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Verfchiedne Jugend-Proben.
Bey der Noth nicht eigner Schuld;
In dem Kummer stets Gedulk;
Ich bin allemal zu frieden,
Wie es auch die Vorsicht schickt;
Lebt' ich nicht von euch geschieden,
, Lebt' ich gantz und gar beglückt.
Hört ihr meinen Tod berichten,
O so klagt und weint mit nichte»!
Laßt eS euch vielmehr erfreun,
Dadurch scharst erweckt zu seyn,
Daß ihr dieses kurtze LebenDesto besser brauchen lernt,
Und durch eyftigrs BestrebenEuch dem Pöbel bald entfernt.
Seh ich jetzt mit nassem BlickeSo betrübt, wie der zurücke,
Dem sich dorr das ParadießKläglich auf dem Rücken wieß,
Zähm' ich doch die weichen TriebeDurch Gewohnheit und Verstand;
Wo ich mich in Künsten übe,
Da, da ist mein Vater-Land.
Gure Nacht, ihr Berg' und Dessen!
Wo wir offt dem Tage rieffen,
Der uns einmal Weißheits- vollAi.sser Landes crönen soll;
Hört auch: haltet meine BruderNicht so lange nach mir auf,
Schickt ihr mir die Drey nicht wieder,
Leg' ich schon den Fluch darauf.
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VIII,