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L»^Achen - it. Aacken. Ist eine freye Neichs-211 stadt, zwischen dem Rhein und der Mosel,in dem hertzogthum Iülich, stehet unter desChurfürsten von Pfaltz proteKion, dessen Vogtallhier reüäirt. Hier sind vor Zeiten die RömischeKayser gecrönet worden , nachdem aber die stadtdurch den brand sehr rmmrt worden , ist es vonLm-olo V. an nicht mehr geschehen ; doch werdenihr von einem jeden neuen Kayser oder König rc-vcrtHieii ertheilet, daß diß ihren Privilegien nichtprxjuäiciren soll. ligt daselbst begra-
ben. Diese vortreffliche stadt hat eine gesunde undanmuthige Lufft, also, daß die Leute allda sehr altwerden , und selten eineseuche gnM'tt. Hatinn-und ausserhalb viel schöne warme Hader, darob sichzu verwundern, indem das Wasser gantz warm ent-springt , und einige so heiß sind, daß man sie 11 .stunden lang muß stehen lassen : sie dienen für vielekranckheiten. Sie hat ein gebiet von einer meil,rings um die stadt, und die stappel-gerechtigkeit imwoll - Handel: die bürger gemessen vor sich undihre Lomrnercten durch das gantze Römische Reicheine zoll - sreyheit, und können nirgend als vorihrem schöppenstuhl belanget werden, ^nno»614. ist sie wegen der religion in die acht er-A kläret-