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gen nachzudrucken, stehen für uns und den Leserkreis, an denwir uns wenden, die Redaktion des Spätsommers 1796 unddie im „Musenalmanach" wirklich veröffentlichten Epigrammenach wie vor in erster Linie, müssen wir auf die Herein-nähme und den Vergleich der verschiedenen Lesarten Verzichtleisten und für diesen auf die Schmidt-Suphansche Weima-rische Ausgabe, für alle eingehenderen historischen und kriti-schen Erörterungen und Nachweise auf Erich Schmidts aus-gezeichneten und in gedrängtester Form eine Fülle der Be-lehrung bietenden Kommentar ausdrücklich verweisen, so darfdoch dies Tenienbüchlein um so weniger unvervollständigtbleiben, als mit dem achten Bande der Schriften der Goethe-Gesellschaft die Entdeckungen und Ergänzungen voraussicht-lich geschlossen sind.
Auch diesmal sind die Distichen, die, ursprünglich zu den„Ziemen" gehörig, bereits im „Musenalmanach für 1797"selbständig Goethes oder Schillers Namen tragen, nicht mitabgedruckt worden. Die kurze litterarische Einleitung, dieerläuternden Anmerkungen, die Proben aus den verschiedenenAntixeniengruppen waren für den Zweck gerade der „Uni-versal-Bibliothek" unumgänglich nötig. In diesem Zweckliegt auch die Rechtfertigung für ihre knappe Beschränkung.In den Erläuterungen habe ich früher weder Ed. Boas,noch jetzt Erich Schmidt auszubeuten gebraucht, wie meineAnmerkungen hoffentlich zur Genüge erweisen werden, aberebensowenig für geboten erachtet, ihnen um der „Selbstän-digkeit" willen unverständig oder kleinlich zu widersprechen.
Äd. Stern.