vnd Gꝛdnung Gottes.
botten/ noch iſt er ein vnnützer knecht. Entlich iſt al-les voꝛ Gott ſünd vñ vnreyn/ was ð mẽſch durch eigenkrafft volbꝛingt/ anſchlacht vñ gedeckt, Darũb ſpꝛichtGott / vñ enterbt dẽ mẽſchẽ gantz/ Mein geyſt wirt nitblybẽ im menſchẽ/ dañ er iſt fleyſch/ kã mir auch nichtswidergelten an der wolthat/ ſo ich an im gethon hab.
Sich ſelbs erkennen.
Ot iſts hie dẽ menſchẽ/ das er auß Gottes gnad/ſich ſelbs erkeñen leer/ ſein ellend vnd nichtigkeytverſtañ/ da mit er abſterb im fleyſch/ vnd weyterſůch/ wie er Gott gefallen/ vnd ſein laͤben in weßen be-halt. Als vns Auguſtinus de ſpiritu et ani. cap. zi. 32.klar erzelt das auch die Heyden erkeñt/ die das woꝛtChylonis Qacedemoni ſcilicet ni. ruwsip, cognoſcete ipſum/ Erkeñ dich ſelbs/ mit guldinen bůchſtaben/als ein Delphyſch oꝛacul von him̃el kum̃en in die tem-el geſchꝛiben hand/ als Plinius lib. 5 cap. 3. Natur.Difto: Juuen. ſatyꝛa i. Plutarchus in vita Demoſt-henis/ Caertius li.. Sabellicus Ennea 2. lib.. erʒaͤlt/alſo Socrates ſich ſelbs erkeñt/ fo er ſpꝛach/ Einsweyß ich/ das ich nichts weyß/ Caertius in vita eiug.Iſt nun ð menſch fleyſch/ vñ dz fleyſch kein nütz/ wasmag er anders/ dañ die ding/ ſo des fleyſch eygen/ vnndkein nütz ſeind gedencken“ gedenck es nun eytel fleyſch-lichs/ was iſt er anders dan ein figend Gottes: dieweilder geyſt wider das fleyſch/ vnd fie yſch wider den geyſtRichtet. Alſo ſeind die zwey allweg wið einanð/ da iſtder menſch/ ſo vil ein menſch/ ſein art vñ natur antrifft/nichts dañ fleyſchlichs trachten/ als ein figend Gottsvnd des geyſts/ daher all ſein anſchlaͤg wider Gottesrhadt vnd woꝛte ſeind. D ij Was
Roma. 3Gene. s
Pſal. i106
Anguſtinns
Chylon
PliniusJuuenalisPlutarchusLaertiusSa bellicns
Joan.Reg.
Rom.Gala. -