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Xenien : Aus dem Schillerschen "Musen-Almanach für das Jahr 1797" und den Xenien-Manuskripten / Johann Wolfgang von Goethe & Friedrich Schiller ; Mit Einleitung und erläuternden Anmerkungen hg. v. Adolf Stern
Entstehung
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1.

Was der Gott mich gelehrt, was mir durchs- Leben geholfen,Häng' ich dankbar und fromm hier in dem Heiligtum auf,

2 ,

Die verschiedene Bestimmung.

Millionen sorgen dafür, daß die Gattung bestehe,

Aber durch wenige nur pflanzet die Menschheit sich fort,Tausend Keims zerstreuet der Herbst, doch bringet kaum einerFrüchte, zum Element kehren die meisten zurück.

Aber entfaltet sich auch nur einer, der einzige streuetEine lebendige Welt ewiger Bildungen aus.

Das Belebende.

Nur an des Lebens Gipfel, der Blume, zündet sich neuesIn der organischen Welt, in der empfindenden, an.

4 .

Zweierlei Mirkungsarten.

Wirke Gutes, du nährst der Menschheit göttliche Pflanze,Bilde Schönes, du streust Keime der göttlichen aus.

s.

Unterschied der Stände.

Auch in der sittlichen Welt ist ein Adel; gemeine NaturenZahlen mit dem, was sie thun, schöne mit dem, was sie sind.«.

Das werte und würdige.

Hast du etwas, so gieb es her und ich zahle, was recht ist,Bist du etwas, o dann tauschen die Seelen wir aus.