Voned auffdas AlteTestameltt.
Äcsciz ist tuw qlicTcstumiut.
Aitc Testamentmusste auffhmen.
New Testament wä<Nk ewiglich.
Was in den Pro-pheten vnd andern dessalten Testanicnts bü-chern,n stinima geleh-rct wird.
Geistliche denkung.
Most« ein brunnaller weissheik.
Christus ist der rechteHohcprisrcr/ opffer/«l-lar/rtz
Söhne dess Hohen»Priesters.
Deutung dess schlach-ten» vnd opffcrs imanen Testament.
Darumb nennetaUch S.Paulus Mose Gesetz/das alte Testament/Christus auch/da er dasncwe Testament eingesetzt. Vnd ist darumb ein Testament/ daß GDtt darinnen verhieß vnd be-schick) dem völck Israel das land Canaan/ wo sie es halten würden. Vnd gäbe auch ihnen/ vndward bestätiget durch schäps vnd bocke tod vnd blut. Aber weil solch Testament nicht auffGottesgnade/ sondern auff Menschen wercken stund/mußt es alt werden vnd auffhören/vnd das verheis-sen land wieder verloren werden/darumb/daß durch werck das Gesetz nicht kav erfüllet werdm:Vndmußt ein ander Testament kommen/ das nicht alt würde/ auch nicht auff vnserm thun/ sondern auffGottes wort vnd wercken stünde/ auff daß es ewiglich währet. Darumb ists auch durch einer ewi-gen Personen tod vnd blut bestätiget/ vnd ein ewiges land verheissen vnd gegeben. Aas sey nun vonMosc büchcrn vnd ampk geredt.
s/^ZAs sind aber nun die andern bücher der Propheten und der geschichken? Antwort: NichtsH^Handers/ denn was Mose ist: Denn sie treiben allesampt Moses ampk/vnd wehren den fal-schen Propheten/ daß sie das volck nicht auff die werck führen/ sondert: in dem rechten ampkMosc vnd erkentnrß deß Gesetzes bleiben lassen. Vnd halten vest drob/daß sie durch deß Gesetzesrechten verstand die lcute in ihrer eigen vntüchtigkeit behalten/ vnd auff Christum treiben/wie Mosethut. Darumb streichen sie auch weiter auß/was Mose von Christo gesagt hat/vnd zeigen an bey-derley exempel/ dere/ die Mose recht haben/ vnd dere/ die ihn nicht recht haben/ vnd aller beyder straffvnd lohn. Also/ daß die Propheten nichts anders sind/denn Handhaber vnd zeugen Mose vnd semesampts/daß sie durchs Gesetz jederman zu Christo bringen.
Auffs letzte solt ich auch wol die geistliche deumng anzeigen/so durch das Levikische Gesetz vndpriesterthumb Mosc fürgelegt/ Aber es ist sein zu viel zu schreiben/es wil räum vnd zeit haben/vndmit lebendiger stimme außgelegt seyn. Dann freylich Mose ein brunn ist aller weißheit vnd Ver-stands/darauß gequollen ist alles/was alle Propheten gewußt vnd gesagt haben. Darzu auch dasnewe Testament hcrauß sieußk/vnd dreyn gegründet ist/ wie wir gehört haben. Aber doch em kleineskurtzesgrifflin zu geben denjenigen/so gnade vnd verstand haben weiter darnach Zu trachten/sey dasmein dienst.
Wann du wilk wol vnd sicher deuten/ so nim Christum für dich: Dann das ist der mann/ demes alles vnd gantz vnd gar gilt. So mache nun auß dem Hohenpriester Aaron/niemand dann Chri-stum alleine/ wie die Epistel an die Hcbreer thut/ welche väst alleine genugsam ist/ alle figuren Mosezu deuten. Also ist auch gewiß/ daß Christus selbst das opffer ist/ ja auch der altar/ der sich selbst mitseinem eigen blut geopffcrt hak/wie auch dieselb Epistel meldet. Wie nun der Levittsch Hohepriesterdurch solch opffer nur die gemachten fünden wegnam/die von narur nicht fünde waren: Also hat vn-ser Hohepriester Christus/ durch sein selbst opffer vnd blut/ die rechte fünde/ die von nakur fünde ist/weggenommen/ Vnd ist einmal durch den Vorhang gegangen zu Gott/ daß er vns versöhne. Also/daß du alles was vom Hohenpriester geschrieben ist/auff Christum persönlich/vnd sonst auff nie-mand deutest.
Aber deß Hohenpriesters söhne/die mit dem täglichen opffer vmbgehen/ soltu auffvns Christendeuten/die wir für vnserm vatter/Christo im Himmel sitzend/hieauff erden mit dem leibe wohnen/vnd nicht hindurch sind bey ihm/ohn mit dem glauben/geistlich. Derselben ampk/ wie sie schlach-ten vnd opffcrn/bedcut nichts anders/denn das Evangelium predigen/durch welches der alte menschgetödtct vnd Gott geopffcrt/ durchs fcwer der liebe im heiligen Geist verbrannt vnd verzehret wird/Welches gar wol reucht für Gott/ das ist/ Es macht ein gut/ rein/ sicher gewissen für Gott. Diesedeutung trifft Samt Paulus Roman.ir. da er lehret/wie wir vnsere leib sollen opffern GDttzumlebendigen/ heiligen/ angcncmen opffer. Welches wir thun (wie gesagt) durch stetige Übung deßEvangelii/ beyde mit predigen vnd glauben. Das sey dißmal gnug zur kurtzen anleykung/ Chri-stum vnd das Evangelium zu suchen im alten Testament.
GLTT.
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Erschaffungnun schen.
Em kurtzcr In halt vnd Zweck der zanken H. Gchrtfft/
nemlich der Bücher deß Alten vnd MwcnTestaments.
Bücher deß Alten Testaments.
Je bücher deß alten Testaments lehren vns/daß der GOtt/welchem Noe/
,' Abraham/Isaac/ Iacob/David vnd die andern Vatter gedienet vnd jhngeehret haben/"allein der wahre/allmächtige vnd ° ewige GOtt sey/ dervnib seiner güte willen durch sein gleich ewiges ^ Wort/Himmel vnd erden/vnd alles was drinnen/erschaffen habe: Von welchem alles herkompt/vndohn welchen nichts nicht ist: Daß er ^gerecht vnd charmhertzig sey/ vnd ders alles irr allen nach seinem willen vnd wolgefallen wircke. Welchem" man nicht sagendarff/ Warurnb daß ers so vrrd so mache.
^ Zu dem/ daß derselbige allmächtige GOtt/ nach allen andern creaturen/ den' ersten
menschen Adam nach seinem ebenbild und gleichnuß erschaffen/vnd zum Herrn über allethicr auff erden gesetzt habe. Welcher Adam zwar durch" vergunst vnd betrug deß Teufelsdem verbott seines Schöpffers ist ° vngehorsam worden / vnd hat durch seine übertret-
tung
» Len.ri, v.zs.
b ss-ss.f.i..c 0-0.7,-.
<i 6cn.i,z.z- 54 !,,r.
e Lxo6.s,r 7.r5>i.ii,7.
1 Lrod.zr, 17.x iCor.ir,«.i> Roms.ro.7^4!,».
» L«il.i,r7.
l> L-p.r, 14.c Rom; 14 , 1 ,-