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Allgemeine Friedens=Tractaten/ So Die biß anhero wieder die Cron Franckreich verbunden gewesenen Potentaten Europæ/ nam[m]entlich aber der Käiser/ und das Reich/ Spannien/ Engelland/ Holland/ und Savoyen : Theils Jn der letsten den 10.20. Sept. 1697. zu Ryßwick in Holland gehaltenen Conferentz/ theils auch zuvor und kurtz hernach mit Jhro Aller-Christlichsten Majestät geschlossen. Darinnen Alle die Puncten/ worinnen dieselbe verfaßt/ auf das deutlichste erläutert und außgeführet/ auch also in Druck gegeben worden/ daß diese Tractaten samptlich zu bekommen seyn
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einverleiber ſind) mit geziemendem Reſpect vorgewieſen und ge-huͤhrender Maſſen auß gewechſeit hatten/ durch VermittlungHerꝛen Frenherzen von Lilienrooth/ Koͤniglich Schwediſchen Ex-traordinari⸗ Geſandten und Bevollmaͤchtigten/ der die Stell ei»nes Medialors mit aller behörigen und nothwendigen Vorſich-tigleit/ Geſchick lichkeit und Billichkeit verwaltet hat/ ſich zu derEyre Goites und der gantzen Chriſtenheit zu gutem/ mit einan-deren nachfolgender Conditionen verglichen haben.

J.S* iſt abgeredt und verglichen/ daß fuͤrohin ein guter/.

Ag veſter und bes ndiger Fried/ Verbindung und immerwährende Alliantz8 und Freundſchafft ſern ſoll, zwiſchen dem Aller-Chriſtenlichſten unddem Catholiſchen Komg/ Deroſelben Kinderen/ fo allbereit gehohren und nochmochten gebohren werden, Dero Erben und Nachfahren/ Königreichen/ Stan.den, Landeren und Underthanen, daß ſie inanderen als gute Brüder lieben, etzner def anderen Nutz/ Ehr und Reputation fo viel möglich befuürdere/ und denSchaden in guten Treuen und nach Moglichkeit wende.

II.

Zu Folg die ſes Friedens und guter Vereinigung/ ſollen alle Feindthätlichkeitaufhören/ ſo wol zwiſchen Höchſ: gedachten beyden Konigen, als Dero Under:thanen und Vaſallen/ ſo wol auf dem Meer und anderen Waſſeren als auf demLand/ und ins gemein in allen denieingein Ortben wo beyde Ihre Maleſtätenden Krieg gefuhrt. ſowol zwiſchen Dero Armeen ais Guarniſonen n den Plätzen;und wann durch Einnahm emes oder vieler Orchen, es fe, e durch offentlichenAngrieff/ oder geſchwinden Uberfahl/ oder durch heimliche Ve ſtandnuß beſche-hen darwider wäre gehandlet worden; und auch wann inan Gzef ingene gendecher oder andere feindliche indlungen, ungefehr oder ſonſten wären verülctworden, fol der Fehler berer Seiths in guten Treuen ohne Tlufſchub undReſchrodrn verbeſſeret/ das len ge ſo ein gendmmen worden ohne eunge Ver-minecrung zuruck 36561 en und die Gefangene ohne einige Bezahlung, Koöſtenund ol gelt auñgelie feret werden.

III.

Alle Urſichen: u Feindſchafft und Mi verſtäandnuß ſollen für immer abgethanund border Sxilsscine innnerwährende Amaittia und Vergeſſenheit ſeyn allesden was im währendem gegen wartigem Krieg oder ben Deffeibugen Anlaß, mochtevorgegangen und beſärchen ſenn; derzenalten, daß derentwegen fürehm me

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