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Mord erfolgte, den nur nicht Gott, wie bei Cain, sondernder Mensch selbst bedrohte. Immer weiter entfernten sich dieMenschenkinder von Gott. Lamechs Söhne waren Jabal,Jubal von dem die Geiger und Pfeifer herkommen, und Thu-balcain, der Meister in allerlei Erz und Eisenwerk. Unteräußerem Werke und Zerstreuung blieb keine Zeit für Gott.Wie lehrreich für uns! Der Mensch kam aus Gottes Hand,mit allem ausgerüstet, was zu seiner irdischen Glückseligkeitdient, was ihn würdig des unmittelbaren Umgangs mit Gottmacht. Die Entfernung von Gott bringt eine Hülflosigkeithervor, welche der sündige Mensch, der als solcher doch nochvon dem Abbilde Gottes etwas an sich trägt, vergebens mitErfindungen zu verdecken sucht. Je mehr Entfernung vonGott, je größer die menschliche Mühe, mit irdischen Mittelnder Erdennoth abzuhelfen. Alle die reichen Erfindungen derMenschen in ihrer Bedürftigkeit, die mit der Sünde immerzunehmen, berauschen und versenken tiefer in irdische Dinge,das Elend tritt erst damit schroff hervor; es schritt einst fortbis zur Sündfluth, und jetzt schreitet, bei dem, was wir alsmenschliche Entwickelung rühmen, das Elend der Gottesver-lassenheit fort bis zum jüngsten Gerichte.
Viertes Kapitel.
Seth.
Gott der Herr, Jehova, der Treue, hatte aber den Men-schen beim Sündenfalle eine Verheißung gegeben, und gabfür den getödteten Abel den ersten Eltern den Seth. Diesesist nun das Geschlechtsregister der Kinder Gottes im Gegen-satz zu den Menschenkindern, wie die Bibel sie aufführt, mitder Bedeutung ihres Namens und ihrer Lebensdauer: