52) 165(g.in den Recht⸗Händlen und außgeführten Streitigkeiten/ fo wol zwiſchtn denUnterthanen deß Hertzogthumbs Lothringen und Barꝛ als anderen/ zu der Zeit/da Ihr Majeſt. dieſe Linder noch beſeſſen hatte/ gefellet worden/ ihre vollige undgaͤntzliche Wurckung haben/ nicht anderſt/ als wann der Aller⸗ChriſtenlichſteKonig derſelben Beſitzer verblieben ware/ und nicht geſtattet werde/ daß heſagteSpruch, Ur. hlen und Erkantnuſſen in Zweifel gezogen/ annulliert und derſelbenWVontz. hung hintertrie pen oder verhinderet werde; Es ſolle zwaren den Par—the ven erlaubt ſeyn/ nach den scatuten/ Ordnungen/ Satzungen und Gzewohn-heiten/ re viſi en des Rechten zubegchren; inzwiſchen aber die ergangene Urthlenbey ihren Würden und Kraſſten verbleiben.XXXVII.
Sollen gleich nach der Ratifcation, alle Schrifften/ Archiv. und Docu-men en, ſo m de. Sacriſtey zu Nanci und Barꝛ und in beyden Rechen Cam-meren oder ander iwo gefunden und hinweg genommen worden/ Ihrer Durchl.dem Herren Hertzo gen widerumb zugeſtellt werden.
XXXVIII.
Gleich nach der Ratification ſolle Ihr Durchl. der Hertzog in die Hertzog-thünimer Lothringen und Barꝛ mögen Commuſſarios ſchicken/ die ſich SeinerSachen annemmen/ die Gerechtigkeit verwalten der Zohlen/ Saltz⸗GrubenUnd anderer Richtſammenen die nohtwendige Sorg verpflegen/ das Staats-Weſen wideru: ns einrichten/ und alles dasjenige verhandlen/ was zu der Regie-rung nohtwendig erachtet werden kan.
XXXIX.
Betreffend die Zohl und Freyheit der Saltz-⸗Abfuhr und deß Holtzes überWaſſer und Land ſolle die Gewohnheit von Anno 1670. ohne einige Neuerungunverandert verbleiben.
XI.
Ferner der alte Gebrauch und gewohnheit def Handels und War dels zwi-ſchen Lothringen und dem Gebie:h der drtyen Biſchthümmeren/ Metz / Thul/ undWerdun verbleiben/ und fuͤrohin zu gutem beyder Teilen genau beobachtetwerden.
XLI.
Glticher Geſtalten ſollen die zwiſchen Ihrer Aller Chriñl Maieſt. und de-nen Hertzogen von Lothringen gemachte Vertrag unverioruchlich gehalten
werden.
XLII. Es