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Erklärung oder Geographische Beschreibung
Des Paradyses.
Sampt der Gelegenhelt der vmbherligenden Landen: Wie auch kurzer
Erzehlung vnd Anweisung der Reysen/ von Adaman biß auff Jacob.
Jeber Leser. Nach dem Gott Himmel vnd| hat feinen ursprung auß einem gewissen See oder Meer am anfangErden vnd das Meer/ vnd alles was dariñen ist/ auß der Bergen Ararat gelegen. Diese beide Flüß fliessen nidsich vndnichts erschaffen/ hat er endlich auch den Menschen kommen in gemeltem Fluß Pifon zusammen/ oberhalb dem Gartenzu seinem Bild gemacht/ vnd dermassen geehret/ daß vmbgeben denselbigen/ scheiden sich dann widerumb von einanderen/er ihn zum Herzen geseket vber alle Creaturen/ vnd vnd behält der gegen Auffgang den namen Pifon, der aber gegen Bn.denluftgartenEden jhme zur wohnung eingegeben.dergang fleufferwird Gihon genennet/ ergiessen sich endtlich in den Si-Welcher Garten sonsten auch das Paradeiß genen. num Perficum oder das Persianische Meer. Vorgemelte vnsere erstenet wird/ vnd alle vbrige gegne des Erdbodens an Herzlichkeit/ Schön Elteren hat Gott in diesen Luftgarten des Paradyfes gesetzet/ jhrer herzheit vnd Luftbarkeit weit vbertroffen hat. Wird dahero nicht ohne vrsach schafftvnd zu ihrem dienst alle ding vndergeben/ aufgenommen denein Luft- garten geheissen/ welcher in dem Land Sinear gelegen/ einer Baum des Erfantnuß gutes vnd böses Gen.2.17. den er ihnen außLandschafft in Afia, an einem Fluß/ der nun Tigris geheissen wird/ vnd trucklich verbotten: als sie aber durch Lift vnd Betrug des Satansin H.Schrifft Pifon genennet worden/ vnd sich in vier ärm vertheilet/ verführet/ dises Gebott Gottes vbertretten haben/ feind sie auß dem Pasderen jeglicher seinen besonderen namen gehabt.Dieses Gartens orth radeiß vertrieben worden/ haben ihr Brot im schweiß ihres angesichtsvnd gelegenheit ordenlichen zu begreiffen/ muß man fleissig achtung ge suchen müffen/ weil die Erden umb ihrer vbertrettung willen von Gottben auff das was Mofes erzehlet Gen.2.8. Vnd Gott der Herz verfluchet/ Disfilen vnd Dorn herfürgebracht. Haben darauff( wiepflanket einen Garten in Eden/ gegen dem Morgen: So droben angerührer worden) jhre wohnung gehabt im Land Nod gegendan v.10.Vnd es gieng auß von Eden ein Strom zu wässern Morgen des Paradyses/ welche gegne sonsten auch Sufiane vnd heuden Garten/ vnd theilet sich daselbst in vier Hauptwaffer. tigs tags Sulan geheiſſen wird: Alda haben sie sich mit dem FeldbansWelches ein gewisses gemerck/ daß difer Garten dem Fluß Pifon gegen genehret/ vnd zween Söhne gezeuget/ der ältere hieß Cain / vnd warMorgen gelegen/ da der Fluß einfach/ d.i.nur mit einem arm den Garte cin Ackersman/ der jüngere Abel / war ein Schäfer/ vñwurde auf zornbewahrete. Wie solches in diser Landtafel auch angedeutet wird; vnd ob. vnd mißgunft von seinem Bruder Cain außgrimigem gemit zu todwol ein theil dises Gartens gegen nidergang gelegen/ hat.doch Adam ge- geschlagen. Als Cain darüber von Gott gestraffer vnd zu red geftellergen Morgen gewohnet/ wie solches auß dem folgende 3.Cap.klärlich fan wird/ erschrickt er vnd spricht; wer mich finder/ wird mich zu rod schlaerwiesen werden/ da gesagt wird v.z4. Vnd er trieb Adam auß/ vnd gen/ bawer derhalben eine Statt zu feiner versicherung vnd nennet fielågert Cherubim gegen Morgen des Gartens Eden. Also nach dem namen seines Sohns Hanoch. Viel murmassen ob nichtGen.4.16. Also gieng Cain von dem angesicht des Herzen dieStatt Suſan von diferStatt noch vbrig seye/ als die nechst an Edenvnd wohner im Land Nod/ gegen Morgen( des Gartens) gelegen gege Ridergang des BergsArarat an dem Fluß Euleus, dahinCain / als er geflohe/ fich gesezer/ weil er von disem Fluß verhindert worEden. Ist auch daher vermuthlich/ weil difer Fluß in lenge/ breite/ vnd den weiter zu fliehen. Da dieleuthe von tag zu tag in boßheit zugenomenDaher auch starckem lauff den Rhein oder Donaw vbertrifft/ daß wannvnfere ersten Elteren gegen Nidergang dieses Flusses gewohnet hetten/ feind sie endlich mit allem/ was auferden lebte/ von Gott mit vnd durchweren verhindert worden gegen Morgen zu fliehen/ dann fie allemansehen nach mit Schiffen hinüber zu fahren noch nicht versehen ge-wesen/ weil nichts dergleichen vor Erbawung des Kastens Noahsin heiliger Schrifft gelesen wird. Haben daher etliche alte Geographialhie sehr geirzet/ daß sie gemelten Luftgarten gegen Nidergang desFluffes Pifon geseket. Diser Fluß/ wie zuvor angedeutet worden/theilet sich in vier Hauptwasser nemlich zween gegen Mitternacht/oder auffwerts/ vnd zween gegen Mittag hinabwerts des Gartensond hiessen Pifon, Gihon, Hiddekel vnd Phrath. Gen.2.11.werdenfie also beschrieben; Der erste heißt Pifon vnd fleuße umb dasgange Land Hevila vnd daselbst findet man Gold. Jtem v.13.Und das ander Wasser heißt Gihon, das fleußt umb dasganze Morenland. v.14.Das dritte Wasser heißt Hiddekel,das fleußt für Affyrien. Das Vierte Waffer ist der Phrath.Dieser Fluß Phrath oder Euphrates, hat seinen anfang auß den Ge-birgen Mofchi vnd Cafpij, die in groß Armenia gelegen. HiddekelSem- ElamPeletAlmodadJottanSelephHasarmaverJarah
Usur
Arphacsad- Selah- Heber
Lud
Arams/
Cham- Chus- Seba/
den Sündfluß gestraffer worden/ außgenomen Noah vnd die feinen/ diemit etlichem Vieh/ Vöglen vnd Gewurmen in dem Kasten/ den er erbawer/ auff dem gewässer bewahrer und bey leben erhalten worden/ nachdeme die Welt schon albereit 1656. Jahr gestandenware. Nach demder Kaften bey vngefehr fünff Monden auff den Wassern/ weit überalle hohe Berg hin und wider getrieben worde/ hat ihn Gott entliche aufdem Gebirg Ararat ruhen lassen/ auß welchem/ nach dem das gewässersich verloffen/ Noah mit den seinen vnd den lebendigen Thieren/ widerumb herauß gegangen vnd hat sich jenseit oder gegen Auffgang desFluffes Hiddekel auffgehalten/ von dar sich das geschlecht Noahs geegen Auff- vnd Nidergang außgebreitet/ vnd die Länder oder gegne jhrenNammen nach genennet hat. Welches vns bewogen diß SeſchlechteRegister hieben zu fügen/ damit man die Nammen der Sanden / derenin difer Land- Tafel gedacht wird/ mit den Geschlechten desto besser vergleichen und sehen möge/ wo ein jedes derselben sich nidergelassen vndauffgehalten/ wie solches in der H.Schrifft selbsten so wohl im Text/als den Randglossen weitläuffiger gefunden wird.Rehu- Serug- Nahor- Terah Abram- Isaac- Jacob
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Hul/Gether/
Hadoram
Dial
Mas/
Ditla
Obal
Havila/Sabta
Abimael
Scheba
M
Raema Scheba.Dedan.
OphirHavila
Sabtcha/
Dieser wohnung warevon Mescha an/ biß
nach Sephar dem ge=birge gegen Auffgang.Gen.c.10.v.30.
Nahor
BuzlKemud- Kram/
Chesed,
Hago/
Pildas/
Jidlap/
Bethuel
Хебесса.
Lsarai
Толь
Haran- Loth
Ben- Uit
Nimrod/ war ein gewaltiger Jäger vor dem Angesicht des Herzen/ der anfang seines Reichs war Babel/ Erech/Accod/ ond Calne in dem Land Sinear/ auß disem Land ist Assur außgegangen/ vnd hat erbawesNinive / vnd Rehobosh/ Jr/ vnd Calah/ vnd Resen zwischen Ninive vnd Calah .
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NoahJeugets
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Mitfraim Ludim/Anamim/Lehabim/Naphtuhim/
Pathrusim/
Pus
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Caffubim. Auß diesen seind kommen die Philister vnd Capthorim. Gen.10.14.
Canaan- Bidon/ Heth/ Jebusi/
Emeri/ Girgafi/ hiwi/ Einwohner des Lands,Arbi/ Zini/ Arvadi/Canaan/L3emari/ Hamathi.
Japhet Gomer- stenas/
Magog,
Madai/
Javan
Tubal/MesechZiras.
Niphat/Zogarma.
Daher haben sich außgebreitet die geschlecht der Canaanister/ daß die grenzen der Canaaniten waren von Bidon ansdurch Gerar/ biß gen Gaza / biß man tomt gen SodomalGomoria/ Adama/ Zeboim/ biß gen Lafa.Gen.10.19.
Elisa Don disen seind ausgebreitet die Insulen derTharsis/ Heiden in thren Landen/ jegliche nach ih,Chittim/ rer Sprach/ Geschlecht vnd Leuchen.LDodanimaGen.10.5.