I4L Hans Brefang.
-i. Verschiedene Pferde, am Eingänge eines Waldes;im Vordergründe ein Pferd in der Brunst. LMun§ kee.2534. 2 » nämlicher Größe.
x. Hans Bresang.
Sein Zeichen oder 1 ^ 8 . wird immer
noch bezweifelt; zumagi da sich Baidegrün, Burgk-mair und I. Link, eben dieses Zeichens bedienten.
Bresang lebte zu gleicher Zeit mit BaidungGrucn. Sein Geburtsjahr ist uns eben so wenigbekannt als seine Vaterstadt. Er war Mahler, Form-schneider und Kupferstecher, und arbeitete im An-fange des XVI. Jahrhunderts. Seine Werke sindin der Schweiz gcdrukt; es ist daher zu vermuthen,daß er in diesen Gegenden lebte. Wenn man seinePlatter mit denen von H. Baldung vergleicht, sowird man durch die Gleichheit der Arbeit dieser bey-den Meister so getauscht, daß man beyde für EinenKünstler halt.
i. Adam und Eva, im Paradiese; mit obigem Zeichen,2519. in Fol. »
L. Christus an eine Mute gebunden; mit dem näm-lichen Zeichen; 1504. in 4.
z. Christus wird von den H. Weibern beweint; ebenso gez. 1504. in 4.
4. Ein todter Heiland in ein Lcinenttich gelegt; wirbvon kleinen Engeln Gott dem Vater Verbracht; eben s-ser. in 4.