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Der Geschichten schweizerischer Eidgenossenschaft Erstes [bis Sechstes] Buch / Durch Johannes Müller
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86
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86 ll. Buch. >. Capitel.

gesichert schien, so geschah (noch ehe er in die FehdenItaliens zog) daß Amadeus von Genf, durch Unge-duld überwunden, dem Graf Entremont, seinemDienstmann zugab, sich für den Dauphin Hugo zuerklären. Der Dauphin war, in. den Rechten wei-land Graf Hüters von Savoyen Herr zu Fan-cigny, und (wie in mächtiger Nachharschaft bey un-bestimmten Gränzen leicht geschieht) es war zwischenihm und Savoyen unheilbarer Haß ^). Nun als. der Herr von Savoyen bis in die fünfte Woche vorEntremont lag, erschien Amadeus von Genf an demFlusse Arve, und begehrte an die Stadt Genf eineUnterredung. Indessen die große savoysche Par-they in die Waffen eilte und auf S. Peters Hof ihnals Feind erwartete, wurde nicht ohne den WillenBischof Aymons der Dauphin Hugo und GrafAma-deus von Genf unten in die Stadt gelassen. Siezogen die Vorburg^) hinauf; besser aber als vorVierzehen Jahren bediente sich die savoysche Partheyheö Vortheils der Lage. Sie zog sich von der Jnsulim Rhodanus, und von den Höhen der Stadt so zu-sammen, daß der Feind mit beträchtlichem Verlustezum Verderben seiner Parthey kaum entronnen.Hierauf starb der Graf Amadeus von Genf. Zu-gleich wurden von Wilhelm seinem Sohn die Anhän-ger ihres Hauses unter den Bürgern gänzlich ver-lassen;

288) Dessen Enkelin Annq Humberten 6e I» l'our6'^uver^ne geheirather batte; Aror'r'e»'. Faueigntzwar durch sein Weib an Peter gekommen;

28Y) S. bey tu/-«-», chre nicht hieher gehörenden fastunaufhörlichen Fehden.

290) öourA- cje- tour weiß ich nicht besser zu sagen als

durch dieses gus LneiM erborgte teutsche

Wort.

291) >Z2 wurden ihm erschlagen, zwey Posselets ge-hangen; HM ' " ' ' '