Lenien.
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306 .
Pegasus, von eben demselben.
Meine zarte Natur schockiert das grelle Gemälde,
Aber, von Langbein gemalt, mag ich den Teufel recht gern.
307 .
Das ungleiche Verhältnis.
Unsre Poeten sind seicht, doch das Unglück ließ sich vertuschen,Hätten die Kritiker nicht ach! so entsetzlich viel Geist.
308 .
Neugier.
Etwas wünscht' ich zu sehn, ich wünschte einmal von denFreunden,
Die das Schwache so schnell finden, das Gute zu sehn.
309 .
Jeremiaden aus dem Reichsanzeiger.
Alles in Deutschland hat sich in Prosa und Versen ver-schlimmert,
Ach und hinter uns liegt weit schon die goldene Zeit.
310 .
Böse Zeiten.
Philosophen verderben die Sprache, Poeten die Logik,
Und mit dem Menschenverstand kommt man durchs Leben
nicht mehr.
311 .
Skandal.
Aus der Ästhetik, wohin sie gehört, verjagt man die Tugend,Jagt sie, den lästigen Gast, in die Politik hinein.
SIS.
Das Publikum im Gedränge.
Wohin wenden wir uns? Sind wir natürlich, so sind wirPlatt, und genieren wir uns, nennt man es abgeschmackt gar.