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Franz Dingelstedt's Sämmtliche Werke : Erste Gesammt-Ausgabe in 12 Bänden
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177

Bardolph (der zurückgelaufen kommt).

O, gnädiger Herr! gnädiger Herr! Der Sheriff ist miteiner entsetzlichen Wache vor der Thür.

Falstaff.

Fort, Du Schuft! Das Stück zu Ende gespielt. Ichhabe viel zu Gunsten des Falstaff zu sagen.

Wirthin

(kommt eilig zurück durch die Mitte).

Hilf Himmel, gnädiger Herr! Gnädiger Herr! Der Sheriffund die ganze Wache sind vor der Thür; sie kommen, umHaussuchung zu thun. Soll ich sie hereinlassen?

Falstaff (erschrocken).

Hörst Du, Heinz?

Prinz Heinrich.

Geh', versteck' Dich im Alkoven. Die klebrigen müssenhinausgeh'n. Nun, meine Herren, ein redlich Gesicht undein gut Gewissen!

Falstaff.

Beides habe ich gehabt, aber damit ist es aus, unddarum verstecke ich mich.

'.Er schleicht in den Alkoven. Bardolph, Peto und Gadshill ab.)

Prinz Heinrich

Ruft den Sheriff herein.

(Wirthin ab. Der Sheriff, zwei Begleiter und erster Kärr ertreten durch die Mitte ein.)

Prinz Heinrich.

Nun, Meister Sheriff, was ist Eu'r Begehr?

Sheriff.

Zuerst Vergebung, Herr! Ein Auslauf hatGewisse Leut' in dieses Haus verfolgt.

Dinget st edt'L Werke. XI.

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