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Mehrung der römischen Hierarchie, woran Pabst Eugenss viel Geschmack fand, daß er es ohne Anstand geneh-migte, und auf Universitäten zu lehren befahl, nm jaden günstigen Zeitpunkt für das politische Interesse derClerisey recht zu benutzen, welcher sich unter der zwei»tsn Hälfte der Regierung Konrads darboth, und um dasder römische» Curie nicht wenig verhaßte wieder erstem«dene römische Recht wo möglich zu unterdrücken.
Ich möchte nach Otto von Freisingen nicht behauptten, daß er seine Hoheit gegen die griechischen Kai«ser —, mit welcher ohnehin seine Hoheit zum Besten desdeutschen Reichs gar nichts zu schaffen gehabt habensollte so wohl ausgeübt habe. Gegen Emmanuel Com-nenirs stach er gewiß sehr ab. Jener war mißtrauisch,dieser leichtgläubig, jener sehr klug, dieser sehr unklug,jener sehr zweideutig, dieser sehr redlich. Wahr ists,Konrad vermochte diesen seinen Schwager, daß er ihmkein offenbares Hinderniß in den Weg legte. Allein wardas falsche Geld, welches Emmanuel prägen, und andie deutschen Ankömmlinge gegen gutes Geld umse-tzen ließ, kein Hinderniß? — War der Gips unter demMehl womit Emmanuel Konrads Kreuzgefährten zu tvdspeisten ließ, kein Hinderniß?—. Waren dir unaufhörli-chen Neckereyen womit die Griechen die Deutschen ausdem Marsche aufhielten — und die falschen Wege,welche man sie geflissentlich führte, keine Hindernisse?Zwar glaubte dieß der unpolitische tmd leichtgläubig«
Konrad