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Dort, wo der Sonne Feuerball sich bettetIn Well'- und Wolkenpsühle eingehüllt,
O wer dahin, dahin sich erst gerettet,
Dem Glücklichen wirr' Wunsch und Traum ersüllt!
Da sangen Brück' und Band an zu zerrinnen,
Die Bogen lösen sich in Schaum und Duft;
Es dunkelt um des Eilands Felsenzinnen,
Die Nacht bewältigt Meer und Land und Lust.
Fahr wohl, fahr wohl! Noch seh' ich deinen Schimmer,Den sterbenden, der mir verheißend winkt,
Doch ach! erreichen kann ich dich ja nimmer,
Da mit dir auch der lichte Pfad versinkt-
So steht enttäuscht, die Arme ausgebreitet,
Der Dichter an des Lebens nacktem Strand;
Das luft'ge Bild, das seinem Blick entgleitet,
Vergeblich wähnt er's nah-gerückt, gebannt.
Nach Zielen schwärmt er in der Weihe StundenZu denen glanzvoll sich ein Weg ihm beut,
Doch mit dem Ziel ist auch der Weg verschwunden,
Wie jene gold'ne Sonnenbrücke heut'.
Geh heim! Es harret an dem FelsengangeIm letzten Häuschen eine Zelle dein,
Dort wiege bei dem nächtlichen GesängeDes Winds, der Welle dich getröstet ein.
Und sieh', ist auch die Sonne gleich versunken,
Du bist verlassen, du bist lichtlos nicht,
Im Osten taucht ja eben, wehmuth-trunkenUnd mild, empor des Mondes Angesicht.