Jakob I. von Wart ist der Sohn des Freien Arnold vonWart, welcher, schon 1194 urkundlich genannt, noch 1243 handelnd auf-tritt. Von dem Sohne selbst ist wenig bekannt. 1242 erscheint er mitseinem Vater und dem Oheim Rudolf als Zeuge in Winterthur. 1244ist er Landrichter im Zürichgau als Vertreter des Grafen Hartmann vonKiburg; 1245 urkundet Uueofins äs JVurts, Jlfisrti i»ol>i1is äs'Wurt tilius; 1247 wohnt Unoofins I^oliilis äs JVurt in Klingnauals Zeuge den Vergabungen bei, welche Jda von Klingen, die Mutterdes Dichters Walters von Klingen, dem deutschen Orden macht. SeinTod fällt vor den 12. November 1265; an diesem Tage nämlich ver-machte seine Schwester Mcchtild, Gattin Diethelms des Meyers vonWindegg, dem Kloster Töß den Kirchensatz zu Neunforn, welchen sie vonihrem Bruder Jakob von Wart fioirss insmorin geerbt. Jakob I. vonWart muß demnach vor 1265 kinderlos und, wie es scheint, jung ge-storben sein.
Jakob II. vonWart erscheint bereits 1247 als Zeuge mit seinemBruder Rudolf in Kiburg; dann in einer Urkunde von 1268, in welcherer auf die von seiner nsptu Nsolitilä vcrchlichten Meyer von Windegggemachten Vergabungen an Töß verzichtet. Mit Jakob I. kann er nichtverwechselt werden, da jener vor 1265 gestorben ist; von einem späternTräger dieses Namens unterscheidet er sich durch sein dreieckiges Siegel.
Jakob III. von Wart ist entweder ein Sohn Rudolfs (welcher1244—1263 handelnd vorkommt) oder Jakobs II. Er urkundet zuerstin Niederteufen am 23. Oktober 1272, wobei er im Namen der SöhneCuno's von Teufen das Document mit dem ihm und seinem BruderRudolf gemeinsamen Siegel bekräftigt. Als sehr angesehene Persönlichkeitist er 1293, 14 Tage nach Ostern, Obmann zwischen den Herzogen vonOesterreich und Zürich; 1304 , 6. Oktober, verbürgt er sich für Waltervon Eschenbach gegenüber Rüdiger Maneß (einem Sohn des Dichter-freundes); 1311, 14. März, finden wir ihn unter den Schiedsleutenzwischen Einsiedeln und Schwyz; noch 1321, 10. März und 8. August,handelt er als Vogt des jungen Werner von Homberg. Die beiden