3) 7(33.XI.
Ihrr Fürſtl. Grnaden dem Graf: Meister deß Teutſchen Ordens und Ri-ſchoff zu WGerms/ Herꝛen Franciſc Ludwig Pfaltz Grafen am Rrein ſe llen alediſem bꝛrünmmien Orden von Alter her geſtifftete und beſeſſene und von Frauckrerchbinneꝛo hindernaltene Commentuieyn/ Einkünfften/ Recht und Ge chi: gecitr nwider mb: neſtcilt werden/ und ſolle beſagter Orden in Anſehnnng der amn a. er.türen und Güteren ſo in Franzoͤſiſchem Gzebieth ligen ſo wel wegen derſelbenVera. b-ais Verwaltung eben derjenigen Bräuchen/ Privilegien und i M unsetæten genie ſſen, deren Er vor deme laut feinen Statuten und Reglen genoſſen hat/und der Orden St. Johannis von Jeruſalem zu genieſſen gerochnt iſt. Es ſölleauch hier Platz haben was in Anſehung des Biſchthumbs Wornis und uͤbüigerHochtrmeldt Ihro Fürſtl. Gnaden zugehsriger Pfahrcyen/ in dieſem Fuedenwegen Einraumung der Orthen, auch der Contribuͤtionen halber und ſonſten versgliechen worden.
XII.Ihres Churf. Durchl. von Coͤln als Biſchoffen und Fürſten von Lüttich ſolle
Statt und Schloß Dinant in demjenigen Stand, in welchem fie zur Zeit der
Einnahm geweſen mit allem Rechten und Dependenzen ſamt der Artillerey und
ſchrifftlichen Urkuhnden ſo darinne gefunden worden/ widerumb abgetretten wer-
den. Fehrners ſolle alles dasjenige was von den Einnehmungen, Unionen und
Keun: onen in beſagtem viertem Artickul zu gutem der Cölln - und Lüttichiſchen
Kirchen fo viel gelten, als wann es hier f pecificierlich were widerholet worden.XIII.
Das Wirtembergiſche. Hauß und namentlich Ahr Fuͤrſtl. Durchl. Her: Herztzog Georg ſolle für ſich und ſein Nachkommen in Anſch ung deß Funſtenthumbsoder Grafſchafft Mümpelgard in denjenigen Stand/ Recht und Gerechtiqkeitenund in ſpecie in diejenigen Jmmedietät gegen dem Heil. Rom . Reich, deren Ervor deme genoſſen⸗ und welcher auch die ubrige Reichs-Furſten genieſſen/ odergenieſſen ſellen, widtrumb eingeſetet werden, dergeſtalten daß die Lebens- Erskantnuß/ welche der Cron Franckreich Anno 1681. beſcheben. völlig anallıertund abgerhan fepe, Fehrners ſollen Hochermelte Fuͤrſten aller dabin gehorendenEinkunfften fo wol Geiſtlichen als Weltlichen deren ſie vor dein NimwegiſchenFrieden genoſſen hatten, frey und ungehindert widerumb genieſſen: deſiglerhenauch derjenigen Lehen fo zur Zeit der Frauzoſiſchen Vorentheltung oder ſonſtenIhnen verliehen und von Ihnen anderen micht überlaſſen worden auſtgenem-men das Dorff Baldenbeim mit ſeinen zugehsrden/ fo der Allerchrüſl. omgdem Cemmendanten und General Feld Marſchalln Chamiily übergeben,* vel-ches auch gültig verbleiben ſolle/ jedoch dergeſtalten daß er He chermelt X 6
ALLES