II.
Felix an Eckart.
Epfere dem Asklepios einen Hahn: Dein Freundist genesen. Aus dem Sturme eines bewegten Lebens hater sich in ein friedliches Eiland gerettet, aller Schein istvon ihm abgewelkt, er ist ein Mann geworden und srei.Glück aus, mein Eckart!
Du würdest mich nicht erkennen, sähest Du in demRennen und Treiben Deiner großen Stadt meine Gestalt anDir vorüberschlüpfen. Das weiche, blonde Haar verschnitten,die zärtlichen Glieder in ein Gewand von grobem, schwarzemTuch mit Sammet-Verbrämung gehüllt, einen Ledergürtelum die Taille, worauf als einzige Zierrath Schlägel undEisen von Silberblech sich kreuzen, einen gewaltigen Hammerin der noch ungewohnten Rechten: so steht er vor Dir,der Held Deiner Salons, der Diplomat mit den Ordens-kreuzchen, der Hofcavalier mit goldenem Schlüssel. MeineWürfel sind geworfen, ich bin ein ehrlicher „Lehrhäuer",und aus der Tiefe des Mariaschachtes rufe ich Dir meinLebewohl zu.