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von ausgenommen worden. So viel endlich das amt und gcwaltder Bischösse anbelanget, so war ;war solche anfänglich , wie oo-gemeldet, mit den Verrichtungen der I'reib/rerorum einerlei, : al-lein nachdem die Bischöffe ein airectoriunr m kirchen-firchcn erhiel-ten, so sicngen sie allgeinach an - gewisse a-stm minilkerisles vor „ehallein zu ziehen- aus welchen nach der zeit die so genannten Büchos-lichen refiervsts entstanden sind- Wie langsam aber dieses zugegan-gen, ist daher abzunehmen, weil sie zu ende des 4 jecull vor denUrcsbvkerk noch nichts voraus hatten, als die ordinalion. s^u6cnirn tscir exceprs or6i»siione Ikpil'copus > »gucxl I're-b) ler nonsscisr? schrieb Hlerouymus -r,r) dahero die andern Prärogativen,welche aus einer gewissen 6ecreisli des Pabsts Damast, sv cbenfalsim 4 seculo gclebct, hergeleitet werden, damals noch nicht stattfinden tonne», und vielmehr klärlich an den lag legen, daß an-gezogene consiitution Nicht von Damaso seh, sonder» unter die zahlder,enigcn gehöre, welche den Pabstcn der erucn 4 lcculouini bißauf Stricht»! von einen! unbekannten, welcher sich Jstdormn Mr-catorcm nennet, und dessen geburt erst im 9 seculo zum Vorscheingekommen, unterleget worden. Ausser ihrem amt und beruffaberpstcgre es in den eichen ; seculis zu geschehen, daß wenn Christenunter sich wegen irrdischcr guter in «weit versiclcn - sie nach dcr rc-gel Paust > Cor. 8, 1 . log, fiel, es vor eine schände hielten , ihre ge-brechen der iveltlichcn obrigkeit, so durchgängig noch dem Hcyden-thiim zugelhail war, zu offenbahrcu, und dabero sich srenwilligvereinigten, ihre zwisiigkeiten der eniicheidung des BischossS zu un»tenversscii. Der Bischoss aber unternahm diese Verrichtung 10 viellieber, je gewisser er war / daß hiedurch alles argerniß um so vieleher vermieden uttd die ciniqkeit unter den gliedern der gemeine bey-behalten werden könne, weil er aber aufdiclc weise nur ein «chieds-manlt war, dessen gemalt und augsvruch Von dein compronuß dcrVariheyen seine krafft und Verbindlichkeit bekam, lo^wlirdc icmc Ver-richtung auch init einen! der lache gantz gemässen titnl beleget,und auciiLnu» c.->iiwop:>li5 beuennct. Als Constantinus X4.den Christlichen glauben ännahm , ließ er sich die susticmisMepii'copslcm gefallen, und machte selbige zu einen! juckciv 6e-lexsro, dergestalt, daß nicht Unk geistliche und weltliche mitvörbeyqehüiig ihrer ordentlichen obrigkeit daselbst recht neh-men , sondern auch von dieser ihren urtheln an jene provocirenkonten, und die 6ec,cis der Bisihösse «0 gültig waren ,l alswcnil ste von dem Kavser selbst gegeben worden; so) wiewohl esscheinet, daß diess Verfassung Nicht lange gcdaurel, und den Bl-sshöffen unter den folgenden Christlichen Kayscr» iin 4 und z,ecu-lo, auch niclst einmahl über die Personen der geistlichkeit eine or-dentliche jnrisdiction, zumahl in civil-,achen, zugechandcn wor-den ; sondern wann sie in diesen verabschiedet, solches allemal dascompronuß der parthcye» z»m gründe gehabt- Ilistinianus hatzu erst un 6 seculo der fache den ausschlag gegeben, indem er denBissbössei! die nirisdictibn über ihre untergebene Llencos. Mglei-chen über die Mönche ihrer 6i«ccliuiri, jedoch nur incsul>5 >,e-cmwul!-, überlassen , die linlersuchiuig und bcstraffiing der verbre-chen aber weltlichen Richiern wrbehalten, welcher rege! in denOrtcmalischen provintzien beständig, im Occident aber biß aufdiezeitcu Caroli XI. nachgegangen worden : ,/,e) den» obwohl die unddar einige L'oncilis provincislis die Blsehösslichc juriSkiction er-weitern wollen, so haben dennoch die weltlichen Obrigkeiten sichdaran nicht gckehret. Unter Carolo XI. aber haben die Bischöffein dem ganizen Frälickischen Reich, und also auch m Tciitsehland,uicist allein über den Llei-um lind die in ihren clicccclibus angeleg-te klöster eine juri..6ict,o>iem oi-stinsiism in s)ertonwil)U!> erlan-get, c-I sondern es hat auch abgedachter Kayscr durch eine Cvn»stantiuo XI. untergeschobene constitution sich bewegen lassen, daßer selbige unter seine csssrustuis adoptiert, welche dieses inhaltsist : Ossicnnaue lircm babem , live pollctlor live pckiror t'ueiik, velinilio lst>5 vel clecurliz teniporum cuiliculi; , live cutn negonuinpcroi-skur, live cum fiuii ceeperir promi senicuus, ju6!clum eleZe-eir sscrolsnÄ!-: Iess>5 snulliri.-i, istico line slicsus clubicsiione, elisrn-li slis psrs rck s^srur , sei IssstscoporuM justicium cum lennone li-ng.inkiuln stiiigsrur Lee. Ornnez >csc«ue csuksc , guL vel pi-Lroriossii e , vel civili rrsüsnri.»-, Kpiscoporum senkenniz eceminara.',per>ictuo Ksbilitslis jure tiimsurur. Xec liccst ulrenuL ierrsvlarine^okieim , czuo6 Its>>sc 0 p 0 !iu,i scnrentir 6cci6ci-!t.^/) Wodurchdenn sonder zweiffcl der Bischöffe jnrisdiction unglaublich gemeh-ret, und zugleich der gründ zu den csuli5ccclcli'silici5 und inixü;gcleget worden. Jedeunoch war die Bischössliche instanz derge-stalt belchaffeil, daß von selbiger entweder an dir Königliche rnsslozoder au dru Hof selbst appelliert werde» tönte, in welchem letztemfall so dann der König entweder si'lbst, oder dcr Lome ; pslsni denletzten anSspriich that. L?) Hingegen hatte der Bisshoff in csuMreKibuz und über der kirchcu nud des Lleci guter keine ae'richtbar»kcit, sondern es wurden selbige von den so genannten Vwc-Domi-nss, üclvocLüs und Casten-Vögten, so ihnen voil denKavierinlndKönigen gegeben wurden, verwaltet; /,/,) wiewohl »ach dcr Ca»rolingcr zeiten sich verschiedene spnhren finden, daß die Bischöffeund clöster sich selber dergleichen üävocLkor angenommen, durchwelche sie die juriichWtio^Ui^ exerciren lassen; welche aber mit denstclvocAiz, so ihrer beschirmimg wegen den mächtigern Officialrnunv «Ltänden aufaetragen wiirdrn, nicht zu vermengen sind. Fer-ner blieben die so genannte» kirchen-güther biß aufbie zeiten Fn-derici l i,w>e andere, miter gemeinen anlagen und abgaben, undm ansehniig der teuclorum iv^Liium erkennen sie den Kahler und
vclö Äeieh Nt)Ch vt)r lhl'eil ^uclicem
der Bischöffe person anlanget, so hatte anfänglich dcr Metropolitum zuziehung des lvnosti die cogiittion in kirchen-und civil-sachenüber sie, m verbreche» aber wurden sie der weltlichen obrigkeit über»
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geben; von dem ausspruch der Metropoliten konten sie an den Pa-triarchen appclliren, bey diesem äbxr war die letztere instantz, wi-der welche weiter nichts vorgenommen werden konle: mastcndie LppellaticmcL an den Röin. Hof, welche die OccidentalischmBischöffe aufdem l-oucilio z„ Sardica zuerst behauptet, vonderMorgenländischen kirche nicniahls gestattet worden. In dcrAbendländischen, insonderheit der F'rantzösischen und Tculschcnkirche, ist es, wenn die Kayser und Könige die fachen inchi,m»mittelbahr vor sich gezogen, oder durch ihre rmstoz schlichten las»stn , als welches bcydcs zuin öfflciu geschehen - auf gleiche weisegehalten worden, alisser daß, wenn t ie Bischöffe den Metropvliwnvor verdächtig gehalten, sie sich an den kstimL„m cl,crccleo§, »derauch den stuhl z» Rom wenden könncii - //) wiewohl es end-lich dahin gediehen, daß zum präjudiz der Metropoliten alle fa-chen unmittelbar in Rom anhängig gemacht worden. Von denzcitcli Hcnrici V.liiid des mit Calisto ll aufgerichteten Vertragshabe» so wohl die Bischöffe als übrige geistlichken sich dcr König-lichen gcrichtsbarkrit in pe-stonslibur gäntzlich entzogen. BeilMut nach und nach dieBischöfflichc gcwalr dahin aiigcwacl sen,daß sie ausser ihren bcrnff und äcistlichcn verrichtiiligcn nichtallein ein tlsteNdrium j„ kirchcn-sachen erhalten, sondern auchcine besondere jnrisdiction bekommen, über dieses in ellicl.eiiReichen t'nncipvs regni und L--ÄM; worden , lind über die st-reu kirche» verliehene recnrcuis eine weltliche hcrrschafft erlan-get, so hat man in den Päbstlichcn rechten ihr amt und ge-recht sanien in -ura orcliniz, juriM^tionem, lezem clivecestui^inund chxnirLwm cinziikheilcii aligcsanacn, davon aber der andereund dritte theil, weil die ausleger keine rege! geben können, wo-duvch einer von,dem andern liiilcrsch>edm, zngleich in eines ge-bracht wcrdcn können. Sie werden heutiges lagcs i» dem Tenl»schell Reich enlwedcr per elec'ticincm oder poiiulslioncm von tcncapiruii5 crkohrcn, und geschiehet die consirmalivn von dein Päbst»Ilchcst Hof, die inveikimi- wegen dcr rcgalicn aber von dem Kcwstrdurch das sclnvcrdt, wciin sie sich binncn lahves-frist von zcil der de-schchcncn wähl gebührcnd gemeldet haben. Sie sind in ansekimgdcr unmittelbaren Slisscer und Rcichs-Iehn Lläiidc des Rcicl's,und habe» ihren sitz in dem Fürstlichen Oollegio auf dcr geistlichenbauch. Dir prolcstirendc Bischöffe haben dcr Pädsllichctt conßr»iiiatiost nicht voimölhen , müssen aber bey dcv invettstur die hellsteübcv die ordentliche cantzlcy-tar abstatten. Sie sitzen in anscl'ungihker unimttelbahren Ltisstcr und Reichs-Iehn gleicher gestail indcm Fürstlichen (.'ollessio. zcdoch aufeincr bcsondcrn banck, wel-che die glicr-baiich gcncnnct wird. ep. 8; 8z. ^
20, 17 Lc 28- 1 lim. ;> 2. 12. Dir. 1, 6. e ?eir. l. 2. tzocxps-
rrum collegir. A/,spol. pro btieron. s. 2. 6.1. t?,,»-
ssfi. Korn. 1 l äst i äst 'Istm. I. 0. I. 1 ep.4,
88- de 89 l. 6 0. 2 §. 4. stc hiierLrck, cccl. 1.1. -)
O. 46 c. I'keoel. clv clecur. <7. stiere 0. ic. Vz'enuniLnu; cllit. üp -)cl. conlk. episc. §. i<. I.42. 0. cl. apiso. Kov. ir; c. l
!r. Xnv. i;/. c. r. /,)(.Rn.; l-onttani. Vtll. c. 22. ») I.
6 §. ; 4 . ^ ) I. 8 0. z. /) >. r < 7 . ;s. > 7
uk> loca audkorom. „) I'rrrlLr. I. /ilemsnor r) /RVm.Vst. I. 1 c.4tz. 9) OiplomskL apucl in nor. äst ttec!»:
Kilt. Lp>s< 7 . h,Itr»j. p. 154. r) gst hyLlin. in vikL stlcx^ii-
stri III. -) in vir. Ilonis IX. -) IntiZnir locu; Lpuc!
/-'erss,,-,,,,. Oormoclr. c> c. 84.16 sk. i;89. in meirop.
pallim. „) Kell. 4^ v) dvis 1 r. 6e K. ecl. 1 . miniii. I. s
c. 11. r) I. iL. 6a Llecs. in 8ro. kpilt. 26 Irvsgr.
6c vitL Lonit. I. 4 c. 27. K'r-v,,. I. 1 <7. 9. .X1.7 c. 46. conl.I. 7 Le 8 c. 6. kssiic. auclienr. c.) Vist. Xov. 12. Hlenr. III. stamn«2ä an.4z2N. z2. cont. I. iz c. 6. Ls,isc. such epis: eil Xl-iriizm imp»6c sn. 4;6. ./,/) I. 29 c. 6. kpjs. such Xov. 79 ch Z; cont'. Ärf/.6. Itpikc. I. z c.;. cc) I. ; c. 2s> Z9. I. z c. -27 I. 7 c.
102. Episch 1.8 e. 281. ,?F) 6eju6.
tierin. h. ; s. leg. /,/,) 16 . §. ;s. 6e t'eu6is c. 1;. i>)
6c psce pukl. c. l n. 1 z c. 8 ». 8- dd,6e justic.tz. 7;. kch) I. 29. c. 6. Lpilc. - 7 ) I. 12 c. 2Z4. Inltr. psc.Or-nskr. srr. s. H. 21. ^
Dischoss init seiner Cteriftv/ aufEnglisch rke LKKop snäK ',5 (ttei stz, iverden von den schissseiireii gewisse sehr gefährliche kliv»pen genennet, welche bey den stIorlingischeii »isul», an dem west-lichen ende des zwischen Franchrcich und Engclland besindlichcn ca-«als, in dcr sie anzntrcffcn sind. Von drin alifastg des apkils biszn alisganac dcs jiilii, wie auch 8 oder mchr tage rim weibnachtmherum , pflegen diese klivpen, nebst den umliegenden insnln nisteiner »nzablichm menge von allerley vögeln, bedeckt zu >«'»,welche bey nächtlicher weile mit einander ankommcii, auchauf eben solche art wieder hinweg «liehen, und zu andern zeitensich gar nicht schcn lassen. I»' dieser gegend hatlc an. i7°7in dcm nov. dcr Englische Admiral, Cloudcsly Shovcl, dasUnglück, daß er mit «einem schiff scheiterte, und nebst 900 Perso-nen um das leben kam. ttrnsnnis. ,V 7 c, r«rc
6 e I'su. 1707 .
Bischoffshausen / Bilchhausen / cine adcliche familic inFrancken, von welcher Anna an. 1444 Aeblißin zu Ursvrmg gewe-sen. Johann Philipp von Bischoffshaiueli allfBischbailien, war an-iütz 6 Sachsen-Coblirglschcr gehemider Rath und Hoff-Marschall-Um eben diese zelt that sich cmcr, als Kayserl. Obrist-Llcisteiiaistin hclagcrung dcr stadt Ofen hervor. Lob. ckron.
Oiromsn. pt'orce Iss 2.
Äischoffheim / ist 1 ) ein« dcm Stisst Würtzbiirg gehörigestadt, nebst einem amte in Francken, unweit Fladungen und Ost-heim , an dcm gebürge Röhn gelegen. 2 ) Eine kleine stadt, wel-