186 Anmerkungen.
390.—412.
Von hier bis zum Distichon 412 währt das mächtige und herrlicheZwiegespräch zwischen den Kerrien und dem „gewaltigen Herkules"Shakespeare . Die Spitze desselben wendet sich gegen den groben'Naturalismus und die sogenannte bürgerliche Lebenswahrheit, diedie deutschen Bretter mit trivialen Stücken überfluteten, und dieDistichen selbst sind allverständlich. Die Überschrift „Pure Manier"des Xenions 392 gilt Fr. Schlegel, der Shakespeares gewaltige Tragikals „manieristisch" bezeichnet hatte. „Tiresias " in 394 ist Lesstng.
413.
L. L. Haschka (geb. 1749 zu Wien , Jesuit, gest. als Kustos derUniversitätsbibliothek 1827 daselbst), der Dichter der österreichischenNationalhymne „Gott erhalte Franz den Kaiser," in seinen Oden aufGluck, Laudon, zur Huldigung u. s. w. zugleich schwülstig und trivial.
414.
Mit der seinen Schlußwendung der Kernen war allen geistvollenund treffenden Erwiderungen die Bahn eröffnet. Leider blieben siefast gänzlich aus, vgl. die Proben aus den Antixenien.