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Biblia das ist: Die gantze heilige Schrifft / durch D. Martin Luther verteutscht: mit D. Pauli Tossani hiebevor aussgangnen Glossen und Ausslegungen
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Sodom. 20

h Der Sohn Got

h

Das Erste Buch

24 Da ließ der HERR schwefel vndtes/ so eines wesens/ i fewer regnen von dem HERREN vomist mit dem vatter. Himmel herab auff Sodom vnd Gomor

macht vnd herzlichkeit

Vnd beydes in diesem

vnd dem vorhergehen, ra( 6).

den Cap. gar offt Je-hova oder der HErr

chem der vatter alles

25 Vnd kehret die' stätte vmb/ die ganzegeheissen wird/ wels m gegend/ vnd alle eynwohner der ståtte/ vndgericht hat übergeben. Was auffdem lande gewachsen war.26 Vnd sein weib sahe hinder sich( 7)/

Joh. 5. 22.

i Zuvor hatGOT ein allges

0

meines gericht außge Vnd ward zur saltzseul.

hier verübet er ein

führt durch wasser/ 27 Abraham aber machte sich des morzwar fonderbahres gens früh auff an den ort/ da er gestanden

aber eben so wol er:

fchröckliches gericht/ ware für dem HErren.

durch fewr/ so da die

schandliche/ vnd vonvnnatürlichen lüften

28 Vnd wandt sein angesicht gegen So-brünstige Sodomiter dom vnd Gomorra/ vnd alles land der gereiben müffen. Vnd gend/ vnd schawet/ vnd sihe/ da gieng eindis ist ein fürbild der rauch auff vom land/ wie ein rauch vom

hat verzehre vnd auff-

ewigen straff/ Apoc.

19. 20.

k Etliche versteshens also: Von dem

Herren/ d. i. wels

I

ofen.

29 Denn da Gott die stätte in der gegend

ches fewr vnd schwefs verderbt/ gedacht er an Abraham/ vndfel von dem HErren geleitet Lot auß den ståtten/ die er vmbkeh-licher vnd übernatür ret/ darinn Lot wohnete.

tam/ d. i. vngewohn

ficher weis vom Hersren aus dem Himmelauff Sodom vnd Go

30 Vnd Lot zog auß Zoar/ vnd bleib auffmorra geworffen vnd dem bergemit seinen beyden töchtern/ Denn

ausgestossen worden.

Die alten Bätter/ vn er forchte sich zu Zoar zu bleiben/ vnd bleibmänner tegens also also in einer hole mit seinen beyden toch

andere fürtreffliche

aus vom HErren tern.d. t. vom Batter/ sodurch den Sohn würs

ket/ Joh.s.19. S. die

31 Dasprach die elteste zu der jüngsten:gloß üb. den anfang Vnser vatter ist alt/ vnd ist kein mann mehraufferden/ der vns beschlaffen möge nachein einiger Jehova vo. aller welt weise/

dieses verf. Hier sehenwir/ das/ wiewol nur

HENR/ Deut. 6. 4.

dennoch der personen

mehr seyen/ vnd einer

X

2

y

32 So fom/ laß vns vnserm vatter wein

b

jeglichen diefer namen zu trincken geben/ vnd bey ihm schlaffen/

gebüre.( 6) Deut.

29.23. Jef.13.19. Jer. 20. daß wir samen von vnserm vatter erhal

16. vnd 50.40. Thren.

4.6. Ezech. 16. 49 ten.

Hof..s. Amos 4. II.Zeph.2.9. Luc.17.29.

33 Also gaben sie ihrem vatter wein zu2.Pet.2.6.Jud. 7. trincken in derselben nacht. Vnd die erste

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Cap.XX. Abraham.

hieß sie d Moab/ von dem konumen her dieMoabiter / biß auff den heutigen tag.38 Vnd die jüngste gebar auch einensohn/ den hieß sie das find Ammi/ von demkommen die kinder Ammon/ biß auff denheutigen tag.

f

d d.i. vom vatter[ geziclet].

e Ein in der H.

lich bekantes volck/ foSchrifft genugsambgegen dem auffgangtodte meers/ zwischen

des Jordans/ vnd des

den beyden bächen/Arnon vnd Jaboc geswohnt.

f od. Ben Ummi: d. 1. der foln meines volcks/ den ich nemlich von meinem volck oder geschlecht/vnd nicht von einem frembden vnd gottlosen volck gezeuget habe. g d. i. der Ammoniter/

deren auch offt in der H. Schrifft meldung geschicht/ vnd die gegen auffgang an Palæstinam, gegen

mitternacht aber an die Moabiter haben gegränhet.

Das XX. Cap.

1. Abraham zeucht gen Gerar/ 2. Sagt/ Sara seye sein schwester/ wets

che darauff Abimelech der König abholen left/ ſich mit jhr zuvermählon/

3. Welches aber GOIZ verhinderct/ durch plagen/ vnd einen traum/8. Abimelech thut Abraham einen verweiß/ 14. Vnd gibt ihm sein weib

mit geſchencken wider/ 17. Darauff er GOtt für Abimelech bittet/ das er

vnd sein haus geheilet wird.

C

Braham aber zog von dan-nen ins bland gegen Mittag/vnd wohnete zwischen Ka-des vnd Sur/ vnd ward einSfrembdling zu Gerar.

e

2 Vnd sprach von seinem weibe Sara/Es ist meine schwester. Da sandte Abi­ melech / der fönig zu Gerar/ nach jhr/ undließ sie holen.

k

h

a Bon Hebron / daerüber die 20.[ oder nach

bey der ebne Mamreandererrechnung 14.]

jahr gewohnet hatte/S. Genef. 13. 18. vnd

14.13. vnd 18. I.b In die grantze deslandes Canaan gegen

mittag. auß wasvrsach Abraham diese

reis fürgenomen/ melsdet die Schrifft nicht.Etliche meinen/ csseye beschehen/ wegendes in der nähe geleges

3 Aber GOTT kam zu Abimelech des nen stinckende asphal>nachts im traum/ vnd sprach zu ihm: Siheda/ du bist des todes/ vmb des weibs wil-len/ das du genommen hast: Denn sie isteines mannes eheweib.

4 Abimelech aber hatte sie nicht berühret/ vnd sprach: HERR/ wiltu denn auchein gerecht volck erwürgen?

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tischen meers.cts.drob. 14.7.d+ S.drob. 16.7.e Eine statt/ gelesgen in den grenzengegen Mittag/ diehauptstatt der Philissteren/ S.drob.10.19.

des landes Canaans

vnd drund. 26. 1. vnd

2 Chron.14.13.f Gab für/ außeiner solchen forcht/wie drob. 11. 29. vnd

12.

13. vnd in dieſem

cap. verf.11.

5 Hat er nicht zu mir gesagt: Sie ist meine schivester? Und sie hat auch gesagt: Er) drob. 12. 13.ist mein bruder? Hab ich doch das gethandom/ Gomorra/ son gieng hinein/ vnd legte sich zu ihrem vatter/ mit einfeltigem herzen/ vnd vnschuldigen

So

der auch Adama/ Ze

boin/ S. Deut.- 29.23. vnd er wards nicht gewar/ da sie sich leget/Jer.49.18. Of. 8. noch da sie auffstund.

m Das ganze ebne

straff spüret man noch

Dann dieselbe refier

feld herumb. Diese 34 Desmorgens sprach die elteste zu derauff den heutigen tag: jungſten: Sihe/ ich habe gestern bey meinemTen lang vnd 2. breit/ wein zu trincken geben/ daß du hinein geheft/in die 18. textſche meis vatter gelegen/ Laß vns jhm disenacht auchpful ist/ welcher nichts vnd legeft dich zu shm/ daß wir samen vondet: Darumb er auch vnserm vatter erhalten.

Jetzt ein stinckender

lebendiges in fich ley-

das todte mecz geneñer

genant Lacus Afphal-

dieweil er viel schwef

wird/ sonsten wird cr 35 Also gaben sie ihrem vatter die nachttites vom schweffet/ auch wein zu trincken. Vnd die jüngstefel von fich wifft/ und macht sich auch auff/ vnd leget sich zu ihm/nach der vnder wards nicht gewar/ da sie sich leget/12. Vnd wiewol das noch da sie auffstund.

schweffet fewr

ftincket/ S. drob. 14.

selbst herumb äpffel

wachsen/ die schön von 36 Also wurden die beyde tochter Lots

anschen seind/ so seind

fie doch nicht zugentes schwanger von ihrem vatter:

sen/ dieweil sie zu asche

werden/ wann man sie 37 Vnd die elteste gebar einen sohn/ den

auffthut/ S. hiervonPfal.107.34. n Zuwider dem befeht Gottes/. 17. Es ist aber in dieser übertrettung nebendem vngehorsam/ vnd vnglauben mit vndergeloffen allzugroffe liebe des zeitlichen/ vnd vndanckbarteit. Scbr. Sahe zuruck hinder jhm/ N. dem Loth/ wetcher/ weil er gecilct/ jhr weit fürkommen.( 7) Luc.17.32. o N. jhr teib/ welcher in eine fattzechtige/ harte vnd daurhaffte materiver:wandlet worden/ S. Luc.17.32. Jofephus bezeugt/ diese Saltzseutsche zu seiner zeit noch gestanden/Antiq. lib.1. c.12. Diese gegend ist hernach das Satismeer genennet worden/ S. droben/ 14.3.p S. Gen.18.23. q eines theits an Abrahams fürbitt/ drob.18.23,24. anderstheils andie verheissungen/ jhme dem Abraham beschehen/ drob. c.12.3. r od. machet/ das Loth entranmitten auß dem verderben/ da er die ståtte verderbet. fd. i. in deren einer. S. gleiche artzu reden drob. 18.9.vnd 19.12. Jon.1.5. Matth.27.44. t Zuvor hat er gewünschet zu Zoar sichauffzuhalten/.20. aber jetzund förchtet er sich/ G022 möchte diese statt auch vertilgen/ oder erwürde von den einwohneren gewalt vnd überdrang teyden müssen/ zeucht derowegen von dannen.u Hebr. tleinen/ so auch in den folgend. V. 34, 35, 38. x Dieweil sie vielleicht vermeinthat/ das Gott alle menschen auff erden/ aufgenommen Loth/ vertilgen würde/ wie er in der Sünd-fluth alle menschen/ aufgenommen Noach / durchs wasser vertilget hat. Andere gebens/ im lande/d. i. in diesem land/ da alles ist zugrund gangen/ dann ob wol das fedttlein Zoar übrig bliben war/so traweten sie doch demselbigen auch nicht/ sonder trugen sorg/ das vnglück würde es auch treffen;Deswegen dann Loth selbst darauß gewichen war. y Hebr. Zu vns eingehen/ Sihe diesez Hebr. wege/ S. drob.18. üb. V.11.

art zu reden drob. 6. 4. vnd 16.2,4. vnd Deut.25.5.

a So sie zum vorrath auff ihre reise von Sodom/ oder von Zoar mitgenommen.b Ein schröcklicher anschlag/ vnd fall an Lots hausgenossen.

find/ also drund. 34. S.drob. 4. üb..25.

c Einen sohn oder

Ο

händen.

6 Vnd GOtt sprach zu ihm im traum:Ich weiß auch/ das dunnit einfeltigem her-digtest/ vnd habs dir nicht zugegeben/ daßBen das gethan haft/ darumb hab ich dichauch a behitet/ daß du nicht wider mich sun-du sie berührteft.

g

wan batter

dafür/ es seye dis eingemeiner nam gewe-sen der königen desselsben lands/ wie dernam Pharao der kd-

nigen in Egypten/ S.droben 12. 15. Bengt-

drund. 26. 1. vnd Pfal.34.1. Vnd ist diesernam aus zweyen worsetzt deren das eine

heißt Batter/ das ansteren zusammen ge

dere König.h Erschien ihm/

i GOtt hat sichgeoffenbaret/

7' So gib nun dem mann sein weib wi- offenbaret sich ihm.der/ denn er ist ein prophet/ vnd laß ihn vorzeiten durch erdumfür dich bitten/ so wirftu lebendig bleiben. nur den feinigen/ fon-wo du aber sie nicht wider gibst/ so wiſſe/ fer feinem votc/ dendaß du des tods sterben must/ vnd alles was S. drund. 28.12. vnddein ist.

Wo

50.24.

der auch anderen ausseinigen zum besten/

31.24. vnd 40. 8. vnd41. 1. Dan. 2. I. vnd4.2.

k Hebr. du geheft[ wirst alsobald] sterben. N. wann du die Sara nicht von stund anvngeschendt von dir teffest/ vnd wider gibest/ Sihe diese art zu reden drund. 30. 1. vnd 48.2. vnd1 Hebr. sich zu ihr nicht genahct/[ vnd diese art zu reden giltet eben so viel/ alsein weib erkennen/ droben 4.1. Zu einem weib eingehen/ droben 6. 4. cin weib berühren/ oder anarühren/ Proverb. 6. 29. vnd 1.Corinth.7.1. vnd drund. verf.6.] weil ihn GOTT durch zugesandteplagen verhinderet/ S. drund. V. 6, 7. m Mich vnd meine vnderthanen/ die wir gerecht/

.

d. i. vnschuldig seynd in dieser sach/ Vergt. 2. Sam. 4. 11. Es erscheinet aber auf diesen worten/das GOTZ nicht allein den König vnd sein gantzes haus/ sonder auch seine underthanen mieeiner sonderbahren plag angegriffen/ S. auch. 8, 9, 18. nt Hebr. in der einfalt/ auffrichtigkeit meines herzens/ vnd reinigkeit meiner hånden/ d. i. Es ist dis orts beydes mein hertzrein von bösem fürnemmen/ weil ichs nicht bös gemeint( dann ich hab sie wollen zum weib nemsmen/ vnd hab nicht gewust/ daß sie schon einen mann hätte) sonder auch mein leib von würcklischer vnzucht. Auff diese weis wird die inwendige vnd außwendige vnschuld/ auffrichtigkeit/ ent>weder ins gemein betreffend das gantze leben der frommen/ oder insonderheit betreffend eine vnddie andere sach vnd that/ zum öffteren in H. Schrifft angedeutet/ als 1. Reg. 9. 4. 1. Chron. 29. 17.Pfal. 24. 4. vnd 73.13. vnd 78.72. vnd 101.2. o S. Job. 17.9. P Gottes meisnung ist nicht/ Abimelech seye allerdings vnschuldig gewesen/ auch darin/ das er die Saramgenommen/ sonder nur in anschen seines fürnemmens/ vnd des würcklichen chebruchs. Ein cinsfältiges vnd nicht böß gemeintes fürnemmen/ auch in einer bösen fach/ so es herrühret auß vnbesdachtsamkeit/ oder vnwissendem eyffer/ wird mit diesem nammen der einfalt in H. Schrifft angesdeutet: als 2. Sam. 15. II. vnd 1. Reg. 22. 34. vnd 2. Chron. 18.33.I.q Verhinderet N. durchtranckheiten/ vnd leibsgebrechen. r Wann er sich wider Abraham vnd Saram disorts versündiget hätte/ so hätte er wider GOTT selbs gesündiget/ Pfal. 51. 6. vnd 105. 14, 15.Act. 9.5.ft S. Lev. 6.4. t Ein heiliger vnd hocherleuchter mann/ dem ich michdurch besondere erscheinungen vnd gesichte pflege zu offenbaren/ auch daher mir sehr lieb vndwerth ist/ S. Pfal. 105. 15.

8 Da