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Wenn schon unter Arnulphs Regierung die aufeinem Concilio in Mainz versammelten Bischöfelaut klagten» daß Deutschland bald in eine Einö-de müßte verwandelt werden, weil zahllose Hau-fen Räuber und Mörder darinn wütheten, welchesich weder »m Gott noch menschliches Regimentbekümmerten, jeden Mindermachtigen bis zum Todequälten oder wenigstens bis zum äußersten Elendeausplünderten; wenn endlich unter Otto (einemder kraftvollsten und thätigsten Kaisers Wittichindin ähnliche Klagen über seine Zeitgenossen ausbricht;auf welchen hohen Grad von Verwirrung undElend mußte es nicht nachher unter seinen Nach-folgern noch gekommen seyn, als die Zügel derRegierung oft den «»sichern Händen schwacher Re-genten anvertraut waren und Frevel jeder Art dieohnehin schwankenden Thronen aller europäischenMonarchen in ihren Grundfesten erschütterten; alsendlich gar das Feudalsystem unter seinem unna-türlichen Militär-Druck zersprang und die wildenund ungezügelten Kräfte, gleich einem Strome,der aus engen Ufern gewaltsam heraus tritt undim unaufhaltbaren Strudel alles mit sich fortreißt,feindlich und verderbend unter und gegeneinanderhinwogten.
Von dem zehnten bis gegen das Ende des vier-zehnten Jahrhunderts waren alle abendländischeReiche der traurige Schauplatz jedes nur gedenkba-ren die Menschheit schändenden Frevels. Raub,Mord, Giftmischerei und Gewaltthätigkeiten jederArt waren an der Tages-Ordnung. Ehebruch und