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Bibliographie.
An Prof. Reuss in Göttingen. Weimar, 24. November 1801.
»E. W. setzen durch die Nachricht, dass Rizetti für mich erstandenworden, diejenige Gefälligkeit fort«. Bittet das Buch mit den übrigenaus der Kästnerschen Auction erstandenen zu senden. Erbittet aus derBibliothek »Bullialdum de lumine«. Grüsst das Heynesche und Blumen-bachsche Haus.
Wüstenfeld, S. 26.
An Carl August. ( Carlsbad, Anfang August 1808.)
»Indem ich eben beschäftigt war«. Schickt den Brief durch Frauv. Eybenberg an den Herzog nach Töplitz, verweist auf deren Bericht.Wunderlichkeiten des Herzogs August v. Gotha. Mittheilungen übersein Leben Mai bis Juli, Umgang mit der genannten Freundin, Dr.Kapp, und einer Reihe hoher Adligen, Männer und Frauen, die einzelnaufgezählt werden. Disput mit dem Bergrath Werner. Soll nach KappsRatn nicht nach Töplitz gehn. »Erhalten sie mir indess auch entferntein gnädiges huldvolles Andenken, das vor wie nach die Bahn meinesGlücks ausmacht«.
Maltzahn S. 266—268.
An Wieland. 14. Februar 1810.
»Habe herzlichen Dank, Theurer Freund und Bruder«, erbittetWielands Entwurf zu einem Festzug für die Grossfürstin Maria Paulowna.Würde er Freitags nicht gebraucht, so könnte er zur Redoute vomSonntag verwendet werden »wo es gewiss sehr gut aufgenommenwird wenn etwas Bedeutendes erscheint, wo man glaubt, dass schonalles vorbey ist. Riemer käme vielleicht den Sonnabend zu Dir, dasWeitere zu bereden«.
Wissenschaftliche Beilage der Leipziger Zeitung No. 49, 25. Mai,S. 253 (v. Biedermann).
An Uuiarmu. Weimar, 27. August 1811.
»Ew. Hochwohlgeboren einigermaßen zu beweisen« von demInteresse für seine Schrift Projet d’une acadümie asiatique, legt »einigeGedanken beim Lesen derselben von Friedrich Majer bei. Schliesst,um den Brief bald in die Hände des Adressaten kommen zu lassen.
Schmid, S. 9.
(An Jos. Hammer-Purgstall.) Carlsbad, 13. August 1812.
(Anfang nicht mitgetheilt.) Dankt für den Brief und die Vermehrungseiner Autographensammlung (»unschuldige Liebhaberei«), Er rangireund rubricire die Blätter, suche die Sammlung zu vermehren und einerklärendes Verzeichniss für die ganze anzufertigen.
Fischer, S. 106.
An Uwarow. Weimar, 9. Mai 1814.
»Die Versicherung eines fortdauernden gütigen Andenkens«. Danktfür das von Uwarow verfasste Eloge de Moreau und für die von Gräfebearbeitete, von Uwarow herausgegebene Übersetzung aus Nonnos.Characterisirt die Zeit und die Gedichte des letztgenannten griechischenDichters. Schickt einen Theil von »Dichtung und Wahrheit«. Hat durchRussen von Uwarows Verdiensten vernommen und wünscht ihn kennenzu lernen.
Schmid, S. I2fg.