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Biblia das ist: Die gantze heilige Schrifft / durch D. Martin Luther verteutscht: mit D. Pauli Tossani hiebevor aussgangnen Glossen und Ausslegungen
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Klage der Cap.XXXVI. b

Manaffiter.

6 Das ists/ das der HEr gebeut denk+ Od. taß fie des töchtern Zelaphehad/ vnd spricht: Laß siefreyen wie es ihnen gefelt/ Allein daß siewohlgefallen oder freyen vnder dem geschlecht deß stammes jh-

find; d. i. die ihnen

nach dem es sie gutdunckt.

1 Od. so werden

die Erbtheil/ zc. nicht

fallen von einem stam

men zum anderen.

res vatters/

7' Auff daß nicht die erbtheil der finderIsrael fallen von einem stamm zum andern:m Diß ist nun Denn ein jeglicher vnder den kindern Jfraelso Gott belieben wol sol anhangen an dem erbe deß stamms seines

ein allgemeines gefatz/

ten/ auß diesem anlaß

dem volck Ifract zu ge- vatters.ben/ betreffend dietöchtern/ die auß man-gel mannlicher Erben

n ind hiemit

8 m Vnd alle töchter/ die erbtheil besitzenin ihrer vättern hause vnder den stämmen der finder Israel/ fol-wurden Erben seyn. Len freyen einen von dem geschlecht deßkeine vnordnung vn ſtammes shres vatters:" Auff daß ein jeg:funde/ welches der licher vnder den kindern Israel seines vat:ber insonderheit hat ters erbe behalte/

der den skämmen ents

himmlische Gesatzges

wollen verhüten/ das

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mit dardurch der stamme Juda/ auf welchem der Meffias nach dem fleisch herkommen solte/ in keineverwitzung geriethe. Sihe 1. Chron. 23. 22,

Mose .

167 Klage derManassiter.

9 Vnd nicht ein erbtheil von einem ſtamfalle auff den andern/ sondern ein jeglicherhange an seinem erbe vnder den stämmender kinder Israel.

10 Wie der HErr Mose gebotten hatte/so theten die tochter Zelaphehad/

11 Mahela( 2)/ Thirza/ Hagla/ Milca( 2) Num. 27.1.vnd Noa/ vnd freneten den kindern ihrervåttern/

Den söhnen.

war/ oder/ ist gewessen. S. Pf. 37. 18.

12 Deß geschlechts der kinder Manaffe/deß sohns Joseph. e Also bleib jhr erbtheil+ Hebr. alsoandem stam deß geschlechts ihres vatters.13 Das sind die gebott vnd rechte/ die derHERR gebot durch Mosen den kindernIfrael/ auff dem gefilde der Moabiter / am band Mose .Jordan gegen Jericho.

Ende des vierten Buchs Mose.

q Hebr. durch die

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Das Fünffte Buch Mose .

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rob. Num.17.3.4.1

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um. 26.38.54,

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Su feinem Erbm/ Lev. 25.

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a Wie hernachfolgt/ v.6. vnd folgends durch das ganBe Buch. And.

das waren 2c. vnd versmeinen/ diese zweenersten verf. senen cinbeschluß der wortenvnd geschichten/ die

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Vorzede über das Fünffte Buch Mose.

bridaling

Is Buch wird mit einem Griechischen Nammen genennt DEUTERONO­ MIUM . Welches so viel heisst/ als/ das andere geset/ oder/ das widerholte geses/ weil Mose die inden vorhergehenden Bücheren beschriebene göttliche geseze/ hierinn widerholt/ erflåret vnd dem volckmit einem besonderen enfer/ vnd vielen heiligen sehr beweglichen vrsachen/ getrewlich/ vnd vnverdros-sen einschärpffet. Also/ daß dieses Buch billich ein kurzes Gesek Buch fan genennet werden. Diß hat Mosesgethan in den zween legten Monaten deß vierzigsten jahrs/ nach dem außzug der findern Israel/ auß Egypten/ indem gefilde Moab/ als er sie biß zu den grenzen deß lands Canaan gebracht/ vnd alle die widerspenstige Ifraeli-ter/ laut der göttlichen gethanen fröhungen vnd ends/ in der wüste waren vmbkommen: Vnd zwar zu dem end/damiter das volck/ so in der Wüste aufferwachsen/ vnd dessen ein theil disseit deß Jordans verbleiben/ der andervnd grössere theil aber in das gelobte land solte eingeführt werden/ furt vor seinem tod jhrer schuldigen pflicht vollsfommentlich erinnerte; weil ihm wol bewust/ daß er bald sterben/ vnd über den Jordan nicht kommen würde.

Erstlich/ nun stellet er dem volck für augen/ die grosse mannigfaltige gutthaten/ so GOtt jhme in zeit dieservierzig Jahren habe erwiesen/ neben den straffen/ so über die vngehorsamen seyen ergangen: auff daß er hier,durch sie zu desto fleissiger auffmerckung vnd haltung der gebotten Gottes anhielte/ capp. 1. 2. 3. Darauff widersholt vnd erklärt er nicht allein das Moralische gesag der zehen Gebotten/ sondern auch die Ceremonialische gefeße/betreffend den eusserlichen Gottesdienst/ wie auch allerley Bürgerliche/ oder Politische geseze/ vnd friegsordnungen/ sampt dem ampt der Regenten vnd Richtern: füegt auch hie vnd da ein etliche newe verordnungen/ vnd sehrernstliche vermahnungen/ vnd bezeugungen/ mit einer über die massen denckwürdigen prophezeyung von demhaupt aller Propheten/ vnserem HErren JEsu Chrifto. Solches alles bekräfftiget er vielfaltiglich mit verheissung deß reichen göttlichen segens/ im fahl sie dem HErren würden anhangen vnd gehorsam seyn/ vnd betro-hung deß fluches/ so sie würden von ihme abweichen/ vnd seinen bund übertretten/ biß zum 31. Cap.

Endlich verordnet er Josuam an seine stell/ überlieffert das Gesez- Buch den Priester vnd Leviten/ mit befehl dasselbe in dem allerheiligsten auffzuhalten/ vnd zu gewissen zeiten dem volck vorzulesen. Er schreibt auch denkinderen Israel für/ vnd lehret fie ein über die massen herzliches prophetisches Lied; weissagt ihnen/ was biß auffdie zukunfft JEsu Christi / vnd dem beruff der Heyden/ ihnen begegnen vnd widerfahren werde. Segnet diezwölff Ståmme/ vnd nach dem er das verheissene land von dem berg Nebo gesehen/ stirbt er daselbst/ wird vonGOtt begraben/ vnd von dem volck beweinet; vnd kompt Josua an seine stell.

Das I. Cap.

1. Wo vnd wann Moſe das Geſat dem volck habe widerhotet/ 6. KurHe erzehlung deffen/ so sich vom berg Horeb an biß gen Kades Barnea zugestragen/ 9. Wie Mose habe Richtere vnd Ampticute eingesetzt/ 19. Bonder reyse durch die Wüste/ vnd ankunfft zu Kades Barnea/ 22. Vonaussendung/ wiederkunfft vnd erzehlung der kundschaffter/ 26. Von demmurzen vnd halßftarzigkeit deß volcks/ 34. Welches deßwegen von Gott

auf gerechtem zorn abgeftrafft/ 41. Bnd weil es wider seinem befeht wi-

der seine feinde außgezogen/ von den Amoritern geschlagen wird.

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As sind die wort/ die Mose

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2* Eilff tagreise von Horeb/den weg deß gebirgs Seir/ biß genBarnea.

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durch Ifrael ſo viel zeits aufKades derfelben revs zuge

jahr/

3 Und es geschah im' vierzigstenam ersten tage deß meilfften monden/ daredet Mose mit den kindern Israel/ alles wieihm der HERR an sie gebotten hatte/4 Nach dem er Sihon den könig derAmoriter geschlagen hatte/ der zu Hesbon

n

bracht 7 ist nicht wesgen deß weiten wegs/sondern auß gerechtem vrtheit GOttesgeschehen. Wie

fie dann von Egyptenhea swey sahr wagesfehrd/ und von darab in die acht undzugebracht: S. über

biß Kades Bars

bis in das gefild Mos

6. vnd drund. 2.14.

Sredet zum ganzen Israel/jenseit dem Jordan/ in derWüsten auff dem gefilde/ wohnete/ darzu Og den konig zu Basan/ Stem/ Num. 14. 33.gegen dem Schilffmeer/der zu Astharoth vnd zu Edrei wohnete. g S. von demBuch sind beschrieben zwischen Paran vnd Tophel/ Laban/ Ha

in vorhergehendem

worden.

b Dem land Cas zeroth/ vnd Disahab/

d

naan nach; aber disfeit/ Mose nach/ der nicht über den Jordan kommen/+ sondern in der Moabiter land gestorben ist/ drund.34.5. c N.der Moabiter / welches war am end der Wüsten. S.drund..5.vnd cap.34.8. Jtem/ Num.22.1. dt Hebr. Suph, wordurch etliche verstehen das rotheMeer/ in welchem Pharao ertruncken/ dabin das volck Israel hätte müssen wider zu ruck kehren. Und.das todte Meer/ so an das Moabiter land gestoffen hat; oder/ die landschafft/ so an entwederem diesfer beyden Meeren gelegen war. Vergl. Num. 21. 14. Sonst heisst Suph/ so viel als bintzen/Schiff- oder weyer- gras. et Von Paran. S.Gen.14. üb. den 6. verf. Num. 10. 12. vnd 13.1. vonHazeroth/ Num.13.1. vnd 33. 17, 18. Nach etlicher gutdüncken werden hier die eusserste grenzen desMoabitischen lands gegen Mittag/ Mitternacht vnd auffgang beschrieben. Tophet/ Laban vndDisahab belangend/ wird ihrer anderwerts in der H. Schrifft nicht gedacht/ also/ daß es derenhalsben vngleiche meinung gibt.

34,& c.

berg Horeb/ Exod.3.1.vnd 33, 6,& c. Etliche Halten Horeb vnd Sinai für zween berg/ hart an einansht

den gelegen/ wie auch in etlichen landtaffien zu sehen. S. dergleichen drund. 34. 1. h D.i. fo

man von Horeb den geraden weg nimmt nach Kades- Barnea/ dem gebürg Seir/ oder Edom nebenhin/ sonst auch das gebirg der Umoritern genannt/ als abzunemmen auß. 7. i D. i. der nachdem gebirg Seir/ oder der Edomitern geht: wiewol vielleicht das gebirg/ so sich von Horeb nachEdom gestreckt/ auch solchen namen gehabt. k S. Gen.16.üb.v.14. 1 Nach dem aufzug außEgypten/+ nicht lang vor Mose todt. S.Num.33.38. m Genannt Sebat/ Zach. 1. 7. vndmachte ein theil vnsers Januarii vnd Februarii. So man nemlich den anfang deß jahrs nimmt vonAbib oder Nifan/ dem ersten Monat deß Kirchen- Jahrs. S.Exod.12.2.vnd 13.4.Neh.2.1.Efth.3.7.nt R.jhnen anzuzeigen. o Hebr.deß Amoriters: wie auch offtmaten anderswo. S. vondiesem volck/ üb. Gen.10.16.vnd von diesen benden geschichten/ wie auch von Bafan/ Afkbaroth vndEdrei/ Num.21.von.21. biß zu cnd deß Cap. vnd Jof.13.31. p Astharoth vnd Edrei/ zwo kdsnigliche ftätte in Basan/ so hernach den Rubenitern zu theil worden/ vnd gegen auffgang des Jor-dans am gebürg gelegen waren. S.Gen.14.5.( da Afiharoth Karnaim gedacht wird) vnd Joſ.13.31.der Sidoniern vnd Philiftern abgötter hiessen auch Astaroth. S. üb. Jud. 2. 13.

5 Jenseit