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Unterredungen, Monologen, Phantasien eines Weltbürgers über die französischen und helvetischen Staatsumwälzungen
Entstehung
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denen Gedanken dieses Zustandes der Voll»kommenheit, zu welchem alles in der Naturaugenscheinlich zielen soll, sich entziehen?

B. An diesen schönen Gedanken glaub ich inder Metaphysik und in der Theologie, alleinin der Sittenlehre und in der Staatskunstkan ich nicht ausgleiche Weise daran glauben,unter diesen lezten zwey Gesichtspunkten glaubich sogar, er könne uns zu falschen Maaß»regeln verführen, und uns in sehr gefähr«liche Irrthümer stürzen.

A. Diß sind Spizfindigkeiten, deren Erklä-rung anzuhören, ich sehr neugierig wäre.

B. In der Sittenlehre, in der Staatskunstüberschreitet man niemals ohne Gefahr dieGränzen unsers wirklichen Gesichtskreises,die der sichtbaren Welt, oder einer recht»mäßig erworbenen Erfahrung.

A. Weiter!

B. Weiter wenn Sie sich in diesen Ge«sichtskreis einschließen, werden Sie, wieich, darin» große Schwierigkeiten einer un-umschränkten Mrvollkommung finden. Zu-erst