausserhalb des Wassers sehr üppig steht. Holstein. Hamburg, S. i. 1. Berlin, Staud. Breslau, öfters gef. Frankfurt, unweit der Offenbacher Schiessstätte in verlassenen Lehmgruben, s. slt. Brünn, Schn. Wien, am Bisamberge in dürren Weinlaubbüschen, slt., in der Nähe eine trockene [?] Bergwiese mit Schilfrohr, Led. ,, ,,, > Skandinavien (Schonen, s. slt.). Britannien^von Brighton bis York). Niederlande. ‘I. Phragmitidis //. ^ 1a. An wenigen Orlen des cisalpinen Gebiets, an Phragmües communis, selten. l’udorina. Impura. 63 Ausserdem nur im nordwestlichen Europa und in Russland, von England bis zum Ural, beobachtet, zwischen 56° und 48° n. B. (Kopenhagen— Wien), wie die vorige Art. Wismar, in Sümpfen, zwar verbreitet, doch s. slt. Holstein. Wetterau (im Nau- heimer Teich bei Friedberg, an Schilf, Gl.}. Pfalz. Baden (auf beiden Rheinufern v. Philippsburg bis Mannheim n. s. slt., Linz). Franken, die Raupe in den jungen Stengeln v. Arundo phragm., T. Wien, im Prater, in dürren Büschen, Led. Kopenhagen, ,Staud. coli. An der mittlern Wolga, im Gouv. Simbirsk u. den südlichen Vorbergen des Urals, Ev. Britannien (Cambridge, Greenwich). Niederlande (Nordwijk, Leiden). 17. Leucania H. 1. Putlorina IV. V. 0. 1. Zerstreut und sparsam in der nördlichen Tiefebene und den Strom- thälern des Südens, auf feuchten Wiesen. Ueberhaupt in Europa von England bis zum Ural und von 56° bis 44° n. B. (Kasan — Meeralpen), wahrscheinlich aber auch Uber ganz Mittelasien verbreitet, da sie neuerdings am Amur gefunden wurde. Pommern. Wismar, nur an nassen Localitäten, auf einer Wiese n. eben slt., auch auf einem Heidemoor. Berlin. Dessau, tmal. Hannover. Braunschweig, slt. Naumburg, slt. Leipzig n. hfg. Breslau, Trebnitz. Frankfurt, Raupe in [?] Sumpfgräsern, z. slt. Pfalz. Karlsruhe, slt. Franken, T. Augsburg, Raupe am Lechufer auf hohem Riedgras unter Gebüsch, slt. Wien, im Prater um Schilf, Jtf., T. (Led. fand sie Gouv. Moskau, an sumpfigen Stellen, slt. Wolgagebiet (slt. in den Uralvorbergen, s. slt. in der Prov. Kasan). Ofen, auf Sümpfen, n. slt. Britannien (Brighton, Cambridge hfg., Scarborough, York). Niederlande. Paris. Ddp. des Doubs (bei Morteau auf feuchten Wiesen). Piemont, 4 (Hügel v. Turin u. Susa), Ligurien, 4 (Meeralpen). — Amurland. 2. Impura II. 0. i —2. ln Norddeutschland fast überall, an manchen Orten ziemlich häufig, zerstreuter und seltner im Süden des Gebiets; auf feuchten Wiesen und Rohrplätzen bis zur montanen Region. Ueberhaupt von England bis zum Ural und von 61° bis 44° (Schweden — Ligurien) verbreitet. Da sie in der nördlichen Hälfte des Gebiets fast allenthalben vorkommt, führen wir nur die Fundorte der südlichen an. Trier, Frankfurt, Raupe hfg. im Schilf. Wiesbaden, n. slt. zwischen Phragmües comm. Pfalz. Karlsruhe, slt. Stuttgart, slt. Regensburg. Böhmen, slt. Brünn. Wien. Salzburg. Oftringen, n. hfg. In den Schweizer Alpen n. slt., llolh. Fiume, ln Schlesien ist sie noch bei Reinerz u. Schreiberhau. Skandinavien, bis 61° n. slt. Petersburg. Gouv. Moskau. Wolgagebiet (z. slt. in der Prov. Kasan u. bei Sarepta, auch in den Uralvorbergen). Britannien, überall gem.^ Niederlande. Brüssel, s. gern. Paris. Besanfon, n. s. slt. DOp. des Puy-de- D6me (Durtol). Piemont (Hügel v. Turin), 3, Ligurien [Meeralpen), 3. 04 Straminea. Pallens. Obsolcta. 3. Straminea T. 0. 1a. liier und da in der nördlichen Tiefebene, am Mittelrhein und bei Wien, an Phragmites communis, meist sparsam. Sie wurde von England bis zur Wolga, zwischen 55° und 42° n. B. {Simbirsk — Corsica) beobachtet. Wismar, im Rohr an geeigneten Localitäten fast allenthalben, doch nur in m. J. z. hfg., sonst slt. Holstein, gern, in der Nähe v. Seen u. Teichen. Hamburg, slt. Hage (bei Friesack), Raupe am See bei Tage in den Rohrstoppeln verborgen, in welchen sie sich auch verpuppt, T. Hannover, imal gez. Braunschweig, slt. Frankfurt. Darmstadt, T. Pfalz. Karlsruhe. Wien, im Prater. Gouv. Simbirsk, Ev. Britannien (Hammersmith marshes). Leiden. Paris. Mittel- u. Westfrankreich, auf Sumpfwiesen, z. slt., Gn. Corsica, iS. 4. Pallens L. 0. 1—3. Ueberall im Gebiet, in den meisten Gegenden häufig auf Grasplätzen und Stoppelfeldern, bis in die subalpine Region (wenigstens in den Alpen der Provence). Ueberhaupt in ganz Mitteleuropa zwischen 44° und 6I° n. B., und in Nordamerika heimisch. Die Var. Ectypa B. im nordwestlichen Deutschland, nach Guenee an gleichen Orten mit der Stammarl. Als selten wird Pallens in Oberösterreich, bei Tübingen, Reutlingen u. München angegeben. Bei Schreiberhau z. hfg. Ectypa in Waldeck, bei Lüneburg u. Münster (cinz.l. i'V .{■ ' Skandinavien 1 , bis Bl" n. slt. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, überall. Wolgagebiet (gern, in der Prov. Kasan, Or. u. Sar., bei Sarepta). Lemberg. Siebenbürgen. Ofen, hfg. Britannien, überall gern. Niederlande. Belgien, gern. Paris. Depp, des Doubs u. Puy-de-Döme. Düp. der Niederalpen (bei Lärche, 1715™, auf Kornfeldern, Bell.) Die Var. Ectypa B. an denselben Orten, wo die Stammart, Gn. Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, 3; Ebene, Hügel, Alpen. — Nordamerika, in allen ihren Varr., Gn. 5. Obsoleta Ii. 0. 1. In der nördlichen Ebene sehr verbreitet und stellenweise häufig, zerstreuter und seltner im mittlern und südlichen Gebiet. An Phragmites communis, in Norddeutschland fast nur in der Tiefebene. Sie ist über Mitteleuropa, von England bis zur Wolga, zwischen 57° und 45° (Lievland — Piemont), verbreitet. Preussen (Danzig, slt.; Stargard; Allenstein, einz.). Pommern, slt. Wismar, im Rohre die verbreitetste u. hfgste Eule u. als Raupe an dieses gebunden. Neustrelitz. Holstein. Hamburg. Lüneburg. Berlin (nach Hering hfg.); Hage bei Friesack, T- Dessau, slt. Hannover. Braunschweig. Halle, n. slt. Zeitz. Naumburg, stellenweise n. slt. Weimar, n. slt. Osterland, s. einz. Lausitz, T. Glogau, Raupe n. slt. Breslau, Raupe s. gern. Aachen, hfg. zwischen Schilfrohr. Frankfurt. Wiesbaden, slt. Darmstadt, T. Pfalz. Karlsruhe, Imal. Stuttgart, z. slt. Regensburg. Augsburg, einz. München (Dachauer Moos, z. slt.). Brünn, Schn. Wien, im Prater. Salzburg. Oftringen, slt. Sciipi. Montium. Comma. Rupicapra. 65 Skandinavien (Schonen, slt.). Lievland. Gouv. Moskau (bei Klin in Sümpfen, oft). Gouv. Simbirsk, Odessa, Ev. Lemberg. Ofen, n. sit. Britannien (Hammersmith marshes u. a. 0.). Niederlande. Nordfrankreich, Gn. Savoyen, 3, Piemont, 3; Ebene, Alpen. 6. Scirpi B. (Caricis US. non T.) ( 4 ) ■""•] 1. Neuerlich im Herzogthum Nassau einzeln gefunden (ob auch bei Zürich? s. u.). Sonst eine Bewohnerin des südwestlichen Europas, die bei uns den nordöstlichen Winkel ihres bis Spanien und Sicilien ausgedehnten Ver- breilungsbezirks erreicht. Von Schenk bei Wehen [am nördlichen Abhange des Taunus] in Kornfeldern u. bei Selters an honigschwitzendem Grase Nachts gef._; ein reines J erhielt Prof. Kirschbaum zu Hadamar]. Bremi führt eine Leuc. Caricis als bei Zürich vorkommend auf, die vielleicht hierher gehört. Südfrankreich u. Corsica, noch sehr slt., Gn. Nizza, 5, Ghil. HS. gibt seiner Caricis, die wohl — Scripi B. ist, Sicilien u. Spanien zum Vaterlande. 7. Montium B. A. 4—5? Auf den walliser Ilochalpen bis jetzt, wie es scheint, allein gefunden ; selten. Gipfel der walliser Alpen, s. slt, Gn. Höchste Alpen, HS. 8. Comma L. 0. 1—3. ln Norddeutschland fast allenthalben, etwas zerstreuter im Süden des Gebiets; auf Grasplätzen bis in die subalpine Region hinauf, in den meisten Gegenden nicht häufig, in tnehrern selten. Ueberliaupt von England bis zum Altai, zwischen 61° und 40° n. B. (Schweden — Tokat) verbreitet. Bei Frankfurt a. d. 0., Osterode, im Grossherzogthum Baden u. in einem Tlieil von Würtemberg wurde sie noch nicht gef. Im Riesengebirge geht sie bis 2500' (Schreiberhau, slt.). In den schweizer Alpen, n. slt. Auch bei Fiume, ctu it-d -i <' Skandinavien, bis 6t 0 n. slt. In Russland überall gern. (Lievland, Ural, Sarepta etc.), Ev. Galizien. Siebenbürgen. Britannien (v. Brighton bis York n. slt.). Niederlande, tmal. Belgien, slt. Paris. Döp. des Doubs (b. Morteau n. slt.), Döp. desPuy-de-D6me (amMont-Dore). Döp. derNiederalpen (Alpwiesen ob Barcelonnette, G«»‘M.; bei Lärche, 4715 m , Bell.). Savoyen, 2, Piemont, 2, Hügel, Alpen. — Altai, Ev. Auf hohen Bergwiesen bei Tokat. 9. Rupicapi a Led. A. 2. In den steirischen Alpen neu entdeckt. »Mein einzelnes ct* fand ich am 6. Juni d. J. auf der Pfeiferalpe bei Mariazell (Wegscheid) in etwa 3000' Höhe auf einem Blatte im Grase sitzend.« Led. (Wiener entom. Monatschr. 1860. S. 284). Speyer, Sehmelierlmg.sfauna. JI. ■) 60 Valesicola. Conigera. Vitellina. Gvidens. 10. Valesicola Gn. (Andereggii B.) A. 2—4? Auf den schweizer Alpen, selten. Hochalpen der Schweiz, noch s. slt., Gn., Wullschl., Roth. Graubünden, Staud. coli. Ober-Engadin, verbr. im Thale, Pfaff. 11. Conigera W. V. 0. 1—3. Fast überall auf Grasplätzen der Wälder und auf Bergwiesen, von der Tiefebene bis in die subalpine Kegion (Lärche), doch in den meisten Gegenden nicht häufig. Sie ist von England bis zum Altai, zwischen 62° und 44° n. B. (Schweden — Ligurien) verbreitet. In Schlesien noch hei Schreiberhau hfg. Bei Stilfs in Tirol in 3500' Höhe, Sp. In den Verzz. von Aachen u. Krain fehlt sie. > Skandinavien, bis zum 62. Breitengrade einz. Lievlind. Wolgagebiet (slt. in der Prov. Kasan, gern, in der Prov. Or., in Baschkirien, den Uralvorbergen etc.). Siebenbürgen. Ofen. Britannien (von Plymouth bis Edinburg, n. slt.). Belgien, slt. Paris. Nordfrankreich, Gn. Besangon, slt.' D6p. des Puy-de-Döme (am Mont-Dore). Döp. der Niederalpen (bei Lärche), Bell. Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, 3; Thäler, Berge, Alpen. — Altai. 12. Vitellina//. Sehr selten bei Wien und (angeblich) bei Salzburg, sonst nur an der Südseite der Alpen gefunden. Ueberhaupt nur im südlichem Europa, von Spanien bis zur Wolga. Die Polargrenze entspricht etwa dem 48. Breitengrade (Chäteaudun— Wien — Sarepta), als einzelne Seltenheit wurde Vitellina aber auch bei Brighton, 51°, gefunden. Die südlichsten Fundorte sind Andalusien und Sicilien, 36—37° n. B. Wien, in Weingärten, M. »Ich selbst fand sie auf den Bergen um Wien, aber s. slt.«, T. Salzburg. Krain. Wippach (bei Gradischa \ Ex. an Felsen). Botzen, n. hfg., St. Fiume. Odessa, Sarepta, Ev. Siebenbürgen. Kindermann fand sie bei Ofen, T. Unter- Ungarn, n. slt., Anker. Britannien (1 Ex. bei Brighton in einem Garten 1856 gef., Stainton). Chäteaudun, Bayonne, Gn. Döp. des Puy-de-Döme. Andalusien, Staud. Savoyen, 4, Piemont 3, Ligurien, 2, Sardinien, 2; Ebene, Hügel. Florenz, T. Cor- sica, R. Palermo, M. Syrakus, Z. Dalmatien, T. 13. Evidens H. <**? 1. Nur im südöstlichsten Theile des Gebiets, nördlich bis Prag, westlich bis Botzen (angeblich auch in den schweizer Alpen) hier und da gefunden - . Ihr Verbreitungsbezirk reicht von Tirol östlich bis zum Altai; ihre Polargrenze scheint vom Ural bis Böhmen fast als Nordgrenze, von da als Nordwestgrenze (Prag — Botzen) zu verlaufen. L allmm. Amnicola. Albipuncla. 67 Böhmen, s. slt. (N. fand 4 Ex. auf einer blühenden Scabiose). Wien (bei Mödling Abends an Echium, Led. »Ich fand 1 Puppe bei Wien unter Steinen im Juli, der Schmetterling entwickelte sich im Aug.«, T.). Krain. Botzen. Berner Alpen, s. slt. [?], Roth. Wolgagebiet (z. slt. in den Uralvorbergen). Ofen, auf kahlem Steingebirge, slt. — Altai. 14. L albuni L. <** \. Im Süden und Nordosten des Gebiets sehr verbreitet, besonders auf trocknen, steinigen Rasenplätzen, doch nur in der untern Region und in den meisten Gegenden nicht häufig. Im Nordvvesten einer von der Odermündung nach Aachen gezogenen Linie wurde sie nicht bemerkt, bis jetzt auch noch nicht in Preussen. Sie ist von Spanien bis zur Wolga verbreitet. Ihre Polargrenze erreicht in Russland 56° (Moskau) und läuft von da, etwas gegen Südwest geneigt, auf Stettin (Strelitz —Braunschweig—Aachen) und Brüssel (51°). Die südlichsten Fundorte sind Andalusien und Sicilien (36—37°). Stettin, 4mal. Neustrelitz. Frankfurt a. d. 0., eben n. slt., Z. Berlin, z. slt. Dessau, slt. Halle, n. slt. Braunschweig, slt. Osterode, 4mal. Göttingen, einz. auf feuchten Wiesen. Mühlhausen, slt. Erfurt. Weimar, Naumburg u. Zeitz, einzeln. Osterland, s. einzeln. Nossen, n. hfg. Görlitz, slt. Breslau, slt. Aachen (nach fremden Angaben). Oberhessen, überall (auch im Hinterlande) n. slt. Trier, slt. Inder südlichen Hälfte des Gebiets überall. frpi*- Gouv. Moskau, überall. An der mittlern u. südlichen Wolga u. bei Odessa, Ev. Lemberg, n. hfg. Siebenbürgen. Ofen, Ebene, hfg. Niederlande [? nach 4 unzuverlässigen Autorität]. Belgien, z. slt. (Löwen, Brüssel). Paris. Besanfon, n. slt. Döp. des Puy-de-Döme, überall. Andalusien, Slaud .* Savoyen, 4, Piemont, 4, Ligurien, 2, Sardinien, 2; Ebene, Alpen. Corsica, R. Rom, Z. Palermo, M. — Hobe Bergwiesen bei Tokat. Amasia, M. ? Anuiicola jR. (Congrua T.) 1a. Angeblich bei Wien und Ofen gefunden, sonst nur als Bewohnerin des westlichen Mittelmeergebiets bekannt. Wien, in der Brigittenau an sumpfigen, mit Disteln bewachsenen Plätzen, Jf. (Led. fand sie nicht). Ofen, Raupe in hohem Grase, T. Südfrankreich, am Ufer der Flüsse, G«. Corsica, R. Sardinien, 4 (Iglesias). Sicilien, T. 15. Albipuncta W. V. O oder 1. In der südlichen Hälfte des Gebiets sehr verbreitet und stellenweise häufig; zerstreuter und seltner im Norden, besonders im Nordwesten, wo sie vielleicht eine Arealgrenze (Holstein—Aachen) erreicht; auch in Preussen noch nicht gefunden. Auf Grasplätzen der Gehölze; untere Region. Sie findet sich von Spanien bis zum Altai. Die Polargrenze erreicht in Schweden 56° und scheint westlich von da etwas gegen Süden abge- 5 * 08 Lithargyrea. Turca. lenkt zu sein (Schonen — Holstein — Belgien), da der Falter in den meisten Gegenden des nordwestlichen Deutschlands und in England vermisst wird. Der südlichste Fundort ist Andalusien (36—37° n. B.). Pommern (nach Triepke). Neustrelitz. Holstein, hier u. da. Lüneburg. Berlin. Dessau. Göttingen, einz. Erfurt. Leipzig, slt. Oberlausitz (Herrnhut, Görlitz, slt.). Glogau, einz.; Breslau, alljährlich. Aachen (nach fremden Angaben). Trier, s. slt. Südlich von 50‘/ 2 ° fehlt sie nirgends als bei Regensburg u. München; bei Wiesbaden isf sie hfg. {s _ 4 .^ Skandinavien (iirSchouen, slt.). Sarepta, Odessa, Krim, Ev Galizien (bei Sam- bor, einz.). Siebenbürgen. Ofen, Thalwald, hfg. Niederlande. Belgien, z. gern. (Lüttich, Namur, Brabant). Paris. Besangon, gern. Döp. des Puy-de-Döme, überall. Andalusien, Stand. Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, 2, Sardinien, 1 ; Ebene, Alpen. Corsica, R. ■— Altai. 16. Lithargyrea K. 0. I — 2. Fast Überall auf Grasplätzen der Gehölze bis zur montanen Region, doch in den meisten Gegenden nicht häufig. Ueberhaupl in ganz Mittel- und Südeuropa und im westlichen Asien, von England bis zum Altai und von 60° bis 35° n. B. (Schweden — Beirut), heimisch. Am Harz {Bodethal) fanden wir sie in 1500' Höhe, Sp., bei Schreiberhau ist sie z. hfg. Alpen der Schweiz, Roth. OviviJ»* Skandinavien, bis 60° einz. Lievland. 1 ' Gouv. Moskau. Wolgagebiet (n. slt. in den Uralvorbergen etc., auch bei Sarepta etc.). Am untern Don u. bei Odessa, Ev. Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Britannien, überall gern. Niederlande. Belgien, z. gern. Paris. Döp. des Doubs, gern. Dep. des Puy de-D6me, überall. Südfrankreich, Gn. Piemont, 3, Ligurien, 3; Ebene, Thäler, Berge. Corsica, fi. Die Var. Argyrites R. in Sicilien, Stand, coli. — Altai. Beirut. 17. Turca O.1. In Norddeutschland in den meisten Gegenden, besonders der Ebene, viel zerstreuter in der südlichen Hälfte des Gebiets, auf Grasplätzen der untern Region, im Ganzen nicht häufig. Ueberhaupt in Mittel- und Südeuropa, von England bis zum Ural, zwischen 36° und 40° (Kasan — Sardinien), verbreitet. Preussen (Danzig, slt., Salfeld, Königsberg). Pommern (nach Triepke). Wismar, die Raupe besonders an Waldrändern, n. hfg.; Gadebusch, Strelitz. Hamburg, Bote. Lüneburg. Berlin, n. slt. Frankfurt a. d. 0., einz. Hannover. Braunschweig. Halle, slt. Erfurt. Naumburg, Wilde. Osterland, slt. Leipzig, n. slt. Oberlausitz, verbreitet, doch slt. Schlesien, in m. J. hfg. (Breslau, Warmbrunn; Glogau, slt., in feuchten Gehölzen; die Raupe im Hirschberger Thal in m. J. s. hfg., 1mal 1500' hoch, Standf.). Münster, n. gern., Teklenburg. Krefeld, slt. Elberfeld, z. slt. Aachen, n. hfg. Giessen, einz. Frankfurt a. M., slt. Nassau (beiSelters gef.). Augsburg, Raupe in grasreichen Schlägen in m. J. n. slt. Böhmen, 1 Ex. Wien ; im Prater n. slt. Zürich. Oftringen, etwas slt. Schüpfen, s. slt. ' t,. Schweden »nach L. u. Zett., mir noch nicht vorgekommen«, Wall. Insel Seeland. Wolgagebiet (s. slt. in der Prov. Kasan u. den Uralvorbergen). Galizien (Sambor, einz.). Siebenbürgen. Ofen, slt. Britannien, local (Lewes, Lyndhurst, Manchester). Imbecilla. Tenebrosa. Anomala. 69 Niederlande. Belgien, 1 Ex. Paris. Ddp. des Puy-de-Ddme, i Ex. Savoyen, 3, Piemont 3, Sardinien, 3; Ebene, Alpen. Toscana, 2 Exx. auf Sumpfwiesen. Corsica, R. 18. Mythimna Led. 1. Imbecilla F. (A.) 1b—4. Ueber die ganze Kette der Alpen, von der montanen bis in die alpine Region, verbreitet, stellenweise häufig, doch nicht überall zu finden; ausserdem auf den schlesischen Gebirgen, bis zu 1000' herab, und einzeln bei Danzig gefunden. Bei Tage auf Blumen. Sie ist überhaupt von Frankreich bis zum Altai, zwischen 60° und 44° (Petersburg — Provence), verbreitet, im Süden nur als Gebirgsthier, in Russland (ob auch schon bei Danzig?) auch in der Ebene. In Skandinavien und im ganzen nordwestlichen Europa (jenseit einer Linie Danzig — Auvergne) fehlt der Falter. Danzig, 4 Ex. Schlesien (nur im hohem Gebirge, Glatzer Schneeberg, hohe Mense bei Reinerz, auf Sumpfwiesen hfg., hirschberger Thal, Standf.). Alpen Oesterreichs, subalpin, Led. Kreis ob d. Wfener W. (bei Lassing). Steiermark, T. Heiligenblut, am hohen Sattel, s. slt. SeisserAlpe, 5000', Sf. Ausserordentlich hfg. im ganzen Ober-Engadin auf blühendem Polygonum bistorta (beiPontresina stellenweise hfg., Sp.). Petersburg. Lievland. Wolgagebiet (slt. in der Prov. Kasan, n. slt. in den Vorbergen des Drais). Galizien (1 Ex. bei Sambor »in collina silva«). Mehadia, T. D6p. des Puy-de-D6me (s. hfg. am Mont-Dore). Ddp. der Niederalpen (Alpwiesen ob Bar- celonnette, Guill .; Lärche, Bell.). Alpen Savoyens, 3, u. Piemonts, 3. — Altai. 19. Rusina B. 1. Tenebrosa H. O. 1 —2. Fast allenthalben, doch in den meisten Gegenden ziemlich seilen, besonders im Süden des Gebiets. Bis in die montane Region. Sie ist von England bis zur asiatischen Grenze und von 60° bis 43° (Petersburg— Kaukasus) verbreitet. Bei Danzig z. hfg., auch bei Berlin n. slt., sonst überall sparsam. In Schlesien im Gebirge hfger als bei Breslau, Wo. ; Schreiberhau z. slt. ln Steiermark noch in ziemlicher Höhe, Led. Krain. Schweizer Alpen, z. slt., Roth, Skandinavien (Schonen u. Smaland, z. slt.). Insel Seeland. Petersburg. Lievland. Wolgagebiet (z. slt. in der Prov. Kasan u. den Uralvorbergen). Kaukasus, Ev. Siebenbürgen. Ofen, slt. Britannien (v. Brighton bis Edinburg an vielen Orten). Niederlande. Belgien, z. slt. Paris. Döp. des Puy-de-D6me. Piemont, 4; Ebene, Hügel. 20. Stilbia Steph. 1. Anomala Haie. (Stagnicola T.) j| 1. Innerhalb des Gebiets bisher nur bei Ems in Nassau gefunden, wo der Falter die östliche Grenze seines vom nördlichen England bis Südfrankreich (35°—44° ?) ausgedehnten Verbreitungsbezirks erreicht. 70 Caliginosa. Palustris. Mehrere Stücke wurden im Aug. 1824 v. Hrn. v. Mulzer bei Ems an der Lahn gef., T. Britannien (Seedistrict, Lyndhurst, Manchester, u. inKent). Paris. Ddp. des Puy-de-Ddme (1mal bei Thiers, bei Durtol n. s. slt., auf Heideplätzen). Mittel-u. Südfrankreich, Raupe ausschliesslich auf Gramineen, Gn. 21. Acosmetia Steph. 1. Caliginosa //. 0? 1. Zerstreut irn nordöstlichen und südlichen Gebiet, auf feuchten Wiesen der untern Region, besonders des Tieflandes, stellenweise nicht seilen. Im Nordwesten und in den Provinzen an der Ostsee wurde sie noch nicht gefunden, möchte aber auch hier kaum fehlen, da sie in LiLhauen und England vorkommt. Sie ist von England bis zum Altai und von 55° bis 4 5° (Lithnuen — Turin) verbreitet. Das Vorkommen in Lappland bedarf noch der Bestätigung. Berlin, s. slt., Stand. Hannover, Reinh. Nach Zinken bei Braunschweig. Erfurt, im Steiger in m. J. nicht gerade slt. Dornburg a. d. S., auf feuchten Wiesen, Schreiner. Weissenfels, Stand, coli. Glogau, auf feuchten Oderwiesen keine Seltenheit. Breslau, n. slt. auf feuchten Wiesen. Frankfurt, slt. im Dnterwald. Wiesbaden, im Thale nach Biberich zu 1mai gef. Speyer, auf der Einspännerwiese im Mai u. Juni zahlreich schwärmend; die Raupe im Aug. auf Sanguisorba off., Bertr. Karlsruhe, 1 Ex. Regensburg, 1mal auf einer Sumpfwiese gef., auch beim Tegernheimer Keller. Nach T. bei Augsburg. Wien (Donau-Auen, Moosbrunn etc., Led.). Steiermark, auf Wiesen, T. Skandinavien »ist bei Ober-Torneä (67°) gef., wie mir erzählt ist«, Wall. Nicht slt. im Gouv. Or. u. den südlichen Vorbergen des Urals, auch in Lithauen, Ev. Galizien. Siebenbürgen. Ofen, slt. Britannien (im New-Forest auf sumpfigen Stellen). Paris. Frankreich, Gn. Piemont (Heidegegenden, Mandria, Hügel v. Turin, 3). — Die Var. Aquatilis Gn. im Altai. 22. Hydrilla B. 1. Palustris H. 0? 1—3. Sehr zerstreut im nordöstlichen und südlichen Gebiet, auf feuchten Grasplätzen, von der Ebene bis zur Baumgrenze, überall selten. Sie bewohnt Mitteleuropa zwischen 57° und 46° n. B. (Gothland — Wallis; die Angabe Lappland bedarf der Bestätigung), England und dem Ural. Das, freilich vereinzelte, Vorkommen in England lässt erwarlen, dass sie auch im nordwestlichen Deutschland noch gefunden werden wird. Wismar, nur 1 mal auf einem feuchten Rasenplatze zwischen Wiesen und Rohr gef. Sohra bei Görlitz, auf nassen Wiesen, slt. Glogau, in einem trockenen, gras- reichen Festungsgraben 1 mal. Breslau, Brieg, s. slt. Hirschberger Thai, slt., Standf. Wiesbaden, 1mal an Binsenblüthen. Regensburg, 2mal gef. Augsburg, H. München (bei Lohhof, s. slt.). Böhmen (1 Ex. auf einer Sumpfwiese bei Bürglitz). Wien (bei Dornbach, Led. Raupe unter Steinen u. frisch gemähtem Grase, nährt sich von Spitz- Gluteosa. Taraxaci. Plantaginis. 71 Wegerich u. niedern Pfl., überwintert erwachsen in einer Erdhöhle, T.)% Wallis, Gn. Ober-Engadin (am Rosegggletscher, etwa 6000' hoch, Pfaff.) Lappland, Siaud. coli. Westgothland, einz., Wall. Wolgagebiet (n. slt. in den Uralvorbergen, an der Sakmara u. dem Ik u. im Menselinskischen). Am Inderskischen Salzsee, Led. An der untern Wolga z. gern., Ev. Siebenbürgen (bei Nagyag), St. Britannien (1 Ex. bei York). 23. Caradrina H. 1. Gluteosa T. (Uliginosa B.) .? 1—2. Bisher nur in Schlesien, Wallis und in Ungarn einzeln gefunden. Brieg, mehrere Raupen im Oct. im Moose der Kieferwälder, wo sie erwachsen überwintern u. sich im März darin verpuppen, v. Prittwitz. (Entom. Zeitung 1857. S. 142). Standfuss erzog einige Exx. aus bei Warmbrunn gefundenen Raupen; ich fing 1 J bei Reiuerz, Wo. Im Wallis v. Anderegg erzogen, HS. Ofen. Syrmien, T. 2. Taraxaci //. (Blanda T.) 0. 1—2. In den meisten Gegenden des südlichen und nordöstlichen Gebiets, im Nordwesten nur an wenigen Punkten beobachtet. Bis zur montanen Begion hinauf, im Ganzen sparsam. Sie ist von den Pyrenäen und England bis zum Altai, zwischen 56° und 43° (Schweden — Pjrenäen) verbreitet. Danzig, z. slt. Pommern, nach Triepke. Wismar. Hamburg, überall. Lüneburg. Berlin. Dessau, n. slt. Hannover. Osnabrück, 1 Ex., Höffertl Göttingen? Weimar, einz. Naumburg, hier u. da. Zeitz. Halle, slt. Leipzig, slt. Bautzen, Nisky, slt. Glogau, auf einer Oderwiese an Stämmen mehrmals. Breslau, auf feuchten Wiesen öfters gef. Schreiberhau, slt. Frankfurt. Wiesbaden, slt. Freiburg (bei Littenweiler, hfg.), Stuttgart, slt., Tübingen, hfg. Regensburg. Augsburg, wie Aisines. Böhmen, seltner als Supersles. Brünn. Wien, überall, M. \ weniger slt. als Ambigua, doch bei weitem nicht so hfg. als Aisines, T. Steiermark, Stand, coli. Krain. Salzburg. Botzen, St. Zürich. Oftringen, n. hfg. Schüpfen, n. slt. Skandinavien (Smaland, Schonen, slt.) Im Gouv. Kasan, Or., den Uralvorbergen, Odessa, n. hfg., Ev. Gouv. Moskau, n. s. slt. Siebenbürgen. Ofen, slt. Britannien, n. slt. (Brighton bis Edinburg). Belgien (bei Löwen, slt.). Paris. Döp. des Puy-de- D6me. Digne, Stand, coli. Pyrenäen (I der Var. a., H. 575, Gn.). — Südliche Vorberge des Altai, Ev. 3. Plantaginis H. (Ambigua T.) (\J 1. Zerstreut durch das Gebiet, in dessen nordöstlichen Provinzen sie jenseit einer von Holstein nach den Sudeten gezogenen Linie nicht gefunden wurde. Ihr Vorkommen in Bussland und Sibirien zeigt aber, dass sie hier keine wirkliche Nordostgrenze erreicht. Sie ist überhaupt von Spanien bis zum Altai verbreitet, zwischen 56° und 36° n. B. (Menselinsk — Andalusien); in England und Holland fehlt sie, im südwestlichen Europa ist sie dagegen die gemeinste Alt unter den Verwandten. 72 Superstes. Alsincs. Pulmonaris. Holstein. Hamburg. Lüneburg. Hannover, Reinh. Braunschweig. Osterode. Göttingen, s. slt. Erfurt. Herrnhut, slt. Krefeld, z. slt. Trier, s. slt. Frankfurt. Wiesbaden, fast gern. ; Wehen. Freiburg u. Dingiingen, slt. Stuttgart, hfg. Regensburg. Augsburg, wie Aisines. Böhmen, slt. Brünn. Wien, überall (s. Taraxaci). Krain. Botzen, St. Zürich. Oftringen, n. hfg. Im Norden des Gouv. Or. (im Menselinskischen, s. slt.) u. im südlichen Ural, Ev. Lemberg, 1 Ex. Siebenbürgen. Ofen, slt. Belgien (bei Huy). Paris. Besangon, gern. Dep. des Puy-de-Döme, n. s. slt. Die gemeinste unter den Verwandten in unsern Gegenden [Frankreich], nach Süden an Hfgkeit zunehmend, Gn. Andalusien, Stand. Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, 2, Sardinien, 2; Ebene, Thäler, Borge. Corsica, R. — Altai. Y 7 ar. ? Superstes O. (Blanda H.) 0. ? I . Wenn alle unten milgelheilten Angaben sich auf die wahre Superstes 0. beziehn, so findet sich dieselbe Uber das ganze Gebiet (mit Ausnahme vielleicht der nordöstlichsten Provinzen) zerstreut, aber sparsam : überhaupt aber von Paris bis zum Kaukasus und von 06° bis 37° (Moskau — Sicilien). Mecklenburg (bei Sülze u. in M.-Strelitz). Hamburg. Berlin, Stand. Jena, Schlen- zig. Naumburg, n. gern. Zittau, tmal; Herrnhut. Barmen, Imal. Frankfurt a. M., slt. Wiesbaden, 3mal an Kornähren gef. Pfalz. Regensburg. Böhmen, n. slt. Brünn. Wien, überall, M.\ gleichzeitig mit Ambigua, Ende Juli, n. hfg., T. Botzen, St. Oftringen. Gouv. Moskau, slt. Nach Nordmann im Kaukasus, der Krim u. bei Odessa, Ev. Siebenbürgen. Ofen, slt. Niederlande (bei Wassenaar). Belgien (bei Huy u. Löwen). Paris. Besangon, n. hfg. Döp. des Puy-de-D6me. Superstes, T., HS. 382, gern, in den Alpen der Dauphinü u. im Jura, wo sie Blanda (Taraxaci HS. 380) zu ersetzen scheint, Gn. Savoyen, 3, Piemont, 3, Ligurien, 3 (Hoch-Savoyen; Ebene, lig. Berge). Palermo, M. 4. Aisines Brahm. 0. 1—2. Fast allenthalben im Gebiet, bis in die montane Region, in einigen Gegenden selten, in vielen häufig. Ueberhaupt von England bis zum Altai, zwischen 60° und iö° n. B. (Schweden — Piemont) verhreilel. Selten ist sie in Preussen, Pommern, bei Halle, Elberfeld, Augsburg, auch in Waldeck sparsam; bei Wismar, Mühlhausen, in Schlesien u. fast in allen südlichen Gegenden des Gebiets hfg. Die höchsten Fundorte sind Schreiberhau im Riesengebirge (hfg., Slandf.) u. das Bodethal im Harz (1 500'), wo wir sie bei Tage sehr zahlreich auf Scabiosen sitzend fanden, Sp. M. fand sie bei Fiume. qA . , Skandinavien, bis 60° n. slt. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, n. hfg. Wolgagebiet (gern, in der Prov. Kasan, Or., u. Baschkirien u. den Uralvorbergen. Sarepta, Möschler. Odessa, Ev. Lemberg. Siebenbürgen. Ofen, slt. Britannien, wahrscheinlich an vielen Orten mit Blanda, mit der sie bis jetzt zusammengeworfen wurde. Niederlande. Brüssel, z. gern. Besangon, gern. Puy-de-D6me, n. slt. Savoyen, 3, Piemont, 3. — Altai. 5. Pulmonaris E. \ v “? I. Sehr zerstreut durch das Gebiet und in dessen nordöstlichen Provinzen noch nicht gefunden; die Raupe auf Pulmonaria, sparsam. Itcspersa. Morpheus. 73 Sie ist von Sudfrnnk reich bis Galizien und Siebenbürgen verbreitet. Der nördlichste Fundort ist Lüneburg, 53°, der südlichste Montpellier (oder in Italien?). Lüneburg. Hannover. Osterode, 2mal get. Erfurt. Naumburg, Raupe auf Pulmon. off. in m. J. n. slt. Augsburg, H. Wien (bei Dornbach, Mödling, Led.). Zürich. Oftringen. Galizien (i Ex. bei Sambor). Siebenbürgen. Ofen, Thalwald, hfg. Niederlande [nacht unzuverlässigen Autorität], Südfrankreich, Gn. Montpellier, S^aud. Italien,?’. 6. Respersa /L. V. ^ ? 1—2. Zerstreut durch das Gebiet und fast überall selten; von der Ebene bis zur montanen Region. Westlich einer Linie Hamburg — Pfalz nirgends gefunden. Sie ist von Frankreich bis Moskau und von 60° bis 38° n.B. (Petersburg— Griechenland) verbreitet. Ihre Polargrenze scheint als Nordwestgrenze zu verlaufen: Petersburg — Hamburg — Lüttich (Niederlande?). Preussen (t Ex. bei Rastenburg). Pommern. Wismar, an gleichen Orten wie Morpheus, hier u. da, n. hfg.; M.-Strelitz. Hamburg, slt. Lüneburg. Berlin, Stand. Braunschweig, tinal. Jena; Naumburg, slt.; Zeitz. Oberlausitz (Nisky, slt.; Görlitz?). Schlesien, s. slt. (2 Exx. bei Breslau u. Freiburg; Schreiberhau, slt.). Frankfurt a. M., s. slt. Wiesbaden, Imal. Pfalz. Freiburg, t mal auf dem Schlossberge. Eisass, Barth. Regensburg, Abends hfg. an Echiurn schwärmend. Böhmen, z. slt. Brünn, Schn. Wien (v. Mödling bis Baden, Raupe unter Kalksteingeröll, Schmett. an Felsen u. Abends an Echium, Led.). Kreis ob d. Wiener W. (bei Gresten). Salzburg. Krain. Oftringen, slt. Graublinden, Staud. coli. Fiume. Petersburg. Gouv. Moskau, mehrmals. Siebenbürgen. Ofen, slt. Niederlande. Belgien (bei Huy u. Laroche, s. slt.). Besangon, n. slt., Raupe an dürren Stellen; Burgund, Bruand. Mittelfrankreich, Gn. Digne, Staud. coli. Hoch-Savoyen, 3, Piemont (nördliche Alpen), 4. Griechenland, Staud. coli. 7. Morpheus Hufn. 0. 1—2. ln Norddeutschland fast überall, in vielen Gegenden ziemlich häufig, zerstreuter und seltner im Süden des Gebiets; an Zäunen, in Gärten u. s. w., bis zur montanen Region (bei Schreiberhau). Ueberhaupt in Nord- und Mitteleuropa, von England bis zum Ural, zwischen 62° und 45° n. B. heimisch. Die Aequalorialgrenze scheint dem südlichen Abhange der Alpen zu entsprechen (Turin? — Meran — Siebenbürgen) . In der nördlichen Hälfte des Gebiets fast überall n. slt., slt, nur b. Frankfurt a. d. 0., Glogau, Elberfeld, in Waldeck. Die Fundorte der südlichen Hälfte sind: Frankfurt a. M. Wiesbaden, slt. Constanz. Stuttgart, z. slt. Regensburg. Augsburg (Raupe auf Nesseln oft zahlreich). Prag, viel seltner als Aisines. Brünn, Wien, M. (Led. fand sie nicht). Salzburg. Hohenschwangau. Meran, Staud. coli. Skandinavien (in Schonen u. Norwegen bis 62°, einz.j. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, n. hfg. In Nord- u. Mittelrussland, in den Provv. an der Wolga , im Gouv. Or. u. im südlichen Ural gern., Ev. Siebenbürgen (bei Nagyag). Ofen, slt. Britannien (v. Brighton bis Edinburg, n. slt.). Niederlande. Lüttich, slt. Besangon, s. slt. In Frankreich eine der seltnem Arten, Gn. Piemont? (Hügel v. Turin, 5). 74 Kadenii. Selini. Cubicularis. Exigua. 8. Kadenii Fr. ((T 7 ) I. Innerhalb des Gebiets nur in Krain und als einzelne Seltenheit in Böhmen gefunden; sonst aber in Südeuropa weit verbreitet: von Spanien bis zur untern Wolga, zwischen 50° und 36° n. B. (Prag — Syrakus). Die Polargrenze verlauft (das vereinzelte Vorkommen in Böhmen abgerechnet) als nur wenig gegen Sudwest geneigte Nordgrenze: Sarepta — Ofen — Lozöre. Böhmen (»1 Ex. fing ich auf einer Waldwiese«). Krain. Sarepta, Odessa, Ev. Ofen. Düp. Lozfere (bei Florac, Guill .). Pyrenäen, Süd- frankreich, Gn. Spanien, HS. Turin, 3, Genua, 3. Syrakus, t o* auf den Kalkhöhen v. Acradina an Disteln, Z. 9. Selini B. Tl-2? Aus dem südwestlichen Europa bis zum Wallis verbreitet, wo die Art den nordöstlichen Winkel ihres Verbreitungsbezirks erreicht. Wallis, HS., Gn. Oestliche Pyrenäen (leVcrnet, Bell. Ann ). Piemont (im Tliale v. Domo d’Ossola 5). Ajaccio (1 Ex. auf dem Pozzo di Borgo, M.). 10. Cubicularis IV. V. 0. 1—3. Ueberall im Gebiet, in den meisten Gegenden gemein, bis in die subalpine Begion. Ueberhaupt in ganz Süd- und Mitteleuropa bis 62° n. B. (Schweden), einem grossen Theile von Asien — bis zum Altai und Ostindien — und in Südamerika heimisch. ln den Verzz. von Leipzig u. Giessen fehlt sie; »fehlt, wie es scheint, am Vogelsberge«, Gl. Selten ist sie nur bei Halle, nicht hfg. bei Naumburg und Lauban. In Schlesien ist sie gern, bis auf den Kamm des Gebirges, Wo. ; bis 3060', Slandf. In Baden überall, sogar auf der Höhe des Gebirges, zuweilen äusserst hfg. Skandinavien, bis 62° n. slt. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau,.überall. Wolgagebiet (gern, in den Prow. Kasan, Or. u. Sar.). Galizien. Siebenbürgen. Ofen, hfg. Britannien, überall gern. Niederlande. Belgien, gern. Paris. DCp. des Doubs u. Puy-de-Döme, gern. Düp. der Niederalpen (bei Lärche, 1715"', so gern, wie bei Paris, Bell.). Andalusien, Stand. Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, 3, Sardinien, 3; Ebene, Alpen. Ajaccio, n. slt.; Palermo,.!/. — Altai, gern., En. Tokat (im Hochgebirge). Eine Var. in Ostindien, Gn. Monte-Video, Wall. i. 1. 11. Exigua //. —1 1. In Krain — schwerlich bei Hamburg. Exigua ist Uber den Süden Europas und den Orient, von Frankreich bis Syrien (südlichster Fundort: Beirut, 35°) verbreitet, findet sich aber auch an der Südküste von England (50%°) und soll nach Ev. sogar im nördlichen Theile des Gouv. Orenburg Vorkommen. Hamburg (bei Wandsbeck, s. slt. [?]). Krain. Fiume, auf Berg-Hutweiden. ^ 1 Arcnosa. Trigrammica. 75 Im Norden des Gouv. Or. u. in den südlichen Vorbergen des Urals [?], Ev. Britannien, slt. (Insel Wight, Worthing). Südfrankreich, G». Piemont, 3, Ligurien, 2, Sardinien, 2; Ebene, Hügel. Corsica, R. Palermo, M. Catania u. Syrakus, auf mit Juncus bewachsenen Stellen (Junceti Z.). Ragusa, T. Türkei, M. — Tokat, in Niederungen. Cypern u. Beirut, hfg. 24. Lampetia Hein. 1. Arcuosa Haie. (Airae Boie ). ^ 1—2. Zerstreut in Norddeutschland, auf Mooren und feuchten Grasplätzen der Wälder, von der Ebene bis in die montane Region, stellenweise nicht selten; in der südlichen Hälfte des Gebiets bisher nur in Baden und in der nördlichen Schweiz beobachtet. Raupe und Puppe in den Stengeln von Aira cespitosa. Ueberhaupt in Mitteleuropa, von England bis zu den russischen Ostseeprovinzen , zwischen 61° und 47° (Finnland — Oftringen) zerstreut. Die Aequatorialgrenze liegt diesseit der Alpen und scheint im Westen weiter südlich zu reichen als im Osten (Ostseeprovinzen — Reinerz — Oftringen — Frankreich). Danzig, slt. Pommern. Wismar, an Orten, wo Aira cespitosa hfg. wächst, in Sumpfgegenden, doch auch an feuchten Stellen dunkler Laubwälder, hier aber oft n. slt. Kiel, zuweilen in Menge. Berlin, Staud. Hannover. Wolfenbüttel, slt.; auf dem Oberharz, Harzburg, n. s. slt., Hein. Auf dem Rothen Moore am Bruchberge, 2400', mit Hep. velleda im Juli 185t Abends zahlreich im Grase schwärmend, Mauel. Unweit des Brockens in einem Erlenbruche, 1800', Werneburg. Zeitz, an feuchten Waldstellen, 1 mal. Freiberg. Herrnhut, 2 Exx. Schlesien im Vorgebirge, bei Landshut, Reinerz, Schreiberhau, z. slt. Karlsruhe, einige Exx. ; im Mööschen bei Freiburg, slt. Oftringen, slt. ln Finnland u. den baltischen Provv. Russlands, Ev. Britannien (v. Brighton bis Edinburg, hier u. bei Manchester hfg.). Brüssel u. Enghien. Frankreich, slt., Gn. 25. Grammesia Steph. 1. Trigrammica”//**/«. (Trilinea W. V.) 0. 1—2. Fast allenthalben im Gebiet, doch nicht häufig, in lichten Gehölzen, besonders an Eichen, bis zur montanen Region hinauf. Raupe an Spitzwegerich u. s. w. Ueberhaupt von England bis Moskau und von 60° bis 44° (Schweden — Ligurien) verbreitet. Slt. ist sie in Preussen, Pommern, bei Hamburg, in Mecklenburg, im Osterlande, bei Zeitz, Glogau, Trier, Karlsruhe, München; hfg. bei Wiesbaden; auch bei Dessau, Göttingen, in der Oberlausitz, b. Freiburg, Schüpfen, n. slt. Schreiberhau, z. slt. Fiume. ^ Skandinavien, bis 60° einz. Insel Seeland. Gouv. Moskau, slt. Lithauen, Odessa, Ev. Lemberg. Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Britannien, hfg. (Brighton bisScarborough). Niederlande. Brüssel, n. gern. Paris. Besangon, z. gern. Dep. des Puy-de-Döme. Savoyen, 3, Piemont, 3, Ligurien, 3; Ebene, Alpen. I 76 Bilinea. Piniperda. J cinctum. Gothic«. Var. ? Ililinca II. (—) I. Nur im südlichen Tlieile des Gebiets, nördlich bis 49%° (Oberpfalz), zerstreut und selten. Ueberhaupt in Centraleuropa, von England bis Siebenbürgen, hier und da. Würtemberg, slt. Oberpfalz, Regensburg (bei Ensdorf)- Augsburg (tmal bei Diedorf). Brünn, Schn. Wien, in Buchenwäldern s. slt., T. (nur bei Dörnbach, ohne Uebergänge zu Trilinea, Led.). Oberösterreich (um Ottensheim im Mai u. Juni, vorzüglich in Buchenwäldern). Krain. Salzburg. Zürich. Siebenbürgen (bei Nagyäg n. slt., auch hier ohne Uebergänge, Led.). Britannien (bei Epping u. Lewes). Frankreich, Gn. 26. Panolis H. 1. Piniperda E. 0. 1—2. Ueberall im Gebiet, wo es Föhrenwälder gibt, bis zur montanen Region, im Süden und den Berggegenden Norddeutschlands sparsam oder doch unschädlich, im nordöstlichen Flachlande aber in manchen Jahren in verwüstender Menge nuftretend. Sie ist von England bis Moskau, zwischen 62° und 44° n. B. (Schweden—Nizza) heimisch. Die höchsten Fundorte sind Schreiberhau u. Hohenschwangau. Schädlich wurde sie in Pommern, Brandenburg, Niederschlesien. Am Harz fand sieBlauel noch nicht; selten ist sie bei Wismar, in Waldeck, im schlesischen Gebirge, bei Trier, Freiburg, Wien. Krain. Skandinavien (von Schonen bis 62° einz.). Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, n. hfg. Lemberg, t Ex. Britannien (nördlich bis Edinburg, n. slt.). Niederlande. Belgien, z. gern. Paris. Dep. des Puy-de-Döme. Savoyen, 3, Piemont 3, Ligurien (Nizzardo), *. 27. Ferigrapha Led. 1. J cinctum IV. V. ([T^) 1. Nur bei Wien und Brünn. Raupe an niederen Pflanzen. Sie ist weit verbreitet, von Frankreich bis zum Altai, aber nur an wenigen Localiläten und in sehr geringer nordsüdlicher Ausdehnung (Ural — Mittelfrankreich, 52°— 47°"?) beobachtet. Brünn. Wien (Laaerberg, Sievernig, Mödling u. s. w. ; auf sonnigen Hügeln, an lehmigen Triften der Hohlwege u. s. w. auf der Erde sitzend, Led.). Bei Indersk am Ural v. Kindermann gef., Ev. Ofen, Ebene u. Bergwald, n. slt. Mittelfrankreich, s. slt., Gn. — Die Var. Mannii Kind, in den südlichen Vorbergen des Altai, Ev. 28. Taeniocampa Led. 1. Gothic» E. 0. 1—2. Ueberall im Gebiet bis zur obern Grenze der Bergregion, in den meisten Gegenden nicht selten. iliniosa. Cruda. Populeti. 77 Ueberhaupt von England bis zum Altai und von 64° bis 44° n. B. (Sildlappland— Ligurien) verbreitet. Selten ist sie nur bei Mühlhausen, Halle, Glogau u. in Oberhessen. Im Elbgrunde des Riesengebirges wurde die Raupe noch in 3000' Höhe gef. Fiume. . Skandinavien (bis Südlappland, einz.}. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, überall. Lithauen, Simb., Kasan, Or., Uralvorberge, n. slt., Ev. Galizien, hfg. Siebenbürgen. Ofen, gern. Britannien, überall gern. Niederlande. Belgien, n. hfg. Paris. Besangon, n. slt. Döp. des Puy-de-Döme. Savoyen, 3, Piemont (Alpen), 4, Berge Liguriens, 4. — Altai. 2. Miniosa IV. V. 0.1. Mit der Eiche über das ganze Gebiet verbreitet, im Süden überall, im Norden hier und da noch nicht gefunden; in vielen Gegenden selten, in einigen hliufig. Sie bewohnt Europa von England bis zur Wolga, zwischen 60° und 44° n. 13. (Petersburg — Montpellier). In den Vcrzz. von Mecklenburg-Schwerin, Frankfurt a. d. O., Kemberg, der Oberlausitz, Münster u. Krefeld fehlt sie; auch im Schlesischen Gebirge wurde sie nicht gefunden. Bei Wiesbaden, Trier u. Stuttgart ist sie hfg., in den übrigen Gegenden mehr oder minder slt., oder nur in m. J. hfg. Fiume. Skandinavien (in Schonen, slt.). Petersburg. Gouv. Moskau, slt. Gouv. Sim- birsketc., Ev. Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Britannien (Seedistrict, Lewes, Lyndhurst, York). Niederlande. Belgien, slt. Paris. Dep. des Doubs, n. slt. Döp. des Puy-de- Döme. Montpellier, Slaud. coli. In Frankreich gern., Gn. Savoyen, 3, Piemont 3 (bei Stupinigi). Türkei, M. 3. Cruda IV. V. (Pulverulenla Borkh.) 0. 1. East überall im Gebiet an Eichen (seltner an Birken), in den meisten Gegenden ziemlich häufig. Ueberhaupt von England bis zur Wolga und von 57° bis 39° (Lievland— Cagliari) verbreitet. Sie fehlt in den Verzz. v. Allenstein, Kemberg u. Oberösterreich. Selten ist sie bei Frankfurt a. d. 0., Mühlhausen, Herrnhut, Nossen, Krefeld u. Trier, auch in Waldeck nur in m. J. hfg. In Schlesien ist sie in der Ebene gern., im Gebirge seltner. Skandinavien (in Schonen, einz.). Lievland. Gouv. Moskau, n. slt. Kasan, slt., Ev. Lemberg. Siebenbürgen. Ofen, hfg. Britannien, überall gern. Niederlande. Belgien, z. slt. Depp, des Doubs u. Puy-de-Döme. Turin, 3, Cagliari, 3. Corsica, R. 4. Populeti ü. 1 —2. Zerstreut durch das Gebiet, an Espen und Pappeln, bis in die montane Region, an den meisten Fundorten selten. Sie ist über Mitteleuropa, von England bis zur Wolga und von 60° bis 46° (Petersburg—Krain), verbreitet; nicht in Schweden. Die Aequa- torialgrenze scheint ungefähr mit der unseres Gebiets zusammenzufallen. Neustrelitz. Holstein, Raupe auf Populus canadensis, weniger auf tremula. Lüneburg. Berlin. Hannover, Reinh. Braunschweig u. Wolfenbüttel, slt. Göttingen, s. slt. 78 Stabilis. Gracilis. Incerta. Weimar, einz. Naumburg, einz. Zeitz. Halle, s. slt. Leipzig, slt. Nossen, slt. Breslau u. Kranst, n. hfg.; Schreiberhau, slt. Wiesbaden, n. s. slt. Freiburg, mehrmals. Stuttgart, slt. Regensburg, slt. München, slt. Wien, im Prater, slt. Kreis ob d. Wiener W. [bei Gresten). Krain. Oftringen, slt. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, s. slt. Lithauen, Kasan, Ev. Galizien (bei Sambor, zuweilen z. hfg.). Ofen, slt. Britannien (v. Bristol bis zum Seedistrict). Belgien (tmal im bois de la Cambre). Paris, slt., Gn. 5. Stabilis IV. V. 0. 1—2. Fast allenthalben im Gebiet, in den meisten Gegenden häufig, nur in der nordöstlichen Ebene seltner und deshalb wohl hier und da noch nicht gefunden. Auf vielerlei Laubholz, bis hoch in die montane Region. Sie bewohnt Europa von seinen westlichsten und südlichsten Endpunkten (Andalusien, 36°) bis Moskau (56°). In Skandinavien fehlt sie und nimmt überhaupt gegen Nordosten an Häufigkeit ab. Ihre Polargrenze fällt nahezu mit der unseres Gebiets zusammen. Sie fehlt in den Verzz. v. Allenstein, Frankfurt a. d. 0. u. Nossen; in Schlesien ist sie slt. (bei Glogau u. Breslaity>z. slt. bei Schreiberhau). Bei Danzig ist sie z. hfg., findet sich auch bei Königsberg u. Insterburg. Wir fanden eine Raupe am Wege vom Brocken nach Schierke in 2300' Höhe, Sp. Gouv. Moskau, s. slt. Lithauen, Er. Galizien (t Ex. bei Sambor). Siebenbürgen. Ofen, gern. Britannien, überall hfg. Niederlande. Belgien, gern. Paris. Düpp. des Doubs u. Puy-de-D6me. Andalusien, Stand. Savoyen, 1, Piemont, 1, Ligurien, 2; Ebene, Thäler. Toscana. Corsica, R. 6. Gracilis IV. V. 0. 1. Fast überall in der untern Region, in einigen Gegenden häufig, in den meisten sparsam. Die Raupe an Artemisia vulgaris, Sahlweiden- büschen u. a. PH. Ueberhaupt in Mitteleuropa, von England bis zum Ural, zwischen 37° und 44° (Lievland — Montpellier) heimisch. In Schlesien ist sie in Ebene u. Vorgebirge gern., in einigen Gegenden (Danzig, Naumburg u. a.) n. slt., in den übrigen selten oder nur in m. J. hfger. Skandinavien (in Schonen, slt.). Lievland. Gouv. Moskau, slt. In der Prov. Kasan, Or., bei Menselinsk, s. slt.; Odessa, Ev. Siebenbürgen. Ofen, slt. Britannien (Bristol bis zum Seedistrict). Niederlande. Belgien, slt. Frankreich (s. gern, in unserer Gegend, Gn .; Döp. des Doubs; Montpellier, Stand, coli.). Savoyen, 2, Piemont, 2; Hügel, Thäler. 7. Incerta Ilufn. (Instabilis W. F.) 0. 1—2. Ueberall gemein, auf allerlei Laubholz, bis in die montane Region. Sie ist von England bis zum Altai und von 60° bis 40° n. B. (Petersburg— Sardinien) verbreitet und findet sich auch in Nordamerika. Im Verz. v. Allenstein fehlt sie. Als slt. wird sie nur bei Trier angegeben. Am Harz ist sie überall, bis 2000'; auch bei Schreiberhau (z. slt.). Skandinavien (in Schonen, slt.). Petersburg. Lievland. In Kasan, Or., Sar., in d. Cralvorbergen, s. slt.; Odessa, Ev. Gouv. Moskau. Siebenbürgen. Ofen, gern. Opima. Munda. Leueographa. 79 Britannien, überall gern. Niederlande. Belgien, gern. Paris. Döpp. des Doubs u. Puy-de-D6me. Savoyen, 2, Piemont, 1, Ligurien, 2, Sardinien, 2; Ebene, Thäler. Corsica, li. Türkei, M. — Altai, Ev. Nordamerika, Gn. 8. Opima II. 0. 1—2. Zerstreut durch das Gebiet und überall selten ; die meisten Fundorte liegen in der nordöstlichen Ebene, die wenigsten in der westlichen Hälfte des Gebiets. Die Raupe auf Sahlweiden, bis zur montanen Region. Sie bewohnt Mitteleuropa, von England bis zur Wolga, hier und da, zwischen 57° und 4G° n. B. (Lievland — Krain). Wie bei Populeti ist uns ausser Krain kein Fundort am Südabhange der Alpen bekannt. Danzig, slt. Pommern, die Puppe wurde in Mehrzahl in den grossen Kieferforsten zwischen Damm, Gollnow u. Stargard gef. Neustrelitz. Berlin. Arolsen, s. slt. Elberfeld, 2 Exx. Zeitz, an Sahlweidenkätzchen gef. Leipzig, s. einz. Glogau, mehrere Exx. aus Puppen, die mit denen v. Piniperda gesammelt wurden. Militsch, 1 Ex., Wo. Schreiberhau, s. slt. Frankfurt, slt. Wien, an blühenden Weiden bei Dornbach, Led. Kreis ob d. Wiener W. (bei Gresten). Krain. Schüpfen, s. slt. Lievland, 2 Exx. Wolgagebiet (slt. in der Prov. Kasan). Lemberg, 1 Fx ofon Bergwälder, n. slt. Britannien, an wenigen Orten (Bristol — Seedistrict). 9. Munda W. V. 0.1. Fast allenthalben in der untern Region des Gebiets, in einigen Gegenden häufig, in andern selten und vielleicht nur deshalb in mehrern noch nicht aufgefunden. Die Raupe auf Ulmen, Pappeln u. a. Laubholz. Sie ist von England bis zum Altai und von 57° bis 46° (Lievland — Siebenbürgen) verbreitet; nicht in Schweden. Auch hier ist Krain der einzige bekannte Fundort am jenseitigen Abhange der Alpen. In Preussen nur bei Königsberg, I Ex.; auch in Pommern s. slt. ; in Schlesien nur um Breslau, n. hfg. In Holstein, bei Kemberg u. in Oberhessen noch nicht gef. Bei Wismar, Naumburg, Zeitz, Weimar, Wiesbaden, Elberfeld u. Stuttgart in m. J. hfg.; bei Krefeld, Halle, Regensburg, München, in Baden u. Böhmen slt. Krain. Lievland. Gouv. Moskau, s. slt. Gouv. Simbirsk, Odessa, Ev. Lemberg. Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Britannien (an vielen Orten, v. Plymouth bis zum Seedistrict). Niederlande. Belgien, z. slt. Paris, n. slt., Gn. Besangon, slt. — Im südlichen Altai, Ev. 29. Pachnobia (Gn.) Led. 1. Leucographa U r . V. ^1—3. Zerstreut durch das Gebiet und in dessen transalpinem Theile, sowie in den nordöstlichen Provinzen (Preussen, Pommern, Brandenburg, Schlesien) noch nicht gefunden. Der Schmetterling an blühenden Sahlweiden, die Raupe an niedern Pflanzen, überall selten; bis zur subalpinen Region. 80 Rubricosa. Oxalina. Ueberhaupt in Mitteleuropa hier und da, von England bis Russland, /wischen 60° und i6° n. B. (Petersburg — Siebenbürgen). Die südlichsten Fundorte deuten eine von Nordfrankreich längs dem nördlichen Fusse der Alpen (Bern — Salzburg) nach Siebenbürgen (Nagjäg) laufende Aequatorialgrenze an. Wismar, ßraunschweig, slt. Erfurt, slt. Weimar, 1mal. Naumburg, äusserst slt. Zeitz, im Frühling an Weidenkätzchen. Teklenburg. Krefeld, slt. Elberfeld, slt. Nassau (bei Hachenburg am Westerwalde 1860 mit Rubricosa in Menge an Sahl- weidenblüthen gef.). Pfalz. Augsburg, an schattigen Waldstellen, s. slt. Wien, zugleich mit Opima u. Rubricosa an blühenden Weiden bei Dornbach, aber slt., Led. Salzburg, s. slt. Oftringen, s. slt. Bern, s. slt. Ober-Engadin, im Thale, Bisch. Petersburg. Lievland, t Ex. Galizien (bei Sambor 2 Exx.). Siebenbürgen. Ofen, slt. Britannien (Seedislrict, York, Dorking, Marlow an der Themse). Niederlande. Nordfrankreich, Gn. 2. Rubricosa V. O. 1—2. Wohl überall im Gebiet, aber fast durchgehends selten und wahrscheinlich nur deshalb in mehrern Gegenden noch nicht beobachtet. In lichten Gehölzen, der Falter an blühenden Saldweiden, die Raupe auf niedern Pflanzen, bis zur montanen Region. Sie ist über Mitteleuropa zwischen 59° und 45° (Schweden — Turin) verbreitet, nach g. L. aber Uber die ganze östliche Hemisphäre : von England bis zur Ostküste Asiens. In Holstein, am Harz, bei Halle, Nossen, Münster, Krefeld, Aachen wurde sie nicht gef. In Schlesien bis Schreiberhau (slt.). ln den schweizer Alpen n. slt.,Roih. Skandinavien, bis 59°, einz. Lievland. Wolgagebiet (slt. in der Prov. Kasan u. in Baschkirien). Galizien. Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Serbien, Staud. coli. Britannien (von Plymouth bis Edinburg, n. slt.). Niederlande, s. slt. Belgien, s. slt. Paj'is. Hügel v. Turin, 4. — Im südlichen Altai, Ev. Amurland. : t f v 30. Mesogona B. 1. Oxalina H. / Zerstreut und selten im südlichen Gebiet, in Schlesien und Preussen. Sie bewohnt Europa hier und da, von der Provence bis zum Ural, zwischen 60° (? Petersburg, sonst SÄ 1 / °) und 44° (Digne) n. B. Die Polargrenze des Verbreitungsbezirks wird, wenigstens in Deutschland, zur Nordwestgrenze: Petersburg (oder Ural) — Danzig — Freiburg — Savoyen. Danzig, 1 Ex. % 1857 gef. Breslau, s. slt. Freiburg im Breisgau. Regensburg, slt. Augsburg, Raupe auf Erlen u. Weidenbüschen am Ufer des Lechs, slt. München, s. slt. in den Isarauen. Brünn. Wien, Raupe auf Erlen u. Pappeln, Led. Oberösterreich (Ottensheim, slt.) Oftringen, slt. Petersburg?. An der mittlern Wolga, im Gouv. Or. u. im südlichen Ural, Ev. Galizien (l Ex. in d. Karpathen). Niederlande [Autorität unzuverlässig]. Digne, Staud. nach Donzel. Savoyen (Albertville), 4 . Acetosellae. Ochreago. Oo. 2. Acetosellae U r . V. O. 1. 81 Wie Oxalina zerstreut in der südlichen Hälfte des Gebiets, an einigen Orten nicht selten, und hier und da im Norden beobachtet. Sie ist von Frankreich bis zum Altai und von 55° bis 43° n. B. (Königsberg —Marseille) verbreitet. Danzig (tmal bei Zoppot), Königsberg. Stettin (1 Ex. im Julow). Westfalen (v. llrn. Höffert in der Gegend v. Warburg, bei Enger, in 3 Exx. gef., von welchen wir eins zur Ansicht erhielten). Naumburg, immer nur einz. Stuttgart, n. slt. Regens- liurg, s. slt. am Bruderwörth. Böhmen, s. slt. Brünn. Wien, Raupe hfg. unter Eichbüschen (v. denen sie sich nährt) an sonnigen Stellen unter dürrem Laube, im Mai, Led. Oherösterreich (Ottensheim, n. slt.). Zürich. Oftringen, slt. Sarepta, Odessa, Ev. Galizien (t Ex. hei Sambor). Ofen, hfg. Ddp. des Puy-de- Döme (1 Ex. bei Puy-Guillaume). Marseille, Staud. coli. Savoyen, 3, Piemont, 3, Ligurien, 4 ; Hügel, Berge. — Altai, in weit abstehenden Varr. 31. Hiptelia Gn. 1. Ochrcago //. (Rubecula T.) A. 1b—3 (4?). ln den Alpen, über die ganze Kette derselben verbreitet (Steiermark — Provence), aber selten. In der montanen und subalpinen (wahrscheinlich auch in der collinen und alpinen) Region, hier und da. Ausserdem bei Turin, in Toscana und in der Auvergne (schwerlich in Belgien). Wien (t mal bei Mauer gef., M , Led. setzt?? dazu). Bewohnt die Gebirgsgegenden Mitteleuropas, wo sie in einer Höhe v. etwa 3000' bei Tage an Oriffanum-Blüthen saugend gef. wird, Led. Steiermark, Staud. Kreis ob d. Wiener W. (Alpen). Berner Oberland, slt., WuUschl., Roth. Belgien (bei Löwen, s. slt. [?]). Gebirge der Provence u. Auvergne, Gn. Ddp. des Puy-de-Döme (am Mont-Dore auf Bergwiesen ob Chaudefour oberhalb der Wälder s. hfg.). Döp. der Niederalpen (auf dem Gipfel des Lauzanier bei Lärche, Bell.}. Hügel von Turin, 4 , Ligurische Berge, 4. Florenz, s. slt., T. 32. Dicycla Gn. 1. Oo L. 0. 1. In den meisten Gegenden des Gebiets, aber fast überall selten. Raupe an Eichen. Sie bewohnt Europa von den westlichen Küstenländern bis zum Ural, nördlich bis 60° (Schweden), südlich bis 37° (Andalusien, Stand., sonst nur bis Piemont). Preussen (tmal bei Pelplin mehrere Raupen, Willenberg). Pommern, s. slt. Mecklenburg (Sülze, slt., Strelitz). Holstein, slt. Bremen, Staud. Lüneburg. Berlin, slt. Dessau, z. slt. Halle, slt. Hannover. Braunschweig. Osterode, einigemal in den Vorbergen, hfger im Lcinethal bei Göttingen u. auf dem Eichsfelde, Blauet. Mühlhausen, s. slt. Erfurt. Weimar, einz. Naumburg, einz. Zeitz. Leipzig, slt. Glogau, Imal. Breslau. Teklenburg. Aachen, t Ex. Oberhessen (tmal bei Laubach). Frank- Speyer, SelitneUciiingsfauiia. II. (j 82 Paleacea. Abluta. Contusa. furt a. M., slt. Nassau (tmal bei Herborn). Pfalz. Karlsruhe u. Freiburg, slt. Eisass, slt. Würtemberg Regensburg, n. gern. Augsburg, s. slt. München, z. hfg. Brünn- Auf Voralpen des Schneebergs Ima! gef., M. Led. fand sie nicht um Wien). Kreis ob d. Wiener W. (Gresten). Linz, slt. Krain. Istrien (1 Ex. bei Mitterburg). Botzen, n. hfg., St. Zürich. Schlipfen, slt. Graubünden, Staud. coli. Skandinavien (v. Schonen bis 60° n. B., z. slt.). Lievland. Z. gern, an der mitt- lern u. untern Wolga, im Gouv.Or. u. im südlichen Ural, auch in Lithauen, Ev. Ofen, slt. Britannien, an wenigen Orten. Niederlande. Belgien, slt. Ddp. des Doubs. Mittel-u. Nordfrankreich, z. gern., Gn. Granada, Staud. coli. Savoyen, 3, Piemont (Thäler v. Susa), 4. 33. Cosmia O. 1. Paleacea E. (Fulvago TF. V. etc.) 0. \ —2. In den meisten Gegenden des Gebiets, in Laubgehölzen an Espen und Birken, bis zur montanen Region, im Ganzen ziemlich selten. Ueberhaupt von England bis zum Altai und von 60° bis 44° (Finnland— Nizza) verbreitet. Danzig, slt.; Rastenburg, Allenstein. Pommern, slt. Mecklenburg-Strelitz. Frankfurt a. d. 0., einz. Berlin. Kemberg, slt. Dessau. Hannover. Braunschweig. Osterode, slt. Göttingen, n. hfg. Waldeck, slt. Mühlhausen, s. slt. Weimar, in m. J. n. slt. Naumburg, desgl. Zeitz, n. hfg. Osterland. Leipzig, n. hfg. Nossen, s. slt. Oberlausitz, slt. Schlesien, verbr., doch nirgends hfg. ; Schreiberhau, slt. Münster, meist sparsam. Frankfurt, slt. Wiesbaden, fast slt. ; Wehen. Baden, verbreitet, aber slt. Eisass, Barth. Stuttgart, n. slt. Regensburg, n. gern. Augsburg, slt. München, n. slt. Böhmen, in m. J. n. slt. Wien, slt. Salzburg, oft. Krain. Zürich. Oftringen, slt. Skandinavien (in Schonen, slt.). Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, slt. In der Prov. Kasan, Or., im südlichen Ural hfg.; Finnland, Krim,Eu. Lemberg, slt. Siebenbürgen. Ungarn, T. Britannien (Seedistrict, Sherwood-Forest, tmal bei Le- wisham). Belgien, s. slt. Paris. Nord- u. Mittelfrankreich, Gn. Savoyen, 3, Alpen v. Piemont, 4, Berge um Nizza, 4. — Altai. ? Abluta H. *** I. Angeblich in Oesterreich, neuerdings aber auch da nicht mehr gefunden. Raupe auf Pappeln. Die Polargrenze des vom Ural bis Piemont ausgedehnten Verbreitungsbezirks scheint gegen Sudwest geneigt zu sein; Orenburg (52°?) — Ungarn — Piemont (45°). Auch in Oesterreich einz., T. Mann u. Led. fanden sie nicht. Provv. an der untern Wolga, Gouv. Or. u. südliche Vorberge des Ural, slt., Ev. Ofen, Sandwald, hfg. Piemont (Hügel v. Pinerolo), 5. 2. Contusa Fr. 1L.? I. Bisher nur in Thüringen und Ostpreussen an wenigen Stellen gefunden. Raupe an Espen. Königsberg. Weimar, auf einzelnen Stellen des Ettersbergs. Naumburg, auf einen kleinen District beschränkt. Weissenfels, Stand, coli. Trapezina. Affinis. Diffinis. 3. Trapezina Ij. 0. I—2. 83 Ueberall gemein; die Raupe an den meisten Laubholzarten, bis zur montanen Region. Sie ist von England bis zum Ural und von 60° bis 40° n. B. (Petersburg— Sardinien) verbreitet. Rer höchste Fundort ist Schreiberhau, wo sie noch z. hfg ist. Skandinavien, bis 59° z. gern. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau. Nicht slt. in der Prov. Kasan, Or., den Uralvorbergen, der Krim, Ev. Galizien. Siebenbürgen. Ofen, hfg. Britannien, überall hfg. Niederlande. Belgien, s. gern. Paris. Düpp. des Doubs u. Puy-de-Döme, gern. Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, 3, Ebene, Alpen. Toscana. Corsica, R. Sardinien, Stand, coli. 4. Aflliiis //, I. Zerstreut durch das Gebiet, in dessen nordöstlichen Theilen, jenseit einer Linie Hamburg —■ Berlin — Breslau noch nicht beobachtet. Die Raupe an Ulmen, stellenweise nicht selten. Ueberhaupt von den westlichen Küsten Europas bis zur Wolga und von 56° bis 37° (Schonen — Andalusien) verbreitet. Die Polargrenze scheint in Osteuropa nach Südost geneigt zu sein: Schonen — Sarepta. Hamburg, slt. Lüneburg. Berlin, Stand. Kemberg, slt. Dessau, einigemal gef. Halle, n. slt. Göttingen, s. slt. Mühlhausen, n. slt. Naumburg, n. gern. Zeitz. Weissenfels, Schlenzig. Leipzig, hfg. Schlesien (bei Breslau u. slt., Langenau bei Glatz). Münster. Krefeld, imal. Aachen, z. slt. Trier, s. slt. Frankfurt, Mainz. Wiesbaden, slt. Zweibrücken, n. slt. Karlsruhe u. Freiburg, slt. Stuttgart, n. slt. Regensburg, slt. Augsburg, H. Prag. Brünn. Wien, im Prater. Salzburg. Zürich. Oftringen, Bern, slt. Fiume. Skandinavien (in Schonen, slt.). Sarepta, Odessa, Ev. Siebenbürgen. Ofen, slt. Britannien, im Süden (bis Cambridge) verbr. u. n. slt. Niederlande. Belgien, n. slt. Paris. Besanfon, s. slt. Döp. des Puy-de-D6me. Chambery, 4, u. Turin, 4. Corsica, R. Andalusien, Stand. 5. Diffinis L. 0.1. Zerstreut durch das ganze Gebiet; die Raupe an Ulmenbüschen und niedern Zweigen, wie Affinis, meist sparsam. Sie bewohnt Europa und den Orient, von den westlichen Küsten bis zur Wolga und Syrien. Der nördlichste Fundort ist Moskau, 56°, die südlichsten Andalusien und Antiochia, 36°. In Schweden fehlt sie (wenn nicht etwa bei Wallengren Diffinis statt Affinis zu lesen ist, was der sonstigen Verbreitung besser entspräche). Danzig, s. slt.; Königsberg. Hamburg, Boie. Frankfurt a. d. 0., einz. Berlin. Dessau. Halle, n. slt. Naumburg, n. gern. Zeitz. Weissenfels, Schlenzig. Leipzig, slt. Breslau, n. slt. Krefeld u. Uerdingen, slt. Aachen. Frankfurt a. M. Hanau, n. slt. Wiesbaden, s. slt: Pfalz, slt. Eisass, Barth. Karlsruhe, s. slt. Stuttgart, slt. Regensburg, s. slt. Augsburg ,11. Prag, slt. Brünn. Wien, im Prater. Kreis ob d. Wiener W. (bei Reinsperg). Salzburg. Zürich. Fiume. Lievland? Gouv. Moskau (2 Exx. bei Sserpuchow). An der untern Wolga u. in den südlichen Vorbergen des Ural, Ev. Ofen, slt. Britannien, im Süden verbr. (bis 6 * 84 Pyralina. Subtusa. Retusa. Cambridge, bei Plymouth hfg.). Niederlande, slt. Belgien, slt. Paris. Besangon, slt. Döp. des Puy-de-D6me. In Frankreich nirgends slt., doch weniger hfg. aXsAffinis, Gn. Andalusien, Slaud. Turin, 3. — Georgien, Ev. Syrien (2 Exx. der Var. Confinis, HS. bei Antiochia v. Kind, gez., Led.). 6. Pyralina W. V. 0. 1—2. Fast allenthalben im Gebiet, in vielen Gegenden, besonders in den Ostseeprovinzen, selten, in andern ziemlich häufig, zuweilen sogar als Raupe den Obstbäumen (Pyrus malus, P. communis, Prunus) schädlich. Bis in die montane Region. Sie ist von England bis zum Ural und von 57° bis 44° (Lievland — Montpellier) verbreitet, nicht in Schweden. In Preussen nur bei Königsberg, Siebold. In Holstein, bei Kemberg, Trier u. Elberfeld wurde sie nicht gef.; in Mecklenburg nur bei Gadebusch, in Böhmen bei Neuhaus, slt. Selten in Pommern, bei Hamburg, Göttingen, Krefeld, Halle, in Oberhessen, bei Wien, Augsburg, Schupfen. Bei Arolsen u. Rhoden, Breslau, Dessau, Zürich in m. J. hfg., an den beiden letztem Orten wurde die Raupe den Obstbäumen schädlich. Bei Osterode fand sie Blauei Imal in 1800' Höhe. Krain. Lievland. Im Gouv. Or. u. den südlichen Vorbergen des Urals; Lithauen, Ev. Galizien. Siebenbürgen. Ungarn, T. Britannien, an wenigen Orten. Niederlande. Belgien, slt. Paris. Depp, des Doubs u. Puy-de-D6me. Montpellier, Staud. coli. In Frankreich seltner als Affinis u. Diffinis, Gn. Piemont (I Ex. bei Pinerolo). 34. Plastenis B. 1. Subtusa IV. V. 0.1. In der südlichen Hälfte des Gebiets überall, etwas zerstreuter im Norden. Die Raupe an Populus-A rten, in den meisten Gegenden selten. Sie ist von England bis zum Altai und von 60° bis 44° (Petersburg — Sudfrankreich) verbreitet. In Holstein, bei Lüneburg, Frankfurt a. d. 0., Kemberg, Halle, Osterode, Mühlhausen, in der Oberlausitz, bei Nossen, Elberfeld noch nicht gef. Bei Münster ist sie gemein, in Schlesien, bei Leipzig, Arolsen, n. slt., sonst überall n. hfg. oder slt. Istrien, M. £• Skandinavien, bis 59°, z. slt. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, s. slt. In der Prov. Kasan, am Ural u. bei Sarepta, slt., Ev. Galizien. Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Britannien (an vielen Orten, bis zum Seedistrict). Niederlande. Belgien, n. slt. Besangon, slt. Ddp. des Puy-de-l)6me. Im südlichen Frankreich gemeiner, im nördlichen seltner als Retusa, Gn. Piemont (Hügel v. Turin, Alpen), 3. — Altai. 2. Retusa L. 0. 1—2. Fast überall, in den meisten Gegenden nicht selten. Die Raupe an Weiden [Salix fragttis u. a.), bis zur montanen Region. Ueberhaupt wie Subtusa von England bis zum Altai verbreitet, aber weiter nördlich reichend, bis Lappland (66°?); südlich bis Piemont. Ambusta. Cenlrago. Viminalis. 85 In den Verzz. von Pommern, Lüneburg, Kemberg, Osterode fehlt sie. Selten ist sie bei Mühlhausen, Krefeld, Elberfeld, am Harz, bei Schreiberhau (höchster Fundort), Schöpfen; hfg. bei Danzig, Freiburg, Augsburg, München. Durch ganz Schweden n. slt., Wall.; Lappland, slt., Zett. Petersburg. Liev- land. Gouv. Moskau, slt. ln der Prov. Kasan, in Baschkirien, den Uralvorbergen u. an der untern Wolga, z. slt., Ev. Galizien. Siebenbürgen. Ofen, slt. Britannien, hier u. da, nördlich bis York. Niederlande. Belgien, seltner als Subtusa. Döpp. des Doubs u. Puy-de-D6me. Nordfrankreich, Gn. Savoyen, 2, Piemont, 1, Thäler, Alpen. — Altai. 35. Cirrhoedia Gn. ( 5 ) 1. Ambusta IV. V. 1. Sehr zerstreut durch das Gebiet und an ihren meisten Fundorten selten. Raupe auf Birnbäumen. üeberhaupt nur hier und da in Mitteleuropa, von Frankreich bis Odessa, zwischen 55° und 44° n. B. (Danzig — Ligurien) beobachtet. Im nordwestlichen Deutschland und Europa fehlt sie jenseit einer Linie Strelitz — Göttingen (—Wallis) —Frankreich. Danzig, s. slt. Neustrelitz. Göttingen (1851 2 Exx. , seitdem nicht wieder). Weimar, s. einz. Naumburg, slt. Zeitz, 1 Ex. in einer Birnbaumpflanzung. Stuttgart, slt. Regensburg, slt. Brünn. Wien, Raupe auf wilden Birnbäumen, Led. Linz, slt. Wallis, Gn. Odessa, Ev. Ofen, n. slt. Frankreich, Gn. Piemont (Thal v. Pesio, 5), Ligurien (Meeralpen, 5). 2. Centrago Huw. (Xerampelina H.) 1 . Nur bei Aachen, Wien und vielleicht bei Bern einzeln beobachtet. Raupe auf Eschen. Sie bewohnt das westliche Europa und Südrussland. Die Polargrenze scheint gegen Südost geneigt zu sein: Darlington—Aachen — Wien — Odessa. Aachen, slt. Wien (bei Baden gef., Led. Bern, slt., Roth, (der die Angabe aber nicht verbürgen kann.) Britannien (hier u. da, nördlich bis Darlington). Belgien (bei Löwen, s. slt.). Paris. Mittel- u. Südfrankreich, Gn. 36. Cleoceris B. 1. Viminalis I*\ (Saliceti Borkh.) O. 1—3. ln den meisten Gegenden des Gebiets, besonders im Norden und im Gebirge. Die Raupe auf Sahlweiden , hier und da zahlreich , meist aber ziemlich selten; bis zur subalpinen Region. Sie ist von England bis zum Altai und von Lievland (oder Lappland, s. u.) bis zu den Alpen der Provence (57°—44°) verbreitet.. 86 Suspecta. Ypsilon. Danzig, slt., Königsberg, Rastenburg. Mecklenburg (bei Sülze). Holstein. Lüneburg. Frankfurt a. <1. 0., n. slt. Berlin. Hannover, Reinh. Braunschweig. Osterode, einigemal. Güttingen, n. slt. Waldeck (meist n. hfg., b. Rhoden in m. J. zahlreich). Mühlhausen, hfg. Erfurt. Weimar. Naumburg. Osterland. Nossen, n. slt. Oberlausitz (Lauban, Lichtenau, slt.). Schlesien (b. Breslau u. Glogau slt., gern, im Vorgebirge, bis 3000'; Schrciberhau, hfg.). Barmen. Aachen. Frankfurt, einz. Wiesbaden, einz.; Wehen. Pfalz. Constanz u. Freiburg, slt. Würtemberg. Regonsburg, slt. Augsburg, n. slt. Böhmen, slt. Brünn. Wien. Salzburg, n. hfg. Krain. Zürich. Oftringen, n. hfg. Auf den schweizer Alpen n. slt., Roth. Ober-Engadin, am Fuss der Alpen, Pfaff. Lappland, Staud. coli. Schonen, s. slt., Wall, (der keines nördlichem Fundorts erwähnt). Lievland. Wolgagebiet (slt. in der Prov. Kasan). Siebenbürgen. Britannien, verbreitet (Brighton—Edinburg). Belgien (im Luxemburgischen, s. slt ). ln Nord- u. Mittelfrankreich gern., Gn. Besanfon. D6p. der Niederalpen (bei Lärche, wo Weiden, Bell.). Savoyen, 3, Piemont (Alpen), 4. — Altai. 37. Dyschorista Led. 1. Suspecta //. (Congener II., T.) Ü.1. In der östlichen Ilälfte des Gebiets, zumal im Nordosten, doch auch hier zerstreut und selten; im Westen einer Linie Hamburg — Augsburg wurde sie nirgends als bei Wiesbaden beobachtet. Raupe an niedern Pflanzen. Der Falter ist von England und Frankreich im Westen bis zum Altai im Osten, nördlich bis Petersburg, sildlich bis Piemont (60°—45° n. B.) verbreitet. Die Var. Iners T. hier und da mit der Slammart. Danzig, z. slt.; auch Var. Iners, Grenz. Pommern, slt Wismar u. Gadebusch, slt. Hamburg, S. in 1. Berlin, Staud. Goslar, (mal, Blauei. Weimar, einz. Naumburg, einz. Leipzig, slt. Oberlausitz (Neusalza, Zittau, slt.). Schlesien (Breslau, Reinerz, s. slt. ; Glogau, einz. ; Hirschberger Thal, Standf. Wiesbaden, 1 860 1 Ex. aus einer Hecke in einer feucht schattigen Waldwiese. Augsburg, H. Böhmen, slt. Wien, in den Gebirgen, slt., M. ; Iners auf den Borgen um Wien slt., T. Salzburg. Petersburg. Wolgagebiet (s. gern, in den Provv. Kasan, Or., Sar., bei Sarepta). Ofen, Sandwald, n. slt. Britannien (hier u. da, Manchester — Edinburg). Paris, slt.; Var. Congener H. 862 (Iners Germ.) an denselben Localitäten, Gn. Piemont (Susa), 5. — Altai. 2. Ypsilon W. V. O. 1— 2 . Fast überall an Pappeln und Weiden, bis hoch in die montane Region, in den meisten Gegenden nicht selten. Ueberhaupt von England bis zum Altai und von 62° bis 40° (Norwegen — Tokat) verbreitet. Sie fehlt nur in den Verzz. v. Nossen, Krefeld u. Wehen. Selten ist sie bei Görlitz, Schreiberhau, in Oberhessen; hfg. in mehrern Gegenden (Aachen, Schlesische Ebene, Freiburg u. a.). Blauel fand sie 4 mal am Brocken 3000' hoch, auch amEibsee unter der Zugspitze. Krain. • r Lota. Macilenta. Ituticilla. 87 Skandinavien (in Schonen, u. in Norwegen bis 62°, s. slt.). Petersburg, Liev- land. Kasan, slt., llralvorberge u. Sarepta lifg., Kaukasus, Ev. Galizien. Siebenbürgen. Ofen, hfg. Britannien (nördlich bis York, n. slt ). Niederlande. Belgien, z. gern. Döpp. des Doubs u. Puy-de-Döme, n. slt. Piemont (Thal des Po, Simplon), 5. — Altai. Tokat. 38. Orthosia Led. 1 . Lota Ij. 0. 1 — 2. Fast überall, bis in die montane Region; die Raupe an Weiden, in vielen Gegenden seilen, in einigen häufig. Sie ist von den westlichsten Ländern Europas bis zum Altai und von 60° bis 37° n. R. (Petersburg — Andalusien) verbreitet. In den Verzz. v. Kemberg, Erfurt, Münster, Krefeld, Aachen, Oberhessen u. Oberösterreich fehlt sie. InPreussen, Pommern, Mecklenburg, Frankfurt a. d. 0., Elberfeld, Baden, Böhmen, bei ltegensburg, München ist sie selten, ln Schlesien, bis Schreiberhau, z. hfg.; auch in Waldeck, bei Zeitz, Halle, Augsburg n. slt. Krain. - Meran, Stand, coli. Hohenschwangau. Skandinavien (Schonen u. Smaland, slt.). Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, n. hfg. Galizien, slt. Siebenbürgen. Ofen, hfg. Britannien, überall gern. Nieder-^ lande. Belgien, slt. Paris. Dep. des Doubs, s. slt. Dop. des Puy-de-Döme, n. slt. Montpellier, Andalusien, Stand. Piemont, 4, Ebene. — Altai. Tokat, auf hohen Bergen. 2. Macilenta //. 0 (oder \?). 1-2. Zerstreut durch das Gebiet und meist selten, an Waldsäumen und in lichten Gehölzen bis zur montanen Region. Sie bewohnt das westliche und centrale Europa von England bis Siebenbürgen, zwischen 56° und 45° n. B. (Seeland—Turin). Im Nordosten des Welttheils, jenseit einer Linie Danzig — Siebenbürgen, wurde sie nicht beobachtet, fehlt also vielleicht schon in Ostpreussen. Danzig, t Ex. Pommern, Triepke. Wismar, einz. ; Strelitz. Holstein. Lüneburg. Berlin. Hannover. Braunschweig. Osterode, einigemal in den Vorbergen. Göttingen, s. slt. Arolsen u. Rhoden, slt. Weimar, einz. Naumburg, einz. Schandau, Raupe auf Hainbuchen, T. Lauban, slt. Breslau, s. slt.; Schreiberhau, s. slt. Münster. Frankfurt a. M., slt. Wiesbaden, weniger slt. als Lola ; Wehen. Freiburg u. Karlsruhe, slt. Stuttgart, slt Aschaffenburg, n. hfg. Augsburg, H. Böhmen, slt., Raupe auf Hieracium pilosella. Brünn. Wien, am Bisamberge, Led Oberösterreich (bei Ottensheim, slt.). Salzburg. Oftringen, n. hfg. Insel Seeland, Staud. coli. Siebenbürgen. Ofen, slt. Britannien (von Brighton bis zum Seedistrict, n. slt.). Niederlande. Belgien, n. hfg. Mittelfrankreich, die Raupe »bei uns« n. slt. im April zwischen Gestrüpp am Fuss der Buchen, Gn. Dep. des Puy-de-Döme. Hügel v. Turin, 4. 3. Ruticilla E. (Serpylli II-, Ilicis B.) "T|? L Innerhalb des Gebiets nur in der niedersächsischen Ebene an zwei Punkten beobachtet. 88 Laevis. Cireellaris. Rulina. Ausserdem in Frankreich und Ilalien; die Fundorte in Deutschland bilden vielleicht den nordöstlichen Winkel des Verbreitungsbezirks. Lüneburg. Nach Zinken bei Braunschweig, s. slt. im April; die Raupe im Juni u. Juli, lässt sich mit Quendel ernäliren, Hein. ' '. * »C ’ ' . t Süd- u. Westfrankreich (Insel Noir-Moutier), Gn. Corsica, fi. Florenz, T. 4. Laevis H. oder 0? \. Zerstreut durch das Gebiet und an den meisten Fundorten selten; westlich von einer Linie Lüneburg— Wiesbaden (Pfalz) nicht beobachtet. Sie bewohnt Europa von Frankreich bis Südrussland, zwischen 55° und 46° n. B. (Königsberg — Botzen). Da sie ausser im nordwestlichen Deutschland auch in England und Belgien vermisst wird, so scheint ihr Verbreitungsbezirk hier gegen Nordwest abgegrenzt zu sein ; dem w iderspricht aber das Vorkommen in Holland, wenn die Angabe nicht etwa eine irrige ist. Königsberg,! Ex. Wismar, tmalgez.; Neustrelitz. Lüneburg. Berlin. Osterode, einigemal in den Vorbergen des Harzes geklopft, 900'. Mühlhausen, hfger als Cruda [?]. Thüringerwald, 1 mal, Werneburg. Naumburg, slt. Osterland. Leipzig, s. slt. Nisky, slt. Brieg, s. slt. Frankfurt a. M., slt. Pfalz. Stuttgart, n. hfg. Böhmen, einz. in Eichenwäldern. Brünn. Wien, in Eichengebüschen. Botzen, St. Zürich. Odessa, Ev. Lemberg, t Ex. Siebenbürgen. Ofen, Berg- u. Thalwald, n. slt. Niederlande [Autorität unzuverlässig]. In einigen Theilen v. Frankreich, Gn. 5. Circellai is Hufn. (Ferruginea W. V. etc.) 0. I—2. Ueberall, bis zur montanen Region, in den meisten Gegenden häufig. In Laub-, besonders Eichengehölzen ; die Raupe auf niedern Pflanzen. Ueberhaupt in ganz Mitteleuropa, von England bis zur Wolga, zwischen 57° und 45° n. B. (Lievland — Piemont). Selten ist sie nur in Ostpreussen, Baden, bei Trier, Tübingen, Reutlingen (bei Stuttgart gern.), Augsburg u. München. In Schlesien gern., bis Schreiberhau (z. hfg.). Krain. In den schweizer Alpen n. slt., Roth. Skandinavien (in Schonen, einz.). Lievland. Gouv. Moskau, slt. Lithauen; Kasan, s. slt., Ev. Galizien, einz. Siebenbürgen. Ofen, gern. Britannien, überall gern. Niederlande, gern. Belgien, gern. Paris. DCpp. des Doubs u. Puy-de-Döme. Savoyen, 3, Piemont (Stupinigi), 3. 6. Rulina L O. 1—2. Fast allenthalben, besonders in Eichwäldern, bis zur montanen Region, in den meisten Gegenden nicht selten. Raupe auf Heidelbeeren und Heidekraut. Sie ist von England bis zum Altai zwischen 61° und 40° (Schweden — Sardinien) verbreitet. In den Verzz. v. Dessau, Kemberg, Oberhessen u. Trier fehlt sie. Selten ist sie bei Krefeld, Glogau, Schreiberhau. In Baden wurde sie nur b. Constanz u. Ding- lingen, slt., u. bei Karlsruhe gef. ln den schweizer Alpen n. slt., Roth. Am Harz bis 1200' über" l’istacina. Nitida. 80 Skandinavien, bis 61° einz. Lievland. Gouv. Moskau. In Kasan, Lithauen, an der untern Wolga slt. ; Odessa, Ev. Lemberg. Siebenbürgen. Ofen, gern. Britannien (bis Edinburg, n slt.). Niederlande. Belgien, z. slt. Paris. Döpp. des Doubs u. Puy- de-I)öme. In Frankreich gern., Gn. Savoyen, 3, Piemont, 2, Ligurien, 2, Sardinien, 2, Thäler, Berge. Toscana. Corsica, fl. — Altai. 7. Pistacina IV. F. Ueber das südliche, mittlere und nordwestliche Gebiet verbreitet, dem nordöstlichsten Theile desselben jenseit einer Linie Wismar— Breslau fehlend. An den meisten Fundorten sparsam, in Norddeutschland fast nur in der Ebene. Die Raupe an Centaurea u. a. Pfl. Sie ist von den westlichen Küsten Europas bis Kleinasien verbreitet, zwischen 54° und 37° n. B. (Holstein — Andalusien). Im Nordosten des Welttheils wurde sie jenseit einer Linie Wismar — Lemberg — Tokat nicht gefunden. ^ Die Var. Lychnidis F. scheint gleiche Verbreitung zu haben. ' Wismar, überall u. in m. J. n. eben slt. Holstein. Hamburg, S. in lit. Dessau, n. hfg. Zeitz, n. hfg. Osterland, in vielen Varr. Oberlausitz, slt. (Neusalza, Bautzen, Lauban, Nisky). Glogau, 1 mal auf dem südlichen Höhenzuge. Breslau, nur Lychnidis, s. slt. Krefeld u. Uerdingen, n. slt. Elberfeld, mehrmals gef. Aachen. Trier, slt. Oberhessen (Grünberg, Hinterland, in Hecken). Frankfurt a. M., Taunus, Bergstrasse. Wiesbaden, z. slt. Pfalz. Eisass (Lychn.). Freiburg u. Dinglingen oft, seltner bei Karlsruhe. Würtemberg. München (auf dem Dachauer Moos, slt.). Böhmen, immer einz. Wien, in Weingärten. Steier, Ottensheim, Hartkirchen, n. slt. Salzburg. Meran, Slaud. coli. Zürich, nebst Lychn. Oftringen, nebst Lychn. n. hfg. Schupfen, Pisl. slt., Lychn. n. slt. Lemberg, 1 Ex. Britannien, verbr. u. n. slt. (Brighton — York). Niederlande (Groningen, nebst Lychn.). Belgien, n. hfg. Paris. Besanfon, n. slt. Ddp. des Puy- de-Döme, überall. Andalusien, Slaud. Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, 3, Ebene, Thäler, Berge. — Tokat. 8. Nitida IV. V. 1—2. Zerstreut in der südlichen Iliilfte des Gebiets und hier und da im Nordosten, fast überall selten. Die Raupe auf niedern Pflanzen, bis zur montanen Begion. Sie bewohnt Mitteleuropa, von Paris bis Odessa, zwischen 57° und 45° (Lievland — Turin). Ihre Polargrenze ist gegen Südwest geneigt: Lievland — Strelitz — Paris. In Deutschland wurde sie nirgends westlich einer Linie Strelitz — Braunschweig — Wiesbaden (Pfalz) gefunden. Im nördlichen Theile v. Mecklenburg-Strelitz. Berlin. Dessau, öfter vorkommend. Braunschweig, slt. Schlesien (Schreiberhau, slt ., Standf. [Wocke hat sie nicht]). Frankfurt a. M., slt. Wiesbaden, s. slt. Pfalz. Eisass, Barth. Constanz. Reutlingen, slt. Augsburg (die Raupe auf Primeln im Wäldchen bei Westheim, slt.). München (bei Schleissheim, slt.). Böhmen, slt. Wien, in Laubwäldern. Steier. Salzburg. Krain Meran, Botzen, St. Im Emmenthal, slt., Rolh. Lievland. Odessa, Ev. Siebenbürgen. Ofen, Ebene, n. slt. Niederlande [unzuverlässige Autorität]. Paris. Frankreich, Gn. Savoyen, 4, Turin, 4. 90 Humilis. Litura. Gilvago. 9. Humilis W. V. (,^,) 1. Nur in der südlichen Hälfte Deutschlands, den 50. Breitengrad kaum überschreitend, und auch hier zerstreut und selten. Die Raupe auf nie- dern Pflanzen. Ueberhaupt, soweit bekannt, nur im centralen Theile Europas zwischen Belgien im Westen und Ungarn im Osten, öO 1 /« 0 im Norden (Namur, Böhmen) und dem nördlichen Fusse der Alpen im Süden (47°) beobachtet. Trier, slt., Raupe auf Leontodon. Frankfurt a. M., 2mal gef. Pfalz. Baden (bei Dinglingen, slt.). Franken, T. Augsburg, H. München (bei Harlaching, s. slt.). Böhmen, slt. Wien, Raupe auf Wiesen, Led. Oberösterreich (Ottensheim, slt.). Bern (bei Burgdorf n. slt. [?], Roth.]. Ofen, Ebene, n. slt. Namur, slt. 10. Litura L. 0. \ —2. Fast überall im Gebiet, besonders in waldigen Gegenden, doch im Ganzen sparsam; bis in die montane Region. Sie ist Uber ganz Mittel- und Sttdeuropa verbreitet, von Spanien bis Moskau und von 61° bis 37° n. B. (Schweden — Andalusien). In Preussen nur bei Danzig, z. slt. In den Verzz. v. Frankfurt a. d. 0., Kem- berg, Hannover, Münster, Krefeld, Elberfeld u. Aachen fehlt sie. In vielen Gegenden ist sie slt. ; hfg. bei Stuttgart u. Salzburg, n. slt. bei Glogau, Schreiberhau, Regensburg, im Emmenthal (Roth.). Skandinavien (v. Schonen bis 61°, einz.). Insel Seeland. Gouv. Moskau. Westliche Provv Russlands, Ev. Siebenbürgen. Ofen. Britannien, überall gern. Niederlande. Namur, Beil. Ann. Besanfon, z. slt. Döp. des I'uy-de-D6me. Andalusien, Staud. Piemont (Thal v. Locana), 5. Florenz, T. Palermo, M. 39. Xanthia Led. 1. Gilvago Gn. (Palleago T.) ( e ) 0.?1. Da die meisten Schriftsteller diese und die folgende Art als Varietäten zusammenziehn und die Namen beider nicht immer in demselben Sinne gebraucht werden, so lässt sich die Verbreitung für jede einzeln nicht mit Sicherheit angeben. Beide zusammengenommen sind über das ganze Gebiet verbreitet und fast überall in der untern Region, doch meist nicht häufig, zu finden. Sie sind überhaupt von den westlichsten Endpunkten Europas bis zum Altai und von den südlichsten bis 57° (Lievland) verbreitet. Gilvago, die als Raupe auf Ulmen lebt, doch auch auf Pappeln vorkommt, findet sich, ausser in Deutschland, sicher in England, Frankreich und Italien. Nur folgende Angaben lassen sich mit Gewissheit zu ihr ziehn : a Ocellaris. Cerago. 91 Arolsen, slt. Weimar. Münster, meist gern. Wiesbaden, beide Arten, die Raupen nach Regengüssen in Menge unter abgefallenem Laube der Pappeln. Britannien, hier u. da, nördlich bis York. Belgien (gern, bei Brüssel, slt. bei Lüttich). Frankreich, s. gern., Gn. Chambery, 2, Turin, 2. Toscana, Sp. 2. Ocellaris Borkh., Gn. (Gilvago T.) ( e ) 0? 1. Sichere Fundorte dieser Art, deren Raupe hauptsächlich auf Pappeln lebt, sind die folgenden : Arolsen, s. slt. Aachen, slt. Wiesbaden, s. Gilvago. Darmstadt, an Pappeln u. Artemisia camp. hfg., T. Karlsruhe u. Freiburg, an Pappeln n. slt. München, slt., Raupe an Pappeln. Wien, überall, Led. Frankreich, Raupe auf Pappeln fast ebenso häufig, als Gilv. auf [ihnen, Gn. Andalusien, Stand. — Die übrigen Angaben führen wir im Folgenden an, wie sie dieVerff. geben, ohne sie mit Sicherheit auf die eine oder die andere Art beziehen zu können. [G. = Gilvago, P. = Palleago.] Preussen (G. bei Danzig slt., P. bei Gilgenburg). Pommern, beide s. slt. G. bei Wismar, P. bei Neustrelitz. P. in Holstein. Hamburg, beide. P. bei Lüneburg. Frankfurt a. d. 0., beide n. hfg. Berlin, beide. G. bei Halle, n. slt. G. bei Hannover, lieinh. G. bei Braunschweig. G. bei Göttingen. Erfurt, G. Naumburg, Zeitz, G. Osterland, P. Leipzig, G., n. hfg. Meissen, G. hfg., Z. Breslau, beide n. slt. Krefeld, n. slt., G. Trier, slt., G. Giessen, G. Frankfurt a. M., G. stellenweise n. slt. Pfalz, G. hfg. Stuttgart, G. s. hfg., P. slt.; P. bei Reutlingen, slt. Ascliaffenburg, G. hfg. Regensburg, G. tmal. Brünn, G. Wien, P. besonders im Prater. Steier, Linz, G. slt. Zürich, G. Oftringen, G. slt. Bern, G. slt. Skandinavien (G. in Schonen, slt., P. fand Wall, noch nicht). Lieviand, beide. Gouv. Moskau, G. 1 Ex. Ural vorberge, Sarepta, Odessa, G. u. P-, Ev. Lemberg, G. Ofen, beide n. slt. Niederlande (bei Groningen gern., G.). Besanfon, G. gern., P. slt. Düp. des Puy-de-Döme, G. überall. Palermo, G., M. — Altai, G., Ev. 3. Cerago IV. V. (Futvago A.? Icleritia Hufn.) ( 7 ) 0. 1—3. Fast überall, in den meisten Gegenden nicht selten, bis zur subalpinen Region (wenigstens in den provencer Alpen). Raupe an Sahl- vveiden. Ueberhaupt von England bis zum Altai und von 60° bis 44° (Petersburg— Provence) verbreitet. Die Var. Flavescens E. einzeln wohl überall mit der Stammart. Cerago fehlt in den Verzz. v. Krefeld, Trier u. Krain; slt. ist sie bei Elberfeld, Aachen, Constanz, auch in Waldeck n. hfg. Fiume. In Schlesien bis Schreiberhau. Flav. ist bei Danzig, Hamburg, Münster, Schreiberhau, in Böhmen, der Schweiz u. v. a. 0., überall viel seltner als die Stammform. Skandinavien, bis 59° einz. Lappland, Stand, coli. Petersburg. Lieviand. Gouv. Moskau, slt. Gern, in Kasan, den Vorhergen des Urals u. an der untern Wolga, Ev. Galizien, z. hfg. Ofen, nebst Flav., hfg. Britannien, verhr. (bis Edinburg). Groningen, gern. Belgien, slt. In Frankreich s. gern, überall wo Sahlweiden wachsen; Flav. slt., Gn. Döp. der Niederalpen (< Ex. der Var. Flav. bei Lärche, 171 5 m , Bell). Chamouny, 3, Piemontesische Alpen, 3. — Altai. 92 Togata. Aurago. Sulfurago. 4. Togata E. (Silago II. etc.) 0. 1—2. Fast überall im Gebiet, in einigen Gegenden häufig, in den meisten sparsam; bis zur montanen Region. Raupe an Sahlweiden. Sie hat dieselbe Verbreitung wie Cerago: von England bis zum Altai und von 60° bis 44° n. B. (Petersburg — Nizza). Sie fehlt in den Verzz. v. Kemberg, Dessau, Halle, Leipzig, Krefeld u. Oberhessen. Sit. ist sie in Preussen, Pommern, bei Nossen, Aachen, Elberfeld, Frankfurt a. M., Trier, in Baden, bei München; hfg., wenigstens in m. 3., bei Wismar, am Harz, in Thüringen, Schlesien (Schreiberhau, z. slt.), bei Münster u. Stuttgart. Skandinavien (Schonen, slt.). Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, slt. In der Prov. Kasan u. den Uralvorbergen n. hfg., Ev . Lemberg, einz. Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Britannien, verbr., bis Edinburg. Groningen, gern. Belgien, z. hfg. Paris. Besangon, z. slt. Ddp. des Puy-de-Ddme, slt. Savoyen, 3, Alpen v. Viso, 3, Berge um Nizza, 3. —Altai. 5. Aurago IV. V. 0. 1 —2. In den meisten Gegenden des Gebiets, ausschliesslich in Buchenwäldern, hier und da zuw'eilen häufig, im Ganzen aber sparsam. Sie ist von England bis Moskau und von 61° bis 42° (Schweden — Corsica) verbreitet. Die Var. Rutilago Borkh. überall mit der Stammart, wenigstens in Deutschland. Danzig, slt. Pommern, n. hfg. Wismar, slt.; Neustrelitz. Holstein, s. gern. Hamburg. Lüneburg. Berlin. Hannover. Braunschweig. Harz, bis 1200' Höhe, slt. Göttingen. Auf dem Eichsfelde, Werneburg, Waldeck, überall; in m. J. z. hfg. Mühlhausen. Weimar, n. hfg. Naumburg, einz. Osterland. Nossen, slt. Lauban, s. einz. »Ich sah noch kein schlesisches Ex.«, Woche. Münster, meist gern. Elberfeld, früher n. slt. Giessen. Frankfurt a. M., einz. Wiesbaden, stellenweise hfg.; Wehen. Pfalz. Baden (bei Lahr u. Constanz). Stuttgart z. hfg. ; auf der Rauhen Alp slt. Böhmen (Zbirow u. Hohenelbe). Brünn. Wien, in Buchenwäldern, Led. Zürich. Oftringen, slt. Schöpfen, an Buchen oft hfg. Skandinavien (von Schonen bis 61° einz.). Insel Seeland, gern. Moskau, 1 Ex. Galizien (Sambor, 1 Ex.). Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Britannien, hier u. da, nördlich bis York. Niederlande. Belgien, z. hfg. Besangon, slt. DCp. des Puy-de-Döme, in Buchenwäldern s. hfg. Mittel-u. Nordfrankreich, Gn. Savoyen (Albertville), 4. Toscana (bei Gragnone, Sp.). Corsica, H. 6. Sulfurago IV. V. {/') I. Sehr zerstreut in der südlichen Hälfte des Gebiets, die sie nur im Osten (Görlitz, 51°) ein wenig überschreitet. Raupe auf Acer campeslre. Sie scheint auf das östliche Europa beschränkt zu sein und in Ungarn ihre w'ahre Heimat zu haben. Nach Westen reicht sie bis zur Pfalz (?) und Piemont, östlich bis Moskau, nördlich bis Schweden, südlich bis zum Po (61°—45° n. B.). Durch das Vorkommen in Schweden stellt sich ihre wahre Grenze in Westeuropa als Westnordwestgrenze (Schweden — Pfalz? — Piemont) heraus. Vielleicht wird sie im nordöstlichen Deutschland noch aufgefunden werden. Citrago. Croceago. Serotina. »3 Jena, Schreiner. Görlitz. »Soll in Niederschlesien Vorkommen«, Wocke. Pfalz, Linz. Constanz. Regensburg, slt. München, slt. Brünn. Wien, in Berggegenden, Led .; n. slt., T. Linz, Steier, slt. Krain. Zürich. Skandinavien (v. Schonen bis 6t°einz.). Petersburg. Gouv. Moskau (Podolsk, slt.). Lemberg, slt. Siebenbürgen. Ofen, hfg. Niederlande [? unzuverlässige Autorität]. Piemont (Po-Thal), 4 . 7. Citrago L. 0. \—2. Fast Überall im Gebiet, bis zur Bergregion, an Linden, doch in den meisten Gegenden nicht hliufig. Ueberhaupt von England bis zur Wolga, zwischen 60° und 43° n. B. (Petersburg—Pyrenäen) verbreitet. , Sie fehlt in den Verzz. v. Mecklenburg, Kemberg, Dessau, Krefeld, Elberfeld, Trier, Krain u. Schüpfen. Selten ist sie bei Danzig, in Pommern, Holstein, bei Göttingen, Halle, Glogau, in Baden; hfg. bei Leipzig, Münster, in Schlesien, besonders im Vorgebirge (bis Schreiberhau), bei München u. s. vv. Skandinavien, bis 59° einz. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, slt. Wolgagebiet (Kasan, s. slt.). Galizien, slt. Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Britannien, verbr., bis York. Groningen, gern. Belgien, s. slt. Paris. Däpp. des Doubs u. Puy-de-Döme, slt. »Ich fand sie in beträchtlicher Menge in den Pyrenäen«, Gn. Hügel v. Turin, 4, Berge Liguriens, 4. 40. Oporina Led. (Hoporina B.). 1. Croceago W. V. 0. 1. Mit der Eiche Uber das ganze Gebiet verbreitet, im Süden überall, im Norden hier und da noch nicht gefunden; in einigen Gegenden häufig, in den meisten selten. Sie bewohnt Mittel- und Südeuropa, zwischen 56° und 37° n. B. (Schweden — Andalusien), von Spanien im Westen bis Moskau im Osten. Danzig, s. slt. Hamburg, slt. Lüneburg. Frankfurt a. d. 0., s. slt. Berlin. Halle, n. slt. Braunschweig. Harz, in den Vorbergen n. allzu slt. Göttingen, slt. Waldeck (beiArolsen s. slt., bei Wildungen in m. J. hfg.). Mühlhausen. Erfurt. Weimar, einz. Naumburg, n. hfg. Zeitz, n. slt. Osterland. Leipzig, slt. Nossen, slt. Görlitz, Bautzen, slt. Glogau, slt.; Breslau u. Freiburg, n. slt.; Hirschberger Thal. Krefeld, slt. Elberfeld, n. slt. Aachen, n. slt. Oberhessen, slt. ln der südlichen Hälfte des Gebiets ist sie überall, doch in der Pfalz, in Baden, bei Trier, Augsburg u. Schüpfen slt. Skandinavien (Schonen, slt.). Gouv. Moskau (Podolsk, n.hfg.). Lithauen, Odessa, Ev. Lemberg, einz. Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Britannien, hier u. da, nördlich bis Worcester. Groningen. Belgien, s. slt. Paris. Besangon, gern. Döp. des Puy-de- Döme. Andalusien, Staud. Piemont (Stupinigi), 3. Toscana (b. Gragnone u. slt., Sp.). 41. Orrhodia H. 1. Serotina O. — 1. Hier und da in dem zwischen den Alpen und 49° n. B. gelegenem Theile Süddeutschlands, überall selten. 84 Erythrocephala. Veronicae. Silcnc. Ausserdem nur in Ungarn, Siebenbürgen und Toscana (?nach Treitschke’s Citat aus Rossi) beobachtet; neuerdings aber auch an der Ostküste Asiens, wonach es wahrscheinlich wird, dass sie eine östliche Art ist, welche bei uns (am Oberrhein?) den westlichen Endpunkt ihres Verbreitungsbezirks erreicht. ln derEichhalde bei Freiburg i. B. in frühem Jahren 1 Ex. Stuttgart u. Tübingen, slt., die Raupe mehrmals auf der Feuerbacher Heide an niedern Schiehensträuchern gef. Wien, mit den verwandten Arten im Herbst (vom 1. Oct. an) in abgeschnittenem Weinlaube, das zum Trocknen auf die Weinstöcke gehängt wird, Led.\ Raupe in Weinbergen unter Steinen u. niedern Gewächsen, v. welchen letztem sie sich nährt, T. Steier, slt. Tirol, slt., Gn. Ofen, Thalwaldungen, slt. Siebenbürgen. T. citirt dabei Orbona Rossi , Faun. Elrusc. Mant. — Amurland. 2. Erythrocephala IV. V. *** \ . In den meisten Gegenden der südlichen Hiilfte des Gebiets, zerstreuter im Norden, fast nirgends häufig. Die Raupe auf niedern Pflanzen. Sie ist von England bis Lievland, zwischen 57° und 44° (Lievland — Ligurien) verbreitet. Ihre Polargrenze ist etwas gegen Sildwest geneigt und schneidet den nördlichsten Theil Deutschlands in der Richtung Lievland — Hannover — Rrighton. Die Var. Glabra W. V. hat dieselbe Verbreitung. Pommern (nach Triepke). Berlin u. Potsdam, s. sparsam, nebst Glabra. Halle, nebst Gl., slt. Hannover, Iteinh. Braunschweig, slt. Wildungen, t Ex. an Sahlweiden- kätzchen. Naumburg, Gl., slt. Zeitz. Osterland, s. slt. Leipzig, Er. einz., Gl. slt. Herrnhut u. Nisky, nur Gl., einz. Brieg, Gl. Elberfeld, nebst Gl , z. slt. Frankfurt a. M., nach Riese. Wiesbaden, slt. (Rössler erzog aus den Eiern desselben J sowohl Er. als Glabra). Pfalz, Gl. Freiburg, 1 Ex. am Hirzberge. Stuttgart, nebst Gl., slt. Regensburg, 1 mal in ziemlicher Anzahl gez. Augsburg, nebst GL, einz. Böhmen, Er. einz., Gl. öfter. Brünn, beide Varr. Wien, beide, zugleich mit Serolina. Salzburg, Gl., in m. J. gern. Krain, beide. Botzen, beide, n. hfg., St. Oftringen, beide, slt. Lievland. Siebenbürgen, beide. Ofen, beide, gern. Britannien (1 Ex. bei Brighton). Niederlande. Belgien (Er. bei Namur, Gl. bei Huy, s. slt.). Frankreich, an manchen Orten fast so gern, wie Vaccinii, beide Varr. in Menge aus derselben Raupe, Gn. Ddp. des Puy-de-Döme, beide Varr., slt. Piemont (Stupinigi), 4, Ligurien (Genovesato), 3. 3. Veronicae //. (Dolosa H., T.) j; \. Aus dem Südosten, Siebenbürgen und Ungarn, bis Wien verbreitet. Die übrigen Fundorte sind unsicher und beziehen sich vielleicht auf Ery- ihrocephala. Neubriick bei Frankfurt a. d. O. [?]. Wien, mtt Scrotina, I.ed. ; slt., T. Zürich [?]. Siebenbürgen. Ofen, in Waldungen, n. slt. Niederlande [?]. 4. Silene W. V. O oder 1. Zerstreut durch das Gebiet und fast überall selten. Die Raupe an Veilchen u. a. Pflanzen. Vaccinii. Spadicea. 95 Sie ist über Slld- und Mitteleuropa, von Spanien bis Odessa, verbreitet. Die nördlichsten Fundorte sind Lüneburg und Stettin (537 2 °), so dass die Polargrenze vielleicht noch die deutschen Küstenländer schneidet. Südlich reicht sie bis Andalusien (37°). Pommern. Lüneburg. Neubrück bei Frankfurt a. d. 0., Wern. Berlin. Dessau, n. hfg. Halle, s. slt. Braunschweig, slt. Güttingen, slt. Arolsen u. Wildungen, s. slt. Mühlhausen, slt. Erfurt. Weimar, einz. Naumburg, s. einz. Zeitz. Leipzig, slt. Görlitz, slt. Glogau u. Breslau, s. slt. Tecklenburg [?]. Krefeld, slt. Aachen. Trier, slt. Frankfurt a. M., einigemal. Wiesbaden, slt. Pfalz. Freiburg, einz. ; Dinglingen, in Mehrzahl erzogen. Stuttgart u. Tübingen, z. hfg. Franken, einz., T. Regensburg, slt. Wien, wie Serotina. Steier, Linz, Hartkirchen, slt. Krain. Oftringen, slt. Odessa, Ev. Galizien (t Ex. bei Sambor). Siebenbürgen. Ofen, in VFaldungen, gern. Niederlande [nach \ unzuverlässigen Autorität]. Belgien, s. slt. (Soignes, Lüttich, Löwen). Paris. Besan<;on, z. slt. Dep. des Puy-de-Döme, überall, s. hfg. Andalusien, Rosenh. nach Grasiin. Piemont (Mandria, Turin), 4. 5. Vaccinii L ,. ( 8 ) 0. 1—2. Ueberall im Gebiet und fast nirgends selten, bis zur montanen Region. Ueberhaupt in ganz Mitteleuropa, zwischen 60° und 45° n. B. (Schweden — Piemont) und von England bis zum Altai verbreitet, vielleicht auch in Nordamerika (s. u.). Die Var. Polita W. V. wohl allenthalben mit der Stammform. Selten ist sie nur in der Oberlausitz u. bei Trier. Bei Schreiberhau noch z. hfg.; Standf. fand die Raupe auch auf Fichten u. erzog sie damit. Krain. Botzen. Skandinavien, bis 60°, einz. Lievland. Gouv. Moskau, 1 Ex. ln der Prov. Kasan u. an der untern Wolga n. hfg., Lithauen, Odessa, Ev. Galizien, einz. Siebenbürgen. Ofen, gern. Britannien, überall gern. Niederlande. Belgien, z. gern. Paris. Besanfon, n. slt. Dep. des Puy-de-Döme, überall hfg. (Guillemot erzog sie in grosser Zahl u. erhielt aus auf Sahlweiden gef. Raupen immer Vaccinii u. Polita, aus auf »Rosacees arborescentes« gefundenen immer Spadicea u. Ligula E.). Savoyen, 2, Piemont, 3, Wälder der Ebene u Hügel. — Altai, mit den gewöhnlichen Varr. Eine ganz ähnliche, vielleicht nicht specifisch verschiedene Art in Nordamerika, Gn. 6. Spadicea Gn. ( s ) 0? 1—2? Die Verbreitung dieser Species, deren Artrechte noch etwas zweifelhaft sind, lässt sich aus denselben Gründen, welche schon bei A\ gilvago angeführt wurden, nicht sicher ermitteln. Sie scheint mit Vaccinii über das ganze Gebiet verbreitet, doch weniger häufig als diese zu sein. Im westlichen Europa ist sie nicht selten, vom nördlichen England bis Andalusien (53—37°); ob sie soweit östlich und nördlich reicht, wie Vaccinii ist aus den Angaben nicht sicher zu ersehn. Die Var. Ligula E. einzeln unter der Stammart, Brigensis B. im Wallis. (Wir geben die nachfolgenden Fundorte, ohne verbürgen zu können, ob die betr. Autoren unter ihrer Spad wirklich die Guenüe’sche Art verstanden haben ; nur bei 1)6 Rubiginea. Satellitia. Augur. den mit ! bezeichneten ist diess gewiss). Pommern. Sülze u. Mecklenburg-Strelitz. Berlin ( Snbnigra , Stand.). Arolsen u. Rhoden, mit Vacc. aber seltner, auch Ligulal Weimar. Naumburg, zuweilen unter Vacc. Zeitz. Leipzig. Herrnhut, Subnigra slt. Elberfeld. Wiesbaden, n. slt. I Baden. Augsburg, einz. Brünn. Wien. Krain. Oftringen, n. hfg. Brigensis B. in Wallis, Gn. Russland? [Ev. citirt auch Spad.]. Siebenbürgen. Ofen. Britannien, n. slt. (Brighton bis Seedistrict). Niederlande. In Frankreich ebenso gern., wie Vacc., Gn. Döp. des Puy-de-Döme, hfg., s. Vacc. Paris, Pyrenäen, Granada, Stand, coli. — Altai? s. Vacc. 7. Rubiginea fl r . V. 0. 1—2. Ueber das ganze Gebiet verbreitet, aber fast überall selten und vielleicht nur deshalb in mehrern Gegenden noch nicht gefunden. Die Raupe auf Apfel- und Birnbäumen, bis zur montanen Region. Sie bewohnt Europa von England bis zum Ural, und von Lappland (66°?) bis Corsica (42°). Danzig, Ostpreussen, slt. Pommern. Neustrelitz. Hamburg. Lüneburg. Frankfurt a. d. 0., slt. Berlin, slt. Birnbaum an d. Warthe, 1mal, Z. Braunschweig, slt. Osterode, tmal. Arolsen u. Rhoden, slt. Mühlhausen. Erfurt, tmal. Weimar, stets einz. Naumburg, s. einz. Zeitz. Osterland. Nossen, n. hfg. Herrnhut, slt., Lauban, Nisky. Breslau, slt.; Schreiberhau, slt. Münster u. Teklenburg. Elberfeld, slt. Wiesbaden, slt. Pfalz. Freiburg u. Dinglingen, je 1 mal. Stuttgart u. Tübingen, slt. Aschaffenburg, in Wäldern. Regensburg, s. slt. Brünn. Wien, in Eichenwäldern, M. ; wo Se- rotina, Led. Kreis ob d. Wiener W. (Gresten). Steier. Krain. Triest, Z. Zürich. Oftringen, n. hfg. Durch ganz Skandinavien, slt., Wall. ; im norwegischen Lappland, z. slt., Zelt. Lievland. Im orenburgischen Baschkirien, slt., Ev. Gouv. Moskau, \ Ex. Galizien (Sambor, 1 Ex.). Siebenbürgen. Ofen, Wald, gern. Britannien, hier u. da, bis Wor- cester. Namur. Besan?on, slt. Ddp. des Puy-de-Döme. Mittel- u. Nordfrankreich, Gn. Savoyen, 3, Hügel v. Turin, 3. Corsica, B. 42. Scopelosoma Curt. 1. Satellitia />. 0. 1—2. Ueberall im Gebiet, bis in die Bergregion, und fast nirgends selten. Ueberhaupt von England bis Japan, zwischen 62° und 45° n. B. (Schweden — Turin) verbreitet. »Scheint am Vogelsberg u. im Hinterland zu fehlen«, Gl. Selten ist sie nur bei Frankfurt a. d. 0., Krefeld, Aachen u. Trier. Bei Schreiberhau hfg. Krain. Skandinavien, bis 62“ einz. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, n. slt. Inden Provv. Kasan, Or. u. an der untern Wolga n. slt.; Odessa, Ev. Galizien. Siebenbürgen. Ofen, gern. Britannien, überall hfg. Niederlande. Belgien, z. gern. Paris. Besangon, n. slt. Döp. des Puy-de-Döme. Savoyen, 2, Hügel v. Turin, 3. — Altai. Japan, Molschnlsky. . . 43. Agrotis O. 1. Augur jF. 0. 1—3. Fast überall im Gebiet und in den meisten Gegenden, besonders im Norden, nicht selten. Bis in die subalpine Region (Lärche). Xeglecta. Xanthograplia. 97 Sie isl von England bis zum Altai und, da sie auch in Nordamerika vorkommt, vielleicht um die ganze nördliche Hemisphäre verbreitet, in Europa zwischen 60° und 44° n. B. (Petersburg — Ligurien). Sie fehlt nur in den Verzz. v. Zeitz, Oberhessen, Trier, Zürich u. der Pfalz. Selten ist sie bei Braunschweig, Halle, Kemberg, Frankfurt a. M., Wiesbaden, in Baden, bei Stuttgart, Augsburg, in Böhmen, Oberösterreich, bei Oftringen u. Schüpfen; hfg. bei Wismar, Göttingen, Elberfeld, Breslau, München u. a. 0. Bei Schreiberhau, z. slt. ln den schweizer Alpen n. slt., Roth. Fiume. Skandinavien, bis 59° n. hfg. Petersburg. Lievfand. Gouv. Moskau, slt. Z. gern, im südlichen, mittlern u. nördlichen Russland u. s. gern, an der mittlern Wolga, Ev. Galizien (bei Sambor 2 Exx.). Britannien, überall gern. Niederlande. Belgien, n. gern. Dep. der Niederalpen (Digne, Donzel; Lärche, t71S m , n. slt , Bell.). Savoyen, 2, Piemont (Hügel v. Turin), 2, Ligurien (Alpen), 2. — Altai. Nordamerika, Gn. 2. Neglecta//. ( 9 ) ^ oder 0? 1. Sehr zerstreut durch das Gebiet und im Nordosten , jenseit einer Linie Lüneburg — Nisky (Oberlausitz), noch nicht beobachtet. Die Raupe besonders auf Calluna vulgaris, fast überall seilen. Sie ist von England bis Siebenbürgen, südlich bis Sardinien (40°) verbreitet. Ihre Polargrenze erreicht in England fast 55° n. B. und neigt sich von da etwas gegen Südost (Seedistrict—Lüneburg — Nisky — Siebenbürgen) — wenn man das vereinzelte und deshalb etwas verdächtige Vorkommen in Lievland ausser Betracht lässt. Sollte Frau Lienig aber Recht haben, so möchte sich Neglecta auch in unsern Ostseeprovinzen wohl noch finden lassen. Die Var. Castanea E. (Gerasina Fr.) hier und da in Deutschland, noch seltner als die graue Varietät, und in England. Lüneburg. Göttingen, s. slt. Arolsen u. Rhoden, als Raupe in m. ,1. auf Heideplätzen n. slt. , beide Varr. Dresden, Staud. coli. Oberlausitz [Ger. 2mal auf Heide bei Nisky). Elberfeld, t Ex. Frankfurt a. M., slt. Wiesbaden, die Raupe Nachts an Waldwicken fressend gef. Stuttgart u. Tübingen, slt. Cer. alljährlich bei Schwabach u. Günzenhausen, Fr. Regensburg, s. slt. Brünn. Wien (bei Mauer, Hochrotherd, Dörnbach, Led.). Krain Schüpfen, s. slt. Lievland. Siebenbürgen. Ofen, slt. Britannien, hier u. da auf Heideplätzen, nördlich bis zum Seedistrict, beide Varr. Niederlande. Lüttich, s. slt. Mittel- u. Südfrankreich, Gn. Dep. des Puy-de-D6me, Raupe auf Ginster. Piemont (Alpen), 3, Sardinien, 3. Florenz, Sp. 3. Xanthographa IV. V. 0.1. In den meisten Gegenden des Gebiets, besonders auf sandigem Boden, in einigen selten, in andern häufig und bisher nur in der untern Region beobachtet. - ~*y Sie bewohnt Mittel- und Südeuropa, von den südwestlichsten Küsten- v ländern bis Lievland (37 — 57° n. B.) und Siebenbürgen. In England und Frankreich ist sie besonders gemein,' dem östlichsten Europa scheint sie dagegen zu fehlen. Speyer, SehmeUerliiigstauna II. 7 98 Umbrosa. Rubi. Danzig, slt.; Königsberg. Pommern (Triepke). Wismar z. slt., auf Wiesen u. an Waldrändern mit leichterin Boden. Hamburg, S. Lüneburg. Frankfurt a. d. 0., stellenweise zahlreich. Berlin. Halle, slt. Hannover. Braunschweig. Osterode, n. hfg. Göttingen, slt. Waldeck, z. slt., Raupe auf Calluna vulg. u. Gras. Erfurt, slt. Weimar, 1 mal. Leipzig, n. hfg. Nossen, slt. Oberlausitz (Neusalza, tmal). Glogau, Raupe oft hfg. in trocknen u. feuchten Gehölzen; Breslau, in Sandgegenden. Aachen, n. slt. Frankfurt a. M. , n. slt. Wiesbaden, gern.; W'ehen. Pfalz. Eisass, n. hfg. Stuttgart, z. slt. Augsburg, einz. Böhmen, mehrmals. Wien, überall. Oberösterreich (Ottensheim, n. hfg.). Salzburg, s. slt. Krain. Oftringen, slt. Schweden, s. slt., Zeit. (Wall, kam sie nicht vor). Lievland. Siebenbürgen. Ofen, Ebene, n. slt. Britannien, überall gern. Niederlande. Belgien, s. gern. Paris. Döp. des Doubs. Döp. des Puy-de-Döme, s. gern. Andalusien, Stand. Savoyen, 3, Piemont (Monviso), 4, Ligurien (Meeralpen), 4. Corsica, R. 4. Umbrosa//. 0 ? 1. Zerstreut im nordwestlichen Deutschland — südlich bis 50°, östlich bis Wismar — und bei Wien, überall selten. Sie ist besonders in England, überhaupt im nordwestlichen Europa heimisch, soll indess auch bei Petersburg und in Siebenbürgen Vorkommen. Der südlichste Fundort ist Piemont (45°). Wismar, tmal am Rande einer trockenen Wiese neben Sandboden als Raupe s. hfg., sonst nur s. einz. Holstein. Hamburg, slt. Lüneburg. Hannover. Braunschweig, slt. Göttingen, slt. Krefeld, t mal. Barmen, s. slt. (einige Exx. bei Wald gef.) Aachen, z. slt. Frankfurt a. M., slt. Wiesbaden, Nachts an Disteln u. honigschwiizendenGras- stengeln in Wiesen in m. J. n. slt. Wien (bei Mauer u. Baden einz., M .; Led. fand sie noch nicht). < Petersburg. Siebenbürgen. Britannien, gern., v. Brighton bis Edinburg. Niederlande. Brüssel u. Dinan, slt. Paris. Nordfrankreich, n. gern., Gn. Chamouny, 4, Monviso, 4. 5. Rubi Vieiveg. (Bella Borkh. etc.) O. I . In der nörtffichen Ebene fast überall, in den Beregegenden und im Süden sehr zerstreut; überhaupt nur in der untern Region und nirgends häufig. Sie bewohnt Mitteleuropa, zwischen 57° und 46° n. B. (Lievland — Krain), von England bis zum Ural. Ausser Krain kennen wir nur Fundorte diesseit der Alpen. Danzig, n. slt. ; Allenstein. Pommern. Wismar, allenthalben, doch n. hfg. Holstein. Hamburg. Lüneburg. Frankfurt a. d. 0. Berlin. Kemberg, in Gärten an Hecken, n. hfg. Dessau, slt. Halle, s. slt. Hannover. Braunschweig. Osterode, hin u. wieder an den vordem Abhängen des Harzes. Naumburg, slt. Leipzig, n. hfg. Herrnhut, Görlitz, Zittau, slt. Glogau, Raupe in Erlgehölzen eben n. slt. In Schlesien verbr., bis zur Baumgrenze des Riesengebirges [?], Woche. Dagegen sagt Standf. : »nur im (Hirschberger) Thale an einem Teichrande, slt.« Münster. Aachen, n. hfg. Frankfurt a. M., n. slt. Wiesbaden, wie Umbrosa. Pfalz. Constanz, Freiburg, Dinglingen. Regensburg, slt. Brünn. Wien (Brigittenau u. s. w., n. slt., Led.). Krain. Schiipfen, slt. Insel Seeland. Lievland. In den Provv. an der mittlern Wolga u. in den südlichen Vorbergen des Urals, Ev. Lemberg, 1 Ex. Siebenbürgen, Ofen, slt. Britannien, von Plymouth bis Edinburg, gern. Niederlande. Brüssel, slt. Paris. Mittel- u. Westfrankreich, Gn. Florida. Punicea. Conilua. Festiva. «0 6. Florida Schmidt. ( 10 ) .? 1a. Bisher nur von dem Entdecker gefunden. Wismar, s. slt. u. bisher nur auf einem feuchten Wiesenplatze gefunden; die Raupe besonders auf Caltha palustris, wovon sie am liebsten die Blüthen frisst. 7. Punicea H. I. Innerhalb des Gebiets nur auf der schwiibisch-baierischen Hoch-, ebene und in der Schweiz, an wenigen Orten beobachtet. Der Falter ist weit verbreitet, von der Normandie bis zum Altai, die Zahl seiner bekannten Fundorte ist aber iiussersl gering. Augsburg, in Himbeer-Waldschlägen u. an den Ufern des Lechs zwischen hohem Grase unter Erlenbüschen, die Raupe in m. J. hfg., in andern gar nicht zu finden. München (bei Perlach s. sit., Raupe auf niedern PH. u. Himbeeren). Zürich. Wallis, Staud. coli. In den südlichen Vorbergen des Urals, Ev. Belgien, s. slt. (bei Waterloo). Normandie, z. slt., Gn. — Altai, slt. 8. Conflua T. (“) 1—3. Bisher nur als Bewohnerin der montanen und subalpinen Region der Sudeten und der arctischen Gegenden bekannt, neuerdings aber auch in der Schweiz, in der niedersitchsischen Ebene, in Belgien und im südlichen Schweden einzeln gefunden — wenn den betreffenden Angaben nicht etwa irrlhümliche Determinationen zum Grunde liegen. Hannover, Reinh. [? nach einer Angabe v. Krösmannl. Schlesien (Altvater u. Glatzer Schneeberg, stellenweise hfg., Raupe auf Polygonum bistorta). Oftringen, slt. Schweizer Alpen, s slt., Roth. Island, überall, wie es scheint, s. hfg., Staud. Skandinavien (in Schonen, z. slt ). Archangel, Staud. Belgien, slt. [?]. 9. Festiva M 7 . V. 0. 1—3. In den meisten Gegenden der nördlichen Hälfte des Gebiets, zerstreuter itn Süden und hier besonders im Gebirge heimisch. Sie liebt l.aubwaldungen und feuchtere Stellen. Raupe besonders an Primula. Ueberhaupt in Mitteleuropa zwischen 57° und 45° n. B., und von England bis zum Altai verbreitet. Danzig, slt. ; Königsberg, Elbing. Stettin, slt. Wismar, in Wäldern stellenweise n. slt. Holstein, Raupe gesellig. Hamburg, slt. Lüneburg. Berlin. Halle, slt. Hannover. Braunschweig. In den Vorbergen des Harzes, slt. Waldeck (einzeln bei Usseln, 2000'hoch, u. Rhoden). Erfurt. Weimar, einz. Zeitz. Leipzig. Nossen, n. hfg. Schandau, T. I.auban u. Neusalza, slt. Schlesien (Breslau, Reinerz, Schneeberg; Schreiberhau, bisweilen sich der Var. Conflua nähernd, z. slt.). Münster, s. gern. Barmen, hfg. Aachen, überall z. hfg. Giessen. Frankfurt a. M. Freiburg, Reutti-, \ Ex. im Höllenthale, Sp. Stuttgart, Reutlingen, slt. Regensburg, slt. Augsburg, in dunkeln Schluchten der Laubwälder. München, s. slt. Brünn. Wien, in Birkenwaldungen, hl. (Led. fand sie nicht). Steiermark, subalpin, Led. Salzburg. Oftringen, slt. Schweizer Alpen, slt., Roth. 100 Duhlii. Brunnea. Sobrina. Lievland. Gouv. Moskau, s. slt. Im Norden der Prov. Or. u. in den südlichen Vorbergen des Urals, slt., Ev. Britannien, überall hfg. Niederlande. Belgien, s. gern. Mittel- u. Nordfrankreich, Gn. Döp. des Puy-de-D6me (Mont-Dore, Bergwiesen v. Chaudefour). Piemont, 5 (tmal am Monviso gef.). — Altai. IO. Dalilii H. 0. 1—2 Im Norden des Gebiets ziemlich verbreitet, im Süden sehr zerstreut, überall aber selten. Sie bewohnt Mitteleuropa zwischen 56° und 46° n. B. (Kasan — Botzen), den Altai und Nordamerika, ist also wohl rings um die nördliche Hemisphäre verbreitet, aber bis jetzt erst an wenigen Punkten ihres weiten Bezirks aufgefunden. Danzig, s. slt. ; Königsberg. Stettin, zuweilen n. slt. v. Buchen geklopft, auch in Gärten zwischen aufgestellten Brettern. Wismar, s. slt., in andern Gegenden Mecklenburgs wahrscheinlich stellenweise hfger (Plau, Waren; Strelitz). Holstein. Hamburg, slt. Berlin, s. slt. Braunschweig, slt. Arolsen u. Rhoden, s. slt. Leipzig, slt. Oberlausitz, slt. (Herrnhut, Rothenburg). Schlesien, slt. (Brieg; Schreiberhau, Imal; Gnadenfeld bei Kosel, tnial). Giessen, die Raupe im Frühjahr unter Primula elatior. Frankfurt a. M., slt. Stuttgart, slt. Brünn. Wien (einz. bei Dornbach, Led.}. Botzen, n. hfg., St. Lievland. Wolgagebiet (n. slt in Baschkirien, den Uralvorbergen u. in der Prov. Kasan). Britannien (v. Bristol bis zum Seedistrict). Niederlande? Belgien, s. slt. (im Walde von Soignes u. bei Lüttich). Südfrankreich, Gn. — Altai, viele Exx. Eine Var. im Staate Neuyork, Gn. 11. Brunnea Jl r . V. 0. 1—3. Fast allenthalben irn Gebiet, in Wäldern , bis in die subalpine Region hinauf, in einigen Gegenden ziemlich häufig, in andern selten. Ueberhaupt von England bis zum Altai und von 60° bis 44° (Petersburg— Ligurien) verbreitet. Bei Frankfurt a. d. 0., Kemberg, Krefeld u. Trier wurde sie noch nicht gef. Selten bei Danzig, Stettin, Elberfeld, Dessau, Mühlhausen, Altenburg, in Baden, bei Regensburg, Linz. In Schlesien reicht sie v. der Tiefebene bis zur Baumgrenze (bei Schreiberhau hfg.). Skandinavien, bis 59°, z. slt. InselSeeland. Petersburg. Gouv. Moskau. Wolgagebiet (z. slt. in den Provv. Kasan u. Simb.) Lemberg. Siebenbürgen. Britannien (bis zum Seedistrict, an vielen Orten hfg.). Niederlande. Belgien, z. gern. Mittel- u. Nordfrankreich, bei Paris n. s. slt., Gn. Savoyen, 3, Piemont, 3, Ligurien, 3, Hügel, Alpen. — Altai. 12. Sobrina B. 0. 1—2. In Deutschland, sowie überhaupt in ihrem weiten, von Schottland bis zum Altai und von 57° bis 43° (Perthshire — Pyrenäen) ausgedehnten Verbreitungsbezirk erst an wenigen Punkten beobachtet, überall selten, ausser in Sibirien. Waldeck (Hr. Kreisthierarzt Langenbeck fing t schon verflogenes ? Ende Juli Abends auf einem Heideplatze in der Marke, einem Laubwalde bei Korbaeh). Leipzig, Baja. Rhomboidea. Triangulum. 101 slt.; die Raupe an 1 Orte n. slt., aber schwer zu erziehn. Wiesbaden, slt., 3mal an verschiedenen Orten u. Jahrgängen, an Heidebllithe fliegend; auch bei Selters gef. Augsburg (in den Waldungen hinter Leitershofen, s. slt. [Mista Fr.}). Schweizer Alpen, s. slt., Roth. Wolgagebiet (slt. in den Provv. Kasan u. Or., bei Sergiewsk u. Menselinsk). Britannien (Rannoch in Perthshire). Digne, Dönsel (Stand.). Die Var. Gruneri Pierret in den östlichen Pyrenäen, Gn. — Altai, zahlreich. 13. Baja fV. V. 0. I—2. Fast überall im Gebiet, doch in den meisten Gegenden sparsam; bis in die montane Region. Ueberhaupt von England bis zum Altai und von 60° bis 44° (Schweden— Ligurien) verbreitet. In Holstein, bei Dessau, Mühlhausen, Kemberg u. in der Pfalz wurde sie noch nicht gef.; slt. bei Danzig, Wismar, Hamburg, Göttingen, in der Oberlausitz, bei Halle, Braunschweig, in Baden, Wiirtemberg, Baiern, Oberösterreich, bei Schupfen; in den übrigen Gegenden weniger slt. , doch nirgends hfg. Auf dem Hochwalde bei Zittau, 2351'hoch; Schreiberhau. Fiume. Skandinavien, bis 60°, eiriz. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, slt. W'olga- gebiet (n. slt. in Baschkirien, Menselinsk u. Kasan). Lemberg. Siebenbürgen. Ofen, slt. Britannien, überall gern. Niederlande. Belgien, slt. Paris. Döp. des Doubs. Döp. des Puy-de-Ddme, 1 Ex. ln Frankreich n. slt., Gn. Savoyen, 2, Piemont, 3, Ligurien, 4 (Alpen). — Altai. 14. Khoniboidea E. 0. I. Zerstreut durch das Gebiet, doch wohl in den meisten Gegenden, wenn auch nirgends häufig, zu finden. Sie bewohnt Mitteleuropa, zwischen 56° und 45°, von England bis Moskau. Danzig, 1 Ex. Wismar, in Wäldern, z. slt. ; Neustrelitz. Hamburg. Lüneburg. Berlin, Stand. Dessau, n. hfg. Hannover. Braunschweig. Göttingen, n. hfg. Rhoden, n. hfg., die Raupe im Frühling besonders an Primula offtcinalis. Weimar, n. hfg. Naumburg, n. hfg. llerrnhut, slt. Nicht in Schlesien. Giessen. Frankfurt a. M., n. slt. Wiesbaden, slt.; Wehen. Pfalz. Eisass, n. hfg. Constanz u. Freiburg, slt. Stutlgart, slt. Augsburg, H. Prag, viel seltner als Ditrapesium etc. Brünn, Schn. Wien, überall. Kreis ob d. Wiener W. Oberösterreich (Ottensheim). Salzburg. Krain. Oftringen, n. hfg. Schüpfen, slt. Skandinavien (in Schonen, slt., Zett. «Mir nicht vorgekommen,« Wall.). Gouv. Moskau (Moshaisk, slt.). Odessa, Ev. Siebenbürgen. Ofen, Ebene, n. slt. Britannien hier u. da, nördlich bis Darlington. Leiden. Belgien, slt. Paris. Besanfon, z. slt. Döp. dos Puy-de-D6me. Piemont (Wälder bei Stupinigi), 4. 15. Triaiiguluni Hufn. 0. 1—2. Ueberall im Gebiet, in einigen Gegenden selten, in den meisten aber die häufigste unter den verwandten Arten. Die Raupe im Frühling besonders an Geum itrbanum; bis in die montane Region. 102 Ditrapezium. C iiigruni. Sie ist von England bis zum Ural und von 57° bis 41° n. B. (Liev- land—Iberien) verbreitet, auch in Nordamerika. " Nur in den Verzz. v. Kemberg, Zeitz u. Salzburg fehlt sie. Selten ist sie bei Mühlhausen, Krefeld, Wiesbaden, Trier, Reutlingen, Regensburg, München u. Oftringen. In Schlesien gern., auch noch bei Schreiberhau s. hfg. Skandinavien (Schonen, z. slt.). Lievland. Gouv. Moskau, überall. Im Gouv. Kasan z. slt., aber z. gern, in den südlichen Vorbergen des Drais; Lithauen, Ev. Galizien. Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Britannien (bis Darlington). In Frankreich eine der gemeinem, Gn. Besanfon, slt. Dep. des Puy-de-Döme. Niederlande. Belgien, slt. Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, 3, Ebene, Alpen. — Iberien, Kol. Eine Var. bei Neuyork, Gn. 16. Ditrapeziuni Borkh. (Trisligma 0.) 0. 1—2. Zerstreut durch das Gebiet, in den meisten Gegenden selten und vielleicht deshalb in vielen noch nicht gefunden; bis zur montanen Region. Sie bewohnt Mitteleuropa zwischen 60° und 45° n. B. (Petersburg — Fiume) und Asien bis zum Altai und Himalaya. Nach Siebold in Preussen. Wismar, s. slt. Holstein, n. gern. Hamburg, slt. Lüneburg. Frankfurt a. d. 0., einz. Hannover. Braunschweig. Erfurt. Osterland. Leipzig, n. hfg. Oberlausitz, verhr. u. n. slt. Schlesien, Ebene u. Vorgebirge, n. slt. ; bei Schreiberhau hfg. (bei Glogau slt., Z.). Giessen. Frankfurt a. M. Wiesbaden, slt. Pfalz. Freiburg, Constanz, slt. Eisass. Regensburg, slt. Augsburg, in Laubwaldungen, n. hfg. München, slt. Böhmen, n. slt. Brünn. Wien (hei Mauer u. im Gebirge v. Dornbach bis Baden). Kreis ob d. Wiener W. (bei Gresten einz.). Steier, slt. Oftringen, n. hfg. Fiume. Skandinavien (Schonen, slt., Zett. »Mir noch nicht vorgekommen«, Wall.). Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, slt. ln den Provv. an der mittlern Wolga, im Gouv. Or. u. im südlichen Ural z. gern., Ev. Lemberg. Siebenbürgen. Britannien (Birch- Wood u.New-Forest, slt.). Niederlande. Paris. Nordfrankreich, Gn. Piemont (Mon- rosa), 4. — Im südlichen Altai z. gern., Ev. Kaschmir u. Himalaya, v. Hiigel. 17. C nigrum//. 0.1—2. Ueberall im Gebiet, bis in die Bergregion, in einigen Gegenden selten, in vielen ziemlich gemein. Sie ist über fast ganz Europa, vom südlichen Lappland bis Andalu-, sien und Sieilien, Asien — bis zum tropischen Indien — und Nordamerika verbreitet, also um die ganze nördliche Hemisphäre. Selten ist sie bei Danzig, Stettin, Osterode, Mühlhausen, Krefeld, Trier, Regens- . bürg, Augsburg u. München; auch in Waldeck, bei Weimar u. in Mecklenburg sparsam. In Schlesien bis in's Vorgebirge gern., bei Schreiberhau slt. Skandinavien (v. Schonen bis Südlappland einz.). Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, überall. In den Wolgaprovinzen u. am Ural hfg., Ev. Galizien, slt. Siebenbürgen. Ofen, gern. Britannien, überall gern. Niederlande. Belgien, z. gern. Paris. Döpp. des Doubs u. Puy-de-D6me, überall. Andalusien, Stand. Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, 2, Sardinien, 3, Ebene, Hügel, Alpen. Corsica, R. Palermo, M. — Altai, s. gern. Japan, Mötsch. Kaschmir u. Himalaya, v. Hügel. Pondichüry (Var.), Gn. Nordamerika (Var.), Gn. 103 Sigma. Uepuncta. Glareosa. 18. Sigma /F F. 0. 1—2. ln den meisten Gegenden, bis in die montane Region, doch im Ganzen sparsam. Ueberhaupl von Frankreich bis zum Altai zwischen 60° und 41° (Petersburg—.Iberien; in Europa nur bis zum Stldabhange der Alpen) verbreitet. Danzig, z. slt. ; Königsberg, Allenstein. Pommern, s. slt. Hamburg, S. Berlin. Halle, slt. Hannover. Braunschweig. Osterode, 1 Ex. Göttingen, slt. Mühlhausen, s. slt. Erfurt. Naumburg, n. gern. Leipzig, n. hfg. Nossen, s. slt. Im Oberlande der Oberlausitz verbr., doch slt. Schlesien, Ebenen. Gebirge, in m. J. hfg., Wo. ; am Probsthainer Spitzberg, Z. ; bei Schreiberhau hfg. Osnabrück, n. slt. Tecklenburg. Barmen, slt. Aachen? Trier, slt Frankfurt a. M. Wiesbaden. Pfalz. Eisass. Regensburg, n. slt. Augsburg, im Siebentischwalde, n. hfg., die Raupe im Herbst auf Waldrebe. München, s. slt. Böhmen, nie hfg. Brünn. Wien, slt. Oberösterreich (Ottensheim, slt.). Salzburg. Krain. Zürich. Oftringen, slt. Schweizer Alpen, z. slt., Roth. Skandinavien (in Schonen, s. slt.). Petersburg. Gouv. Moskau, n. hfg. In den Provv. an der Wolga, im Gouv. Or. u. im südlichen Ural z. gern., Ev. Galizien. Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Niederlande. Lüttich, s. slt. Im nördlichen Frankreich, Gn. Piemont (Monte Viso, Mont-Cenis), 4. — Altai. Kaukasus u. Iberien. 1!). Bepunrta Jj. {^) I—3. Im südlichen Theile des Gebiets zerstreut und selten, nördlich von 49° nirgends als — angeblich — auf dem Brocken gefunden; bis zur subalpinen Region. Sie ist in Europa von England bis zum Ural, zwischen 59° und 44° (Oesel — Digne) verbreitet, ausserdem am Ilimalaya beobachtet. Da sie westlich und östlich von Mittel- und Norddeutschland vorkommt, wird sie vielleicht auch hier noch zu finden sein. Nach Zinken’s Angabe v. Dahl auf dem Brocken gef., Hein. Baden (Constanz, Dinglingen). Würtemberg, slt. Augsburg, auf dem Lechfelde, slt. Brünn, Schn. Wien (Dornbach, Led). Karnthen, T. Salzburg. Krain. Meran, Stand, coli. Oftringen, 1 Ex. gez. Alpen, slt., lioth. Wallis, Led. Ober-Engadin, l Ex., Bischoff. Schweden, slt., Zell. ; »mir nicht vorgekommen«, Wall. Wolgagebiet (in Baschkiren u. den Uralvorbergen, in den Provv. Kasan, Sar., bei Sarepta u. s. w., n. hfg.); Insel Oesel in der Ostsee, Ev. Siebenbürgen. Mehadia, T. Ofen. Britannien, hier u. da (Exeter bis Carlisle). Mittelfrankreich, z. slt., Gn. Düp. des Puy-de-Döme, slt. Digne, Donzel (Stand.). Savoyen, 4, Piemont (nördliche Alpen), 4. — Kaschmir u. Himalaya, v. Hügel. V 20. Glareosa E., HS. (Hebraica H.) j) I .' Sehr zerstreut und selten in der westlichen Hälfte des Gebiets, östlich bis Regensburg und Berlin (31° ö. L.) ; wohl bis in die montane Region. Ueberhaupt nur im westlichen Europa, so dass die Fundorte in Deutschland die östliche Grenze des Verbreitungsbezirks bezeichnen. Nördlich erreicht derselbe Edinburg, südlich Spanien. 104 Candelisequa. Margai itacea. Plecla. Hamburg, s. slt. Lüneburg. Berlin, Stand. Wildungen (1 'Raupe auf Hieracium murorum am Bilstein, Ende Mai). Trier, s. slt. Frankfurt, slt. Wiesbaden, s. slt. Darmstadt, T. Pfalz. Regensburg, imal auf den Tegernheimer Bergen gef.; Oberpfalz. Augsburg, H. Schweiz, HS. Wallis, Slaud. eoll. Britannien (v. Brighton bis Edinburg, in Heidegegenden). Niederlande (Imal bei Wassenaar). Belgien. Paris. Ddp. des Doubs (1 Ex. bei St. Vit). Ddp. des Puy-de- D6me (bei Puy-Guillaume, an trocknen Abhängen). Digne, Donz. (Staud.). Die Raupe in unsern Gegenden (Mittelfrankreich) n. s. slt., auf Rumex; Spanien, Gn. Ligurien (Meeralpen), 5. 21. Canrielisequa W. V. ^ I—3. Zerstreut und sparsam im östlichen und südlichen Gebiet, nordwestlich einer Linie Pommern (Stettin?) —Wildungen (—Frankreich) nicht beobachtet. Bis zur subalpinen Region. Sie bewohnt Mitteleuropa , von Frankreich bis zur Wolga , zwischen 55° und 44° n. B. (Simbirsk — Provence). Die Polargrenze scheint von Simbirsk bis Pommern als Nordgrenze, westlich von da als Nord westgrenze zu verlaufen. Pommern. Frankfurt a. d. 0., öfter. Berlin. Waldeck (als Raupe bei Wildungen an sonnigen Abhängen auf Solidago virgaurea imAug. u. Sept. in m. J. n. slt; Böhmig- hausen). Mühlhausen, s. slt. Jena, in m. .1. n. slt. Naumburg, n. gern. Breslau, slt. Freiburg (im Höllenthal). Stuttgart, slt. Regensburg. Brünn. Wien (v. Mödling bis Baden, Raupe im Frühjahr untersteinen, Led.). Salzburg. Botzen, n. hfg., St. Wallis, HS. Ober-Engadin, im Thale, Pfaff. Im Gouv. Simbirsk gef., Ev. Siebenbürgen. Ungarn, T. Frankreich, Gn. Ddp. des Doubs (am Doubs-Sprunge). Ddp. der Niederalpen (bei Lärche, 1713“', spärlich, Bell. ; 1 Ex. bei Faucon, Guill.). Piemont (1 Ex. am Monte Rosa). . 22. Margaritacea liorkh. (1 intactum H., Glareosa T .) — 1b. Innerhalb des Gebiets nur bei Wien und in der Schweiz im niedern Gebirge (auf Kalkboden) beobachtet; überhaupt aber von der Auvergne bis zum Altai, zwischen 50° und 41° n. B. (Altai — Kleinasien). Die Polargrenze scheint demnach eine nur wenig gegen Sudwest geneigte Nordgrenze zu sein : Altai—Wien— Oftringen — Auvergne. Wien (Mödling bis Baden, Raupe im Frühling unter Steinen, Led.). Oftringen, s. slt., Raupe vorzüglich auf Wegerich. Wallis, HS. Siebenbürgen (bei Nagyäg). Ofen, auf kahlem Steingebirge, slt. Ddp. des Puy- de-Döme, slt. Südfrankreich, Italien, slt., Gn. Piemont (Hügel v. Turin), 4. —Altai, n. slt. An den südlichen u. östlichen Küsten des schwarzen Meeres, Ev. 23. Plecta I ,. 0. 1—2. Ueberall im Gebiet, in den meisten Gegenden nicht selten, bis in die montane Region. Sie ist von England bis zum Ural und von 60° bis 42° (Petersburg — Corsica) verbreitet, auch in Nordamerika. Ericae. Carnica. Gollma. Agatliina. 103 Nur in den Verzz. v. Mühlhausen, München u. Zürich fehlt sie. Selten ist sie hei Halle, Krefeld, Aschaffenburg, Trier, Regensburg, auch in Waldeck u. Oberhessen sparsam. Am Harz überall, bis 2000'. In Schlesien überall gern., bis Schreiberhau. Skandinavien, bis 59°, z. slt. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, z. slt. Wolgagebiet (slt. in Kasan u. dem nördlichen Or., bei Menselinsk). Galizien, einz. Siebenbürgen. Ofen, slt. Britannien, überall gern. Niedeslande. Belgien, z. gern. Paris. Besan?on, slt. Dep. des Puy-de-D6me. Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, 2, Ebene, Berge. Toscana, Imal. Corsica, R. — ln Nordamerika gaflz gleich, Gn. 24. Ericae B. (Velum Germ., HS., Mololhina Gn.) .? 1. Die wenigen bis jetzt bekannten Fundorte in Deutschland und Frankreich erlauben noch keinen Schluss auf die Verbreitungsverhiiltnisse des seltenen Falters. Dresden, HS. Pfalz (lEx. am Drachenfels hei Dürkheim, Berlr.). Mittelfrankreich (bei Gien), Gn. 25. Carnica Hering. (Glacialis HS.) A. 4—5? Auf den kärnthner Alpen nahe der Schneegrenze, sehr selten. Sonst nur im hohen Norden Skandinaviens und — angeblich — in Schottland gefunden. Die Raupe v. Kahr 1845 auf der Saualpe [in Kärnthen] hfg. auf Schneefeldern, seitdem nicht wieder gef., Led. Grossglockner, sehr hoch, Stand, coli. Skandinavien ( Alpicola Zelt. = Carnica Her. et Egregia Led. [Led. hat keine solche Art] in Dalekarlien, Dowre, Siidlappland. Aquitonaris Zell. = Glacialis HS. im nördlichen Lappland [Wall, nimmt also Carnica Her. u. Glacialis HS. für 2 Arten; ob seine Synonymie richtig ist, wissen wir nicht]). »Ich sah nur 1 J aus Schottland, welches Hr. Lederer, der es hei mir sah, für identisch mit Carnica Heer. Jege Her.] erklärte«, Gn. 26. Collina B. (A.) 2. Wahrscheinlich über die ganze Alpenketle verbreitet (da sie an den östlichen und westlichen Endpunkten des Gebirges gefunden wurde), aber wenig beobachtet und selten ; ausserdem nur auf dein Riesengebirge und (angeblich) in Lievland. Schlesien (Schreiberhau, s. slt., die Raupe im Spätherbst in einem mit Epilobium angustif. zwischen einzelnen Buchen bewachsenen Schlage in tiefem Fichtenwalde, etwa 16—1700' hoch, Standf. ; »Montana Fr. gehört dazu, ich besitze das von Standf. an Fr. gesandte Original«, Woche. Voralpen des (wiener) Schneebergs, gegen 3000' Höhe: Gahns, Kuhplacke, Led. Berner Oberland, Led. Wallis, HS-, Gn. Alpen v. Digne, Gn. Keferstein erhielt sie aus Lievland, Led. 27. Agathiua B. § 1. Nur im Taunus beobachtet, wo der Falter die östliche Grenze seines über England, Frankreich und Belgien ausgedehnten Verbreitungsbezirks erreicht. 106 Porphyren. Alpestris. Ücellina. Im südwestlichen Taunus 3mal an verschiedenen Orten u. Jahrgangen auf Heide- blüthe gef., Itössler. Britannien, auf Heideplätzen (Weybridge, Westwiekham u. I.vndhurst). Lüttich, s. slt. Mittel- u. Südfrankreich, Gn. 28. Porphyrea IV. V. 0. 1—2. In den meisten Gegenden, vielleicht überall im Gebiet, wo Heidekraut (Calluna vulgaris und Erica carnea) wächst, im Ganzen nicht häufig; bis in die montane Region. Ueberhaupt in Mitteleuropa, von England bis Moskau, zwischen 61° und 46° (Schweden — Auvergne) heimisch. Im südlichen uqd südöstlichen Europa scheint sie zu fehlen. Am Harz, bei Güttingen, Mühlhausen, Erfurt, Weimar, Zeitz, Altenburg u. Aachen wurde sie noch nicht gef. Selten bei Danzig, Dessau, Halle, Naumburg, Nossen, Frankfurt a. M., Trier, in Baden, Würtemberg, bei Hegensburg, Augsburg, München, in Oesterreich ; mehr oder minder hfg. in Waldeck, bei Krefeld, Elberfeld, in Schlesien, bei Giessen u. s. w. Auf dem Inselsberge, Müller. Schreiberhau, z. slt. Hohenschwangau. Krain. Skandinavien, bis 61°, z. slt. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau (bei Klin, slt.). Britannien (nördlich bis Edinburgh Niederlande. Belgien, n. slt. Paris. Be- san^ion, z. slt. Ddp. des Puy-de-Döme (Wald v. üurtol). Im nördlichen Savoyen, 3. 29. Alpestris B. A. 2—4. In den Alpen, besonders (ob allein?) den südlichen Theilen derselben, von Kiirnthen bis zur Provence, hier und da, von der montanen bis in die alpine Region. Sie ist von Spanien bis zum Altai verbreitet, im westlichem Europa nur als Rewohnei'in der Hochgebirge, an der Wolga auch in der Ebene. Heiligenblut (im Möllthal u. am vordem Sattel an DistelbUithen mehrmals gef., N.). Seisser Alpe, 5000', n. hfg., St. Schweizer Alpen, s. slt., Roth., Gn. Wallis, Slaud. coli. Wolgagebiet (n. hfg. in d. Provv. Kasan u. Sar., b. Sarepta; hfg. u. gern, in den Uralvorbergen, auf Blumen nach Sonnenuntergang [Ev. vereinigt Ocellina u. Alpestris u. sagt in den Noctuäl., dass am Ural »besonders« die Var. Alp. vorkomme]). Am In- derskischen Salzsee, Led. D6p. der Niederalpen (Alpwiesen bei Barcelonnette u. Lärche, slt., Guill. ; bei Lärche hfg., Bell.). Sierra Nevada, Slaud. coli. — Altai. 30. Ocellina IV. V. A. 2—4. Ueber die ganze Alpenkette verbreitet-, von der montanen bis in die alpine Region, bei Tage auf Wiesen und Abhängen fliegend, an vielen Orten, doch nur stellenweise häufig. Ausserdem auf dem französischen Jura. Ob sie wirklich bei Petersburg und zugleich mit Alpestris an der Wolga und am Ural zu Hause ist? Constanz, leiner [?]. Schneeberg, Hochschwab etc., 4000', Led. Heiligenblut, auf den Wiesen der Pasterze u des Moharkopfs, nicht unter 5000', n. hfg., JV. ; 6—7000' n. hfg., Stand. Auf dem Tageiberge bei Hohenschwangau einz.; Schlucken- Cuprea. Rectangula. Mullangula. 107 alpe, Fr. SeisserAlp, S000', n. hfg., St. Pilatus, 6000', Wullschl. Bei Murren im Berner Oberlande u. auf der Gemmi zwischen 5000' u,. 6300' auf Grasplätzen u. sonnigen Triften n. slt., Sp. Im Engadin, bei St. Moritz, etwa 6000' hoch, n. slt., Meng. Oberwallis (zwischen Täsch u. Zermatt auf Blumen, Slruve, Regensh. Corr. Bl.). Petersburg [?]. Wolgagehiet [? s. Alpestris}. Döp. des Douhs (I’ontarlier). Döp. der Niederalpen (Alpwiesen bei Barcelonnette u. Lärche, slt., Guill, Bell.). 31. Cuprea W. V. (A.) ib—3. Wie die vorige über die ganze Alpenkelte verbreitet, von dercollinen bis in die subalpine Region, auf Blumen bei Tage, stellenweise nicht selten ; ausserdem, aber selten, am Jura, im Schwarzv\ aide, in Schwaben und der Oberlausitz. Ausserhalb des Gebiets und Alpenlandes in Skandinavien, Russland und Siebenbürgen. Hamburg (Flottbeck u. Blankenese [? ?]. Oberlausitz (nur im südlichen Theile des Oberlandes, im böhmischen Grenzgebirge, um Gross-Schönau u. s. w., slt.). »Soll auf demjdlatzer Schneeberg gef. sein, doch vermuthe ich eine Verwechslung mit lmbecilla«, Woche. Auf dem Schönberge bei Frsiburg 2mal auf Blüthen v. Carlina acaulis gef. Stuttgart u. Reutlingen slt. Voralpen des Schneebergs, salzburger Afpcn, M. Rossalpe bei Golling, Wiesen unterhalb des Rauriser Tauernhauses, N. Oberhalb Heiligenblut auf Blumen , Staud. Steier, slt., auf Disteln schwärmend. Schlücken- alpe. Krain. Zürich. Oftringen, n. hfg. Alpen, n. slt., Rolh. Ober-Engadin, bei St. Moritz, Meng. Oberwallis (wo Ocellina, Id.). Skandinavien (einz. in Dalekarlien). Petersburg. Nord- u. Mittelrussland, in denProvv. an der Wolga, in Or. u. im südlichen Ural, z. slt., Ev. Siebenbürgen. Dep. der Niederalpen (bei Lärche, Bell). Alpen Savoyens, Piemonts u. Liguriens, 3. 32. Rectangula W. V. ( 1S ) *** h —3. Die typische Art hier und da im südöstlichen Deutschland, nördlich bis 50° (Görlitz), die Var.? Andereggii B. in Wallis. Wenn beide zusammen gehören, so ist der Falter von den Alpen der Provence bis zum Altai verbreitet, zwischen 56° und 44° n. B. (Mense- linsk — Meeralpen). Die Polargrenze neigt sich in Osteuropa (Menselinsk — Görlitz) wenig, dann (Görlitz—Wallis) stärker gegen Süd west. »Ich besitze 1 bei Görlitz gef. Ex.«, Möschler. »Rectangula der schlesischen Berichte u. meines Katalogs war Multangula«, Woche. Augsburg, wie Mullangula [zweifelhaft, da sie im gedruckten Verz. ausgelassen ist], Böhmen, slt. Briinn. Wien (Dornbach, Baden, Abends an Echium etc., Led.). Botzen, n. hfg., St. Südliche Schweiz, Wullschl. Andereggii in Wallis, Staud. coli. And. in den Uralvorbergen der Prov. Or. u. bei Menselinsk n. slt., Ev. (der die typische Reet nicht fand). Am Inderskischen Salzsee, Led. Siebenbürgen. Ofen, Sandwald, slt. Däp. der Niederalpen (And. bei Lärche einz., Bell. Nach Donzel beide bei Digne, Staud. Piemont (am Monte Viso), 3, Ligurien (Meeralpen), 3. — Altai. 33. Multangula H. ^ Ib—3. Nur in der südlichen Hälfte des Gebiets, nördlich bis 51°, zerstreut und an den meisten Fundorten selten; der Tiefebene, wie es scheint, fehlend. 108 Fiinbriola. Corrosa. Latens. l]el)erhaupt von Belgien bis zum Altai und von 52° bis 10° n. B. (Ural — Tokat) verbreitet. • Die Polargrenze ist eine kaum gegen Südwest geneigte Nordgrenze: Sakmara — Weimar — Uuy. Weimar, slt. Görlitz, einige Exx. Riesengebirge; Scbreiberhau, nur 1mal in ■18 Jahren gef. Oberhessen (bei Grünberg n. slt., Giessen). Taunus (an der Ruine v. Königstein, K.). Wiesbaden, auf dem Neroberge; Weilburg. Pfalz. Heidelberg, besonders die Var. Reclangula B. Regensburg, an den Winzer u. Tegernheimer Bergen Abends an Blumen. Augsburg, auf sumpfigen Waldwiesen auf dem weissen Sternkraut [? fehlt ebenfalls im gedruckten Verz.]. Böhmen, slt. Brünn. Wien, Raupe im Frühling auf trocknen, sonnigen Hügeln unter Steingerölle, Led. Oftringen, slt. Am Jura, bei N'euenstadt, slt., Roth. Wallis, Slaud. coli. Obcr-Iingadin, an blühenden Disteln, Bischoff. Wolgagebiet (s. slt. in den Uralvorbergen, an der Sakmara). Siebenbürgen. Ofen. Belgien (mehrere Exx. bei Huy). Dep. des Douhs (Weiden u. Wiesen bei St. Vit). Döp. des Puy-de-Döme (Raupe hfg. bei Thiers). Alpen der Dauphinö, Gn. Digne, Donz. (Slaud.). Piemont (Fenestrella, Monviso), 5. — Altai. Tokater Alpen. 34. Fimbriola //. ("1) 4b—2. Innerhalb des Gebiets rtur in Wallis gefunden, sonst aber von Savoyen bis Kleinasien zwischen 48° und 37° (Ungarn — Sicilien) verbreitet, so dass die Polargrenze im Ganzen eine Nordgrenze zu sein scheint. Nur in Berggegenden. Wallis (in Gamsen v. Anderegg gez., Sp .; Unter-Wallis, Wullschl. Ofen, auf kahlem Steingebirge, n. slt. Nach Donzel bei Digne, Slaud. Chamouny, 4, Piemont (Alpen v. Viu), 4. Sicilien. US ., Gn. — Tokat, im Gebirge. 35. Corrosa IIS. (Gi isescens T., Latens Gn.) ( 13 ) A. 1b—4? Auf den Alpen der Schweiz und Oesterreichs, also wohl über das ganze Gebirge verbreitet, aber selten und zumal im östlichen Flügel desselben wenig beobachtet. Ausserdem in Südfrankreich (auch hier wohl nur im Hochgebirge), und nach Treitschke im Riesengebirge gefunden (?). Grisescens wurde auf den Höhen des Riesengebirges gef., T. »Ist mir nicht in schlesischen Exx. bekannt«, Woche. Alpenthiiler u. Alpen Oesterreichs, M. (I.ed. fand sie dort noch nicht). Steiermark, Slaud. coli. Oftringen, slt. Berner Alpen (1 Ex. bei Mürren, 5000'hoch, in einer Felsspalte, Sp.) . Ober-Engadin, im Thale, Bischoff. Ober- Wallis (auf Alpwiesen zwischen Tasch u. Zermatt, Struve, Ret^nsb. Corr.-Bl. 1860). — Südfrankreich, Gn. Digne, Staud. coli. 36. Latens //. (Murina Fr., Latitans Gn.) ( ls ) (—) I — 3. Zerstreut und selten iin südlichem Gebiet, nördlich bis wenig über 31° n. B. hinaus (Arolsen — Dresden) ; wohl nur im Hügel- und Berglande, bis zur Baumgrenze der Alpen. Sie bewohnt Mitteleuropa, von der Auvergne bis zu den Ostseeprovinzen Russlands — wenn Eversmann’s Angabe richtig ist, nach welcher dann auch die Polargrenze des Areals stark gegen Sudwest geneigt Simnlans. Nyctimena. Lucernea. 109 sein würde (Baltische Prov.— Arolsen—Auvergne). Die südlichsten Fundorte sind Dalmatien und die Provence (44°). Arolsen (51° 23' n. 15.), t lix. Weimar, einz., bei Jena, wie es scheint, lifger. Naumburg, s. einz. Dresden, Staud. coli. Freibarg? (1 verflogenes Ex.). Regensburg, an den Winzer u. Tegernheimer Bergen Abends an Blumen. Böhmen, 2 Exx. Brünn. Wien (Gumpoldskirchen, Baden, in Felsspalten; die Raupe in Steinbrüchen, Lcd.). An der Grenze v. Oesterreich u. Steiermark, T. Auf derSchlückenalpe, 2 Raupen, Fr. Oftringen, slt. Schweizer Alpen, n. slt., Roth. Ober-Engadin, am Fuss der Alpen an Felsen sitzend, Pfaff. Die Raupe wurde v. Kindermann bei Fiume auf Hühnerdarm gef., HS. Baltische l’rovv. Russlands, Ev. [?j. Ungarn, T. Ddp. des Puy-de-Ddme (Durtol, la Baraque). Dep. der Niederalpen (heiLärche n. hfg., Dell.). Savoyen (Chamouny), 3. 31. Simnlans ffufn. (Pyrophila TV. V. etc.) 0. 1—2. In der nördlichen Ebene fast überall ziemlich häufig, zerstreuter und seltner im milllern und südlichen Gebiet. Bis in die montane Region. Sie ist von England bis zum Altai, zwischen 62° und 45° n. B. (Schweden — Piemont) verbreitet, im Morden häufiger, als im Süden. Sie fehlt nur in den Verzz. v. Halle, Osterode, Göttingen, Mühlhausen, Altenburg, Baden u. München ; in I’reussen, Pommern, bei Berlin, Dessau, Kemberg, Krefeld q. Stuttgart ist sie hfg.; bei Braunschweig, in Waldeck, Schlesien (bis Schreiberhau), bei Trier, Wiesbaden, Regensburg, Augsburg, Oftringen u. Schüpfen slt. Fiume. Am Genfer See n. slt., Fr. Skandinavien, bis 62° n. B. gern. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau. Wolgagebiet (n. slt. in Kasan, bei Sarepta, in Baschkiren u. den Vorbergen des Urals). Galizien. Siebenbürgen. Ofen, s. slt. Britannien (hier u. da, mehr im Norden, bis Edinburg, u. ziemlich slt.). Groningen, massenhaft Belgien, s. slt. Besangon. Ddp. des Puy-de-I) Botzen (auf der Tirscber Alpe, 7000', n. hfg., St.). Wallis, Gn. Schweizer Alpen, s. slt., Rolh. Ober-Engadin, im Thale, Bischoff. Skandinavien (Schonen u. Gottland, s. slt.). Britannien (Edinburg, hfg., See- district, Plymouth); Insel Wight, Stand, coli. Dep. der Niederalpen (bei Lärche, spärlich, Bell.). Alpen, Pyrenäen, Gn. Andalusien, R. [Rosenh Savoyen (Aix), 3, Piemont (Monviso), 4. fuk ,.,... £ Q V ' 110 iielvetina. Lucipeta. Fugax. Ravida. 40. Helvetina B., US. A. 2—4? Nur auf den Alpen, besonders den westlichen, doch wohl über das ganze Gebirge verbreitet, da sie auch in Kiirnlhen vorkommt ; selten. Schneeberg, M. (Led. fand sie da nicht). Saualpe in Kärnthen, Led. Berner Alpen, in der Nachbarschaft der Gletscher, Wullschl .; Meiringen, Led. Wallis, Gn. Nach Donzel bei Digne, Staud. Chamouny, 2, Piemont (Monte-Rosa), 3. 41. Lucipeta IV. V. 1—3. Im südlichen und mittlern Gebiet, nördlich bis 51 %°, zerstreut und selten, besonders auf bergigem Terrain, bis in die subalpine Region hinaufgehend. Sie wurde bisher nur in Mitteleuropa, von Belgien bis Siebenbürgen, zwischen 5-1 % und 44° n. B. (Göttingen—Nizza) beobachtet. Die Polargrenze scheint eine Nordgrenze zu sein : Namur —- Göltingen — Brieg (—Siebenbürgen). Güttingen, s. slt. Wildungen, 1 mal unter aufgeschichteten Lehmsteinen. Mühlhausen, Imal. Erfurt, Imal. Weimar, einz., Jena. Naumburg, slt. Gera, Wilde i. I. Herrnhut, imal; Görlitz, mehrere Exx. Brieg, s. slt. Nassau (bei Weilburg u. Iler— born). Baden (bei Petersthal). Stuttgart, s. slt. Aschaffenburg, s. slt. München, s. slt. Böhmen (Radnitz, seltner bei Prag). Brünn, Schn. Wien (Bisamberg, Mödling bis Baden; Raupe an Tussilago farfara, in Steinbrüchen; Schneeberg, in 4—5000' Höhe, Led.). Salzburg, s. slt. Botzen, St. Oftringen, s. slt. Siebenbürgen. Ofen, slt. Belgien (bei Huy u. Namur, s. slt.). Südfrankreich, Gn. Hügel v. Turin, 4, Berge v. Nizza, 4. 42. Fugax O. (T 71 1a. Aus dem östlichen Europa bis Wien und Fiume verbreitet, wo der Falter den südwestlichen Winkel seines bis Moskau ausgedehnten und, wie es scheint, nordwestlich (Petersburg—Wien — Fiume) begrenzten Verbreitungsbezirks erreicht. Wien (auf Flugsand bei Ober-Weiden im Marchfelde gef., Bogenhofer, Verh. d. zool. bot. Gesellsch. in Wien, 185S. S. 107). Fiume, 1 Ex. beim Pulverthurm. Petersburg. Lievland? Gouv. Moskau (1 Ex. bei Sxvenigorod). Siebenbürgen. Ofen, auf Sandboden, hfg. 43. Ravida IF. V. O. I—3. Zerstreut durch das Gebiet, in Pommern und Preussen häufig, sonst sparsam, besonders im Süden. Bis in die subalpine Region. Sie ist von England bis zum Altai und bis Nordamerika verbreitet, in Europa zwischen 60° und 43° n. B. (Petersburg — Pyrenäen). Preussen (Danzig, gern.; Insterburg u. s. w.). Pommern, hfg , die Raupe auf Saatfeldern. Wismar, verbr., doch einz.; .Vl.-Strelitz. Lüneburg. Frankfurt a. d. O., hier u. da. Berlin, hfg. Braunschweig, slt. Wildungeu, 2 Exx. unter aufgeschichteten Lehmsteinen. Weimar, früher hfger. Leipzig, einz. Nossen, slt. Glogau, slt. ; Breslau, slt. Aachen, slt. Frankfurt a. M. u. Mainz, s. slt. Wiesbaden, einz. Pfalz. Senna. Musiva. Flaminatra. 111 Karlsruhe. Stuttgart, slt. Regensburg, slt. Augsburg, s. einz. Böhmen, n. hfg. Wien, in Gebirgsgegenden. Steiermark, bis 4000', Led. Kreis ob d. Wiener W. (beiGresten). Salzburg. Oftringen, n. hfg. Skandinavien, bis 59° n. B., z. sparsam; Wall. ; Oeland, hfg., Zeit. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, i Ex. Wolgagebiet, überall gern. Lemberg. Siebenbürgen. Ofen, hfg. Britannien (nördlich bis Edinburg). Niederlande. Belgien Döp. des Doubs. Döp. des Puy-de-Döme, zuweilen s. hfg. D<5p. der Niederalpen (bei l.arche n. slt., Bell.). Hautes-Pyrenöes, Stand, coli. Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, 3, auf allen Alpen, in der Ebene slt. — Altai. Nordamerika, Gn. 44. Senna ^ 1. Nur im südwestlichen Winkel des Gebiets und in Frankreich. Freiburg ist der nördlichste, Chur der östlichste bekannte Fundort. Frejburg i. B. (2 Exx. im Juli 1852 im botanischen Garten gef.). Chur, T. Wallis (v. Anderegg bei Gamsen gef., Sp. ; zwischen Täsch u. Zermatt auf Alpwiesen, Slruve ). Besan^on. Südfrankreich, Gn. 45, Musiva H. *** 1b—3. Nur im Alpenlande, von den Berggegenden bei Wien bis zu den südwestlichsten Theilen des Gebirges, selten; von der collinen bis zur subalpinen Region. Sie ist von Savoyen bis zum Altai, zwischen 56° und i0° (Menselinsk — Tokat) verbreitet und scheint an der Wolga auch die Ebene zu bewohnen. Wien, slt. (Mödling, Baden, Dörnbach, Led.). Salzburg. Sarnthal, n. hfg., St. Schweizer Alpen, s. slt., Roth., Gn. Wallis, HS. Wolgagebiet (n. slt. bei Sarepta u. in den Ural vorbergen, bei Menselinsk). Siebenbürgen. Ungarn, T. Döp. der Niederalpen (hei Lärche, slt., Bell.). Chamouny, 4, Alpen des Monte-Viso, 4. — Altai, n. slt. Tokater Alpen. 46. Flaniniatra tV. V. /' 1—2. liier und da im südlichen, besonders südöstlichen Gebiet und einzeln bei Danzig gefunden. Ueberhaupt im südlichem Europa und Vorderasien, von Spanien bis Diarbekir, zwischen 54% und 37° n. B. (Danzig — Andalusien), und in Südamerika. Die Polargrenze ist in Westeuropa eine Nordwestgrenze: Danzig — Regensburg— Wallis — Spanien. Danzig (bei Russoczin gef.). Regensburg, slt. Böhmen, f Ex. Brünn. Wien, in m. J. hfg., Ahends an Echium, Led. Botzen (im Sarnthal, n. hfg.), St. Wallis, HS. Schweiz, Gn. Odessa, Ev. Lemberg, I Ex. Siebenbürgen. Ofen, in Waldungen, n. slt. Südfrankreich, Gn. Nach Donzel bei Digne; Andalusien, Stand. Piemont (westliche Alpen, Monte-Viso), 4. Corsica, R. — Diarbekir, iiusserst gern. Brasilien, nur durch ihre Grösse verschieden, Gn. 112 Sagittifera. l’utris. .Signifera. 47. Sagittifera H. \h — 2. An wenigen Punkten des südöstlichen Deutschlands und in Wallis, auf bergigem Terrain. Sie ist von da östlich bis zum Altai, zwischen 50° und 46° n. B. (Böhmen — Monte Rosa) verbreitet. Die Polargrenze neigt sich in Deutschland gegen Sudwest: Altai — Böhmen—Aargau. Böhmen, seit 20 Jahren nur 2 Exx. Abends an Echium. Wien, in Gebirgsgegenden (.Mödling, Baden, die Raupe mit der v. Signifera etc., Led. ; bei den Felsen in Gumpoldskirchen, v. Börnig). Oftringen. Walliser Alpen, slt., HS., Gn. Sarepta, »meine 2 Exx. sind nicht aschgrau, sondern rostbraun, nur gegen den Vorderrand grau bestäubt«, Möschler. Frankreich, M. [?]. Piemont (Cormayeur, Monte-Rosa), 5. — Südliche Vorberge des Altai, Ev. 48. Putris L. 0.1-2. Ueberall im Gebiet, in Norddeutschland hier und da häufig, in den meisten Gegenden aber, zumal im Süden, sparsam; bis zur Bergregion. Sie bewohnt Mitteleuropa von England bis zum Ural, zwischen G0° und 44° n. B. (Petersburg — Toscana). Nur die Verzz. v. Trier, München u. Salzburg führen sie nicht an. Hfg. ist sie b. Danzig, in Mecklenburg, b. Berlin, Göttingen, Münster u. in Schlesien (bis Schreiberhau). Krain. Skandinavien (in Schonen u. Blekingen, slt.). Petersburg. I.ievland. Wolgagebiet (in den Vorbergen des Urals!. Galizien. Siebenbürgen. Ofen, hfg. Britannien (v. Plymouth bis Edinburg, n. slt.). Niederlande. Belgien, s. gern. DOpp. des Doubs u. Puy-de-Döme. Savoyen, 3, Piemont, 3, Hügel, Thäler. Toscana. 49. Signifera II r . l r . ^ 1—3. Nur im südlichen Alpenlande, bei Brünn, Wien und in Oslpreussen (ob wirklich auch bei Lüneburg und in der Pfalz gefunden?), so dass ihr Yerbreilungsbezirk hier, ähnlich wie bei Flammatru, nordwestlich begrenzt zu sein scheint: Allenstein^— (Brünn—) Savoyen. Sie ist von letzterem Lande Dis zum Altai, zwischen 56° und 40° n. B. (Kasan — Amasia) verbreitet, reicht also im Osten jedenfalls viel weiter nördlich als im Westen. Preussen (Allenstein, 3 Exx. [S. sah sie nicht u. kann deshalb die Angabe nicht verbürgen]). Lüneburg [?]. Pfalz, Linz [?j Brünn, Schn. Wien, die Raupe mit denen v. Eorcipula etc. hfg. im Mai an Feldwegen u. in lockerer Erde in Steinbriicheu, Led. Krain. Oftringen. Ober-Engadin, am Fuss der Alpen , Pfaff. Wallis (v. Anderegg in Gamsen zahlreich gez., Sp.). Wolgagebiet (n.slt. in d. Provv. Kasan, Or. u. bei Sarepta). Siebenbürgen. Ofen, auf kahlem Steingebirge, n. slt. Französische Alpen, Gn. Savoyen, 4, Piemont, 3 (nördliche Alpen). — Altai. Amasia. Forcipula. Valesiaca. Birivia. Cos. Deoora. 113 50. Forcipula W'. V. ^ 1—2. Hier und da im südöstlichen Deutschland, der Schweiz. Ueberhaupt vom Jura bis zum Ural und von 60° bis 40° n. B. (Petersburg— Amasia) verbreitet, und gegen Nordwesl begrenzt: Petersburg— Böhmen — Jura. Mühlhausen, 1mal am Schützenberge [??]. Regensburg (1854 an den Winzerbergen Abends gef.). Böhmen, periodenweise hfg., dann wieder mehrere Jahre s. slt. Brünn. Wien, Raupe mit Signifera, hfg. Salzburg, Abends an blühendem Echium. Oftringen. Schweizer Alpen, slt., Roth. Graubünden, Staud. coli. Wallis (v. Anderegg in Gamsen zahlreich gez., Sp.). Petersburg. Gouv. Moskau, an steinigen Orten, n. hfg. Wolgagebiet (slt. in den Uralvorbergen u. bei Sarepta). Kaukasus, Ev. Siebenbürgen. Ofen, auf kahlem Steingebirge, n. slt. Französische Alpen, Hochgebirge des Jura, Gn. Savoyen, 4, Piemont, 4, Berge, Thäler, Alpen. — Amasia. 51. Valesiaca B. ( TT 1)) 1—2? Nur in Wallis und Südrussland beobachtet. W T allis (v. Anderegg, HS., Gn.). Wolgagebiet (in den Uralvorbergen u. den Provv. an der untern Wolga). Am Inderskischen Salzsee, Led. 52. Birivia IF. V. A. Ib—2? ln den südlichem Alpentheilen, von (Wien?) Steiermark bis zur Provence, selten. Ausserdem nur in den Karpathen. Pfalz, Linz [??]. Wien (einigemal in der Brühl an Felsen gef., M. [Led. setzt »??« dazu]). Steiermark, Led. Wallis (v. Anderegg in Gamsen gez., Sp.). Galizien (2 Exx. Juli an Apfelbäumen bei Sambor). Karpathen, slt., Anker. Die Var. Honoralina D. im Döp. der Niederalpen, slt., Gn. Piemont (Thal des Po), 4, Ligurien (Meeralpen), 4. 53. €os//. ^1—2? Innerhalb des Gebiets nur in Wallis, sonst aber vom Ural bis Süd- frankreich gefunden, so dass die Polargrenze im Ganzen als Nordnord- weslgrenze verläuft: Ural (nördlichster Punkt 52°?) — Ofen — Wallis — Hyerische Inseln (43°). Wallis, Gn., Led. Südliche Vorberge des Urals,-Ev. Siebenbürgen, Led. (Nagyagensis Fr.J. Ofen. Piemont?, 4 (Alpen). Hyerische Inseln, Südfrankreich, slt., Gn. 54. Decora IV. V. *** 1b—3. In den IlUgelgegenden bei Wien und im südlichem Alpenlande, von Krain bis zur Provence und Savoyen, bis zur subalpinen Region hinauf. Ausserdem in den Pyrenäen und im südöstlichen Russland beobachtet; Speyer, Sclnnetterlingsfauna. II. $ 114 flenigera. Simplonia. Cinerea. also nur zwischen 49° (lndersk) und 43° n. B. und mit etwas gegen Süd— west geneigter Polargrenze: lndersk — Wien — Savoyen. Wien, die Raupe in lockerer Erde zugleich mit Sagittifera etc. n. slt., Led. Auf Alpen, slt., M. Krain. Schweizer Alpen, slt., Roth. Wallis, HS., Gn. (zwischen Zermatt u. Tiiscli mit Corrosa etc., Struve). Bei lndersk am untern Ural, Ev. Dep. der Niederalpen (b. Lärche gern., Bell. etc.). Savoyen, 3, Piemont, 4, Ligurien, 4 (alle Alpen). ? Hcnigoia //. (Dumosa Donz.) .... 1 Angeblich am wiener Schneeberg, sonst nur auf den Hochgebirgen Sudeuropas (und in UngarnV; gefunden. Einmal im Höllenthal (am Schneeberg) an einem Felsen gef., M.; »?? war vielleicht Birivia« Led. Ungarn, Digne, HS., Gn. Balkan, Pyrenäen, Led. Ostpyrenäen, Le Vernet (Ann. soc. Fr.). 55. Siniploiiia B. A. 2—4. Ueber die ganze Alpenkelte verbreitet (Schneeberg — Provence), doch nicht häufig; von der (collinen?) montanen bis zur alpinen Region. Ausserdem nur auf den Pyrenäen beobachtet. Steiermark, Schneeberg, 3—4000', an Felsen oder alten Baumstöcken sitzend gef., Led. Auf der SchUickenalpe n. slt. im Sonnenschein auf grasreicheu Stellen fliegend, Fr. Krain, Raupe auf einer Viehweide bei Laibach an Grasspitzen nagend gef. Pilatus, Berner Oberland, Wullschl. Chur, T. Ober-Engadin, am Fuss der Alpen, Pfaff. ; am Südabhang des Bernina, 6500', Meng. Wallis (zwischen Zermatt u. Täsch mit Corrosa etc., Struve). D6p. der Niederalpen (beiLärche n. hfg., Bell.). Pyrenäen, Gn. (Gavarnie, Pierr.). Piemont (Monrosa, Thal der Ossola), 4. 5(>. Cinerea tt'. V. O. 1—3. In den meisten Gegenden, besonders auf trockenen Bergwiesen, bis in die subalpine Region hinauf, doch fast überall selten. Sie bewohnt Europa vom südlichen England bis zum Ural, zwischen 63° und 43° n. B. (Schweden — Toscana). Danzig, t Ev., S.; das. t Ex. der Var. Obscura H., Grzbg. Stettin, auf einer Bergwiese im Apr. u. Mai alljährlich fliegend. Neustrelitz. Holstein, t Ex. Lüneburg. Neubrück bei Frankfurt a. d. O., Wern. Berlin, s. slt. Halle, slt. Braunschweig, slt. Osterode, i Exx. in den Vorbergen. Göttingen, slt. Waldeck tarn Quast bei Rhoden u. bei Korbach, slt.). Weimar, einz. Thüringer Wald, Wern. Naumburg, einz. Osterland, slt. Nossen, s. slt. Oberlausitz, slt. Schlesien, verbr. aber n. hfg. (Breslau; bei Schreiberhau slt.). Osnabrück, slt., Höffert! Münster, slt. Trier, slt. Frankfurt a. M., s. slt. Wiesbaden, s. slt. ; Mombach. Pfalz. Eisass, slt. Freiburg, tmal; Constanz. Regensburg, s. slt. Augsburg, nebst Obscura s. einz. Böhmen, auf Waldwiesen, einz. Brünn. Wien, überall, Led. Kreis ob d. Wiener W. (St. Pölten). Oberösterreich (Hartkirchen, slt.). Wippach, M. Oftringen, n. hfg. Schupfen, z. slt. Fiume, auf Hutweiden. ln Schweden u. Norwegen bis 63° z. slt., Wall. ; auf den Alpen des Dowre, Zelt. Ripae. Trax. Saucia. 115 l’rovv. an der mittlern Wolga u. südliche Vorbei'ge des Urals, Ev. Lemberg, 1 Ex. Siebenbürgen. Ofen, auf kahlem Steingebirge, slt. Britannien, nur im Süden (Brighton, Bristol, Haiton). Niederlande (Katwigk). Belgien, s. slt. Besangon, n. s. slt. Ddp. des Puy-de-l)6me (Bergwiesen, slt.). Ddp. der Niederalpen (auf den höchsten Alpwiesen des Ozglosse, Guill.). Hautes-Pyrendes, Slaud. coli. Savoyen, 3, Piemont, 3, Hügel, Alpen. Toscana, 1 Ex., 0. Sp. 57. RIpae //. (^) 1a. Am Seestrande, von der Westküste Schleswigs bis Ostpreussen — hier auch noch in beträchtlicher Entfernung von der Küste — auf Sandboden, zerstreut, doch stellenweise häufig. Sie ist als Küsteninsect vom westlichen Europa bis zum Schwarzen Meer verbreitet, findet sich aber am Ural und der Wolga auch tief im Lande. Die Var. Obotritica Her. in Mecklenburg. Preussen, seit der Entdeckung nur in 1 Ex. gef. (Albrechtsthal bei Wehlau;. Pommern. Wismar ( Obotr. , nur am Meeresstrande u. wo das Ufer s. sandig ist; die Raupe stellenweise hfg. , in der Nähe der Futterpflanzen, Ritmex maritimus. Atriplex mar., Salsola kali, die aber in reinem Ufersande wachsen müssen, wenn die Raupe dabei gedeihen soll; überwintert erwachsen tief im Sande, verpuppt sich daselbst im Mai). Holstein (am Ostseestrande beim Gute Waterneverstorf unweit Lütjenlmrg, Raupe in grossen Gesellschaften) ; Insel Föhr an der Westküste v. Schleswig, Boie. Skandinavien (tmal in Schonen an der Ostseeküste gef.). Insel Seeland. BipaeH. an den Küsten des Schwarzen Meeres ; Var. Deserlorum B. ( Deserticola Ev. , weisser u. zeichnungsloser) ebenda u. in den Uralvorbergen, bei Sarepta, Kainyschin etc., slt., Ev. Britannien (auf Dünen im Seedistrict). Var. Desillii I’ierret an der Küste des Kanals, Gn. Vendöe, Stand, coli. 58. Trux//. ^ 1—2 9 Aus Südeuropa bis Slldlirol und in’s Berner Oberland verbreitet, wo sie die Polargrenze ihres von der Auvergne bis Syrien zwischen 47° und 33° n. B. (Wengernalp — Beirut) ausgedehnten Verbreitungsbezirks erreicht. ., Botzen, St. Zürich [?]. Wengernalpe, Wullschl. Wallis, oft hfg,, Fr. Ddp. des Puy-de-Döine (Raupe s. hfg. an den felsigen Ufern der Durole oberhalb Thiers). Siidfrankreieh, Italien, Gn. Ligurien (Meeralpen), 3. Corsica, R. Sicilien, meist in der Var. Terranea Fr. v. Dahl gez., T. Dalmatien, Led. — Beirut. 59. Saucia H. (\J 1. Hier und da in Süddeutschland, im Westen nördlich bis Aachen, im Osten nur bis Wien, selten. Wenn den Angaben derFaunisten zu trauen ist, so findet sich Saucia nicht allein im grössten Theile von Europa, sondern auch in Kleinasien, Nordafrika und Südamerika, gehört somit zu den verbreitetsten Noctuinen. 8 * 11G Cursnria. Lidia. ln Europa soll sie bis ins nördliche England und bis Petersburg (60°) Vorkommen, wodurch das beschränkte Vorkommen in Deutschland sehr auffallend wird. Die Var. Aequa H. (Margaritosa Haw.) scheint gleiche Verbreitung zu haben. Aachen? (Mengelhier fand sie nicht selbst). Wiesbaden, slt. (Rössler zog sie Imal). Augsburg, einz. im Siebentischwalde, Wien, nebst Aequa s. slt., T. (M. u. Led. fanden sie nicht). Salzburg. Krain (Laibach, Led.), nebst Aequa. Fiume, nebst Aequa, Raupe auf Verbascum. Petersburg. Lievland? Gouv. Moskau (t Ex. bei Klin). Aequa bei Odessa, Ev. Galizien {Aequa t mal bei Sambor). Siebenbürgen. Ofen, nebst Aequa, slt. Britannien, v. Brighton bis zum Seedistrict, slt. Niederlande. I’rov. Lüttich, s. slt. Frankreich, gern, »bei uns«, Aequa an denselben Localitäten, Gn. Dep. des Puy-de-Döme, slt. Andalusien, nebst Aequa, Slaud. Piemont, 3, Ligurien, 2, Sardinien, 2, Hügel, Berge, Meeralpen. Corsica, R. Florenz, Dalmatien, nebst Aequa, T. —Tokat, im Gebirge, nebst deguo. Damask (oderLibanon?), nebst Aequa, Led Algier. Im pariser Museum v. den Canarien, K. Die Exx. aus Brasilien u. Columbien genau identisch mit den unserigen, Gn. (>0. Cursoria Uufn. oder 0? 1a. Auf sandigen Stellen unserer nördlichen Küstengegenden, hier und da bis tief ins Binnenland hinein (Berlin). Die Fundorte im Süden bedürfen der Bestätigung. Sie ist überhaupt von den westlichen Küsten Englands und Frankreichs bis ins innere Russland und von 57° (Lievland) bis 46° (Krain, Weslfrankreich ?) verbreitet. Danzig, am Seestrande n. slt.; Allenstein, slt. Pommern. Wismar, nur an sandigen Stellen des Meeresstrandes u. nicht oft; auch bei Kiel, S. Holstein, in Gesellschaft an den Ufern der Ostsee. Hamburg. Lüneburg. Berlin, n. slt. An Mauern, trocknen Lehnen u. Waldrändern um Wien, M. »Um Wien??« Led. Krain. Zürich;?]. Insel Seeland , Boie. Lievland. Gouv. Moskau (bei Sserpuchow s. slt.). Britannien, auf Dünen (Birkenhead in Cheshire, hfg. ; Edinburg, Seedistrict). Niederlande. Belgien, slt. (in der Campine u. auf den Dünen bei Ostende). Frankreich (Küste des Oceans, Gn ). 61. I.idia Cramer. (,.. ;| ) 1a. Nur in dem Winkel zwischen Elbe und Weser, nahe der Nordsee, in manchen Jahren beobachtet. Ausserdem in Corsica und Berbice (wenn Cramer’s Art die unserige ist). Hamburg (tmal bei Eppendorf, Tess. ; bei Blankenese <857 u. 58 in beträchtlicher Anzahl gef., es ist diess eine Sand- u. Heidegegend, S. inW'ismar in 1.). Lüneburg. Bremen, Anfangs Juli zugleich mit Pyrophila hinter Fensterläden versteckt gef., T. Südfrankreich? 1 Ex., Gn. Corsica, R. — Berbice, Cramer. (»la fig. de Cramer est exagöree pour la taille, les couleurs et les dessins, mais est-i! bien sür, que l’espöce de Berbice soit exactement la m4me que la nötre?« Gn ). Nigricans- Recussa. Dislinguenda. 117 62. Nigricans Ij. (Fumosa W. V.) O. I—3. In den meisten Gegenden, besonders auf leichtem, sandigem Boden, hier und da häufig, ja schädlich (Lithauen), im Ganzen aber sparsam. Bis in die subalpine Region (Lärche). Sie ist von England bis zum Altai, zwischen 62° und 38° n. B. (Schweden—Kleinasien) verbreitet, auch in Nordamerika heimisch. Preussen (Danzig, n. slt., Insterburg etc., S.; in Lithauen 1859 den Wintersaaten, zumal Roggen, schädlich, besonders in leichten, sandigen oder grandigen Aeckern, Hagen, entom. Zeit. 1860). Pommern, sehr variirend. Wismar, slt., hfger in Heidegegenden Mecklenburgs; Sülze, Strelitz. Hamburg, n. slt. Lüneburg. Frankfurt a. d. 0., einz. Berlin. Dessau, seltner. Halle, slt. Hannover. Braunschweig. Göttingen, hfg. Waldeck (Imal bei Korbach). Mühlhausen, s. slt. Erfurt. Weimar, nebstVarr. n. gar slt.; Naumburg, ebenso. Nisky, slt.; Lauban? Schlesien, in Sandgegenden der rechten Oderseite, s. slt., Wo. ; Glogau, einz.; Schreiberhau, in 18 Jahren nur einmal. Münster. Aachen? Trier, slt. Oberhessen (Grünberg u. Hinterland, n. slt.). Frankfurt a. M., slt. Wiesbaden, einz. Bingen, Sp. Pfalz. Eisass, slt. Freiburg, 1mai. Wiirtemberg. Aschaffenburg, slt. Regensburg, n. slt. Augsburg, fast überall, doch einz. München, slt. Böhmen, n. hfg. Brünn. Wien. Linz. Salzburg. Hohenschwangau, einz. Botzen, St. Zürich. Oftringen, n. hfg. Alpen, z. slt., Roth. Wallis, Staud. coli. Ober-Engadin, im Thale, Bischoff. Skandinavien, bis 62° n. B. gern. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, slt. Ueberall in Russland, nach Tritici die gemeinste im Gouv. Or. u. im südlichen brat, Ev. Galizien, einz. Siebenbürgen. Ofen, Sandwald, slt. Britannien, z. gern. (Brighton — Edinburgh Niederlande. Belgien, slt. Paris. Besancon, n. slt. D6p. des Puy-de- D6me. I)0p. der Niederalpen (bei Lärche, n. hfg., Bell.). Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, 2, Thäler, Alpen. — Altai. Kleinasien (Irf 1 v. Bolat, Z.). »Ich sah 1 Ex. aus Nordamerika, welches v. den unserigen (Var. Rubricans E.) nicht ab weicht» Gn. 63. Recussa //. A. 3. In der subalpinen Region der Alpen £üdlirols und der Schweiz, selten. Ausser auf den westlichen Alpen und den Pyrenäen findet sie sich in Lappland, am Altai und Ural (s. jedoch unten). Auf der Seisser Alpe, 5000', n. hfg., St. Pilatus, slt., Wullsrhl. Brotnt And. auf den Alpen, z. slt., Roth. Wallis, Gn. (Alpwiesen bei Zermatt, mit Corrosa etc., Struve). Skandinavien (in Lappland zwischen 64° u. 67° n. slt.). ( ElortgeraEv ., hfg. in den Uralvorbergen der Prov. Or. u. bei Menselinsk, erklärt Ev. [Noctuel.] für eine sicher von Recussa H. verschiedene Art). Dop. der Niederalpen (bei Lärche, n. hfg , Bell ). Pyrenäen, Gn. Piemont (Wiesen am Monte-Viso, 2000 m hoch), 4. — Altai. 64. Distiugtieiida I^ed. ^'1 1 —2? ln Wallis, Ungarn und am Altai, wahrscheinlich also durch das südöstliche Europa verbreitet, aber noch wenig beobachtet. Wallis (1 Paar v. Anderegg, Led.). Ofen, Led. — Altai, 2 ^ v. Kindermann, Led. 118 Tritici. Aquilina. 65. Tritici Ij. ( 1S ) 0. 1. Fast überall; in mehrern Gegenden, besonders in den nördlichen Ebenen auf leichtem, sandigem Boden häufig, in andern, besonders im Süden des Gebiets, selten. Sie ist von England bis zum Altai und von 62° bis 40° n. B. (Schweden— Amasia) verbreitet ; auch in Nordamerika. Die Verzz. v. Osterode, Mühlhausen, Weimar, Naumburg, Elberfeld, Trier, Oberhessen, der Pfalz, v. Oftringen u. Schlipfen erwähnen sie nicht. Ilfg. ist sie hei Danzig, in Pommern, Mecklenburg, Holstein, bei Kemberg, Zeitz, Frankfurt a. d. 0. u. Münster; slt. bei Halle, Göttingen, in Waldeck, der Oberlausitz, bei Krefeld, Frankfurt a. M., in Baden, im Eisass, in Würtemberg u. bei München. Im hohem Gebirge scheint sie zu fehlen. V. den zahlreichen Varr. findet sich u. A. Eruta II. u. Hilaris Er. in Pommern (die meisten Verzz. erwähnen sie nicht). Skandinavien, bis 62° gern. Petersburg. Göuv. Moskau, slt. In den Wolgaprovv. u. im Norden des Gouv. Or. die gemeinste aller Eulen, Ev. Siebenbürgen. Ofen, Sandwald, hfg. Britannien, n. slt. (Brighton — Edinburg). Niederlande. Belgien, slt. Paris. I)üp. des I’uy-de-Döme, z. slt. Westfrankreich, Gn. Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, 2, Ebene, Berge. — Altai. Var. Hilaris Er. bei Amasia. Eine Var. in Nordamerika, Gn. 66. Aquilina IV. V. (* 5 ) 0 ? 1. Wenn die Angaben der Faunisten sämmllich sicher wären , würde diese Art oder Varietät Uber das ganze Gebiet verbreitet sein, es ist aber sehr wahrscheinlich, dass in mehrern Verzeichnissen Varietäten von Tritici als Aquilina aufgeführl sind, und zweifelhaft, ob die letztere wirklich in Norddeutschland vorkommt. Jedenfalls nimmt sie nach Süden an Häufigkeit zu und ist als Raupe in Oesterreich und der Schweiz sogar zuweilen schädlich geworden. Sie soll von England bi? zum Altai verbreitet sein und nördlich bis Petersburg gehn, südlich bis Andalusien (60°—37° n. B.). Preussen (Danzig, n. slt.; Rastenburg etc. [? Alles, was wir von da v. Hrn. Dir. S. zur Ansicht erhielten, war Tritici in mannigfachen Varr.]). Pommern [?]. Hamburg [?]. Lüneburg [? Alles, was S. in Wismar v. da, sowie v. Danzig u. aus Mecklenburg erhielt, waren Varr. v. Tritici}. Berlin. Dessau, in m. J. n. slt. Halle, hfg. Hannover, Reinh. Braunschweig. Erfurt, inm. J. hfg. Weimar, früher n. slt. Naumburg, n. hfg. Zeitz, n. hfg. Leipzig, n. slt. Nossen, etwas slt. Herrnhut, slt. Glogau [als Var. v. Tritici], einz. Aachen, n. hfg. Frankfurt a. M., slt. Wiesbaden, hfg; Wehen. Pfalz. Baden (Freiburg bis Heidelberg), slt. Regensburg, slt. Böhmen, hfg., Abends an Echium. Brünn. Wien, in Laubgehölzen, M. ; an der mährischen Grenze einst verwüstend in Weinbergen, T. Linz, n. slt. Krain. Oftringen, n. hfg. Im Jura hfg., den Reben schädlich, Roth. Skandinavien (in Schonen u. Smaland, z. slt.). Petersburg. Gouv. Moskau, z. slt. Wolgagebiet (in denProvv. Kasan, Or. u. Sar., aber nirgends hfg.]. Lemberg. Siebenbürgen. Ofen, Sandw'ald, n. slt. Britannien (nördlich bis York). Belgien, s. slt. Paris. Depp, des Doubs u. Puy-dc-Döme, n. slt. Dep. der Niederalpen (bei Lärche gern., Bell.). Andalusien, Slaud. Savoyen, 2, Piemont. 2, Ebene, Thäler. Sardinien, Staud. coli. — Altai. Kaukasus u. Iherien. Vitta. Obelisca. Huris. 11t) 67. Vitta //. ( 15 ) ....1 I. Die Unsicherheit in den Bestimmungen ist bei dieser, ebenfalls ihren Artrechten nach zweifelhaften, Species noch grösser als bei Aquilina; die wahre Vitta scheint nur im Süden des Gebiets und Europas vorzukommen (Wallis, Ungarn). Nach den Angaben der Faunisten würde sie von der Auvergne bis zum Altai und von Schweden f?] bis zum Kaukasus (60—43° n. B.) verbreitet sein. Danzig? Pommern. Hamburg. Lüneburg. Breslau, einz. Münster? Aachen? Wiesbaden, slt. Böhmen, einz. Wien, z. slt., T., M, (I.ed. fand sie nicht bei W.). Oftringen, n. hfg. Wallis, Led. Skandinavien, bis zum 60°, z. slt. Lievland. Wolgagebiet, wie Aquilina, Siebenbürgen. Ofen, Led. Döp. des Puy-de-D6me (hei Durtol, Aigueperse). Savoyen, 3, Piemont, 3, Ligurien, 4 (Hügel, Thal er, ligurische Berge). — Altai. Nach Mdn. im Kaukasus, iu meiner Sammlung aus Baltimore, K. 68, Obelisca W. V. ( ,3 ) 0? 1—2? Zerstreut durch das Gebiet, mehr im Süden, doch auch hier an den meisten Fundorten selten. Sie ist nach den Citaten von England bis zum Altai und von 60° bis 44° (Petersburg — Ligurien) verbreitet, ob sich aber alle auf die wahre Obelisca beziehen, können wir nicht entscheiden. Danzig, slt. ; Allenstein, 3 Exx. Lüneburg. Dessau, seltner. Braunschweig, slt. Arolsen u. llhoden, s. slt. Weimar, n. hfg. Naumburg, n. hfg. Nisky, slt. Glogau, einz.; Breslau, in Sandgegenden; Schreiberhau, slt. Krefeld, slt. Giessen. Frankfurt a. M., slt. Wiesbaden. Baden, slt. u. einz. (Constanz, Dinglingen, Karlsruhe). Stuttgart, hfg. Regensburg, slt. Augsburg, Grandauer. Böhmen, z. slt. Brünn. Wien, überall. Linz, n. slt. Salzburg. Krain. Schweizer Alpen, slt., Roth. Wallis, Stand. coli. Fiume. Skandinavien (in Schonen u. Smaland, z. slt.). Petersburg. Gouv. Moskau, n. hfg. Im Gouv. Or. u. den südlichen Vorbergen des Urals, Odessa, Ev. Siebenbürgen. Ofen, Sandwald, slt. Britannien (bei Brighton, Scarborough u. Edinburgh Niederlande? Paris. Ddp. des Puy-de-Döme (Durtol). Savoyen, 3, Turin, 3, Ligurien (Meeralpen), 4. — Altai. 69. Huris II. ( ls ) V 1. Zerstreut im südlichen Gebiet und hier und du im Nordosten — wenn die Bestimmungen richtig sind. Ueberhaupl in Mittel- und Südeuropa, von Frankreich bis zur Wolga, zwischen 56° und 40° n. B. (Kasan — Sardinien) verbreitet. Dem nordwestlichen Europa scheint sie zu fehlen (Grenzlinie: Danzig — Weimar — Mittelfrnnkreich ?). Danzig, slt.; Rastenburg. Berlin (fehlt bei Staud.). Weimar, slt. Nassau (bei Wehen). Freiburg u. Constanz, slt. Stuttgart, slt. Regensburg, slt. Wien, überall. Salzburg. Krain. 120 Puta. Evythroxylea. Exclamationis. Wolgagebiet (z. hfg. in den Wolgaprovv., im Gouv. Or. u. im südlichen Ural). Siebenbürgen. Ofen, Sandwald, n. slt. DCp. des Puy-de-D6me, hier u. da. Huris H. in Frankreich slt., Var. Villiersii Gn in Mittelfrankreich, Gn. Piemont, 3, Thäler, Alpen. Sardinien, Stand. Anm. Hastifera Donz. — in den Vorbergen des Urals, s. slt.; am Altai, s. slt., Ev. ; in Frankreich, besonders in Gebirgsgegenden, Gn. — bisher meist als Var. von Obelisca angesehn, wird sich vielleicht auch in unsern südlichsten Gebirgslandschaften auffinden lassen. 20. Puta //. 1 . An wenigen Punkten des südlichen Gebiets. Sie ist Uber Westeuropa und um das ganze Mittelmeerbecken verbreitet und eine der wenigen Arten, deren Polargrenze im Westen höhere Breiten erreicht als im Osten: Mitlelengland—Lüttich — Karlsruhe — Salzburg— (Ungarn?) Kleinasien. Eisass, Barth. Baden (scheint bei Karlsruhe n. slt. zu sein). Salzburg, 1 Ex. Krain (Wippach, 2 Exx. am Siidabhange des Nanos an einemSteine, .1/.). Fiume (bei Martinischza, slt.). Ungarn, HS. [?J. Britannien (im Süd- u. Mittelengland verbr. u. n. slt.). In der Prov. Lüttich, slt. Paris. DCp. des I’uy-de-Döme. Var. Benitens H. in Frankreich, England, n. slt., Gn. Andalusien (Var. lignosa), Slaud. Hügel v. Turin, 3, Sardinien, 3. Ajaccio, einige an Baumstammen, M. Palermo, M. Dalmatien, Led. — Kleinasien (1 o* im Waldgebirge bei Davas, Z.). Beirut. Algier, Lucas (Gerstiicker’s Bericht f. 1857). Var.? Erythroxylen T. ^ ? Im Süden der Alpen, wie es scheint sehr selten, da sie nur von Schmidt in Laibach und von Treitschke erwähnt wird. Krain. — »Als Heimat wurde mir, zwar unverbürgt, Südfrankreieh u. Italien angegeben«, T. [Gn. kennt sie nicht]. 21. Exclamationis L. O. 1—2. Ueberall mehr oder minder, zuweilen bis zur Schädlichkeit häufig. Bis in die montane Region. Sie ist in ganz Europa, von Lappland bis Sicilien und Ahdalusien, in Nordasien, bis Japan, und in Canada heimiseh, demnach um die ganze nördliche Hemisphäre verbreitet. In Holstein so gern., dass sie schädlich wird. Schreiberhau, z. slt. Eibsee unter der Zugspitze, Blauet, in 1. Durch ganz Skandinavien gern., Wall. ; Lappland, hier u. da, Zett. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, überall. Wolgagebiet, überall. Galizien, hfg. Siebenbürgen. Ofen, gern. Britannien, überall gern. Niederlande. Belgien, s. gern. Paris. Ddpp. des Doubs u. Puy-de-Döme, überall. Andalusien, Stand. Savoyen, 1, Piemont, 1, Ligurien, 1, Ebene, Alpen. Toscana. Ajaccio, Palermo, M. — Altai. Tokat, im Gebirge. Japan, Motschulsky. Auch in Canada, ohne alle Abweichung, Gn. Corticca. Segetum. Sufiusa. 121 72. Corticca W. V. 0. 1—3. Fast allenthalben, doch in den meisten Gegenden sparsam; in den Alpen bis gegen die Baumgrenze hinaufgehend. Sie ist von England bis zum Altai und von 62° bis 43° n. B. (Schweden — Pyrenäen) verbreitet. Bei Dessau, Kemberg, Zeitz, Glogau, Elberfeld, Frankfurt a. M. und Wiesbaden wurde sie nicht gef.; in Baden nur bei Karlsruhe tmal; nicht selten ist sie bei Danzig, Weimar, Naumburg, Regensburg u. Augsburg, in den meisten übrigen Gegenden selten. Stentz fand sie auf der Seisser Alpe, 5000'; Mengelbier bei St. Moritz im Engadin, bis 6000'. Schweden u. Norwegen, bis 62° n. B., z. slt. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, slt. Wolgagebiet (z. slt. in der Prov. Kasan u. in Baschkirien). Am Inders- kischen Salzsee, Led. Galizien. Siebenbürgen. Britannien (von Plymouth bis Edinburgh Niederlande. Belgien, slt. Paris. Döpp. des Doubs u. Puy-de-Ddme. Ddp. der Niederalpen (bei Lärche gern., Bell.). Montpellier, Stand, coli. Pyrenäen (bei Gavarnie, Pierr. Savoyen, 4, Piemont, 2, Ligurien, 3, Alpen. —Altai. 73. Segetum IV. V. ( l6 ) O. 1—2. Ueberall gemein und oft schädlich ; bis zur montanen Begion hinauf. Sie ist weit verbreitet: über Europa, nördlich bis 64°, einen grossen Theil von Asien, Südafrika und Nordamerika; findet sich demnach in vier Welttheilen, auf der nördlichen und südlichen Hemisphäre und von Lappland bis zu den Tropen (Ceylon, 3° n. B.). Als nicht hfg. wird sie nur in den Verzz. v. Frankfurt a. M., Trier u. Oberösterreich angegeben. Bei Schreiberhau ist sie noch hfg, Hohenschwangau. Durch ganz Sctiweden u. Norwegen, bis 64°, gern. Petersburg, Lievland. Gouv. Moskau, in m. J. s. hfg., in andern fehlend. Wolgagebiet, überall hfg., auch noch am Schwarzen Meer, am Don etc., Ev. Lemberg. Siebenbürgen. Ofen, s. gern. Britannien, überall hfg. Niederlande. Belgien, s. gern. Paris. Döpp. des Doubs u. Puy- de-D6me, überall. Andalusien, Stand. Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, 4, Sardinien, 1, Ebene, Alpen. Ajaccio, M. Syrakus, Z. — Altai. Tokat, im Gebirge. Nietner sandte sie aus Ceylon als N. coffeae, die Raupe soll den Kaffeepflanzungen sehr schädlich sein, Led in 1. Ostindien, Cap der guten Hoffnung, Gn. In meiner Sammlung v. Baltimore, K. 74. Suffusa IV. V. (Ypsilon Hufn.) O. 1—3. Ueberall in den beiden untern Regionen des Gebiets, in manchen Gegenden und Jahren selten, in andern häufig, ja schädlich (Pommern). Sie ist eine der verbreitetsten Noctuinen und findet sich von den Westküsten Europas bis zur Ostküste Asiens, in Australien, Nordafrika und beiden Amerika — demnach in allen Welttheilen und von 60° n. B. (Petersburg) bis zum Aequator und bis zu den subtropischen Gegenden der südlichen Hemisphäre. Die Verzz. v. Lüneburg u. Erfurt erwähnen sie nicht. Hfg. ist sie bei Danzig, Stettin (in m. J. s. hfg. u. schädlich), Wismar, in Holstein, bei Nossen, Münster, Göttingen, Stuttgart, München, Fiume; slt. bei Osterode, Halle, Wiesbaden, Trier, Vestigialis. Fatidica. 122 Regensburg, Augsburg — doch wechselt die Häutigkeit in allen Gegenden sein- nach den Jahren. Bei Schreiberhau z. slt. N. fand bei Salzburg t Ex. frisch entwickelt unter einem Steine in 4000' Höhe. Ober-Engadin, im Thale, Bisch. Skandinavien (in Schonen z. slt.). Insel Gottland, Stand, coli. Petersburg. Liev- land. Gouv. Moskau, 1 Ex. In den Wolgaprovv. u. im südlichen Ural, Ev. Galizien. Siebenbürgen. Ofen, s. gern. Britannien, überall gern. Niederlande. Belgien, z. slt. Paris. Döpp. des Doubs u. Puy-de-Döme. Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, 2, Sardinien, 2, Thäler, Alpen. Corsica, fl. — Altai. Tokat, im Gebirge. Kleinasien, Z. Beirut. Peking, ln Ostindien u. dem grössten Theile v. Amerika, Gn. Nach dem Berliner Museum bei Kairo, in Siid-Carolina, Mexico, Columbien u. Montevideo; nach meiner Sammlung in Maryland, Delaware u. Australien, K. 75. Vestigialis Hufn. (Valligera W. V.) 0. 1. ln der nordöstlichen Ebene an geeigneten Localiläten — sandigen, trockenen Stellen — fast überall nicht seilen, im übrigen Gebiet nur zerstreut und spärlich. Sie bewohnt Europa von England bis zur Wolga zwischen 58° und 42° n. ß. (Schweden — Corsica) und findet sich nach Koch auch in Nordamerika. Preussen (Danzig, u. slt., Tilsit etc.). Pommern, n. slt., besonders auf Brachäckern. Wismar, Sülze, Mecklenburg-Strelitz. Holstein, gern. Hamburg, slt. Lüneburg. Frankfurt a. d. 0., öfter. Berlin, überall n. slt. Kemberg, in Kieferwaldungen gern. Dessau, einz., am Tage auf Blumen schwärmend. Hannover, Reinh. Braunschweig. Osnabrück, Höfferti Rhoden, t Ex. Herrnhut, Görlitz, slt.; Nisky, öfter. Schlesien, in allen Sandgegenden, bei Breslau hfg., Woche-, Glogau auf Sandboden auch in Gehölzen n. slt. Frankfurt, einz. auf sandigen, trockenen Stellen. Mom- bach, Viffelius. Pfalz (im Speyerer Wald). Eisass, 1 Ex. der Var. Signala B ., Gn. Augsburg, auf der Lechebene, slt. [fehlt aber im gedruckten Verz.]. Böhmen (einz. bei Beraun). Wien (Türkenschanze, Mödling, Marchfeld, Led.). Oberüsterreich (Ot- tensheim, n. hfg.). Wallis, Gn. Skandinavien (ii> Schonen u. Smaland, z. slt.). Lievland. Gouv. Moskau, slt. ln der Prov. Kasan u. bei Sarepta, slt.; Odessa, Krim, Ev. Lemberg. Ofen, auf Sand, n. slt. Britannien (auf Dünen im nördlichen England u. bei Edinburgh Niederlande. Belgien (z. gern, auf den Dünen v. Ostende u. en Campine). Paris. Dep. des Puy-de- Döme (Durtol). Tours, Led. Savoyen, 3, Piemont, 3, Ligurien, 3, Ebene, Alpen. Corsica, fl. — Baltimore, K. (nach seiner Sammlung). 76. Fatidica //. A. 4-5. Am südlichen Abhange der norischen, auf den ßotzener und Schweizer Alpen, oberhalb der Baumgrenze, hier und da nicht selten. Ausserdem auf den Alpen der Provence, in Dalmatien, Sildrussland (hier also in der Ebene) bis zum Altai. Heiligenblut, hinter dem Gasrade 2 Exx. in 8500' u. 7000' Höhe, bei Tage fliegend, N. Auf der Tirscher Alpe (einem Theil der Seisser Alpe), 6000', die 0 * 0 * stellenweise hfg. bei Tage fliegend, das kurzflügelige ? einz. u. slt. auf der Erde kriechend, St. Wengernalp, Engadin, Wullschl. Crassa. Praecox. 123 hi den Provv. an der untern Wolga u. im Gouv. Or. [Craisp der Fauna volgo- ural. ist allegirt], Ev. Xoct. Döp. der Niederalpen (bei Lärche, wenig verbr. u. nur an den höchsten Stellen, wie es scheint, Bell.). Dalmatien (Heydenreichii. Germar.}. — Altai. 77. Crassa //. ^ Im südlichen Theile des Gebiets und in der nordöstlichen Ebene zerstreut und sparsam, besonders auf Viehweiden und sandigen Stellen. In den mitteldeutschen Berggegenden und im Westen einer von Wismar nach der Pfalz gezogenen Linie wurde sie nirgends beobachtet. Sie ist von Spanien bis zum Altai, zwischen 60° und 37° n. B. (Petersburg— Andalusien) verbreitet. Die Polargrenze ist eine Nordwest- grenze : Pelcrsburg— Wismar — Paris. Pommern, Triepke. Wismar, 3 Exx. Frankfurt a. d. 0., slt. Birnbaum an d. Warthe, mehrmals; Berlin, auf dürren sandigen Gefilden einigemal v. Verbascum thapsiforme Anfang Aug. abgeklopft, Z. Nossen, mittelselten [?]. Breslau, auf Viehweiden an der Oder. Pfalz. Karlsruhe, s. slt. Stuttgart, slt. Gunzenhausen, T. Regensburg, s. slt. Böhmen, auf Rasenplätzen, z. slt. Brünn. Wien, mitten in der Stadt, im'Volksgarten , an den Bänken, Lei. ; einigemal in Gebirgsthälern der Ro- dauner Gegend gef., SI. Krain. Wallis, Stand, coli. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, s. slt. Odessa, Ev. Ofen. Paris. Döp. des Puy-de-D6me (Villars, la Baraque). Var. Lala bei Granada, Staud. Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, t, Sardinien, t, Ebene, Berge. Corsica, R. Rom, t Ex. in der Campagna, Z. Palermo, t Ex., M. — Altai. 78. Praecox Z/. 0. 1 — 2. In den nördlichen Ebenen sehr verbreitet und stellenweise häufig, im übrigen Gebiet nur zerstreut und spärlich; in den Oberrheingegenden, der Schweiz und den nördlichen Alpenländern überhaupt scheint sie zu fehlen. Die Raupe besonders auf Euphorbia cyparissias. Sie bewohnt Europa und Sibirien, von Irland bis Irkutzk, zwischen dem 57° und 46° n. B. (Lievland — Auvergne), welcher letztere ungefähr die Aequatorialgrenze bildet: Auvergne — Krain — Siebenbürgen — Odessa. Danzig, n. hfg.; Königsberg, Allenstein. Pommern, 1mal. Neustrelitz. Holstein (Sägeberg, Raupe im Flugsande). Hamburg, S. in 1. Lüneburg. Frankfurt a. d. 0., einz. Berlin, in m. J. n. slt. Kemberg, n. slt. Halle, s. slt. Hannover. Braunschweig, slt. ; Helmstedt. Göttingen, s. slt. Arolsen, Korbach u. Wildungen, s. slt. Weimar, s. einz. Osterland, slt. Leipzig, slt. Herrnhut, Görlitz, Lauban, Nisky, s. einz. Glogau, Raupe auf den Sanddünen des Oderbetts hier u. da n. slt. Breslau, an den sandigen, jährlich überschwemmten Oderufern s. hfg. Schreiberhau, nur tmal, in tiefem Fichtenwalde, etwa 2200' hoch gef. Münster, tmal. Barmen, l Ex. Frankfurt a. M. Auf der Mombaeher Heide (bei Mainz), n. slt., Mengelbier in-l. Pfalz. Franken, T. Stuttgart, slt. Augsburg, H. München, in den Isarauen s. slt. Prag, höchst slt. Wien, im Prater u. s. w. Krain (t Ex. auf dem Kouk bei Wippach), M. Lievland. Gouv. Moskau, slt. Lithauen, Odessa, slt , Ev. Galizien (in den Karpathen). Siebenbürgen. Ofen, Sand, n. slt. Britannien (v. Mittelengland bis Edin- 124 Poiygona. Linogrisea. bürg). Irland, Gn. Niederlande. Belgien, slt. (Ostende etc.). Westfrankreieli, Gn. Ddp. des Puy-de-Döme {1 Ex. bei Paslieres); auf den Dünen bei Boulogne s. m. n. slt., GuiU. — Gouv. Irkutzk, Ev. 19. Poiygona W. V. / 1— 3. Im nördlichsten und südlichsten Gebiet sehr zerstreut und meist sparsam; im Nordwesten einer Linie Danzig — Harz — Wiesbaden nicht beobachtet. Nach ihrem Vorkommen in den Alpen der Provence lasst sich schliessen, dass sie auch bei uns bis in die subalpine Region hinaufgeht. Sie ist von Paris bis zum Altai, zwischen 60° und 40° n. B. (Petersburg— Tokat) verbreitet. Die Polargrenze ist stark gegen Siidwest geneigt : Petersburg — Smaland — Harz — Paris. Preussen (Danzig, stellenweise zahlreich; Rastenburg, Königsberg; Allenstein, n. slt.). Harz, Hein. Weimar, seltner als früher. Naumburg, slt. Görlitz, slt. Schlesien, verbr., aber slt. (Breslau, Freiburg etc.; Schreiberhau, slt.). Wiesbaden, slt. Pfalz. Constanz, slt. Regensburg, Abends an Blumen gef., auch gezogen. Böhmen, z. slt. Brünn. Wien, im ganzen Gebirge, Led. Salzburg. Krain. Wallis, Gn. Skandinavien (in Schonen u. Smaland, z. slt ). Petersburg. I.iovland. Wolgagebiet (in der Prov. Kasan, den Uralvorbergen u. bei Sarepta). Siebenbürgen. Ofen, Ebene, slt. Paris. Ddp. des Puy-de-Döme. Ddp. der Niederalpen (bei Lärche, 1715 ni , n. s. slt., Bell.). Savoyen, 3, Piemont, 3 (Alpen), Berge Liguriens, 4. — Altai. To- kater Alpen. 44. Hiria D. 1. Linogrisea IV. V. («**) 1. Zerstreut in der südlichen Hälfte des Gebiets und an wenigen Punkten des nordöstlichen Tieflandes, fast überall selten. Sie bewohnt Mittel- und Südeuropa von Paris bis Siebenbürgen, zwischen 53%° und 40° n. B. (Slrelilz — Sardinien). Die nördlichsten Fundorte liegen demnach in der Nähe der Odermündung, wo die Polargrenze des Areals einen convexen Scheitel zu besitzen scheint: Lüttich — Strelitz — Siebenbürgen. Pommern, Triepke. Neustrelitz. Berlin, 1 lix., Kirchner erzog dort viele, Z. Aachen ? Oberhessen (mehrmals im llinterlande, 1 mal bei Friedberg, Raupe an Gartenprimeln). Frankfurt a. M., einz Wiesbaden, s. slt. Pfalz. Baden (I.ahr, Imal; Constanz). Stuttgart, slt. Schwabach, Fr. Augsburg, slt. Böhmen, stets slt. Brünn. Wien (in der Brühl, bei Mödling). Steiermark, Led. Krain. Botzen, St. Oftringen, slt. Fiume. Siebenbürgen. Ofen, slt. Lüttich, s. slt. Paris. Besangon. Dep. des Puy-de- D6me. Savoyen, 4, Piemont, 3, Ligurien, 3, Sardinien, 3, Ebene, Thälcr, Borge. Toscana, n. hfg. Neapel (2 Exx. bei Camaldoli u. Antignana, Z.). Fimbria. Janthina. Intorjeeta. 125 45. Tryphaena H. ( ,7 ). 1. Fimbria Ij. 0. I —2. Ueberall im Gebiet, bis in die montane Region, doch in den meisten Gegenden nicht häufig. Sie ist von den westlichsten Küsten Europas bis zum Kaukasus und Kleinasien, nördlich bis 56°, südlich bis 37° (Moskau — Andalusien) verbreitet. Selten ist F. bei Danzig, in Pommern, Strelitz, bei Hamburg, Frankfurt a. d. 0., Remberg, Mühlhausen, bei Schreiberhau, Trier, Regensburg, Salzburg; n. slt. bei Osterode, Halle, Breslau, Frankfurt a. M., Achafl'enburg, in Baden, bei Stuttgart. Skandinavien (Schonen, slt.). Insel Seeland, Bote. Gouv. Moskau (I'odolsk, Sser- puchow, slt.). Südrussland, Odessa u. Kaukasus, Ev. Galizien, einz. Siebenbürgen. Ofen, Ebene, n. slt. Britannien (nördlich bis Edinburg). Niederlande. Belgien, z. slt. Paris. Döpp. des Doubs u. Puy-de-Döme. Andalusien, Stand. Savoyen, 3, Piemont, 3, Ebene, Hügel, Thäler. Toscana, Sp. Sardinien, Stand. Messina, Z. — Amasia, im hohem Gebirge. 2. Janthina lf r . V. Mit Ausnahme der nordöstlichsten Provinzen, Pommern undPreussen, über das ganze Gebiet verbreitet und in den meisten Gegenden, doch in der Regel nur sparsam zu finden. Sie bewohnt Süd- und Mitteleuropa von Spanien bis Ungarn, zwischen 56° und 37° n. R. (Schottland — Andalusien). Die Polargrenze ist gegen Südost geneigt: Schottland—Wismar—Glogau — Ungarn. Wismar, einz. Holstein, (Ex. Hamburg, slt. Lüneburg. Frankfurt a. d. 0., slt. Berlin. Dessau, seltner. Halle, slt. Hannover, n. slt. Osterode, 1 mal. Pyrmont, einz., Sp. Mühlhausen, slt. Erfurt. Weimar, slt. Naumburg, slt. Osterland, slt. Leipzig, slt. llerrnhut, (mal. Schlesien (Breslau n. slt., bis Schreiberhau [fehlt aber bei Standf.]; Glogau, in feuchtem Gehölz als Raupe Imal n. slt.). Münster, gewöhnlich slt. Krefeld, meist slt. Barmen, einige Exx. Trier, slt. Frankfurt a. M. Wiesbaden, öfters. Itlsass, in feuchten Waldungen, z. slt. Pfalz. Baden (Heidelberg, Karlsruhe; Freiburg, lifg., mit Fimbria; Constanz). Stuttgart, slt. Regensburg, 1 mal, München, s. slt. Böhmen (( Ex. bei Neuhaus). Brünn. Wien (Mauer, Bisamberg). Oberösterreich (Ottensheim, slt.). Krain (1 Ex. bei Oberfeld, M.'. Oftringen, z. slt. Aarberg, slt., Roth. Fiume. I.ievland? [schwerlich]. Ofen, slt. Britannien, überall gern. Leiden, tmal. Belgien, slt. Paris. Depp, des Doubs u. Puy-de-Döme. Andalusien, Stand. Piemont (Turin, Pinerolo), 3. Florenz (Otto Sp. fand die Raupe auf Oleander u. erzog damit besonders grosse Exx.). Ajaccio, M. Pontinische Sümpfe, Catania, Z. Palermo, M. Spalato, Led. 3. Interjecta //. I| 1. An wenigen Punkten des westlichen Deutschlands, welche (nebst Fiume — wenn sie wirklich da vorkommt), die Ostgrenze ihres Verbreitungsbezirks bezeichnen, der nördlich bis 54° (York), südlich bis 42° (Gorsica) ausgedehnt ist. 126 Comes. Subsequa. Hannover, fi einh. Osnabrück, 1 Ex., Höffert. Münster (in den letzten Jahren wurden 6 Exx. gef.). Elberfeld, tmal. Soll bei Frankfurt a. M. u. Mainz gef. sein, K. Ballen (in der ganzen Umgebung Freiburgs am Gebirge hin, besonders hfg. in Litten- weiler, am Hirzberg u. Lorettoberg, mit Fimbria u. Janlhina vom Juli bis Sept.; auch bei Ottoschwanden). Fiume (bei Hraszt). Britannien (v. Plymouth bis York, an mehrern Orten hfg.). Niederlande (auf der Insel Walchern). Belgien, s. slt. (in der Campine). Paris. Baupe bei Chdteaudun hfg., Gn. Corsica (im Thale nach St. Antonio aus Hecken gescheucht, slt., M.). 4. Comes H. (Orbona F.) 0. 1 . Im Süden und Nordwesten des Gebiets fast überall, wenn auch meist nicht häufig, im Nordosten nur zerstreut und selten. Sie ist besonders itn westlichen Europa und um das Mitlelmeer häufig; der nördlichste Fundort ist Schweden (59°), der südlichste und westlichste die Canaren (30°), der östlichste Moskau und Syrien. Nach Sieboid bei Königsberg, S. fand sie nicht. Wismar, z. slt.; Strelitz. Berlin [fehlt bei Staudinger]. Dessau, seltner. Magdeburg, Staud. coli. Halle, slt. Hannover. Braunschweig, slt. ln den Thälern des Harzes, slt. Göttingen, n. hfg. Waldeck, z. slt. Mühlhausen, Langensalza, slt. Weimar, n. hfg. Naumburg, n. hfg. Zeitz, slt. Leipzig, n. hfg. Nossen, n. hfg. Bautzen, mehrmals. Glogau, slt. Breslau, tmal gef. Münster, n. slt.; Tecklenburg. Krefeld, slt. Elberfeld, slt. Aachen? Oberhessen (Grünberg, Hinterland, n. slt.). Trier, slt. Frankfurt a. M , n. slt. Wiesbaden, s. hfg. ; Wehen. Pfalz. Eisass. Baden, verbr. aber z. slt. Stuttgart, slt Aschaffenburg, slt. Kegensburg (bei Arlesberg). Prag, slt. Brünn. Wien. Salzburg, z. slt. Krain. Oft- riugen. Schöpfen, slt. Fiume. Skandinavien, bis 59°, z. slt. Gouv. Moskau (1 Ex. bei Sserpuchow). Südliche u. westliche Provv. Russlands, Odessa, Ev. Siebenbürgen. Ofen, gern. Britannien, überall hfg. Niederlande. Belgien, n. gern. Paris. DCpp. des Doubs u. Puy-de-Pöme, gern. Andalusien, Staud. Turin, 3, Genua, 3. Florenz, Raupe auf Oleander, mitJnn- thina, 0. Sp. Ajaccio, M. Sardinien, Staud. Agnano-See, Catania, Z. Türkei, AL — Beirut. Algerien, am Tonga-See. Im pariser Museum v. den Canarischen Inseln, K. 5. Subsequa W 7 . V. (Orbona Hufn.) ( 1S ) 0. 1—2. Geber das ganze Gebiet verbreitet, in der nordöstlichen Ebene fast überall, im übrigen Gebiet zerstreuter und zumal im Westen viel seltner als Comes. Bis zur montanen Region. Sie ist von England bis zum Iiimalaya verbreitet, in Europa zwischen 64 ("?Lappland) und 42° n. B. (Corsica). Sie fehlt bei Göttingen, Erfurt, Trier, in Würtemberg, bei Regeusburg, Augsburg, München, in Krain u. bei Schöpfen. Selten ist sie hei Halle, Hannover, Braunschweig, Krefeld, Mühlhausen, in der Oberlausitz, bei Nossen, am Harz (in den Thälern), in Waldeck (je 1 Ex. bei Arolsen u. Wildungen), bei Frankfurt a. M., Wiesbaden, bei Linz, Salzburg u. Oftringen; in Baden u. Böhmen seltner als Comes-, hfg. bei Danzig (stellenweise), in Pommern, bei Dessau, in Holstein (aber Boie ist nicht sicher, ob seine Art Subs. oder Comes ist 1), bei Wien, wenigstens in m. J. ln Schlesien auch bei Schreiberhau, slt. Fiume. Skandinavien (in Schonen u. Smaland n. slt., Wall. ; Lappland, Zelt.). Lievland. Wolgagebiet (um Menselinsk, nebst Consequa, s. bei Sarepta, s. slt. in der Prov. Kasan u. den Vorbergen des Urals); Lithauen, im Kaukasus n. slt., Ev. Siebenbürgen. Pronuba. Zelleri. Speciosa. 127 Ofen, slt. Britannien (im New-Forest u. Sherwood-Forest). Niederlande (Groningen). Belgien, s. slt. Paris. Depp, des Doubs u. I'uy-de-Döme, slt. Nordfrankreich, Gn. Corsica (bei Cavro aus Hecken gescheucht), M. — Amasia, im höhern Gebirge. Kaschmir u. Himalaya, v. Hügel. * 6. Pronuba Ij. 0. 1—3. Ueberall gemein, bis in die subalpine Region. Ueberhaupt in fast ganz Europa und dem gesammlen Mittelmeer- gebiet, südlich bis Syrien (35°). Die Polargrenze erreicht im Westen ihren nördlichsten Punkt in Island (63°) und neigt sich von da etwas gegen Siidosten : Island — Schweden, 61° — Moskau, 56°. Die Var. Innuba T. ebenso verbreitet. ln Schlesien bis aufs Hochgebirge, Wocke (Schreiberhau, hfg., Standf.). Ober- Engadin, am Fuss der Alpen, Pfaff. Island, I cf' nahe beim Geysir, Staud. Skandinavien, bis 6t 0 z. gern. Lievland. Gouv. Moskau, verbr., doch nirgends hfg. Am untern Don, bei Sarepta, Odessa, in der Krim, Ev. Galizien. Siebenbürgen. Ofen, gern. Britannien, überall hfg. Niederlande. Belgien, s. gern. Paris. DPpp. des Doubs u. Puy-de-Döme, überall gern. Andalusien, Staud. Savoyen, 1, Piemont, 1, Ligurien, 2, Sardinien, 2, Ebene, Alpen. Ajaccio, Palermo, M. Toscana. — Iberien, nebst Innuba, Kol. Amasia, im höhern Gebirge. Beirut, nebst Innuba, Algerien (1 mal bei Constantine). 46. Aplecta Hein. 1. Zelleri HS. (Sincera HS. Text.) (A.) 1b—2? Bisher nur in einigen Berggegenden des centralen Theils von Deutschland in Nadelwäldern einzeln und selten gefunden. Oberharz (am Oderteiche im Tannenwalde Mitte Juli tmal v. den Zweigen geklopft , Hein.). Erzgebirge, Staud. coli. Oberpfalz (t ? bei Vohenstrauss an einer Tanne, HS.}. 2. Speciosa //. 0? 1—3. Ais Bergfalter über die (alle?) Gebirge des Gebiets vom Harz bis zu den südlichsten Zweigen der Alpen verbreitet, wo die Art in der montanen und subalpinen Region stets einzeln und selten gefunden wird; als Bewohnerin der Ebene nur in Pommern beobachtet. Ausserdem in der Auvergne und, nach Slaudinger, in Lappland. Pommern, HS. (t mal bei Swinemünde, Werneburg). Oberharz (beim Oderteich im Tannen-[Fichten] wald Ende Juli auf moorigen Stellen im Grase 2mal gef.; Dahl hat nach Zinken’s Notizen die Puppe Ende Juli u. Anfang Aug. unter Moos an Tannenstöcken zwischen dem Torfhause u. Oderbrück gef., Hein.). Thüringen, HS. Schlesien (Altvater u. Grafschaft Glatz, am Schneeberge u. bei Keinerz, stets slt.). Vogesen, s. slt., Gn. Böhmen, Staud. coli. Grüner in Leipzig fing sie auf dem Nassfelde zwischen Gastein u. Böckstein, Sp. Hohenschwangau, tmal. Schweizer Alpen, Emmenthal, s. slt., Roth. Andermatt, t cf am Stamme einer Fichte des Bannwäldchens, 4600' hoch, Sp. Wallis, Staud. coli. 128 Occulta. Herbida. Lappland, Stand, coli. Dep. des Puy-de-D6me (Pierre-sur-haute, t Ex. in Fichtenwald). Die Var. Speciosa D. bei Chamouny, s. slt., Gn. Dieselbe im Ddp. der Niederalpen (1 Ex. am Stamme einer Lärche bei Lärche, Bell.). Savoyen (Chamouny), 5. 3. Occulta h. 0. 1—3. Ueber das ganze Gebiet verbreitet, im Norden auch in der Ebene, itn Süden fast nur im Gebirge, wo sie bis zur Baumgrenze hinaufgeht. Im Ganzen nicht häufig. Sie bewohnt Europa (zwischen 65° und 44° n. B.) und Nordasien in ihrer ganzen Längenausdehnung (England — Amur) und das arctische Nordamerika. Preussen, verbr., bei Danzig n. slt. Stettin, alljährlich. Wismar, allenthalben, aber slt.; Strelitz. Holstein. Hamburg. Lüneburg. Berlin. Dessau, 1mal. Halle, s. slt. Hannover, tmal. Harz, v. den Thälern bis zu 3000' Höhe, zuweilen hfg., Blauei, Sp. Arolsen, s. slt. Erfurt. Naumburg. Zeitz. Osterland (in der Leine bei Altenburg hfg., Wilde). Leipzig, slt. Schandau, Raupe im Gebirge auf sonnigen Plätzen in tiefer Waldung, besonders an Heidelbeeren, T. Oberlausitz, verbr. aber slt. Schlesien verbr., im Gebirge hfger, bis zur Baumgrenze. Elberfeld, (mal. Aachen, mehrmals. Wiesbaden, final. Baden, am Gebirge hin verbr., aber s. slt. (Karlsruhe, Freiburg, Constanz). Stuttgart u. Tübingen, slt. Augsburg, Raupe in lichten Waldschlägen im Mai auf Primeln, jung im Oct., oft s. hfg. Böhmen (einz. bei Asch u. Hohenelbe). Wien, s. slt. Steier, Linz, slt. Steiermark, Led. Zürich. Oftringen, slt. Alpen, n. slt., Both. Skandinavien, bis 65° n. slt. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, slt. Wolgagebiet (z. hfg. in Wäldern der Prov. Kasan, Baschkiriens u. der Vorberge des Urals). Lemberg. Britannien (nördlich bis Edinburgh Belgien, s. slt. (bei Huy u. im Luxemburgischen). Hügel v. Turin, 5, u. Umgebung v. Genua, 4. Toscana (nach T.’s Citat aus Rossi). — Altai. Amurland. Grönland, SchiOdte ; Labrador, Stand, coli, (in der Var. Implicata. Lef.). 4. Ilerbida W. V. 0. 4-3. Fast allenthalben im Gebiet, besonders in waldigen Gegenden, wo die Raupe an schattigen, etwas feuchten Stellen bis zur Baumgrenze hinauf gefunden wird — in manchen Gegenden und Jahren häufig, in andern selten. Sie ist von England bis zum Altai, zwischen 60° und 45° n. B. (Petersburg — Piemont) verbreitet; auch in Nordamerika heimisch. In den Verzz. v. Holstein, Frankfurt a. d. O., Dessau, Aachen, bei Stuttgart u. Regensburg fehlt sie. Selten ist sie bei Stettin, Mühlhausen, Nossen, Münster, Trier, in Baden, Böhmen, bei München u. Wien; häufiger bei Danzig, Wismar, Leipzig, Halle, Rhoden, Frankfurt a. M., Giessen, Augsburg, in Oberösterreich u. Bern. In Krain kommt sie noch vor; in Schlesien bis zur Baumgrenze (bei Schreiberhau z. slt.). Skandinavien (in Schonen, slt.). Insel Seeland, Boie. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, slt. Wolgagebiet (n. slt. in der Prov. Kasan, dem nördlichen Or., in den Uralvorbergen). Galizien. Siebenbürgen. Britannien (v. Plymouth bis zum See- Typioa. Coocimacula. Velula. 12Ö district, n. slt.). Niederlande. Belgien. Paris, n. slt., Gn. Dep. des Puy-de-Döme, Nord-u. Mittelfrankreich, Gn. Savoyen, 2, Piemont, 3, Hiigel, Tlüiler, Alpen. — Altai. Kino Var. in Nordamerika, Gn. ^’ 47. Naenia Steph. 1. Typica L,. 0. 1—2. Allenthalben, bis zur montanen Region, in einigen Gegenden selten, in den meisten ziemlich gemein. Raupe und Falter lieben feuchte, schattige Stellen. Ueberhaupt von den Westküsten Europas bis zum Altai, zwischen (10° und 37° (Schweden—Andalusien) verbreitet. Selten ist sie bei Aschaffenburg, Trier, Stuttgart, im Eisass, in Oberösterreich; auch bei Weimar, Naumburg, in Waldeck in der Regel sparsam. In Schlesien bis Schreiberhau hfg. .. Skandinavien, bis 60° n. slt. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, slt. Gouv. Kursk, Or., Wolgaprovinzen, Ev. Sarepta, Möschler. Galizien. Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Britannien, überall gern. Niederlande. Belgien, gern. Paris. Ddp. des Puy- de-D6me. Chamouny, 4, Turin, 3. Andalusien, Staud. — Altai. , " s *■ f t \ 48. Ammoconia Led. 1. Coeclmacula lf 7 . V. ^ 1—2. Itn Süden und Nordosten des Gebiets zerstreut und an den meisten Fundorten selten, nordwestlich einer von der Odermilndung zum Taunus (Pfalz) gezogenen Linie nicht beobachtet. Bis zur Bergregion. Sie ist von Paris bis zum Altai verbreitet, nördlich bis 61° (Schweden), südlich bis 44° (Ligurien). In England und Belgien fehlt sie, wie im nordwestlichen Deutschland, soll aber in Holland Vorkommen. Danzig, s. slt. Pommern. Frankfurt a. d. 0., slt., Vieweg. Berlin, Stand. Halle (Trothaer Werder, s. slt.). Nordhausen, Werneburg. Osterland, slt. Oberlausitz, slt. (Herrnhut, Bautzen, Nisky). Schlesien (Glogau, Raupe n. slt., besonders an Saxifraga granulata, Z.; Breslau slt., bis 2300' im Riesengebirge, s. slt., Woche ; bei Schreiberhau tmal in 16—1700' Höhe, Standf.). Frankfurt, Mainz, K. Wiesbaden, s. slt. Pfalz. Karlsruhe u. Dinglingen, slt. Stuttgart u. Tübingen, slt. Regensburg, slt. Augsburg,//. Böhmen, z. slt. Brünn. Wien, in Büschen. Linz u. Wels , slt. Kreis oh dem Wiener W. (Gresten). Krain. Zürich. Oftringen, slt. Wallis, Gn. Skandinavien, bis 61 °einz. Petersburg. Gouv. Moskau, slt. Wolgagebiet (s. slt. in den Vorbergen des Urals u. in der Prov. Kasan). Lemberg. Siebenbürgen. Ofen, kahles Steingebirge u. Thalwald, n. slt. Niederlande!?]. Paris. Döp. des Doubs (Besangon, s. slt., St. Vit). Ddp. des Puy-de-Dßme, an gleichen Orten mit Neglecta. Lyon, Staud. coli. Savoyen, 3, Hügel v. Turin, 3, Berge Liguriens, 4. — Altai. / 2. Vetula B. 1 . Sie erreicht bei Botzen die Polargrenze ihres über Italien und Südfrankreich ausgedehnten Verbreilungsbezirks. Von Stentz bei Botzen gef., Led . — Provence, hyerische Inseln, Gn. Florenz, RS. Speyer, Selnnetterlingsfauua. II. 9 130 Trimaoula. Scoriacea. Graminis. 49. Episema Led. 1. Trimacula U . I. ^1. In der südlichen Hälfte des Gebiets, bis 51° n. B., zerstreut und selten. Geberhaupt nur im südlichen Centraleuropa, von Frankreich bis Ungarn beobachtet, zwischen 51° und 43° n. B. (Weimar — Montpellier). Die Var. Tersa W. V. an denselben Orten, seltner. Weimar, nebst Tersa auch am Ettersberge in einer Baumschule gef. Puppen in mehrere Exx. gez. Sachsen, Stau d. coli. Wiesbaden, t Ex. im Thal nach Bibrich zu gef. Böhmen, slt. Wien, slt. (Mödling, auf dem Kalenderberge, meist an sterilen Plätzen; Raupe im Frühjahr an Anthericum, Muscari u. a. Zwiebelgewächsen, immer in der Erde, Led., Hornig; Tersa s. slt., T.). Oftringen, 1859 mehrere Exx. Wallis, Gn. Ofen, auf kahlem Steingebirge n. slt , nebst Tersa. Mittelfrankreich, Montpellier, Gn. Lyon, nebst Tersa, T. Nach Donzel bei Digne, Stand. Chamouny, 4, Hügel v. Turin, 4 . 2. Scoriacea E. ([T 71 ) 1. Nur im südöstlichen Theile Deutschlands (wo die Raupe mit der von Trimacula zusammen an Anthericum liliago lebt), zerstreut und seilen. Auch diese Art bewohnt das südlichere Centraleuropa von Frankreich bis Ungarn; der nördlichste Fundort ist Brünn, 49°, der südlichste Montpellier, 43°. Die Polargrenze scheint gegen Südwest geneigt, aber westlich von Wien zum südlichen Abhange der Alpen abgelenkt zu sein. Mühlhausen, s. slt., Schützenberg[??]. Brünn. Wien (bei Dornbach, slt., Lei.). Oberösterreich (bei Ottensheim). Krain. Ofen, auf kahlem Steingebirge, n. slt. Südfrankreich (bei Montpellier n. slt., Gn.). Italien, T. Piemont (bei Susa), 5. 50. Charaeas Steph. 1. Graminis L. 0. 1—3. Im Norden des Gebiets fast überall auf Wiesen, von der Tiefebene bis zur Baumgrenze, im Süden zerstreuter und fast nur im Gebirge; in vielen Gegenden selten, in manchen häufig, in den nördlichsten Provinzen zuweilen sogar in schädlicher Menge erscheinend. Sie ist von Irland bis zum Ural verbreitet, zwischen 70° und 45° n. B. (Finnmarken — Piemont); auch in Grönland und hier, wie in Island und den arctischen Ländern überhaupt, besonders gemein und nicht selten schädlich. In der nördlichen Hälfte des Gebiets überall, ausser bei Halle, Erfurt, Weimar, Naumburg, Zeitz u. Mühlhausen; hfg. in Holstein, in m. J. auch in Preussen (1859 bei Königsberg auf den Wiesen in verwüstender Menge, Hagen, Ent. Zeit. 1860), bei Wismar, auf dem Harz u. Riesengebirge; in den übrigen Gegenden sparsam. Die Fundorte südlich v. 50° sind: Wiesbaden. Taunus, K. Eisass (auf den höchsten Popularis. Cespilis. 131 Gipfeln der V r ogesen). Donauquellen, final; Constanz? Augsburg, auf sumpfigen Wiesen am Lech u. der Wertach, s. slt. Wien, auf Berg- u. Waldwiesen, slt., öfter auf den steirischen Gebirgswiesen. Linz, n. gern, Rossalpe, hfg., Mülllhal, N. Oberhalb lleiligeublut, Stand. Krain. Seisser Alpe, 5000', St. Zürich, amUto, slt. Oftringen, auf Bergwiesen, n. hfg. Ober-Engadin, überall, bis zur Baumgrenze, Meng. Auf Alpwiesen bei Zermatt, Struve (Regensb. Corr.-BL). Island, auf der ganzen Insel, wie es scheint, in m. J. in verheerender Menge. Durch ganz Schweden bis zum nördlichen Finnmarken immer gern., in Südschweden nur zuweilen zahlreich. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau. Finnland, Krim; in der Prov. Kasan u. den Vorbergen des Urals n. hfg., Ev. ln Lievland u. Kurland zuweilen verwüstend, Hagen 1. c. Britannien (v. Plymouth bis Edinburg). Irland, Gn. Niederlande. Lüttich, slt. Ardennen, Gn. Ddp. des Doubs (auf dem Larmont bei Pontarlier). Ddp. des Puy-de-Döme (s. hfg. auf allen Hochebenen des Mont-Dore, wo Nardus stricto wächst). Savoyen, 2, Piemont (Alpen, Thal v. Ala), 3. — Grönland, Zeit. Nach 0. Fabricius verzehrte die Raupe 1 778 bei Friedrichshaab alles Gras, T.). 51. Neuronia Led. 1. Popularis F. 0.1—2. Fast überall im Gebiet auf Wiesen und Grasplätzen der beiden unteren Regionen, in den meisten Gegenden sparsam, in einigen häufig, zuweilen (doch sehr selten) sogar schädlich. Sie bewohnt Mitteleuropa und Sibirien, von England bis zum Altai, zwischen 60° und 43° n. B. (Petersburg —Kaukasus). Nur die Verzz. v. Frankfurt a. d. O., Kemberg, Mühlhausen u. Zeitz haben sie nicht. Häufig findet sie sich, wenigstens zeitweise, bei Danzig, in Pommern, der Oberlausitz, bei Nossen, Münster, Salzburg; bei Augsburg erschien die Raupe 1833 auf ebenen, sumpfigen Wiesengründen in verwüstender Menge. Der höchste Fundort ist Schreiberhau (oder »Gebirgswiesen Sleiermarks«, Led.?). M. fand sie auch in Istrien (bei Castua 1 Ex.). Skandinavien (in Schonen, s. slt.). Insel Seeland, Bote. Petersburg. Lievland. Wolgagebiet (n. slt. in der Prov. Kasan u. an der untern Wolga). Galizien. Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Britannien (v. Brighton bis Edinburg, n. slt.). Niederlande (bei Groningen massenhaft). Belgien, slt. Paris. Depp, des Doubs u. Puy-de-Döme. Hügel v. Turin, Thal des Po, 4. — Südliche Vorberge des Altai, Ev. Im Kaukasus beim Dorfe Kasbek. 2. Cespitis ff 7 . V. O. 1—2. Auf Wiesen und Grasplätzen der meisten Gegenden, doch fast nirgends häufig; bis zur montanen Region. Sie ist über Mitteleuropa, von England bis zur Wolga, zwischen 57° und 44° n. B. (Lievland — Ligurien) verbreitet; nicht in Schweden. ln Holstein, bei Halle, Osterode, Mühlhausen, Erfurt, Krefeld, Elberfeld, Trier, in Baden u. bei München wurde sie noch nicht beobachtet. In den übrigen Gegenden meist slt., hfger nur bei Allenstein, Dessau, Braunschweig, in der schlesischen Ebene, bei Wien u. Linz. Bei Meran u. Krain (Wippach) kommt sie Vor. Bei Schreiberhau, slt. J Lievland. Provv. an der mittlern u. südlichen Wolga, Ev. Siebenbürgen. Ofen, slt. Britannien (v. Brighton bis York). Groningen. Döp. des Puy-de-Döme (Wald v. Royat). Savoyen, 3, Piemont, 3, Ligurien, 4 (alle Alpen). 9 13-2 Teslaeea. Nhkerlii. Hubelia. Virens 52. Apamea Led. 1. Testacea II'. V. 0.1. Fast allenthalben in der untern Region, auf Rasenplätzen, an Wegen u. s. w. (der Falter an Baumstämmen, die Raupe im Grase), in einigen Gegenden selten, in andern, besonders in der Ebene, häufig. Sie ist von England bis Russland, zwischen 56° und 42° n. B. (Schonen — Pyrenäen) verbreitet. Sie fohlt nur in denVerzz. v. Kemberg, Nossen, Oberbessen, Augsburg, Zürich u. Schüpfen. Mehr oder minder hfg. findet sie sich bei Wismar (besonders auf schwerem, fettem Boden), in Holstein, bei Göttingen, Leipzig, Münster, Breslau, Aschaffenburg u. Mühlhausen im Eisass; in den übrigen Gegenden n. hfg. oder sli. Skandinavien (in Schonen , s. slt.). Westliche Provv. Russlands, Ev. Sarepta, 1 sehr dunkles, scharf gezeichnetes Ex., Möschler. Lemberg. Siebenbürgen. Ofen, ebene AViesengegend, n. slt. Britannien (v. Plymouth bis Edinburg, an vielen Orten hfg.). Niederlande. Belgien, überall s. gern. Paris. Döpp. des Doubs u. Puy-de- Döme. Bei Gien u. in den östlichen Pyrenäen, (In. Savoyen, 3, Piemont, 3, Ligurien, 4, Thäler, Alpen. 2. Xickerlii Fr .? I. Nur in Böhmen und Frankreich einzeln gefunden. Prag, Ende Juli u. Anfang Aug. an Baumstämmen, höchst slt. — »Ich erhielt i }v. Pogge aus Frankreich«, HS. 53. Luperina Led. ? Rubella B. t "D? Angeblich in Wallis, sonst nur in Sudfrankreich beobachtet. Wallis, Stand, coli. Südfrankreich, Gn. Provence, Lyon, IIS. 1. Virens L. O. 1—2. ln den meisten Gegenden, im Osten des Gebiets überall, zerstreuter und sparsamer im Westen. Sie geht bis in die montane Region hinauf und liebt, wie es scheint, trockene Stellen, wo der Falter Abends an Blumen schwärmt, die Raupe unter Steinen zu finden ist. Sie bewohnt Mitteleuropa und Sibirien, von Frankreich bis zum Altai, zwischen 60° und 45° n. B. (Petersburg — Piemont); in England fehlt sie. In Holstein, Waldeck, bei Göttingen, Weimar, Münster, Krefeld, Elberfeld, München, Zürich u. Schüpfen wurde sie noch nicht gef. Z. hfg., oder doch nicht slt., bei Dessau; Halle, Glogau, Breslau, in Oberhessen r Böhmen, Oesterreich, bei Salzburg u. im Möllthal; in den übrigen Gegenden slt. Skandinavien (in Schonen u. Halland, slt ). Insel Seeland, Boie. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau. AVolgagebiet (z. slt. in der Prov. Kasan u. b. Sergiewsk, hfg. in den Ural vorbergen, bei Sarepta). Galizien. Siebenbürgen. Ofen, Ebene, n.slt- Zollikoferi. Nigra. Lululenta. 133 Niederlande (Groningen, Nordwijk). Belgien, s. slt. Dt'p. des Doubs, z. slt. (Brogille, St. Vit). Dep. des Puy-de-D6me (Wald v. Randanne). Savoyen, 2, l'iemont, 4 (Cha- niouny, Alpen). — Altai. ? Zollikoferi Fr. | 1a. Wenn sich das Vorkommen bei Berlin bestätigt, würde der seltene Falter hier die Westgrenze seines bis zum Ural ausgedehnten Verbreitungsbezirks erreichen. »Es soll mit Gewissheit tmal 1 Paar bei Berlin gef. sein«, Staud. in l. Wolgagebiet (s. slt. in den Vorbergen des Urals u. bei Sarepta). V. Kindermann in Ungarn entdeckt, HS. 54, Aporophyla Led. 1. \igra Ilaw. (Aelhiops 0.) i| ? 1. ln Süddeutschland und der nordöstlichen Ebene, nördlich bis Frankfurt a. d. 0., sehr zerstreut und selten. Sonst nur im westlichen Europa, so dass die Fundorte in Deutschland die Oslgrenze des bekannten Verbreitungsbezirks bezeichnen (Frankfurt— Melnik — Krain). Die Polargrenze erreicht in England 55°, der südlichste Fundort ist Andalusien, 37°. Koch’s Angabe des Vorkommens in Australien steht so isolirt, dass sie der Bestätigung bedarf. Frankfurt a. d. 0., slt. Neubrück (bei Frankfurt a. d. 0.), Imal gez., Wern. Dessau, s. slt. Sachsen, Staud. coli. Oberlausitz (t Ex. bei Nisky). Frankfurt a. M. u. Mainz, in wenigen Exx. gef. , K. Wehen (bei Wiesbaden), aus einer Anfang Juni auf dem Hallberg unter niedern Ptlanzen erwachsen gef. Raupe gez. , Schmett. Anfang Sept. Pfalz (bei Zweibrücken). Freiburg u. Karlsruhe, einz. Anspach, Staud. coli. Augsburg, tmal am Lcchufer. Böhmen (mehrere Exx. im Park zu Liboch nächst Melnik im Spätherbst gef.). Krain. Fiume, Led. Britannien (v. Plymouth bis zum Seedistrict hier u. da). In Frankreich n. s. slt., Gn. Paris. Döp. des Puy-de-D6me,' an gleichen Localitäten wie Lutulenla. Andalusien, Stand. Hügel v. Turin, 5, Cagliari, 4. Florenz, T. Corsica, R. Palermo, 2 Raupen auf Asphodelus, M. — »Erhielt ich aus Australien, wo sie nicht gerade slt. ist«, K. 2. Lutulenta tt r . V. 0. 1—2. Zerstreut durch das ganze Gebiet, fast überall seilen; bis zur montanen Region. Ueberhaupt von England bis Siebenbürgen (Russland"?) zwischen 55° (60°? Petersburg) und 43° (Seedistrict — Pyrenäen) verbreitet. Danzig, Imal. Stettin, slt. Neustrelitz. Lüneburg (Var. Luneburgensis Fr.). Berlin, Staud. Osterode, einz. in den Vorbergen des Harzes. Waldeck (in der Gegend v. Korbach, einz.). Mühlhausen, mehrmals gez. Leipzig, tmal gez. Breslau, s. slt.; Schreiberhau, tmal. Krefeld u. Uerdingen, n. slt. Aachen, t Ex. Frankfurt a. M., slt. Freiburg, tmal; Karlsruhe Regensburg, einigemal. Augsburg, 2 Exx. am Ufer des Lechs in hohem Schilfgrase gef. Wien (bei Dörnbach an Planken), Led. Langnau im Emmenthal, s. slt., Roth. Oftringen. 134 Matura. Prospicua. Petersburg V Siebenbürgen. Ofen, slt. Britannien (v. Brighton bis zum Seedistrict hier u. da). Frankreich, n. s. slt. (Var. Lutul. H . 159 iri Südfrankreich, Var. Sedi B. in Mittel- u. Südfrankreich, Gn.). Paris. Döp. des Puy-de-Döme (Clermont, Thiers etc.). HS. erhielt Luneburgensis v. Kef. als Sedi aus den Pyrenäen. Piemont (Wald v. Stu- pinigi), 4, Ligurien (Meeralpen), 4 . Anm. Epunda lichenea H. ■wird von Bremi (unter dem Namen Viridicincla ) als bei Zürich vorkommend angeführt. Sie ist sonst nur als Bewohnerin des südlichen Englands, des westlichen u. südlichen Frankreichs, Corsicas und Siciliens bekannt. Da Bremi’s Angaben nicht unbedingt zuverlässig sind, so nehmen wir Anstand, ihr bis zur anderweitigen Bestätigung das Bürgerrecht zuzugestehn. 55. Cerigo B. I. Matura Hufn. (Cytherea F., Texta E.) O. 1. Zerstreut durch das Gebiet; wohl in den meisten Gegenden, besonders in Norddeutschland, zu finden, doch fast nirgends häufig. Ueberhaupt nur in Mitteleuropa zwischen 56° (V Schweden) und 45° (Turin) n. B., England im Westen und Odessa im Osten beobachtet. Preussen (bei Danzig n. slt.; Willenberg). Stettin, in m. J. hfg. (besonders auf dem Kirchhofe an Grabsteinen). Stargard, Wilde. Wismar z. slt., auf Sandboden; Neustrelitz. Hamburg, S. in lit. Lüneburg. Frankfurt a. d. 0., einz. Berlin. Braunschweig, slt. Osterode, in den Vorbergen des Harzes. Göttingen, n. hfg. Waldeck, überall, aber slt., an Baumstämmen, 1 o* auch einmal bei Tage an einem grasreichen Bergabbange fliegend. Erfurt, z. slt. Weimar, einz. Schlesien (Raupe bei Trebnitz zahlreich gef., Woche; Glogau, n. s. slt.). Münster, slt. Aachen, slt. Giessen. Frankfurt a. M. Wiesbaden, n. s. slt.; Wehen. Pfalz. Eisass, in Waldungen der Ebene. Karlsruhe. Stuttgart u. Tübingen, slt. Augsburg, in Wäldern, s. einz. Aschaffen- burg, slt. Böhmen, einz. Wien (Donauauen, Mödling). Oftringen, slt. Schweden, slt., Zelt. (Wall, kam sie nicht vor). Odessa, Ev. Siebenbürgen. Ofen, slt. Britannien (v. Brighton bis zum Seedistrict, an vielen Orten). Niederlande. Belgien, s. slt. Paris. Besanfon, s. slt. Dep. des Puy-de-Döme, verbreitet. Savoyen, 4, Turin, 4. 56. Polyphaenis B. 1. Prospicua //. ^ 1. An wenigen Punkten des südwestlichen Gebiets, nördlich bis Aachen, und bei Wien stets einzeln und selten beobachtet. Die Raupe auf Liguster und Loniceren. Ueberhaupt im südlichem Europa, von Frankreich im Westen bis Siebenbürgen im Osten. Die Polargrenze erreicht bei Aachen, 51°, ihren nördlichsten Punkt und scheint eine, wenig gegen Sudost geneigte Nordgrenze zu sein : Westfrankreich — (Aachen — Wien) Ungarn. Bei Aachen v. Baumhauer gef. Nassau (bei Ems erzogen). Bei Darmstadt v. Scriba gef., T. Pfalz, Linz. Freiburg, Imalgef. Wien (bei Baden, T. ; in Eichenwäldern, M. ; Led. fand sie nicht). Zürich [? Myth. consptcua Bremi 1. Aarberg, in Gebüschen, s. slt., Bolh. Fiume (bei Portorü). Oleagina. Jaspidca. Oxyacanthae. 135 Siebenbürgen. Ofen, Thalwald, n. slt. Ddp. des Doubs (Gehölz v. Pagney). Ddp. des Puy-de-Döme (1 Ex. bei Puy-Guiliaume). Im Ddp. der Lozöre stellenweise hfg., Guill. Sericina in Mittel- u. Westfrankreich, Dalmatien, nie hfg. ; Var. Prospicua in Ungarn, Deutschland, Gn. Dalmatien, Italien, T. 57. Valeria Ger mar. 1. Oleagina W. V. 0. 1. In SUddeutschland zerstreut, hier und da nicht selten, in Norddeutschland nur an wenigen Punkten als einzelne Seltenheit gefunden. Die Raupe auf Prunus spinosa, besonders an alten Büschen. Sie ist Uber Mitteleuropa weit verbreitet, von Schottland bis Moskau zwischen 56° und 45° n. B. (Schonen — Piemont), aber nur hier und da beobachtet und nördlich von 50° überall selten. Hamburg (bei Eppendorf, slt.). Dessau (bei Oranienbaum einz. gef.). Mühlhausen, s. slt. gez. Schlesien, »soll bei Freiburg gez. sein, ich sah noch kein schlesisches Ex.«, Woche. Oberhessen (beiGrünberg). Wiesbaden, einz., n. s. slt. Kreuznach, Mengelbier i. 1. Pfalz. Karlsruhe. Stuttgart, hfg., Tübingen, slt. Regensburg, am Wege nach dem Tegernheimer Keller u. an den Winzerbergen. Brünn. Wien, in allen Gebirgsgegenden, wo alte Schlehen. Krain. Botzen, St. Fiume, einz. Skandinavien (in Schonen s. slt.). Gouv. Moskau (bei Wereja, slt.). Lemberg, I Ex. Siebenbürgen. Ofen, Thalwald, n. slt. Britannien (t Ex. im J. 1800 bei Fish- guard in Pembrokeshire). Niederlande [nach 1 Angabe]. Piemont, 3, Ebene, Hügel. 2. Jaspidca Donzel. ....? 1. Bis jetzt nur an der Saale und in Frankreich beobachtet. Die Raupe an Schlehen. Jena, Schreiner. Naumburg, s. slt. Döp. des Puy-de-D6me (bei Thiers an Schlehenhecken, n. s. slt.). Lyon, Besannen, slt., Gn. [ln Bruand’s Catal. nicht erwähnt]. 58. Miselia Gn. 1. Oxyacaiithae Za. 0. 1—2. Ueberall im Gebiet an Weissdorn, Schlehen und Obstbäumen bis in die montane Region hinauf, in den meisten Gegenden nicht selten. Ueberhaupt im grössten Theile Europas : von England bis zur Wolga, zwischen 59° und 42° n. B. (Schweden — Gorsica) heimisch. Selten ist sie nur bei Frankfurt a. d. 0., Halle, Münster, Krefeld, im Eisass u. in Böhmen. Die höchsten Fundorte sind Klausthal und Schreiberhau (hfg.). Skandinavien, bis 39°, slt. Lievland. Gouv. Moskau, überall. In der Prov. Kasan z. slt. ; Lithauen, Ev. Galizien. Siebenbürgen. Ofen. Britannien, überall gern. Niederlande. Belgien, z. slt. Paris. Däpp. des Doubs u Puy-de-D6me. Savoyen, 3, Hügel v. Turin, 2, Berge Liguriens, 3. Corsica, ft. I 136 Bimaculosa. Culta. Apiilina. 2. JBimaculosa L. 0 oder 1. Sehr zerstreut durch das Gebiet und auch wo sie vorkomnil selten. Die Raupe an Ulmus campestris, bei Tage in den Rindenspalten sitzend. Ueberhaupt in Mitteleuropa , von England bis Galizien, nördlich bis Lüneburg (53° — oder Lievland?), südlich bis 44° (Sudfrankreich) verbreitet. Ob unsere nördlichsten Küstenprovinzen noch in ihren Verbreitungsbezirk fallen, ist zweifelhaft. Lüneburg. Berlin, s. slt., Stand. Dessau, slt. Halle (Wörmlitz, slt.}. Osterland, slt. Schlesien (Wocke fing sie einst zahlreich bei Liegnitz). Karlsruhe (im Durlacher Walde). Regensburg, in den Promenaden, slt. Augsburg, H. Böhmen (1 Ex. bei Hohenelbe). Brünn. Wien (Prater, Donauauen). Steier, slt. Krain. Lievland? Galizien (t Ex. bei Kalusz an der Lomnika). Oedenhurg, Anker. Britannien (1815 1 mal bei Bristol gef.). Mittel- u. Südfrankreich, Italien, Gn. Montpellier, Stand, coli. Chambery, 3, Turin, 2. 59. Chariptera Gn. I. Culta W. V. (^) 1. Zerstreut in der südlichen Hälfte des Gebiets und hier und da im östlichem Theile von Mitteldeutschland, nördlich bis Wolfenbültel (32°), überall sparsam. Die Raupe auf Crataegus und Prunus- Arten. Sie bewohnt Mitteleuropa, von Frankreich bis Siebenbürgen und Galizien, zwischen 57° und 45° n. R. (Schweden — Piemont). Das Vorkommen in Schweden steht vereinzelt, nördlich von 52° wurde Culta sonst nirgends beobachtet. Wolfenbüttel, Imalgef. Mühlhausen, s. slt., gez. Weimar, einz. Jena, Schlenzig. Naumburg, einz. Zeitz, s. slt. Glogau, Imal bei der Stadt. Soll bei Freiburg in Schlesien gezogen sein, Wocke. Trier, äusserst slt. Frankfurt a. M. Wiesbaden, s. slt., Raupe an Zwetschenbäumen. Pfalz. Baden (einz. bei Freiburg, Dinglingen u. Karlsruhe). Würtemberg, slt., auch im Kocher-u. Jaxtthale. Aschafienburg, einz. liffenheim u. Marktbreit in Franken, Fr. Regensburg, slt. Böhmen, s. slt. Brünn. Gebirge um Wien, Led. Steier u. Ottensheim, slt. Steiermark, Stand, coli. Salzburg. Oftringen, s. slt. Fiume, an Felsen. Skandinavien (Schonen u. Hailand, slt.; in Schonen v. Wall, selbst gef.). Lemberg, t Ex. Siebenbürgen. Ofen, in der Ebene, n. slt. Mittelfrankreich, Gn. Be- sanfon. Döp. des Puy-de-D6me, tmal. Lyon, Staud. coli. Piemont, 5 (1 Ex. b. Ivrea). 60. Dichonia Led. 1. Apiilina £i. 0. I—2. Ueberall im Gebiet, wo es Eichen gibt, und in den meisten Gegenden nicht selten. Bisher nur in Europa gefunden, hier aber von England bis zur Wolga und von 60° bis 43° n. B. (Petersburg—Toscana, vielleicht bis Sardinien, 10°) verbreitet. Aeruginea. Convergens. I’rolca. 137 Selten nur in Pommern, bei Aachen, Griinberg, Nossen, im Eisass u. bei Frankfurt a. M. In Schlesien noch bei Schreiberhau, hier aber slt. Blauel fand sie 4 mal in 2800 bis 3000' Höhe am Bruchberge im Harz. Skandinavien (einz. in Westgothland). Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, verbr. aber slt. Südliche Provv. am Don u. der Wolga, Ev. Galizien, t Ex. Siebenbürgen. Ofen, gern. Britannien, überall hfg. Niederlande. Belgien, slt. Paris. Depp, des Doubs u. Puy-de-Döme. Savoyen, 4, Piemont, 3, Ligurien, 4, Ebene, Hügel. Toscana. Nach Keitel in Sardinien, Stand. 2. Aeruginea //. ^ \. Im südöstlichen Theile des Gebiets, nördlich bis Brünn (schwerlich im Osterlande), westlich bis Augsburg, zerstreut und sparsam. Die Raupe auf Eichen. Sie wurde bisher nur zwischen 50° und 43° n. B- (Lemberg — Toscana), der Dauphine im Westen und Siebenbürgen im Osten beobachtet. Die Polargrenze ist etwas gegen Südwest geneigt: Lemberg—Brünn — Augsburg — Dauphine. Osterland [?]. Augsburg (nur bei Strassberg, in lichten Waldschlägen, s. einz.). Brünn. Wien, Raupe auf Eichbüschen an sonnigen Stellen, Led. Krain. Botzen, St. Lemberg, i Ex. Siebenbürgen. Ofen, Bergwald, n. slt. Alpen der Dauphine, Gn. Toscana (Florenz, T. ; Gragnone, O. Sp.). 3. Convergens IV. V. ~ 1 . Im südlichen und mittlern Gebiet, nördlich bis Leipzig und Arolsen, sparsam und nicht überall; an Eichen. Ueberhaupt nur in Mitteleuropa zwischen 51*/«° und ^5° (Arolsen — Piemont), Frankreich im Westen und Siebenbürgen im Osten sicher beobachtet. Die Angaben : Holland und Ostseeprovinzen bedürfen der Bestätigung. Arolsen u. Wildungen, slt. Jena, Schreiner. Zeitz, tmal. Leipzig, slt. Schlesien, im Vorgebirge u. um Breslau, n. hfg. Frankfurt a. M., n. slt., Taunus, K. Wiesbaden, slt. Pfalz. Constanz, slt. Stuttgart, z. slt. Augsburg, Raupe einz. auf Eichen, oft in den Rindenfurchen. Regensburg, z. slt. München, slt. Böhmen, in m. J. hfg. Brünn. Wien. Kreis ob d. Wiener W. Salzburg. Krain. Zürich. Oftringen, slt. Baltische Provv. Russlands, Ev. [?]. Siebenbürgen. Ofen, Bergwald, n. slt. Niederlande [?]. Nord- u. Mittelfrankreich, weniger verbr. als Protea, gern, bei Mans, Gn. Döp. des Puy-de-D6me, stellenweise n. slt. Piemont (Thal v. Sesia), 5. 61. Dryobota Led. 1. Protea II . I . O. i— 2. Mit der Eiche über das ganze Gebiet verbreitet und fast überall, in einigen Gegenden und Jahren ziemlich häufig, in andern selten zu finden. Ueberhaupt in ganz Mittel- und Südeuropa, zwischen 57° und 37° (Lievland — Andalusien), Moskau im Osten und Spanien im Westen, heimisch. 138 Monochrom«, lioboris. Fo\ea. Nur bei Mühlhausen, Trier, Freiburg u. Zürich wurde sie bisher nicht bemerkt; häufig ist sie, wenigstens in m. J., bei Wismar, Stettin, Nossen, in Waldeck, bei Osterode, in Schlesien, Böhmen, bei München u. a. 0. ; selten bei Münster, Krefeld, Danzig, Wiesbaden, Halle, Kemberg, in der nördlichen Schweiz. Bei Schreiberhau ist die Raupe bisweilen s. hfg. Skandinavien (in Schonen u. Blekingen, z. slt.). Lievland. Gouv. Moskau (bei Podolsk). Lithauen, Ev. Lemberg. Siebenbürgen. Ofen, gern. Britannien, überall gern. Niederlande; bei Groningen massenhaft. Belgien, slt. Paris. D6p. des Doubs, gern. Dep. des Puy-de-Döme. Granada, Staud. Savoyen (Chamouny), 5, u. Piemont (Thal v. Gressoney), 5. Corsica, R. Sardinien, Slaud. coli. , 2. Monochrom» /£. (Distans II.) 1. Nur im Sudosten des Gebiets, nördlich bis Böhmen, westlich bis Salzburg und Botzen, hier und da beobachtet. Die Raupe auf Eichen. Sie ist Uber ganz Sudeuropa, von Andalusien bis Siebenbürgen und Kreta (35°) verbreitet. Ihre Polargrenze erreicht in Böhmen (50°?) die höchste Breite und scheint von da stark gegen Sudwest geneigt zu sein: Böhmen — Salzburg — Botzen — Provence. Böhmen, in Eichwäldern unter abgefallenem l.auhe, slt. Wien, in den Gebirgen. Salzburg. Botzen, St. Siebenbürgen. Ofen, slt. Provence, gern., Gn. Andalusien, Staud. Piemont, 4, Ligurien, 4 (an beiden Abhängen der Meeralpen). Corsica, R. Sardinien, Slaud. Dalmatien, St. Im pariser Museum aus Kreta, K. 3. Roboris B. ^ 1. Aus dem südlichen Europa bis Bolzen verbreitet. Die Polargrenze des von Westfrankreich bis Ungarn ausgedehnten Verbreitungsbezirks überschreitet in Frankreich den 48. Breitengrad, neigt sich dann gegen den Südabhang der Alpen und erhebt sich in Ungarn wieder — wenn das Vorkommen bei Ofen sicher ist. Andernfalls würde sie eine Ostnordostgrenze sein: Chäteaudun—Botzen — Dalmatien (Ofen?). Botzen, an Eichen, St. Ofen, Bergwald, slt. Mittel-, West- u. Südfrankreich (bei Chäteaudun hfg.; Pornic, Loire infür.), Gn. Döp. des Puy-de-D6me. Dalmatien, St. 62. Thecophora Led. 1. Fovea T. ^ Bisher nur in Ungarn und von da westlich bis zur Küste des adriatischen Meeres beobachtet, überall selten. Die Raupe nach Treitschke auf niedern Eichenbüschen. Krain. Ofen, Bergwald, slt. Fiinfkirchcn, Fiume, Led. Scrpcnlina. Polymita. Flavicincla. 63. Polia Led. 13» 1. Serpentina T. |T" 1. Aus dem südöstlichen Europa bisKrain (Böhmen?) verbreitet, selten. »Die Prager behaupten das Vorkommen bei Prag« Led. [fehlt aber in Nickerl s Verz.]. Istrien, Krain, HS. Fiume, T. Italien, HS. Dalmatien, slt., Gn. 2. Polymita JL. |l 1. In den nördlichen Küstenländern, westlich bis zum 27. Meridian, am Harz und im südöstlichen Gebiet, zerstreut und sparsam. Ueberhaupt nur in einem Theile Cenlraleuropas gefunden : zwischen 61° und 46° n. B. (Schweden — Botzen), Siebenbürgen im Osten und der Elbmündung im Westen. Danzig, zieml. zahlreich. Pommern. Wismar, verbr. aber z. slt., nie in Wäldern beobachtet; Strelitz. Plön in Holstein u. Hamburg, Bote. Altona, s. slt. Lüneburg. Hannover, lieinh. Am Oberharz u. bei Blankenburg, slt., Hein. Briinn. Wien (bei Mauer u. im Helenenthal bei Baden, M. ; Mödling, Led.). Kreis ob d. Wiener W. (bei Lunz). Krain. Botzen, St. Skandinavien, bis zum 6t 0 hier und da ; soll auch in Dalekarlien Vorkommen ; Var. b. Zeit, aus Lappland habe ich niemals gesehn, Zett. vermuthet selbst, dass sie eine besondere Art sei, Wall. Seeland, Bote. Siebenbürgen. Ofen, ebene Wiesengegend. 3. Flavicincta W. V. 0. 1. Im südlichen Gebiet fast überall, im Norden, besonders im Nordosten nur zerstreut (in Preussen und Schlesien noch nicht beobachtet) ; an Mauern und Felsen, wie die Verwandten, wohl bis in die montane Region, nirgends häufig. Der Falter ist über Mittel- und Südeuropa, zwischen 59° und 37° n. B. (Schweden — Andalusien), von England und Spanien bis Moskau verbreitet. Pommern (bei Stargard, Wilde.). Mecklenburg (Wismar, slt.; Sülze). Hamburg, Boie. Lüneburg. Dessau, in m. J. n. slt. Hannover. Wolfenbüttel, s. slt. Osterode, einigemal. Göttingen. Arolsen u. Rhoden, sparsam, die Raupe an Campanula rapvn- culus u. Chelidonium majus. Mühlhausen, oft. Weimar, n. hfg. Leipzig, n. slt. Nossen, massig slt. Zittau. Teklenburg. Krefeld, z. hfg. Aachen. Grünberg, Giessen, einz. Trier, n. hfg. Frankfurt a. M., n. hfg. Wiesbaden, s. slt.; Wehen. Pfalz. Karlsruhe u. Freiburg, slt. Eisass, bis 500“, z. slt. Stuttgart, slt., Tübingen u. Reutlingen, n. slt. Aschaffenburg, n. slt. Regensburg, n. slt. Augsburg, einz. München, s. slt. Böhmen, nie häufig. Brünn. W 7 ien. Linz, Steier etc., slt. Salzburg, n. hfg. Krain. Zürich. Oftringen, n. hfg. Schweizer Alpen, slt., Roth. Skandinavien, bis 59°, slt. Lievland. Gouv. Moskau, verbr. aber s. slt. Galizien (t Ex. in den Karpathen). Siebenbürgen. Britannien, nördlich bis Darlington, an vielen Orten. Niederlande (Groningen, Leiden). Belgien, n. hfg. Paris. Besanfon, n. slt. Düp. des Puy-de-D6me. Andalusien, Staud. Savoyen, 3, Hügel v. Turin, 3, Berge Liguriens, 3 Corsica, R. Die Var. Calvescens B. in Sicilien, Gn. 140 Ruficinctu. Xanthomista. Canescens. Smla. 4. Riificincta //. ^ 1. In der Schweiz und im südlichen Tirol, sparsam. Ueberhaupt in Südeuropa und im Orient, von Frankreich bis Südrussland und Amasia, zwischen 477 2 ° und 36°n.B. (Oftringen — Rhodus} verbreitet. Meran, Staud. coli. Botzen, Led. Oftringen, slt., nur an sehr warmen, felsigen Abhängen ; die Raupe besonders auf Asplenium ruta muraria, frisst aber auch einige Hieracien u. die Biüthen u. Früchte v. Siieneen, besonders Sil. nutans; W. fand im Januar 1861 ein verflogenes Ex. des Schmett. in einer Mauerspalte. Wallis, Led. Fiume. Die Var. Mucida B. in Südrussland, Gn. Siebenbürgen (bei Nagyäg, n. lifg., St.). Besanfon, z. slt. Savoyen, 4, Hügel v. Turin u. Susa, 4. Palermo, M. — Smyrna u. Rhodus, Led. Amasia. 5. Xanthoniista II. (Nigrocincla T.) ^ \ —3. Zerstreut in der südlichen Hälfte des Gebiets, nördlich bis Bautzen und Weilburg, an felsigen Stellen, bis in die subalpine Region, sparsam; Sonst nur im südlichen Theil Centraleuropas, von Frankreich bis Ungarn beobachtet. Die nördlichsten Fundorte liegen in Deutschland, in der Nähe des 51° n. B., die südlichsten an der französischen Südküste (43°—44°). Oberlausitz (Bautzen, slt. ; auf dem Oybin bei Zittau, 1597', Quadersandstein). Schreiberhau im Riesengebirge, slt. Nassau (Hadamar; Raupe an den Felsen des Weilwegs bei Weilburg). Kastei in der Oberpfalz u. Etterzhausen bei Regensburg, HS. Asch in Böhmen, n. slt. Wien (Felsen zwischen Mödling u. Baden, T .; Led. fand die Raupe nur final bei Gumpoldskirchen). Salzburg, n. hfg. Oftringen, n. hfg., auch die Var. Nivescens Staud. St. Moritz im Engadin, Meng. Wallis, HS. Schweizer Alpen, n. slt., Roth. Ofen, auf kahlem Steingebirge, n. slt. Besanfon, slt.; in Burgund, bei Nuits z. hfg. , die Raupe besonders auf Plantago lanceolata, Bruand. Dep. des Puy-de-D6me. Südfrankreich, in unzähligen Varr., Gn. Marseille, Montpellier, Staud. coli. Savoyen, 3, Piemont, 4, Ligurien, 4, Thäler, Alpen. ? Canescens D. ^ 1. Ob die besonders im Mittelmeergebiel — von Spanien bis Rhodus — heimische, doch auch in Mittelfrankreich vorkommende Art wirklich in Deutschland (Steiermark) gefunden wurde? Steiermark, Staud. coli. Besanfon. Ddp. des Puy-de-Döme, s. slt. Montpellier, Staud. coli. Mittelfrankreich, z. slt.; Var. Pumicosa H. aufSicilien, Asphodeli R. auf Corsica, Gn. Malaga, Staud. coli. Toscana (bei Gragnone im Sept. v. Kastanien geklopft, 0. Sp.). Asphodeli überall auf Sardinien, 2. — Rhodus, Led. 6. Suda II. A. Nur in Wallis beobachtet. Wallis, Raupe auf Galium, Gn., HS. Chi. Caesia. Luteocincta. Filigramma. 141 7. Chi E. 0. 1—2 (3 V). In der südlichen Iliilfle des Gebiets überall, besonders in Gebirgsgegenden ; im Norden seltner und in mehrern Gegenden noch nicht gefunden. Bis zur obern Grenze der montanen Region. Sie ist von England bis zum Altai, zwischen 60° und 14° n. B. (Petersburg— Toscana) verbreitet. Preussen, verbr., bei Danzig slt. Pommern, n. slt. Strelitz. Hamburg. Lüneburg. Frankfurt a. d. 0. Berlin. Kemberg, in Wäldern u. Gärten, slt. Hannover. Am Harzrande, Harzburg, 1800', in m. J. n. slt. Göttingen, s. slt. Mühlhausen, s. slt. Erfurt. Weimar, s. einz. Thüringer Wald (1 Raupe bei Liebenstein in 2000' Höhe, Sp.). Naumburg, slt. Leipzig, nur f mal. Nossen, etwas slt. Oberlausitz, verbr. u. n. slt. Schlesien (bei Breslau u. Glogau slt., im Gebirge z. hfg., bis 2300'). Krefeld, slt. Aachen, slt. Siebengebirge, Weymer. Trier, n. hfg. Oberhessen, überall, auch im Hinterlande, gewöhnlich, ln der südlichen Hälfte des Gebiets findet sich Chi allenthalben, wenn auch im Ganzen nicht häufig. Skandinavien, bis 59°, slt. Seeland, Boie. Petersburg. Lievland. Gouv Moskau, z. slt. Wolgagebiet (z. slt. in den Provv. Kasan u. Oe.). Siebenbürgen. Ofen, Waldungen, n. slt. Britannien, nördlich bis Edinburg. Belgien, slt. Paris. Besanfon, gern. Dep. des Puy-de-D6me. Savoyen, 3, Piemont, 3, Ebene, Alpen. Toscana. — Altai. 64. Dianthoecia B. 1. Caesia fV. (A.) 1b—3. Ueber die ganze Alpenkette verbreitet — von der Provence bis Steiermark — doch nicht häufig; an felsigen Stellen der collinen, montanen und subalpinen Region. Ausserdem nur noch im Jura beobachtet. Die Raupe an den Samenkapseln von Silene nutans (Wullschl.). Kreis ob d. Wiener W. (bei Gresten). Steiermark, T. Unterhalb Mallnitz f Ex. an einer Mauer, JV. Döllach, f Ex. in 3200' Höbe, Sp. Hohenschwangau, einz. Wip- pacli, f Ex. an den Felswänden des Kouk, M. Tirol (bei Trafoi zwischen 3500 u. 5500', ail Felsen, Sp. ; Sarnthal, 3000', St.). Zürich. Oftringen, Pilatus , Berner Alpen, n. gern. Ober-Engadin, am Fuss der Alpen; I’oschiavo-Thal, etwa 4500' hoch, Meng. Wallis, Gn. Ddp. des Doubs (Hochgebirge, Pontarlier, Jougne). D6p. der Niederalpen (f Ex. bei Lärche, Guill.). Savoyen, 2, Piemont, 3, Alpen. ? Luteocincta Donzel. — I. Nur an der südlichsten Grenze des Gebiets und in Südfrankreich beobachtet, selten. Fiume, f Paar an Felsen. Südfrankreich, Gn. 2. Filigramma E. oder 0‘? 1—2. Sehr zerstreut durch das Gebiet, an trocknen Abhängen und felsigen Stellen, wo die Nahrungspflanze (Silene nutans) wächst. 142 Tephroleuca. Magnolii. Albimacula. Sie ist weit verbreitet: von Spanien bis zum Altai, zwischen 57° und 40° n. B. (Lievland — Spanien). Im nordwestlichsten Europa : Dänemark, Holland, Belgien, Britannien, wurde sie bisher nicht gefunden, es ist daher möglich, dass ihr Areal durch eine Nordwestgrenze beschränkt wird, die Deutschland noch durchschneidet (Blekingen — Rhoden — Paris). Die-Var. Xanthocyanea H. scheint verbreiteter und häufiger als die als Stammform angenommene olivenbraune Var. zu sein und in Nord- und Mitteldeutschland allein vorzukommen. [X. = Xanthoryanea, wo kein Name beigesetzt ist, wurde die Art als Filigr. aufgeführt.] X. bei Danzig, n. slt. Rhoden, die Raupe 1860 zahlreich an Silene nutans zugleich mit der v. Albimacula; die daraus erzogenen Falter gehören sämmtlich zuX. T.eipzig, nur tmal gef. Soll in Oberschlesien gef. sein, Wocke. Wiesbaden, früher v. Vigelius gef. Eisass, Barth. Augsburg, einz. an Pfählen und Baumstämmen des Rosenaubergs. Prag, slt. Wien (einigemal bei Baden u. Mödling, Led.). Steiermark, Tirol, T. Salzburg. Oftringen, beide Varr., bei Tage an Felsen sitzend, Abends an den ßliithen v. Silene nulans, slt. Schweizer Alpen, n. slt., Roth. Skandinavien (Wall, sah 1 in Blekingen gef. Ex..). Lievland. An der untern Wolga, Ev. (war erhielten von da die Var. X., Sp.). Auf dem Domoglet bei Mehadia, St ., Led. Besangon, slt. Döp. des Puy-de-Döme. X. in Frankreich (1835 hfg. bei Chäteaudun u. Paris), Italien, Spanien; Var. a. in den Pyrenäen, Gn. Piemont (Certosa di Pesio), 5. — Altai. Gebirge bei Tokat. 3. Tephroleuca B. ^ 1b—2? In der Schweiz und in Savoyen. Oftringen, 1 Ex. am Fuss eines Hügels an einem Sandsteine gef. Berner Oberland, Led. Schweizer Alpen, s. slt., Roth. Savoyen (Chamouny), 4. Chamouny, n. slt., Gn. 4. Magnolii B. ** 1—2? An wenigen Punkten des südlichsten Gebiets, nördlich bis 48° n. B. (Wien—Aargau), an sonnigen, felsigen Stellen, selten. Sie ist über Südeuropa von Frankreich bis zum Ural verbreitet. Die Polargrenze erreicht im Osten höhere Breiten als im Westen: Ural (52°“?) — Wien—Oftringen — Sudfrankreich. Südlichster Fundort ist Sicilien. »Ich fing 1 Ex. bei Baden nächst Wien«, Led. Oftringen, an sehr warmen, sonnigen u. felsigen Abhängen, s. slt.; Raupe im Sept. zugleich mit der v. Albimacula auf Silene nutans. Fiume, an Felsen, slt. Wolgagebiet (n. slt. in den südlichen Vorbergen des Urals u. bei Sarepta). Südfrankreich, slt, Gn. Palermo, 2 Exx. bei San Martino an F’elsen, M. 5. Albimacula Borkh. 0 . I—2. Zerstreut durch das Gebiet, in Norddeutschland noch wenig beobachtet und an den meisten Fundorten selten. Die Raupe auf Silene nutans, an sonnigen Abhängen. Sie findet sich von England bis zum Altai zwischen 59° und 40° n. B. (Schweden — Amasia). Comta. Xanu. 143 Danzig, z. slt. Göttingen, slt. Wald^’k (bei Rhoden in m. J. an den Standorten der Nahrungspflanze n. sll.; Korbach). Osterland, slt. Zittau, s. slt.; Görlitz, Lauban Breslau, slt. Oberhessen (Grünberg, Hinterland, s. slt ). Frankfurt a. >1., n. hfg. Wiesbaden, n. hfg. Eisass, Barth. Freiburg u. Dinglingen, je t Ex. Regensburg, s. slt. Augsburg, n. hfg. Wien (tmal bei Mödling). Oberösterreich (Ottensheim, slt.). Salzburg. Hohenschwangau, t Ex. Krain. Sarnthal, 3000', St. Zürich. Oftringen, n. hfg. Schweizer Alpen, n. slt., Roth. Fiume, an Felsen, slt. Skandinavien, bis 39°, slt. Lievland. Wolgagebiet (n. slt. in den Provv. Kasan u. Or., bei Menselinsk, in den Vorbergen des Urals etc.), Odessa, Ev. Siebenbürgen. Ofen. Britannien (1816 1 Ex. bei Birchwood). Niederlande. Lüttich, s. slt. Paris. Döp. des Puy-de-Döme. In Frankreich nirgends slt., xvo Silene nulans wächst, Gn. Savoyen (Chamouny), 2, Piemont (Alpen), 3. —Allai. Amasia, 1 Ex., M. 6. Comta tV. V. 0 oder 1—3. Fast überall im Süden und Nordosten des Gebiets, zerstreuter iin Nordwesten. Die Raupe an Dianthus carthusianorum, auch in Gärten, in manchen Gegenden häufig, in andern seilen ; bis in die subalpine Region hinaufgehend (Ober-Engadin). Sie ist von Belgien bis zum Allai verbreilet, nördlich bis 57° (Lievland), südlich bis 35° (Cypern). In England fehlt sie — ob in Folge einer auch noch das nordwestlichste Deutschland schneidenden Arealgrenze: Schonen — Tecklenburg — Belgien ? Danzig, n. slt. Pommern, in m. J. z. hfg. Frankfurt a. d. 0., öfter. Potsdam, n. slt., View. Kemberg, t Ex. Dessau, slt. Halle, n. slt. Braunschweig, Harzburg, z. slt. Osterode, n. hfg. Göttingen, zuweilen hfg. Mühlhausen, s. slt. Weimar, einz. Naumburg, einz. Zeitz, n. slt. Osterland, slt. Leipzig, n. slt. Nossen, weniger slt. als Conspersa. Oberlausitz, verbr., doch slt. Breslau, n. slt.; Glogau, Raupe an Dian- thus carlh. überall; Schreiberhau, z. slt. Münster, z. slt.; Tecklenburg. Aachen, seltner als Conspersa. Trier, n. hfg. Oberhessen (Grünberg, Giessen, Hinterland, gewöhnlich). ln der südlichen Hälfte des Gebiets überall (nur im Verz. v. Krain nicht erwähnt), u. in den meisten Gegenden n. slt. Ober-Engadin, imThale, Pfaff. Fiume. Skandinavien (in Schonen, s. slt.). Lievland. Wolgagebiet (n. slt. in den Provv. Kasan u. Or., in denVorbergen des Urals etc.). Sarepta, Afö. Lemberg, 1 Ex. Siebenbürgen. Niederlande. Belgien, z. gern, in allen Gärten, wo Nelken gez. werden. Paris. Dep. des Doubs (Pontarlier, Fichtenregion). Döp. des Puy-de-Döme, überall. Hügel v. Turin, 2, Berge Liguriens, 3. Corsica, M. — Altai. Cypern. 7. Ginnst Hufn. (Conspersa W. V.) 0. 1—3. In der südlichen Hälfte des Gebiets fast überall, etwas zerstreuter im Norden; in den meisten Gegenden nicht häufig. Die Raupe besonders an Lychnis flos cucttli; bis in die subalpine Region hinaufgehend. Ueberhaupt in fast ganz Europa, von England bis zum Ural und von Petersburg (Lappland?) bis Sicilien (60°—38° n. B.) heimisch. Preussen, verbr., bei Danzig n. hfg. Stettin, slt., hfger bei Pasewalk. Wismar, allenthalben n. hfg. Hamburg, slt. Berlin. Kemberg, einz. Halle, s. slt. Braun- schweig, Harzburg, z. slt. Osterode, n. hfg. Rhoden, slt., die Raupe tmal auf Silene inßata gef. Thüringer Wald, Wern. Weimar, einz. Naumburg, einz. Zeitz, tmal. Leipzig, n. hfg. Breslau, n. slt.; Schreiberhau, z. slt. Tecklenburg, Altum. Krefeld, 144 llicrnris. Cucubali. Iiehenis. slt. Elberfeld, tmal. Aachen, n. geradezu. (Hessen, ln der südlichen Iliilfte des Gebiets überall, nur in den Verzz. v. Trier u. Zürich nicht erwähnt. Wir fanden den Falter bei Trafoi in Tirol an Strassenpfählen bis zu 5800' Höhe, Sp. Ober-Engadin, Bischoff. Skandinavien (in Schonen u. Blekingen n. slt.). Lappland, Stand, coli. Petersburg. Lievland. Gouv. .Moskau, slt. Wolgagebiet (n. slt. in der Prov. Kasan u. im nördlichen Or.), Krim, Ev. Galizien. Siebenbürgen. Britannien, nördlich bis Edin- burg. Niederlande. Belgien, slt. Paris. Döpp. des Doubs u. Puy-de-D6me. Frankreich, gern, auf allen Wiesen, wo Lychnis flos cuc. wächst, Gn. Savoyen, 3, Piemont, 3, Ligurien, 3, Sardinien, 1, Berge, Hügel, Thäier. Corsica, Palermo, M. 8. Bicruris Hufn. (Capsincola W. V.) 0. 1—2. Ueberall im Gebiet, in einigen Gegenden selten, in den meisten häufig, bis in die montane Region. Die Raupe an Lychnis vespertina und diurna. Sie ist über fast ganz Europa und Sibirien verbreitet: von England und Spanien bis zum Altai, zwischen 62° und 37° n. B. (Schweden — Andalusien). Nur bei Nossen u. Elberfeld wurde sie noch nicht gef. Wir fanden sie bei Döllach in Kärnthen in 3000' Höhe, Sp. Skandinavien, bis 62° einz. Lievland. Gouv. Moskau, z. hfg. Wolgagebiet, überall, n. slt. Galizien, hfg. Siebenbürgen. Ofen, s. gern. Britannien, bis Edinburg. Niederlande. Belgien, slt. Paris. Döpp. des Doubs u. Puy-de-Döme, überall. Andalusien, Stand. Savoyen, Piemont, Ligurien u. Sardinien, je 2, Ebene, Berge. Ajaceio, M. — Altai. 9. Cucubali tV. V. O. ^— 2. Allenthalben im Gebiet, bis in die montane Region hinauf, in den meisten Gegenden häufig. Raupe auf Silene inflata (in den Gärten auch auf Lychnis chalcedonica). Ueberhaupt in Europa und Sibirien, von England bis zum Altai, nördlich bis zum Polarkreise (Lappland), südlich bis Toscana — also etwas weiter nach Norden und weniger weit nach Süden reichend, als die vorige Art. ln Schlesien bis über 2000' Höhe, bei Schreiberhau hfg. Fiume. Ganz Skandinavien, n. slt., Wall. Nordlappland, Zett. Petersburg. Lievland. Wolgagebiet (n. slt. in d. Prov. Kasan, Or., Ural, Sarepta). Galizien, hfg. Siebenbürgen. Ofen, slt. Britannien, bis Edinburg, n. slt. Niederlande. Belgien, z. gern. Paris. Depp, des Doubs u. Puy-de-Döme. Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, 3, Ebene, Alpen. Toscana, in Wäldern n. slt. — Altai. 10. Behenis Fr. |T"? 1. Ob diese von Nickerl bei Salzburg entdeckte, seitdem, wie es scheint, dort nicht wieder aufgefundene und nur noch in Schmidt’s Verzeichniss der Faller Krains ohne weitere Bemerkung erwähnte Art mehr als eine Varietät (Aberration) von Cucubali ist? Carpophaga. Capsophila. Irregularis. 145 Wurde v. Nickerl in 1 Ex. an einer Holzwand bei Salzburg Ende Aug. gef. (Stett. Ent. Zeitung 1845. S. 214). Krain. 11. Carpophaga Brahm. (Perplexa T.) O. 1—2. In der südlichen Hälfte des Gebiets fast Überall, zerstreuter im Norden; hier und da häufig, im Ganzen aber viel seltner als Bicruris und Cucubali. Bis in die montane Region. Die Raupe auf SUene inflata y Vwl4/y^ v Sie ist über Europa und Asien, von England bis zum Altai, zwischen 60° und 40° n. B. (Petersburg — Sardinien) verbreitet. Danzig, slt., Rastenburg, Willenberg. Wismar z. slt., Neustrelitz. Holstein. Hamburg, slt. Remberg, slt. Dessau, zuweilen. Braunschweig, Harzburg, z. slt. Göttingen, n. hfg. Rhoden u. Wildungen, in m. J. n. slt. Mühlhausen, hfg. Erfurt. Weimar, n. hfg. Naumburg, n. hfg. Osterland. Nossen, s. slt. Görlitz, Nisky, slt. Schlesien, seltner als Cucubali, doch ebenso verbr.; Schreiberhau, slt. Münster. Aachen, n. hfg. Oberhessen, manchmal hfg. In der südlichen Hälfte des Gebiets überall, doch in mehrern Gegenden slt., bei Wien nur tmal gef. (M.). Skandinavien (in Schonen, n. slt.). Petersburg. Lievland. Wolgagebiet (z. slt. in Baschkirien, den Uralvorbergen, der Prov. Kasan, bei Sarepta). Galizien. Siebenbürgen. Ofen, slt. Britannien, zerstreut, nördlich bis York. Paris. Däp. des Doubs. Savoyen, 2, Piemont, 3, Ligurien, 2, Sardinien, 1, Ebene, Alpen Corsiea, fl. — Altai. Gebirge bei Tokat. Anm. Unter dem Namen Sauteri stellt der Verf. das Verz. der Schmetterlinge des Aliensteiner Kreises (in Ostpreussen) eine neue Art auf, die sich von Carpophaga durch kurzem Leib, verhältnissmässig grössere Flügel und schwärzlichere Zeichnung standhaft unterscheiden soll. Ilr. v. Müller fand sie bei Allenstein. Es ist wahrscheinlich Carpophaga Var. a. Guenüe’s »in Deutschland — ob eigene Art?«. Wir sahen Varr. von Carpophaga in ziemlich abweichender Färbung und sehr verschiedener Intensität der schwarzen Zeichnungen. Am lichtesten gefärbt kommt sie in England vor, als Ochracea Haw., und nach den uns durch Hrn. Dr. Schmidt in Elbing mitgetheilten Originalexemplaren scheint uns diese Sauleri nichts als der Gegensatz dazu, die dunkle östliche Varietät von Carpophaga zu sein. 12. Capsophila B. ("!]) 1— 2? Aus dem westlichen Europa bis nach Wallis verbreitet. Ob wirklich auch in Galizien? Alpen v. Wallis, Gn., HS. Galizien, Nowicki in 1. [?]. Irland, HS. (Correspondenzbl. 1861. S. 181). Digne, z. slt.; Var. a. in Spanien, Gn. Andalusien, Stand, coli. Ajaccio, einige Exx. an Maulbeerstämmen beim botanischen Garten, M. _ 13. Irregularis Hufn. (Echii Borkh.) ^ 1. Zerstreut durch das Gebiet, im Norden und Westen einer von Stettin nach Erfurt und von da nach Aachen gezogenen Linie nicht beobachtet. Auf sonnigen, trocknen Stellen der untern Region, im Ganzen sparsam. Sie ist von Westfrankreich bis zum Ural (Ostsibirien?), zwischen 57° und 40° n. B. (Lievland — Amasia) verbreitet. In England fehlt sie, Speyer, SrhmeHerlingsfauna. II. 140 Luteago. Proxima. das Areal ist also durch eine Nordnordwestgrenze : Lievland — Stettin — Aachen (Niederlande?) beschränkt. Preussen (1 Ex. bei Frauenburg). Pommern (Raupe bei Garz Ende Juli mit derv. Delphinii an den Samenkapseln v. Delphinium consolida). Frankfurt a. d. 0., hier u. da. Berlin. Remberg, 2 Exx. an Echium. Erfurt. Naumburg, n. gern. Schlesien, nur in der Ebene , bei Breslau an Gypsophila fastigiata u. Silene otites hfg., Wocke; Glogau, slt. Aachen, mehrmals gef. Oberhessen (bei Grünberg manchmal Abends an Nalter- kopf u. Disteln n. slt., im Hinterlande, bei Giessen u. Friedberg seltner). Frankfurt a. M. Mombaeh, slt., liössler. Pfalz. München (bei Föhring, höchst slt.). Böhmen, slt. Wien, auf Hutweiden, M. (Led. fand sie nie). Salzburg, slt. Botzen, St. vd'ftff,',0' Lievland. Wolgagebiet (slt. in den Provv. Kasan u. Or., hfg. an der untern Wolga). Lemberg, 2 Exx. Ofen, slt. ; Kindermann fand die Raupe an den Samen v. Gypsophilapaniculata in Sandgegenden, T. Niederlande [?]. Westfrankreich, »ich fing sie gewöhnlich an der Küste an den Blüthen v. Gypsophila panic.«, Gn. Südfrankreich, Stand, coli. Piemont (Hügel v. Susa), 3. — Ostsibirien, Stand, coli. Amasia. 14. Luteago An wenigen Punkten des südlichen Gebiets, nördlich bis 50° (Wiesbaden) — angeblich auch in Mecklenburg und Pommern — allenthalben sehr selten. Die Raupe in den Wurzeln von Silene inflata. Ihr Verbreilungsbezirk reicht von Frankreich bis zum Altai und von 57° bis 40° n. B. (Lievland — Sardinien). Die Polargrenze ist gegen Südwest geneigt: Lievland — Paris. Var. Aryillfweall. im .südöstlichen Europa und Kleinasien; ob wirklich auch in der Pfalz? Meekienburg-Strelitz. Pommern, nach Triepke (Hering setzt ein ? dazu). Wiesbaden (= Fehrii Vigel.', in den zwanziger Jahren tmal auf dem Neroberge gef., seitdem nicht wieder. Argillacea in der Pfalz, Linz. Brünn. Wien (Brigittenau, Penzing, Abends an Echium, Led.). Oberösterreich (Windern, Micheldorf, slt.). Krain. Zürich., Lievland. Wolgagebiet (slt. in der Prov. Kasan, z. hfg. in der Prov. Or., in den Uralvorbergen, etc.). Argillacea in Südrussland, T. Dieselbe im Banat, Led. Siebenbürgen. Ofen, ebene Wiesengegend, n. slt. Niederlande [nach einer unzuverlässigen Autorität!]. Paris. Besanpon. In Frankreich slt., Gn. Savoyen (Chamounv), 4, Piemont, 4, Ligurien, 3, Sardinien, 2, Berge, Hügel. Corsica, R. — Altai. Var. Argillacea T. in Kleinasien, Led. 15. Proxima H. (A.) Ib—3. ln der montanen und subalpinen Region der Alpen, über die ganze Kette derselben verbreitet (Schneeberg — Provence), aber selten. Ausserdem bei Prag gefunden. Ueberhaupt von Spanien bis zum Altai, zwischen 57° und 37° n. B. beobachtet; im Sudwesten nur im Gebirge, im Nordosten auch in der Ebene. Betrachtet man den Verbreitungsbezirk als ein Ganzes, so erscheint die Polargrenze desselben als Nordwestgrenze : Lievland — Prag — Auvergne. Prag, 2 Exx. Auf dem Schneeberge, 4 — 5000', slt., Steiermark, Led. Salzburger Alpen, M. Heiligenblut, 1 Ex., Stand. Tirol (1 Ex. bei Trafoi, in 5500' Höhe, in einer — (/ VA o Saponariae. Cappa. Corsiea. Bicolorala. 147 engen Spalte des Strassengeländers versteckt, Sp.; Sarnthal, 3000', St.). Schweizer Alpen, slt., Roth. Wallis, Gn. Lievland. Wolgagebiet (Proxima H. in den Provv. an der mittlern Wolga, Cana Ev. [nach Led. Proximae var .] n. slt. in der Prov. Or., den südlichen Uralvorber- gen etc.). DOp. des Puy-de-Döme (auf dem Mont-Dore, s. slt. u. erst in grosser Höhe). Dep. der Niederalpen (hei Lärche, spärlich, Bell.'. Andalusien, Rosenh. (nach R.). Savoyen (Chamouny), 3, Piemont, 3, Ligurien, 4, Alpen. — Altai. 65. Hadena SM. a. M a nt e s t r a Led. 1. Saponariae Borkh. 0 . 1 — 2. Fast überall in den beiden untern Regionen des Gebiets, aber in den meisten Gegenden selten. Ueberhaupt von England bis zum Altai, zwischen 60° und 44° n. B. (Schweden —Ligurien) verbreitet. Nurfcei Remberg, Nossen, Krefeld, Elberfeld, Aachen u. in Krain noch nicht beobachtet. Häufiger bei Mühlhausen, Weimar, Naumburg, Salzburg, im Möllthal. ln Schlesien bis Schreiberhau. Skandinavien, bis 60° einz. Insel Seeland, Bote. Lievland. Gouv. Moskau, s. slt. Wolgagebiet (n. slt. in der Prov. Kasan, Or., Sar., bei Sarepta). Lemberg, z. hfg. Siebenbürgen. Ofen, slt. Britannien, nördlich bis York. Niederlande. Belgien, slt. Paris. Besanfon, z. slt. D£p. des Puy-de-Döme. Frankreich, z. hfg. in unsern Gärten in warmen Jahren, Gn. Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, 3, Alpen. — Altai. 2. Cappa//. (p 1 ) 1. Aus dem südlichen Europa bis Krain verbreitet; überhaupt aber von Frankreich bis zum Altai, zwischen 50° und *40° n. B. (Altai — Ama- sia). Die Polargrenze scheint im Ganzen als Nordnordwestgrenze zu verlaufen : Altai — Sarepta—Krain — Südfrankreich. Auf dem Nanos-Abhange ober Gradischa an Steinen einige gef., M. Bei Sarepta hfg., Odessa, Ev. Südfrankreich, Gn. Ligurien, Nizzardo, 3. Ragusa, Raupe auf Delphinium staphisagria, T. — Altai. Amasia. ? Corsiea R. ^ 1. Angeblich in Graubllnden, sonst nur im westlichen Mittelmeergebiet gefunden. »Mopffer erhielt sie aus Graubünden«, Stand, in lit. Madrid, 1 Ex., Gn. Andalusien, Stand. Ajaccio, an Mauern u. Bergrändern, Ab Sardinien, 2, zerstreut auf der ganzen Insel. 3. Bicolorata Hufn. (Serena 1F. V.) O. 1—2. Fast überall, besonders in der südlichen Hälfte des Gebiets, in Preussen und Holstein noch nicht gefunden. Bis in die montane (sub- 10 * 148 Dysodea. Clienopodii. alpine?) Region. Die Raupe an den ßlüthen von Hieracium- Arten, in einigen Gegenden ziemlich häufig, in andern selten. Ueberhaupt in ganz Mittel- und Sudeuropa: von England und Spanien bis zum Ural, zwischen 60° und 37° n.B. (Petersburg — Andalusien) zu Hause. In den Verzz. v. Preussen, Holstein, Dessau, Mühlhausen, Erfurt, Osterland, Nossen, Krefeld, Elberfeld u. Salzburg fehlt sie. Die höchsten Fundorte sind der Oberharz, Schreiberhau, Disentis in Graubünden, 3000', Sp. ' Skandinavien (in Schonen, slt.). Petersburg. Gouv. Moskau, slt. Wolgagebiet (Var. Leuconota, Ev. n. slt. in der Prov. Kasan, den Vorbergen des Urals, bei Or., Sarepta). Galizien. Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Britannien, nördlich bis Darlington. Niederlande. Belgien, slt. Paris. Besanfon, n. slt. Döp. des Puy-de-Döme. Döp. der Niederalpen (Alpwiesen ob Barcelonnette, slt., Guill.). Andalusien, Stand coli. Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, 3, Ebene, Alpen. Palermo, M. Griechenland, Stand, coli. 4. Dysodea IV. V. 0. 1 —2. Ueberall im Gebiet, bis zur montanen Region, in einigen Gegenden selten, in den meisten ziemlich gemein. Die Raupe an den BliitJjen von Lactuca sativa zuweilen bis zur Schädlichkeit häufig. Sie ist von den westlichsten Küsten Europas bis zur Wolga und zum Libanon, zwischen 56° und 35° (Schweden — Syrien) verbleitet. Nur im Verz. v. Holstein fehlt sie. Selten ist sie bei Danzig, Wismar, Kemberg, Trier, Augsburg, in den meisten Jahren auch in Waldeck, bei Elberfeld. Der höchste Fundort ist Hohenschwangau. Skandinavien (in Schonen, slt.). Gouv. Moskau, n. hfg. Wolgagebiet (z. slt. in der Prov. Kasan u. an der untern Wolga). Lemberg. Siebenbürgen. Ofen, hfg. Britannien (bei Cambridge, Stowmarket u. Worcester). Niederlande. Belgien, z. gern. Paris. Döp. des Doubs, n. slt. Düp. des Puy-de-Döme. Andalusien, Stand. Savoyen, Piemont, Ligurien u. Sardinien, je 2, Ebene, Berge. Corsica, ß. Palermo, M .; Messina, Z. — Libanon. 5. Chenopodii IV. V. O. I — 2. Fast allenthalben in den beiden untern Regionen des Gebiets, in einigen Gegenden selten, in andern häufig, besonders auf leichtem, sandigem Boden. Sie ist weit verbreitet: von den westlichen Küsten Europas bis zur Ostküste Asiens und von 60° bis 35° n. B. (Schweden — Syrien). Ausserdem findet sie sich in Nordafrika und Nordamerika, ihr Verbreilungsbe- zirk läuft also vielleicht gürtelförmig um die ganze nördliche Hemisphäre. In Norddeutschland fehlt sie nur im Verz. v. Osterode (Harz); im Süden bei Giessen u. besonders dem ganzen obern Landestheile Badens, während sie bei Ding- lingen u. Karlsruhe hfg. ist. Selten ist sie ausserdem bei Krefeld, Schreiberhau, in Waldeck, bei Trier, München, in der nördlichen Schweiz. In Preussen, Holstein (Raupe auf Salsola kalt), bei Kemberg, Wiesbaden u. a. O. ist sie gemein. Skandinavien, bis 60° z. gern. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, überall. Wolgagebiet, überall hfg. Galizien, gern. Siebenbürgen. Ofen, gern. Britannien, nördlich bis Shrewsbury. Niederlande. Belgien, z. gern Paris. Döpp. des Doubs u. Marmorosa. Peregrina. Dentina. 149 Puy-de-D6me, überall. Andalusien, Stand, coli. Savoyen, Piemont, Ligurien u. Sardinien, je 2, Ebene, Berge. Rom, Z. Corsiea, R. Palermo, n. slt., M. — Altai. Amasia, M. Beirut. Peking. Algerien (Imal bei Bona). Nordamerika, Gn. Anm. In Nickerl's Verz. der Schmetterlinge von Böhmen ist aufgeführt: «Treitschkii , 1 mal aus der auf Mesembryanthemum crystallinum gefundenen Raupe«. Ob darunter Treischkii B ., T. = Pugnax H. , oder Treitschkii H. 830, eine Var. von Chenopodii zu verstehn ist, wissen wir nicht; haben die erstere deshalb vorläufig nicht als deutsche Art aufzunehmen gewagt. 6. Marmorosa Borkh. (A.) 1b — 3. Hier und da in den Berg- und HiigeJIandschaften des niiltiern und südlichen Gebiets, nördlich bis gegen den 52° (Götlingen), und auf den Alpen. Sie fliegt bei Tage auf Blumen, besonders auf Kalkboden, wo die Raupe ihre Nahrungspflanzen , Hippocrepis comosa und Coronilla minima, findet. Sie bewohnt ausserdem die Gebirge Südeuropas, von den Pyrenäen bis Kroatien, Südrussland und vielleicht auch Norwegen und Lappland (wenn Frigida Zett. hierher gehör!). Göttingen, 2malam Plesse-Abhange im Sonnenschein schwärmend gef. Weimar, an einer sonnigen Berglehne. Naumburg, einz. Osterland, slt. Eisass, Barth. Baden (Imal bei Unter-Grombach, Amt Durlach, gef.). Regensburg, Abends an den Tegern- heimer Bergen an Blumen. Hohenschwangau, Raupe u. Falter einz. auf der Südseite des Calvarienbergs auf Coronilla min. Ischl, auf Alpen, etwa 5000' hoch, hfg., Wocke. Gebirgsgegenden Steiermark , Led. Auf der Schlückenalpe z. hfg., Fr. Auf der Tir- scher Alpe (Südtirol), 6000', St. Winterthur, Raupe auf Hippocrepis com., T. Zürich. Oftringen, au sonnigen , felsigen Stellen , n. hfg. Jura, bisweilen hfg. an der Huf- eiseuschote, Roth. Chur, T. Ober-Engadin, am Fuss der Alpen, Pfaff. ? Skandinavien ( Had. frigida Zett. = marmorosa T. ? in Lappland u. Dowre). Odessa, Ev. Kroatien , auf dem Gipfel eines der höchsten Berge, T. DCp. des Doubs (Hochgebirge, Jougne). Döp. der Niederalpen (bei Lärche, spärlich, Bell.). Döp. der Oberpyrenäen, Slaud. coli. Piemont (Alpen v. Aosta), 4. ? Peregrina T. 1 • Nach Mann bei Wien gefunden. Ueberhaupt von Frankreich bis zur Wolga und Kleinasien zwischen 56° und 40° n. B. (Kasan — Sardinien) verbreitet, so dass die Polargrenze im Osten viel höhere Breiten erreicht als im Westen. Am häufigsten ist der Falter an den Küsten des Mittelmeers, wo die Raupe auf Mesembryanthemum crystallinum lebt. Wien (I Stück bei Hütteldorf an einem Baumstamme, M. ; »ein Salzthier, also nicht bei Hütteldorf«, Led.). Selten in der Prov. Kasan u. bei Sarepta, Odessa, Ev. Ddp. des Doubs (Pontar- lier, Fichtenregion [??]). An der Küste des Mittelmeers gern., Gn. Ligurien (Golf v Spezia), 4. Corsiea, R. Sardinien, T. — Amasia. 7. Dentina W. V. O. 1—5. Ueberall im Gebiet gemeiu, zumal in Berggegenden , wo sie bis zur Schneeregion hinaufgehl. 150 Glauca. Contigua. Sie ist von England bis zum Altai und von Lappland bis Gorsica verbreitet. Die Varietäten Ongspurgeri B. und Latenai Pierr. nur im Gebirge, besonders in den Alpen. Nur bei Elberfeld, Krefeld, Trier u. Frankfurt a. M. wird D. slt. oder doch n. hfg. gef. Am Harz gern., bis gegen 3000'. In Berner Oberlande bei 5500', ob Zermatt bei 6800' gef., Sp. Bei Heiligenblut überall, bis zu den höchsten Schneeregionen gern., Stand. Ongspurgeri bei Schreiberhau, Woche; dieselbe im Möllthal, IV., bei Oftringen u. am Pilatus , 6000', slt., Wullschl. Latenai im Osterlande [?], in Tirol u. im llerner Oberlande, Led., am Pilatus, slt., Wullschl. ln ganz Skandinavien n. slt. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, überall. Wolgagebiet (in der Prov. Kasan, Baschkirien u. den Lralvorbergen hfg.). Galizien, gern. Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Britannien, überall gern. Niederlande. Belgien, z. slt. Paris. Döp. des Doubs, n. slt. Dep. des Puy-de-Döme. Piep, der Niederalpen, Bell. Savoyen, Piemont, 2, Alpen. Auf dein Pozzo di Borgo beiAjaccio, AL Fiume. — Altai. 8. Glauca H. O. 1—3. Zerstreut durch das Gebiet, im Süden fast nur im Gebirge, besonders den Alpen, bis in die Fichtenregion hinauf, im Norden auch in den Wäldern der Ebene; im Ganzen sparsam. Sie bewohnt Mittel- und Nordeuropa, von England bis zur Wolga, nördlich bis Lappland, südlich bis Piemont (45°). Preussen (Danzig, s. slt., Rastenburg, Allenstein). Pommern, imal. Frankfurt a. d. O., tmal, Z. Berlin, Stand. Hannover, slt. Braunschweig, Oberharz, slt. Osterode. Waldeck, in allen Wäldern, wo Heidelbeeren wachsen, an denen die Raupe lebt, doch einz. Nossen, s. slt. Herrnhut, Lauban, Nisky, slt. Schlesien (bei Breslau in sumpfigen Birkenwäldern slt., hfger im Gebirge — Seefelder z. hfg., Schreiberhau slt. — die Raupe bis zum kleinen Teich, 3500'). Elberfeld, s. slt. Im Taunus, K. Vogesen, Oberpfalz, HS. Augsburg, Raupe einz. u. slt. auf Gentianen. Böhmen (bei Asch u. Zbirow, z. slt.). Schneeberg, Sömmering, Steiermark, Ab, Led. Tirol (auf derSchlii- ckenalpe zahlreich als Ratfpe, Fr. • Sarnthal, 3000', St.). Auf dem Pilatus, n. hfg., Wullschl. Burgdorf; Disentis, 3000', Leuker Bad, 4000', Sp. Alpwiesen zwischen Täsch u. Zermatt, Struve. Ober-Engadin, im Thale an Felsen, Pfaff. In Lappland, einz., Wall [der dabei bemerkt: Lappo Dalm ., Zeit, minime var. H. glaucae, ut voluerunt Auctores). Petersburg Gouv. Moskau, slt. An der untern Wolga, Ev. Britannien, nördlich bis Edinburg. Französische Alpen, Gn. Savoyen, 3, Piemont, 4 , Alpen. 9. Contigua ff'. V. O. 1 —*>. Fast überall im Gebiet in Laubwäldern der beiden untern Regionen nicht selten. Sie ist über ganz Mitteleuropa, zwischen 60° und 45° n. B. (Petersburg— Piemont) und Sibirien bis zum Altai verbreitet. Nur in den Verzz. v. Holstein, Kemberg, Dessau u. Nossen fehlt sie. Selten ist sie bei Wismar, Krefeld, Aachen, Schreiberhau, Trier, Tübingen, Reutlingen u. in der Schweiz. Höchste Fundorte : Voralpen des Schneebergs, Schreiberhau, Hohenschwangau. Genistae. Thalassina. Suasa. 151 Skandinavien (in Schonen z. slt.). Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, überall. Wolgagebiet (lifg. in den Provv. Kasan u. Or., den Uralvorbergen etc.). Galizien. Siebenbürgen. Ofen, gern. Britannien (Glocestersliire, Sussex, byndluirst). Niederlande. Belgien, z. slt. Paris. Dep. des Puy-de-Ddme. Frankreich, gern., Gn. Savoyen, 3, Piemont (Aosta, Thal v. Viu), 3. — Altai. 10. Genistae Borkh. (\V latinuin (In.) 0. 1—2. Ueberall im Gebiet, bis zur montanen Region; in den meisten Gegenden ziemlich gemein. Ueberhaupt in fast ganz Mitteleuropa, zwischen 60° und 44° n. II. (Petersburg — Ligurien, doch nicht in Skandinavien), in Sibirien und Nordamerika. Selten ist sie nur bei Kemberg, Krefeld, Elberfeld, Aachen u. Trier, auch bei Wismar u. in Waldeck n. hfg. In vielen andern Gegenden: Danzig, Wiesbaden, Baden etc. ist sie gemein. Höchster Fundort: Schreiberhau (z. hfg.). Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, überall. Wolgagebiet (slt. in den Vorbergen des Urals u. bei Sarepta). Galizien, hfg. Siebenbürgen. Ofen, gern. Britannien (zerstreut in Süd-u. Mittelengland). Niederlande. Belgien, z. gern. Paris. Depp, des Doubs u. Puy-de-Döme. Hügel v. Turin, 3, Berge Liguriens, 3. — Altai. Nordamerika, Var. a, Gn. 11. Thalassina Hitfn. O. 1—2. Fast überall in den beiden untern Regionen des Gebiets ziemlich gemein. Ueberhaupt, wie die vorige Art, in Mitteleuropa zwischen 60° und 44° (auch iin südlichen Schweden) und in Sibirien heimisch. Die Var. ? Achates II. scheint ebenfalls über das ganze Gebiet, wenigstens diesseit der Alpen, verbreitet zu sein, doch nicht überall vorzukommen. Nur in den Ver«. v. Frankfurt a. d. 0., Wehen u. Giessen fehlt die Art. Selten ist sie bei Kemberg, Mühlhausen, Krefeld, München u. in Oberösterreich. Im Riesengebirge geht sie bis 2000', Woche. Auch bei Fiume kommt sie vor. Achates in Strelitz, Holstein, im Osterlande, der Pfalz, bei Augsburg; in Schlesien an denselben Orten, wie Thal., Wo.; bei Schreiberhau, wo Thal. s. hfg. ist, slt. (Slandf. hält sie »nach der ganz verschiedenen Raupe« für eigene Art). Skandinavien (inSchonen, z. slt ). Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, überall. Wolgagebiet (gern, in der Prov. Kasan u. im nördlichen Or.). Galizien, s. gern. Siebenbürgen. Ofen, slt. Britannien, überallgemein. Niederlande. Belgien, z. gern. Paris. Döpp. des Doubs u. Puy-de-D6me. Frankreich, gern., Gn. Savoyen, 3, Piemont (Hügel v. Turin), 3, Ligurien, 3, Alpen — Altai. 12. Suasa IV. V. O. I—3. lieber das ganze Gebiet verbreitet und vielleicht überall in den beiden untern Regionen desselben zu finden, aber in den meisten Gegenden selten. Sie scheint mehr die Ebene und cultivirte Localitälen als Wald und Gebirge zu lieben. 152 Aliena. Oleracea. Ueberhaupt von England bis Japan, in Europa zwischen 62° und 44° n. B. (Schweden — Ligurien), heimisch. Var. Permixta H. hier und da in der norddeutschen Ebene (Krefeld — Preussen). Am Harz, bei Mühlhausen, Erfurt, Zeitz, im Osterlande, bei Münster, Elberfeld, München u. Salzburg wurde S. noch nicht gef.; in Waldeck nur bei Korbach, s. slt. Iifg. oder doch n. slt. ist sie bei Berlin, Frankfurt a. d. 0., Allenstein, im ebenen Schlesien, bei Wiesbaden u. Wien. Höchster Fundort: Schreiberhau. Auch bei Fiume. Permixta bei Wismar, Gilgenburg in Preussen u. Krefeld. Skandinavien, bis 62° einz. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, n. slt. Wolgagebiet, überall hfg.; auch am Schwarzen Meere, Ev. Galizien, z. hfg. Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Britannien, nördlich bis York. Niederlande. Belgien, z. slt. Paris. Depp, des Doubs u. Puy-de-Döme, sit. Westfrankreich, Var. a., Gn. Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, 3, Alpen, Hügel. — Altai. Japan, Motschulsky. 13. Aliena U. /' 1 —2. Im östlichen und südlichen Gebiet, sehr zerstreut und selten. Westlich einer von Strelitz nach Göttingen und von da zum Jura gezogenen Linie (Nordwestgrenze) wurde sie in Deutschland und überhaupt in Europa nicht beobachtet. Sie bewohnt Mitteleuropa und Sibirien zwischen 60° und 45° n. B. (Petersburg — Piemont), Savoyen im Westen und dem Altai im Osten. Pommern, s. slt. Neustrelitz. Berlin [fehlt aber bei Staud..]. Göttingen, 3 Exx. an einer Planke u. einem Baumstamme am Hainberge. Jena, Staud. coli. Naumburg, slt. Oberlausitz (1mal bei Nisky). Schlesien (bei Brieg, s. slt., Puppe im Frühjahr unter Moos). Constanz, slt. Regensburg, Abends an den Tegernheimer Bergen, an Blumen, slt. Böhmen, Raupe neuerdings mehrmals gef. Brünn, Raupe in waldigen Gegenden auf Cytisus nigricans, Trifolium montanum u. Anthyllis vuln. im Juli zuweilen zahlreich gef., Gärtner, Ent, Zeit. 1861. Wien, überall auf Bergen, aber vereinzelt, Led. Oftringen, slt. Alpen, Jura, slt., Roth. Petersburg. Nord-u. Mittelrussland, im nördlichen Or. u. im südlichen Ural, Ev. Am Inderskischen Salzsee, Led. Siebenbürgen. Ofen. Savoyen, Piemont (westliche Alpen), 3. — Altai. 14. Oleracea /z. O. 1 — 2. Ueberall im Gebiet, bis zur montanen Begion, mehr oder minder gemein, doch weniger zahlreich im waldigen und bergigen als in culti- virten Gegenden. Sie ist über ganz Europa, zwischen 66° n. B. und den südlichsten Spitzen des Welttheils, und von England und Spanien bis zum Ural verbreitet. ' In Baden oft in verderblicher Menge. Bei Weimar, Naumburg, Zeitz, in Waldeck ist sie n. hfg., in den Verzz. v. Nossen u. Wehen nicht erwähnt. Höchster Fundort: Schreiberhau (z. slt.). Skandinavien, bis 66°, n. slt. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, überall. Wolgagebiet, überall n. slt., auch am Schwarzen Meere, Ev. Galizien, gern. Siebenbürgen. Ofen, hfg. Britannien, überall gern. Niederlande. Belgien, s. gern. Paris. Splendens. Pisi. Persicariae. 153 Depp, des Doubs u. Puy-de-Döme. Granada, Stand, coli. Savoyen, 1, Piemont, t, Ligurien, 2, Ebene, Berge. Florenz, 0. Sp. Corsica, ft. Sardinien, Stand. Palermo, M. 15. Splendens H. la. Hier und da in der baltischen Ebene, von Mecklenburg bis Ost- preussen, und in Oesterreich gefunden, überall sehr seilen. Ausserdem in Galizien und — angeblich — in Holland, so dass sich der bekannte Verbreitungsbezirk auf den centralen Theil des cisalpinen Europas beschränkt. Preussen (t Ex bei Rastenburg). Stettin, s. slt., am hfgsten im Juli zwischen zusammenge'stellten Brettern. Wismar, slt., auf trocknen Wiesen u. den Promenaden der Stadt. Berlin, s. slt. Wien, höchst slt., T. ; 2mal in Eichwäldern gef., M. {Led. fand sie nie). In der Umgebung v. Linz, s. slt. Lemberg, t verblichenes Ex. J / 7 an einem Gartenzaune. Niederlande (nach t Angabe). 16. Pisi L. 0.1—3. Ueberall im Gebiet; in wenigen Gegenden selten, in den meisten, besonders im Gebirge, bis in die subalpine Region hinauf, gemein. Sie ist Uber ganz Nord- und Mitteleuropa, zwischen 66° und 43° n. B. (Lappland — Toscana), von England und Island bis zum Ural verbreitet und auch in Nordamerika zu Hause. Nur bei Prag u. Wien ist sie selten. Höchste Fundorte: Andermatt, bis 4700', bei Tage auf Wiesen fliegend, Sp. ; Ober-Engadin, am Fuss der Alpen, Pfaff. Island, t Dutzend Exx. bei Reikiavik, Stand. Skandinavien, bis 66° n. slt. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau. Wolgagebiet (z. slt. in den Provv. Kasan u. Or., Ev. ; Sarepta, Möschler). Galizien. Siebenbürgen. (Nicht bei Ofen.) Britannien, nördlich bis Edinburg, n. slt. Niederlande. Belgien, gern. Döp. des Doubs (bei Besancon z. slt.; Gipfel des Montd’or). Döp. der Niederalpen (bei Lärche mehrmals gef., Bell.). Savoyen, 1, Piemont, 1, Ligurien, 2, Ebene, Berge. Toscana. •— Nordamerika, Gn. 11. Persicariae L. 0. 1—3. Allenthalben im Gebiet, in einigen Gegenden selten, in den meisten, zumal in Gärten und Feldern, ziemlich gemein. In der Ebene scheint sie am häufigsten zu sein, doch geht sie (wenigstens nach Wocke’s Angabe, s. u.) bis in die subalpine Region hinauf. Sie bewohnt Mitteleuropa zwischen 67° und 45° n. B. (Lievland — Turin), von England bis zur Wolga. Var. Accipitrina E. wohl überall einzeln unter der Stammart. Nur bei Halle, im oberhessischen Hinterlande, in Waldeck, im Eisass u. bei Freiburg ist sie selten, bei Karlsruhe war sie dagegen 185t so hfg., auf allen möglichen Pflanzen, dass sie vielfach Schaden verursachte. Accipitrina bei Danzig n. slt., in Mecklenburg, bei Trier, Brünn, in Krain etc. slt. Wocke fand die Raupen beider Varr. noch in der kleinen Schneegrube des RiesengebirgüS, 3460' hoch. Fiume. 154 Leineri. Albicolon. Brassicae. Skandinavien (in Schonen u. Blekingen, slt.). Lieviand. Gouv. Moskau, überall. Wolgagebiet (hfg. in den Provv. Kasan, Or. u. Sar.). Galizien, gern. Siebenbürgen. (Nicht bei Ofen.). Britannien, in Süd- u. Mittelengland n. slt. Niederlande. Belgien, z. gern. Paris. D6pp. des Doubs u. Puy-de-Döme. Chainbery, 3, Hügel v. Turin, 3. 18. Leineri/K (T^ Wien ist der südwestlichste Fundort des seltenen, nach Osten bis zum Ural und Balkan verbreiteten Falters, dessen Polargrenze zwischen Wolga und Ural viel weiter nördlich, bis 56°, hinaufreicht. Wien (2 Exx. wurden auf der Türkenschanze u. bei Dölling v. Anfängern gef., bed.). Wolgagebiet (Cervina Ev. slt. in den Uralvorbergen, im Menselinskischen u. bei Sarepta), l’esth, slt., Anker; der alte Kindermann klopfte sie aus dürren Büschen in trocknen Pappclwäldern bei Pesth, Led. Balkan, HS. 19. Albicolon II. 0. 1—2. ln Norddeulschland sehr verbreitet, doch nirgends häufig, im Süden zerstreut und seilen ; bis zur montanen Region. Ueberhaupt in Mitteleuropa und Sibirien, von England bis zum Altai, zwischen 60° und 45° u. ß. (Petersburg — Piemont) heimisch. Danzig, z. slt., Bastenburg; Allenstein, n. hfg. Pommern, z. slt. Wismar, z. slt., scheint Wälder nicht zu lieben; Sülze, mitunter hfg., Neustrelitz. Holstein, hinter Fensterläden. Hamburg. Lüneburg. Neubriick bei Frankfurt a. d. 0. Berlin. Dessau, n. hfg. Halle, n. hfg. Braunschweig, früher öfter. Göttingen, n. hfg. Arolsen, slt. Weimar, n. hfg. Naumburg, n. hfg. Nossen, z. slt. Zittau, r Ex. Glogau, slt. Breslau, z. slt. Münster, Tecklenburg. Frankfurt a. M., die Raupe tmal in ziemlicher Anzahl an Taback. Wiesbaden, slt. Karlsruhe, slt. Regensburg, s. slt. Augsburg, an Planken etc., slt. München, s. slt. Böhmen, slt. Wien (Brigittenau, Led.). Linz, slt. Hohenschwangau, einz. an Zäunen etc. Skandinavien (in Schonen, s. slt.). Petersburg. Lieviand. Gouv. Moskau, slt. Wolgagebiet (hfg. in Baschkiren u. den Uralvorbergen). Siebenbürgen. Ofen, Sandwald, n.'slt. Britannien (in Cheshire, im Seedistrict, b. Stowmarket). Niederlande. Belgien. Paris. Besanfon. Dep. des Puy-de-Döme (bei Clermont). Piemont (Thal v. Aosla), 5. — Altai. 20. Brassicae Ij. 0. I—2. Ueberall gemein und oft schädlich, bis zur montnneu Region. Ueberhaupt in ganz Europa : von den westlichsten Küsten bis zum Ural und von Lappland bis zu den südlichsten Halbinseln des Welttheils, ausserdem in Grönland und im südlichen Asien — also von den arcti- schen Gegenden bis zu den Tropen ver breitet. Bei Schreiberhau u. Hohenschwangau noch s. hfg. Ganz Skandinavien, n. slt., in den südlichen Provv. gern., Wall. ; Lappland, z. slt., Z eit. Petersburg. Lieviand. Gouv. Moskau, überall. Wolgagebiel, überall gern. Galizien, s. gern. Siebenbürgen. Ofen, s. gern. Britannien, überall hfg. Niederlande. Belgien, s. gern. Paris. Depp, dos Doubs u. Puy-de-Döme, überall. Andalusien. Serratiliiiea. Xebutosa. Tincta. 155 Stand. Savoyen, Piemont, Ligurien u. Sardinien, je 1, Ebene, Berge. Florenz, hfg., 0. Sp. Corsica, R. Palermo, n. slt., M. — Brussa, Z. Amasia, M. Ostindien, Gn. Grönland, Zeit. • 21. Serratiliiiea O. 1b—3. Im niedern Gebirge bei Wien und Brünn und in den schweizer Alpen, bis in die subalpine Region, sparsam. Wallis ist der südwestlichste Endpunkt ihres Areals, welches von da über den Südosten Europas bis zum Orient und Altai, nördlich bis Orenburg, südlich bis Diarbekir (38°) ausgedehnt ist. [Glaser’s Angabe »öfter bei Biedenkopf u. Hatzfeld, auch am Winterstein u. um Friedberg« beruht wohl auf einer irrigen Bestimmung.] Brünn, Schn. Wien (v. Mödling bis Baden, Abends an Echium, die Raupe im Frühling in lockerer Erde, Letl.). Ober-Engadin, am Fuss der Alpen, Pfaff. Wallis, HS., Gn. Gouv. Orenburg, Ev. Ungarn, Slaud. coli. — Altai. Tokat, im Gebirge; Diarbekir. 22. Nebulosa Hufn. 0. 1—2. Allenthalben im Gebiet, bis in die Bergregion, nicht selten. Ueberhaupt von England bis zum Altai, zwischen 60° und 38° n. B. (Petersburg— Palermo) verbreitet. Bei Schreiberhau noch s. hfg. Nur bei München z. slt. u. im Verz. v. Allenstein in Preussen fehlend. Schweden, slt., Zell. ; »mir nicht vorgekommen«, Wall. Petersburg. Licvland. Gouv. Moskau, n.slt. Wolgagebiet (z. hfg. in den Provv. Kasan u. Or., in Baschkirien u. den Ural vorbergen). Galizien. Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Britannien, überall gern., oft hfg. Niederlande. Belgien, s. gern. Paris. Depp, des Doubs u. Puy-de- Dörne. Savoyen, 4, Piemont, 4. Palermo (bei San Martino, M.). — Altai. 23. Tincta Brahm. 0. 1—2. Ueber das ganze Gebiet verbreitet, doch nicht überall, am häutigsten in waldigen Gegenden und im Gebirge, sonst sparsam. Die Raupe besonders auf Heidelbeeren. Sie bewohnt Europa und Sibirien, von England bis zum Altai, zwischen 60° und 44° n. B. (Petersburg — Ligurien). Danzig, Uastenburg, Allenstein, slt. Pommern, n. hfg. Sülze, Neuslrelifz. Hamburg, slt. Lüneburg. Berlin. Kemberg, slt. Halle, slt. Hannover. Braunschweig, seltner. Osterode, slt. Güttingen, in entferntem Hölzern. Waldeck, als Raupe n. slt. Nordhausen, Thüringerwald, Werneburg. Weimar u. Naumburg, einz. Osterland. Leipzig, n. slt. Nossen, n. hfg. Oberlausitz, verbr. Schlesien, verbr., geht im Gebirge höher hinauf als Advena , Wocke; Schreiberhau, meist z. slt.; Seefelder bei Reinerz, Z. Münster, slt., Tecklenburg. Krefeld, z. slt., Elberfeld, slt. Aachen, slt. Friedberg, am Winterstein, slt. Homburg, K. Wiesbaden, Raupe manchmal n. slt.; Wehen, s. hfg. Pfalz. Freiburg, Emmendingen, slt. Reutlingen, slt. AschafTenburg, slt. Augsburg, mit Advena, aber seltner. Regensburg, s. slt. München, slt. Böhmen, mit Advena, aber seltner. Brünn. Steiermark, slt., Led. Kreis ob d. Wiener W. Sarnthal, Sl. Zürich. Oftringen, slt. Emmenthal, slt., /{ 0 I 4 Skandinavien (in Schonen, slt.). Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, z. slt. Wolgagebiet (n. slt. in der Prov. Kasan u. den Vorbergen des Urals). Lemberg, slt. 156 Advena. Leucophaea. Satura. Britannien (Plymouth, Worcester u. an einigen a. 0.). Niederlande. Belgien, slt. Nord- u. Mittelfrankreich, Alpen, nie s. gern., Gn. Düp. des Doubs (Pontarlier). Savoyen, 2, Piemont, 3, Ligurien, 4, Alpen, Hügel. — Altai. 24. Advena IV. V. 0. 1—3. In den meisten Gegenden, besonders der südlichen Hälfte des Gebiets, doch im Ganzen sparsam; bis in die untere Alpenregion. Sie ist von England bis zum Altai und von 57° bis 44° n. B. (Liev- land—Provence) verbreitet. Danzig, n. lifg., Rastenburg; Allenstein. Pommern, slt. Neustrelitz. Halle, slt. Hannover. Braunschweig. Unweit der Rosstrappe, tmal, Bl. Göttingen, s. slt. Arolsen, als Raupe in m. J. auf Sarolhamnus scoparius an t Stelle hfg. Jena, Staud. coli. Naumburg, einz. Osterland, einz. Leipzig, n. slt. Nossen, manchmal hfg. Schandau, Raupe fast alljährlich zahlreich auf freien Waldplätzen, mit Tincta, v. Tischer. Oberlausitz, verbr., doch seltner als Tincla. Schlesien, verbr.; Schreiberhau, z. hfg. Krefeld, s. slt. Aachen. Trier, slt. Frankfurt a. M. Wiesbaden. Zweibrücken. Eisass, slt. Heidelberg, Freiburg, je t Ex. Stuttgart, z. slt. Regensburg. Augsburg, Raupe in Waldschlägen auf hohem Grase in m. J. n. slt. München, slt. Böhmen, in Laubwäldern, n. hfg. Brünn. Wien, überall, Led. Linz, slt. Salzburg, n. hfg. Sarn- thal, St. Oftringen, n. hfg. Ober-Engadin, am Fuss der Alpen, Pfaff. Skandinavien (in Schonen u. Blekingen, slt.). Lievland. Gouv. Moskau (Wereja, s. slt.). Wolgagebiet (n. slt. in Kasan, dem nördlichen Or., Baschkirien, den Vorbergen des Urals); Lithauen, Ev. Galizien. Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Britannien, n. slt., v. Brighton bis Edinburg. Niederlande. Lüttich, s. slt. Paris. Düp. des Doubs (Pontarlier, Fichtenregion; Pagney). Döp. der Niederalpen (1 Ex. bei Lärche, Guill.). Chambery, 3, Hügel v. Turin, 3. — Altai. 25. Leucophaea IV. V. 0. \ —2. Fast überall in den beiden untern Regionen des Gebiets mehr oder minder häufig, besonders in Waldungen. Ihr Verbreitungsbezirk erstreckt sich von England bis zum Altai (doch scheint sie im östlichen Russland zu fehlen) und vom 56. bis zum 44. Grade n. B. (Moskau — Ligurien). In Holstein, bei Erfurt, Nossen u. Giessen wurde sie noch nicht gef. Am Harz geht sie bis etwa 2000', im schlesischen Gebirge (Schreiberhau) ist sie viel seltner als in dej Ebene. Alpen der Schweiz, Steiermark; Fiume hfg. Skandinavien (in Schonen, s. slt.). Gouv. Moskau, überall. Westliche Provv. Russlands, Lithauen, Ev. Lemberg. Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Britannien (bei Mickleham, slt.). Niederlande. Belgien, z. gern. Paris. Däpp. des Doubs u. Puy-de- Döme. Hügel v. Turin, 3, Ligurien (Meeralpen), 3. — Altai. b. Ha de na Led. 26. Satura IV. V. 0. 1—2. Zerstreut durch das Gebiet und fast überall selten. Sie ist von Engfand bis zum Altai und von Lappland bis Piemont verbreitet. Adusta. AtripliciS. 151 Danzig, s. slt. Hamburg, 1 Ex., Bote. Lüneburg. Berlin, Slaud. Hannover, slt. Nossen, s. slt. Herrnhut, Görlitz, slt. Schlesien, s. slt. (1 Ex. bei Klarenkranst, Wocke; 1mal Abends in einem Garten bei Petersdorf, 1200', Stand!’.). Barmen, 1 mal gef. Nassau (1 Ex. bei Diez an der Lahn). Baden, verbr. aber slt. (Karlsruhe, Rosskopf u. Littenweiler bei Freiburg, Constanz). Stuttgart, slt. ; Tübingen u. Reutlingen, hfg. Regensburg, einz. Augsburg, Raupe im Juni auf Heckenkirschen im Sieben* tischwalde etc. auf dunkeln Stellen, in m. J. n. slt., in andern wieder nicht zu finden. München, slt. Brünn. Wien (am Bisamberge, Led.). Kreis ob d. Wiener W. (bei Gresten, einz.). Oberösterreich (bei Ottensheim, slt.). Salzburg. Krain. Zürich. Oftringen, slt. Schüpfen, Emmenthal, slt., Koth. Skandinavien (v. Schonen bis Nordbottnien, einz.). Lievland. Wolgagebiet (z. slt. ln der Prov. Kasan, in Hainen). Siebenbürgen Ofen, Bergwald, slt. Britannien (2 Exx. in Oxfordshire u. Cambridgeshire). Dep. des Puy-de-Döme (2mal bei Puy- Guillaume). Ostfrankreich, Italien, Gn. Savoyen, 3, Piemont (Alpen), 4. — Altai. 27. Adusta E. O. 1—3. Fast allenthalben, in einigen Gegenden, zumal im westlichen Gebiet und im Gebirge, ziemlich häufig, in den meisten sparsam; bis in die subalpine Region (Riesengebirge, Alpen). Ueberhaupl von England bis zum Altai, zwischen 60° und 44° n. B. (Petersburg — nach Staud. Lappland — Provence) verbreitet. Die Var. Baltica Her. scheint in der nordöstlichen Ebene, östlich der untern Eibe und Saale, die Stammform zu vertreten. Nur in den Verzz. v. Holstein, Erfurt, Aachen u. Krain mangelt Adtista. Ziemlich hfg. findet sie sich, wenigstens in m. J., bei Göttingen, Frankfurt a. d. 0., Weimar, Naumburg, Münster, Wiesbaden, Aschaffenburg, Trier, auf den schweizer Alpen (Roth.) u. im schlesischen Gebirge, wo Wocke die Raupe noch auf der Mädelwiese im Riesengebirge, 3600' hoch, an Gentiana asclepiadea hfg. fand. Istrien, auf dem Monte inaggioro, M. — Baltica: Danzig, n. slt. Pommern, Schmetterl. slt., Puppe im Forstrevier Pütt bei Gollnow in Mehrzahl gef. Greifswald, Fr. Berlin, Staud. Glogau, slt., Z. Halle, Staud. coli. Skandinavien (in Schonen, z. slt., Wall. ; Lappland, Staud. coli. [?]). Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, überall. Prov. Kasan, slt., Gebirge v. Guberlinsk im Gouv. Or., Odessa, Ev. Siebenbürgen. Britannien, n. slt., nördlich bis Edinburg. Brüssel, Lüttich, z. slt. Ostfrankreich, Gn. Düp. der Niederalpen (bei Lärche, 4715" 1 , mehrmals, Bell.). Savoyen, 3, Piemont (Alpen), 3. — Altai. 28. Atriplicis />. O. 1—2. Ueberall im Gebiet, bis zur montanen Region, hier und da selten, in den meisten Gegenden ziemlich gemein, doch mehr in Garten und Feld als»im Walde. Sie ist von England bis zum Ural und Himalaya (wenn die Nachricht richtig ist), nördlich bis 61° (Schweden), südlich bis Sicilien (und Kaschmir?) verbreitet. Selten ist sie nur bei Osterode, in W'aldeck, Oberhessen u. Würtemberg, auch bei Weimar, AViesbaden u. in Böhmen nie hfg. Bei Schreiberhau hfg. Skandinavien, bis 61°, z. slt. Ueberall in Russland; in den Provv. an der mitt- lern Wolga u. im Gouv. Or. lebt die Raupe auf Polygonum aviculare zuweilen zu 158 Gemmea. Albcscens. I’latinea. Pernix. Myriaden, Ev. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, überall. Galizien, gern. Siebenbürgen. Ofen, slt. Britannien (bei Cambridge, lifg., früher auch bei Manchester). Niederlande. Belgien, z. slt. Paris. Besanfon, n. slt. üep. des Puy-de-Döme, meist s. lifg. Savoyen, 2, Piemont. 2, Ligurien, 3, Ebene, Berge. Corsica, Palermo, M. — Kaschmir, Himalava, v. Hügel. 29. Gemmea O. /■! 1 ■> Hier und da in Gebirgsgegenden des südlichen und mittlern Gebiets, von Wallis und Niederösterreich bis zum Riesengebirge, überall selten, und 1m.il im Flachlande der Oberlausitz gefunden. Ausserdem nur in Lappland und den nordwestlichen Provinzen Russlands. Im nordöstlichen Europa demnach auch in der Ebene, im Süden montan. Westlich einer Linie Lappland (Lausitz)—Schwarzwald — Wallis wurde sie nicht beobachtet. Oberlausitz (t Ex. bei Nisky). Schlesien (bei Schreiberhau im Riesengebirge, in dem bei Agr. collina beschriebenen Schlage, Ende August an Baumstämmen, slt., Slandf.). Baden (im Bade Antogast bei Petersthal, t Ex.). Böhmen (t Ex. beiSchwarz- Kostelec). Je t Ex. bei Türnitz in Niederösterreich u. Gastein, T. Ober-Engadin, im Thale, Pfaff. Berner Oberland, Wallis, Wullschl. „Lappland, zwischen 64° u. 67°, z. slt., Wall. Petersburg, Finnland, s. slt., Ev. Lievland. Frankreich, T. [Gn. erwähnt Frankreich nicht als Heimat]. 30. Albcscens Gn. A. ^ In den walliser u. provencer Alpen, selten. Wallis, HS. Alpen v. Digne, s. slt., Gn. 31. Platinen O. (A.) 1b—3. Im Alpenlande und seinen nördlichen Vorlagen bis zur Donau, hier und da, an felsigen Stellen, sparsam; angeblich auch bei Naumburg gefunden. Von der collinen bis in die subalpine Region (Lärche). Ausserdem in den Gebirgen des südwestlichen Europas, bis zu den Pyrenäen. Wien ist der östlichste, Regensburg (49° — oder Naumburg, !»l°'?) der nördlichste bekannte Fundort. Naumburg, äusserst slt. Regeusburg, Abends, jedoch nur kurze Zeit, an den Tegernheimer Bergen an Blumen schwärmend, 1 854 nur 3nml gef. Wien, v. Mödling bis Baden, an Felsen, Led. Oftringen, s. slt. Wallis, HS., Gn. I)öp. des Puy-de-Döme (Thiers, Abhänge der Durole, 4mal). Dep. d?r Niederalpen (Digne, slt., Gn. ; bei Lärche, 17t5 m , einz. , Bell.). Ostpyrenäen (LeVernet, Bell. Ann ). Piemont (Monviso, Monte Rosa), 3. 32. Pernix //. A. 2—4. Ueber die ganze Alpenkette verbreitet, aber seilen; von der montanen bis zur alpinen Region. Maillardi. Rubrirena. Furva. 15« Ueberhaupt auf den Gebirgen Südeuropas, von den Pyrenäen bis zum Marmorn,-Meer. Die Var. Zeta T. auf den östlichen Alpen. Steiermark, Kärnthen, Tirol, subalpin; unsere Exx. neigen mehr zu grau oder sind ganz grau (M. fing 1 ganz graues J auf dem Schneeberge) : Var. Zeta T., Led. Zeta wurde in 1 männlichen Ex. bei Mödling gef,, T. Pernix auf der Seisser Alp, 5000', slt.; Zeta auf der Tirscher Alp, 6000', s. slt., St. Pilatus, Berner Alpen, s. slt., Wullschl. Ober-lingadin, hoch auf der Bernina, Pfaff. Walliser Alpen, Gn. Dep. der Niederalpen (bei Lärche, einz., Bell.). Pyrenäen (bei Gavarnie, Picrret). Gebirge am Marmora-Meere, HS., Gn. 33. Maillardi B. A. 2—3. In der (montanen? und) subalpinen Region der Alpen, weit verbreitet, aber nicht überall und sparsam. Ausserdem nur auf den Pyrenäen gefunden. Am Schneeberge, M. Steiermark, Kärnthen, subalpin, Led. »Fand ich einz. auf Felsen in den Alpen«, Fr. Seisser Alpe, slt., St. Berner Alpen, slt., Wullschl. Ober- Engadin, am Fass der Alpen, Pfaff.; \ Ex. bei Pontresina, 5566', Sp. Walliser Gebirge, Gn., HS. Pyrenäen (bei Gavarnie, Pierr.). Piemont (westliche u. nördliche Alpen), 4. 34. Rubrirena T, (A.) 1b—3. In den Alpen weit verbreitet (Steiermark — Savoyen), aber selten und zerstreut; ausserdem im Riesengebirge, angeblich in Thüringen und Mecklenburg [?] und in den kleinen Karpathen (Tyrnau) beobachtet. Von der collinen bis in die subalpine Region. Mecklenburg (bei Sülze, n. hfg. !??]). Thüringen, Slaud. coli. [?]. Riesengebirge (1 o" bei Schreiberhau 1200' hoch, am 12. Juli, 1 $ in der kleinen Schneegrube, 3500', am 26. Juli gef., Standf. ). Böhmen, HS. Steiermark, am Oetscher, in Gebirgsschluchten an Klafterholz etc., Led. \ Mariazell, T. Berner Alpen, slt., Wullschl. Ober-Engadin, am Fuss der Alpen, Pfaff. Bei Tyrnau in Ungarn, T. Savoyen (Chamouny), 4. 35. Furva IV. V. O. 1—3. Ueber das ganze Gebiet, bis in die subalpine Region hinauf, verbreitet, aber sehr zerstreut und überall selten. Sie bewohnt Europa und Sibirien, von England bis zum Altai, zwischen 5G° und 43° n. ß. (Schottland — Pyrenäen); im Süden besonders die Gebirge. Pommern. Wismar, slt., auch bei Siilze; Neustrelitz. Holstein (Freyeri Boie). Hamburg, slt. Lüneburg. Berlin. Halle (Trolliaer Felsen, Galgenberg, s. slt.). Hannover, slt. Braunschweig, slt. Waldeck (3 Exx. bei Korbach v. Kreisthierarzt Lan- genbeck gef.). Jena, Slaud. coli. Naumburg, s. slt. Leipzig, s. slt. Regensburg, Abends an den Tegernheimer Bergen an Echium. München, slt. Böhmen, einz. Brünn. Wien (Mödling, Baden, Abends an Echium, Led.). Salzburg, n. hfg. Oftringen, slt. Ober-Engadin, im Thale an Felsen, Bischoff. Wallis, Gn. Fiume. 160 Abjecta. Latericia. Gouv. Moskau, slt. Wolgagebiet (slt. in der Prov. Kasan, weniger slt. in den Uralvorbergen). AmInderskischenSalzsee, Led. Siebenbürgen. Britannien, zerstreut, bei Edinburg hfg. Niederlande. Dep. der Niederalpen (bei Lärche, wie es schien, n. slt., Bell.). Pyrenäen, Gn. Piemont (Thal v. Aosta, Alpen), 3. — Südliche Vorberge des Altai, Ev. 36. Abjecta H. (Ni gricans View.) ^ oder O? 1. In der nördlichen Rhene, besonders in Preussen, ziemlich verbreitet, ausserdem nur bei Bautzen, Mühlhausen in Thüringen und Wien (wenn die Angaben richtig sind) einzeln gefunden. Ihr Verbreilungsbezirk erstreckt sich von England bis zur Ostküste Asiens und von Schweden bis Ligurien und Kleinasien (62° bis 40° n. B.). Es ist deshalb auffallend, dass sie in Süddeutschland und der Schweiz nirgends oder fast nirgends bemerkt wurde. Danzig, n. slt.; Salfeld, Rastenburg, Insterburg; Allenstein, n. slt. Stettin, in Gärten zwischen zusammengestellten Brettern. Wismar, in der nächsten Umgebung der Stadt, n. hfg., die v. Graswurzeln lebende Raupe scheint feiten, schweren Boden zu lieben; auch bei Sülze. Holstein, Raupe an Graswurzeln. Hamburg. Lüneburg. Berlin. Dessau, slt. Mühlhausen, s. slt. Bautzen, 2 Exx. Glogau, slt. Wien (bei Dornbach v. Eichen geklopft, M. ; Led. fand sie nicht). Skandinavien, bis 62°, seltner als Suasa. Lievland. Hfg. in der Prov. Kasan, Baschkirien, den Uralvorbergen, bei Ufa etc., slt. bei Sarepta; Lithauen, Odessa, Ev. Am Inderskischen Salzsee, Led. Galizien (bei Sambor). Siebenbürgen. Britannien (Lewes bis York, hier u. da). Niederlande (Groningen, Leiden). Süd- u. Mittelfrankreich, FribolusB. an denselben Orten, Gn. Piemont (Alpen), 3, Berge Liguriens, 3. — Altai. Alpen v. Tokat. Amurland. 37. Latericia Hufn. 0. 1 — 4. In der nördlichen Hälfte des Gebiets fast überall, mehr oder minder häufig, im Süden zerstreut und fast nur montan, im Gebirge aber ebenfalls nicht selten. Sie geht bis hoch in die alpine Region hinauf. Ueberhaupt von Frankreich bis zum Altai, zwischen 60° und 44° n. B. (Petersburg— oder Lappland? —Ligurien) heimisch, nicht in England. In Nord- u. Mitteldeutschland fehlt sie nur den Verzz. v. Göttingen, Krefeld u. Oberhessen u. ist in vielen Gegenden (in Preussen, Pommern, Mecklenburg, bei Berlin, Leipzig) lifg., in wenigen (Hannover, Braunschweig, Kemberg) z. slt. Im schlesischen Gebirge z. hfg., tmal am Koppenplan, 4300', Standf. Die Fundorte der südlichen Hälfte des Gebiets sind : Frankfurt a. M., tmal gef. Wiesbaden, Selters. Pfalz. Eisass, Barth. Baden (bei Dinglingen). Wiirtemherg. Regensburg. München, z slt. Böhmen, n. slt. Brünn, Schn. Bei Salzburg u. im Möllthal n. slt. An der Strasse über das Stilfser Joch ober- u. unterhalb Trafoi zwischen 3500' u. 5500' hfg., in den Ritzen der Pfähle versteckt, 1 Ex. noch in St. Maria am Fenster, 7690', Sp. Zürich. Oftringen, n. hfg. Disentis, 3000', Sp. Ober-Engadin, am Fuss der Alpen, Pfaff. Skandinavien (in Schonen u. Smaland, slt., Wall.-, Lappland, Stand, coli.). Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau. Wolgagebiet (s. gern, in den Provv. Kasan u. Or., in den Uralvorbergen, bei Sergiewsk etc.). Galizien (bei Sambor). Niederlande. Belgien, z. gern. (Brüssel, Namuretc.j. D6p. des Doubs (Jougne, Hochgebirge). Düp. l’olyodon. Lithoxylea. Rurca. 161 ites Puy-de-Döme (am Mont-Dore, s. slt.). Ddp. der Niederalpen (bei Lärche hfg., Bell.). Savoyen, 2. Piemont, 2, Ligurien, 3, Thäler, Alpen. Dalmatien, T. — Altai. 38. Polyodon JL. 0 . 1 —3. Ueberall, bis zur subalpinen Region, und fast nirgends selten. Sie ist von den westlichsten Küsten Europas bis zum Altai und vom 60. bis zum 37. Breitengrade (Schweden—Andalusien) verbreitet. Nur bei Trier slt. Bei Schreiberhau z. slt., auch auf den Seefeldern u. bei der Schlingelbaude, 3300', Slandf. Skandinavien, bis 60 ° einz. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, überall. Sehr gern, in den Wolgaprovv. u. im Ural, Ev. Galizien. Siebenbürgen. Ofen, gern. Britannien, überall hfg. Niederlande. Belgien, gern. Paris. Ddpp. des Doubs u. Puv-de-D6me. Savoyen, Piemont, Ligurien u. Sardinien, je 2, Thäler, Alpen. Andalusien, Slaud. — Altai. 39. Lithoxylea IV. V. O. 1—2. Fast allenthalben in den beiden untern Regionen des Gebiets, in vielen Gegenden selten, in andern ziemlich gemein; an Brettwänden der Gärten und an Baumstämmen. Sie bewohnt Europa und Asien, von England bis zum Altai, zwischen 57° und 40° n. B. (Lievland — Amasia), wurde aber weder in Skandinavien, noch im europäischen Russland östlich von Lievland beobachtet. Die Var. Sublustris E. findet sich besonders im Süden v. Deutschland, in Frankreich und England. Nur die Verzz. v. Kemberg, Osterode u. Erfurt erwähnen sie nicht u. in Waldeck wurde sie bisher nirgends als bei Wildungen gef. Mehr od. minder hfg. ist sie bei Danzig, Göttingen, Mühlhausen, Frankfurt a. d. 0., in Holstein, bei Leipzig, Aschaffenburg, in Baden (Suhl.), bei Salzburg, im Eisass, bei Regensburg (Suhl.), Oftringen u. Schöpfen; in den übrigen Gegenden mehr od. minder slt. Thüringer-, wald, Wern. Möllthal, N. — Sublustris in Baden u. bei Regensburg, wo die Stammart zu fehlen scheint. Lievland. Lemberg, t Ex. Ofen, n. slt. Britannien: Lüh. überall gern., Suhl. zerstreuter, bis Edinburg. Niederlande. Belgien, slt. Sublustris bei Paris, Gn. Be- sangon, n. slt., nebst Musicalis E. Döp. des Puy-de-Döme. Savoyen, 3, Piemont, 4, Ebene, Alpen. Dalmatien, T. — Altai. Amasia, t Ex., M. 40. Rurea F. 0. \ —2. Ueberall itn Gebiet, bis in die Bergregion, in den meisten Gegenden nicht selten. • Sie ist in der allen Welt von England bis zum Altai, zwischen 60° (Petersburg — oder Lappland?) und 45° (Piemont) verbreitet, ausserdem in Nordamerika zu Hause. Die Var. Combusta E. scheint gleiche Verbreitung zu haben, im Gebiet ist sie fast allenthalben, doch meist seltner als die Stammart. Speyer, Sehmetterling-sfauna. II. \\ 1Ö2 Scolopacina. Hepaticn. Nur im Verz. v. Giessen fehlt Hurea; selten ist sie nur hei Kemberg, Mühlhausen, Trier u. in Böhmen. Am Harz fanden wir sie in 1500' Höhe, bei Schreiberhau ist sie in allen Varr. hfg., auch auf den schweizer Alpen n. slt. (Roth.). Krain. Combusta ist hei Herrnhut hfger als die Stammvar., in den übrigen Gegenden seltner. Skandinavien (in Schonen u. Blekingen, slt., Wall.-, Lappland, Stand, coli.)- Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, überall. Wolgagebiet (hfg. in der Prov. Kasan, Comb. slt ). Galizien. Siebenbürgen, nebst Comb. Britannien, überall gern. Niederlande, nebst Comb. Belgien, z. gern., nebst Comb. Paris. Depp, des Doubs u. Puy- de-D6me. Savoyen, 4, Piemont, 5, Alpen. — Altai, nebst Comb. Ganz gleich in Nordamerika, Gn. 41. Soolopaeina K. 0. 1—2. Zerstreut durch das Gebiet, mehr im Norden als im Süden desselben; an grasreichen, schattigen Stellen, bis zur montanen Region, in den meisten Gegenden sparsam. Sie ist von England bis zum Altai, zwischen (i0° und 45° n. B. (Petersburg— Turin) verbreitet. Preussen (Königsberg, Itaupe zahlreich gef., Elbing). Greifswald, Raupe n. slt. bei Tage an Blüthenrispen des Grases gef., Plötz, Ent. Zeit. 1861. Wismar, 1mal gef.; Neustrelitz. Holstein. Hamburg, slt. Lüneburg. Berlin. Hannover. Braunschweig. Göttingen, s. slt. Mühlhausen, s. slt. Erfurt. Weimar, in m. J. n. slt. Zeitz, slt. Osterland, slt. Leipzig, slt. Schandau, Raupe auf Schmelengras (v. Tischer), T. Oberlausitz (Lauban , slt., Neusalza). Schlesien, im Gebirge, die Raupe stellenweise hfg. ; Schreiberhau, 1 mal am Coüma-Fundort. Aachen, z. slt. Wiesbaden, Selters. In der ganzen Umgebung v. Freiburg u. Karlsruhe n. slt. Augsburg, Raupe im Siehentischwalde einz. auf hohem Waldgras unter Büschen. München (bei Thalkirchen, s. slt.). Brünn. Wien (bei Mauer, slt., M., T.). Krain. Oftringen, an feuchten Stellen, slt Schlipfen, an Hecken, slt. Skandinavien (in Schonen, slt.). Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, s. slt. Galizien. Siebenbürgen. Ungarn, HS. Britannien (zerstreut in Mittelengland). Niederlande. Belgien (z. gern, im Walde v. Soignes). Paris. Nordfrankreich, Gn. Piemont (Hügel v. Turin u. Dogliani), 4. —Altai. 42. Ilepatica tf. V. 0 . 1— 2 ? Zerstreut durch das Gebiet und fast überall selten, wohl bis zur montanen Region (Oberharz). Ueberhaupt von England bis zum Altai, zwischen 60° und 44° (Schweden — Toscana) verbreitet. Pommern, einz. u. slt. Lüneburg. Hannover. Osnabrück, slt., Höffert! Oberharz, slt., Hein. Weimar, einz. Jena, Stand, coli. Naumburg, slt. Nossen, oft hfg. [?]. Breslau, s. slt. Oberhessen (1 mal bei Biedenkopf): Frankfurt a. M., in Waldschlägen, slt. Pfalz. Freiburg u. Dinglingen, slt. München, n. s. slt. Prag, an Föhrenstämmen, slt. Brünn, wo Aliena, Gärtner. Wien, in Eichenwäldern, M. ; bei Dörnbach, Led. Kreis ob d. Wiener W. (bei Gresten). Steier, Ottensheim, slt. Krain. Oftringen, slt. Skandinavien, bis 60°, einz. Petersburg. Gouv. Moskau, slt. Wolgagebiet (slt. in der Prov. Kasan [in seinen Noctuöl. sagt aber Ev. nur »nach Mad. Lienig in Lievland«; im Lienig’schen Verz. in der Isis ist Hep. aber auch weggelassen]). Lemberg. Siebenbürgen. Ofen, in Wäldern , slt. Britannien, verbr., nördlich bis Darlington. Basilinea. Infesta. Gemina. 103 Niederlande [nac,h t unzuverlässigen Autorität], Besangon, s. slt. Dep. des I'uy-de- Dörne (4 mal bei Puy-Guillanme). Mittel- u. Westfrankreich, Gn. Piemont (am Monte Rosa), 5. Toscana (nach T.’s Citat aus Rossi’s Mantissa). — Altai. 43. Basilinea fl 7 . V. 0. 1—2. Fast überall in den beiden untern Regionen, in den meisten Gegenden, besonders auf Rasenplätzen in Gärten und Feldern, ziemlich gemein — bisweilen, doch selten, dem Getreide schädlich. Sie bewohnt Europa und Sibirien: von England bis zum Altai und von 61° bis 45° n. R. (Schweden —Piemont). Nur in den Verzz. v. Kemberg, Osterode, Giessen u. Krain fehlt sie. Selten oder doch n. hfg. ist sie bei Dessau, in Waldeck, bei Wiesbaden, im Eisass, in Baden u. bei Schiipfen (C. Bern). Im Österreich. Schlesien wurde die Raupe 1855 dem Roggen schädlich, Kollar. Im Riesengebirge gebt sie bis *500' (Schreiberhau, s. hfg.), im südlichen Schwarzwalde bis über 3000' (Breitnau). Skandinavien, bis 61° n. slt. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, n. s. hfg. Wolgagebiet, überall z. hfg. Galizien, s. gern. Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Britannien, überall gern. Niederlande. Belgien, n. hfg. Ddp. des Doubs (n. slt. bei Pontarlier). Düp. des Puy-dc-Döme (Thiers, 1 Ex. am Ufer der Durole). Savoyen, 3, Piemont (Thal v. Viii, Alpen), 3. — Altai. 44. Infesta O. \ —2. In Norddeutschland fast überall, zerstreuter im Süden des Gebiets. Sie geht bis zur Bergregion hinauf und ist an den meisten Fundorten in Gärten und lichten Gehölzen nicht selten. Sie wurde bisher nur in den mittlern Breiten Europas, zwischen i)6° und 45° (Schonen — Piemont), von England bis zum Ural beobachtet. In der nördlichen Hälfte des Gebiets fehlt sie nur den Verzz. v. Holstein, Münster, Erfurt, Aachen u. Oberhessen, ln Schlesien ist sie im Gebirge (Schreiberhan) seltner als in der Ebene. Die süddeutschen Fundorte sind : Trier, hfg. Frankfurt a. M., e.inz. Wiesbaden, hfg. Pfalz. Eisass, n. hfg. Karlsruhe, s. gern., Freiburg, einz., Lahr. Tübingen, slt. Aschaffenburg, n. slt. Regensburg, n. slt. München, hfg. Böhmen, hfg Wien. Oflringen, slt. Schöpfen, slt., Emmenthal, Roth. Skandinavien (in Schonen, s. slt ). Wolgagebiet (n. slt. in den Puovv. an der mittlern u. untern Wolga, im Gouv. Or. u. im südlichen Ural [= Gemina, var. Una- nimis Ev. Fauna]. Galizien (bei Sambor gern.). Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Britannien, nördlich bis Edinburg. Niederlande. Belgien, n. hfg. Paris. Bcsangon, z. slt. Döp. des Puy-de-Ddme, überall. Piemont, 4, Hügel, Berge. Anm. Stentz führt in seinem Verz. der Falter Tirols auf: »Renardi, aufderSeisser Alp, selten«. Ob hierunter Renardi B., nach Gn. eine Varietät von Infesta, verstanden ist, wissen wir nicht, vermuthen es aber. 45. (äcinina //. O. I —3. In der nördlichen Ebene fast überall, etwas zerstreuter im mittlern und südlichen Gebiet; besonders auf lichten, grasreichen Stellen der Gehölze, bis in die subalpine Region hinauf, in den meisten Gegenden sparsam. 164 Seorlea. Assimiiis. Ihr Verbreitungsbezirk reicht in westöstlicher Riclilung von England bis zur Ostküste Asiens und vielleicht, da sie (Var. Remissa ) auch in Nordamerika gefunden wird, um die ganze nördliche Hemisphitre. Ziemlich beschriinkt ist er dagegen nach geogr. Breite, wenigstens in Europa, wo er nach Norden den 60., nach Süden den 46. Grad (Petersburg— Monte Rosa) nicht überschreitet. Die Varietäten Submissa 0. und Remissa H. scheinen ziemlich gleiche Verbreitung zu haben. Nur die letztere wurde an den höchstgelegenen Flugstellen in den Alpen und in Amerika beobachtet. Danzig, nebst Item. u. Subm., n. gern.; Allenstein, ebenso; Insterburg. Pommern, nebst beiden Varr., slt. Wismar, Rem. z. Sit.; Neustrelitz, sämmtliche Varr. Holstein, n. slt. auf den Heidehöhen der Halbinsel, auch Item. Hamburg u. Lüneburg, nebst Rem. Frankfurt a. d. 0., einz. Berlin. Dessau, slt. Halle, n. slt. Hannover, alle Varr. Braunschweig, nebst Rem. Osterode, einz. Weimar u. Naumburg, alle Varr., n. hfg. Osterland, alle Varr. Leipzig, n. hfg. Nossen, slt. Oberlausitz, n. gern., Rem. slt. Glogau, nebst Bern., n. hfg.; Bresiau, nebst Bern., slt,; Schreiberhau, z. slt. Barmen, slt. Aachen? Trier, s. slt. Frankfurt a. M., slt. Wiesbaden, auf Wiesen, nebst Bern. Baden, Gern, verbr. aber slt.; Rem. bei F'reiburg n. slt., bei Breitnau Uber 3000' hoch gef. Stuttgart, slt., Tübingen u. Reutlingen, hfg. Augsburg, Raupe auf freien Waldschlägen an hohem Gras, nebst Rem., z. slt. München, slt. Böhmen, viel seltner als Thalassina. Wien, slt., Led. Oberösterreich (bei Ottens- heim, slt ). Salzburg. Krain. Oftringen, nebst Bern., slt. Zürich. Rem. bei St. Moritz im Engadin, 5600', Meng, in lit. Skandinavien (in Schonen, z. slt ). Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, z. slt. Gern, in den Provv. an der mittlern u. untern Wolga u. im südlichen Ural; Rem. [als eigene Art) n. slt. in der Prov. Kasan u. bei Menselinsk, Ev. Rem. bei Sarepta, Möschler. Galizien (Rem. tmal bei Sambor). Siebenbürgen. Britannien, überall gern. Niederlande. Brüssel, slt. Paris. Döpp. des Doubs (Pontarlier etc.) u. Puy-de-Döme (Clermont). Nördliches Savoyen, 3, Piemont (Monte Rosa), 4. — Altai. Amurland. Rem. in Nordamerika, Gn. 46. Seorlea HS. (Fig. 582), L,ed. 1-3? Itn Alpenlande weit verbreitet, aber noch wenig beobachtet (oder mit RemisSa verwechselt) und bis jetzt selten; ausserdem in Ungarn und Siebenbürgen. Bei Wien (2mal bei Dornbach) u. einigemal in den Umgebungen des Schneebergs, 4000', Led. Jllyrica Fr. (die Led. mit ? zu Scortea zieht) in Krain. »Ich erhielt Seorlea öfter aus dem Berner Oberlande«, Led. Kindermann erzog 1 Stück bei Ofen; Siebenbürgen, Led. 47. Assiuiilis Doubl. (Funerea Hein.) i^? 1. Bisher nur bei Hannover und in Schottland gefunden. »Ich sah 6 bei Hannover gezogene, ganz übereinstimmende Stücke; die Raupe auf Gras, soll der von Rurea sehr ähnlich sein ; der Falter im Juni«, Hein. Britannien (Rannoch, Perthshire, u. Insel Arran). Unanimis Didyma. Connexa 165 48. Uiianimis //. 0 oder-^? -I. In Norddeutschland sehr verbreitet, im Süden des Gebiets zerstreut und selten; auf sumpfigen Grasplätzen, an Gräben und Flussufern, wo die Nahrungspflanzen (besonders Phalaris. arundinacea ) wachsen. Sie bewohnt Mitteleuropa von England bis zum Ural, zwischen 56° und 10° (Schottland — Sardinien). Ghiliani’s Angabe ist die einzige aus dem transalpinen Europa, sollte sie irrig sein, so würde die bekannte Aequatorialgrenze den 47° (Besancon) nicht überschreiten und etwa dem nördlichen Kusse der Alpen entsprechen. Danzig, slt.; Pelplin; Allenstein, I Ex. Stettin. Wismar, n. hfg., die Raupe nur an feuchten Orten, wo das Milenzgras (?) wächst; Sülze. Hamburg. Lüneburg. Berlin. Hallo, Saalufer, slt. Hannover. Braunsclnveig, z. oft. Osterode, einigemal. Göttingen, n. hfg. Rhoden, s. slt. Erfurt, am Geraufer. Weimar, Raupe im Spätherbst auf Phnlaris ar. n. slt. Naumburg, n. slt. Leipzig, als Raupe n. slt. Glogau, n. hfg.; Breslau, Raupe u. Puppe im Frühjahr mit L. obsoleta in Rohrstoppeln, in m. J. n. slt. ; hirschberger Thal, Standf. Frankfurt a. M. Wiesbaden, slt. Speyer, Bertr. Freiburg, wenige Exx. Oberpfalz, HS. Augsburg, H. München, s. slt. Prag, s. slt. Brünn. Wien, in Obstgarten gef. Im südlichen Ural, Ev. Britannien, verbr., bis Edinburg. Niederlande (Leiden). Frankreich, Gn. Besancon, slt. Sardinien, 2, Ebene, Berge [?]. f f 49. Didyma E. 0.1—3. Ueberall im Gebiet, bis in die subalpine Region hinauf, fast nirgends selten, in vielen Gegenden gemein. Sie ist über ganz Mittel- und Südeuropa, von England bis zum Ural, und von 61° bis 37° n. B. (Schweden — Sicilien) verbreitet, auch in Ca- lifornien gefunden worden. Die zahlreichen Varietäten scheinen nicht an besondere Localitälen gebunden, Secalina H. im Ganzen seltner zu sein. Nur bei Giessen scheint D. nicht gef. zu sein. In Schlesien ist sie gern., bis zur Baumgrenze, Wocke, bei Schreiberhau s. hfg. ln Waldeck, bei Frankfurt a. M., Augsburg, in Oberösterreich n. hfg. Skandinavien, bis 61 °, einz. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau. Wolgagebiet (s. gern, in den Provv. Kasan u. Or., u. in den Vorbergen des Urals). Galizien. Siebenbürgen. Ofen, nebst Sec. , hfg. Britannien, überall hfg. Niederlande, nebst Sec. Belgien, überall s. gern., auch Sec. Paris. Döp. des Doubs, s. gern. DCp. des Puy- de-D6me, nebst Sec. u. Niet. Düp. der Niederalpen (bei Lärche gern., Bell.}. Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, 2, Sardinien, I, Hügel, Thäler, Alpen. Corsica, R. Palermo, M. — Californien, Wall, in lit. 50. Connexa Bork/t. ^ 1. ln Nord- und Mitteldeutschland, südlich bis zur Pfalz, sehr zerstreut und selten. Ueberhaupt von England bis zur Wolga , aber nach Norden nicht Uber den 57. (Lievland), nach Süden nicht über den 49. Breitengrad 'Pfalz. Bukowina?) hinaus beobachtet und überall selten. 166 Ophiograuima. Slrigifis. Preussen (Dammhof bei Königsberg; Allenstein, 5 Exx.). Berlin, Staud. Braun- schweig, slt. Weimar, einz. von Eicheniisten am Ettersberge geschlagen. Leipzig, n. hfg., seit einigen Jahren verschwunden. Mainz, in Laubwäldern an Baumstämmen, slt., Brahm Pfalz (nach Linz). Lievland. Provv. an der mittlern Wolga, Ev. Galizien (! Ex. bei Lemberg, angeblich auch in der Bukowina). Britannien (bei Huddersfield, Sheffield u. Scar- borough). 51. Ophiogramnia E. ^ 1. ln Norddeutschland in vielen, in Suddeulschland nur in wenigen Gegenden und nur diesseit der Alpen (bis Heidelberg und Wien) beobachtet; auf sumpfigen Wiesen der Ebene und Thäier, sparsam. Sie bewohnt das cisalpine Europa und Sibirien, von England bis zum Altai; der nördlichste Fundqrt ist Petersburg (60°), der südlichste Siebenbürgen (46°). Preussen, slt. (Danzig, Insterburg, Allenstein). Stettin, slt. Wismar, in Sumpfgegenden, n. hfg.; die Raupe an Phalaris arundinacea u. a. Sumpfpflanzen, wo diese ausserhalb des Wassers stehn , im Mai in den jungen Schösslingen , deren Mark, sie 1—2" über dem Wurzelstock ausfrisst; Puppe in der Erde. Hamburg, slt. Berlin, s. slt., Staud. Dessau, einigemal. Halle, am Saalufer n. slt. Hannover. Braunschweig, 1mal. Göttingen, slt. Weimar, slt. Naumburg, n. gern. Leipzig u. Nossen, slt. Lauban, Zittau, slt. Glogau, 2mal im Gebüsch der Oderwiesen; Breslau, Reinerz, n. hfg. Aachen, 1860 gef. Frankfurt a. M., s. slt. Wiesbaden, einz. Pfalz. Heidelberg. Achaffenhurg, 1mal. Brünn. Wien (bei Floridsdorf an der Donau, an Planken, Led.). Petersburg. Gouv. Moskau, 2 Exx. Siebenbürgen. Ungarn, T. Britannien (auf allen Sümpfen um London). Niederlande (Groningen, Leiden). Belgien, s. slt. (bei Huy u. Löwen). — Altai. 52. Strip lis JL. ( ,9 ) O. 1—2. Ueberall in den beiden untern Regionen des Gebiets und nirgends selten. Ueberhaupt in ganz Mittel- und Südeuropa , von England und Spanien bis zur Wolga und zum Schwarzen Meere, zwischen 60° und 37° n. B. (Schweden — Sicilien), verbreitet. Die Var. Latruncula W. V. ist ebenso verbreitet und an den meisten Orten noch häufiger als Strigilis; Var. Aerata E. seltner. In Schlesien sind beid&Varr. noch bei Schreiberhau z. hfg.; bei Hohenschwangau einz. Nickerl fand Strig. u. Lalr. mehrmals in Begattung. Aerata bei Danzig, Wismar, in Waldeck, bei Weimar, Krefeld, Münster, Trier, meist nicht hfg. Skandinavien, Sir. bis 60°, hier u. da. Petersburg. Lievland, beide Varr. Gouv. Moskau, beide. Str. in Nord- u. Südrussland, an den Küsten des Schwarzen Meers etc.; Lalr. s. gern, in den Wolgaprovv., Baschkirien, den Uralvorbergen, auch in Lithauen, Ev. Galizien, beide hfg. Siebenbürgen, beide. Ofen, n. slt. Britannien, Str. überall hfg., Fasciuncula n. slt., bis Edinburg. Niederlande, beide. Belgien, beide gern. Paris. Dep. des Doubs, Str. gern., Lalr. weniger gern. Dep. des Pu.y-de-Döme, Strig., auch Rubeuncula Donz. am Mont-Dore, n. slt. Die Var. Fasciuncula Haw. (Rubeuncula Donz.) in England, Nordfrankreich, den Pyrenäen, Gn. Granada, Staud. coli. Savoyen, Piemont, Ligurien, je 2, Hügel, Thäier, Alpen. Palermo, Lalr. n. slt., M. Türkei, M. 167 Literosa. Onychina. Furuncula. Haworthii. 53. Literosa Half. (Suffuruncula T.) 0? I. An wenigen Punkten der nordöstlichen Ebene und des südlichen Gebiets, selten. Ueberhaupt sehr zerstreut von England bis zum Altai, zwischen 56° und 46° n. B. (Edinburg — Wallis). Danzig, slt. u. nur an 1 Stelle. Pommern. Berlin, Stand. Regensburg, Abends an den Winzer-Bergen an Blumen schwärmend; an den Tegernheimer Bergen aus Hecken geklopft. Wien (bei Dornbach, Led.). Zürich. Jura, an sonnigen Halden, s. slt., Roth. Wallis, Led., Gn. Sarepta, 1 Ex., Möschler. Lemberg, t Ex. Ofen, auf Sandboden, slt. Britannien (v. Brighton bis Edinburg, an vielen Orten). Nordfrankreich, n. gern., Gn. — Altai. 54. Onychina HS. (T^ I. Auf der Insel Norderney, HS. Nähere Nachrichten fehlen uns. Ob Varietät der Vorigen? 55. Furuncula IV. V. 0. I — 2. In den meisten Gegenden, besonders in der Ebene, in einigen selten, in andern häufig. Sie ist von England bis zum Altai und von 57° bis 37° n. B. (biev- land — Andalusien) verbreitet. Danzig, hfg., Var . Erratricula Fr. 1 Ex.; Rastenburg; Allenstein, gern. Pommern, slt. Wismar, allenthalben u. stellenweise s. hfg.; in endlosen Varr. ; Neustrelitz. Lüneburg. Frankfurt a. d. 0., einz. Berlin, Stand. Hannover. Braunschweig. Osterode, einigemal. Göttingen, slt. Mühlhausen, gern., in vielen Varr. Naumburg, Zeitz. Leipzig, hfg. Zittau, n. hfg. Glogau, in Gebüsch auf trocknem Boden hfg.; Breslau, hfg.; Schreiberhau, nur ämal an der bei Agr. collina angegebenen Stelle. Trier, slt. Frankfurt a. M., slt. Wiesbaden, n. slt. Pfalz, n. slt. Eisass, slt. Baden, verbr. u. n. slt., Var. Vicluncula H. einz. bei Freiburg, Lahr u. Karlsruhe. Stuttgart, slt. ; Tübingen, n. slt. Regensburg. München, allenthalben. Böhmen, an Stämmen u. Zäunen, einz. Brünn. Wien, an Baumstämmen, Led. Zürich. Oftringen. Emmenthal, s. slt., Roth. Skandinavien (in Schonen u. Smaland, einz.). Lievland. Wolgagebiet (slt. in den Provv. Kasan, Or., u. den Uralvorbergen). Lemberg, z. hfg., auch im Hochgebirge Czornahora mit Captinncula. Ofen, auf kahlem Steingebirge, n. slt. Britannien, überall hfg. Niederlande (Leiden, Middelburg). Belgien, überall gern., auch Var. Victuncula H. Paris. Besamjon, slt. Dep. des Puy-de-Döme (am Alont-Dore). Andalusien, Stand. Piemont, 3, Ligurien, 3, Ebene, Berge. — Altai. 66. Celaena Gn. 1. Haworthii Steph. (Erupta Fr.) ^ la. Innerhalb des Gebiets nur in den Küstenländern an der Ostsee, von Holstein bis Preussen, südlich bis Frankfurt a. d. O., hier und da auf Mooren gefunden; meist sparsam. 168 Leueostigma. Micacea. Ueberhaupt in Nordeuropa, von Irland bis zur Wolga, besonders in der Nähe der Küsten. Der südlichste Fundort ist die Bretagne (48°), der nördlichste Lievland (57° oder Lappland, wenn Staudinger recht berichtet ist). Danzig, slt. Wismar, in einem Heidemoore tmal, hfger bei Gadebusch; Kiel, S. Frankfurt a. d. 0., slt. Berlin, neuerdings s. slt. Lappland, Stand, coli. Lievland. Wolgagebiet (in der Prov. Kasan, n. hfg.). Britannien, gern, auf den nördlichen Heiden (Manchester — York). Seeküste Frankreichs, Var. Hibernica in Irland u. England, Gn. Bretagne, am Ufer des Erdre, Graslin. 67 . Hydroecia Gn. 1. Leueostigma II. ^ 1. In der norddeutschen Ebene fast überall, in Mitteldeutschland zerstreut, im Süden nur an wenigen Punkten des cisalpinen Gebiets beobachtet; auf sumpfigen Stellen der Ebene und der Flussthäler. Sie ist von England bis zum Altai, zwischen 57° und 46° n. B. (Lievland—Odessa) verbreitet. Ihre Aequatorialgrenze läuft von Miltelfrankreich über Wien zur Nordküste des Schwarzen Meeres. ^yie Var. Fibrosa H. scheint gleiche Verbreitung zu haben und im Westen häufiger zu sein, als die Stammform. Danzig, Rastenburg, Allenstein, slt. Stettin, in vielen Varr., auch Fibr. , auf Wiesen, wo Iris pseudacorus, in Gärten, wo Iris pumila steht. Wismar, meist n. slt., doch die Raupe nur in Sumpfpflanzen, besonders Glyceria spectabilis, immer im untern Theil derselben, Puppe in der Erde; Sülze, slt., Strelitz. Holstein, in Marschgegenden. Hamburg, beide Varr., slt. Berlin. Kemberg, 1 Ex. Dessau, slt. Halle, stellenweise n. slt. Hannover. Braunschweig, beide Varr., öfters. Erfurt, tmal. Weimar, (mal. Naumburg, n. hfg. Zeitz, slt. Leipzig u. Nossen, slt. Lauban, Görlitz (nebst Fibr.), Zittau u. Nisky, s. einz. Glogau, slt.; Breslau, n. slt. ; hirschberger Thai, z. slt., Standf. Münster. Krefeld, beide Varr. z. slt. Aachen. Wiesbaden, slt.; Wehen, auf Heideblüthe [?]. Brünn. Wien, an den Donausümpfen Abends an Honig gern., Led. Skandinavien (in Schonen, s. slt.). Lievland. Indien Provv. Kasan, Or. u. Sar. n. slt., Odessa, Ev. Ofen. Britannien {Fibr. bei Cambridge, Scarborough hfg., York, Edinburg). Groningen. Lüttich, t Ex. Beide Varr. in Nord- u. Mittelfrankreich an sumpfigen Stellen, Fibr. z. hfg., Gn. —Altai, nebst Fibr. 2. Micacea M. O oder L Zerstreut durch das cisalpine Gebiet, besonders in der Ebene und den Stromthälern, in feuchten Niederungen, zuweilen auch in Gärten, fast überall selten. Ihr Verbreitungsbezirk ist von den westlichen Küsten Europas bis zur Ostküste Asiens ausgedehnt und liegt in Europa zwischen 60° und 45° n. B. (Petersburg — Piemont); das Vorkommen in Piemont lässt erwarten, dass sie auch den transalpinen Theilen unseres Faunengebiets nicht ganz fehlen wird. Petasitae. Nictitans. 169 Danzig, slt.; Insterburg. Stettin. Wismar, slt., die Raupe in Glyceria speclabilis, 1 Glied höher als Leucostigma, tmal auch t Puppe aus einem Kartoffelacker; Sülze, slt.; Gadebusch, M.-Strelitz. Holstein, 2mal gez. Hamburg, slt. Frankfurt a. d. 0., s. slt. Berlin. Hannover. Braunschweig, slt. Arolsen, t Ex. Leipzig, s. slt. Lauban, slt., Görlitz, einz. Glogau, noch seltner als Leucostigma; Breslau, s. slt. Frankfurt a. M., slt. Wiesbaden, s. slt. Freiburg, an derDreisam, Mooswald bei Thiengen, slt. Regensburg, slt. München (bei ThalkinSien, höchst slt.). Augsburg, Raupe oft n. slt. am Senkelbach bei Göppingen in den Knollen des grossen Huflattigs, Iris u. Kalmus. Wien, einz. in feuchten Gebirgsgegenden (Dörnbach), Led. Kreis ob d. Wiener W. (Gresten, einz.). Steier, Ottensheiin, slt. Skandinavien (in Schonen, slt.). Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, mehrmals. Wolgagebiet (n. slt. in den Provv. Kasan u. Or., in Baschkirien u. den Vorbergen des Urals). Britannien, verbr. u. n. slt., nördlich bis Edinburg. Niederlande. Lüttich, 1 Ex. Mittel- u. Nordfrankreich, Gn. Piemont (Berge v. Valdieri), 4. — Altai. Amurland. 3. Petasitae (-is) Doubl. (Vindelicia Fr.) ( 20 ) ....?!. In Schwaben und Oesterreich, selten — ausserdem in Britannien und am Altai gefunden, vielleicht also ebenso verbreitet, wie Micacea. Augsburg, wie Micacea. Niederösterreich (t Ex. bei Kirchberg am Wechsel, Schüler). Steiermark, Led. Britannien (bei Manchester hfg., Edinburg; Raupe in den Stengeln u. Wurzeln v. Petasites off.). — Altai. 4. Nictitans L. 0. 1—2. Fast allenthalben in den beiden untern Regionen des Gebiets, auf Waldwiesen und Lichtungen, doch fast nirgends häufig. Ihr Verbreitungsbezirk umspannt wahrscheinlich die ganze nördliche Hemisphäre, da sie von Westeuropa bis Ostasien und in Nordamerika gefunden wurde. In Europa geht sie nördlich bis 64°, südlich bis 45° (Lappland — Turin, Fiume). Von den Varietäten Erythrostigma Haw. (Fucosa Fr.) und Lucens Fr. scheint die erslere überall mit der Stammform vorzukommen, die zweite zerstreuter, am häufigsten im nordöstlichen TheiJe des Gebiets. Nur bei Kemberg, Zeitz, im Osterlande, bei Aachen u. Trier wurde Niet, noch nicht gef. — Fucosa bei Danzig, Berlin, in Waldeck, bei Weimar, Münster, Naumburg, in Schlesien, bei Freiburg, Augsburg; Luccns bei Wismar (n. hfg.), Berlin, in Schlesien (nebst Fuc. weniger slt. als Niet., bis Reinerz, Schreiberhau, fliegt im Juni, Niel, im Sept., Woche, Standf.), bei Freiburg (tmal), in Böhmen (mit Niet., aber viel seltner) u. bei Oftringen (tmal). Niet, bei Fiume, einz. Skandinavien, bis 64° n. slt. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau. Wolgagebiet (hfg. in den Provv. Kasan u. Or., in Baschkirien u. den Vorbergen des Urals). Lemberg. Siebenbürgen. Ofen, slt. Britannien, verbr. u. n. slt., bis Edinburg. Niederlande. Belgien, slt. Paris. Döp. des Doubs (t Ex. bei Besan^on, 1 bei St. Vit). Piemont (Hügel v. Turin), 5. — Altai, nebst Fuc. Amurland. Nordamerika. Var. 6 ., Gn. 170 Flavago. Empyrea. Lucipara. 68. Gortyna Led. 1. Flavago W. V. 0. 1—2. In der nördlichen Ebene an den meisten Orten nicht selten, zerstreuter und sparsamer im übrigen Gebiet, doch ist sie stellenweise auch im Gebirge häufig (Schreiberhau). Die Raupe besonders in den Stengeln der Klette. Ueberhaupt von England bis zum Altai, zwischen 60° und 42° (Petersburg— Corsica) verbreitet. Danzig, n. slt., Königsberg u. s. w. Pommern, fast überall, wo die gemeine Klette in Mehrzahl wächst. Wismar, stellenweise hfg. Von Seeland bis Lauenburg n. slt., Bote. Hamburg. Lüneburg. Ilerlin. Dessau. Hannover. Braunscbweig. Osterode, slt. Mühlhausen, slt. Erfurt. Leipzig, n. slt. Lauban, Herrnhut, slt. Glo- gau, Kaupe n. slt. auf trockenem u. Sumpfboden; Ilreslau u. Schreiberhau, hfg. Münster, Osnabrück. Barmen, slt. Aachen, mehrmals gef. Giessen. Frankfurt a. M. Wiesbaden, stellenweise hfg. ; Wehen. Pfalz. Constanz, slt. Würtemberg. Augsburg, in Wäldern u. am Wertachufer, in Disteln, n. gar slt. München, s. slt. Prag, slt. Wien, überall. Steier, Linz etc., slt. Salzburg, einz. Krain. Zürich. Oftringen, n. hfg. Skandinavien (in Schonen, slt.). Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, n. s. hfg. Wolgagebiel (hfg. in der Prov. Kasan). Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Britannien, verbr. u. an mehrern Orten hfg., bis Darlington. Niederlande. Belgien, slt. Mittel- u. Nordfrankreich, Gn. Savoyen, 3, Piemont (Wald v. Stura, Thäler), 3. Corsica, fl. — Altai. Trigonophora Led. ? Empyrea //. ? I. Bei Fiume — und wahrscheinlich auch in dem benachbarten Istrien. Ueberhaupt im südwestlichen Europa, von der Südküste Englands und Westfrankreich bis Corsica und Dalmatien verbreitet. Die Polargrenze würde hiernach in England am weitesten nördlich reichen (51°) und als Nordnordostgrenze (England — Besancon—Fiume) verlaufen — widerspräche dem nicht das Vorkommen in Lievland, welches wir, bei der sonstigen Gewissenhaftigkeit der Beobachterin, nicht ohne Weiteres für einen Irrthum erklären möi»en. Fiume, Led. Lievland [?]. Britannien (Brighton u. Lewes). Besancon, s. slt. Ddp. des Puy- de-D6me (Thiers, Raupe zuweilen n. s. slt. an Schlehenhecken, im Juli). Italien, Mittel- u. Westfrankreich, niemals hfg., Gn. Piemont (Dogliani, Hügel v. Turin), 4. Corsica, fl. Dalmatien, Led. 69. Euplexia Steph .. 1. Eucipara 1*. 0. 1—2. Fast überall in den beiden untern Regionen, besonders in waldigen Gegenden; an den meisten Orten nicht häufig. Scita. Meticulosa. 171 Auch diese Art ist vielleicht um die ganze nördliche Hemisphäre verbreitet, da sie von England bis zum Altai und wieder in Nordamerika vorkommt; in Europa zwischen 60° und 45° n. B. (Petersburg-—Piemont). Nur bei Glogau u. Kemberg wurde L. noch nicht gef. Selten bei Halle, Mühlhausen, Krefeld, Trier, in Oberhessen, Baden, Oberösterreich; z. hfg. hei Leipzig, Augsburg u. a. 0. ln Schlesien bis 2000', bei Schreiberhau hfg. Auch bei Fiume. Skandinavien, bis 59°, slt. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, slt. Inden, l’rovv. Kasan u. Or., bei Menselinsk, n. slt. ; südliche Vorberge des Urals, Odessa, Ev. Galizien, hfg. Siebenbürgen. Ofen, slt. Britannien, überall gern. Niederlande. Belgien, z. slt. Paris. Besanfon, z. slt. Ddp. des Puy-de-D6me (Clermont). Savoyen, 3, Piemont (Stupinigi, Thal v. Pesio), 3. — Altai. Nordamerika, Gn. 70. Phlogophora T. 1 . Scita H. ^ 1b —2. In den gebirgigen Theilen des Gebiets, nördlich bis Braunschweig, an waldigen Orten der collinen und montanen Region, zerstreut und selten, nur in der nördlichen Schweiz häufiger. Sie erreicht in Deutschland ihre nördlichste Grenze (52°) und wurde ausserhalb des Gebiets nur in den südeuropäischen Gebirgen, von der Auvergne bis Siebenbürgen, südlich bis zu den Meeralpen (44°) gefunden. Auf dem Elm u. der Asse, slt., Hein. Wildungen (Imal in der Brunnenallee). Thüringer Wald, 1 mal., Werneburg. Schlesien (bei Kudowa u. in der Grafschaft Glatz). Oberhessen (1 Ex. bei Biedenkopf). Trier (t mal im Busenthal). Wiesbaden, 1mal in der hohem Waldgegend. Baden (Freiburg u. Rippoldsau, je t Ex., angeblich auch bei Heidelberg u. Lahr, Reutti; t frisches am Nordabhange des Belchen, etwa 3600' üb. d. M., an Heidelbeeren 3, / r 1 854 gef., Sp.}. Reutlingen, am Fuss der Rauhen Alp, slt. Böhmen (1 Ex. beiZbirow). Hohenschwangau, 1 Ex. Krain. Zürich, n. slt., ZollikerBerg, Pilatus. Winterthur, T. Oftringen, an schattigen Waldrändern, slt. Burgdorf, n. slt., Roth. Siebenbürgen. Syrmien, T. Dep. des Puy-de-Döme (1 Ex. am Mont-I)ore). Dauphinö, slt., Gn. Piemont. (Certosa di Pesio), 4, Ligurien {Meeralpen), 4. 2. Meticulosa //. O. I—3. Ueberall ziemlich gemein, nur in den Ostseeprovinzen (Mecklenburg — Preussen) selten; bis zur obern Grenze der subalpinen Region. Sie bewohnt Mittel- und Südeuropa , Vorderasien und Nordafrika : von England und Spanien bis Moskau und Syrien, zwischen äß°(Schonen) und 35° n. B. (Beirut, Oran). Selten ist sie in Preussen, Pommern, Mecklenburg u. bei Halle. Schreiberhau, hfg. ln den steirischen Alpen noch in 5000' Höhe, Led. Auf der Schlückenalpe hart an der Sennhütte n. slt., Fr. Skandinavien (in Schonen u. Halland, slt.). Lievland? Gouv. Moskau, überall. Odessa, Krim, Ev. Galizien, z. hfg. Siebenbürgen. Ofen, gern. Britannien, überall gern. Niederlande. Belgien, überall gern.. Paris. Döpp. des Doubs u. Puy-de-Döme, gern. 172 Celsia. Petrorhiza. Andalusien, Stand. Savoyen, 1, Piemont, 1, Ligurien, 2, Sardinien, 2, Ebene, Thäler, Berge. Toscana, hfg. Ajaccio, n. slt., Palermo, M. Messina, Z. Nach dem Pariser Museum in Kreta, K. — Amasia, M. Beirut. Oran u. Algier. 71. Jaspidea B. 1. Celsia Li. 1—2. Hier und da im östlichen Deutschland, westlich bis Berlin, Regensburg und Botzen, als grosse Seltenheit gefunden. Ueberhaupt nur im östlichen Europa und Sibirien, nördlich bis 61° (l)alekarlien), südlich bis 46%° (Botzen oder Piemont?). Ihre eigentliche Heimat sind Sibirien und die Provinzen an der miltlern Wolga, wo sie stellenweise nicht selten ist; die westlichsten Fundorte sind: Schonen, Regensburg und Bolzen (Piemont?). Frankfurt a. d. 0., Imal. Neubrück (bei Frankfurt a. d. 0.), Imal */,„ 1 849 an einem Binsenhalme in einem Kiefernwalde an feuchter Stelle, Werneburg. Berlin, s. slt. Regensburg, Imal Ende Aug. in meinem Zimmer gef., Imal bei Grass Ende Oct. an einer Baumwurzel, angeblich auch bei Weltenburg. Steiermark (Imal Ende Juli 7 frische Exx. auf Disteln bei Marburg), Oesterreich, Mähren, T. Botzen (imSarn- thal, 3000', im Juli, s. slt., St.). Skandinavien (in Schonen, Nerike, Upland, Dalekarlien, s. slt.). Lievland. Wolgagebiet (n. slt. in der Prov. Kasan u. dem nördlichen Or., auch bei Sarepta). Ungarn (bei Basiasch u. Also-Dabas, Led. i. 1.). Nach Giorna in Piemont. — Kinder- rnann fand sie im Ural u. Altai an mehreru Stellen im Juli n. slt. an den Rändern flach- u. feuchtgelegener Eichwälder bei Tage auf der Oberseite breitblätteriger Pflanzen, meist Kletten, sitzend, erbeutete sie auch Abends im Fluge, Led. 72. Rhizogramma Led. 1. Petrorhiza Borkh. — 1—3. Nur iu der südlichen Hälfte des Gebiets, nördlich bis zum 50. Grade (oder 51°, wenn wirklich bei Görlitz), hier aber sehr verbreitet, und zumal in den Alpen und ihren nördlichen Vorlagen, stellenweise, an Pfählen, Mauern u. dergl. in der Nähe der Futterpflanze (Berberis vulgaris), bis in die untere Alpenregion hinauf ziemlich häufig. Sie bewohnt die südliche Hälfte Europas, vom 50° n. B. (Nordfrankreich— Pfalj — Böhmen — Lemberg) bis Sicilien, und von Frankreich im Westen bis Odessa im Osten. Soll bei Görlitz einz. Vorkommen, Möschler. Pfalz, Bertram. Eisass, n.hfg. Con- stanz, Freiburg, am Kaiserstuhl, Karlsruhe, z. slt. Stuttgart, hfg. Regensburg, n. slt. Augsburg, stellenweise n. gar slt. München, slt. Prag, slt. Brünn, Schn. Wien, überall. Kreis ob d. Wiener W. Linz. Salzburg, Berchtesgaden, Heiligenblut (4006'), ob Lienz, Trafoi (zwischen 3500' u. 4800'), n. slt., Sp. Meran, Staud. coli. Zürich. Oftringen, n. hfg. Burgdorf, Alpen, z. slt., Bolh. Wallis, Stand, coli. * Pinastri. Reclilinea. 173 Odessa, Ev. Lemberg, 1 Ex. Siebenbürgen. Ofen, gern. Besangon, slt. Nordfrankreich, Gn. Döp. der Niederalpen (bei Lärche hfg., Bell.). Montpellier, Slaud. coli. Savoyen, 3, Piemont (nördliche Alpen), 3. Palermo (1 ? bei St. Martino an einem Olivenbaume, M.). 73. Dipterygia Steph. I. Pinastri E. 0. 1. Fast allenthalben in der untern Region des Gebiets, doch in den meisten Gegenden nicht häufig; der Falter an Zäunen, Baumstämmen u. dergl., die Raupe an niedern Pflanzen. Sie ist von England bis zum Ural, nördlich bis 62° (Schweden), südlich bis Ligurien und Mingrelien (44—42°) verbreitet. Nur bei Weimar, Naumburg u. Zeitz wurde P. noch nicht gef. ; selten bei Hamburg, Mühlhausen, Osterode, Altenburg, Leipzig, Nossen, Krefeld, Kemberg, im Eisass, bei Regensburg, Augsburg, München, Wien u. Schupfen; häufig bei Danzig, Stettin, in m. J. auch in Baden u. a. 0. ln Schlesien ist sie um Breslau häufiger als im Gebirge, im hohem Gebirge fehlt sie. Skandinavien, bis 62°, einz. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, n. hfg. ln der Prov. Kasan slt. , hfg. in Baschkiren, den Uralvorbergen u. bei Sarepta; Kaukasus, Ev. Lemberg. Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Britannien, hier u. da, nördlich bis Manchester. Niederlande. Belgien, n. hfg. Paris. Depp, des Doubs u. Puy-de- Döme. Savoyen, Piemont u. Ligurien, je 3, Ebene, Berge. — Mingrelien, Ev. 74. Hyppa D. I. Rectilinea E. 0. i —3. ln den meisten Gegenden des nördlichen, zerstreuter im südlichen Gebiet; in Wäldern, wo die Raupe auf Heidel- und Brombeeren lebt, bis in die subalpine Region, fast überall selten. Ueberhaupt zerstreut von England bis zum Altai, zwischen 67° und 44° n. ß. (Lappland — Meeralpen). Jm südlichen Schweden und in Frankreich scheint sie zu fehlen. Danzig u. Allenstein, slt. Pommern, s. slt. Hamburg, Bote. Frankfurt a. d. 0., slt. Berlin, Stand, coli. Kemberg, s. slt. Halle, s. slt. Hannover. Braunschweig, slt. Osterode. Arolsen u. Rhoden, meist sparsam, in m. J. als Raupe z. hfg. Weimar, s. einz. Leipzig, s. slt. Nossen, slt. Herrnhut, Lauban, lausitz-böhmisches Grenzgebirge. Breslau, s. slt., hfger im Gebirge, Raupe bis zu den Grenzbauern (Klein-Aupa) gef., Wocke\ Seefelder bei Reinerz, Z eil. ; Schreiberhau, bis über 2000', slt. Münster, tmal; Tecklenburg. Elberfeld, slt. Frankfurt a. M., s. slt. Nassau (bei Selters gef.). Pfalz. Baden (f Ex. bei Waldshut). Regensburg, s. slt. Augsburg (in den Waldungen bei Deuringen, s. slt.). München (bei Schleissheim, s. slt.). Prag, slt., hfger bei Asch. Kreis ob d. Wiener W., in der subalpinen Region. Steiermark, Led. Botzen, n. hfg., St. Zürich. Oftringen, t Ex. Skandinavien, vom 60. bis 67. Breitengrade, in der Waldregion, einz. Petersburg. Lievland. Wolgagebiet (z. slt. in der Prov. Kasan u. im Menselinskischen). Galizien, Gn. Britannien (Huddersfield, Sheffield, Stirlingshire u. Perthshire). Piemont, 5, Ligurien, 5 (auf beiden Abhängen der Meeralpen). — Altai. 174 Hyperici. Perspicillaris. Radiosa. 75. Chloantha B. I. Hyperici IF. V. ^ I. ln der südlichen Hälfte des Gebiets, nördlich bis Naumburg und Ems an der Lahn, zerstreut und an den meisten Fundorten selten. Die Raupe auf Hypericum, nur in der untern Region beobachtet. Sie bewohnt das südlichere Europa und Kleinasien, von Frankreich bis Amasia, zwischen 51° und 37° n. B. (Naumburg — Syrakus). Polargrenze : Mittelfrankreich — Naumburg — Lemberg. Jena, Schreiner. Naumburg, slt. Osterland, slt. Nassau (bei Ems gef.). Eisass, Barth. Karlsruhe. Stuttgart, slt. Regensburg, slt. Rohmen, z. slt. Brünn. Wien, n. slt., I.ed. Kreis ob d. Wiener W. (Gresten). Kram; Wippach, M. Botzen, n. hfg., St. Zürich. Wallis, Stand, coli. Fiume. Lemberg, I Ex. Siebenbürgen. Ofen, auf kahlem Steingebirge, n. slt. Centrum u. Gebirge v. Frankreich, z. slt., Gn. DOp. des Doubs (Pagney). Dep. des Puy-de- Döme (t Ex. ob Puy-Guillaume). Montpellier, Stand, coli. Savoyen, 4, Piemont, 4, Ligurien, 3, Sardinien, 2, Ebene, Thäler. Ajaccio, M. Syrakus, Z. — Amasia. 2. Perspicillaris L. 0. i —2. Fast überall im Gebiet, doch im Ganzen ziemlich selten. Die Raupe auf Hypericum perforatum, bis in die montane Region. Sie ist über die ganze westöstliche Ausdehnung zweier Welttheile, von England bis Japan, verbreitet, in nordsüdlicher Richtung aber in Europa nur von 60° bis 45° n. B. (Schweden—Turin). In Holstein, bei Mühlhausen u. Münster wurde sie bisher nicht gef. Bei Breslau, Augsburg, Hohenschwangau, Wiesbaden ist sie häutiger, in fast allen andern Gegenden einz. oder slt. Bei Schreiberhau bis 2000', slt. Krain. Skandinavien, bis 60°, einz. Lievland. Wolgagebiet (z. slt. in der I’rov. Kasan). Sarepta, Möschler. Galizien, slt. Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Britannien (je \ Ex. bei Yarmouth u. Ashford). Niederlande. Belgien, s. slt. Paris Besangon, slt Piemont (Hügel v. Turin, Thal v. Pesio), 4. — Altai. Amurland. Japan, Mötsch. 3. Radiosa E. ^ 1b—2. An wenigen Punkten des südlichen Gebiets, nördlich bis Brünn. Der Faller an sonnigen, blumigen Abhängen im niedern Gebirge bei Tage (liegend, die Raupe auf Hypericum mit der von Perspicillaris. Ihr Verbreilungsbezirk erstreckt sich von Frankreich bis zum Ural und Kleinasien (Amasia, 40° n. B.). Die Polargrenze erreicht am Ural die höchste Breite (öS 0 ?) und neigt sich ein wenig gegen Südwesl: Ural — Brünn — Rauhe Alp — Pontarlier— Auvergne. Würtcmberg (in der Rauhen Alp, slt.). Brünn. Oftringen, an sonnigen Abhängen, t 4—1 500' üb. (1. M., slt. Wolgagebiet (slt. in den Vorbergen des Urals u. im Gouv. Or.). Ofen, Sand, n. slt. Auf dem Domoglet (Mehadia) in 4 000' Hübe, Led. Dep. des Doubs (bei Pontar- Ochroleuca. Opalina. 175 lier in der Fichtenregion, slt.). Döp. des Puy-de-Döme, slt. Siidfrankreich, Haute- Loire, Doubs, Alpen, an den Biiithen v. Jasione mont. u. Scabiosa columb. fliegend, Gn. Piemont, 5, Ligurien, 5 (Tanaro, Hügel v. Tenda). Türkei, Gn. — Amasia. 76. Eremobia Steph. 1. Ochroleuca W. V. 0.1. Im nördlichen und südöstlichen Deutschland sehr verbreitet; im grössten Theile des südwestlichen Gebiets (Baden, Pfalz, Würlemberg, Schweiz, auch in der angrenzenden Franche-Comt6) wurde sie dagegen nirgends gefunden. Die Raupe auf Weizen und Roggen, auch andern Gramineen, der Falter bei Tage auf Blumen , besonders Disteln, in den meisten Gegenden sparsam. Ueberhaupt in Mittel- und Südeuropa und in Kleinasien, von England bis zur Wolga und Amasia, zwischen 57° und 37° n. B. (Lievland — Syrakus) heimisch Preussen (bei Gilgenbarg). Pommern, Triepke. AVismar, s. slt., hfger in andern Gegenden Mecklenburgs; Strelitz. Hamburg. Lüneburg. Berlin. Dessau (bei Köthen u. Ostrau). Halle, hfg. Hannover. Braunschweig, z. slt. Göttingen. Waldeck, überall, aber selten. Mühlhausen, n. slt. Erfurt. Weimar u. Naumburg, in m. J. n. slt. Zeitz, hfg. Osterland. Leipzig u. Nossen, slt. Glogau, slt.; Breslau, Trebnitz, Reinerz, einz. Münster, meist gern. Giessen, Im Taunus, K. Wiesbaden, öfters; Wehen. Regensburg (an den Tegernheimer Bergen). Augsburg (bei Diedorf an Grabenrändern auf einer Grasart, s. slt.). Böhmen, einz. Briinn. Wien, Lei. Linz. Botzen, n. hfg., St. Skandinavien (inSchonen, s. slt.). Lievland. Gouv. Moskau (2 Exx. beiPodolsk). Sarepta, Müschler. Odessa, Ev. Lemberg, I Ex. Britannien, zerstreut, nördlich bis York. Niederlande. Belgien (bei Brüssel slt., hfg. in der Campine). Mittel- u. Westfrankreich, n. s. gern., Gn. Döp. des Puy-de-Döme (Puy-Guillaume). Piemont (Wald v. Mandria), 5. Syrakus, t Pärchen auf trockenem Boden aus Disteln geklopft, Z. — Amasia. 77. Calophasia Steph. 1. Opalina //. (jT^) 1. Innerhalb des Gebiets nur hei Wien (und von da wahrscheinlich bis zum adriatischen Meere) vorkommend; sonst aber über Südeuropa und den Orient weit verbreitet: von der untern Wolga bis Südfrankreich, zwischen 48° und 40° n. B. (Wien — Sardinien). Westlich von Wien tritt die Polargrenze an den Südabhang der Alpen (Sarepta — Wien — Languedoc). »Nach Aussagen des verstorbenen Entomologen Pliiger bei Bovenden (Göttingen) gef., das Ex. habe ich selbst gesehn, es war eine sichere Opalina «, Blauei i. 1. [ob aber wirklich bei Göttingeil gef. ??J. Wien, an sonnigen, distelreichen Waldlehnen, M. ; bei Baden, die Raupe an Antirrhinum u. Linaria, n. slt., Lei. Steiermark, Staud. coli. Fiume, auf Disteln. J7B Platyptera. Lunula. Antirrhini. Sarepta, Ev. Ofen, Ebene u. kable Steingebirge, hfg. Languedoc, Gn. Ligurien, 5, Sardinien, 4, auf dürren Stellen in der Nähe des Meers. Dalmatien, T. ,— Amasia u. Tokat. 2. Platyptera E. ^ ? \. Aus dem südlichen Europa bis Krain (und Kärnthen?) verbreitet, angeblich auch bei Bern gefunden. Wenn sie, wie es scheint (s. u.), wirklich in Mittelfrankreich 2 u Hause ist, so würde sich aus den bekannten Fundorten ein etwas gegen Südost geneigter Zug der Polargrenze herausslellen und darnach das Vorkommen in der westlichen Schweiz weniger auffallend erscheinen : Milleifrankreich — Bern — Krain — Kandia. Kärnthen, Staud. coli. Wippacher Thal (einige Exx. bei Oberfeld auf Marrubium gef.), M. Bern, slt., Roth, [der aber die Richtigkeit der Angabe nicht verbürgen kann]. Fiume, Abends an den Blüthen v. Marrubium fliegend. Mittel- u. Südeuropa, ich habe sie mehrmals gezogen, Gn. Hyeres, HS. Andalusien, Staud. Savoyen, 3, Piemont, 3, Ligurien, 2, Sardinien, 2, Hügel, Thäler, Berge. Corsica, um blühendes Echium, M. Messina, Z. Dalmatien, Led. Kreta, HS. 3, Lunula Hufn. (Linariae W. V.) ^ 1—2. Im südlichen und nordöstlichen Gebiet fast überall, nach Nordwesten hin an Häufigkeit abnehmend und jenseit einer Linie Strelitz — Braunschweig — Göttingen — Aachen nirgends gefunden. Die Raupe auf Linaria vulgaris, bis in die montane Region, im Süden nirgends seilen, auch im Nordoslen hier und da häufig. Sie bewohnt Europa von Westfrankreich bis zum Ural, zwischen 57° und 38° n. B. (Lievland — Palermo). Danzig, n. ganz slt. ; Allenstein, 3 Exx. Pommern, Raupe, s. hfg. Neu-Strelitz. Frankfurt a. d. 0., hier u. da. Berlin. Kemberg, auf Aeckern hfg. Dessau, in m. J. n. slt. Braunschweig, slt. ; Harzburg, Lauterberg, am Harzrande hfg , Hein. Osterode, mitunter hfg., auch bei Andreasberg, 1 800', gef. Göttingen, imal im botanischen Garten. Mühlhausen, s. slt. Erfurt, Thüringer Wald. Weimar, s. einz., öfter bei Jena. Naumburg, sparsam. Osterland. Leipzig, slt. Oberlausitz, nirgends gern. Glogau, überall, wo Linaria vulg. wächst; Breslau, n. slt. ; hirschbergerThal, Standf.; 1 Ex. bei Salzbrunn in etwa 2000' Höhe, Z. Aachen, slt. Friedberg, slt., Glaser. In der südlichen Hälfte des Gebiets überall mehr oder minder hfg. Skandinavien (in Schonen, s. slt.). Lievland. Gouv. Moskau, mehrmals. Wolgagebiet (hfg. in Baschkirien, den Uralvorbergen u. bei Sarepta). Lemberg, 1 Ex. Siebenbürgen. Ofen, gern. Britannien? (Stephens erhielt Exx. v. Epping, 1817). Niederlande [nach 1 unzuverlässigen Autorität], Lüttich, slt. Paris. DOpp. des Doubs u. Puy-de-Döme, n. slt. Savoyen, 3, Piemont, 3, Ligurien, 2, Sardinien, 2, Ebene, Hügel, Berge. Palermo, Türkei, M. 78. Cleophana B. 1. Antirrhini //. ^ 1. Diesseit der Alpen nur bei Wien und in Böhmen (angeblich auch bei Zürich) gefunden. Die Raupe auf Scnbinsn ochroleura. Ustulata. Ramosa. n7 Sie ist Uber das südlichere Europa und den Orient verbreitet, von Sudfrankreich bis zum Ural, zwischen 57° (wenn wirklich in Lievland, sonst 53°, Ural) und 33° n. B. (Beirut). Die Polargrenze ist gegen Stid— west geneigt: Lievland (oder Ural) —Böhmen — Zürich? — Auvergne. Böhmen, slt., ich fing 1 Ex., das im Sonnenschein auf einer Wiese schwärmte, N. Wien (Gumpoldskirchen — Baden, Led.). Zürich. Fiume (1 Ex. bei Volosca). Lievland [?]. Wolgagebiet (bei Sarepta u. in den Vorbergen des Urals). Siebenbürgen. Auf dem Domoklet beiMehadia, St. Syrmien, T. Ddp. des Puy-de-D6me (Wald v. Royat). Südfrankreich, Gn. Piemont (Hügel v. Turin), 4, Ligurien (Meeralpen), 3. Palermo, M. — Amasia u. Tokat. Beirut. Epimecia Gn. ? Ustulata B. (Lurida T.) ^ 1. Das Vorkommen im Gebiete bedarf der Bestätigung. Ustulata findet sich zerstreut von Frankreich bis zum Altai und bis Kleinasien. Ihre Polargrenze erreicht am Ural die höchste Breite (33° ?) und neigt sich etwas gegen Südwest: Ural — Ofen (Wien?) —Sudfrankreich. »In der Wiener Gegend zu finden, ich selbst fand sie noch nicht«, Ab ; »ich fand sie nicht, doch kommt die Nahrungspflanze, Scabiosa leucanlha, bei Wien vor«, Led. Wolgagebiet (slt. in den Vorbergen des Urals u. bei Sarepta). Syrmien, T. Ofen, Led. Südfrankreich, Gn. Dalmatien, Led. ■— Altai. Kleinasien, Led. 79. Lithoeampa Gn. 1. Ramosa H. ^ I—2. Sehr zerstreut im südlichen Gebiet, besonders in den nördlichen Vorlagen der Alpen, bis Brünn und Augsburg, einzeln aber auch in Berggegenden Mitteldeutschlands gefunden. Die Raupe auf Lonicera xylosteum in der collinen und montanen Region; selten. Ausserhalb des Gebiets wurde sie nur in den südwestlichen Alpen, in der Franche-Comlö und in Siebenbürgen beobachtet. Der bekannte Verbreilungsbezirk umfasst demnach nur einen Theil von Centraleuropa, zwischen 51'/ a ° (Ilfeld) und 44° n. B. (Digne). »Ich fing 1 Ex. 1843 bei Ilfeld (am Harz) im Bährthale oberhalb des Netzberges auf einerWiese«, Blauet 1. Waldeck (Hr. Kreisthierarzt Langenbeck in Korbach fing 1859 1 $ , das er uns mittheilte, im Kreise des Eisenbergs). Erfurt, slt. HeideK berg? Augsburg, nur im Siebentischwalde, die Raupe im August an dunkeln Stellen, slt München (bei Hartmannshofen u. im Isarthal, slt ). Brünn. Hohenschwangau. Tirol (1 Ex. ob Nassereit, 3000', aus Gebüsch an einer Felswand gescheucht, Sp:). Zürich. Oftringen, 2 Raupen. Emmenthal, s. slt., Roth. Siebenbürgen. Besancon, s. slt. Alpen v. Digne, z. slt., Gn. Savoyen (Cha- mouny), 5. Speyer, Seliuielteriing.sreuna. 11. 12 178 Lithorhiza. Templi. Sphinx. 80. Xylocampa Gn. 1. Lithorhiza Borlch. ( i| ) 1 I. Zerstreut in der westlichen Ilälfte des Gebiets, östlich vom 30. Meridian nirgends als — angeblich — bei Wien gefunden. Der Faller an Baumstämmen, in Gärten, Alleen u. s. w. Die Raupe auf Loniceren. Sie bewohnt überhaupt das westliche Europa, vom nördlichen England und Holstein (34°—55°) bis Andalusien (37°). Oestlich vom 30. Längengrade wurde sie nur bei (Wien ?) Bi ussa und — sehr auffallenderweise — bei Moskau beobachtet. Wismar, slt. Holstein. Hamburg, slt. Hannover. Braunschweig, slt. Göttingen, n. hfg. Arolsen u. Rhoden, slt. Osnabrück, einz., Höffert. Münster, 1 Ex. Krefeld u. Uerdingen, n. slt. Barmen, slt. Aachen, alljährlich. Giessen, slt. Trier, n. slt. Frankfurt a. M., sparsam. Wiesbaden, slt. Pfalz. Freiburg, n. slt., seltner bei Karlsruhe. Aschaffenburg, einz. München , slt. Wien, i mal im Schönbrunner Garten gef., M. (Led. fand sie nie). Oftringen, slt. [Nach T. in Schweden, aber »weder mir, noch einem andern Entomologen dieses Jahrhunderts, soweit mir bekannt, vorgekommen«, Wall.]. Gouv. Moskau, überall [!], Raupe auf Lonicera xylosteum. Britannien, verbr., nördlich bis Darlington. Niederlande. Belgien, z. gern. Paris. BesanQon, n. gern. Düp. des Puy-de-Döme, einigemal. In Frankreich gern., Gn. Andalusien, Stand. Savoyen, 4, Piemont, 4, Thäler, Alpen. Corsica, R. — Brussa, Led. 81. Dasypolia Led. 1. Templi Thunh. 0 ? 1 b— ? Innerhalb des Gebiets nur an zwei Punkten und überhaupt zu wenig beobachtet, um den Verbreitungsbezii k annähernd bestimmen zu können. Riesengebirge, in der Nähe des Kochelfalls '% Imal aus dem Grase einer tief im Fichtenwalde Hegenden feuchten Wiese v. etwa 1 300' Höhe aufgescheucht, Standf. Wallis, GS. Skandinavien (in Schonen, einz.). Britannien, v. Plymouth bis York, hier u. da. 82. Asteroscopus B. 1. Sphinx llufn. (Cassinia W. V.) O. I —2. Ueberall im Gebiet, in einigen Gegenden selten, in den meisten ziemlich gemein. Die Raupe an Linden und anderm Laubholz, bis in die Bergregion. Ueberhaupt in Mitteleuropa, von England bis Moskau, zwischen 56° und 45° n. B. (Schonen — Piemont). Nur im Verz. v. Allenstein fehlt sie. Selten bei Halle, Krefeld, Elberfeld, Aachen, im Oberlande der Lausitz, im Eisass, Baden, bei Regensburg u. Bern. In Schlesien bis Schreiberhau (hier z. slt.). Krain. Skandinavien (in Schonen, s. slt.). Gouv. Moskau (bei Podolsk, s. slt.). Westliche Provv. des europ. Russlands, Ev. Lemberg, 1 Ex. Siebenbürgen. Ofen, gern. Nubeculosa. Semibrunnea. Socia. 17‘> Britannien, n. slt , bis Edinburg. Niederlande (bei Groningen so gern., dass die Sperlinge in der Nähe der Eichenwaldungen ihre Jungen nur mit dieser Raupe füttern). Belgien. Paris. Depp, des Doubs u. Puy-de-D6me, n. s. slt. Savoyen, 3, Piemont, i, Ebene, Hügel. 2. Nubeculosa E. ^ 1 — 2 . ln den meisten Gegenden des cisalpinen Gebiets, in Laubwäldern, aber selten. Die Raupe an Birken, seltner an anderen Laubholz, bis in die montane Region. Sie ist von Schottland bis zum Ural, zwischen 57° und 47° n. B. (Lievland — Salzburg) verbreitet, doch nicht überall (nicht in Schweden). Königsberg, tmal. Hamburg (Sachsenwald), slt. Frankfurt a. d. 0., slt. Berlin, Staud. Halle, s. slt. Hannover, Reinh. Wolfenbüttel, tmal. Göttingen, n. lifg. Arolsen, sparsam. Weimar, n. hfg. Zeitz. Osteriand. Weissenfels, Staud. coli. Leipzig, n. hfg. Herrnhut, tmal. Glogau, s. einz.; Schlesien, verbr. ; Schreiberhau, slt. Barmen, slt. Wiesbaden, l Ex. Pfalz. Baden (bei Ottoschwanden u. Dinglingen). Stuttgart, slt. Regensburg, s. slt. Augsburg, s. slt. Böhmen (bei Bürglitz, s. slt.). Brünn. Wien, einz. Linz. Salzburg, einz. Lievland. Lithauen, En. Gouv. Moskau, t Ex. Wolgagebiet (s. slt. in der Prov. Kasan u. im District Menselinsk). Galizien, einz. Ofen, slt. Britannien (bei Rannoch in Perthshire, slt.). Nordfrankreich (nach Selys-Longchainps). 83. Xylina Gn, 1. Semibrunnea Haie. (Oculata Germ.) \ 1. ln der westlichen Hälfte des Gebiets, zerstreut und sparsam, ln Norddeutschland sind die östlichsten Fundorte Wismar und Altenburg, im Süden wurde sie als grosse Seltenheit bei Wien, sonst nirgends östlich von Stuttgart gefunden. Ihr Verbreitungsbezirk beschränkt sich überhaupt auf Westeuropa, zwischen 54° und 44° n. B. (Wismar — Montpellier), England und Wien, so dass sowohl ihre polare als ihre östliche (bekannte) Grenze: Wismar — Altenburg — Wien, in Deutschland liegen. Wismar, hier u. da, slt. Hamburg, slt. Lüneburg. Hannover. Braunschweig, Wolfenbüttel, slt. Göttingen. Arolsen u. Wildungen, der Falterim Sept., überwintert im Apr. an Gartenzäunen, slt. Mühlhausen, im Hainich, s. slt. Weimar, jetzt slt. Osterland, slt. Trier, s. slt. Freiburg u. Karlsruhe, slt. Stuttgart, hfg. Wien (bei Dörnbach, nur 2mal, Led.). Oftringen, v. blühender Salix caprea geklopft. Britannien, hier u. da, nördlich bis Cambridge. Niederlande (Groningen). Brabant u. Lüttich, slt. Paris. Diip. des Puy-de-Döme (Imal bei Puy-Guillaume). Montpellier, Staud. coli. Mittel- u. Nordfrankreich, Gn. 2. Socia Hufn. (Petrilicala W. U.) oder 0? 1—2. Ueberall im Süden und im grössten Theile von Norddeulschland, wo sie fast nur in einem grossen, zusammenhängenden Landstriche im 12 * 180 Furcifera. Ingriea. Westen (Westfalen, Niederrhein) vermisst wird, ln Laubgehölzen und Gärten bis in die montane Region, in den meisten Gegenden nicht häufig. Die Raupe auf Laubholz. Sie ist Uber die nördliche Hemisphäre verbreitet: von England bis zum Altai und wieder in Nordamerika. In Europa liegt die Polargrenze bei 61° (Schweden), die äquatoriale bei 44° n. B. (Ligurien). In Holland und Belgien fehlt Soda, entsprechend der localen nordwestlichen Abgrenzung in Deutschland. Sie fehlt nur den Verzz. v. Holstein, Kemberg, Halle, Münster, Krefeld, Elberfeld u. Aachen. In Schlesien ist sie noch bei Schreiberhau, z. hfg. Mehr oder minder hfg. tindet sie sich bei Danzig, Weimar, Göttingen, Leipzig, Nossen, der Oberlausitz, Breslau, in Baden, bei Regensburg, Salzburg, Oftringen; an den übrigen Fundorten n. hfg. oder slt. Auch bei Fiume. Skandinavien, bis 61 °, slt. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, slt. Wolgagebiet (hfg. in der Prov. Kasan). Galizien, z. hfg. Siebenbürgen. Ofen, slt. Britannien, hier u. da, nördlich bis zum Seedistrict. Paris. Döpp. des Doubs (n. slt. bei St. Vit) u. Puy-de-D6me (tmal bei Puy-Guillaume). Savoyen, 3, Piemont, 3, Ligurien, 4, Ebene, Hügel, Berge. — Altai. Nordamerika (Var. a.), Gn. 3. Furcifera Hufn. (Conformis W. V.) 0 oder<^ J ? 1—2. Fast Überall im Süden und besonders im Nordosten des Gebiets, wo sie in vielen Gegenden häufig ist; seltner im Nordwesten, dessen äusserste Punkte (Holstein, Nordseeküste) vielleicht schon jenseit ihrer Verbreitungsgrenze liegen. Die Raupe an Erlen, bis in die montane Region. Sie findet sich in Europa, vom westlichen Frankreich bis zur Wolga, zwischen 62° und 42° n. B. (Schweden — Corsica); nicht in Britannien. Sie fehlt nur in den Verzz. v. Holstein, Dessau, Mühlhausen, Krefeld, Elberfeld u. Trier; ist selten bei Hamburg, Münster, Aachen, Wiesbaden, München; hfg. bei Nossen, Stettin, in Schlesien (bei Schreiberhau, hier aber z. slt.), Freiburg, Stuttgart, auch in vielen andern Gegenden n. slt. Krain. Skandinavien, bis 62°, einz. Insel Seeland, Bote. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, n. hfg. Wolgagebiet (n. slt. in der Prov. Kasan). Galizien, einz. Ofen, slt. Niederlande. Paris. Dep. des Puy-de-D6me. Mittel-u. Nordfrankreich, gern., Gn. Savoyen, 4, Piemont (Alpen), 5. Corsica, R. 4. Ingriea IIS. (Cinerosa Gn.) 1—2. Im Alpenlande weit verbreitet (Dauphine—Sömmering) und in dessen nördlichen Vorlagen bis zum Jura und zur Donau, aber selten und noch wenig beobachtet. Nach HS. auch in Ostpreussen, bei Petersburg und in Sicilien. (Ev. zieht sie als Var. zur vor. Art, auch Gn. ist über die Artreehle zweifelhaft.) Königsberg, HS. [S. erwähnt sie nicht]. München (bei Schleissheim Anfang Sept», s. slt.). Einigemal bei Wien, M .; t schönes ? z */ 3 bei Dornbach, Led. ; Sömmering, HS. Oftringen, slt., an Baumstämmen an einem Waldsaume, wo verschiedene Laubbäume stehn u. ein Bach vorüberfliesst. Alpen der Schweiz, slt., Roth., Gn. Petersburg, HS. Alpen der Dauphinä, Gn Sicilien, HS. Zinckenii. Ornithopus. Lapidea. Vetusta. 5. Zinckenii T. ^ \. 181 Zerstreut in Norddeutschland, von der Meeresküste südlich bis Osnabrück , Göttingen und Breslau; in der nördlichen Schweiz und bei Salzburg — überall selten. Ausserdem nur in Skandinavien und Russland. Die äquatoriale Grenze bildet demnach der nördliche Abhang der Alpen, die westliche: Westfalen und die Schweiz. Die Var .‘ISomniculosaHer. findet sich im Nordosten, die Stammform nur im Westen und Süden, wie es scheint. Preussen ( Somn. je 1 Ex. bei Pellonken u. Allenstein, auch bei Albreehtsthal). Hamburg, slt. Lüneburg, Er. Berlin, Somn., slt. (die Raupe auf moorigen Wiesen im Mai u. Juni, Her. Ent. Zeitung). Braunschweig, Wollenbüttel, slt. Göttingen, 1mal im Bremker Thale gef. Schlesien (Somn. bei Klarenkranst). Osnabrück, in Mehrzahl an Baumstämmen, nahe bei der Stadt, Böffert, Altum. Salzburg, einige Exx. in der Nähe der Stadt. Oftringen, 1 Ex. Skandinavien, bis 67°, slt. Somn. in Lappland, Stand, coli. Lievland. Gouv. Moskau (bei Podolsk u. Moshaisk, slt.). 6. Ornithopus Ilufn. (Rhizolitha W. V.) O. 1—2. Ueberall im Gebiet, wo es Eichen gibt, und fast nirgends selten, in vielen Gegenden häufig. Ueberhaupt in Mittel- und Südeuropa, von England bis zur Wolga und von 59° bis 37° n. B. (Schweden—Andalusien). Nur in Holstein, bei Allenstein u. Krefeld wurde Orn. noch nicht gef.; selten bei Danzig, Glogau und Schüpfen. In Schlesien bis Schreiberhau, am Harz überall hfg. bis 2500—2700' [?da wachsen aber keine Eichen mehr]. Skandinavien, bis 59°, slt. Lievland. Gouv. Moskau, überall. In der Prov. Kasan u. bei Sarepta z. slt., Odessa, Lithauen, Ev. Galizien, gern. Siebenbürgen. Ofen, gern. Britannien, verbr., bis York. Niederlande. Belgien, slt. Paris. Besanfon, s. gern. D6p. des Puy-de-D6me. Granada, Stand, coli. Savoyen, 3, Piemont (Turin, Monte Rosa), 3. 7. Lapiclea II. f"!]) 1. Die Var. Sabinae H. in Wallis, dem nördlichsten Fundort der sonst nur im Mittelmeergebiet (in Südfrankreich in der Var. Leautieri, in Dalmatien in der Stammform) einheimischen Art. Sabinae in Wallis, Raupe auf Juniperus sabina, Gn., HS. Leautieri B. bei Marseille, Montpellier, Gn. Leaut. bei Nizza, 4. Leaut.? auf Corsica, R. Lap. in Dalmatien, Gn .; Ragusa, T. 84. Calocampa Stepk. 1. Vetusta Zf. 0. 1 — 3. Fast allenthalben im Gebiet, auf feuchten Wiesen, an Gräben und Gewässern, wo die Raupe an mehrern solche Standorte liebenden Pflan- 182 Exoleta. Solidaginis. zen lebt, bis in die untere Alpenregion; in den meisten Gegenden ziemlich seilen. Sie ist von England bis zum Altai, zwischen 60° und 37° (Petersburg—Andalusien) verbreitet. Noch nicht gef. wurde sie bei Kemberg, Osterode, Nossen, Elberfeld, Münster, Krefeld, in Oberhessen u. bei Trier. Mehr oder minder hfg. ist sie bei Stettin (auf den Oderwiesen an Humex hydrolapathum u. weichen Gräsern), in Schlesien u. hier u. da sonst. Standf. fand sie bei Schreiberhau 1mal 3500' hoch. Auch bei Fiume kommt sie vor. Skandinavien (in Schonen n. slt.); Lappland, Stand, coli. Petersburg. Lievland. In den Provv. Kasan, Or. u. bei Sarepta, slt.; Odessa, Ev. Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Britannien, verbr , bis Edinburg. Niederlande. Belgien, slt. Paris. Besanijon, slt., St. Vit. Andalusien, Slaud. Savoyen (Chamouny), 4. — Altai. 2. Exoleta Ij. 0. 1—2. Ueberall, bis in die montane Region, in Gürten, auf Feldern und lichten Waldstellen, im Ganzen nicht häufig, doch in den meisten Gegenden weniger selten als Vetusta. Sie bewohnt Europa und Sibirien von England bis zum Altai, zwischen 60° und 43° n. B. (Petersburg — Toscana). Nur im Verz. v. Frankfurt a. d. O. fehlt sre. Bei Stettin u. in Böhmen ist sie viel seltner als Vetusta, auch bei Halle, Krefeld, Trier, Regensburg, Schöpfen u. Oftringen slt. In Schlesien bis Schreiberhau. Wir fanden die Raupe bei Hinterzarten im südlichen Schwarzwalde noch in 2700' Höhe, Sp. Auch bei Fiume. Skandinavien (in Schonen u. Smaland gern.). Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, überall. Wolgaprovv., südlicher Ural, Odessa, Krim, Ev. Lemberg. Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Britannien, verbr. u. n. slt., bis Edinburg. Niederlande. Belgien, slt. Paris. Döpp. des Doubs u. Puy-de-Döme. Montpellier, Stand, coli. Savoyen, 3, Piemont, 3, Ligurien, 4, Ebene, Tluiler, Hügel. Toscana, n. slt. — Altai. 85. Egira Dup. 1. Solidaginis //. 1 — 2. Zerstreut in der nördlichen Ebene, den Berggegenden Mitteldeutschlands und in der Schweiz, fast überall selten. Südlich von 51° wird sie montan. Die Raupe auf Vaccinium myrtillus und vitis idaea. Ueberhaupt im nördlichen Europa und in Sibirien, von England bis zum Altai; ihre Polargrenze erreicht Lappland (wenigstens nach Keitel), die äquatoriale bilden die (schweizer) Alpen, an deren Südseite sie nirgends beobachtet wurde. Danzig, slt., Rastenburg. Pommern, Triepke. Hamburg (tmal im Sachsenwalde). Berlin. Oberharz, slt., Hein. Osterode, einigemal in den Vorbergen des Harzes, 1000', geklopft. Waldeck (1mal bei Rhoden in einem Laubwalde, 1000' üb. d. M.). Weimar, 1mal. Nach v. Tischer in den Waldungen des Meissener Hochlandes eben n. slt., Raupe hier lediglich auf Heidelbeeren, T. Oberlausitz (beiNisky in Mehrzahl, bei Lauban 1 Ex.). Schlesien, nur im Gebirge . Waldenburg, Friesensteine, 2860'; Conspicillaris. Pulla. 188 bei Schreiberhau bisweilen hfg., bisweilen fehlend. Elberfeld, 1 mal. Böhmen (nur bei Asch, n. slt.). ln Thäilern u. Alpen des Schneebergs, M. [Led. setzt ein ? dazu]. Zürich. Am Pilatus, 4000', slt., Wullschl. Schweizer Alpen, slt., Roth. Skandinavien (in Schonen u. Süd-Norwegen, slt.); Lappland, Keitel, Stand, coli. Petersburg. Lievland. Wolgagebiet (s. slt. in den Uralvorbergen, an der Sakmara). Britannien (bei Manchester n. slt., auch in Schottland, aber n. hfg.). Niederlande. Westfrankreich, ziemlich gesucht, Gn. — Altai. 86. Xylomiges Gn. I. Conspicillaris J>. 0. I. Im Süden des Gebiets fast überall und stellenweise häufig, auch im Nordosten sehr verbreitet, zerstreuter im Nordwesten, ln lichten Gehölzen, an Baumstämmen und Zäunen der Ebene und Hügelregion. Sie ist von England bis zum Altai, zwischen 60° und 45° n. B. (Schweden — Piemont) verbreitet. Das Vorkommen in Schweden und England lässt erwarten, dass sie auch im nordwestlichsten Deutschland nicht ganz fehlen wird. Die Var. Melaleuca View, scheint fast gleiche Verbreitung zu haben. Danzig, n. gerade slt. Pommern, slt. Neustrelitz. Frankfurt a. d. O., s. slt. Berlin, slt. (nebst Melaleuca, View.). Kemberg, nebst Met., slt. Halle, slt. Hannover, Reinh. Braunschweig, slt.; Helmstedt. Göttingen, s. slt. Arolsen, 1 Ex.; Wildlingen, in m. J. n. slt. Mühlhausen, z. slt. Erfurt. W'eimar, in. m. J. n. slt. Naumburg, n. hfg. Osterland, slt. Leipzig, n. slt. Glogau, im Stadtforst tmal 4 Dutzend v. Birken- stämmchen geklopft; Breslau, Kraust. Barmen, s. slt. Trier, nebst Mel., hfg. Oberhessen (bei Biedenkopf mehrmals). In der südlichen Hälfte des Gebiets fehlt sie nur den Verzz. v. Augsburg, Zürich u. Schlipfen u. ist in mehrern Gegenden (Baden, Stuttgart, Oberösterreich, Böhmen, Salzburg) n. slt. oder hfg. Auch in Krain. Skandinavien (nach L. u. Zett. in Upland, mir nicht vorgekommen, Wall.). Lievland. Sarepta, Odessa, Ev. Lemberg, 2 Exx. Siebenbürgen. Ofen, gern. Britannien (Darenthwood, Worcester), slt. Lüttich, in trockenen Gehölzen, s. slt. Paris. Döpp. des Doubs (b. Besanpon slt.) u. Puy-de-Döme (Puy-Guillaume, Escoutoux). Piemont (Stupinigi), 5. — Altai. Scotochrosta Led. ? Pulla W. V. 1. Wenn nicht bei Wien (s. u.), doch wahrscheinlich in den transalpinen Theilen des Gebiets zu finden, da sie von Sudrussland bis Savoyen und Sudfrankreich verbreitet ist. Die Polargrenze scheint etwas gegen Südwest geneigt zu sein; Ofen (Wien?) — Savoyen. Der südlichste Fundort ist Kandia, der nördlichste Ofen (oder Wien). * Die Raupe ist um Wien u. in Ungarn (mit niedern Pflanzen) mehrmals erzogen worden, T. [M. u. Led. fanden sie nicht]. Odessa, Ev. Ofen, Berg- u. Thalwald, slt. Die ungarischen Sammler graben die 184 Verbasci. Scrofulariae. Puppen am Fuss alter einzeln stehender Eichen, Led. Digne, Dons. (Staad.). Var. Felixii Fr. hei Marseille, Gn. Savoyen (Chamouny), 4, Piemont (Thal v, Locana), 5. Kandia, Led. 87. Cucullia Schk. ' 1. Verbasci h. 0. 1—2. Ueberall im Gebiet, bis zur montanen Region (Hohenschwangau), in einigen Gegenden selten, in den meisten ziemlich gemein. Die Raupe auf Verbascum, besonders V. thapsus. Sie bewohnt Europa und den Orient, von England und Spanien bis zum Kaukasus und der Wolga, nördlich bis 59°, südlich bis 37° (Schweden — Andalusien). Bei Wehen in Nassau u. bei Schreiberhau fehlt sie u. ist mehr oder minder selten bei Wismar, in Waldeck, bei Nossen, Münster, Krefeld u. Regensburg. Bei Hohenschwangau überall. In Schlesien in der Ebene hfg., aber auch bei Reinerz. Skandinavien (bis 59° gern.). Lievland. Gouv. Moskau, überall. Im Kaukasus, den Prow. an der untern Wolga u. bei Odessa, Ev. Lemberg, 1 Ex. Siebenbürgen. Ofen, gern. Britannien, im Süden n. slt. (bis Cambridge). Niederlande. Belgien, n. slt. Paris. Döpp. des Doubs (s. gern.) u. Puy-de-D6me (überall). Andalusien, Staud. Savoyen, 2, Turin, 2, Genua, 3. Toscana, hfg. Corsica, R. Palermo, M. —Amasia u. Tokat. 2. Scrofulariae IV. V. 0. I—2. Fast überall in den beiden untern Regionen, in einigen Gegenden selten, in vielen häufig. Die Raupe auf Scrofularia nodosa und aquatica und Verbascum-krlon, besonders V. nigrum und lychnitis. Sie ist über Mittel- und Südeuropa, von England bis zum Ural und Kaukasus, zwischen 56° und 42° n. B. (Schweden — Corsica) verbreitet. Sie fehlt in den Verzz. v. Allenstein, Frankfurt a. d. 0., Nossen, Elberfeld u. Schüpfen; ist selten bei Halle, Krefeld, in der Oberlausitz, bei Trier, in Oberösterreich, in der nördlichen Schweiz (bei Oftringen, im Emmenthal). Bei Wismar, Osterode, in Waldeck, bei Münster, Frankfurt a. M., Wehen, Augsburg, Regensburg, in Oberhessen u. Schlesien ist die Raupe hfg., auch bei Schreiberhau u. Hohenschwangau. Skandinavien (inSchonen, z. slt ). Gouv. Moskau, überall (auf Scroful. u. Verb.). Im Kaukasus, den Provv. an der mittlern u. untern Wolga, im Gouv. Or. u. den südlichen Vorbergen des Urals, wo sie s. gern, ist; Lithauen, Ev. Am lnderskischen Salzsee, Led. Siebenbürgen. Ofen, slt. Britannien (Cambridge, hfg., Exeter u. Plymouth). Niederlande. Belgien, n. slt. Paris. Döpp. des Doubs u. Puy-de-Döme. Fast so gern, als Verbasci, Gn. Savoyen, 3, Turin, 3. Corsica, R. Var. ? a. Lyr/initis [müsste Lychnitidis heissen] R., Gn., Led., deren Raupe auf Verbascum lychnitis an trockenen, sonnigen Stellen lebt und durch lichtgelbe Farbe und feinere Schwarze Zeichnung, der Falter ebenfalls durch lichtere, gelbliche Grundfarbe u. s. w. abweichen soll, ist wahrscheinlich über ganz Deutschland verbreitet — sicher in Waldeck (in m. J. besonders auf dürrem Kalkboden, n. slt.), um Breslau (die Raupe hfg.), Wien u. Meran. Ausserhalb des Gebiets bei Odessa (Staud. coli.), Caninae. Thapsiphaga. 183 in England (Marlow u. Arundel), in Mittel- u. Siidfrankreich s. hfg. (Gn.J, Corsica (R.) u. Sardinien (Gebirgsgegenden, k, Ghil). Var. ? b. Unter demselben Namen erhielten wir v. Hrn. Hofgerichtsrath Rössler in Wiesbaden einen Falter, der sieh gerade umgekehrt durch mehr graue Färbung der Vorderflügel von der gewöhnlichen Scrof. unterscheidet. Die Raupe fand Hr. R. im August auf weissblühendem Verbascum, sie war von hellgraugrüner Grundfarbe, wich besonders durch die Stellung der schwarzen Seitenpunkle von Scrof. ab und stimmte nicht mit Gn.’s Beschreibung, desto besser aber mit Boisduval’s Abbildung der Raupe von Lychnilis. Dieselbe Art oder Var. (welche R. in Menge bei Mombach fand) erhielten wir als Lychnitis einzeln aus Frankreich und von Stentz aus Ungarn (Neusiedel). — Ueber beide Formen und ihre Artrechte sind noch weitere Untersuchungen nöthig. 3. Caninae JR., Led. (Blattariae T.? HS.?) ^ 1. In Krain und Sudtirol. Ob die bei Regensburg, in Baden und bei Zürich vorkommende, als Blattariae bezeichnete, Art hierher gehört, können wir nicht mit Sicherheit angeben. Caninae ist Uber das südliche Europa, von Spanien bis Dalmatien, nördlich bis 46%° (Meran, Auvergne — oder 50°, wenn wirklich bei Regensburg), südlich bis 37° (Andalusien) verbreitet. Btntt. bei Karlsruhe? Regensburg: »wir haben unbezweifelt E.\x. [von Blatt. HS.] aus hiesiger Gegend«. Krain [Laibach, S.; die Raupe in Krain u. um den Terglou, Rombon etc. hfg. auf einer zwischen Geröll wachsenden Scrofularia mit violetten Blüthen«, Lei. i. 1.; Wippach, M.). Meran, Slaud. coli. Zürich (Blatt.). Ofen, Ebene u. kahle Steingebirge, slt. Dep. des Puy-de-Döme, Raupe auf Scrofularia am Ufer des Allier. Südfrankreich, Italien, Raupe auf Scrof. canina, Gn. Tours, Andalusien, Staud. coli. Ligurien t Ex am Golf v. Spezia), 5. Corsica, R. Dalmatien, Gn. 4. Thapsiphaga T. I — 2 . Zerstreut durch das Gebiet, stellenweise, besonders in der nordöstlichen Ebene, als Raupe auf Verbascum thapsus häufig. Westlich von einer Linie: Lüneburg — Hannover — Freiburg wurde sie in Deutschland nicht gefunden. Ausserdem kennen wir nur Sudfrankreich und Italien, bis Sicilien, als ihre Heimat. Einer nordwestlichen Arealgrenze (Wismar—Auvergne) widerspricht das Fehlen der Art im östlichen Europa. ' Danzig, z. hfg. ; Allenstein, slt. Bei Stettin entschieden hfger als Verbauet. Wismar, Raupe an Verb, thapsus in 1 Gegend in m. J. z. hfg.; Neustrelitz. Lüneburg. Frankfurt a. d. 0., hier u. da. Berlin. Dessau. Hannover. Lauterberg am Harz, Hein. Göttingen, Raupe n. slt. Görlitz, slt. ? Glogau, n. slt.; Breslau, die Raupe in Sand- gegenden auf dem rechten Oderufer stellenweise n. slt. Karlsruhe, Freiburg. Tübingen, slt. Regensburg. Böhmen, Raupe in m. J. hfg. Brünn. Wien (Baden, auf Brachfeldern, bei Ziegelöfen; Vorberge des Scbneebergs u. s. w., Led.). Kreis ob d. Wiener W. (bei Gresten). Krain. Fiume. ; > i ^ Döp. des I’uy-de-D6me (Villars). Provence, Dauphinö, Gn. Piemont (Mandria), 5, Ligurien, Nizza, k. Corsica, B. Palermo, M. Prenanthis. Asteris. Praecana. 18« 5. Prenantliis B. (Ceramanthae Fr.) (T^ 1—2 ? Hier und da im südöstlichen Theile des Gebiets, nördlich bis Zittau (51°), südlich bis Fiume (45°), westlich bis Salzburg. Die Raupe auf Scrofularia nodosa. Ausserdem in Galizien und Slidrussland, so dass die Fundorte in Deutschland den westlichen Winkel des Verbreitungsbezirks bezeichnen. Oberlausitz (mehrere Raupen auf dem Oybin bei Zittau von Möschler, später auch v. Standfuss, gef. u. erzogen). Wien (Dornbach, Baden, Led.). Kreis ob d. Wiener W. (Gresten). Salzburg, einigemal gez. Laibach, S. Fiume. Ukraine, Gn. Galizien (mehrere Exx. bei Lemberg u. Sambor). 6. Asteris IE. V. 0. I— 2 . In den meisten Gegenden des Gebiets, doch in sehr verschiedener Häufigkeit. Die Raupe auf Solidago virgaurea und Astern, bis in die montane Region. Sie findet sich von Rrilannien bis zum Altai, zwischen 60° und 45° n. B. (Petersburg — Turin). Bei Frankfurt a. d. 0., Kemberg, Mühlbausen, Krefeld, Trier, in Oberhessen, bei Brünn, Wien (wohl aber in Steiermark), in Oberösterreich, Krain u. bei Schupfen wurde sie nicht gef. Selten bei Nossen, Elberfeld, Aachen, in Baden; nicht slt. oder hfg. bei Danzig, Glogau, Münster, in Waldeck, bei Augsburg, Stuttgart u. a. 0. In Schlesien bis Schreiberhau (1700'); auch bei Hohenschwangau u. in den Alpen der Schweiz (Roth.). Skandinavien (in Schonen, z. slt.). Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, s. slt. Wolgagebiet (hfg. in den Uralvorbergen, slt. in der Prov. Kasan u. bei Sarepta). Galizien, einz. Siebenbürgen. Britannien (Brighton, Lewes u. West-Wickham). Niederlande. Belgien, slt. Paris. Döpp. des Doubs (n. gern.) u. Puy-de-Döme (slt.). Cha- mouny, 4, Turin, 4. — Altai. 7. Praecana Ec. ? £ 1. Das einzige ostpreussische Exemplar, welches Ilr. Director Schmidt die Güte halte, uns zur Ansicht mitzutheilen, stimmte ziemlich gut mit der Beschreibung, welche HS. von Praecana Ev. gibt, weniger mit der Eversmann’s (Fauna volgo-ural.) selbst. Ostpreussen, 1 JJx. Wolgagebiet (in den südlichen Vorbergen des Urafs). A n m. Unter dem Namen Cuc. Schmidti führt Hr. v. Müller in seinem Verz. der Noctuinen des Aliensteiner Kreises in Ostpreussen eine Art an, welche der Cuc. gna- phalii sehr ähnlich sein soll. Die Raupe lebe erwachsen Anfang Sept. auf Artemisia vulgaris und habe mit der von Abrolani Aehnlichkeit. Der Falter erscheint im Juni. Hr. v. M. besitzt nur 2 Exx., da ihm die Mehrzahl seiner Puppen zu Grunde ging. Dr. Schmidt sah sie nicht. Der Vermuthung des Entdeckers, dass seine und die Schmidt’sche Cucullie identisch sein möchten, widerspricht die angeführte Aehnlichkeit der ersteren mit Gnaphalii , mit welcher unsere Praecana gar nichts gemein hat. Letztere gehört vielmehr der Gruppe der grauen Cucullien : Umbralica etc. an. Vielleicht ist die Aliensteiner Art Cuc. xeranthemi R. Umbratica. Campanulae. Lucifuga. 8. Umbratica Z*. 0. 1—2. 187 In der Ebene und Hügelregion überall gemein, seltner in der montanen Region. Sie ist über ganz Mitteleuropa, von England bis zum Ural, zwischen 60° und 44° n. B. verbreitet, auch in Nordamerika heimisch. In Schlesien im höhern Gebirge (Schreiberhau) z. slt. Wir fanden sie bei Fusch in den Salzburger Alpen in 2600 ' Höhe, Sp. Bei Fiume n. slt. Skandinavien, bis 59°, gern. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, überall. Die gemeinste Art in den Wolgaprovinzen (auch bei Menselinsk, am Uraltlusse etc.) u. im südlichen Ural, Ev. Galizien. Siebenbürgen. Ofen, gern. Britannien, überall gern. Niederlande, gern. Belgien, z. gern. Paris. DOpp. des Doubs u. Puy-de-D6me, überall. Savoyen, Piemont u. Ligurien, je 2, Ebene, Berge. — Nordamerika, Gn. Anm. Sonchi Hein. (Schmetterl. Deutschlands etc. S. 400). »Ein Pärchen von Wolfenbüttel, die Raupe auf Sonchus-Avten, braun mit kleinen gelben Flecken«, Hein. I. c., gehört wohl als dunkle Varietät zu Umbratica. Der Hr. Entdecker ist selbst über die specifische Verschiedenheit zweifelhaft. 9. Campanulae Fr. ( 21 ) .? I—3. Zerstreut im cisalpinen Gebiet, von den Alpen bis Naumburg und Göllingen (Dessau?), aber nur in der nördlichen Schweiz und in den algäuer Alpen stellenweise zahlreich, sonst überall sehr selten gefunden. Die Raupe auf Campanula-Avlen , besonders C. rotundifolia , bis in die subalpine Region (Engadin). Ausserhalb des Gebiets noch nicht beobachtet (Ev.’s Campanulae ist Lucifuga nach des Verfassers eigener späterer Berichtigung). Dessau, ein paarmal erzogen [?]. Je 1 Raupe beiZerbst u. Halle auf Artemisia absinthium, Schmetterling etwas abweichend [ob hierher gehörig?], Richter, Entom. Zeit. 1849. S. 30. Göttingen, am % 1859 1 Ex. an einem Baumstamme auf dem Hainberge gef. Naumburg, 1857 einige Raupen auf Campanula rotundif. (sicher). Pfalz, Bertram. Freiburg, 1 Falter u. 1 Raupe auf Camp. rot. Regensburg (Hr. Assessor Bertram fand im Juli die weissliche, schwarzpunktirte Raupe am Keilstein, der Sehmett, ist noch zu erwarten). Böhmen, im Juni 1838 9 Exx. an jungen Birkenstämmen, seitdem [— 1 850] nicht wieder. Brünn [Hr. Müller sandte uns Raupe u. Schmett. zur Ansicht; erstere stimmte mit den Beschreibungen, der Falter zeigte einige Abweichungen von den schweizerischen Exx. u. Freyer’s Angaben]. Hohenschwangau, die Raupe im Aug. an mehrern Stellen n. gar slt. auf Campanula linifolia [= Scheuchzeri Koch] u. palula. Partenkirchen, 1 cf 1 an einem Pfahle der Strasse, 2600' üb. d. M. , Sp. Zürich. Seen bei Winterthur, T. Oftringen, die Raupe ausschliesslich auf Camp, rotundif., auf einzelnen, sehr sonnigen, geschützten, mitStein- geröll bedeckten Stellen des Jura, zuweilen zahlreich, aber oft krank oder gestochen. Samaden im Ober-Engadin, Pfaff. 1». Lucifuga »/ . I . ( 22 j 1—2. ln der südlichen Hälfte des Gebiets ziemlich verbreitet und, besonders in Gebirgsgegenden, stellenweise nicht selten; ausserdem im schlesischen Gebirge, am Harz und hier und da in der Ebene, nördlich bis liraunschweig (Lüneburg?). 188 Lactucae. Sie findet sich in Europa von Frankreich l)is zum Ural, wo sie die höchste Breite (56°?) erreicht; südlich geht sie bis zu den französischen Alpen und Krain (46°—44°). Im Süden scheint sie montan zu sein; in Schweden, England und dem nordwestlichsten Europa überhaupt fehlt sie. [Wir können für die Richtigkeit der folgenden Specialangaben nicht in allen Fällen bürgen , da diese Art mit den nächstverwandten oft verwechselt wurde; die sichern haben wir mit einem I bezeichnet], Lüneburg. Dessau, einz. Braunschweig, slt., Lauterberg am Harz hfger., Hein. / Erfurt. Naumburg, s. slt. Osterland, slt. Schlesien (fehlt in der Ebene u. dem niedern Vorgebirge; Reinerz, Altvater; am höchsten fand ich die Raupe auf Sonchus alpinus bei der alten schlesischen Baude, etwa 3000', Wocke ; Schreiberhau, slt.) I Frankfurt a. M, slt. Wiesbaden, n. hfg.; Wehen, äusserst slt. Pfalz? Baden, verbr. u. n. slt. (Constanz, Freiburg, Karlsruhe etc.). Tübingen u. Reutlingen, n. slt. Augsburg, gleichzeitig u. an gleichen Stellen mit Vmbratica, seltner; die Raupe im Sept. erwachsen auf verschiedenen niedern Pflanzen I München. Böhmen (bei Asch) 1 Brünn. Wien, überall in Gebirgsgegenden, auch auf Alpen, M ., Led. I Kreis ob d. Wiener W. (bei Gresteri). Wels, Linz, Steier etc., slt., Raupe in Gebirgsgegenden. Steiermark, Staud. coli. Salzburg, slt., N., t Raupe nahe bei der Stadt, Sp. I Hohenschwangau, überall an Pfählen etc. 1 Tirol (Reutte, Sp.l). Krain. Zürich. Oftringen, n. hfg., Raupe auf Löwenzahn! Schweizer Alpen, n. slt., Roth. ? Jütland (»Exx. welche wir für diese Art halten, v. Ribe«, Boie ). Wolgaprovv., Gouv. Or. u. südliche Vorberge des Urals, Ev. Siebenbürgen. Düp. des Puy-de-Döme (Mont-Dore, Thal v. Chaudefour, Raupe z. hfg.). Gern, in den Alpen, Gn. I 11. Lactucae JF. F. ( M ) i—2. In der südlichen Hälfte des Gebiets fast überall und stellenweise ziemlich häufig, zerstreuter und seltner in Mitteldeutschland, bis 52° n. B. (Wolfenbüttel; ob auch noch in der nördlichen Ebene, wie behauptet wird, ist uns wegen der häufigen Verwechslung mit Umbratica% bis jetzt zweifelhaft geblieben). Die Baupe auf Prenanthes purpurea, Lactuca muralis und Sonchus oleraceus, bis in die montane Region. Sie ist von Frankreich bis zum Altai verbreitet, nördlich bis Kasan (Petersburg? Lievland?), 56°, südlich bis Ligurien, 44°. ln England fehlt sie, die Polargrenze scheint demnach etwas gegen Süd west geneigt zu sein : Kasan (Petersburg? — Moskau?) — Braunschweig — (Holland?) Paris. [Was Schmidt in Wismar aus Mecklenburg, Hamburg u. Lüneburg, wir selbst aus Preussen u. Pommern als Lactucae bestimmt sahen, war ohne Ausnahme Um- bratica ?; die uns als zuverlässig bekannten Angaben haben wir wieder mit einem I bezeichnet.] Frankfurt a. d. 0., einz. Berlin. Dessau, hfg. [?]. Halle, slt. Hannover. Hildesheim, Staud. coli. Wolfenbüttel, slt.; bei Harzburg tmal H Raupen, Hein.l Osterode, die Raupe bisweilen in Gärten n. allzu slt.! Göttingen, n. hfg.! Arolsen, ilioden, u. Wildungen, die Raupe an sonnigen Abhängen auf Sonchus ol. u. Lactuca Jnur. , im Ganzen slt. (im Rimbecker Thal bei Rhoden im Juli u. Aug. 1864 au letzterer Pflanze zahlreich)! Erfurt! Weimar, hier u. da! Naumburg, einz. 1 Zeitz, Raupe in Gärten u. an Waldrändern auf Sonchus 1 Leipzig, n. slt. [?]. Nossen, gern. [?]. Oberlausitz, überall, doch n. gern. Breslau, Raupe slt., im Gebirge bei Freiburg an Lactuca mur. oft hfg. !; bei Schreiberhau z. slt.! Krefeld, hfg. [?]. Aachen? Trier, hfg. [?]. Frankfurt a. M., Raupe öfters in Anzahl. Wehen. Pfalz. Baden, überall z. Tanaceti. Chamomillae. 189 hfg. [?). Würtemberg. AschalTenburg, z. hfg. [?]. Regensburg, Raupe oft gef., auch in Gärten! Augsburg, Raupe auf Gartensalat, slt. I München, allenthalben, besonders in Gärten, z. hfg. Böhmen, s. slt. I Brünnl Wien, in Weingärten u. Feldern, Led.I Kreis ob d. Wiener W. Steier, Linz etc., n. gern. Salzburg, slt.! Krain. Füssen u. Hohenschwangau, Raupe auf Prenanlhes p. in m. J. n. slt., Fr.! Zürich. Oftringen, n. hfg., Raupe auf Pren. p. u. Lacl. mur. I Schöpfen, in Gärten, slt. [»Nachdem ich Ihren Brief bekommen, habe ich meine Exx. dieser Art näher geprüft u. gef., dass sie nichts als Umbratica 9 seien ; ich bezweifle jetzt, dass die ächte C. laducae in schwedischen Sammlungen sich findet«, Wall.}. Petersburg [?]. Lievland[?]. Gouv. Moskau, n. hfg. Wolgagebiet [Pustulata bei Kasan, bei Sergiewsk u. in den Vorbergen des Urals), Lithauen, baltische Provv., Ev [der sieh durch die Zucht überzeugte, dass seine frühere Pustulata = Laducae W. V. sei], Galizien (t Ex. beiSambor). Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Niederlande (Groningen, Katwijk [?]). Paris. DOpp. des Doubs (n. slt.) u. Puy-de-Döme. Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, 3, Ebene, Thäler, Alpen. — Vorberge des Altai, Ev. 12. Tanaceti W. V. / 1. Im östlichen Deutschland, besonders in der nordöstlichen Ebene, sehr verbreitet, wenn auch nicht gemein; im Westen nur an wenigen Orten beobachtet. Sie bewohnt Europa von Spanien bis zum Ural zwischen 59° und 37° n. B. (Schweden — Andalusien), fehlt aber den nordwestlichen Ländern des Weltlheiis jenseit einer Linie : Schweden — Hamburg—Wiesbaden — Paris. Danzig, z. slt.; Königsberg. Pommern, n. hfg., die Raupe auf Achillca millef., Artemisia absinlh. u. vulgaris. Durch ganz Mecklenburg, bei Wismar n. slt., S. Holstein, Raupe auf Achillea millef. Hamburg. Lüneburg. Frankfurt a. d. 0., einz. Berlin. Kemberg, slt. Dessau, einz. Halle, n. slt. Hannover, Reinh. Braunschweig. Einmal bei Seesen, Blauet. Weimar, einz. Naumburg, s. einz. Leipzig, slt. Nossen, etwas slt. Schlesien (Glogau, z. slt.; Breslau etc., im Gebirge scheint sie zu fehlen). Frankfurt a. M., spärlich; Darmstadt, K. Wiesbaden, s. slt. AschalTenburg, n. hfg. Donauquellen (»Freiherr v. Schrekenstein fand die Raupe in seinem Garten an der Artemisia pontica im J. 1798 im Aug.«). Böhmen (Asch, s. hfg., Led.). Brünn. Wien, überall einz. Krain. Salzburg, n. hfg. Skandinavien, bis 59°, slt. Lievland. Gouv. Moskau, slt. In den Provv. Kasan u. Or., in den liralvorbergen, Ev. ■, Sarepta, Möschler\ Odessa, Staud. coli. Am In- derskischen Salzsee, Led. Lemberg, 1 Ex. Siebenbürgen. Ofen. Paris. Döp. des Puy-de-D6me (bei Clermont). Andalusien, Staud. Piemont, 5, Sardinien, t (Monte Rosa, Monte Spada). Corsica, fl. Palermo, Raupe auf Verbascum, M. 13. Chaiuoniillae W. V. 0. 1 — 2. Ueber das ganze Gebiet verbreitet, doch nicht überall und in den meisten Gegenden selten. Die Raupe auf Kamillen und Anthemis arvensis, bis zur montanen Region. Sie ist von England und Spanien bis zur Wolga und Syrien verbreitet, nördlich bis 60° (Petersburg), südlich bis 35° (Beirut). In Skandinavien scheint sie zu fehlen. 190 Santonici. Fraudatrix. Gnaphalii. Die Var. Chrysanthemi H. scheint im Allgemeinen mehr dem Süden anzugehören, reicht aber bis zur Ostseeküste, wo sie stellenweise (Mecklenburg) sogar häufiger ist als die Stammform. Var. Culendulue T. findet sich wohl nur im Mittelmeergebiet. Danzig, slt., S.; 1859 24 Raupen aus der Nehrung Kronenhof mitgebracht, Grenzenbg. Pommern, Triepke. Wismar, in m. J. z. hfg., Chrys. viel öfter als die Stainmart; dieselbe in M.-Strelitz, Imal. Hamburg, slt. Kemberg, 1 Ex. Dessau, in m. J. öfter gez., Raupe besonders auf Anthemis arv. Halle, stellenweise n. slt. Braunschweig. Göttingen, slt. Arolsen u. Rhoden, slt. Weimar, einz., Chrys. slt. Zeitz, 1 Ex. Nossen, n. slt. Bautzen, 1 Ex. Breslau, slt.; Chrys. bei Schreiberhau, slt. Münster, slt. Frankfurt a. M., s. slt. Wiesbaden, nur 1mal. Pfalz. Freiburg, Karlsruhe, in Mehrzahl; Chrys. bei Dinglingen mit der Stammart gez. Regensburg, slt. Nach Grandauer hei Augsburg. München, slt. Brünn. Wien, im Flachlande v. Mödling gegen W. zu, Led. Kreis ob d. Wiener W. (Gresten). Linz, Steier, slt. Chrys. in Krain. Oftringen, slt., nebst Chrys. Petersburg. Gouv. Moskau, s. slt. Sarepta, Möschler. Galizien (2 Exx. bei Sam- bor). Siebenbürgen. Ofen, in der Ebene n. slt., nebst Calendulae u. Chrys. Britannien, hier u. da, nördlich bis Edinburg. Niederlande. Chrys. bei Brüssel u. Lüttich, s. slt. Paris. Frankreich, Gn. Chrys. in Andalusien, Staud. coli. Piemont [Cham, im Thal v. Geres, 5), Sardinien [Chrys. im Innern der Insel, 4). Corsica? ft. Calendulae in Sicilien, T. — Cal. bei Smyrna, Slaud. coli. Beirut, alle 3 Varr. 14. Santonici //. I—2. Die von den piemonlesischen Alpen bis zum Ural und Orient verbreitete Art wurde innerhalb unseres Faunengebiets nur in der Schweiz, in der Var. Odorata Gn., beobachtet. Ihre Polargrenze reicht demnach im Osten weiter nördlich als im Westen : Ural(52°?)— Oftringen (i7*/ 2 °). Oftringen, 1859 im Juli 1 Raupe im Garten auf Matricaria chamomilla. Wallis (Odorata Gn. v. Anderegg in Gamsen zahlreich gez., Gn., Sp.). Nicht hfg. an der untern Wolga u. in den südlichen Vorbergen des Urals, am untern Don u. bei Odessa, Ev. Piemont (Alpen, Fenestrella), 4. — Kindermann fand sie östlich v. Siwas auf hohen Bergen, Led. Qf 15. Fraudatrix Ev. (Pontica B.) || I. Sehr selten in der schlesischen Ebene und in Preussen gefunden, wo sie die westliche Grenze ihres nach Osten bis zum Altai, nördlich bis Kasan (56°), südlich bis Ungarn ausgedehnten Verbreitungsbezirks erreicht. Preussen (1 Ex. bei Gilgenburg). Schlesien (Brieg, Breslau, Raupe auf Artemisia vulgaris, s. slt.). ln der Prov. Kasan z. slt., hfger in den Uralvorbergen u. bei Or. ; auch an der untern Wolga, Ev. Ungarn, v. Prillwilz. — Südliche Vorberge des Altai, Ev. 16. Gnaphalii //. 0. I—2. Wahrscheinlich über das ganze Gebiet verbreitet, aber erst an wenigen Orten (nördlich bis Lüneburg) und überall selten gefunden. Die Artemisiae Scopariae. 1 »] Raupe auf Solidago virgaurea, wohl bis in die Bergregion hinaufgehend (Alpen). Ueberhaupt von England bis zum Altai, zwischen 56° und 45° (Kasan — Piemont) zerstreut und nur im östlichen Russland nicht selten. Lüneburg. Braunschweig, Wolfenbütte], slt. Göttingen (einigemal bei Obernjesa gef.). Waldeck, an sonnigen Abhängen (bei Rhoden u. Arolsen stets einz. u. slt., bei Wildungen in m J. als Raupe in Mehrzahl g<*L). Schlesien (bei Brieg, v. Pritt- witz.). Augsburg (in Wäldern bei Diedorf u. Deuringen, s. einz.). Wien (bei Dörnbach, slt., Led.). Krain. Seen bei Winterthur, T. Zürich. Oftringen, Berner Alpen, slt., Wullschl. Wolgagebiet (n slt. in den Uralvorbergen, den orenburgischen Steppen, bei Sar., Kasan u. Sarepta). Ofen. Britannien (Darenth-Wood, Horndean, Lewes), sparsam. Paris. Besangon, slt. Piemont (Thal v. Ceres), 5. — Altai. 17. Artemisiae Hufn. (Abrotani W. V.) 1. Im südlichen Deutschland und noch mehr in der nordöstlichen Ebene sehr verbreitet und häufig; im Nordwesten wurde sie westlich von Hamburg und nördlich vom 51. Breitengrade nirgends beobachtet, scheint überhaupt in Norddeutschland fast nur in der Tiefebene vorzukommen. Die Raupe auf Artemisia campestris. Ihr Verbreitungsbezirk erstreckt sich von der westlichen Grenze Deutschlands (Aachen) bis zum Altai, nördlich bis 57°, südlich bis 45° (Lievland — Turin). l'reussen (Danzig, z. hfg., Königsberg etc.). Pommern, Raupe s. hfg. auf Artem. camp., seltner auf Art. absinlhium Mecklenburg (bei Wismar mit Art. camp, verbr. u. hfg.). Hamburg, n slt., Boie. Lüneburg. Frankfurt a. d. 0., hfg. Berlin, hfg. Kemberg, hfg. Dessau, in m. J. hfg. Halle, hfg. Braunschweig. Mühlhausen, seltner als Umbratica. Erfurt. Osterland. Leipzig, n. hTg. Nossen, mittelselten. Görlitz, slt. Schlesien, in der Ebene gern.; bei Glogau hfg. Aachen, Raupe n. slt. Frankfurt a. M. Wiesbaden, hfg. Darmstadt, gewöhnlich, Gl. Pfalz. Constanz, Freiburg u. Ding- lingen, n. hfg. Stuttgart, n. slt. Aschaffenburg, n. bfg. Regensburg, s. hfg. Augsburg, stellenweise n. slt. Böhmen, n. slt. Brünn. Wien, überall. Steier, slt. Salzburg, oft gef. Krain. Zürich. Bern, slt., Roth. Skandinavien (in Schonen, s. slt ). Lievland. Gouv. Moskau, s. slt. Wolgagebiet (hfg. auf dürren Hügeln der liralvorberge u. der orenburgischen Steppen, auch an der untern Wolga). Lemberg, < Ex. Siebenbürgen. Ungarn, T. Niederlande [Autorität unzuverlässig], Piemont (Hügel v. Turin), 5. — Altai. 18. Scopariae Dorf an. jT^ 1. Bisher nur bei Wien gefunden — vielleicht aber von da weit Uber das südöstliche Europa verbreitet (Odessa). Wien (die Raupe auf Artemisia scoparia am Bisamberge, Dorfm -, auch auf der Neustädter Heide n. slt., sogar im Prater, Led. in L). Led. (in 1.) sah ein grosses Ex. aus Odessa, welches er für nichts Anderes halten konnte. 1W2 Absinlhii. Argentea. 19. Absinthii Jj. O. 1. Vielleicht überall in der untern Region des Gebiets, wo Artemisia absinthium wächst — an sonnigen, trockenen Stellen, in Gärten etc. — aber in den meisten Gegenden selten und in vielen noch njcht beobachtet. Sie ist von der Südküste Englands bis zum Altai, zwischen 59° und 46° n. B. (Schweden — Krai») verbreitet. Danzig, z. slt., Königsberg, Rastenburg. Pommern, fast überall, wo Art absinth. Wismar, allenthalben wo Wermuth, doch nur in m. J. z. hfg.; Sülze, Strelitz. Holstein. Hamburg, slt. Lüneburg. Frankfurt a. d. 0., slt. Berlin, fast überall n. slt., View. Dessau, in m. J. hfg. Hannover. Braunschweig. Göttingen, in m. J. Arolsen, slt. (t 855 die Raupe in einem Garten zahlreich). Mühlhausen. Weimar, einz. Naumburg, n. hfg. Osterland. Nossen, mitlelslt. Görlitz, slt. Schlesien, nur in der Ebene ; Glogau, tmal. Tecklenburg. Barmen, 1mal. Aachen, n. slt. Friedberg, n. slt., Gl Frankfurt a. M., Raupe die hfgste des Genus. Wiesbaden, einz. Darmstadt, gewöhnlich, Gl. Pfalz. Freiburg u. Constanz, slt. Stuttgart, seltner als Abrolani. Augsburg, slt. Böhmen. Brünn. Wien (Feldraine bei Laxenburg etc., Led.). Linz, slt. Salzburg, oft. Krain. Oftringen, slt. Skandinavien, bis 59°, einz. Lievland. Gouv. Moskau, 2 Exx. Wolgagebiet (slt. in der Prov. Kasan, hfg. in den Uralvorbergen u. an der untern Wolga). Galizien (1 Ex. an der Grenze der Bukowina). Siebenbürgen. Ofen. Britannien (Plymouth). Brabant, Lüttich, z. slt. Paris. Piemont (Monte Rosa), 4. — Altai (s. gern., Ev.). 20. Argentea Hufn. (Artemisiae W. E.) 1. In der nördlichen, besonders nordöstlichen Ebene sehr verbreitet und stellenweise häufig, in den Berggegenden Mitteldeutschlands fast nirgends und im Süden des Gebiets nur an wenigen Orten und nur dies- seit der Alpen (— 48°J beobachtet. Die Raupe auf Artemisia cam- pestris. Ihr Verbreitungsbezirk erreicht in den Rheingegenden (Krefeld, Karlsruhe) seine westliche Grenze, ist aber von da sehr weit ostwärts, bis Japan , ausgedehnt. Der nördlichste Fundort istGoltland, 57°, der südlichste die Küste des Schwarzen Meeres, 45°, und Japan. DieAequa- torialgrenze scheint hiernach etwas gegen Südost geneigt zu sein; Karlsruhe — Wien — Südrussland — Japan. Danzig, n. slt., Königsberg, Thorn etc. Pommern, in m. J. hfg. Bei Wismar u. in Mecklenburg überhaupt verbr. u. in m. J. stellenweise hfg. Itzehöe, in Menge, Boie. Hamburg, 1852 u. 54 hfg., sonst s. slt. Lüneburg. Frankfurt a. d. 0., n. slt. Berlin (in m. J. hfg., View.). Kemberg, slt. Dessau, s. slt. Halle, s. slt. Osterode, 1mal 2 Raupen, die aber als Puppen zu Grunde gingen. Naumburg, Schlenzig. Leipzig, slt. Schlesien, nur in der Ebene, besonders der rechten Oderseite, verbr.; Glogau, viel seltner als Abrolani. Krefeld u. Traar, im Ganzen slt. Aachen »soll v. Baumhauer gef. sein«. Frankfurt a. M., Darmstadt, Odenwald, Bergstrasse, K. Wiesbaden, diesseit des Rheins slt. Karlsruhe, Raupe 1 852 hfg. Wien, am Bisamberge, Led. Skandinavien (in Schonen einz., Wall. ; Gottland, Zelt.). Lievland. Gouv. Moskau, 1 Ex. In den Uralvorbergen, bei Or., an der Saktnara u. dem 1k etc., n. slt.; am Schwarzen Meere, Ev. Lemberg, 1 Ex. Ofen, slt. — Altai. Im Leydener Museum aus Japan, K. Magnilica. Laudeti. Umbra, Purpuritcs. 193 2i. Magnifica- B. (P’ 1. Die sonst nur als sildrussisch bekannte, seltene Art wurde neuerdings bei Wien gefunden, wird also auch in dem dazwischen liegenden Theile von Osteuropa noch zu entdecken sein. Wien (1858 bei Mödling 3 Exx., Led.). Wolgagebiet (slt. in den Uralvorbergen, bei Or., an der Sakmara, dem Ik etc., auch bei Sarepta). 88. Euterpia Gn. 1. Laudeti B. (’’ TT 1]) 1— ? Im westlichen Europa unseres Wissens nirgends als in Wallis beobachtet, w ; o Anderegg die Raupe auf einer Silene in Menge zu finden weiss. Sonst nur in Sildrussland und im Orient. Wir sahen zahlreiche frisch gezogene Exx. bei Anderegg in Gamsen, Sp. Südliche l'rovv. Russlands an der Wolga u. am Don, Ev. Sarepta, Möschl. — Georgien (bei Helenenthal); Amasia u. Tokat, die Raupe auf einer Silene-Aet, Led. 89. Pyrrhia H. 1. Umbra J/tt/’n. (Marginata F.) O. I—2. Fast Überall in den beiden untern Regionen, doch nach den Gegenden und Jahren bald selten, bald häufig. Die Raupe besonders auf Ononis spinosa und repens. Ueberhaupt von England bis zum Altai, zwischen 57° (Lievland — oder 60°, Petersburg?) und 38° (Palermo) n. B. verbreitet. In Preussen wurde sie nur bei Danzig, s. slt., gef. ; sonst fehlt sie nur dem Verz. v. Krefeld. Selten ist sie bei Hamburg, Frankfurt a. d. 0., Glogau, Nossen, in der Oberlausitz, bei Kemberg, Elberfeld, Aachen, Trier, in Oberhessen, Baden u. Böhmen; n. slt. oder hfg. bei Wismar, Dessau, Mühlhausen, Halle, Wiesbaden, Stuttgart; bei Rhoden u. Augsburg ist sie in m. J. überall wo Ononis wächst als Raupe in grosser Menge zu finden; in Schlesien bei Breslau u. im ganzen Vorgebirge, soweit llaselstraucher wachsen (auch bei Schreiberhau), hfg. Skandinavien (in Schonen, z. slt.). Seeland, Bote. Petersburg [?Purpuritbs var. Rutilago, Fixs.}. Lievland. Gouv. Moskau, 1 Ex. Wolgagebiet (z. slt. in der Prov. Kasan u. an der untern Wolga, hfg. in den Uralvorbergen u. um Menselinsk). Lemberg. Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Britannien, hier u. da, bis Worcester. Niederlande. Belgien, z. gern. Paris. Döpp. des Doubs (slt.) u. Puy-de-D6me. In Frankreich n. slt., Gn. Savoyen, %, Piemont (Thal des Po, Hügel), 3. Palermo (1 cf auf der Höhe v. San Giuseppe, M.). — Altai. ?Purpurites T. £t 1. Angeblich in Oberösterreich gefunden. Sonst kennen wir nur Ungarn und, nach Ev., den Altai als ihre Heimat. Speyer, Srhmettcrlingsfauna. II. 13 194 Delphinii. Armiger. Oberösterreich (Umgebung v. Wels, im Mai, sll. [?auch Led. bezweifelt das Vorkommen daselbst]). Ofen, Berg- u. Thalwald, n. slt. Die Raupe auf Dictamnus, nicht auf Scabiosen, Led. — Nach Kindermann in den südlichen Vorbergen des Altai, Ev. Noct. 90. Chariclea Steph. 1. Delphinii L. I. Zerstreut durch das Gebiet, besonders in dessen östlicher Hälfte, doch meist selten oder nur in manchen Jahren erscheinend. Im Süd- westen wurde sie nur an wenigen Punkten , im Nordwesten jenseit einer Linie Strelitz — Frankfurt nirgends als angeblich — bei Aachen beobachtet. Die Raupe auf Delphinium consolida. Sie bewohnt Mitteleuropa und Kleinasien, von England bis zum' Ural, zwischen dem 57. und 40. Grade n. B. (Lievland — Tokat). Die Polargrenze ist etwas gegen Siidwest geneigt: Lievland — Neustrelitz (—Aachen) — London. Danzig, s. slt. Pommern (die Raupe bei Garz Ende Juli). Neustrelitz. Frankfurt a. d. 0., slt. Berlin (slt., Fieio.). Halle, n. slt. Mühlhausen, s. slt. Erfurt, (mal. Weimar u. Naumburg, s. einz. Herrnhut, Imal einige Raupen. Glogau, tmal. Breslau, seit 20 Jahren nicht mehr vorgekommen. Aachen? (nach fremden Angaben). Frankfurt a. M., nur in warmen Sommern. Würtemberg (bei Chrislatzhofen). Regensburg, s. slt.; die Raupe einigemal auf Brachfeldern in zieml. Anzahl. München (bei Moosach, höchst slt.). Prag, Raupe 1838 in Mehrzahl. Brünn. Wien, auf Brachfeldern u. an Eisenbahndämmen. Linz, auf der Weiserheide, slt. Salzburg, n. hfg. Krain. Zürich. Schweden, Zett. \ »mir noch nicht vorgekommen«, Wall. Kurland, Kawall i. 1. Lievland. Gouv. Moskau, 1 Ex. In den Provv. Kasan u. Sar., an der untern Wolga, n. slt., auch im Menseinskischen u. den Uralvorbergen; Odessa, Ev. Ofen, Ebene, n. slt. Britannien, »ist bei Windsor vorgekommen«. Niederlande [?unzuverlässige Autorität]. Paris (n. slt. T.). Raupe bei uns an Delph. ajacis im Juli, Gn. Döp. des Puy-de-Döme, Raupe in Gärten zuweilen hfg. an Delph. ajacis. Lyon, Stand coli. Savoyen, 4, Piemont (Hügel v. Turin), 5. — Amasia u. Tokat. . 91. Heliothis O. ( 23 ) 1. Arntiger //. ^ oder 0? 1. Ein Falter des Südens, der sich aber in manchen Jahren auch in Norddeutschland, bis über den 51. Breitengrad hinaus (Arolsen 51° 23*) blicken lässt. Die Raupe auf Reseda lutea. Er ist eine der verbreitetsten Noctuinen. Ausser in ganz Südeuropa findet er sich im südlichen Asien, in Afrika, Neuholland, Nord- und Südamerika, so dass sein Verbreilungsbezirk die gemässigte und heisse Zone aller Welttheile umfasst. Im westlichen Europa (England) liegt der nördlichste Fundort bei 55° und würde eine Neigung der Polargrenze gegen l’eltiger. Scutosus. 105 Sildost (Seedistrict—Arolsen—Sambor—Sarepta) wahrscheinlich machen, stünde dem nicht die Angabe des Vorkommens bei Riga (57°) entgegen. Vielleicht beruht dieselbe auf einem Irrlhum. Wir fingen bei Arolsen ein $ im Aug. 4 833, welches im Sonnenschein in einem Garten flog; ein 2. Ex. sahen wir V 9 1854 an einem kräuterreichen Abhange, cs entging uns aber. Osterland. Trier (imBusenthal, s. slt.). Wien, Schmetterling im Aug. u. Sept. am Bisamberge, led. Krain ; Wippach (auf Hut weiden hinter Oberfeld, Af.). Meran, Stand, coli. Zürich. Oftringen, 1859 im Sept. u. Oct. an sonnigen Stellen gef. Fiume, auf Hutweiden. Südrussland (Sarepta), Krain, Kaukasus, Odessa; nach Nolcken auch bei Riga, Ev. Galizien (2 Exx. bei Sambor). Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Britannien, hier u. da, nördlich bis zum Seedistrict, slt. Niederlande. Lüttich, s. slt. Döp. des Puy-de- B6me. Andalusien, Staud. coli. Savoyen, 1, Piemont, 1, Ligurien, 2, Ebene, Alpen. Corsica, R. Sardinien, Staud. Sicilien, Z. Dalmatien, T. — Amasia u. Tokat. Beirut. New-Sidney u. Baltimore, im Berliner Museum aus Neuholland, Chile, Brasilien, Georgien, Carolina u. vom Cap d. g. H., K. Nord- u. Südamerika, Ostindien, Neuholland, Gn. Californien, Wall, in 1. 2. Peltiger ll\ V. ^ 1. Nur im südlichsten Theile des Gebiets, bis zum 48. Breitengrade (Freiburg — Wien), hier und da beobachtet. Raupe an Hyoscyamus u. a. Pflanzen. Ebenfalls eine weit verbreitete Art: in ganz Südeuropa , Sudasien, Nordafrika, Neuholland und angeblich auch in Nordamerika zu Hause. In Europa erreicht ihre Polargrenze im Westen wie im Osten (Manchester — Orenburg) 53°—54°; sie hat demnach bei uns einen concaven Scheitel, oder der Falter wird sich in Norddeutschland noch finden lassen. Freiburg, 1 Ex. im Juli 1851 im botanischen Garten. Wien (bei Mödling auf Distelplätzen, M. ; auch bei Dörnbach, led.). Krain; bei Gradischa (WippacherThal) auf Scabiosen gef., M. Zürich. Oftringen, slt. Schüpfen, s. slt. In den Provv. Or. u. Sar., den Uralvorbergen u. angrenzenden Steppen, an der untern Wolga etc. n. slt.; Krim, Kaukasus, Ev. Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Syr- mien, T. Britannien, hier u. da, nördlich bis Manchester. Niederlande [?Autorität unzuverlässig]. Brabant, s. slt. Dep. des Puy-de-Döme, n. slt. Mittel- u. Südfrankreich, Spanien, Gn. Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, 1, Sardinien, 1, Ebene, Berge. Corsica, M. Neapel, Sicilien, n. slt. auf dürren Stellen, Z. Türkei, M. — Amasia u. Tokat. Beirut, Cypern. Rhodus, Z. Ostindien (die ostind. Exx. weichen gar nicht ab), Gn. Algerien. »Ich erhielt sie aus New-Sidney; nach einer Mittheilung aus Baltimore ist sie dort n. slt.«, K. 3. Scutosus »F. V. 0. 1. Ueber das ganze Gebiet verbreitet, am dichtesten in der nördlichen, besonders nordöstlichen Ebene, zerstreuter im Süden. Die Raupe auf Artemisia campestris, im Flachlande stellenweise und in manchen Jahren häufig, sonst sparsam und überhaupt nur in der untern Region zu finden. Sie bewohnt Mitteleuropa und Sibirien, von England bis zum Altai, zwischen 57° und 45° n. B. (Lievland — Turin). 13 * 190 Dipsaceus. Ononis. Preussen, verbr., bei Danzig n. slt. Pommern, in in. J. öfter, in andern ganz fehlend. Wismar, in Sandgegenden, slt.; Strelitz. Holstein, 1834 hfger als gewöhnlich. Lüneburg. Frankfurt a. d. 0., hier u. da. Berlin. Kemberg, auf Brachfeldern gern. Dessau, in m. J. n. slt. Halle, slt. Hannover. Braunschweig. Göttingen, n- hfg. Waldeck (1 Ex. im Rhoder Holz, ( 000' üb. d. M., bei Tage (liegend gef.). Weimar, 1 mal gef. Osterland. Leipzig, nur in m. J. Nossen, manchmal hfg. Görlitz, Lauban, slt. Schlesien (um Breslau n. slt., im Gebirge fehlend; Glogau, Raupe in m. J. hfg.). Münster, s. slt. Krefeld, s. slt. Aachen, n. hfg. Am Vogelsberge u. bei Giessen. Frankfurt a. M., Langen, K. Mombach, Raupe in Menge; Biebrich, auf sandigen Stellen. Pfalz. Karlsruhe, slt. Augsburg, H. Böhmen, in m. J. slt., in andern hfger. Brünn. Wien, im Flachlande hfg., Led. Linz. Salzburg, n. hfg. Zürich. Lievland. Wolgagebiet (gern, in den südlichen Theilen der Provv. Or., Sar. u. Astrachan, in den Vorbergen des Urals etc., slt. in der l’rov. Kasan). Galizien (Sam- bor). Siebenbürgen. Ofen, in der Ebene gern. Britannien (bei Carlisle). Südfrankreich, n. slt., G> i. Piemont (Hügel v. Turin), 4. — Altai (s. gern., Ev.). 4. Dipsaceus L. 0. I. Allenthalben in der Ebene und HUgelregion des Gebiets, auf sonnigen, trockenen Stellen, Kleefeldern etc., in manchen Gegenden und Jahren häufig, in andern selten. Er ist von England bis Peking, zwischen 60° und 33° n. B. (Petersburg— Syrien) verbreitet. Im schlesischen Gebirge fehlt er. In Waldeck, u. so in vielen andern Gegenden, ist er besonders in sonnigen, warmen Sommern z. tifg., sonst selten. Skandinavien (in Schonen, z. slt.). Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, n. hfg. Wolgagebiet (slt. in der Prov. Kasan, gern, in den Provv. Or., Sar. u. Astrachan). Galizien, einz. Siebenbürgen. Ofen. Britannien (bei Cambridge, Worcester u. York). Niederlande. Namur. Paris. Döpp. des Doubs (gern.) u. Puy-de-D6me. Savoyen, Piemont u. Ligurien, je 1, Ebene, Berge. Ajaccio, Palermo, n. slt., M .— Altai (gern., Ev.). Amasia u. Tokat. Damaskus, Libanon. Peking. 5. Ononis ff'. V. / ? 1. In der südlichen Iliilfle des Gebiets fast überall, doch selten oder nur stellen- und zeitweise häufiger; ausserdem nur hier und da in Sachsen und Mecklenburg einzeln gefunden. An trocknen, sonnigen Stellen der untern Region, wo die Raupe auf Ononis spinosa und hircina lebt. Ueberhaupt in Mitteleuropa und in Sibirien, von der Auvergne bis zum Altai, zwischen 54° (Wismar, Ural) bis 45° (Turin, Siebenbürgen) heimisch. Die Polargrenze scheint in Deutschland zur Nordwestgrenze umzubiegen (Ural — Wismar — Mainz — Auvergne). Wismar u. Gadebusch, je Imal. Naumburg, s. slt. Zeitz, n. hfg. Leipzig, slt. Frankfurt a. M., in verlassenen Steinbrüchen ; Königstein im Taunus; sparsam, R. Wiesbaden (bei Mombach auf trocknen Stellen, s. slt ). Darmstadt, Gl. Pfalz. Heidelberg, Karlsruhe, Freiburg, Constanz, s. slt. Stuttgart, slt. Aschaflenburg, n. slt. an Abhängen in der Sonne (liegend. Regensburg, Raupe im Juli n. slt. Augsburg, einz. u. slt. München, höchst slt. Böhmen, nie hfg. Brünn. Wien, im ganzen Gebirge auf Wiesen, Led. Kreis ob d. Wiener AV. Steier, Wels, Hartkirchen, slt. Salzburg, n. hfg. Krain. Am Jura, slt., Roth. Fiume, an Berglehnen. Cardui. Cognatus. Cymbalariae. Myrtilli. 197 Wolgagebiet (n. slt. in Basclikirien, den liralvorbergen, bei Or., Busuluk, Ser- giewsk etc.). Am Inderskischen Salzsee, Led. Siebenbürgen. Oedenburg, Anker. Dep. des Puy-de-Döme (Chainps de la Liniagne). Ostfrankreich, z. slt., Gn. Piemont (Turin), 4. — Altai (n. slt.; die Var. oder eigene Art? Sibirien bei Kiachta, Ev.). 6. C'aidui //. Hier und da in der südlichen Hälfte des Gebiets, im Osten nördlich bis Prag, im Westen nur bis Gonstanz beobachtet. Angeblich auch bei Neustrelitz. Die Raupe in den Bllllhen von Picris hieracioides. Der Falter ist von Westfrankreich bis zur Wolga verbreitet, wo die Polargrcnze 56° erreicht, demnach mit einer Neigung gegen Südwest verläuft: Kasan — Prag (—Constanz)—Westfrankreich. Südlich bis Ligurien (44°). Neustrelitz [?]. Constanz. München, in den Isarauen , höchst slt. Prag, s. slt. Brünn. Wien, hfg. wo Picris hier., Led. KrainT Zürich., Fiume. Wolgagebiet (s. slt. in der Prov. Kasan u. an der untern Wolga). Ofen, kahle Steingebirge, n. slt. Westfrankreich, z. gern., Gn. Digne, Donzel (Stand.). Piemont (Hügel v. Turin), 5, Berge Liguriens, 5. 7. Cognatus II. 1. Nur bei Wien, dem westlichen Endpunkte des bis zum Ural im Osten und Smyrna im Süden ausgedehnten Verbreitungsbezirks. Wien (im Marchfelde bei Gänserndorf, auf Chondrilla juncea, Led.). An der nntern Wolga u. in den südlichen Vorbergen des Urals, Ev. Ofen, auf Sandboden, n. slt. —Amasia, slt. Smyrna, Z. (nach Löw). 92. Omia Gn. 1. Cymbalariae U. A. ( iTT -|) 1b—3. Eine Bewohnerin der Gebirge des südlichen Europas, von der Sierra Nevada im Westen bis Mehadia im Osten, innerhalb des Gebiets unserer Fauna aber nur in der Schweiz beobachtet. Zürich [?]. Ober-Engadin (bei Sils, Pfaff.). Ober-Wallis (wir sahen sie in Menge bei Anderegg in Gamsen, Sp.). Auf dem Domoclet bei Mehadia, n. hfg., St. Alpen Frankreichs, Pyrenäen, n. s. slt., Gn. Digne, Donz. Sierra Nevada, Stand. Piemont (Alpen, Thal der Ossola), 4, Genua, 3. 93. Anarta H. 1. Myrtilli L. (Faun, s.) H 0. 1—2 (3?). Fast überall, wahrscheinlich nirgends fehlend, wo die Nahrungspflanzen der Raupe, Calluna vulgaris und Erica carnea, wachsen. Ihre 4 -I 198 Cordigera. Melanopa Häufigkeit steht, wenigstens in Norddeutscbland, mit der der erstem Pflanze in geradem Verhältnis. Sie geht bis hoch in die montane Region hinauf. Ihr Verbreilungsbezirk liegt zwischen 63° und 37° n. B. (Schweden — Andalusien), Spanien im Westen und Moskau im Osten. Nach Zelter- stedt findet sie sich auch in Grönland. Bei Erfurt, Weimar, Naumburg, Zeitz, Altenburg, Brünn, Salzburg u. in einem Theil y. Oberhessen wurde sie nicht gef. ; selten in Preussen, bei Dessau, Halle, Göttingeh, Nossen, Trier, München, Wien, Linz u. in den schweizer Alpen (Roth.) ; in den übrigen Gegenden mehr oder minder hfg. Bei Klausthal bis 2400', bisweilen gern.; bei Schreiberhau hfg.; im Sarnthal bei Botzen, 3000', St. Bei Augsburg an Calluna vulg. öfters n. gar slt.; an der dort häufigen Erica carnea fand sie Fr. hier noch nicht. Skandinavien, bis 63°, einz. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau (bei Klin, slt.). Finnland, Ev. Ungarn, T. Britannien, n. slt., bis Edinburg. Niederlande. Belgien, n. hfg. Paris. Dep. des Doubs u. Puy-de-D6me. Andalusien, Staud. Savoyen, Piemont u. Ligurien, je 3, Ebene, Berge, Alpen. Toscana, oft an Erica gef. Dalmatien, T. — Grönland, Zelt. 2. Cordigera Thunb. O. 1—3. Sehr zerstreut durch das Gebiet: auf Torfmooren der nordöstlichen Tiefländer und der Hochebenen des Südens und auf einigen Gebirgen, vom Harz bis zu den Alpen. Im Westen einer von der Odermündung zum Oberharz und weiter auf Bern gezogenen Linie wurde sie nicht gefunden. Die Raupe auf Vaccmium uliginosum, bis in die subalpine Region. Ueberhaupt zerstreut in Nord- und Mitteleuropa, von Schottland bis zur Wolga, zwischen 70° und 45° n. B. (Finmarken — Piemont). Auch in Labrador. Danzig, slt. Pommern (aus bdi Damm gefundenen Puppen gez.). Berlin, slt. Oberharz, auf Torfmooren, Hein. ; Dr. Altum (in 1.) fing sie Anfang Juni auf dem Plateau des Brockens. Oberlausitz (Nisky, s. slt.). Schlesien, auf Torfmooren der Ebene u. des Gebirges: Brieg, Seefelder, Isarwiesen, Gesenke; Schreiberhau, Imal. Auf einem Torfmoore nächst Constanz n. slt. Oberschwaben, slt., Seyffer. Erlangen, HS. Asch in Böhmen, Höllenthal bei Reichenau, Led. Kreis ob d. Wiener W. (auf Alpen). Botzen (im Sarnthal, 3000', St.). Zürich. Pilatus, slt., Berner Oberland, Wullschl. Skandinavien , auf Alpen zwischen 60° u. 68° einz., Wall. ; in Lappland n. slt., überall auf Bergen u. Sümpfen, wo die Futterpflanzen ( Vacc. ulig., Arbutus uva ursi u. alpinus nach Zelt.) wachsen, Staud. Ent. Zeit. 4 857 ; Finmarken (bei Bossekop, 70° n. B.) n. slt., ib. 4 864. In den Provv. an der mittlere Wolga s. slt., ausserdem in- Lappland, Finnland u. den baltischen Provv., Ev. Britannien (Rannoch in Perthshire). Savoyen (Chamouny), 5, Piemont (Alpen v. Fenestrella), 5. — Labrador (bei Ockak, 57° 33', n. slt.), Christoph, Ent. Zeit. 4 858. 3. Melanopa Thunb. A. 3—5. In den obern Regionen der Alpen, besonders in der Nähe der Schneelinie, über die ganze Kette des Gebirges verbreitet, doch nicht überall und meist nicht häufig. Ausser auf den Alpen nur im hohen Norden Europas und Amerikas. Nigrita. Funesta. Tenebrata. 109 Salzburger u. Gasteiner Alpen, M. Saualpe, Led. Auf dem Hochthor des hei- ligenbluter Tauern [8128 P. F., Schlagintweit] neben u. auf den Schneefeldern z. hfg. fliegend, seltner in der Gemsgrube u. beim Pfandelschartengletscher, Stand. Krain. SeisserAlpe, 3000', n. hfg., St. Berner Oberland, Wullsch. Auf der Höhe (Daube) der Gemmi, 7100', einzeln, Sp. Wallis, Led. Ober-Engadin (auf der Bernina, 7400', Meng.). Im nördlichen Lappland, slt., Wall. ; in Nord- u. Südlappland, auch bis auf die höchsten Alpenjoche, Zett. Finmarken (einz. bei Bossekop, Stand. Ent. Zeit. 1861). Britannien (Rannoch in Perthshire). Savoyen, 2, Piemont, 3 (Chainouny, Gipfel der Alpen). Sta. Maria am Wormser Joch, 7690', Sp. — Labrador (bei Ockak n. slt., Christoph. 1. c.). Var. ? Aigiitn B. A. Wir kennen sie nicht und können nicht verbürgen, ob sich die folgenden Angaben sämmtlich auf denselben Schmetterling beziehen. Am Moharkopfe bei Döllach, v. Kiesenwetter. Südtirol ( Pyraloides St.), Stand. Walliser Alpen (Anderegg), seit 1826 nicht mehr gef., HS. Schweizer Alpen, s. slt., Roth. 94. Sympistis Led. 1. Funesta Payk, (Funebris H.) A. Auf den Hochalpen Tirols, der Schweiz und Savoyens und im hohen Norden Europas und Amerikas, selten. Hochaipen Tirols u. der Schweiz, Led. Alpen der Schweiz, s. slt., Roth. Funebris H. = Funesta Zett. in Nordlappland, Wall._ Lappland, Stand., Ev. Finmarken (bei Bossekop, nur in den tiefer gelegenen Gegenden, Stand. 1. c.). Cha- mouny, s. slt., Gn. (In Piemont kam sie Ghiliani nicht vor, der dagegen Melaleuca Thunb., auf dem Monte Rosa, 5, anführt).— Labrador, 2 ?, Mäschler, Wien. Monatsschrift 1860 . 95. Panemeria H. i. Tenebrata Scop. (lleliaca W. V.) O. 1—2. Fast überall im Gebiet auf Wald- und Bergwiesen, bis zur obern Grenze der montanen Region, mehr oder minder häufig, nur in den nördlichsten Küstengegenden, wo sie ihrer Polargrenze nahe ist, seltner oder fehlend. Sie bewohnt Europa von England bis Moskau, zwischen 56° und 38° n. B. (Moskau, Seedistrict — Palermo). Nur in Holstein scheint der Falter noch nicht gef., auch im Verz. der Schmett. • des Harzes fehlt er. Selten ist er in Preussen, Mecklenburg u. bei Elberfeld. In Schlesien bis Schreiberhau, z. hfg., in Baden bis über 3000' gef. [Nach Thunberg in Schweden, aber weder Zett. noch Wall, fanden ihn]. Gouv. Moskau (bei Sserpuchow, z.slt.). Galizien, überall gern., bis zur Bergregion. Siebenbürgen. Ofen, slt. Britannien, n. slt., bis zum Seedistrict. Niederlande. Belgien, gern. Paris. Döpp. des Doubs (gern.) u. Puy-de-D6me. Savoyen , Piemont u. Ligurien, je 2, Ebene, Berge. Palermo, auf Bergwiesen n. slt., M. 200 Sulfuralis. Vespertalis. Luctuosa. 96. Agrophila B. 1. Sulfuralis L. (-ea fF. V.) O. Ueberall in der Ebene und Hügelregion auf Feldern und sonnigen, freien Stellen, ziemlich gemein, nur in einigen Gegenden des Nordwestens selten. Die Raupe auf Convolvulus arvensis. Sie ist über Mittel- und Südeuropa, den Orient und Sibirien verbreitet: von England (hier aber sehr selten) bis zum Altai, nördlich bis 37°, südlich bis 35° (Lievland—Beirut). Nur bei Elberfeld u. im oberhessischen Hinterlande wurde sie bis jetzt nicht gef.; selten bei Krefeld, Trier u. Nossen, auch bei Aachen u. in Waldeck meist sparsam. In Schlesien ist sie bis ins Vorgebirge hfg., fehlt aber bei Schreiberhau ; bei Osterode geht sie bis 1200*. Skandinavien (in Schonen, einz.). Lievland. Gouv. Moskau, verbr. IndenProvv. Kasan, Or. u. Sar. hfg.; s. gern, in der südlichen Kirgisensteppe; Krim, Odessa, Ev. Galizien, überall gern., nur nicht auf den Bergen. Siebenbürgen. Ofen, s. gern. Britannien (früher bei Cambridge, 4 845—47 bei Branden in Suffolk gef.). Belgien, slt. Paris. Dt‘pp. des Doubs (gern.) u. Puy-de-D6me. Andalusien, Staud. Savoyen, Piemont, Ligurien u. Sardinien, je 4. Corsica hfg., M. Sioilien, Z., M .— Altai (s. gern.), Ev. ln Armenien u. den Kaspischen Provv., Kol. Amasia, M. Beirut. 97. Metoponia D. 1. Vespertalis H. (-ina T.) (|T^) 1 Im südlichen Krain, dem nördlichsten Fundort der Uber Südeuropa und den Orient, von Spanien bis zum Libanon und der Oslküste des Schwarzen Meeres, verbreiteten Art. Wippach (hinter Lokawitz am Abhange des Tschaun 2 St. gef., M.). Spanien, Gn. (Ronda, HS.). Syrakus (im Thal v. Ispica an Disteln auf dürrem Kalkfels, Z.). Palermo, Dalmatien, Türkei, Af. — An den südlichen u. östlichen Küsten des Schwarzen Meeres, Ev. Amasia. Damask, Libanon. 98. Acontia O. I. Luctuosa W. V. 0 oder^"? I In der südlichen Hälfte des Gebiets fast überall, auch in Mitteldeutschland und im Nordosten sehr verbreitet, zerstreuter gegen Nordwest und jenseit einer Linie Neustrelitz — Hannover — Elberfeld hier nicht beobachtet. Sie fliegt an sonnigen, trocknen Stellen der Ebene und Hügelregion, in vielen Gegenden, zumal im Süden, häufig. Die Raupe auf Convolvulus arvensis. Sie ist von England und Spanien bis zum Altai verbreitet, nördlich bis 36°, südlich bis 37° (Kasan—Andalusien, Griechenland). Polargrenze: Kasan—Danzig—Cambridge. Lucida. 201 Danzig, n. slt., Thorn. Pommern, in m. J. auf Brachfeldern s. hfg. Neustrelitz. Frankfurt a. d. 0., öfter. Berlin (n. slt., View.). Kemberg, n. hfg. Halle, hfg. Hannover, Reinh. Braunschweig. Osterode, einigemal. Göttingen. Rhoden, nur aufKalk- boden, in in. J. n. slt.; Wildungen, n. hfg. Mühlhausen, nur an 1 Stelle. Erfurt. Weimar, Naumburg u. Zeitz, n. slt. Leipzig, n. hfg. Glogau, z. oft; Breslau, n. slt., auch um Freiburg, dem hohem schlesischen Gebirge fehlt sie. Barmen, s. slt., öfter im Ahrthal. Aachen, n. hfg. Trier, hfg. Giessen, Grünberg, Laubach. In der südlichen Hälfte des Gebiets überall z. hfg., nur bei Augsburg, München u. Schöpfen nicht beobachtet. [Nach Thunberg in Schweden, aber weder Zett. noch Wall, fanden sie], Wolgagebiet (slt. in der Prov. Kasan, aber gern. u. s. gern, in den Provv. Or., Sar. u. Astrachan). Lemberg, t Ex. Siebenbürgen. Ofen, gern. Britannien, hier u. da auf Kalkboden (Brighton, Cambridge, Lewes, Cotswold). Niederlande [Autorität unzuverlässig], Belgien (Arlon u. Uochefort, s. slt.). Paris. Döpp. des Doubs u. Puy-de- Dörne. Hyöres, Guill. Andalusien, Staud. Savoyen, 1, Piemont, t, Ligurien, 2, Sardinien, 2, vom Meeresufer bis zu den höchsten Theilen der Alpenthäler. Florenz, hfg., 0. Sp. Corsiea, Palermo, n. slt., M. Rom, n. slt., Syrakus, Z. Griechenland, Staud. coli. — Altai (gern., Ev.). Kaukasus u. Armenien, Kol. Amasia u. Tokat. 2. Lucida linfn. (Solaris W. F.) ^ 1. Ueber die südliche Hälfte und den grössten Theil des nordöstlichen Gebiets verbreitet, doch auch hier nicht überall, und nur stellenweise häufig; nördlich von 53V 2 ° und nordwestlich von einer Linie Strelitz— Mainz wurde sie nicht beobachtet. An sonnigen, trocknen Stellen der untern Region, wo die Raupe auf Malva vulgaris leben soll. Sie bewohnt Süd- und Mitteleuropa, Asien und Nordafrika: von Spanien im Westen bis zum Altai im Osten, zwischen 54° (55°?) und 30° n. B. (Orenburg — Canarische Inseln). Die Polargrenze erleidet westlich von der Oder eine Ablenkung gegen Südwest: Orenburg — Slrelilz — (Mainz—) Paris. Die Var. Albicollis F. wird gegen Süden häufiger, reicht aber bis zu den nördlichsten Fundorten der Art (Stettin). Preussen? (soll bei Thorn Vorkommen). Pommern, n. slt., auch in den Festungswerken Stettins, darunter auch Var. Albicollis; Stargard, Wilde. Mecklenburg-Strelitz. Frankfurt a. d. 0., öfters. Berlin (etwas slt., View.). Kemberg, auf wüsten Stellen, wo Malva rotundif. wächst, s. hfg. Dessau, auf trocknen Waldwiesen n. slt. Halle, n. slt. Duderstadt, 1846 einige Exx. gef., Blauei. Naumburg, n. gern. Zeitz. Leipzig, n. hfg. Nossen, slt. Görlitz, slt. Glogau, slt., s. hfg. bei Birnbaum, Z. Schlesien, wi e Luctuosa, Wocke. Mainz (ein dortiger Sammler erzieht sie, angeblich mit der Käsepappel, Rössler.). Pfalz. Eisass. Karlsruhe. Stuttgart, slt. Böhmen, n. slt. Brünn. Wien, Stadtgraben etc., Led. Salzburg. Wippach u. St. Veit, an Berglehnen auf wilden Malven fliegend, M. Zürich, am Uto. Fiume, n. slt. . Wolgagebiet (hfg. in den Provv. Or. , Sar. u. Astrachan; die Var. Albicollis besonders im Süden). Lemberg, 2 Exx. Siebenbürgen. Ofen, gern. Paris. Oöpp. des Doubs u. Puy-de-D6me. Solaris gern, in Mittel- u. Nordeuropa, Albicollis in Italien, Mittel- u. Südfrankreich etc., Gn. Andalusien, Staud. Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, 1, Sardinien, 1, sonst wie Luct. Florenz, hfg., 0. Sp. Corsiea u. Palermo, n. slt., M. Rom, hfg., Messina, Syrakus, Z. Dalmatien, T. — Altai. Transkaukasien, Kol. Amasia u. Tokat. Brussa, Rhodos etc., Z. Algier, n. slt. Nacli dem Pariser Museum auf den Canaren, K. 202 Captiuncula. I’ygarga. Deceptoria. 99. Phothedes Led. 1. Captiiincula T. A. (^J Ib—3. ln den Alpen Steiermarks und Oesterreichs von der collinen bis in die subalpine Region, sparsam. Ihre weitere Heimat sind einige Gegenden Osteuropas, Sibirien und die Auvergne; letztere (46° n. B.) bildet den südwestlichsten, Abo (60°) den nördlichsten bekannten Fundort. Alpenthäler des Scheebergs, M. Alpen Oberösterreichs, slt. Kreis ob d. Wiener W., subalpin. Steiermark , in Gebirgsgegenden an üppig bewachsenen, besonders etwas feuchten Stellen, Led. Auf der Niederalpe (3—4000') bei Mariazell u. an a. O. Obersteiermarks, herab bis zu 1000', St. ^Schweden, Led. [?Wall. u. Zett. erwähnen sie nicht]. Finnland (mehrere Exx. bei Abo, Kretschmar, Berl. ent. Zeitschr. 1862). Wolgagebiet (bei Menselinsk, slt.). Galizien (2 Exx. in der Krummholzregion der Czornatiora). Dep. des Puy-de-Döme (am Mont-Dore mit Rubeuncula, aber viel seltner.). — Altai. Umgebungen des Sees Noor-Saisan, Ev. 100. Erastria Led. 1. Pygarga Ilnfti. (Fuscula W. V.) O. I. Fast überall im Gebiet in Wäldern und Gebüschen der untern Region, in den meisten Gegenden nicht selten. Sie ist von England bis zum Altai, zwischen 57° und 38° n. R. (Lievland—Palermo) verbreitet; nicht in Schweden. In den Verzz. v. Lüneburg, Mühlhausen u. Böhmen fehlt sie; in Oberhessen wurde sie nur bei Friedberg, in Waldeck nur bei Arolsen u. Rhoden s. slt. gef.; auch bei Danzig ist sie slt., sonst fast überall z. hfg. In Schlesien ist sie in Laubgehölzen der Ebene u. des niedern Gebirges hfg., bis zu 1500', bei Schreiberhau fehlt sie. Plötz (Ent. Zeit. 1861, S. 302) fand die Raupe bei Greifswald nur an Gras; Rubus, der gewöhnlich als Nahrungspflanze angegeben wird, verschmähte sie. In den Provv. Kasan u. Or., n. hfg.; im Ural, Kaukasus, Lithauen, Ev. Galizien, in Laubgehölzen der llügelgegeriden u. Vorberge hfg. Siebenbürgen. Ofen, slt. Britannien, hier u. da (bis Worcester). Niederlande. Belgien, s. gern. Paris. DOp. des Doubs. Savoyen, Piemont u. Ligurien, je 1, Ebene, Berge. Ajaccio, Palermo, M. — Altai. 2. Deceptoria Scop. (Atratula W. F.) ^ I . Ueberall im südlichen und in den meisten Gegenden des mittlern Gebiets, nördlich von 52y 2 ° (Berlin, Hannover) nirgends als-bei Neustrelitz gefunden. Auf Grasplätzen und lichten Stellen der Gehölze, stellenweise häufig. Ueberhaupt von Belgien und Paris bis zum Altai, zwischen 36° und 44° n. B. (Moskau—Ligurien) heimisch. In Skandinavien und England ; fehlt sie; die Polargrenze ist demnach eine Nordgrenze mit geringer Neigung gegen Südwest: Moskau — Strelitz — Tecklenburg — Brüssel. Venuslula. Candidula. 203 Wismar? Neustrelitz. Frankfurt a. . A. I—2? Hier und da in den Alpen, besonders den südlichem Thälern des Gebirges; selten. Sie bewohnt überhaupt Slldeuropa und Sibirien, von Spanien bis zum Altai, im Westen wohl nur die Gebirge, im Osten, wie es scheint, auch die Ebene. Die Polargrenze reicht am Ural am weitesten nördlich (52°'?) und neigt sich etwas gegen Südwest: Ural — Ofen (—Salzburg) — Wallis. In den östlichen Salzburger Alpen, ich fand sie noch nicht., M. Laibach, Raupe auf Thalictrum flavum, S. Wallis (v. Anderegg in Gamsen zahlreich gezogen, Sp.j. 214 Cheiranthi. Consona. Modesta. Illustris. In den südlichen üralvorhergen n. slt., seltner bei Sarepta, auch am untern Don, Et). Siebenbürgen (bei Nagyäg, slt., St.). Syrinien, T. Ofen, Led. Andalusien, Staud. Savoyen (Chamouny), 4, Piemont (nördliche Alpen), 5. — Altai. 4. Cheiranthi Tausch. (Eugenia Ev .) [i 1 . Als einzelne Seltenheit in Westpreussen gefunden, hier und in Ungarn an der Westgrenze ihres nach Osten bis zum Altai ausgedehnten Verbreitungsbezirks. Preussen (tmal bei Pelplin). Wolgagebiet (slt. in den südlichen Uralvorbergen u. im Menselinskischen ^letztere Angabe fehlt in Ev.’s Noct.]). Temeswar, Led — Siidl Vorberge des Altai, Ev. 5. Consona F. ....?!. An wenigen Punkten Mitteldeutschlands (die sämmtlich dem Flussgebiet der Saale angehören), ausserdem nur bei Brünn und Wien gefunden. Die Raupe auf Lycopsis pulla L. im Mai und August (v. d. Planitz, Ent. Zeit. 1852), in den Saalgegenden zuweilen häufig, sonst selten. Der Falter ist hier und da in Mitteleuropa zwischen Paris im Westen und der Krim im Osten beobachtet worden. Letztere ist zugleich der südlichste bekannte Fundort (45°), Blankenburg (52°) der nördlichste. Halle, n. slt. Blankenburg, Hein. Weimar, s. einz. Naumburg, hier u. da, in m. J. in ziemlicher Anzahl. Brünn. Wien (bei Kaiserebersdorf gef., Led.). Krim, Et>. Ofen, ebene Wiesengegend, slt. Paris, z. slt., Gn. 6. Modesta H. *** 1. In wenigen Gegenden des nordöstlichen und südlichen Gebiets, selten. Ueberhaupt zerstreut in Europa, von Paris bis zum Ural und Kaukasus, zwischen 56° und 44° n. B. (Kasan — Kaukasus, Digne). Die Polargrenze scheint gegen Südwest geneigt zu sein: Kasan — Allenstein — Naumburg— Frankfurt — Paris. Preussen (4 Exx. bei Allenstein, v. Müller, S.). Naumburg, slt. Frankfurt a.M., 1838 v. Mühlig entdeckt, Mengelbier in 1. Augsburg, Lechebene, rechtes Ufer, v. Lechhausen bis zum Gersthofer Walde u. v. da bis zum sog. untern Jägerhause, Raupe im Mai auf Pulmonaria ofßcinalis oft hfg., aber meist gestochen. Brünn. Wien, in den Gebirgen, M. (Lod. fand sie da nicht). Oftringen, s. slt. In der Prov. Kasan u. im Menselinskischen, z. slt., auch im nördlichen Kaukasus, Ev. Siebenbürgen. Ofen, Berg-u. Thalwald, n. slt. Paris, viel seltner als Illustris, Gn. Nach Donzel bei Digne, Staud. * 7. Illustris F. ( ra ) 1b—3. In den südlichen Gebirgsgegenden, besonders Alpen und Jura, und von da nördlich bis Mähren und Schwaben zerstreut, doch stellenweise Chrysitis. Oriohalcca. 215 nicht seilen ; 1mal auch bei Güttingen gefangen. Die Raupe auf Aconitum, besonders A. lycoctonum, bis in die subalpine Region. Ueberhaupt in Mitteleuropa von England (hier aber sehr selten) bis zum Ural, zwischen 56° und 44° n. R. (Kasan — Digne). Die Polargrenze neigt sich gegen Südwest: Kasan — Südengiand , doch ist der Falter im westlichen Europa fast nur montan. Göttingen, tmal im botanischen Garten (»das abgeflogene, doch noch bestimmt kenntliche Ex. habe ich selbst gesehn«, Strom.). Tübingen, n. slt. Augsburg, Raupe an den Ufern des Erlenbachs im Waldthal zwischen Anhausen u. dem Engelhof auf gelbem Eisenhut, in m. J. n. slt. München, in Garten, slt. Brünn, Schn. Alpen Niederösterreichs, M. Oberüsterreich, in Gebirgsgegenden, slt. Ischl, T. Salzburg, n. slt., wie es scheint. Krain. Botzen (im Sarntlial, 3000', n. hfg., St.). Zürich, am Uto. Oftringen, n. hfg. Burgdorf, Sp. Ober-Engadin (bei St. Moritz, Bisch.). Wolgagebiet (slt. in der I’rov. Kasan, weniger slt. in den Uratvorbergen). Ofen, Thalwald, n. slt. Britannien (früher auf den Ebenen v. Salisbury gef.). Niederlande [? Autorität unzuverlässig]. Dop. des Doubs (Ghatillon-sur-Lison). JDöp. der Niederalpen (bei Lärche überall, wo Aconitum anthora, Bell. ; Raupe n. slt. auf dem Go- dessart ob Barcelonnette oberhalb der letzten Wiesen, auf Ac. anth ., Guill.). Savoyen, 3, Piemont (Monviso, Monrosa;, 4. Dalmatien, T. 8. Chrysitis F. 0. I—3. Ueberall im Gebiete, bis in die subalpine Region, und nächst Gumma die gemeinste Art des Genus. Sie ist von den westlichen Küsten unseres Welttheils bis zur Ostküste von Asien und von 62° bis 40° n. R. (oder noch weiter südlich, wenn sie wirklich auch die canarischen Inseln bewohnt) verbreilet und gemein. Nur bei Allenstein in Preussen u. in einigen Gegenden v. Oberhessen soll sie slt. sein. Bei Schreiberhau ist sie hfg. Fr. fand die Raupe auf der Sehlückenalpe bei der Sennhütte. Skandinavien, bis 62°, gern. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, überall. Wolgagebiet, überall gern. Galizien, gern. Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Britannien, überall gern. Niederlande. Belgien, s. gern. Paris. Besan?on, gern. Im Döp. des Puy-de-Döme z. slt., bei Vichy (Allier) s. hfg. Savoyen, Piemont, Ligurien u. Sardinien, je I, Ebene, Berge. Toscana, hfg. Corsica, M. — Altai. Transkaukasien, Kol. Amurland. Nach dem pariser Museum auf den Canarien, K. 9. Orichnlcea F. ("*«) Ib—2. ln den südlichen Gebirgsgegenden und Hochebenen des Gebiets, den Alpen und ihren nördlichen Vorlagen bis zum Jura, südlichen Schwarzwalde und der Donau, zerstreut. Die Raupe auf Eupatorium cannabinum in der collinen und montanen Region. Sie bewohnt überhaupt die Rerggegenden Mitteleuropas und Sibiriens, hier und da, von England bis zum Altai, zwischen 34° und 43° n. R. (Baschkirien — Kaukasus). i 21 « liractea. Aemula. Iiaden (mehrmals bei Waldshut gef.). Constanz, T. Wiirtemberg (bei Christatz- iiofen). München, im Isarthal n. slt., Raupe auf Eup. cann. u. Salvia glutinosa. Wien (Gallizinberg, Iliitteldorf, einz. , Led.). Alpenthäler des Schneebergs, M. Gresten, einz. Oberösterreich (um Ottensheim, Walding, Grammastetten, Landhag, Wels, einz.). Salzburg. Niederalpe bei Mariazell, 3—4000', St. Krain. Zürich, am Zürichberge u. bei Seen. Oftringen, slt. Alpen, n. slt., Ilolh. Wallis, Led. Im orenburgisclien Baschkiren'u. den Uralvorbergen n. slt.; Kaukasus, Ev. Siebenbürgen. Britannien (bei Deal gef.). Besanfon, s. slt. Savoyen, 4, Piemont (Alpwiesen), 4. Italien, Gn. — Altai. • 10. liractea W. V. 0. 1—2. In den Gebirgen und auf den Hochebenen des südlichen Gebiets, besonders in den Alpen und von da nördlich bis Tübingen und Brünn (Aschaffenburg?) ; einzeln und selten auch auf den Sudeten, in Mecklenburg und Ostpreussen gefunden. Die Ilaupe aut Hieracium, in den beiden untern Regionen. Sie findet sich zerstreut in Europa und Sibirien, von England bis zum Altai, zwischen 60° und 43° n. R. (Petersburg—Kaukasus), im Süden als Bergthier, im Norden auch in der Ebene. Preussen (bei Königsberg). Im nördlichen Theile v. Mecklenburg-Strelitz, slt. Schlesien (Reinerz, Standf.\ Wocke bezweifelt das Vorkommen). Constanz, Freiburg (an der Dreisam, bei Ilorben etc.). Tübingen, z. slt., auch auf dem Schwarzwalde. Aschaffenburg, s. slt. [?]. Augsburg (nur 2mal bei Wöllenburg an feuchten Stellen eines Waldsaums). München (s. slt. bei Schwaneck, Raupe auf Hieracium- Arten). Brünn. Zieht sich aus den Alpen bis in die Berge um Wien fort, wird aber da immer seltner, Led. Gresten. In den Gebirgsgegenden des Traunkreises, slt. Am Fuss des Schafbergs oberhalb St. Wolfgang an Blumen schwärmend gef., Hering. Salzburger Alpen (bei Fusch, 2600', Sp.). Hohenschwangau, linal auf einer Sumpfwiese im Thale. Im Sarnthal, 3000', n. hfg., St. Zürich, am hottinger Berge. Oftringen, slt., Raupe linal auf Hieracium pilosella an einem heissen Bergabhange gef., später auch auf Taraxacum off. Schöpfen, in Gebüschen, slt. ; Alpen, n. slt., Roth, Waadt, Bern, Stand, coli. Skandinavien (in Schonen, s. slt.). Kopenhagen, 2 Exx., Boie. Petersburg. Liev- land? Wolgagebiet (z. slt. in der Prov. Kasan u. dem nördlichen Or., bei Sergiewsk, Menselinsk etc.). Kaukasus (v. Wagner auf dem Kasbeck 8— 1 0000' hoch [?] gef., K.). Siebenbürgen. Britannien (im Norden : Iluddersfield, Seedistrict, Manchester, Slirews- bury, York); Schottland, Gn. Besangon, s. slt. Savoyen, 3, Piemont, 3, Alpwiescn. — Altai. 4 ll.Aenuila IV. f . A. Der einzige sichere Fundort dieser Seltenheit sind die sleiei ischen Alpen. *'* ')*-/■ 'ütgM *i U \ Im nördlichen Theile v. Mecklenburg-Strelitz, slt. [?]. Bisher nur in der Din- gegend des Hochschwaabs in Steiermark an verschiedenen Punkten, aber immer s. slt.; Goldegg u. die Tlieresianer sollen sie am Niederalpel hinter Mürzsteg gef. haben, Led. Auf der Niederalpe unweit Mariazell in Obersteiermark, s. slt., St. Zürich [?]. LievlandV Festucae. Mya. Gutta. 12. Festucae J>. 0.1. 217 Fast überall im Gebiet auf feuchten Wiesen, an Gräben und Bächen der untern Region, wo die Raupe ihre Nahrungspflanzen (besonders Ca- rex riparia und vesicaria) findet, in einigen Gegenden, besonders den Küstenländern an der Ostsee, häufig, in den meisten sparsam. Sie ist im alten Continent von England bis zum Altai, zwischen 62° und 42° n. B. (Schweden — Corsica) verbreitet, auch in Nordamerika heimisch. Bei Göttingen, Mühlhausen, Erfurt u. Schöpfen wurde sie noch nicht gef.; mehr oder minder häufig in Preussen, Pommern (die Raupe zur Zeit der ersten lieumaht unter dem abgeschnittenen Grase), Mecklenburg, Holstein, hei Berlin, Halle, Glogau, Giessen, Hohenelbe in Böhmen, Augsburg, München (auf dem Dachauermoos), doch zum Thcil nur an bestimmten Localitäten u. nicht in jedem Jahre. In den übrigen Gegenden sparsam, slt. zumal in Waldeck, bei Krefeld, Elberfeld, Münster, Naumburg, Kemberg, Wien, Prag, Trier, in Oherüsterreich. In Schlesien wurde sie nur in der Ebene gef., am Harz auch in den innern Thälern, in Südtirol im Sarnthal, 3000' (St.). Skandinavien, bis G2°, z. slt. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, s. slt. In den Provv. Kasan u. Or. n. slt., auch an der untern Wolga u. im Kaukasus, Ev. Galizien, einz. Siebenbürgen. Ofen, slt. Britannien, hier u. da, bis Iidinburg. Niederlande. Belgien, gern. Paris. Bcsanfon, z. slt. DCp. des Puy-de-DÄmc. Savoyen, Piemont u. Ligurien, je 3, Ebene, Hügel, Berge. Corsica, fi. — Altai. Nordamerika, \ Ex. welches in nichts v. den unserigen verschieden ist, Gn. 13. Mya //. (V argenleum E.) A. '■ ‘ ’ Hier und da in den südlichem Alpengegenden, von Krain bis Wallis und Piemont, selten. Krain, S. (nach T. fand S. 2 o* im Juli bei Idria). Graubünden, T. Wallis (v. Anderegg in Gamsen zahlreich gez., Sp.). Piemont (auf blühenden Wiesen bei Fenestrelle, s. slt.). 14. Gutta Gn. (Circumflexa H\ V. etc.) I. In der südlichen Hälfte des Gebiets ziemlich verbreitet, doch in den meisten Gegenden selten, die nördlichsten Fundorte sind im Osten Breslau, im Westen Frankfurt (oder Oberhessen, s. u.). Sie bewohnt Mittel- und Südeuropa und Sibirien, von Spanien bis zum Altai, zwischen 56° und 37° n. B. (Moskau — Andalusien), nach Koch auch Nordamerika. Die Polargrenze ist in Europa gegen Südwest geneigt: Moskau — Breslau — Frankfurt (Giessen?) —Auvergne. Breslau, s. slt. Oberhessen (Grünberg, slt., Giessen, Hinterland z. gewöhnlich [? vielleicht Inlerrogationis?]). Frankfurt, slt. Wiesbaden, s. slt. Pfalz. Eisass. Baden, mehr oder minder slt., besonders hfg. (aber nicht in jedem Jahre) bei Istein u. Freiburg, am Tage zwischen Gebüsch u. Abends an Blumen; auch im Odenwalde. Böhmen, einz. Brünn. Wien (Brigittenau, Grinzing, Neudorf etc., Led. ; oft,.!/.). Steiermark, T. Krain. Meran, Stand, coli. Oftringen, am Abhange eines sonnigen Hügels 1859 in Mehrzahl gef.; Bremgarten, einige Stunden v. Zürich, Wullschl. Fiume. 218 Chalcites. Jota. Gouv. Moskau (Moshaisk, s. slt.). Wolgagebiet (überall, besonders gern, im südlichen Ural). Galizien, z. hfg. bei Lemberg u. Sambor. Siebenbürgen. Ofen, Ebene. Dep. des Doubs (slt. bei Besangon, hfger bei Poligny, Jura). Döp. des Puy-de-Döme, an den heissesten u. dürrsten Abhängen längs der Durole n. slt. Südfrankreich, n. s. gern., Gn. Andalusien, Staud. Savoyen, 3, Piemont, 2, Ligurien, 4, Ebene, Hügel, Berge. Ajaccio, 1 Ex., M. Neapel, auf einer etwas feuchten Schuttstelle, mit Ni, Z. — Altai. »Ich erhielt sie aus Maryland u. Delaware, Möschler aus Labrador [?]«, K. 15. Chalcites E. (Chalsytis H., T.) ^ 1. In Krain — dem nördlichsten Punkte ihres weiten, über das ge- sammte Mittelmeergebiet, Afrika und Ostindien ausgedehnten Verbreitungsbezirks, dessen Polargrenze etwa dem südlichen Abhange der Alpen entspricht (Sudfrankreich — Piemont—Krain —■ Dalmatien). Krain. Fiume, M., Baupe hfg. auf Solanum nigrutn, T. Südfrankreich, Gn. Andalusien, Slaud. Portugal, Illiger. Piemont (südliche Provv.), 3, Ligurien, 1, Sardinien, 2. Toscana. Corsica, R. Messina, Z., Palermo, M. Dalmatien, auf Salbei, selbst in Gärten, Led. Im pariser Museum v. Kreta, K .— Beirut. Kaschmir, Himalaya, e. Hügel. Bengalen, Gn. Algier, einz., Z. Im pariser Museum v. den Canarien, K. Madagascar, Insel Bourbon, Gn. Cafiraria, Wall, in 1. 16. Jota E. ( 27 ) 0. 1—2. Ueberall in den beiden untern Regionen, in waldigen Gegenden (wo die Raupe besonders auf Heidelbeeren lebt), doch auch in Gärten, aber selten oder wenigstens nirgends häufig. Sie ist wahrscheinlich Uber die gemässigte und kältere Zone der ganzen nördlichen Hemisphäre verbreitet, da sie von England bis China und wieder in Nordamerika gefunden wurde; in Europa zwischen 67° und 44° n. B. (Lappland—Toscana). Die beiden Varietäten, in welchen die Art erscheint, scheinen gleiche Verbreitung zu haben ; bei uns ist Jota H. 282, 0. = Pulchrina Ilaw. = V aureum Gn. die häufigere, in Frankreich scheint diess Percontationis 0. — Jota Gn. zu sein. Nur in den Verzz. v. Frankfurt a. d. 0. u. Kemberg fehlt Jota. Bei Mühlhausen u. Salzburg wird sie als n. slt., sonst überall als slt. oder doch n. hfg. angegeben. In Schlesien ist sie im Gebirge (Riesengebirge, Gesenke im Kessel) hfger, bei Scbroi- berhau z. slt. Schweizer Alpen, Roth. Nanos bei Wippach, M. — Das Vorkommen v. Percontationis 0. wird ausdrücklich erwähnt in den Verzz. v. Danzig, Hamburg, Mecklenburg, Berlin, Weimar, Elberfeld, Waldeck, Oberösterreich, Salzburg, Krain, Wallis (Roth.), überall ist sie selten. Skandinavien, bis 67°, einz. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, slt. In den Wolgaprovv u. im Ural, n. hfg., Er. Galizien, einz. Siebenbürgen. Ofen, Ebene, slt. Britannien, beide Varr. verbr., nördlich bis Edinburg. Niederlande, beide Varr. Belgien, z. slt. Paris. Depp, des Doubs (Chatillon-sur-Lison, Pontarlier) u. Puy-de- Döme (Randans, Perc. 0. am Mont-Dore). Nach Donzel bei Digne, Staud. V aureum (Pulchrina Haw.) in denselben Gegenden wie Jota, aber seltner, Gn. Savoyen, 2, Piemont (Alpen), 2. Toscana, in Gärten, slt. — Altai. Peking. Nördliche Vereinsstaaten (zwischen Neuyork u. 49° n. B .), 'Kirby nach Richardson. Gamma. Ni. * 21 <» 17. Gamma Ij. 0. 1—4. Die gemeinste Eule und einer der gemeinsten Schmetterlinge überhaupt, bis zur Baumgrenze der Hochgebirge überall häufig, in manchen Jahren als Raupe in Feld und Garten schädlich. Sie ist überhaupt in ganz Europa bis 63° n. B. gemein, in Asien bis Japan und Kaschmir, Nordafrika bis Abyssinien, Grönland und Nordamerika, also wohl um die ganze nördliche Hemisphäre, zwischen 63° (und wohl darüber hinaus) und 10° n. B. (Abyssinien), verbreitet. Nach Schmarda auch in Neuholland. Bei Arolsen u. Rhoden war die Raupe 1860 den Rübsaatfeldern schädlich; nach Fr. 1831 im Ries auf Klee-u. Flachsfeldern verheerend. Die höchsten Fundorte sind : das Brockenfeld, Riesengebirge bei 3500' (Standf.), Heiligenblut bis 4500', Mürren bis 5500' hfg. (Sp.), Ober-Engadin bis zur Baumgrenze (Meng.). Dass 1 Ex. nach Bruand’s Erzählung noch auf dem Gipfel des Montblanc gef. wurde, haben wir bereits auf Seite 29 erwähnt. Alle europäischen Faunen bezeichnen G. als gern., weshalb wir nur anführen : Skandinavien, bis 63°, z. gern, (lappländische Exx. sah Wall, noch nicht) ; Andalusien, Stand., Syrakus, Z., Wolgagebiet, überall gern., Ev. — Altai. Cis- u. Trans- kaukasien, allenthalben. Kieinasien, überall s. hfg., Z. Cypern. Beirut. Kaschmir, Himalaya, v. Hügel. Im Leydener Museum aus Japan, K. In Algerien so gern, als in Europa, Wagner (Z.J. Nach Rüppell in Aegypten, Nubien u. Abyssinien, in meiner Sammlung aus Maryland, K. Grönland, s. gewöhnlich, Schindle. Nordamerika, zwischen Neuyork u. 49° n. B., Kirby nach Richardson. Nach Schmarda in Neuholland, K. 18. IVi //. 1. ln Krain, angeblich auch bei Wien und in Steiermark (schwerlich bei Zürich) einzeln gefunden. Sie ist um das ganze Mittelmeer verbreitet, geht aber im Osten weiter nördlich; Altai (50°) —untere Wolga — Ofen, sodass dem Vorkommen bei Wien wenigstens keine innere Unwahrscheinlichkeil entgegensieht. Die Polargrenze würde dann, w ie bei vielen analog verbreiteten Arten, erst hier, wo sie die Schwelle des Alpenlandes erreicht, zu dessen südlichem Abhange abgelenkt werden; Altai—Ofen — Wien? — Krain — Piemont—Südfrankreich. Südlich geht A T t bis Beirut, 35°, und vielleicht bis zum Senegal, westlich bis Nordamerika. Wien u. Steiermark, einz., T. An Gartenzäunen um Wien gef., M. ; gewiss nicht um Wien, Led. Krain, S. ; 1 St. bei lteidenschaft (Wippach) auf einer Wiese an Klee- bliithen, M. Zürich [?]. Fiume, einz. an Felswänden. & An der untern Wolga, Ev. Ofen, ebene Wiesengegend, slt. Südfrankreich, Gn. Nach Donzcl bei Digne; Andalusien, Slaud. Piemont (Thal v. l’esio, Dogliani), 4, Berge Liguriens, Genua, 2. Corsica, II. Sardinien, Stand. Rom, Neapel hfg., Messina, Catania, Sjrakus, Z. Dalmatien, T. — Altai. Amasia. Mermeriza, Z. Beirut. Cypern. Algerien. Nordamerika; ich sah auch Bruchstücke eines Ex. vom Senegal, welches nicht verschieden zu sein schien, Gn. 220 Interrogationis. Ain. Microgamma. 19. Interrogationis L. 0. 1—3. Zerstreut im Berglande des Gebiets, im Norden auch hier und da in der Ebene; in den meisten Gegenden selten, nur im hohem Gebirge — wo sie bis zur subalpinen Region hinaufgeht — stellenweise häufig, besonders auf Torfmooren. Sie bewohnt Nord- und Mitteleuropa von England bis zum Ural, zwischen 67° und 44° n. B. (Lappland—Toscana), Island und — wenn die dort vorkommenden Formen nur Localvarietäten sind — auch Grönland und Sibirien. Danzig, slt., Rastenburg, Königsberg; Allenstein, 1 Ex. Stettin, 1 Ex. Wismar, 2 Exx. auf dem Stadt-Kirchhofe. Berlin. Auf dem Oberharz alljährlich, besonders am Bruchberge, 3000'; unter 1200' noch nicht gef., Bl .; auf einer moorigen Stelle bei Oderbrück, 2400', Sp. Wildlingen (1 Ex. bei der Jägersburg). Thüringer Wald, Werneb. Oberlausitz, verbr., doch überall nur einz. Schlesien, im Vorgebirge n. hfg., Seefelder, Reinerz; Schreiberhau, slt. Barmen, slt. Aachen, auf dem Louisberge. Nassau (1mal bei Selters). Baden (im Juli hfg. auf dem Torfmoor bei Hinter- zarten, 2700', Reutti ; 1 Ex. daselbst in 2300' Höhe, Sp.). Würtemberg (im Schwarzwald, slt.). Böhmen (bei Asch, n. slt.). Steiermark, Led. ln der Nähe v. Salzburg slt., öfter in den Voralpen. Kri\in. Hohenschwangau, 1 Ex. Botzen (im Sarnthal, 3000', n. hfg.). Zürich. Schlipfen, s. slt l’ilatus, n. hfg., Berner Alpen, Wullschl. Ober-Engadin, am Fuss der Alpen, Pfaff. . «1 ■ Island, n. slt., Stand. Skandinavien, bis 67°, doch im südlichen Schweden z. slt., Wall .; in Lappland auf Sumpfwiesen hfg., Zeit. Finnland (bei Abo, auf I'accf- nium ulig., Kretschmar 1. c.). Petersburg. Liovland. Wolgagebiet (s. slt. in der Prov. Kasan u. bei Menselinsk). Von Wagner auf dem Kasbeck 8 — 10000' hoch gef., K. Britannien, im Norden (Manchester bis Perthsbire). Niederlande [Autorität unzuverlässig]. Savoyen (Chamouny), 3, Piemont (Alpen), 4, Berge um Nizza, 3. Toscana.— Die Var. V aureum bei Irkutzk u. Kiachta, Ev. Grönland, s. gewöhnlich, Schiödte (Staud. zweifelt an der Identität der dort vorkommenden V3r. ? Groenlandica mit der europäischen Interrogationis). 20. Ain //. (A.) 1 b—3. Hier und da in den Alpen — von Steiermark bis zur Provence — und den Gebirgen Schlesiens und der Lausitz, von der collinen bis in die subalpine Region, selten. Ausserdem nur in Sibirien beobachtet. Oberlausitz (je 1mal bei Herrnbut u. Zittau). Schlesien, im Gebirge, s. slt. (Reinerz, Waldenburg, Woche ; Salzbrunn, 1 Ex. am Fuss des Höchbergs v. einer Tanne geklopft, Z.). Schneeberger Alpen, M. Steiermark, subalpin, Led. Pinzgauer Alpen, 1 Ex., JV. Gebirge v. Kärnthen u. Tirol, T. Sarnthal, 3000', slt., St. Schweiz, Gn. Wallis, Staud. coli. Ddp. der Niederalpen (bei Lärche im Sonnenschein auf Blumen iliegend, Bell.). Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, 3, Alpwiesen. — Gouv. Irkutzk, Ev. 21. Microgamma //. [[.„'? I. Hier und da in der nordöstlichen Ebene und bei Wiesbaden ais- grosse Seltenheit gefunden. Ausserdem nur in Russland, von Finnland bis Odessa. Divergens. Dcvcrgcus. Tlialictri. 221 Preussen (1mal bei Rastenburg). Oberlausitz (angeblich bei Nisky, s. slt.). Dessau, in frühem Jahren ein paarmal gef. Wiesbaden (in den 20ger Jahren in 4 Exx. v. Vigelius an Brombeerblüt hen gef., seitdem nicht wieder). Finnland (Abo, linde Juni u. im Juli in Mehrzahl; die Raupe wahrscheinlich auf Vaccinium ulig., Kretschmar 1. c.). Lievland. Odessa, Ev. 22. Divergens F. A. 3—5. ln den drei obern Regionen der Alpen, besonders oberhalb der Baumgrenze, Uber die ganze Kette des Gebirges verbreitet (Sclineeberg — Savoyen) und stellenweise nicht selten, bei Tage im Sonnenschein (liegend. Ausserdem im hohen Norden Europas und in Labrador. Auf dem Schneeberge u. a. Alpen, in 6000' Höhe, M, Led. Oberösterreich (auf den Spitaler Alpen, slt.). Ueberall auf den Alpwiesen der Pasterze s. hfg., bis 8000', Staud .; Mallnitzer Tauern, Moharkopf, N. Hohenschwangau (1 Ex. auf dem Tegelberge). Auf dem Nebelhorn bei Oberstdorf, 6500', Sendlner. Alle Alpen Südtirols v. 5000' an, St. Pilatus, n. slt., Wullschl. Auf der Gemini in 7200' einz. auf kriiuter- reichen Stellen, Sp. Ober-Engadin, am Fuss der Alpen u. höher, Pfaff. (aufderCele- riner Alp, 6200', n. slt., Meng.). Auf den Hochgebirgen Skandinaviens zwischen 60° u. 68° n. B. einz. Finmarken (beiBossekop s. hfg., Staud.). Lappland, Ev. Savoyen, 3, Piemont, 3, höchste Alpen. — Labrador, 1 etwas abweichendes cf’, Möschler. 23. Devcrgens //. A. 3 — 3? In den centralen und südlichen Alpentheilen, von Kärnlhen und Krain bis Savoyen, ober zerstreuter und seltner als die vorige Art (schwerlich bei Zürich und im Jura). Glöckner, Led. Krain. Zürich[?]. Ober-Engadin, am Fuss der Alpen u. höher, Pfaff. Wallis, Led., hfg., ES. Ddp. des Doubs (Gegend v. Pontarlicr, Fichtenregion, v. Bruaiul selbst nicht gef.). Savoyen, 5, Piemont, 5, höchste Alpen. 109. Calpe T. 1. Thalicti i//. (^) 1. Neuerdings nur noch im transalpinen Tbeile des Gebiets, früher bekanntlich auch bei Magdeburg gefunden. Ueberhaupl zerstreut im südlichen und östlichen Europa und in Nordasien: von den Pyrenäen im Westen bis Japan im Osten, zwischen 36° und 43° n. B. (Kasan — Pyrenäen). Die Polargrenze ist gegen Südwest geneigt: Kasan— (Magdeburg—) Ofen — Botzen — Pyrenäen. »Die wenigen Schmetterlinge der hiesigen Sammlungen stammen aus Niedersachsen u. meistens aus Magdeburg, wo ihre Nahrungspflanze (Thalictrum minus, angustifolium, flavum) hfg. auf den Festungswällen wuchs«, T. V. 2. 171. Krain S. Laibach, Karst, Fiume, Raupe besonders an Thal, flavum, Led. Botzen, St. 222 Libatrix. Cinnamomea. Pyramidea. Wolgagebiet (n. slt. in der Prov. Or., in den Uralvorbergen, am mittlern Ural- ilussc etc., bei Sar., Sarepta etc., s. slt. in der Prov. Kasan). Syrmien, T. Ofen, Ilergwald, slt. Pyrenäen, Gn. Piemont (Turin, Thal v. Exilles), 4. —■ Altai. Japan, Molschulsky, Wiener Monatsschr. 110. Scoliopteryx Germar. 1. Libatrix h. 0. 1—2. Ueberall, wo es Weiden und Pappeln gibt, gemein, bis in die montane Region. Sie findet sich überhaupt in ganz Süd- und Mitteleuropa, Asien bis zum Amur, Nordafrika und Nordamerika, wo sie, wenn die Nachricht (s. u.) sicher ist, bis zu den Tropen verbreitet ist. In der östlichen Hemisphäre liegen die nördlichsten Fundorte bei 60°, die südlichsten bei 35° n. R. '(Schweden — Tanger). Bei Schreiberhau hfg.; am Harz bis 2000'. Skandinavien, bis 60°, n. slt. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, überall. Wolgagebiet, n. slt., bei Sarepta gern. Galizien, überall. Siebenbürgen. Ofen, s. gern. Britannien, überall gern. Niederlande. Belgien, gern. Paris. Depp, des Doubs u. Puy-de-Döme, überall. Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, 3, Sardinien, 3, Ebene, Berge. Toscana. Corsica, R. — Altai. Amurland. Lenkoran, Kol. Algier, Tanger, Lucas. Nordamerika, Gn. In einer Sendung aus Guatemala fand sich L. in ganz mit den europäischen übereinstimmenden Exx., Mengelbier in 1. 111. Amphipyra O. 1. Cinnanioniea ßor£/t. Tr 111. Nur in den obern und miltlern Rheingegenden, nördlich bis zum Taunus (50°), hier und da, meist seilen, beobachtet (Augsburg? s. u.). Ueberhaupt nur in einem Theil des südwestlichen Europas, so dass die Fundorte in Deutschland den nordöstlichen Winkel des Verbreitungsbezirks bezeichnen; der südlichste ist Corsica. Frankfurt, slt. Wiesbaden, öfters hinter Fensterläden versteckt, Vig .; Wehen, Schmett. an Pappeln. Mainz, z. slt., Raupe besonders auf Populus pyramidalis, Brahm. Pfalz. Eisass, in Waldungen auf den Mühlhausen umgebenden Kalkhügeln, slt. Freiburg, (mal in einem Garten. Augsburg, Raupe auf Heckenkirschen im Siebentischwalde, s. slt. [fehlt aber im spätem gedruckten Verz.].** f **f«^> W. Nördliches u. östliches Frankreich, Alpen, Gn. Döp. des Puy-de-Döme (Cler- mont, Thiers, Puy-Guillaume, zuweilen in Mehrzahl). Savoyen, 3, Piemont (Alpen), 5. 2. Pyramidea A. O. 1—2. Ueberall im Gebiet in lichten Laubgehölzen, Gärten etc. der Ebene und Hügelregion, in den meisten Gegenden nicht selten; in der Bergregion nur ausnahmsweise beobachtet. Perflua. Livida. 223 Sie ist Uber ganz Süd- und Mitteleuropa, von England und Spanien bis zum Ural und von 60° bis 37° n. B. (Schweden—Andalusien) verbreitet, wahrscheinlich auch Uber Nordasien, da sie am Amur gefunden wurde. Als selten wird sie nur bei Allenstcin, Kemberg, Halle, Aachen u. Trier angegeben; auch in Waldeck ist sie nur in m. J. z. hfg. Bei Schreiberhau wurde sie 1843 mehrmals, seitdem hier u. im schlesischen Gebirge überhaupt nicht mehr gef. Skandinavien, bis 60°, einz. Seeland, Boie. Lievland. Gouv. Moskau, slt. Wolgagebiet (n. slt. in Laubwäldern der Provv. Kasan u. Or., hfg. in Eichenwäldern der l’ralvorberge u. bei Sarepta). Galizien, einz. Ofen, n. slt. Britannien, n. slt., bis York. Niederlande. Belgien, n. slt. Paris. Döpp. des Doubs u. Puy-de-D6me, überall. Andalusien, Staud. Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, 3, Sardinien, 3, Thäler, Hügel, Alpen. — Nach Mön. bei Lenkoran, K. Amurland. 3. Perflua F. 0. 1. In Laubwäldern der untern Region, zerstreut und selten; in Norddeutschland fast nur in der Tiefebene beobachtet. Sie ist vom westlichen Europa bis zur Oslküste Asiens (Belgien — Amur), zwischen 59° und 46° n. B. (Schweden—Krain) verbreitet. Die südlichsten Fundorte liegen, Krain ausgenommen, sämmtlich diesseit der Alpen : Nordfrankreich — Bern — Salzburg — Wien — Ural. Preussen (bei Gilgenburg). Wismar, slt., nur in Wäldern, Gadebusch; Strelitz, tmal. Holstein, tinal die Raupe auf Lonicera periclymenum. Hamburg, slt. Lüneburg. Dessau, ein paarmal. Wolfenbüttel, slt. Göttingen, s. slt. Münster, tmalgez. Aachen? Frankfurt a. M., slt. Wiesbaden u. Wehen, slt. Freiburg, tmal, Constanz. Würtemberg (im Oberamt Wangen). Augsburg, Ebenen des Siebentischwaldes, Raupe auf Heckenkirschen, Schlehen, Rainweiden u. Weissdorn, im Mai u. Juni, n. gar slt. München, slt. Brünn. Wien (bei Schönbrunn, Led.). Gresten. Oberösterreich (Ottensheim, Schloss-Haus). Salzburg, 2 Exx. in einem Gartenhause. Krain. Zürich. Oftringen, s. slt. Schiipfen, s. slt. Skandinavien, bis 59°, einz. Seeland, Boie. Lievland. Wolgagebiet (n. slt. in Laubwäldern der Prov. Kasan, hfger in den Wäldern Baschkiriens u. der Uralvorberge). Belgien (b. Huy, s. slt.). Nordfrankreich, slt. Gn. -^Altai. Amurland. 4. Livida IV. V. ^ 1. Im südlichen Gebiet und in der nordöstlichen Ebene, nördlich bis Berlin, sehr zerstreut und selten. Ueberhaupt zerstreut in Europa und Sibirien, von der Auvergne bis zum Altai, zwischen 56° und 42° n. B. (Kasan — Corsica). Die Polargrenze neigt sich gegen Sudwest: Kasan — Berlin — (Weilburg?)— Karlsruhe — Auvergne. Frankfurt a. d. 0., slt. Berlin, Staud. Breslau, 2 Exx. Nassau? (nach Schenk tmal bei Weilburg gef.). Karlsruhe, öfters. Regensburg, s. slt. Böhmen (bei Ilohen- elbe, slt.). Brünn. Wien, im Weidlinger Thal im Herbst slt., in dürrem Weinlaub, Led. Steier, slt. Salzburg. Zürich. Wolgagebiet (n. slt. in den Provv. Kasan, Sar. u. Simb., in Baschkirien, den Uralvorhergen, bei Sarepta). Siebenbürgen. Ofen, Thalwald, slt. Döp. des Puy-de- / 224 Totra. Tragopogonis. Mnura. Döme (mehrmals bei Piiy-Guillaume). Nach Donzel bei Digne, Slaud. Südfrank- reich, Italien, Gn. Piemont (Imal im Thal v. Pesio). Corsica, II. — Altai. 5. Tetra /’. ^ 1. Im südlichen Gebiet, nördlich bis Prag und Reutlingen, sehr zerstreut und selten. Auch diese Uber das südlichere Europa und Sibirien, von Frankreich bis zum Altai, verbreitete Art erreicht im Osten höhere Breiten als im Westen, indem die Polargrenze durch die Linie: Sergiewsk (54°) — Prag—Reutlingen —Südfrankreich bezeichnet wird. Der südlichste Fundort ist Palermo (38°). Wiirtemberg (bei Reutlingen, slt.). Prag, s. slt. llriinn. Wien (Dornbach, Mödling, an dürren Büschen; Raupe bei Mödling an den Bliithen v. Tragopogon, slt., Led.). Oftringen, t Ex. Wolgagebiet (bei Sergiewsk u. Sarepta, auch in den Ural vorbergen). Kirgisensteppe (Guriew), Led. Südfrankreich, slK , Gn. Palermo, 1 sehr lebhaft kupfriges lix., Led. — Altai. 6. Tragopogonis Tj. 0. 1—3. Ueberall gemein; bis in die subalpine Region hinaufgehend. Sie ist von England bis zum Altai und von G2° bis 30° (Schweden — Farsistan) verbreitet. Nur bei Trier z. slt. In Schlesien gern, bis hinter die Fensterladen der Gebirgs- bauden (bei Schreiberhau bald hfg., bald slt.). Im Engadin bei St. Moritz, 5600', Meng, in 1. Skandinavien, bis 62°, z. gern. ; nach Zett. auch in Lappland. Petersburg. Liev- land. Gouv. Moskau, überall. Wolgagebiet, überall hfg. Galizien, t Ex. Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Britannien, überall hfg. Niederlande. Belgien, z. gern. Paris. Depp, des Doubs (s. gern.) u. Puy-de-Döme. Savoyen, 3, Piemont, 3, Ligurien, 2, Sardinien, 2, Hügel, Berge. Corsica, R. — Altai (gern., Ev.). Farsistan. 112. Mania T. 1. ftlaura />. 1—2. Fast überall im südlichen und westlichen Gebiet, gegen Nordost zerstreuter und jenseit einer Linie Wismar — Breslau fehlend. In den westlichen Provinzen, zumal in den Rheingegenden, auch in den liefern Stromlhälern des Südostens, ist sie ziemlich häufig, in den meisten übrigen Gegenden spärlich zu finden — als Schmetterling unter Brücken, in Gebäuden etc., als Raupe auf Erlen, Eplieu und niedern Bilanzen an schattigen Stellen. Bis zur montanen Region. Ueberhaupt von Spanien bis zum Kaukasus, zwischen 56° und 35° n. B. (Schottland—Kreta). Die Polargrenze neigt sich gegen Südost: Schottland — Wismar — Galizien — Kaukasus. Spectrum. Cataphanes. Dilucida. 225 l’ommcrn? Mecklenburg (bei Wismar vor 30—35 Jahren gef., seitdem nicht wieder; Sülze, fmal). Lüneburg. Berlin? Staud. Dessau, nur einz. Hannover. Braunschweig. Osterode, n. hfg. Göttingen, hfg. Arolsen, im Ganzen slt. Mühlhausen, z. gern. Erfurt. Weimar u. Naumburg, n. gerade slt. Osterland. Leipzig u. Nossen, n. hfg. Oberlausitz, verbr., doch nur einz. Schlesien, im Gebirge (Freiburg, Schrciberhau) slt. Osnabrück, Münster, stellenweise gern. Krefeld, z. slt. Elberfeld, in m. J. hfg., sonst slt. Aachen, n. slt. Trier. Giessen, Hinterland, z. gewöhnlich. Frankfurt, n. slt. Wiesbaden, z. hfg. Pfalz, n. s. slt. Iilsass, z. hfg. Baden, überall hfg. Würtemberg. AschalTenburg, n. slt. Regensburg, slt. Augsburg, nur Imal gef. München, n. slt., Schk ., »scheint seit langer Zeit schon hier ausgestorben zu sein«, Kranz. Brünn. Wien, n. slt. Gresten, hfg. Steier etc., n. slt. Krain. Salzburg, n. hfg. Zürich. Seen bei Winterthur, Fr. Oflringen, n. hfg. Schlipfen, n. slt. Krim, Ev. Galizien. Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Britannien, überall gern. Niederlande (bei Groningen slt.). Belgien (Brüssel, slt., Namur, Lüttich etc., gern.). Paris. I)6pp. des Doubs u. Puy-de-Döme. Andalusien, Staud. Savoyen, Piemont u. Sardinien, je 3, Ebene, Berge. Corsica, ß. Im pariser Museum aus Kreta, K. — In Weinbergen Iberiens u. Armeniens, Kol. Angeblich in Unterägypten, K. 113. Spintherops B. 1. Spectrum /’. — 1. Nur im transalpinen Theile des Gebiets, wo die Polargren/.e der um das ganze Mittelmeer, von Spanien bis Transkaukasien, verbreiteten Art bei Meran, 46° 40', ihren nördlichsten Punkt erreicht — wenigstens die typische Form , da eine Localvarietiit, Phantasma Ev., auch in Sibirien vorkommt. Würtemberg »nach Angabe v Wocher’s in Oberschwaben« [?]. Krain. Botzen, St. Graubünden (im Bergeil, Pfuff.). Südfrankreich, die Raupe besonders auf Spartium junceum Gn. Andalusien, Staud. Savoyen, 4, Piemont, 3, Ligurien, », Sardinien, 2, Hügel, Berge. Florenz, Gragnone, z. hfg., besonders in Häusern, 0. Sp. Corsica, R. Palermo, M. Ragusa, Raupe auf Genista pilosa, T. — Die Var. Phantasma s. gern, in den südlichen Vorbergen des Altai u. am See Noor-Saissan, Ev. Transkaukasien, hfg., Kol. Tokat. Algerien (n. slt. bei Lacalle, Raupe auf Genista maritima). ? Cataphanes //. — 1. Bei Fiume (und in Istrien?) an der Polargrenze ihres von Spanien bis Dalmatien ausgedehnten Bezirks, die in Europa etwa dem 45. bis 40. Breitengrade (Giermont—Fiume) entspricht. Auch diese Art erscheint am Altai in einer Varietät wieder. Fiume (bei Martinischza an Mauern). Dop. des Puy-de-Döme (Clermont). Digne, Spanien, slt., Gn. Andalusien, Ilosenh. (nach Graslin). Dalmatien, T. Raupe angeblich auf Spartium, Led. — Altai, eine Var. (= Gerhardt Kind, in L). 2. Diluciila II. — 1. liier und da im südlichsten Gebiet, nördlich bis gegen den 47. Breitengrad, einzeln gefunden — vielleicht nur transalpin. Speyer, Sehmeüerlingsfuuna. II. 15 22 « Reetaugularis. I.udicra. Lusoria. Sie ist Uber ganz Sudeuropa und den Orient verbreitet, von Spanien bis zum Kaukasus und Syrien. Die Polargrenze liegt zwischen 4G° und 47° n. B. (Auvergne — [Thun?] Savoyen — Meran —Odessa). .L'-''. Wippach (bei Trillek 1 St. von dinem Felsen, M.). Meran, Slaud. coli. Angeblich v. einem Freunde am Fuss des Kiesen ob Thun gef., Roth. &■& Wolgagebiet (s. slt. in den Uralvorbergen [? in seinen Noct. sagt Ev. nur:] Odessa, Kaukasus, Ev.). Siebenbürgen. Döp. des Puy-de-D6me (Thiers, in Wohnungen). Südfrankreich, Spanien, Gn. Andalusien, in Menge in Felsen-u. Mauerlöchern; Raupe angeblich auf Spartium, Led. Savoyen, 2, Piemont, t, Ligurien,!, Ebene, Hügel. Corsica, R. Palermo, M. I o* ini Gebirge bei Messina, Z. Dalmatien, T. Griechenland, Stand, coli. — Georgien, Ev. Amasia. Damask, Libanon. 114. Exophila Gn. 1. Reetaugularis //. nm 1. Aus Italien und Dalmatien bis Sudtirol (Meran?) verbreitet, wo die Raupe von Stentz auf Celtis mistralis zahlreich gefunden und erzogen wurde. Botzen, n. hfg., St. Italien, Ragusa, T. • 115. Eccrita Led. 1. Ludicra U. \. Ein Falter des Ostens, der bei Wien und Brünn (schwerlich bei Zürich) die westliche Grenze seines Verbreitungsbezirks erreicht. Nach Osten erstreckt sich derselbe bis zum Altai, nach Norden bis Kasan, 56°, nach Süden bis Amasia, 40°. Die Polargrenze liegt somit an der Wolga viel weiter nördlich als bei uns. Brünn. Wien (Bisamberg, Mödling, v. Hornig; Eichkogel, n. slt., auf dürren, sonnigen Bergwiesen ; die Raupe auf Wicken, besonders Viciacracca, Led.). Zürich [?]. Wolgagebiet (hfg. in den Provv. Kasan u. Or., bei Busuluk, Sergiewsk etc.). Kirgisensteppe (Guriew), Led. Ofen, kahles Steingebirge, slt. — Altai (nach Ev. hfg.). Amasia. 116. Toxocampa Gn. 1. Lusoria L. <^? I. Bei Wien — ob auch an den übrigen unten angeführten Orlen des Gebiets, können wir bei der nicht seltenen Verwechslung dieser Art mit Pastinum nicht verbürgen. Sie ist nach Osten bis zum Altai und Kleinasien verbreitet und erreicht am Ural 54° n. B. Die Polargrenze ist wahrscheinlich gegen Süd- west geneigt. Pastinum. Viciae. 227 Pommern, n. gern. Hamburg, Imal. Lüneburg. Frankfurt a. d 0., einz. [im altern Verz. steht dafür Pastinum u. Craccae]. Berlin [s. Pastinum], Erfurt. Oberlausitz (bei Lauban, 662'). Pfalz. Heidelberg. Stuttgart, slt. Wien, im ganzen Gebirge, Led. Botzen, Sf. Oftringen, slt. Nach Zett. in Schonen u. Smaland, slt. ; Wall, fand sie nie in Schweden. Wolgagebiet (n. hfg. in den Uralvorbergen, bei Busuluk, Sergiewsk u. in der Prov. Sar ). Galizien (einz. bei Sambor). Siebenbürgen. Ofen, auf kahlem Steingebirge, n. slt. Niederlande (Heemstede bei Haarlem, de Graaf [Pastinum?]. Belgien (z. hfg. bei Auderghem [Fast.?]). Gn. gibt nur Oesterreich u. Ungarn als Heimat an. Savoyen, Piemont, Ligurien u. Sardinien, je 2, Hügel, Berge. — Altai. Amasia. 2. Pastinum T. I. Zerstreut durch das cisalpine Gebiet, mehr in der Ebene, wo sie stellenweise zahlreich vorkommt, als im Gebirge. Dem hohem Gebirge und den Berglandschaften des nordwestlichen Deutschlands scheint sie zu fehlen. Die Raupe in Gehölzen auf Vicia cracca und silvatica. Sie bewohnt die mittlern Breiten Europas, zwischen ö7° und 47° (Lievland — Zürich), von England bis zum Ural. Wenn sie wirklich am Amur gefunden (nicht etwa mit Lusoria verwechselt) wurde, würde damit die Verbreitung über ganz Nordasien wahrscheinlich werden. Ihre Aequatorialgrenze entspricht in Europa etwa dem nördlichen Fusse der Alpen: Paris — Zürich — München—Wien— Ofen, vorausgesetzt, dass Ghiliani’s Lusoria richtig bestimmt ist. Danzig, z. hfg., Rastenburg; Allenstein, 3 Exx. Pommern (im Ilökendorfer Buchenwalde bei Stettin; am hfgsten in dem Walde bei den Fritzower Kalkbergen am Strande der Ostsee). Wohl durch ganz Mecklenburg; bei Wismar früher in einem Gehölz, wo eine Wickenart in Menge stand, hfg., später mit der Pflanze verschwunden. Frankfurt a. d. 0., hier u. da. Berlin, Staud. [wohl = Lusoria View. u. Schulze]. Dessau, slt. Hannover. Braunschweig. Osterode. Weimar, n. hfg. Herrnhut, Lauban, slt. Glogau , am Höhenzuge des linken Oderufers bei Dalkau. Breslau, slt. u. einz. Aachen, vielfach gef. Trier, n. hfg. (Balduinshaus). Frankfurt a. M., an l Stelle. Stuttgart, n. slt. Gunzenhausen, T. Regensburg, slt. Augsburg, Raupe am Lech- u. Wertaehufer hier u. da, meist nur einz., in m. J. zahlreicher, allein auf Vicia cracca. München, slt. Wien (Donauauen, Led.]. Zürich. Oftringen, Raupe 186 0 in Mehrzahl an einem Bergabhangc. Skandinavien (in Schonen, s. slt.). Lievland. Wolgagebiet (n. hfg. in der Prov. Kasan u. den Uralvorbergen). Siebenbürgen. Ofen, Sumpf u. Sand, slt. Britannien, hier u. da, nördlich bis York. Niederlande. Paris, n. slt., Gn. — Amurland. 3. Viciae//. I. Wie bei den beiden vorigen Arten die Angaben Uber die geographische Verbreitung wegen mulhmaasslich vorgefallener Verwechslungen unsicher wurden, so auch wieder bei Viciae und Craccae. Dürfen wir den Determinationen trauen, so findet sich Viciae zerstreut durch das Gebiet und überall selten; im Nordwesten, jenseit einer Linie : Eutin — Arolsen — Wiesbaden wurde sie nicht beobachtet. 15 * 228 Craccae. Limosa. Lcucoirielas. Ebenso mangelt sie dem nordwestlichen Europa: England, den Niederlanden und Belgien, ist sonst aber von Frankreich bis zum Altai, zwischen 56° und 45° n. B. (Seeland — Piemont) verbreitet, wenn auch zerstreut und spärlich, wie bei uns. Danzig, slt. Pommern. Holstein (bei Eutin). Waldeck (wir fingen f ? bei Arolsen oder Wildlingen). Weimar, n. Iifg. Naumburg, slt. Dresden, Stettin, Slaud. coli. Schlesien (Z. ting I Ex. am Prohsthainer Spitzberge). Oberhessen (im llintcrlandc u. bei Friedberg einz.). Frankfurt a. M., n.slt. Wiesbaden, slt. Pfalz. Eisass. Baden (1 mal bei Lörrach). Würtcmberg, slt. Günzenhausen, Raupe auf der Waldwicke, T. Regensburg (bei Mariaort, s. slt.). Brünn. Wien, im Gebirge, slt., Led. Krain. Zürich. Oftringen, n. hfg. Schüpfen, in Wäldern, z. slt. Insel Seeland, Boie. Wolgagebiet (in den südlichen Vorbergen des Ural, slt.). Galizien (Sambor, einz.). Siebenbürgen. Ofen, Thalwald, slt. Besan<;on. Mittol- frankreich, Gn. Piemont (1 mal bei Cuneo). — Altai. 4. Craccae fl 7 . V. ^ 1—2. Wie die vorige zerstreut durch das Gebiet, fast überall selten und in den nordwestlich einer Linie: Neustrelitz — Rhoden — Wiesbaden gelegenen Gegenden noch nicht beobachtet, auch nicht in Preussen. An sonnigen Abhängen und am Saume der Wälder bis in die montane Region. Sie bewohnt Mittel- und Südeuropa und Sibirien, von Spanien im Westen bis zum Altai im Osten, zwischen 57° und 37° n. B. (Lievland— Andalusien). Ihre Polargrenze ist ebenfalls gegen Südwest geneigt: Lievland — Strelitz — Brüssel. Pommern? Neustrelitz. Frankfurt a. d. 0., tmal. Braunschweig (Elm) Göttingen, s. slt. Arolsen, Wildungen u. Rhoden, einz. u. slt., Raupe auf Aslragalus glycyphyllos. Mühlhausen, n. slt. Erfurt. Naumburg, n. hfg. Zeitz. Osterland. Ilerrnhut, slt. Schreiberhau, slt. Aachen, slt Frankfurt a. M., slt. Wiesbaden, an einem Hohlwege öfters. Pfalz. Eisass. Freiburg, tmal. Stuttgart, z. sit. Aschaffen- burg, s. slt. Regensburg, s. slt. Augsburg, H. Böhmen, slt. Brünn. Wien. Steier, slt. Krain. Meran, Staud.; Botzen, St., Sp. Zürich. Fiume. Lievland. Wolgagebiet (n.slt. in den Provv. Kasan, Or. u. Sar.). Kirgisensteppo, Led. Siebenbürgen. Ofen, Thalwald, slt. Brüssel, slt. Frankreich, gern., Gn. Depp, des Doubs (Besanfon) u. Puy-de-Döme (Clermont). Andalusien, Staud. Savoyen, 2, Piemont, 2, Ebene, Hügel, Alpen. Florenz, 0. Sp. Sardinien, Staud. coli. — Altai. ? Limosa T. [T^ I. Wir kennen nur Ungarn und die Gegend von Fiume als Heimat. Fiume, beim Pulverthurm aus Hecken gescheucht. Ofen, kahles Steingebirge, n. slt. 117. Aedia Led. 1. Lcuconielas L. ^ 1. Im südlichen und mittlern Gebiet, doch nicht überall, nach Norden hin immer zerstreuter und seltner werdend und nördlich von Münster Ramburii. Alchymista. 229 und Frankfurt a. d. 0. (fiSt'/j 0 ) nicht gefunden. Der Falter schwärmt im Sonnenschein an Blumen in Gärten oder ruht an Zäunen und Mauern; die Raupe lebt auf Convolvulus, besonders in Weingärten. Sie bewohnt die südliche Hälfte Fluropas und den Orient, von Spanien bis zur Wolga und Syrien (35°n. B.). Die Polargrenze hat bei uns einen convexen Scheitel: Belgien — Münster —Frankfurt a. d. 0.— Sarepta. Frankfurt a. d. 0., slt., Metzn .; Neubriick, Wern. Berlin. Dessau, mehr oder weniger slt. Halle, s. slt. Göttingen (1 Ex. in einem Garten zu Niederjcza gef., Blauei). Erfurt. Weimar, s. einz. auf dem Ettersberge gef. Naumburg, n. gern. Zeitz, an Hecken. Breslau, slt. u. einz. Münster (sicher, das einzige hier gef. Ex. hatte ich frisch, Alt.). Trier, s. slt. Frankfurt a. M., slt. Wiesbaden, einz. Pfalz. Eisass. Baden (Freiburg, n. slt., Durlach, Heidelberg, Reutti', Badenweiler, Werneb.). Stuttgart, z. slt. AschafTenburg, s. slt. Brünn. Wien, besonders in Weingärten, an Mauern u. Zäunen. Oberösterreich (bei Lohenstein, z. slt.). Krain, S. ; Wippach, M. Botzen, St. Fiume. Südliche Provv. am Don u. der Wolga (Sarepta), Ev. Siebenbürgen. Ofen, Fibcne, n. slt. Belgien. Paris. Besancon, slt. Westfrankreich, in m. J. n. slt., Gn. Granada, slt., Ros. Hügel v. Turin, 5. Toscana, in Gärten, n. hfg. — Beirut. 118. Anophia Gn. 1. Itambiirii B. (Adepta II.) ^ I. Die wohl Uber alle Küsten des Mittelmeers verbreitete Art ist neuerdings auch bei Triest gefunden worden. Bei San Servolo [in der Nähe v. Triest] an Pappelstämmen sitzend im Sommer in Mehrzahl erbeutet, Rogenhofer, Verh. d. zool. bot. Ges. in Wien, 1838. 1 07. Montpellier, Raupe auf Convolvulus, Spanien, Italien, Gn. Corsica, R., M. Ligurien (Genua, im botanischen Garten), 5. Sicilien, T. — Kleinasicn u. Nordafrika, hei. Algier. 119. Catephia II. I. Alchymista If 7 . F. O. 1. Vielleicht überall im Gebiet, wo es Eichen gibt, aber durchgehends selten. Nur in den nördlichsten Küstenstrichen, wo sie sich an ihrer Polargrenze befindet, scheint sie mehr sporadisch vorzukommen. Ueberhaupt in Mittel- und Südeuropa, von Spanien bis zur Wolga, zwischen 50 — 57° und 37° n. B. (Lievland? Kasan — Andalusien). Die Polargrenze scheint etwas gegen Südwest geneigt zu sein, da Schweden und England den Falter nicht besitzen: Kasan (Lievland?)—Holstein — Belgien; es wäre deshalb möglich, dass die nordwestlichsten Küstenländer Deutschlands (Oldenburg, Ostfriesland) noch von ihr durchschnitten würden. 230 Fraxini. Elocata. Preussen (Rastenburg, Allcnstein t Ex.)- Pommern, Triepke. Holstein (1 Ex. bei Kelliughusen). Hamburg, S. in Wismar. Lüneburg. Frankfurt a. d. 0., slt. Iierlin. Halle, slt. Dessau, mehr oder weniger slt. Hannover. Braunschweig. Osterode, einz. Göttingen, slt. Arolsen u. Rhoden, slt. Erfurt, slt. Weimar, t Paar. Naumburg, s. slt. Zeitz, final. Osterland, slt. Leipzig, slt. Nossen, s. slt. Glogau, final; Breslau, Brieg. Münster, slt. Barmen, s. slt. Trier, s. slt. Griinberg, 2mal. Frankfurt a. M., slt. Wiesbaden, s. slt. Pfalz. Eisass. Baden, überall slt. (Constanz, Freiburg, Karlsruhe etc.). Stuttgart, slt. Regensburg, s. slt. Augsburg, s. slt. München, z. slt. Prag, s. slt. Brünn. Wien, überall, immer slt., Led. Gresten, einz. Salzburg, s. slt. Krain. Winterthur, T. Oftringen, s. slt. Aarburg, s. slt., Roth. Lievland? In der Prov. Kasan u. an der untern Wolga s. slt. ; Odessa, Ev. Galizien (2 Exx. bei Sambor). Ofen, slt. Belgien, s. slt. Paris. Besanfon, weniger slt. als Leucomelas. Döp. des Puy-de-Döme, in m. J. n. s. slt. Granada, Stand, coli. Savoyen, 4, Piemont, 3, Ebene, Hügel. Corsica, /(. Sardinien, Stand. 120. Catocala Schk. 1. Fraxini E. 0. 1—2. Ueberall im Gebiet, wo es Pappeln gibt, bis in die Bergregion, doch in den meisten Gegenden und Jahren selten. Sie bewohnt Mitteleuropa, von England bis zum Ural, zwischen 60° und 45° n. B. (Petersburg — Piemont) und Nordamerika. Als nicht slt. wird sie bei Leipzig, Glogau, Halle, Stuttgart (in m. J. if) grosser Menge), Freiburg, AschafTenburg, in Oberösterreich u. bei Salzburg angegeben. Der höchste Fundort ist Schreiberhau, 1 700'. Skandinavien, bis 59°, einz. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, verbr. ln den Provv. Kasan, Or. u. Sar., den Yorbergen des Urals u. bei Sarepta slt.; I’rovv. am Schwarzen Meere, Ev. Galizien. Ofen, n. slt. Britannien, s. slt., nördlich bis Manchester. Niederlande. Belgien, slt. Paris. Dep. des Doubs. Döp. des Puy-de- Döme, z. hfg. Savoyen, 4, Piemont, 4, Ebene, Thäler, Alpen. — Nordamerika, Gn. 2. Elocata E. \ ■ ln den meisten Gegenden der südlichen Hälfte des Gebiets nicht selten, zerstreuter im Nordosten und nördlich von 52%° (Berlin) überhaupt noch nicht sicher beobachtet. Ebenso wurde sie im nordwestlichen Deutschland — westlich von 29° ö. L. (Naumburg) und nördlich von 50° n. B. (Frankfurt) — nirgends als (angeblich) bei Krefeld und Elberfeld einzeln gefunden. An Weiden und Pappeln, nur in der untern Region. Sie ist überhaupt von Spanien und Nordafrika bis zum Altai, nördlich bis 59° (Schweden), südlich bis 35° (Beirut) verbreitet. Dem nordwestlichen Europa mangelt sie jenseit einer Linie : Ostgothland— (Berlin — Krefeld oder Wiesbaden?—) Miltelfrankreich. Preussen? (nach v. Siebold bei Königsberg). Pommern, Triepke (Hering setzt ein ? dazu). Frankfurt a. d. 0., stellenweise hfg., Metsn .; Neubrück, Wern. Berlin. Kemberg, an Pappeln n. slt. Dessau, mehr oder weniger hfg. Naumburg, n. gern. Nupta. Puerpera. 231 Zeitz, slt. Osterland. Leipzig, n. slt. Nossen, etwas slt. Herrnhul, Rothenburg, sit. Schlesien, verbr. [aber weder bei Glogau, noch bei Schreiberhau]. Krefeld, äusserst slt. [?]. Rarmen (einige Exx. bei Wald gef. [?]). Trier, s. slt. Oberhessen, slt. [fehlt aber im Verz. v. Giessen]. Frankfurt a. M., seltner als Nupta. Wiesbaden, einz. Wehen. Pfalz, gern. Eisass. Baden, zuweilen hfg. (Constanz, Freiburg, Heidelberg etc.). Stuttgart, n. slt.; Tübingen u. Reutlingen slt. Aschaffenburg, z. hfg. Böhmen. Brünn. Wien, überall, wie alle Calocala gerrt an Honig, Led. Kreis ob (I.I'iaXJvJ Wiener W. Steier, Linz, Wels etc., n. slt. Salzburg, oft. Krain. Meran, Stand, coli, ß Skandinavien, bis 59°, einz. Kurland, Kawall in 1. Gouv. Moskau (bei Wereja s. slt.). Wolgagebiet (bei Zaryzin, Sarepta etc. n. slt.). Lemberg u. Sambor, einz. Siebenbürgen. Ofen, s. gern. Döp. des Doubs. Ddp. des Puy-de-D6me, überall hfg. Mittel- u. Südfrankreich, n. slt., Gn. Andalusien, Stand. Savoyen, 2, Piemont, 1, Ligurien, 2, Ebene, Hügel, Thäler. Corsica, ft. Sardinien, Stand. — Südliche Vorberge des Altai, Ev. Im Kaukasus u. der Prov. Talysch, Kol. Tokat. Beirut. Nordafrika (bei Tanger, Lucas, in Gerstiicker’s Ber. f. 1857). 3. Nupta Z/. 0. 1—2. Die gemeinste Catocala , überall an Pappeln und Weiden, bis in die montane Region, mehr oder minder häufig. Ueberhaupt in Europa und Sibirien, von England bis zum Altai, zwischen 60° und 42° (Petersburg — Corsica) heimisch. Die Var. Concubma Borkh. wohl überall mit der Stammform, doch weniger häufig. Höchste Fundorte: Sclireiberhau, z. hfg.; Klausthal, 1800'. Concubma bei Neustrelitz, Lüneburg, Naumburg, Oftringen u. a. 0. Skandinavien, bis 59°, einz. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, in m J. s. hfg., in andern fehlend. Wolgagebiet (hfg. in den Provv. Kasan, Or., Basehkirien, den Uralvorbergen). Sarepta, Moschler. Galizien, z. hfg. Siebenbürgen. Ofen, s. gern. Britannien, n. slt. im Süden, nördlich bis Worcester. Niederlande. Belgien, s. gern. Paris. Döpp. des Doubs u. Puy-de-Döme, gern. Gemein, Concubma fast ebenso hfg., Gn. Savoyen, l, Piemont, 2, Thäler, Alpen. Florenz, im Garten hfg., 0. Sp. Corsica, ft. — Altai. 4. Puerpera iiiorna . (Pellex ff.) ^ I. In Südlirol und Wallis, an der Polargrenze ihres Uber den ganzen Süden Europas bis zum Ural und Syrien (35° n. B.) ausgedehnten Verbreitungsbezirks. Diese Polargrenze erreicht in Russland höhere Breiten als im westlichen Europa: Ural(52°'?)—Meran — Wallis — Savoyen — Sudfrankreich. Meran, Stand, coli. Botzen, St., Led. Wallis (im Visperthal oberhalb Stalden in einem Birkenwäldchen, wie es schien z. hfg., Struve im Regensb Corr. Bl. 1860. 95), Wnllschl. Südliche Wolgaprovv. (Sarepta, slt.), südliche Vorberge des Ural u. angrenzende Steppen, südliche Kirgisensteppen bis zum Sir-darja, Ev. Südfrankreich, n. s. gern., Gn. Nach Donzel bei Digne, Slaud. Andalusien (Malaga), Stand. Savoyen, 3, Piemont, 2, Ligurien, 2, Ebene, Hügel. — Beirut. £32 Dilecta. Sponsa. Protnissa. 5. Dilecta Bor/eh. — ? 1. Hier und da im südlichen Theile des Gebiets, angeblich sogar in Ostpreussen gefunden ob dabei nicht Verwechslungen mit grossen Exemplaren der folgenden Art stattgefunden haben? Raupe auf Eichen. Sie ist sonst nur als Bewohnerin des Mittelmeergebiets, Ungarns und Siebenbürgens bekannt. Preussen ? (nach v. Siehold bei Königsberg). Nach Linz in der Pfalz [?]. Stuttgart, slt. Wien, Schwaben u. Franken, slt., T. Wien, s. stt., M. (Led. fand sie nicht). Oberösterreich (bei Wels). Salzburg, in Eichenwaldungen, s. slt. Botzen, slt., St. Zürich. Siebenbürgen. Ofen, Thalwald, slt. Fünfkirchen, Led. Südfrankreich, Gn. Nach Donzel bei Digne, Stnud. Florenz, im Garten, seltner als Nupta, 0. Sp. Corsica, II. Sardinien (gebirgiger Theil der Insel), 2. — Algerien, in den Wäldern am Tonga. 6. Sponsa Ij. 0. I—2. Mit der Eiche fast überall im Gebiet zu finden, wenn auch in den meisten Gegenden nicht häufig, am seltensten in den nordwestlichen Küstenlandschaften. Bis zur montanen Region. Ueberhaupt von England bis zum Ural, zwischen 60° und 40° n. B. (Petersburg — Sardinien) verbreitet. Sie fehlt nur den Verzz. v. Holstein, Kemberg, Nossen u. Weben; ist selten bei Hamburg, Wismar, Mühlhausen, Glogau, Krefeld, Elberfeld, Aachen, Trier, Augsburg. In den übrigen Gegenden ist sie weniger slt., in m. J. in Eichenwäldern hfg. Höchster Fundort: Schreibgrhau, z. slt. Skandinavien, bis 59°, einz. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, überall. In den Wolgaprovv. überall n. slt., Odessa, Ev. Galizien, 1 Ex. Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Britannien, hier u. da im Süden (Brighton, Lewes, Lyndhurst). Niederlande (Groningen etc.). Belgien, s. slt. Paris. Besan?on, slt. Savoyen, 3, Piemont, 4, Thäler, Hügel v. Turin. Toscana (Otto Sp. fand nur Dilecta], Sardinien, Staud. coli. 7. Proniissa tV. V. O. I—2. Wie Sponsa fast überall im Gebiet mit der Eiche verbreitet, in einigen Gegenden häufiger, in den meisten seltner als die Verwandte. Auch ihre allgemeine Verbreitung stimmt mit der von Sponsa überein , nur geht sie nicht so weit nördlich, nur bis zum 56. Breitengrade (Schonen). Sie fehlt in den Verzz. v. Holstein, Nossen, Glogau, Krefeld, Weben u. Zürich; ist selten in Preussen (Danzig, Königsberg etc.), bei Hamburg, Frankfurt a. d. 0., Kemberg, Mühlhausen, Weimar, der Oberlausitz, v. Elberfeld, Aachen, Trier, Augsburg u. Oftringen; hfger als Sponsa bei Wismar u. in Waldeck, seltner als diese bei Weimar, Frankfurt a. M., in Baden u. Böhmen. In Waldeck ist sie in m. J. häufig, gewöhnlich aber nur einzeln zu linden, ebenso in vielen andern Gegenden. Höchster Fundort : Schreiberhau, z. slt. Skandinavien (in Schonen, slt.). Gouv. Moskau, überall, seltner als Sponsa. Wolgagebiet (in m. J. hfg. in der Prov. Kasan, hfg. in Baschkiren u. den Uralvor- bergen). Sarepta, Möschler. Lemberg, 1 Ex. Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Britannien, Pacta. Electa. 233 wie Sponsa. Niederlande (Haagschebosch, 1mal). Belgien, slt. Paris. Besan?on, lifger als Sponsa (umgekehrt Bei Paris). Dep. des Puy-de-Döine. Piemont, 3, Ligurien, 3, Sardinien, 1, Hügel, Berge [auch nach Staud. in Sardinien]. Toscana, hfg. 8. Pacta h. ^ \. In Preussen und neuerdings auch in Holstein gefunden, also wohl liings der ganzen Oslseekllste verbreitet, aber sehr selten. Von ihren westlichsten Fundorten, Holstein und Norwegen, ist sie über den Nordosten Europas bis zum Altai verbreitet; in Russland geht sie nördlich bis Finnland, südlich bis zur untern Wolga, 48° n. B., ist aber auch da eine gesuchte Art. Danzig, s. slt., Königsberg, Rastenburg. Holstein (1858 bei Neumünster in Mehrzahl gef. u. gez., die Raupe auf Sahlweiden; die Gegend v. N. ist moorig, S. in Wismar in 1.). Krain [wohl ein Irrthum]. Skandinavien (in Westgothland u. auf den Hochgebirgen v. Norvvegen, slt.). Petersburg (Raupe auf Sahlweiden am Newa-Ufer, Fr.), Finnland, Ev. (Abo, Kretsch- mar 1. c.). Kurland, Kawall in 1. I.ievland. Gouv. Moskau (Swenigorod, mehrmals). Wolgagebiet (in m. J. n. slt. in der Prov. Kasan, slt. in den Vorbergen des Urals). Sarepta, 2 Exx., Möschler. — Altai. 9. Electa Borkh. I. In der südlichen Hälfte des Gebiets fast überall und stellenweise hüufig; ausserdem in der nordöstlichen Ebene, hier aber sehr zerstreut und seilen. Im ganzen Nordwesten — westlich vom 30. Meridian und nördlich von 50V 8 ° n. B. — wurde sie nirgends beobachtet. Die Raupe auf Weiden (Salix alba u. a.), nur in der untern Region. Sie bewohnt Europa von Frankreich bis Moskau, zwischen G0° (Petersburg, wenn die Angabe nicht auf einem Irrlhum beruht, sonst 56°) und 45° n. B. (Piemont) , Kaukasien und vielleicht auch Nordamerika (s. u.). Dem europäischen Nordwesten fehlt Electa jenseit einer Linie: Schonen— (Penig — Weilburg—) Brüssel — Mittelfrankreich. Preussen? (nach v. Siebold bei Danzig). Pommern, Triepke. Frankfurt a. d. 0., 1 Paar. Berlin? Staud. Osterland (bei Penig). Nossen, slt. Oberlausitz, im Niederlande, slt. (Rothenburg, Nisky). Glogau, Imal. Breslau. Nassau (Weilburg, Hadamar). Pfalz, n. s. slt. Eisass. Baden, überall mehr oder minder slt., bei Freiburg die gemeinste Bandeule. Stuttgart, hfg., Tübingen u. Reutlingen slt. Asc.haffenburg, s. slt. Regensburg, slt. Augsburg, in Weidcnpflanzungcn, s. slt. München, im Isarthal z. hfg. Prag, slt. Brünn. Wien, überall, wo Weiden, Led. Kreis ob d. Wiener W. Linz, Steier etc., n. slt. Salzburg, einz. Krain. Meran, Staud. coli. Botzen, n. hfg., St. Oftringen, slt. Schöpfen, z. slt. Skandinavien (in Schonen slt., v. Wall, selbst gef.). Petersburg. Gouv. Moskau (Swenigorod u. Moshaisk, s. slt.). Odessa, Ev. Lemberg u. Sambor, einz. Siebenbürgen. Ofen, slt. Belgien, s. slt. (bei Brüssel, Löwen u. Beverloo in Limburg). Dep. des Puy-de-Döme (am Ufer der Dore). Mittelfrankreicb, Gn. Savoyen, 4, Piemont, 3, Ebene, Tliäler. — In Somchetien, Kol. »Ich erhielt 1 Ex. aus Delaware, fast so gross als Fraxini, ob eigene Art?« K. 234 llymenaea. Paranympha. Conversa. 10. llymenaea tV. V. I 775 1. Innerhalb des Gebiets nur bei Wien und im südöstlichen Alpenlande gefunden, wo sie bei Botzen den westlichsten Punkt ihres Verbreitungsbezirks erreicht. Nach Osten geht sie bis zur untern Wolga, so dass also die Polargrenze in Osteuropa etwa dem 48° (Sarepta — Wien) entspricht; südöstlich bis Syrien (35°). Wien, in Laubgehölzen, slt., M.; Baden, Led. ; Raupe ausschliesslich auf Schlehen, T. Wippach (bei Maria-Au an Dornhecken, M.). Botzen, slt., St. Fiume (hei Draga an Dornhecken). Odessa, Sarepta, Ev. Ofen, Thalwald, slt. — Beirut. 11. Paranympha Ij. \— 2 . Fast überall in der südlichen Hälfte des Gebiets, auch im Nordosten sehr verbreitet; im Nordwesten, jenseit einer Linie: Lüneburg—Hannover— Wiesbaden, nirgends (als angeblich bei Aachen) beobachtet. Die Raupe auf Prunus-Arlen (Schlehen, Zwetschen), bis zur Bergregion hinauf, in den meisten Gegenden selten. Sie ist überhaupt von Westfrankreich bis China verbreitet, in Europa zwischen 55° (Preussen, oder Lievland, 57°'?) und 44° n. B. (Toscana). In England, Holland und Belgien fehlt sie. Preussen, verbr., aber slt. (Danzig, Insterburg, Thorn etc.). Pommern, n. ht'g. Mecklenburg, an inehrern Orten, mitunter n. slt., bei Wismar slt. Frankfurt a. d. 0., einz. Berlin, s. slt., Staud. Kemberg, s. slt. Dessau, slt. Hannover, Reinh. Braunschweig, slt. Osterode, Imal. Göttingen, in m. J. n. slt. Mühlhausen, slt. Weimar, Naumburg u. Zeitz, neuerdings slt. Osterland, spärlich. Leipzig u. Nossen, slt. Dresden, Staud. Oberlausitz, verbr., doch n. hfg. Schlesien, verbr. ; bei Glogau eben n. slt.; bei Schreiberhau slt. Aachen? Giessen, Grünberg, slt. In der südlichen Hälfte des Gebiets überall, doch nirgends hfg. Lievland? Bei Orsk u. Guberlinsk am Uralflusse, Ev. Lemberg u. Sambor, in Obstgärten, z. hfg. Siebenbürgen. Ofen, slt. Paris. Döp. des Indre (bei Nohant, Annal. soc. Fr.). Döpp. des Doubs (z. slt.) u. Puy-de-Döme (in m. J. n. s. slt.). Savoyen, 5, Piemont, 5 (Chainouny, Albertville, Thal v. Sesia). Toscana, n. hfg. [0. Sp. fand bei Florenz nur Nymphagoga], — Altai. Peking. 12. Conversa II. I. In der Varietät Agamos II. hier und da im südöstlichen Gebiet, nördlich bis über den BO. Breitengrad hinaus (Brandeis), westlich bis Salzburg (oder Stuttgart?) beobachtet; die Stammform angeblich in Krain. Der Falter bewohnt überhaupt den Süden Europas und Nordafrika, von Spanien im Westen bis zum Ural im Osten, zwischen 52° (?Oren- burg) und 35° n. B. (Oran). Die Polargrenze neigt sich in Westeuropa gegen Südwest: Ural—-Böhmen—-(Stuttgart?—)Besancon. Agamos soll in Stuttgart glaubwürdiger Angabe zufolge gef. sein. Böhmen. ( Ag . bei Zbirow u. Brandeis in Eichwäldern, slt.). Ag. bei Brünn. Ag. bei Wien, s. slt., Raupe auf Eichen, besonders Quercus Hex, »wir haben sie erzogen«, T. Ag. bei Salzburg, einz. Conv. in Krain. Tirrhaea. Lunaris. 235 - Wolgagebiet {Ag. in der Prov. Or., in den Uralvorbergen, u. bei Sarepta). Ag. bei Ofen, Bergwald, slt. Conv. bei Besangon, slt. Conv. z. gern, in ganz Südeuropa, Var. Ag. in Südfrankreich, Gn. Conv. in Spanien hfg., HS. ; Ronda, Led. Conv. in Ligurien u. Sardinien, 2, Hügel, Berge; Ag. in Savoyen, Piemont u. Sardinien, je 3, Hügel, Thäler. Conv. in Corsica, B. Beide Varr. in Dalmatien, n. slt., T., Lad. Conv. in der Türkei, M ., u. Griechenland, Stand, coli. — Conv. um Oran (Algerien). Ag. traf Wagner in der Berberei, K. 121. Pseudophia Led. 1. Tiri haea i\ ^ 1. Nach Schmidt in Krain (Laibach?) : wenn wirklich hier vorkom- mend jedenfalls selten und an der äussersten Polargrenze ihres die Mittel— meerkilsten und vielleicht ganz Afrika (Ganarische Inseln — Cap) umfassenden Verbreitungsbezirks. Krain. Dalmatien, Südfrankreich, Florenz; Raupe auf Pistacia lentiscus , nach B. auch auf Rhus coriaria, Terpenthinbaum u. Weissdorn, T. Jetzt gern., Gn. Nizza, 3, Ca- gliari, 3, Ghil. Corsica, 1 Ex., M. — Beirut, 1 Ex. Cypern. Nach Wagner in der Berberei u. Aegypten, im pariser Museum v. den Canaren, im berliner Museum aus Algier u. vom Cap [daselbst auch nach Cramer u. Möschler], K. 2. Lunaris W. V. ^oderO? 1. Fast über das ganze Gebiet verbreitet, aber mit gegen Norden abnehmender Häufigkeit: im Süden überall, in Holstein, Pommern und Preussen noch nicht gefunden. Die nördlichsten Fundorte sind Hamburg und Mecklenburg-Strelitz, 53Vs° n. B. In lichten Gehölzen der untern Region, wo die Raupe auf jungen Eichen oder Eichenbüschen (nach Led. auch auf Pappeln) gefunden wird. Sie ist Uber das südlichere Europa und Nordafrika verbreitet: von Spanien bis zur Wolga, südlich bis Algier, 36°. Die Polargrenze liegt zwischen ö4° und 52° n. B.: Wolga — Strelitz — Hamburg — Leyden. In England fehlt Lunaris. Im nördlichen Theil v. Mecklenburg-Strelitz, Imal gef. Mehrere Exx. bei Hamburg (nach v. Winthem), Bote. Berlin, s. slt., Stand. Halle, slt. Hannover. Braunschweig, slt. Osterode, in den Vorbergen die Raupe gleichzeitig mit Alchymisla von Eichen geklopft. Göttingen, s. slt. Erfurt. Osterland, t mal. Weissenfels, Stand, coli. Leipzig, n. slt. Görlitz u. Nisky, slt. Breslau mehrfach, Vorberge des Zobten. Krefeld, s. slt. Elberfeld, einigemal bei Wald gef. Aachen, slt. Trier, slt. Oberhessen (Giessen, gewöhnlich; Grünberg, Laubach). In der südlichen Gebietshälfte allenthalben (ausser bei München), in einigen Gegenden (Wiesbaden, Tübingen, Regensburg, Salzburg) n. slt., in den meisten z. slt. Provv. an der mittlern u. untern Wolga [in der Fauna volgo-ur. heisst es nur »n. s. an der untern W.«], Ev. Noct. Ofen, n. slt. Niederlande (Imal bei Noordwijk, etc.). Belgien, z. slt. (Soignes, Mons, Lüttich). Besanfon, n. gern. Dep. des I’uy-de- Döme, hfg. Ilyeres, Gnill. Andalusien, Staud. Savoyen, 3, Piemont, 2, Ligurien, 2, Sardinien, 3, Ebene, Hügel. Toscana, slt. Dalmatien, T. — Algier. 38(5 Algira. Geometrien. Stolida. 122. Ophiusa O. 1. Algira L. (>«) 1. Nur im transalpinen Gebiet und im Wallis, wo der Falter aus Gebüsch und Flecken, besonders an Weinbergsmauern, aufgescheucbt wird. Die Raupe an Granaten, Haseln und Brombeeren. Algira ist über Sudeuropa, Asien und Afrika verbreitet: westiisllich von Spanien bis Peking, südlich bis zum KafTerlande. Ihre Polargrenze erreicht im westlichen Europa höhere Breiten als im östlichen: Südeng- land 51° — Paris — Burgund — Meran —■ Südungarn — Kaukasus. Wippach, n. gar slt. an Mauern u. Dornhecken, die Puppen zwischen den Fugen der Steine u. in Felsspalten. Krain. Botzen, n. hfg., St. ; wir fingen sie einz. bei Gries u. Scldoss Tirol, Sp. Wallis, Roth. Nach Nordmann im Kaukasus, Ev. Ungarn, T. Britannien (1 Ex. in Hampshire). Paris. Ddp. des Doubs (b. Dannemarie gef.); Nuits in Burgund, z. hfg., Bruand. Dep. des Indre, Ann. soc. ent. Fr. llyeres, Guill. Andalusien, Stand. Savoyen, 3, Piemont, 2, Ligurien, 2, Sardinien,!, Ebene, Hügel, Thälcr. Toscana, 0. Sp. Ajaccio, Palermo, M. Rom, Messina, Z. Dalmatien, n. slt. T. — Prov. Elisabethpol, Kol. Amasia. Beirut. Cypern. Peking. Nach Cramer auf der Küste Coromandel, K. Algerien; nach R. Wagner in Algerien der lifgste Nachtfalter, Z. Caflfraria, Wall. ', ebendaher im berliner Museum, K. 2. Geometrien F. ^ I. Das südliche Krain (46°) ist der nördlichste Fundort der in den warmem Gegenden der östlichen Hemisphäre weil verbreiteten Art. Sie findet sich rings um das Mittelmeer, in Transkaukasien und Ostindien, im nördlichen und südlichen Afrika. Wippach (t Ex. bei Heidenschaft auf einer Hutweide, M.). Die Raupe auf Brombeeren, Led. Südfrankreich, Gn. Algarvien, Illiger. Ligurien (Nizza, Oneglia), 3, Sardinien, 2, Toscana, tmal. Neapel, Cyr. Bastia, auf Berglehnen, slt.; Palermo, M. Dalmatien, T. — Nach Nordmann in Mingrelien, Ev. Beirut. Nach Cramer auf der Küste Coromandel, K. Algier. Caffraria, Wall, in l. ? Stolida F. (Cingularis 11.) mn -I.' Auch diese Art berührt nur an ihrer Polargrenze unser Faunengebiel und ist wie die vorige Uber alle Küsten des Mittelmeers, den Orient, Ostindien und ganz Afrika verbreitet. Fiume, beim Pulverthurm. Südfrankreich, z. slt., Gn. Sardinien, 3. Rom, Messina, Z. Palermo, Türkei, M. Dalmatien; Raupe auf Rubus frulicosus, T. — Iberien u. Armenien, Kol. Amasia. Beirut. Ostindien, Senegal, Gn. Algerien. Im berliner Museum aus Nubien u. dem KafTerlande, K. Caffraria, Wall, in 1. Mi. Glyphica. Triquetra. 237 123. Euclidia O. 1. Mi 0. 1 —3. Uebernll im Gebiet, besonders auf Wald- und Bergwiesen, bis in die subalpine Hegion hinauf, mehr oder minder häufig. Sie ist von den westlichsten Küsten Europas bis zum Altai und von 61° bis 38° n. B. (Schweden — Sicilien) verbreitet. Nur in Holstein, hei Halle u. Elberfeld ist sie selten. Auf den hohem Harzbergen noeli nicht gef.; bei Schreiberhau hfg. Nach Merigelbier im Ober-Engadin im Tliale (5600') gern.* Skandinavien, bis 6t gern. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, n. slt. Wolgagebiet, überall hfg.; Krim, Kaukasus, Ev. Galizien, überall gern., bis zu mehrern 1000' Hohe. Siebenbürgen. Ofen, gern. Hrilannien, überall gern. Niederlande. Belgien, z. gern. Paris. Depp, des Doubs u. Puv-de-Döme. Catalonien, Gn. Savoyen, 3, Piemont, 2, Ligurien, 2, Widder der Ebene, Hügel u Berge. Toscana, slt. Ajaccio; Palermo, im Tliale I’alla-gutta n. slt., M. — Im Altai s. gern., Ev. Amasia u. Tokat. 2. Glyphica Lt. O. \ —3. Allenthalben auf Wiesen und kräulerreichen Stellen gemein, bis in die subalpine Region. Ueberhaupt von den westlichsten Küsten Europas bis zur Ostküste von Asien und von Cl°his 37° n. B. (Schweden—Andalusien) eine der gemeinsten Noctuinen. Nur in Holstein slt. In den meisten Gegenden noch hfger als Mi, in einigen (Stettin, Mecklenburg) seltner. Auf dem Brockenfelde. Gipfel des Geisbergs bei Salzburg, 3900', Sp. Ober-Engadin, gern, im Thale, Meng. Skandinavien, bis 61°, gern. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, s. hfg. Wolgagebiet, überall gern. ; Krim, Kaukasus, Ev. Galizien, noch hfger als Mi. Siebenbürgen. Ofen, gern. Britannien, n. slt., bis zum Seedistrict. Niederlande. Belgien, s. gern. Paris. Düpp. des Doubs u. Puy-de-I)öme (überall). Dep. der Niederalpen (mittlere Wiesen, s. hfg., Guill.). ' Andalusien, Slaud. Savoyen, Piemont u. Ligurien, je 1, Ebene, Thiiler, Berge. Toscana, hfg. Corsica; Palermo, n. slt., M. — Altai. In ganz Transkaukasien, Kol. Amasia u. Tokat. Amurland. 3. Triquetra ff 7 . V. [T^ 1. Ein Falter des Ostens, der bei Wien die westliche Grenze seines bis zum Altai und Kaspisee (38° n. B.) ausgedehnten Verbreitungsbezirks erreicht. Die Pölargrenze desselben ist zwischen dem Ural (32°?) und Wien (48°) nur wenig, von da ab stark gegen Südwest geneigt, wenn Triquelra wirklich in Italien vorkomml. Wien (bei Mödling auf trockenen Bergen, 71/., Led.). N. slt. in der Prov. Or. , den Uralvorbergen, am Uralllusse, sowie bei Sar., Za- rizyn, Kamvschin etc.; Krim, Kaukasus, Ev. Ofen, ebene Wiesengegend, gern. Italien, T., Gn. — Altai. Prov. Talysch, Kol. (Lenkoran, Mdn., K.). 238 Insularis. Flexula. Fuliginaria. Zethes R. ? Insularis R. (Natlyi Fr.) ^ \. Bei Fiume an der Polargrenze seines das Mediterrangebiet, besonders die östliche Hälfte desselben — von Corsica bis Amasia und Syrien — umfassenden Verbreitungsbezirks. Fiume (bei Martinischza einige an Mauern gef.). Ajaccio (am Pozzo di Borgo, der Lazarethspitze u. bei den Blutinseln aus Hecken gescheucht); Türkei, M. Nach Kindermann bei Constantinopel in trockenen Gegenden, Z. — Kleinasien (Samsun u. Amasia, Led.; Patara, Z ). Beirut, an trockenen Berglehnen in Mehrzahl. 3. Deltoidea Latr. 124. Aventia D. 1. Flexula IV. V. 0. 1—2. Fast überall in den beiden untern Regionen des Gebiets, in lichten Gehölzen, doch in den meisten Gegenden sparsam. Die Raupe an Baum- Rechten, besonders denen des Nadelholzes. Ueberhaupt in Mitteleuropa, von England bis zur Wolga, zwischen 60° und 45° n. B. (Petersburg — Piemont). Bei Mühlhausen, Weimar, Naumburg, Krefeld, Trier u. Schlipfen wurde sie noch nicht gef. Im Riesengebirge bis 1800', Woche-, am Blauen im Schwarzwalde bei 2500', Sp. Ziemlich hfg. oder doch n. slt. ist sie bei Halle, Freiburg, Regensburg, Augsburg u. München. Krain. Skandinavien (im südlichen Schweden, z. slt.). Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, in allen Nadelwäldern, doch n. hfg. Wolgagebiet (z. slt. in der l'rov. Kasan). Lemberg, einz. Ofen, slt. Britannien, verbr., bis York, n. slt. Niederlande. Belgien. Besancon. Piemont (Stupinigi, Bra), 4. 125. Boletobia B. 1. Fuliginaria JU. (Carbonaria W. V.) O. 1—2. Fast Überall im Gebiet bis hoch in die Bergregiori hinauf, an Gebäuden, hölzernen Brücken, Geländern etc., wo die Raupe an dem grünen Flechtenanlluge des morschen Holzes lebt, ln Süddeutschland an vielen Orten ziemlich häufig, etwas zerstreuter und seltner im Norden. Sie bewohnt überhaupt Europa von England bis zum Ural, zwischen 62° und 43° n. B. (Dalekarlien — Toscana). In einigen Gegenden (Wismar, Halle, Osterode, Erfurt, in der Oberlausitz, bei München) wurde sie noch nicht gef. : n. slt. oder hfg. bei Danzig, Breslau, Frankfurt a. M., Karlsruhe, Trier, Stuttgart, Regensburg, in Oberösterreich. Staud. fand 1 Ex in Heiligenblut in der Stube. Fiume, an Gebäuden. Skandinavien (Schonen, Smaland, Westgothland u. Dalekarlien; »aus Lappland habe ich nur 1 Ex. erhalten hönnen, welches zu Hoscidaria II gehören mag, ich hege Galvaria. Emortualis. 239 daher Verdacht gegen die Angabe Zett.’s«, Wall.). Petersburg. Gouv. Moskau. Wolgagobiet (in Birkengehölzen der Prov. Kasan u. des nördlichen Or. u. auf den Bergendes Drais, slt.). Lemberg u. Sambor, einz. Siebenbürgen. Ofen, n. slt. Britannien (London, Lancashire, Schottland, Staint. Ann.). Niederlande. Brüssel, Lüttich. Paris. DCp. des Doubs (am Doubs-Sprunge, Fichtenregion). Döp. des Puy-de- Döme (Thiers, tmal). Savoyen (Cbamouny), 3, Piemont, 3, Hügel, Alpen. Toscana, einz. an Gebäuden, Z. nach M. 126. Helia Gn. 1. Calvaria IV. F. ™ I. Zerstreut im südlichen und mittlern Gebiet, nördlich bis Potsdam und Hannover, nur in der untern Region, besonders in der Tiefebene und den Flussthälern, überall selten. Die Raupe angeblich auf Ampfer. Ueberhaupt zerstreut im südlichem Europa und im Orient (Frankreich— Kleinasien), zwischen 52 l / 2 ° und 40° n. B. (Berlin — Sardinien). Frankfurt a. d. 0., slt. Potsdam, Vieweg. Dessau, slt. Hannover, Reinh. Braunschweig, Wolfenbüttel, Helmstedt, slt. Einige Exx. bei der Rosstrappe, Blauet. Zeitz. Glogau, slt., auf trockenem, fruchtbarem Boden ausserhalb des Oderbetts. Dm Breslau an Pappelstämmen. Krefeld, 1 mal bei Strümp. Aachen, s. slt., Kalt. Trier, s. slt., im Mattheiser Walde. Frankfurt a. M., slt. Wiesbaden, s. slt. Pfalz. Karlsruhe, 1 Ex. Regensburg, tmal. München (bei Hartmannshofen slt.). Wien, im Prater an Baumstämmen oder in Gebüschen slt., Led. Krain. Zürich. . , ' • w- Galizien (3 Exx. bei Sambor). Siebenbürgen. Dngarn, T. Niederlande [nach einer nicht immer zuverlässigen Autorität]. Besanfon. Savoyen, 5, Piemont, 5, Sardinien, 3, an Mauern der Ebene u. Hügel. Toscana (t Ex. bei Pratovecchio, JL, Z.). — Klein- asien, Kind. 127. Sophronia Gn. 1. Emortualis IV. V. 0. 1— 2 . ln lichten Laubgehölzen der meisten Gegenden , bis zur montanen Region, sparsam. Raupe auf Eichen. Sie ist von Belgien bis zur Wolga verbreitet, nördlich bis 57°, südlich bis 45° (Lievland—Dalmatien). In England (und Holland?) fehlt sie, so dass die Polargrenze hier gegen Südwest abzuweichen scheint und vielleicht noch den iiussersten Nordwesten Deutschlands schneidet: Schonen — Wismar — Münster — Brüssel. Danzig, Königsberg, öfters, v. Tied. Wismar, verbr., doch n. hfg. Kemberg, slt. Hannover, Reinh. Braunschweig, slt. Göttingen. Waldeck, verbr., doch n. hfg. Erfurt, einz. Weimar, z. slt. Oberlausitz, verbr., doch n. hfg. Schlesien (um Breslau slt., öfter im Vorgebirge, bis Schreiberbau). Münster, 1 Ex. Krefeld, n. hfg. Fllber- feld, einigemal. Aachen, z. slt., Kalt. Trier, hfg. Wiesbaden, einz. Pfalz. Constanz u. Freiburg, slt. Aschaffenburg. Regensburg, s. slt. Augsburg, einz. Kreis ob d. Wiener W. (bei Gresten). Salzburg, Sp. Krain. Zürich. Oftringen, n. hfg. Schlipfen, n. slt. Fiume (bei Volosca). % 240 Rectalis. Nemoralis. Tarsierinalis. Skandinavien (in Schonen, z. slt.). Lievland, slt. Wolgagcbiet (n. hfg. in der Prov. Kasan). Lemberg, einz. Siebenbürgen. Ungarn, T. Brüssel, Lüttich, n. hfg. l'aris. Dep. des Doubs. Piemont, 3, Ebene, Hügel. Dalmatien, T. * 128. Simplicia Gn. 1. Rectalis iE». ([T^) 1. Wien ist der westlichste Fundort der nach Osten bis zum Altai, nach Norden bis 56° (Kasan) verbreiteten Art, deren Polargrenze hiernach gegen Siidwest geneigt zu sein scheint. Wien (bei Dornbach im Sept. aus dürrem Weinlaub geklopft, Led.). Wolgagcbiet (n. hfg. in Wäldern der Prov. Kasan, der Gegend v. Menselinsk u. der Uralvorberge). Ural, Kirgisensteppe, Led. — Altai, Led. 129. Herminia T. 1. Neinornlis F. (Grisealis W. V.) 0. 1. ln Laubgehölzen der meisten Gegenden, im Ganzen nicht häufig. Sie ist von England bis zum Ural, zwischen 60° und 45° n. 11. (Petersburg— Turin) verbreitet. Danzig, Königsberg, v. Tied. Berlin, Slaud. coli. Kemberg, n. slt. Dessau, öfter. Hannover, Reinh. Braunschweig. Osterode, einigemal. Göttingen. Arolsen u. Rhoden, in lichten Laubgehölzen, zwischen Gebüsch, in m. J. n. slt. Mühlhausen, hfg. Zeitz, n. hfg. Herrnhut, Lauban. Schlesien, von Breslau bis ins Vorgebirge. Krefeld, Uerdingen. Aachen, hfg., Kalt. Trier, slt. Frankfurt a. M., slt. Wiesbaden, allenthalben an Waldsäumen. Pfalz. Constanz, Freiburg u. Karlsruhe, mehr oder minder slt. Regensburg, slt. Augsburg, einz. München, slt. Wien (bei Dornbach, Led.). Kreis ob d. Wiener W. Krain. Zürich. Oftringen, n. hfg. Schüpfen, in Gebüschen hfg. Skandinavien (in Schonen, z. slt.). Petersburg. Lievland, slt. Wolgagebiet (in den Provv. Kasan u. Or., slt.). Galizien (einz. bei Sambor). Britannien, überall gern. Niederlande. Belgien, n. slt. Dep. des Doubs, n. slt. Piemont (Hügel v. Turin), 1. 2. Tarsierinalis Knoch. 0. 1. ln Norddeutschland ziemlich verbreitet, zerstreuter im Süden, an Hecken und Gebüschen der untern Region. Ueberhaupt zerstreut in Mitteleuropa und Sibirien , von Belgien bis zum Altai, zwischen 57° und 46° n. B. (Lievland — Krain, Siebenbürgen). Danzig, Königsberg, v. Tied. Wismar, verbr. u. n. slt. Lüneburg. Berlin, Staud. coli. Dessau, seltner. Hannover, Reinh. Harzburg, Hein. Göttingen, slt. Mühlhausen, in Gärten, hfg. Weimar, n. gern. Dresden, Staud. coli. Lauban, Nisky n. slt., Zittau, slt. Schlesien (Breslau, Kraust, auch im Vorgebirge, doch nicht überall); Glogau, slt., wo Tarsipennalis. Krefeld, n. slt. Elberfeld, s. hfg., Abends an Hecken. Aachen, slt., Kall. Trier, gern. Wiesbaden, öfters gef. u. gez., die Raupe im Herbst an Brombeeren u. Himbeeren. Pfalz. Heidelberg. Augsburg, in Himbeerschlägen. Kreis ob d. Wiener W. (Gresten). Krain. Ofp’ingen, n. slt. Schüpfen, in Wäldern, n. slt. h&ftaa IIJ Tarsipennalis. Bidentalis. Tarsipiumalis. Tarsicristalis. 241 Lievland, (mal. Wolgagebiet (z. slt. in der Prov. Kasan). Galizien, gern, in Waldgegenden durch das ganze Gebiet. Siebenbürgen. Belgien (bei Groenendael u. im Bois de la Cambre). Besanfon, slt. — Altai. 3. Tarsipennalis T. 0.1. Zerstreut durch das Gebiet und selten, in Laubgehölzen der untern Region. Ausserdem im südlichen Schweden, Kurland (58°), England und Belgien beobachtet, südlich bis Fiume (45°). Frankfurt a. d. 0., einz. Berlin, Stand, coli. Braunschweig, slt. Arolsen, einz. Abends zwischen Hecken und Gebüsch. Glogau, tmal im südlichen Höhenzuge in Eichengehölzen. Breslau (Denlicornalis Woche = Tarsipennalis HS.), in Gärten u. Häusern, slt. Ems an der Lahn, Werneburg. Constanz, Freiburg u. Karlsruhe, z. slt. Regensburg, slt. Wien (Brigittenau, Prater, Led.). Fiume, in Eichengebüschen. Skandinavien (inSchonen, z. slt.). Kurland, Kawall in 1. Britannien, verbr., nördlich bis York, stellenweise hfg. Belgien (Tarsipenn. HS.), t $ bei Löwen. 4. Bidentalis Hein .? I. Wahrscheinlich mit Tarsipennalis bisher öfters verwechselt oder zu- sammengevvorfen — wenn die Unterschiede zwischen beiden überhaupt standhaft sind. S. Hein. Schmett. Deutschlands etc. 1. 609. Braunschweig, 4 Exx., in Gärten. 5. Tarsipiumalis //. 0. 1. Zerstreut durch das Gebiet, in Laubgehölzen der untern Region, stellenweise ziemlich häufig. Ueberhaupt von Holland bis zum Altai und von 57° bis 44° n. B. (Lievland—Ligurien) verbreitet; nicht in England. Danzig (Russoczin), Königsberg, v. Tied. Lüneburg. Dessau, slt. Weimar, s. einz. Schlesien (Vorgebirge, Zobten, um Nimptsch in Laubgebüschen, Woche-, am Fuss des Zobten hfg., Slandf.). Krefeld u. Uerdingen, im Ganzen slt. Aachen, n. slt., Kalt. Trier (Aveler Wald, hfg.). Frankfurt a. M., Weinheim an d. Bergstr., in wenigen Exx. Wiesbaden, einz. Pfalz (Speyerer Wald, Rertr.). Auf dem Hirzberge bei Freiburg z. hfg., Heidelberg. Krain. Meran (einz. bei Schloss Tirol u. Lebenberg gef., Sp.). Zürich. Oftringen, n. hfg. Graubünden, Stand, coli. Skandinavien (in Schonen, einz.). Lievland, slt. Wolgagebiet (hfg. in den Provv. Kasan, Or. u. Sar. in Waldungen). Siebenbürgen. Ungarn, T. Niederlande (Leyden, Middelburg). Belgien, zahlreich, mit Derivalis an denselben Orten. Ddp. des Dcrubs, gern. Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, 3, Ebene, Berge. Dalmatien, T. r— Altai. 6. Tarsicristalis//*S’. rm? 1. Im transalpinen Gebiet — ob wirklich auch in Preussen? »Besitzt Sauter preussisch«, v. Tied. [?vielleicht = Zelleralis Woche], Botzen (t an der Treppe des Wirthshauses unter Siegmundskron, Sp.). Fiume (bei Hraszt aus Dornhecken gescheucht, slt.). Speyer, SchaicUerlingsfauna. II. 16 242 Zelleralis. Barbalis. Crihralis. Crinalis. 7. Zelleralis Woche .? 1 . In Schlesien, bei Aachen (wenn richtig bestimmt) und vielleicht in Preussen, s. oben. Schlesien, bisher nur am Probstheiner Spitzberg. Aachen, slt., Kalt. 8. Barbalis Ij. O. 1—2. Fast überall in Laubwäldern und Gebüschen der beiden untern Regionen mehr oder minder häufig; die gemeinste Art der Gattung. Raupe an Eichen. Sie ist von England bis zum Ural, zwischen 60° und 43° n. B. (Petersburg— Toscana) verbreitet. In den Verzz. v. Frankfurt a. d. 0. u. Trier fehlt sie; bei Frankfurt ist sie sparsam, sonst nirgends slt. In Schlesien gern, bis Schreiberhau u. Reinerz. Fiume. Skandinavien (in Schonen u. Smaland einz.). Petersburg. Lievland, s. hfg. Wolgagebiet (hfg. in den Provv. Kasan, Or. u. Sar., in den Uralvorbergen etc.). Galizien, verbr. u hfg. Siebenbürgen. Britannien, verbr. u. stellenweise hfg., nördlich bis York. Niederlande. Belgien, n. slt. Paris. Döp. des Doubs, n. slt. Savoyen, 2, Piemont, 1, Ligurien, 2, Ebene, Hügel. Toscana, n. slt, 9. Cribralis //. 0.1. Sehr zerstreut in der nördlichen Tiefebene und hier und da im südlichen Gebiet, an sumpfigen Stellen zwischen Schilf. Ueberhaupt zerstreut in Mitteleuropa, von England bis zur Wolga, nördlich bis Lievland, südlich bis Dalmatien. Wismar, nur an wenigen Orten in Sümpfen, hier aber oft n. slt. Lüneburg. Frankfurt a. d. 0., einz. Braunschweig, an feuchten Stellen, slt. Glogau, Imal am See zwischen Schilf, wo N. cannae. Nach Maassen hfg. bei Krefeld. München (bei Moosach s. slt.). Reichstadt in Böhmen, im Schilfe, HS. Oesterreich, einz. um Schilf, T. Zürich. Lievland. Wolgagebiet (s. slt. in der Prov. Kasan). Siebenbürgen. Ungarn, Dalmatien, T. Britannien (Brighton, Cambridge, Wicken Fen u. Ranworth, an ihren Sumpfplätzen nicht ungewöhnlich). Niederlande (Middelburg). 10. Crinalis T. ^ 1. Hier und da im südlichsten Gebiet, nördlich bis wenig über den 48. Breitengrad hinaus; diesseit der Alpen selten. Sie bewohnt Südeuropa und den Orient, von Spanien bis Syrien (Beirut 35° n. B.). Die Polargrenze überschreitet den 49. Breitengrad nirgends als — angeblich — in Belgien. Nach Keller bei Freiburg s. slt. Augsburg, H. (Fr. fand sie nicht). Oesterreich, z. slt., T. Wippach u. Heidenschaft, aus Brombeerhecken gescheucht; Fiume, in Dornhecken, M. Siebenbürgen. Ungarn, T. Brüssel u. Löwen, slt.[?j. Düp. des Doubs, im Hochgebirge, slt. Andalusien, Stand. Piemont, 3, Ligurien, 2, Sardinien, 2, Ebene, Hügel. Livorno, Florenz, an dürren Zäunen, M-, Z. Ajaccio, Palermo, M., Cisterna, Z. — Amasia, an Hecken, M. Beirut. Tentacularis. Derivalis. 243 11 . Tentacularis Ij. /' oder 0? I — 3. Im südlichen und nordöstlichen Gebiet verbreitet und, besonders im Osten, an vielen Orten zwischen Gebüsch und in lichten Gehölzen bis in die subalpine Region hinauf häufig. Im Nordwesten, westlich von ßraunschvveig, wurde sie nirgends als bei Krefeld gefunden. Sie ist von Frankreich bis zum Altai, zwischen 64° und 38° n. B. (Lappland — Sicilien) verbreitet. In England fehlt sie, auch in Belgien wurde sie nicht beobachtet (ob wirklich in Holland?), so dass ihr Areal hiergegen Westnordwest (Schweden — Mittelfrankreich?) abgegrenzt zu sein scheint. Danzig, Königsberg, v. Tied. Greifswald, die Raupe an Hieracium pilosella oft gef. u. damit erzogen, Plölz, Entom. Zeit. 1861. Frankfurt a. d. 0., einz. Berlin, Staud. coli. Braunschweig, gern. Osterode, Imal 7 Exx.gef. Zeitz, bfg. Dresden, Stand. coli. Oberlausitz, überall s. gern. Schlesien, verbr. u. gern, bis ins Gebirge, höchster Punkt: Seefelder, Woche-, Schreiberhau, hfg.; Glogau, fl. slt. in trockenen Laubgehölzen, am Probsthainer Spitzberg s. hfg., Salzbrunn, n. slt., Z. Krefeld (2mal bei Uerdingen gef.). Frankfurt, slt. Wiesbaden, slt. Pfalz (im Speyerer Walde). Baden, verbr. aber n. hfg. (Constanz — Heidelberg). Regensburg, n. slt. Augsburg, einz. München, z. hfg. Wien, Led. Kreis ob d. Wiener Walde (Gresten). Zürich. Unterhalb Grindelwald, in 250 0' Höhe, an 1 Stelle hfg , Sp. Ober-Engadin, Pfaff. Fiume. Skandinavien, bis 64°, gern. Petersburg. Finnland, Stand, coli. Lievland, hfg. Wolgagebiet (gern, in Wäldern der Provv. Kasan, Or. u. Sar.). Lemberg u. Sambor, hfg. Siebenbürgen. Niederlande [Auctorität unzuverlässig]. Besanfon. Savoyen, 3, Piemont, 2, Thäler, Alpen. Pisa,, s. hfg., Livorno, M., Z. Corsica, Palermo, ansteilen Berglehnen n. slt. um Farnkräuter, M. — Altai. 12. Derivalis//. 0. 1. In der südlichen Hälfte des Gebiets fast überall, zerstreuter und seltner im Norden, in lichten Laub-, besonders Eichengehölzen (bis in die montane Region?). Ueberhaupt von England bis zum Ural und Kleinasien, zwischen 60° (Petersburg, wenn die Angabe richtig ist, sonst 86°, Kasan) und 38° n. B. (Sicilien) verbreitet; nicht in Schweden. Danzig, Königsberg, v. Tied. Mecklenburg, T. Lüneburg. Frankfurt a. d. 0., einz. Dessau, sltner. Harzburg, Blankenburg, Hein. Göttingen, slt. Wildungen, slt. Zeitz, n. hfg. Schlesien (Breslau, Freiburg, Zobten, Woche ; Glogau, in Eichengehölzen, auch am Probsthainer Spitzberg, Z.). Münster, 1 Ex.! Elberfeld, einigemal. Krefeld, überall s. hfg. Aachen, slt., Kalt. Trier, gern. Frankfurt a. M., Wetterau, n. slt. Bingen, Sp. Wiesbaden. Pfalz. Constanz, Freiburg, Karlsruhe u. Heidelberg, n. slt. Regensburg, hfg. Augsburg, H. Wien, Led. Gresten, Schl. Krain, S. Wippach, M. Meran, Eisackthal, Sp. Oftringen. Uri (ob Amsteg, 1800', hfg., Sp.). Graubünden, Staud. coli. Fiume, in Eichengebüschen. Petersburg!?]. Wolgagebiet (n. slt. in Wäldern der Provv. Kasan u. Or., in den Uralvorbergen). Galizien, einz. Siebenbürgen. Ungarn, T. Britannien (spärlich bei Lewes, Tenterden u. Canterbury). Niederlande. Belgien, ziemlich verbr. Paris. Döp. des Doubs (Bas-Jura), Burgund. Savoyen, 1, Piemont, 1, Ligurien, 2, Ebene, Berge. Livorno, n. slt , Pratovecchio, M ., Z. Neapel, Z. Palermo, M. — Kleinasien, Kind. 16 * 244 Salicalis. Crassalis. Antiqualis. 130. Madopa Steph. I. Salicalis lf / . V. 0. 1. Zerstreut durch das Gebiet, an Ufern und feuchten Stellen der Ebene und Thäler, wo die Raupe an Weiden (Salix triandra etc.) lebt, in den meisten Gegenden selten. Ihr weiterer Verbreitungsbezirk umfasst Europa, von England bis zum Ural, zwischen 57° und 43° n. B. (Lievland—Toscana). Lüneburg. Berlin, Stand, coli. Dessau, seltner. Hannover, Reinh. Braunschweig. Göttingen. Weimar, nicht gewöhnlich. Zeitz. Lauban, Nisky, n. gern. Glogau, in Gebüschen auf feuchtem Boden in u. am Oderbett, slt.; Breslau, Freiburg, slt. u. einz. Krefeld (nur Imal bei Uerdingen). Trier, s. slt. Wiesbaden, n. gerade slt. Speyer, hfg., Bertr. Baden, verbr. aber stets slt. (Constanz, Freiburg — Heidelberg). Regensburg, slt. Augsburg, slt. München, in den Isarauen n. slt. Wien, Led. Gre- sten, Schl. Krain, S. ; Wippach, an Bachufern, M. Zürich. Schöpfen, slt. Fiume (bei Draga). . Lievland. Wolgagebiet (in den Uralvorbergen, am Ik u. der Sakmara, slt.). Lemberg u. Sambor, n. slt. Siebenbürgen. Ungarn, T. Britannien, slt. (Tenterden, i mal bei West-Wickham, früher bei Bexley). Belgien (bei Colonster u. Lüttich, s. slt.). Besanfon, s. slt. Piemont, 2, Ligurien, 3, Ebene, Hügel. Einigemal bei Livorno u. Ardenza, M. , Z. 131. Hypena T. 1. Crassalis F. 0. 1—3. ln den meisten Gegenden, wahrscheinlich in allen Wäldern, wo die Nahrungspflanze, Vaccinium myrtillus, wächst, bis zur Baumgrenze hinauf, hier häufig, dort selten. Sie bewohnt Mitteleuropa, von England bis Russland, zwischen 60° und 43° n. B. (Petersburg—Toscana). Preussen, gern., v. Tied. Lüneburg. Frankfurt a. d. 0., einz. Berlin, Staud. Kemberg, n. slt. Hannover, Reinh. Braunschweig. Osterode, z. slt. Güttingen, slt. Waldeck, die Raupe in allen Wäldern auf Heidelbeeren hfg. Erfurt, Thüringerwald. Weimar, hier u. da. Zeitz, slt. Oberlausitz, verbr. Schlesien, in der Ebene slt., im Gebirge gern, bis zur Baumgrenze, Woche-, Schreiberhau hfg., bis 4000'; Glogau, auf Vaccinien. Krefeld. Elberfeld, n. hfg. Aachen, n. slt., Kalt. Trier, hfg. Frankfurt a. M., slt. Wiesbaden. Pfalz. Baden, verbr. aber slt. (Constanz, Freiburg, Heidelberg etc.). Regensburg, slt. Augsburg, n. gar slt. München, n. slt. Böhmen, Steiermark, Led. Krain. Zürich. Oftringen, n. hfg. Schöpfen, n. slt. Fiume (bei Volosca). Skandinavien (in Blekingen, slt.). Petersburg. Lievland. Lemberg, hfg. Ungarn, T. Britannien, zerstreut, wo sie vorkommt n. slt. (Plymouth, Ranworth etc.). Niederlande. Belgien, z. verbr. in gebirgigen u. waldigen Gegenden. Savoyen, 4, Piemont, 4, Alpen. Livorno, einz. in einem Kiefernwalde, M., Z. 2. Antiqualis //. ^ 1. Eine transalpine Art, die in Krain die Polargrenze (den nordwestlichen Winkel"?) ihres nach Osten bis Kleinasien, nach Süden bis Sicilien ausgedehnten Verbreilungsbezirks erreicht. Lividalis. Rostralis. Proboscidalis. Extensalis. 245 Wippach (am Südabhange des Nanos ob Gradischa u. an den Abhängen des Kouk); Fiume, M. Croatien, die Raupe auf Salvia ofßcinalis; Palermo, AL Italien, HS. Dalmatien, T. — Kleinasien, Kind. ? Lividalis H. ^ I . Der sonst nur als Bewohner des Mediterrangehiets bekannte Falter soll nach Freyer auch bei Augsburg Vorkommen. Wir nehmen ihn auf diese Autorität hin auf, halten aber eine Bestätigung des auffallenden Factums für sehr wiinschenswerth. Augsburg »ich fand die Raupe slt. im Juni am Lechufer. Fr. 72«. Florenz, Turin [?Ghil. kennt sie nicht als piemontesisch], Dalmatien, T. Corsica, H. Sardinien (im Innern der Insel), 3. Sorrent, Catania, Messina, an Parietaria offi- cinalis, Z. — Amasia etc., Cypern, Beirut, Led. 3. Rostralis Ij. 0. 1 —2. Allenthalben in Gärten, an Hecken etc. gemein, bis in die montane Region. Die Raupe auf Hopfen und Nesseln. Sie ist von England bis zum Altai zwischen 60° und 40° n. B. (Schweden — Sardinien) verbreitet. Die Var. Radiatalis H. wie es scheint in gleicher Verbreitung. Auch auf dem Oberharz gern. ; bei Schreiberhau z. slt. Radiatalis bei Krefeld n. slt., Frankfurt slt. Skandinavien, bis 60°, z. hfg. Lievland. Wolgagebiet (bfg. in den Provv. Kasan u. Or.). Galizien. Siebenbürgen. Britannien, verbr., hier u. da hfg. Niederlande. Belgien. Paris. Düp. des Doubs, gern. Savoyen, t, Piemont, I, Ligurien, 2, Sardinien, 2, Ebene, Berge. Toscana. Ajaccio, AL — Altai, nebst Radiatalis. 4. Proboscidalis Ij. 0. I— 2. Ueberall, nächst Rostralis die gemeinste Hypena; die Raupe auf Urtica dioica an schattigen Stellen , bis in die montane Region. Sie bew'ohnt Europa und Sibirien, zwischen 62° und 38° n. B. (Schweden — Sicilien). Nur bei Regensburg z. slt. u. bei Osterode noch nicht gef. (am Unterharz sahen wir sie an mehreren Stellen, Sp.). Schreiberhau, hfg. Im Fuscher Thal, 3000', Sp. Skandinavien, bis 62°, gern. Lievland. Wolgagebiet (hfg. in den Provv. Kasan u. Or.). Galizien, gern. Siebenbürgen. Britannien, überall gern. Niederlande. Belgien, s. gern. Paris. Besangon, gern. Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, 3, Ebene, Berge. Toscana, in Wäldern. Corsica, Palermo (auf Parietaria off. n. slt.), AL — Altai. 5. Extensalis Gn. (Palpalis H.) ^ 1. Wie Antiqualis in Krain an der Polargrenze ihres Areals. Ob wirklich ausser im Mittelmeergebiet auch am Altai und in China? Krain, S. ; Wippach (bei Gradischa an Dornhecken, slt.); Fiume, Raupe auf Parietaria, AL 246 Obesalis. Obsitalis. Taenialis. (Als schwedisch v. Zett. aufgeführt, ich habe sie niemals gef., sondern nur eine Var. v. Hostralis L., Wall.). Toscana (2mal bei Pratovecchio an lebenden Zäunen; Corsica (im Thale San Antonio), M. Dalmatien, slt., T. — Altai. Peking. 6. Obesalis T. ( —) 1—2. Zerstreut im südlichen und mittlern Gebiet, nördlich bis 52° (Osterode— Glogau), in der Ebene selten, in Gebirgsgegenden hier und da häufiger. Die Raupe an Nesseln. Sie ist von Frankreich bis zum Altai, zwischen 57° und 38° n. B. (Gottland — Sicilien) verbreitet. Das Areal scheint gegen Nordwest begrenzt zu sein: Gottland — Rhoden — Mittelfrankreich. Osterode, n. ganz slt. Göttingen, Arolsen (in frühem Jahren an Gartenzäunen n. slt.), Rhoden u. Wildlingen,'einz. Weimar, einz. Zittau, Lauban, slt. Glogau, 1mal; Breslau, äusserst slt., hfgerim Riesengebirge, bis 2000'; Schreiberhau, z. slt. Regensburg, s. slt. Augsburg, auf nesselreichen Stellen in Gärten u. an Hecken, oft hfg. Böhmen, Steiermark, Led. Krain. Zürich. Schupfen, s. slt., Alpen n. slt., lloth. Wallis, Staud. coli. Fiume. Insel Gottland, Staud. coli. [Wall, hat sie nicht]. Wolgagebiet (n. hfg. in Wäldern der Provv. Kasan u. Or., in den Uralvorbergen, bei Ufa, Sergiewsk etc.). Galizien. Siebenbürgen. Döp. des Doubs (am Sprunge des Doubs, slt.). Savoyen, 5, Piemont (Po-Thal), ö, Ligurien (Meeralpen), 5. Palermo (im Thale Pallagutta auf Parietaria off., AL). — Altai. 7. Obsitalis //. ^ \. Nur im transalpinen Gebiet, selten. Ueberhaupt in Südeuropa und im Orient, von Spanien im Westen bis Syrien im Osten, nördlich bis 46° (Savoyen, Krain — angeblich aber auch bei Paris), südlich bis 35° (Beirut). Wippach, an Mauern, Hecken, slt.; Raupe auf Parietaria ; Falter u. Raupe lieben dunkle Verstecke u. schattige Stellen, M. Fiume. Paris. Andalusien, Staud. Savoyen, 3, Piemont, 2. Ligurien, 1, Sardinien, 2, Ebene, Hügel. Florenz (0. Sp. fand sie hfg. im Garten, auch den Winter hindurch); Livorno u. Antignano, slt.; Corsica, um Parietaria, M. Dalmatien, T. Cypern, Beirut. 132. Hypenodes Gn. 1. Taenialis H. (Gostaeslrigalis Steph.) ( 28 ) 0? 1. Wahrscheinlich über das ganze Gebiet verbreitet (nördlichster Fundort Neustrelitz, südlichster Freiburg), aber noch wenig beobachtet und selten; an Waldsäumen, Hecken und Gebüsch. Ueberhaupt bisher nur in Mitteleuropa, besonders in England, nördlich bis 55° (Seedistrict), südlich bis 47° (Franche-Comte), östlich bis Galizien gefunden. Neustrelitz, Bieberteich, HS. Frankfurt a. d. 0., slt. Braunschweig, slt. Arolsen u. Rhoden, einz. im Juli an verschiedenen Stellen aus Hecken und Büschen am Turfosalis. Proboscidata. Limbata. 247 Saume der Laubgehölze gescheucht. Görlitz, t Ex. Glogau ein Paarmal in Gebüsch am Rande des Oderbetts. Breslau, tmal, Freiburg, 2 Exx. Wiesbaden, öfters Anf. Juli um Acer campestre an Waldrändern gef., liö. Freiburg, mehrmals, Lahr u. Karlsruhe, einz. Lemberg, t Ex. an einer Eiche. Ofen, 1 E\., Led. Britannien, verbr., nördlich bis zum Seedistrict, stellenweise n. slt. u. die Liebhaberei an Süssigkeiten mit den Noctuen theilend. Brüssel, an einem Waldsaume gef. DCp. des Doubs (bei Mai^on- ltouge). 133. Tholomiges Led. 1. Turfosalis Woche. ^ 1. Bisher nur an wenigen Punkten des nordöstlichen Deutschlands, südlich bis zum Riesengebirge auf sumpfigen Stellen gefunden. Ausserdem in England, Galizien und Lievland, so dass sie auch dem nordwestlichen Deutschland schwerlich fehlen wird. Neustrelitz, an Erlen in Sumpfgegenden, HS. Frankfurt a. d. 0., slt. (nach Z. auf einem Torfsumpfe, wo Cel. haworlhiij. Glogau, imal bei der Stadt auf trockenem Boden, offenbar verirrt, Z. Bei Stonsdorf im Riesengebirge 1 849 in einem Erlbruche zahlreich gef., seitdem nicht mehr, Woche. Lievlaud, Led. Galizien, Now. in 1. Britannien (Delamere Forest, Keswick, Crewe u. New-Forest; auf einigen Mooren hfg.). 134. Orectis Led. 1. Proboscidata US. |T^ I. Nur im östlichen Winkel des transalpinen Gebiets, im Banat und in Dalmatien beobachtet. Wippach ( Catenalis b. Gradischa an den Felsen des Nanos in Spalten einige Exx. [Catenalis M. = Proboscidata HS. sec. Led.]). Fiume, beim Pulverthurm u. bei Mar- linischza aus Dornhecken gescheucht; Cat. bei Fiume an Felsen, s. slt., M. Mehadia, an schattigen Stellen an Felsen, Led. Caten. in Dalmatien auf dem Monte Mariano an Mauern s. slt., M. 135. Rivula Gn. 1. Limbata L. (Sericealis Scop.) O. 1. Fast allenthalben im Gebiet auf feuchten Wiesen und Grasplätzen zwischen Gebüsch häufig. Sie ist in Europa und Asien weit verbreitet, von England und Spanien im Westen bis zum Amur im Osten und von 60° bis 35° n. B. (Petersburg — Beirut). Die Verzz. v. Augsburg u. Oftringen führen sie nicht an; hei Regensburg ist sie selten; in Schlesien ist sie bei Breslau u. im Vorgebirge gern., nicht bei Schreiberhau. 248 Falsalis. Revayanus. Skandinavien, bis 59", einz. Petersburg. Lievland, n. bfg. Wolgagebiet (hfg. in den Provv. Kasan, Sar. u. Or.). Lemberg u. Sambor, gern. Siebenbürgen. Ungarn, T. Britannien, verbr. u. n. slt. , nördlich bis York. Niederlande. Belgien, s. gern. Paris. Besanpon. Andalusien, Slaud. Savoyen, Piemont u. Ligurien, 1, Ebene, Berge. Livorno, im Casentino-Thal gern. ; Ajaccio, Palermo, M. — Beirut. Amurland. Nycteola HS. ? Falsalis HS. [P 71 !. Bei Fiume und in Syrien, wahrscheinlich also im ganzen östlichen Miltelmeergebiet. Fiume (beim Pulverthurm u. bei Draga aus Dornhecken gescheucht). — Beirut. 136. Sarothripus Curt. 1. Revayanus fV. V. O. 1—2. Fast überall in den beiden untern Regionen des Gebiets, doch im Ganzen nicht häufig. Die Raupe an Eichen und Sahlweiden. Ihr Verbreitungsbezirk erstreckt sich von England bis zum Altai und Libanon, zwischen 60° und 33° n. B. (Petersburg—Damascus; in Europa ist Toscana der südlichste uns bekannte Fundort). Von den zahlreichen Varietäten, in welchen die Art erscheint, scheint kaum eine auf besondere Localitäten beschränkt zu sein — DegeneranaH. vielleicht ausgenommen, deren Baupe besonders auf Sahlweiden lebt und mehr im Gebirge zu Hause ist; Punctana und Ramosana sind die seltensten. ln den Verzz. v. Wismar, Elberfeld u. Krefeld wird Rev. nicht erwähnt; selten ist sie in der Oberlausitz, in Baden, bei Trier u. Mühlhausen, in den übrigen Gegenden theils n. slt., theils n. hfg. In Waldeck fanden wir die Raupe n. slt., aber bisher nur auf Eichen u. erhielten daraus fast alle Varr. Bei Wien fand Led. alle Varr., nie aber die flechtenfarbige Stammart. Fr. fand Undulana, Dilutana, Punclana u. Ramosana nur auf Eichen , Degenerana auf Wollweiden , seltner als jene. In Schlesien findet sie sich überall bis 3000', in allen Varr., die grünen jedoch im Gebirge hfger, Wocke\ bei Schreiberhau meistens Deg., bis 2500'. Im südlichen Krain u. bei Fiume fand M. nur Undulana u. Dilutana, an Eichen. Skandinavien (in Schonen, einz.). Petersburg. Lievland. Wolgagebiet (hfg. in Hainen der Prov. Kasan im Spätherbst; im Menselinskischen im Sommer gef.). Galizien (Sambor, 1 Ev.). Siebenbürgen. Britannien (London, Norfolk etc.). Niederlande { Punct. bei Haarlem). Belgien, verbr. u. z. gern., alle Varr. Paris. D6p. des Doubs, in Wäldern, auch des Hochgebirges. Savoyen (Dil. bei Chamouny, 4), Piemont (Rev-, Und., 3, u. Dil., 4, bei Turin). Toscana (Dil. u. Und. einz. an Eichen bei Pratovecchio, M., Z ). — Rev. u. Und. am Altai. Damascus, Libanon. Prasinana. Bicolorana. Vernana. 240 4. Chloephoridae Gn. 137. Halias Hein. I. Prasinana 0. 1—3. Fast überall in Laubwäldern, bis zur Buchengrenze hinauf, in den meisten Gegenden nicht selten. Die Raupe auf Buchen und Eichen, seltner auf Birken. Sie bewohnt Europa von England bis zum Ural zwischen 61° und 43° n. B. (Petersburg — Toscana). Sie fehlt in den Verzz. v. Zürich u. Schlipfen. Selten ist sie bei Mühlhausen, Zeitz, Aachen, Baden; hfg. bei Wismar, Göttingen, in Waldeck (in allen Buchenwäldern s. gern.), Frankfurts. M. u. Trier. Am Harz ist sie, soweit Laubwälder gehn, bis 2000', gern.; in Schlesien geht sie bis zur obern Grenze der Buche; wir fanden t Puppe auf dem Gipfel des Blauen im Schwarzwalde, Sp. Fiume, Skandinavien (v. Schonen bis zum südlichen Dalekarlien). Petersburg. Liev- land. Wolgagebiet (s. slt. in der I’rov. Kasan, hfg. in Eichenwäldern der Ural vorberge). Sarepta, Möschler. Galizien, einz. Siebenbürgen. Ungarn, T. Britannien (bei London gern.). Niederlande. Belgien, s. gern. Paris. Besangon, n. slt. Savoyen, 4, Piemont (Mandria), 3, Berge. Toscana, an Eichen, slt. 138. Chloephora Hein. I. Bicolorana Fiieasly. (Quercana TU. V .) O. 1. Fast allenthalben, wo es Eichen gibt, doch in den meisten Gegenden nicht häufig. Sie ist von England bis zur Wolga und Kleinasien, nördlich bis 60°, südlich bis 40° (Schweden — Sardinien), verbreitet. • Sie fehlt in den Verzz. v. Kemberg, Oftringen u. Schüpfen. Bei Mühlhausen ist sie hfg., bei Göttingen, in der Ebene Schlesiens, bei Trier u. München n. slt., in den übrigen Gegenden n. hfg. oder slt. Skandinavien, nördlich bis Upland. -Lievland. Wolgagebiet (in der Prov. Kasan, Slt.). Galizien (einz. bei Sambor).. Siebenbürgen. Ungarn, T. Britannien (bei London n. gern.). Niederlande. Lüttich, s. gern., in Brabant slt. Paris. Besangon, z. gern. Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, 3, Sardinien, 3, Ebene, Hügel. Toscana, n. hfg. — Kleinasien (bei Pera, Z.). 139. Earias H. 1. Vornan.» /’. ^'7 I. Bei Wien; ob wirklich auch in der Pfalz? Ueberhaupt bisher nur in einem beschränkten Baume des südlichen» Centraleuropas gefunden. . 250 Clilorana. Togatulalis. Cucullatella. Pfalz (Imal im Speverer Wald, Bertr.). Wien, im Prater etc., die Itaupe an Populus alba, Led. Lemberg, 2 Exx. an Populus tremula. Ungarn, T. Piemont (i Ex. am Hügel v. Pinerolo). 2. Clilorana Jj. 0. 1. Fast allenthalben in der untern Region an Weidenbüschen (Salix viminalis u. a.) mehr oder minder häufig. Ueherhaupt von England bis zum Ural, zwischen 62° und 43° n. B. (Schweden — Toscana), verbreitet. In Oberhessen wurde sie nicht gef., auch in den Verzz. v. Oftringen u. Schupfen fehlt sie. Selten ist sie bei Osterode, Aachen, Constanz, auch in Waldeck nur in m. J. z. hfg. Fiume. In Schlesien überall, ausser dem Hochgebirge, gern. Skandinavien, nördlich bis Dalekarlien. Petersburg. Lievland. Wolgagebiet (z. slt. in der Prov. Kasan u. in den Uralvorbergen). Galizien (Sainbor, einz.). Siebenbürgen. Britannien, in Weidengebüsch gern. Niederlande. Belgien, s. gern. Paris. Besanpon, n. slt. Savoyen, 2, Piemont, 2, Ligurien, 3, Ebene, Berge. Toscana (bei Badia an Weiden am Arno n. slt., M., Z.). Nolidae (in. 5. 140. Nola Leach. 1. Togatulalis //. ^ I. ln wenigen Gegenden des mittlern und südlichen Gebiets, an Eichen, selten. Ausserdem nur im südwestlichen Europa, so dass Schlesien den nordöstlichsten, Andalusien den südwestlichsten Winkel des bekannten Verbreitungsbezirks bilden. Weissenfels, Itaupe auf niedern Eichenbüschen im Mai, slt., T. Leipzig, IIS. Schlesien (die Raupe bei Lissa, 2 M. v. Breslau, an niedern Eichbüschen zahlreich gef., sonst nirgends vorgekommen). Frankfurt a. M., höchst slt., Wetterau. Fiume (bei Castua u. Fianona an Eichen, slt.). Paris. Besangon, slt. Andalusien, Stand. Toscana (bei l’ratovecchio an Eichen 1 mal, M., Z.). 2. Cucullatella (Palliolalis//.) 0. 1. Die gemeinste Art der Gattung: fast überall in der untern Region an Schlehen und Obslbäumen mehr oder minder häufig. Ueberhaupt von England und Spanien bis zu den baltischen Provinzen Russlands und von 60° bis 37° n. B. (Petersburg—Andalusien) verbreitet. Sie fehlt in den Verzz. v. Kemberg, Krefeld, Krain u. Oftringen. Selten ist sie im Niederlande der Lausitz, bei Trier u. Schüpfen. Fiume. Strigula. Confusalis. Cicatricalis. 251 Skandinavien (in Schonen u. Blekingen z. gern.)- Petersburg. Lievland, slt. Galizien (bei Sambor). Siebenbürgen. Britannien, z. lifg., nördlich bis York. Niederlande. Belgien, z. gern. Paris. Besanpon, z. slt. Andalusien, Stand. Piemont, 3, Ebene, Berge. Toscana (bei Pratovecchio einz.), M., Z. 3. Strigula W. V. 0. 1—2. Fast allenthalben, bis zur montanen Region, an Eichen, doch in den meisten Gegenden sparsam. Sie ist von England bis Lievland und Siebenbürgen, zwischen 57° und 38° n. B. (Lievland — Sicilien), verbreitet. Sie fehlt in den Verzz. v. Elberfeld, Oberhessen, Zürich u. der Pfalz. Nach T. ist sie bei Wien, Led. schreibt aber: »ich habe sie nie um Wien gef., wo man sie mit Cicatricalis verwechselt«. Nicht selten ist sie bei Göttingen, Weimar, Freiburg, Oftringen u. Schlipfen, in m. J. auch bei Arolsen. In Schlesien ist sie in der Ebene verbr., doch einz., bei Schreiberhau slt. Krain. Fiume. Skandinavien (Schonen u. Smaland, z. slt.). Lievland, slt. Galizien (Sambor, I Ex.). Siebenbürgen. Britannien, verbr., doch viel seltner als Cristul. u. Cucull., nördlich bis Scarborough. Niederlande. Belgien, slt. Paris. Döp. des Doubs. Savoyen, Piemont u. Sardinien: 3, Ebene, Berge. Toscana, Led., M., Z. Neapel, Z. Palermo, M. Spalato, Led. • 4. Confusalis US. | ? 1. Im westlichen Deutschland, östlich bis Regensburg, in Laubwäldern, stellenweise nicht selten. Ueberhaupt im westlichen Europa (Petersburg? s. u.), nördlich bis 55° (England), südlich bis 40° (Sardinien, wenn Cristulana Ghil. wirklich hierher gehört). Hannover, Reinh. Braunschweig, Raupe auf Heidelbeeren. Osterode, slt. im Gebüsch an den Kalkbergen. Arolsen u. Rhoden, in allen Buchenwäldern (auch wo keine Heidelbeeren stehn) im April u. Mai an Baumstämmen, in m. J. z. hfg. Frankfurt a. M., s. Crislulalis. Wiesbaden, Anfang Mai an Eichenstämmen gern. Regensburg, slt. Petersburg [Cristulana Fixs. ?]. Britannien (Crislulalis), verbr. u. n. slt., nördlich bis zum Seedistrict. Belgien ( Cristul. H. n. slt. an Buchen- u. Ulmenstämmen). Paris (Cristul. D.}. Bei Besan?on d. gemeinste Art der Gattung (Cristulana D.j. Piemont, Ligurien u. Sardinien: 3, Ebene, Hügel (Crist. D.J. 5. Cicatricalis T. — oder 0? 1. Im südöstlichen Deutschland, nördlich bis Regensburg, hier und da. Wenn die übrigen unten folgenden Angaben zuverlässig sind, würde daraus eine Verbreitung fast Uber das ganze Gebiet hervorgehn, es ist aber möglich, dass Verwechslungen mit der vorigen Art statlgefunden haben. Ausser in Deutschland wurde Cicatricalis in Ungarn, Dalmatien und Italien gefunden. Neustrelitz. Frankfurt a. d. 0., einz., Metzn.\ Neubrück, an Eichen, Wern. Hannover, s. slt., Reinh. Göttingen, slt. Freiburg u. Karlsruhe, n. slt. Regensburg, 252 Ancipitalis. Cristulalis. Centonalis. Albula. slt. Wien, Led. Krain. Oftringen, n. slt. Fiume [Tuberculalis .¥. = Cicalricalis sec. Z et Led.], in Dornhecken u. an Felswänden, bei Volosca auch in Lorbeergebüschen. Ungarn, T. Toscana (bei Montenero an Ahornhecken, slt., M., Z.l. Dalmatien (bei Zengg, AL). . ? Ancipitalis IIS. .... ? In llerrich-Schäffer’s System. Verz. als deutsch bezeichnet; nach von Heinemann in Oesterreich. Genauere Nachrichten fehlen uns. ß. Cristulalis U. — ? 1. ln Krain, Oesterreich und Baiern; die übrigen Fundorte sind zweifelhaft. An Büchen, wo die Raupe auf Mentha aquatica lebt. Ausserdem in Ungarn, Dalmatien und Italien. Von Zincken bei Braunschweig gef., die Raupe auf Buscheichen, Hein. [?]. Krefeld, slt. an sumpfigen Waldstellen in der Elt bei Linn [?]. Trier, slt. [Confusalis?]- Frankfurt a. M., überall im Stadtwalde, doch einz. [?nach Rössler wahrscheinlich Confusalis ]. Regensburg, slt. Augsburg, H. Wien, vor Jahren n. slt. am Liesinger Bach um Mentha gef., Led. Nach eigener Erfahrung lebt die Raupe auf Mentha aquatica, T. Wippach, am Oberfelder Bach auf Wassermünze einige Exx. gef., M. Fiume (bei Draga auf Mentha gef.). Ungarn, Dalmatien, T. Toscana (bei Pratovecchio am Arno einigemal, M., Z.). [Cristulalis der Franzosen, Belgier u. Engländer ist wohl die Duponchel’sche Art, also nach H3. = Confusalis, s. dort]. 7. Centonalis //. oder 0? I. Zerstreut in der nördlichen Tiefebene, stellenweise nicht selten, und hier und da im südlichen Gebiet. Sie ist von Belgien bis zum Ural, zwischen 57 ö und 42° n. B. (Liev- land — Corsica) verbreitet. Die Polargrenze scheint gegen Stldwest geneigt zu sein: Lievland — Strelitz — Hannover — Belgien. Preussen, v. Tied. Neustrelitz. Frankfurt a. d. 0., einz. Hannover, Braunschweig, Sachsen, Hein. Nisky, n. slt. in Laubhölzern. Glogau, in Erlgehölzen des Oderbetts bisweilen n. slt.; Schlesien, in der Ebene, besonders in Sandgegenden der rechten Oderseite n. slt. Pfalz. Karlsruhe u. Freiburg, je 1 mal. München (bei Perlach etc., slt.). Aus Fiume v. M. erhalten, Woche. Lievland, auf einem mit Kiefern bewachsenen Morast in Menge. Kirgisensteppe, am Inderskischen Salzsee, Led. Ungarn, Dalmatien, T. Belgien (slt. bei Löwen, hfger an Fichtenstämmen bei Boitsfort). Paris. Dep. des Doubs. Piemont, 2, Ligurien, 2. Toscana (bei San Andrea tmal); Ajaccio, um Mentha, M. 8. Albula W. V. 1a. Zerstreut in der nördlichen Tiefebene (im N'ordwesten nirgends als bei Krefeld — ob sicher?) und in den Stromthälern Süddeulschlands, selten. Chlamydulalis. Parthenias. Notturni. 253 Sie wurde hier und da von Frankreich im Westen bis Amasia im Osten, zwischen 52%° und 40° n. B. (Berlin — Sardinien, Amasia) beobachtet. Frankfurt a. d. 0., einz. Berlin, Woche. Nisky, tmal. Schlesien, Ebene, s. einz. u. slt. ; Glogau, 1- oder 2mal auf torfhaltigem Sumpfboden im Oderbett. Krefeld (in J lichten Gehölzen mehrmals bei Uerdingen u. Kaldenhausen). Baden (Lahr, mehrmals im Juli u. Aug.; Karlsruhe, 2 Exx.). Wien, in der Brigittenau, grosse Exx., r slt., Lei. Lemberg, 1 Ex. Ungarn, T. DCp. des Doubs. Piemont, 3, Sardinien, 3, Ebene, Hügel. — Amasia, aus Sträuchern geklopft, M. ? Chlamydulalis T. — 1. Im Mittelmeergebiet weil verbreitet, südlich bis Syrien und Sicilien, nördlich bis Fiume und Piemont. Fiume, beim Pulverthurm u. bei Groming aus Hecken. Piemont (Dogliani), 4, Ligurien, 4, Sardinien, 3. Toscana (bei Montenero); Ajaccio, aus einer Hecke, slt., M. Syrakus, t ?, Z. — Beirut. 6. Brephides HS. 141. Brephos O. ( 29 ). 1. Parthenias 1 j . 0. I —2. Wohl überall im Gebiet, wo es Birkengehölze gibt, bis in die montane Region; in den meisten Gegenden nicht selten. Der Falter bewohnt Mittel- und Nordeuropa vom 45. Breitengrade (Turin) bis zum 70. (Bossekop), Sibirien und Labrador. Er fehlt wohl nur da, wo die Birke nicht vorkommt, oder selten ist, so hier u. da in Preussen (bei Danzig u. Allenstein), in Holstein, bei Hannover, hier u. da in Oberhessen, bei .Schupfen. Bei Trier, in der Pfalz u. bei Salzburg ist er slt., in Baden viel seltner als Br. nolkum. ln Schlesien gern., bis Schreiberhau, auch auf den Seefeldern bei Reinerz ( Slandf .). Krain. Botzen, St. Durch ganz Skandinavien, hier u. da, Wall .; im Tornensischen Lappland, Zelt. Bossekop, Slaud. Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, überall. In der Prov. Kasan hfg., Or., im südlichen Ural, Ev. Sarepta, Möschler. Galizien. Siebenbürgen. Britannien, n. slt., bis zum Seedistrict. Niederlande. Belgien, slt. Paris. Dep. des Doubs. Piemont (Ebene, Hügel v. Turin, 2). — Altai. Labrador, t o*, Möschler. 2. Nothum //. 0. I. In lichten Laubgehölzen der meisten Gegenden, wo die Raupe auf Populus tremula lebt, hier und da häufig, doch im Ganzen seltner als Parthenias und nur in der untern Region beobachtet. Ueberhaupt in Mitteleuropa , von England bis zur Wolga , zwischen 58° und 45° n. B. (Schweden — Turin). 254 Puella. Danzig, slt., Saalfeld, Königsberg. Pommern (im Schrei bei Garz n. sit.). Neustrelitz. Holstein, fast überall. Hamburg. Lüneburg. Kemberg, slt. Hannover, Reinh. Braunschweig. Göttingen. Waldeck, überall, doch n. hfg. Thüringer Wald, Wern. Weimar u. Naumburg, in m. J. n. slt. Zeitz, hfg. Nossen. Oberlausitz, verbr., doch einz. Schlesien, wenig verbr.,bei Breslau mitunter hfg., fehlt im Gebirge. Münster. Elberfeld, slt. Aachen, n. slt. Giessen, Laubach. Frankfurt a. M., Hanau, Darmstadt, K. Wiesbaden, noch hfger als Parlhenias. Pfalz. Eisass. Baden, am Gebirge hin verbr. u. z. hfg. Wiirtemberg. Aschaffenburg, z. slt. Regensburg, slt. Augsburg, n. hfg. München, slt. Böhmen, viel seltner als Parlh. Brünn. Wien, in Gebirgsgegenden. Steier, slt. Zürich. Oftringen, n. hfg. Schöpfen, bisweilen hfg. Skandinavien (in Ostgothland, einz.). Gouv. Moskau, überall. Provv. an der mittlern u. untern Wolga, viel seltner als Parlh. -, Litthauen, Ev. Galizien, gern. Siebenbürgen. Ofen, slt. Britannien (Brighton bis York, hier u. da). Belgien, n. hfg. Paris. Besanfon, hfger als Parlh. Piemont (Ebene, Hügel v. Turin), 3. 3. Puella E. Im südlichen Gebiet, besonders im Südoslen, westlich bis zum Clinton Aargau, nördlich bis Böhmen, südlich bis Krain und Botzen, hier und da, nicht häufig. Die Fundorte in Norddeutschland halten wir für zweifelhaft. Die Raupe auf Populus tremula. Ausserdem ist uns nur Ungarn, wo sie, wenigstens bei Ofen, häufig ist, als Vaterland bekannt. Mecklenburg (bei Sülze n. slt. [?]). Hamburg [?]. Nossen, seltner als Parlhe- nias[?]. Angeblich bei Darmstadt, JT. [?]. Stuttgart, slt. München (bei Grosshesslohe, Nymphenburg etc., z. slt.). Böhmen (beiBrandeis u. Schwarzkostelec, n. hfg.). Wien, im Prater. Linz, auf dem Pfennigberge.'Krain. Botzen, St. Oftringen, n. hfg. Ofen, Sandwald, gern. f Quellen-Verzeichniss II Ausser den bereits im t.Theile S. 441 fgg. aufgezahlten literarischen Htllfsmilteln wurden für den vorliegenden Theil benutzt: I. Systematische Werke u. s. w. Guenee, Noctuelites, Tom. 1—III. Paris. 1852 (IIistoire nat. d. Insectes. Spec. genör. d. L6pidoplöres p. Boisduval et Guenee, tom. V—VII). Lederer, die Nocluinen Europas. Wien. 1857. II. Zeitschriften. Berliner entomologische Zeitschrift. Herausgeg. v. d. entomologischen Vereine in Berlin. 1857—62. Wiener entomologische Monatsschrift. Herausgeg. v. J. Lederer u. J. Miller. Wien. 1857—62. Correspondenzblatt für Sammler von Insecten, insbesondere von Schmetterlingen. Regensburg. 1 860—61. Redact. Dr. Ilerrich-Schäffer. III. Faunen. 1. Europa. A. Deutschland und die Schweiz. II. von Heinemann, die Schmetterlinge Deutschlands u. der Schweiz. I. Abth. Grossschmetterlinge. Braunschweig. 1859. Provinz Preussen. Herr Dr. Schmidt vervollständigte sein Verz. der preussischen Schmetterlinge bis zum Jahr 1859 und übersandte uns §50 Quollen-Verzeicliniss H. ausserdem ein *Verzeichniss der in Preussen beobachteten Deltoiden u. s. w. (von Ilrn. von Tiedemann in Russoczin), sowie ein *Verzeich- niss der im Allensleiner Kreise in Ostpreussen, besonders bei der Stadt Alienstein, vorkomtnenden Noctuen (in Treitschke’s Sinne) von Hrn. von Müller daselbst (1859). Provinz Pommern. *0. Wilde, Verzeichniss bei StargardinP. beobachteter Noctuinen. 1859. Mecklenburg. *F. Schmidt, Verzeichniss der um Wismar beobachteten Noctuinen. 1859. Provinz Brandenburg. *Staudinger, Nachträge zur Fauna von Berlin, 1859. — *Metzner, Beitrag zur Inseclenfauna der Stadt Frankfurt a. d. 0. 1859. — *Werneburg, Bemerkungen über die Fauna von Neubrtlck. 1859. Provinz Sachsen. * Scheibe, Verzeichniss der von ihm bei Kemberg (unweit Wittemberg) beobachteten Noctuinen. 1859. — Stange, Verzeichniss der bei Halle bisher aufgefundenen Schmetterlinge [die Noctuen nur in Treitschke’s Sinne] (Giebel u. Heinz, Zeitschr. f. d. ges. Naturwissensch. 1859. Juli). — Siehe auch Thüringen. Hannover. -[ -Reinhold, Verzeichniss der bei Hannover und im Umkreis von etwa 1 Meile vorkormnenden Schmetterlinge (IO. Jahresbericht der naturhistor. Gesellsch. zu II. 1860); Briefliche Bemerkungen dazu, 1861. Braunschweig. *H. von Heinemann , Verzeichniss der bei Braunschweig (und am Harz) vorkommenden Noctuinen. 1859. Harz. *Blauel, Verzeichniss der bei Osterode und am Harze überhaupt vorkommenden Noctuinen. 1859. — Von Ileinemann, s. Braunschweig. Güttingen. Stromeijer, *Verzeichniss der in der Göttinger Gegend vorkommenden Noctuiden. 1860. Thüringen. Werneburg, *Verzeichniss der bei Erfurt gefundenen Noctuen. 1859. — Schreiner, Verz. der von ihm bei Weimar gefundenen Eulenarten. 1859. — * Wilde, Verz. der von ihm bei Zeitz und Naumburg an der Saale gefundenen Noctuinen. 1859. Ders., Zur Falterfauna von Zeitz an der Elster (Zeitschrift f. d. ges. Naturwissenschaften v. Giebel u. Heinz, 1860). — *Verz. der bisher in der Umgegend von Naumburg aufgefundenen Eulen [in Treitschke’s Sinne]. 1859 (mitgetheilt durch Hrn. Justizrath Wilde). Oberlausitz. Möschler, die Schmetterlinge der Oberlausitz. 1857. ^Nachträge dazu 1859. II. Abtheilüng. 1860. — *Christoph, briefl. Bemerkungen dazu. 1861. Schlesien. *Zeller, die Noctuinen der Glogauer Gegend. 1859. — * Woche, Verzeichniss der Noctuinen Schlesiens. 1859. — *Standfuss. Quellen-Verzeichniss II. 257 Fundörter von Nocluinen, besonders im Kreise Hirscbberg [grösstentheils auf die Gegend von Schreiberhau bezüglich und so von uns citirt], 1 860. Westfalen. *Altum, Verzeichniss der bei Münster und Teklenburg vorkommenden Noctuinen. 1859. Rheinprovinz. Stollwerk, Berichtigungen und Zusätze zum Verz. der im Kreise Krefeld gefundenen Schmetterlinge. (Verh. des naturf. Vereins der preuss. Rheinlande u. Westfalens. 1859 u. 1860.) — *Weymer, Verz. der von ihm bei Elberfeld aufgefundenen Noctuen. 1859. — * Mengelbier, Verz. der seither in den Umgebungen Aachens gesammelten Noctuen. 1860. Oberhessen. * Glaser, Verzeichniss der von ihm in Oberhessen (bei Grünberg, Giessen, Friedberg und Biedenkopf) gefundenen Schmetterlinge. 1859. Nassau. *Rössler, Nachträge und Berichtigungen zur Falterfauna von Nassau. 1859. Baierische Pfalz. Bertram, Die Lepidopterenfauna der Pfalz (bes. Abdruck aus dem 16. u. 17. Jahresbericht der Pollichia; uns durch Hrn. Dr. Herrich-Schäffer mitgetheilt). Baden. *Reutti, Nachträge und Berichtigungen zu seiner Uebers. der Lepidopterenfauna Badens. 1857. Baiern. *Döbner, Verzeicbniss der in der Umgegend Aschaffenburgs sich findenden Eulen. 1859. — Freyer, *Die Noctuen der Gegend von Augsburg. 1859. Ders., Die Faller um Augsburg. 1860. —Hofmann u. Herrich-Schäffer, Die Lepidopterenfauna der Regensburger Umgegend (Correspondenzblalt des zool. mineral. Ver. 1854—58). — Kranz, Schmetterlinge um München. 1860. Mähren. Schneider, Verz. der um Brünn vorkommenden Lepidopteren (aus den Schriften der Brünner naturf. Ges. v. 1860 uns im Auszuge mitgetheilt von Hrn v. Nowitzki in Lemberg). Niederösterreich. *Lederer, Verbesserungen und Zusätze zu Mann’s Verzeichniss. 1859. — Schleicher (in Gresten), Verz. der Lepidopteren des Kreises ober dem Wiener Walde (Verhandl. des zool. bot. Vereins in Wien. 1856 [abgek. Kreis ob d. Wiener W.]). Tirol und baierische Alpen. Freyer, Die Falter um daskönigl. Lustschloss Hohenschwangau (11. Bericht des naturhist. Ver. in Augsburg. 1858). Schweiz. *Wullschlegel, Verzeichniss der Noctuinen der Gegend von Oftringen [zwischen Aarburg u. Zofingen im G. Aargau, 1300'üb. d. M., im Thale der Wigger an einem Vorberge des Jura von 2000' Speyer, Scbinelterlingsfauna. II. \ 7 258 yuellen-Verzeichniss II. Höhe gelegen]; nebst faunistischen Nachrichten aus andern Gegenden der Schweiz. 1861. — Von Demselben wurde uns mitgetheilt: *Ro- thenbach, Verz. meiner schweizerischen Noctuinen [besonders aus der Gegend von Schupfen im C. Bern]. 1859. — Keferstein, Ueber einige Tagfalter der Schweiz und Piemonts (nach den Beobachtungen des Hrn. Trapp. Wiener entom. Monatsschr. 1859). — Mengelbier, Reiseskizzen aus den Alpen (die Falterfauna des Ober-Engadins, nach eigenen, sowie von Pfaffenzeller und Bischoff gemachten Beobachtungen. Stett. entom. Zeitung. 1861). — Fiume. Mann, Verzeichniss der in der Gegend von F. 1853 gesammelten Schmetterlinge (Wiener entom. Monatsschr. 1857). B. Skandinavien und Island. Island. Staudinger, Reise nach Island, zu entornologischen Zwecken unternommen. (Stett. entom. Zeitung. 1857). Skandinavien. *WaUengren, Noctuae Scandinaviae. 1859. I). Russland. Eversmann, Les Noctuölites de la Russie (Bull, de la soc. imp. d. Natural, de Moscou. 1855—57). — Assmuss, Symbola ad Faunam Mosquensem. Enumeratio Lepidopterorum in Gub. Mosquensi indigenorum. F. I. Macrolepid. Lips. 1858. *Ders., Beitrag zu einer Aufzählung der Le- pidopteren in den moskauischen, kalugaischen und tambow’schen Gouvernements (Stett. entom. Zeitung. 1857). — * Christoph, Briefl. Nachrichten über bei Sarepta vorkommende Schmetterlinge. 1861. Galizien. M. de Nowicki, Enumeratio Lepidopterorum Haliciae orientalis. Leo- poli 1860 [Fauna des östlichen Galiziens, besonders der Gegenden von Lemberg und Sambor], Dazu *f Briefliche Nachträge des Hrn. Verfassers, 1861. G. Grossbritannien. Stainton, A manual etc. II. Vol. 1859.— (Slainton) The Entomologisl’s Annual for 1857. London 1857. II. Niederlande. *C. de Gavere, Verzeichniss der von ihm in der Provinz Groningen gefundenen Noctuen. 1859. *|Ders., Briefl. Nachrichten über Arten, X Quellen-Verzeichniss II 259 welche in spätem Lieferungen der »Bouwstoffen« als niederländisch aufgeftihrt, sind. 1859. I. Belgien. Catalogue des Insectes lepidoplöres de la Belgique (Ann. de la soc. entom. Beige. 1857—59). K. Frankreich. Guenee, Noctuölites, s. I. — Bellier de la Chavignerie, - Ohservations sur les 16pid. des Basses-Alpes (Ann. de la soc. entom. de France. 1857). L. Spanien. *f Staudinger, Briefliche Nachrichten über von ihm in A ndalusien gefundene Noctuinen. 1859. M. Italien. *f Staudinger, Brief], Nachrichten Uber von ihm auf der Insel Sardinien gefundene Noctuinen. 1859. — Mann, Verzeichniss der 1858 in Sicilien gesammelten Schmetterlinge (Wiener entomol. Monatsschr. 1859). 2. Fremde Welttheile. A. Asien. Mann, Zur Lepidopterenfauna von Amasia (Wiener entom. Monatsschr. 1861). — Lederer, Nachtrag zur Schmetterlingsfauna von Beirut (ebendas. 1857). Ders., Noch einige syrische Schmetterlinge (ebendas. 1858. Damäsk u. Libanon). Ders., lieber Alb. Kindermann’s letzte lepidopler. Ausbeute (ebendas. 1861). — Mendtrids’ Lepid. de la Siberie et en parliculier des rives de l’Amour (Reisen u. Forschungen im Amurlande. Petersburg 1859. II. Bd. 1. Lief.), sowie Motschulsky’s Insectes du Japon (fitudes entomologiques. 1860) — haben wir nicht vergleichen und deshalb nur das daraus in der Wiener entom. Monatsschrift 1861. S. 94 u. 375 Angeführte benutzen können. — Ilorsfield and Moore, A Catalogue of the Lepidopt. Insects in the Museum of the hon. F.ast-India Company. London. Vol. I. 1857. 17 260 Quellen-Verzeichniss II. Nachrichten Uber Fundorte deutscher Arten, welche uns Hr. Dr. Staudinger nach Exemplaren seiner Sammlung (die er, als an den betreffenden Localitäten gesammelt, erhalten) mitlheilte, haben wir unter der Bezeichnung: Stand, coli, in den Fällen aufgenommen, wo das Vorkommen an dem bezüglichen Fundorte von Interesse war. Nach Slau- dinger’s eigener Angabe kommt diesen Nachrichten aber eine nur bedingte Glaubwürdigkeit zu. Anmerkungen, 1. Acronycta eup horbiae-euphrasiae-abscondita. Acr. euphor- biae ist eine in Grösse, Colorit und Deutlichkeit der Zeichnungen wechselnde Art und da auch die Raupe (über welche uns eigene genügende Beobachtungen fehlen) beträchtlich variiren und mit der von Euphrasiae gleiche Nahrung haben soll, so zweifeln wir kaum, dass letztere als lichtere (weisslichgraue, etwas gelblich gemischte und meist scharf gezeichnete) Varietät zu Euphorbiae gehört. Sie ist in Frankreich gemein, weniger häufig in den Rheingegenden und der nördlichen Schweiz; aus dem östlichen Deutschland sahen wir noch kein ganz typisches Exemplar, fingen aber selbst am Unterharz, bei Blankenburg, ein ''■ -^Hrnfwxv m & r u .Crf tf? f:.r ■st-< •* *' • *»*>. -$m : ~%s > ata*. , ^ *■<•*' ■ '•. > ' * , f'? . .**??.«»*• >*-7; .*•