ihre Namen anzuzeigen, um die grösser» »der kleinemVerdienste eines jeden Mannes, aufs sorgfältigste derNachwelt zur Verehrung aufzubehalten, (174;. S.rao.)
XXVI. Des Jesuiten Peter Daniel Huets Buchvon der Schwäche des menschlichen Verstandes, sollteunter der Vernichtung der gewissen Erkenntniß desMenschen, das Ansehen des römischen Stuhls erhöhen,zu dem man, als zu dem Statthalter des Allerhöch-sten fliehen, und die Gewißheit suchen müßte, weilselbige ausser der Kirche nicht könnte gefunden wer-den; und wenn die Vernunft der Ketzer, wie beyderVerwandlung im H. Abendmale so viele Zweifel her-vorbrächte; so konnte man fie dadurch binden, daßman ihnen zeigte: alles ist voller Zweifel und Unge-wißheit. Und diese Lehre ist auch sonst der Sitten-lehrc und den übrigen Lehren des Iesuiterordens ge-Mäs. (174t. S. 7I9-)
XXVII. Corneille hatte schon im Jahr 162;.Schauspiele herausgegeben, und hörte 1672. auf, danoch die französische Sprache ihre Reinigkeit nichtempfangen hatte. Er opferte dem ersten Reime garzu gerne den zweyten auf, er schrieb auch zu ge,schwind, und besserte zwar zuweilen in den nachfolgen-den Auflagen etwas, aber nicht oft genug. Voltair'sKommentar über den Corneille ist wichtig. Voltaireals ein alter erfahrner Meister in der Schaubühne,besitzt die Gesetze des Wohlstandes sehr wohl, die Cor-neille oft vernachläßiget hat, ob er gleich der erste