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Bibliographie.
Goethe zum 7. November« und »An Goethe zu seinem 82sten Geburts-tage, mit einem Schlummerpfühl; darauf ein gestickter Kranz vonorientalischen Mohnen«.
CXCI. Catalog des antiquarischen Lagers von Albert Cohnin Berlin. Autographen und historische DocumenteNo. 12, 40 SS.
Nik. Meyer an Vulpius 1823. »Ob Goethe selber sichtbar seinwird, kann ich nicht wissen, ich gebe ihr (Frl. v. Nordenflycht) indessein Packet von Sachen für diesen mit«. Schiller an Körner 1. Mai1796 (das Datum muss falsch sein, denn damals war Körner in Jena)»Goethe ist noch immer hier und wir bringen viele vergnügte Stundenmit einander zu«. Er erwähnt Goethes Elegieen. Brief A. Schölls1846: Auf Anordnung des Staatsministeriums ist eine Stelle in No. 54der Briefe Goethes an Meyer zu tilgen. Leop. v. Stolbergs Verzeichnissder Personen, welche Geschenkexemplare seiner »Jamben« erhaltensollen (1784), darunter Goethe und seine Mutter.
Leo Liepmannssohn, Antiquariat. Catalog 70. Autographen.
Verzeichnet einige wichtige gedruckte Briefe Goethes, einen un-gedruckten an Friedr. Unzelmann, eine Einladung zum Mittagessen fürHerrn von Ekendahl (4. Okt. o. J.), ein anderer Brief 2. Juni 1826 (Adressatunbekannt): »Ew. Wohlgebornen haben die Gefälligkeit, unserem gutenund geschickten Schmeller einige Stunden zu gönnen, damit ich Ihrwerthes Bild der Sammlung zufügen könne, welche das Andenken somancher geschätzten Gleichzeitigen bewahren soll. Mich bestens zugeneigtem Andenken empfehlend etc.« Ferner: einen Brief Walthersv. Goethe über den beabsichtigten Verkauf der Schiller-GoetheschenCorrespondenz; ein Schriftstück Eckermanns 1851, der eine feine höchstinteressante Bemerkung Goethes aufschreibt.
Verzeichniss einer Autographen-Sammlung, welche am 1. und2. Okt. versteigert wird. Leipzig, List&Francke. 53 SS.
Enthält u. A. ein merkwürdiges Schriftstück von J. C. Goetheund Seekatz, 20. und 23. September 1763, die für Goethe und denGrafen (Thoranc ?) zu liefernden Kunstwerke. [M. Bernays weist michdarauf hin, dass diese Briefe im Kunstblatt, Beiblatt zum »Morgenblatt«1827 No. 57, S. 226 gedruckt sind.] Von Goethe Brief an Knebel(April 1789): »Dein kleiner Bote fand mich schreibend am Tasso. Ichbin heute nicht unglücklich an der Arbeit gewesen. Es ist mir leid;dass Du bei Hofe speissest; sonst könnten wir zusammen essen ich binzu Hausse. Lebe wohl. Ich hoffe auch bald wieder etwas zu lesen«.—An Ober-Branddirektor Coudray (6. November 1831); meldet sich an zurBesichtigung der neuen Zimmer des Gh. Schlosses. — Quittung: »ZehenZechinen auf Rechnung von H. v. Einsiedel erhalten. Verona d. i.Juni1790. v. Goethe«. In der Abtheilung B (Weimar) sind fast alle Mit-glieder des literarischen Kreises der Glanzzeit mit merkwürdigen undwichtigen Schriftstücken vertreten. — S. 30 wird angeführt M. Steg-mayer, Wien, 20. Juli 1808 Mahnbrief an Goethe um Geld.
Verzeichniss einer werthvollen Autographen-Sammlung, welchevon List & Francke am 26. November ff. versteigertwerden. Leipzig. 184 SS.
Unter den 2363 Nummern der die gesammte neuere Geschichteund Literatur umfassenden Sammlung befindet sich ein Brief des Vaters