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Biblia das ist: Die gantze heilige Schrifft / durch D. Martin Luther verteutscht: mit D. Pauli Tossani hiebevor aussgangnen Glossen und Ausslegungen
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4-oS

Der Prophet

Cap.Xl.

q Ob- Darumb

wird das gcnchl (d.l.

ten einen bund/ ^ vnd solcher rath grünet aufallen furchen irn selbe wie' gatle.

5 ''Die eynwohner zu Samaria'sorgen^ vb.«.vn?dr^ für die"kälber zu' Bcth^tven: Denn" leinsiEm"vn7pu,g-n/ volck-trauret vmbjhn/ "Ä>er welchen; dochmtt wüchm« fl- seine ^ Camarim sich pflegten zu ftewen stillerwttdcn sichNv"/- Herrlichkeit halben: " Denn es ist von ihnen

weggesschrt/

6 Ja das kalb ^ ist in Assyrien bracht /^ zum geschencke dem könige °zu Jareb. Sllso

W-LA7LL7 muß Ephraim mit schänden stehen / vnd

3 !^! schändlich gehen ^ mit seinem für-

r Ld. «erbe» er- NetNkN.

sch-n«-ldm/dak"i7 7 Denn der könig "zu Samaria ist ^da-fMdm"g-mubk vnd hin/ wie ein' schäum aufdem Wasser.w-gg-n°mm-..«--» b Die" höhen zu 'Aven -sind vertilget/rwb.^L-wa?» "damit sich Israel versündigte / ° Distelnvndcrschttduchcn^ vnd dornen wachsen auf jhren altaren/vnd««/vnd war-m j-. sie werden? jagen: Ihr berge bedeckt vns ('V

darumbredtderPro. VttV jhrhUgkl fallet Vbet'VNs.

ba!d7ür7°n7n^ 9 Israel / du hast ^ sint der zeit' Gibeaftnd-ch-7dasgü.r°' gesündiget / ^ dabey sind sie auch' bliben/La-ÄrL V "aber es sol sie nicht des streite zu Gibea glei-

ILg-n-nn^L"" che» ergreifst»/ so wider die bösen leute ge-rn, b. i. das gross« ichaN 1

talb:w!e Lcdcmork > ^ <

(di- khin-,) g-n°m. «Sondern ich wil sie züchtigen nach7 r°ss- 7 chi-r,eimn meinem wünsch/ >daß völcker sollen vber sie

verstimletkommm/wmnich sie werde 'stra-LLLLL fen -unckihrezwo fünde.

«inzcien zahl / vnd

muss dasselbe aufs köstlichste gemacht vnd geziert gewesen seyn/weil sie so sehr wegen desselben er-schrocken / vnd man» zu einem geschenck für den könig in Assyrtenweggeführet hak. Kan auchseyn, daß mans auss Verachtung also genannt, ober weil sie villeichk mehr als eines gemacht ha-ben/eines köstlicher / als das andere. AnssF.i. x Das ist/ Lcclrcl, wicdrund. F. iz. Sih«

drob. Cap. 4vb.F.ir. 7 Die Jsraeliter/ das volck des kalbs, welches difes kalb, als einenGott verehrte/vnd anbetete, f Dergl. 48.7-vnd4s.F-r. 2 ch Ld.bakqclrauret,

d.i. wird trawren. Sihe was vorhergehet vnd folgt. a f Od. wie auch die 6amaiüu,welche doch sich rc. b Das ist/ Pfaffen oder Priester/ welch« Lamarirn, das ist / schwache

gcnennt werden/weil sie schwach gekleidet waren. Gihe/r.Lex.rz.vb.F.z. c ch Od.weilsie (N. deß kalbs Herrlichkeit) von jhmc gewandert (wcggcfahren)ist. Ld. Sie traurcn vber sei»ner(dcßkerlbs) Herrlichkeit: Weil das kalb in gefängnus weggeführt ist/wie folgt, Vergl.^er.48.F.7. ei ch Ld- wird nach Assyrien geführt werden. e Ld. Jareb: D-i. zu dem

könig in Assyrien. S.drvb.;.vb>;. k ch Ld. wegen seines ratbschlags / Reml. daß sie

vermeint/sich mit den Tgvxkcrcn/Wider die Assyriec/zu versiärcken. Ld. ins gemein / wegen allerihrer bösen/ abgöttischen fünden, vnd fleischlicher anschlügen/ vermittelst deren sie vermeint/ gleich,sam wider Gottes danck/ wie man redt/ sich aiifdcn deinen zu halten,'vnd iiUönderhcit / wegen deßratbs Jcrobcams/ betreffend die zwey kälber/ deren Abgötterei, er zur bcvestigung seines rcgimcneserfundenbat/i.Leß.i-.-7>-8,-s. vnd Ii.cg.17.r1. 8 f Ld. von Samaria. And. be-

langend Samaria/so ist ihrtönigrc. b f Ld.abgehawcn/(abgeschnitten/äussgercuket:)D.i.wird für gewiß außgerculctwcrden.S r.iz.cg.17.4. v»d drund.F.iz. i ch Der sich / indem das Wasser siedet/ vnd brauset/ auffläßt vnd erhebt/ als ob etwas daran wäre/ da es doch nichtigistvnd bald vergehet: Alsowerdede-könig mit allem feinem Pracht vnd Hochmut vergehen/ vndgar bald in gcfängnus hingeführet werden/ gleich als ob crfürden angcn feines volcks/wie «inschäum, verschwunden wäre, hrcmik auch das vcmawcn, das Samaria zu ihrem könig gehabt.

k D-i.die abgöttischealtarvndsäulcn. I D-i-llerir Lven, drob.F.z. Da die Js«raeliter ihr güldenes kalb hatten vnd abgötterey tribcn. Sonst Herbei. in f Ld. werden

verlilget «erden. n f Ld. die Israels fünde find/d.i. die fürncmste vrsach vnd anlcikunq,durch welche die Jsraeliter zu der qrcwltchcn Abgötkerey, vnd allerey anderen fünden, die sie daselbst

inihrcn templen/bey ihren Altaren/vnd vnder all«» grünen bäumen, vnd in duschen enden / sindgereihct worden. Vergl. Oeur.s.-l.Ll.r/.s. vnd S. bev.16.zu. ll-ecl: S.F.IZ. vnd ra. F. rs.vnddrob.41z.sawt dergloß. 0 ch Vergl. drob-s.F.«- p' Auss Verzweiflung, vnd a«K«nipsindnus vnd sorg der gegenwärtigen vnd zukünstigcngcrichtcn Gottes, neben dem vrthcil ihreseigenen gewisse»». (-) Lsai.r.is.l-uc.-r-zo-Lpoc S..vnd ». s. q f Lder,

mehr denn (in) den tagen Gibea. r S-drob-o s -samt der gloß. 5 Bey ihren fün-den vnd lasieren. r ss Od. stehend verbliben: vd. schlcchtlich, gestanden. Man k«n biß

verstehen von der grausamen Halsstarrigkeit der Dibeoniten / vnd anderer von dem StammenBenjamin,dicinihrcrgoltlosigteikvnvcrschamkcrlvcise verharrt,vnd sich wie männer (als sie bc«dauchle,) in scklacht-ordnung widerihre brüdcr gestellt haben, aber zuletzt bey nahem/ auf einmal,sind außgereukcl worden. Sd.man kansalsonemmcn: ( Welches Israel allein angehet, vndmit ten folgenden «orten scheint am richtigsten vber ein zu kommen,) dass sie zur selben zeit, durchGottes gnadc/nochaufrechtgcbliben/vndnichtgäntzlichaussgerottetworken/ob wol sie von bei«rcnscitenhcringefahrgcstandcn/sampllichvndvberaüaufgcribenz«werden. u Ld. Es

hat sie nicht ergriffen zu Gibea der krieg, wider die bösen leuth: D.i. sie sind von dem stimm vndgeschlccht der vbergeblibcncn zu Gibea, da die böse vnd gottlose Beniamitersind geschlagen vndbey nahe gar verlilget worden. ssuci. ro.45. f And. der streit zu Gibea Wider die kinder der Un-gerechtigkeit, (S. -. Smn.z.vb.?4 vnd Derst. die Gib-oniter, samt allen anderen Bmiaminilm,)wird sie nicht ergreiffcn: D.i. stewerdensietztnichclogut haben, diestraffe, so fl« nun wird vber«fallen/wirdschwerer scyn, sie werden nichtbleiben stehen, wie damahlcn. x Ld.darumb rc.

-f And. Ich hab einen lust darzu, (d.i. ich habe es beschlossen, vnd begehre es zu vollstrecken, vndwilsauchthun. Dcrgl.I)cuc.r8.S;K.i.r4.vnd S. -inegleichmässige artzu reden, )ob ,o.F.7.)daß ich sie binden will. Als woll-der Herr sagen: Diewettsiesich nicht vndcr mein loch begeben,noch an meine qcsäüe gebunden, noch von mir zu ihrem besten wollen gezwungen seyn,so w« ich siedurch srewbrc vöickcr zusammen binden, vnd vnder ein fremdd Joch bringen. Eine gleich««» vonvbelthäteren cd. L-bstn, die man zusammen bindet, genommen. S. ein mrhrers vb. den folg. F.

), ^ Ld. vnd werden völcker wider sie rc. r -f Ld. Binden. And. wenn man siebinden wird. Ld. mit ihrem binden, od. vnd sie binden. D.i.disevölcker werden sie binden / auffmeinem gcrechtlnvriheil. » D.i.vmb ihr« zwey gülden- kälber, mit welchensicabgöttcrey

g-kkiebcn. ch And. in ihren beyden furchen,d.i.gleich wie Lphraimvnd Juda sich, wie ein paarochsen ,'zusammen gekuppelt haben, vnd neben einander vnder ihrem eigenen loch in gleichmässigenfurchen -er abgöttcrey vnd anderer fünden gegangen sind: Also wil ich sie zur straff/ durch ihrefeinde, zusammen kuppeln, damit sie vnder einem anderen joch im pflüg gehen rc.And.in ihren beidenwohnungen/N.LphraimsvndJuda.Hebr.anihren beiden äugen. Eh. verstehen darvnrch ihreWühlen, die güldene M>er/?d, den Assyrier. S. drob.s s-samt der gl.

ll

Ephraim ist' ein kalb ^ gewehnet/

Yraim

kalb

daß es gmic dräschet, -Ichwllchn, vber sei-»enschvnc» hals fahren. Ich wil Ephraim

- reiten/ ° Iuda sol psiligm / vnd Jacob

kWN. das körn drosch«,

ir Darumb 'steteuch ^gerechttgkeit/ ^«27^7Z'vnd erndtet'liebe/vnd - pflüget a»werö / ^°onstLr,e7.weil es zeit ist der; HEe.'N zu suchen/ bis daß erkomme/vnd "regne vber euch Gerechtigkeit.

i; Denn jhr ^pflüget böstö/ vnd ^ernd- s°n«g.,st'w7Atet 'vbelthat/vnd 'esset 'lügenftüchte." Weil?/-"!«777«'du dich denn verlessest auf dein 'Wesen / vnd ^777.^7aufdie menge deiner Helden: 7^-7

i4 So sol sich ein ? getümmel erheben in r«?lS fe7vb7;

- deinem volck / daß alle deine vestern verstö-ret werden.

i) Gleich wie ''Salman verstörete das 7777.7^7" ^

' hauß Arbeel / zur zeit des Streits/ da die ^ .

° mutter vber den kindern zu drümmern ^-»7^72gieng : Ebenso 'folg euch zu BethEl auch L1L7Lgehen / s vmb ewer grossen boßheit willen:

''daß der könig Israel 'frü morgens vn- S°cldergehe., diesthdnlMsMiz

Dasiff, Seinen, des kalbs, schönen / fetten vnd glakkcn hals. Hebk. Lle güke s-lmsw^DkIch wil ihn vndcrs roch bringen/ dass jbm die schön hcik vnd fck ttgkcit deß- Halses eben so wol veracha,wird/ als einem ochsen, der im pflüg gehet: Ich will ihn fein zwingen vnd bendigen. And. verstehen«also: Gott habe eine lang« zeit Ephraims schönen hals gleichsam vbcrgangcn, ihmevbersehenvndgeschonet/nunaberwolleer»nichtthun/wiclölgt. Etl. verstehen auch das folg. h« gesagt wird'Ich wil Ephraim reiten/Iuda soll pflügen, Jacob egcn rc. Als ob Gott hier die giitthat-n erz-hllc,diecrihnenbewiesen. k D.i.vndermeinengchorsambringcn. f And. versiehe»»also:Ich will sie alle zumal straffen, z» genügen zwingen vnd demmen, aber Ephraim soll» am ärgste»haben; Iuda vnd dem vbrigen voickwcrde es schlecht gcnng ergehen,iedochwcrde ihr zustand er-träglicher seyn, als derzehen Stämmen, eben wdees den ochsen bcschwärlich genug ist, wenn sie imPflug gehen/vnd «gen (d.i.dieerdschollcnbrcchen)müffen,abcr«och viel beschwärlicher, wann sieden ackersmann auf dem rücken haben, od. von einem grimmigen rcukcr geritten wcrdey.

x Das volck Iuda, vnd was von» haust Jacob vbrig ist. I> s Hebe. für jhu egi».Einvb-rfiüfflgerznsatz/nach anderH-breischcnsprach. And.jhmcgen. Will sagen: Ephraim,so am mächtigsten, habe Iuda ost bezwungeo vnd vbcrmeisterek. S. r.Kexaa.iz.r.LIiromri.il'.«.vnd drob.s.ii. samt der gi. Ld. (wie es etliche anstiegen/) Jacob (d.i. Israel od. Ephraim,) wirdihm (Iuda) dtt crdschollcn müssen brechen. i -s Verst. hicrbcyDas ists, was ich cych si-ls

durch meine Propheten hab lassen füriragen. Vcrgl. -.Leg.i7.iz. Belangend die arl zu reden, Säenvnderiiden/SoVergl.drob.8.7.vndS.ssob.4.vb.F.». Diemeinung ist: Trachtet euch recht-schaffen zu bekchrcn, vhet euch in gutenwcrcken,s.yk aufrichtig im glauben/»»» in vngefärblerliebe,aufdaß es cuch anlcrb vnd sccl wol ergehe. k f Ld. in gerechtigkelt. I s Lder,

zur (And. nach) gutthätigkeit. in Ld. brächet euch ein brach-feld od. ein newcs, K sci.a.vb.F.z. n f And. lehre. Dergl.^oel.rr?. o f Ld. die gerechtigkelt. D.I. diefrucht der gercchtlgkeit. Will sagen: Luch reichlich begab« mit seinem zeitlichen vnd ewigen bunbs«fegen, welchen er denen, die im glauben vnd liebe wandle», verheißen hat. Vergl. ksi -4. s. Lr-cb.-«.-o.viid dic gl. daselbst. Es wäre dann, dass man hier schlechthin verstünde die gnademzelk bistMessiw,dervnscrgerechtigkelt istfür Gott. Dcrgl. sscr.-z.s.0sn.».-4,Scc.vnddrob. -.-r.

l> D.i-ihr beflcissigcl vnd bemühet cuch böses zuthun, s And. ihr habt gotllostgkcil ge-pflügt. Der Herr wil sagm: S>ehaben alle seinevcrmahnungen vnd bcfehl verachtet/vnd schnnk«strackdarwihergckhan. <; Ld. Habt gccrndct: D.i. «werböses fürnemmcn ins wckttge«setzet, vnd ewcrc vbelthatcn gehäuffet. r f Das Hebr. Wort, welches vcrkchrung, Unge-rechtigkeit, schalckhcit/vntugend bedeutet, hak hier ei» buchstaben mehr, weder sonst gcmtlnlich,welches von cll.mit dem wörtlein(eitel/lauter/)aussgetr«ckt wird. Vcrgl. rsiz.vb.z.Mankan auch diestrafdervbelthat verstehen,wie durch vngcrechtigkcik/di« strafder vngerechkiB>it/l.er.z.i.rss;i.ii.vnd durch sündc/die sirafdersündc,2ack.r4.i»,öec Ld.vcrst.durchs ckndknhtcr vndinvorg s.be»fortgaog vnd bcharilichkett im bösen vnd guten. 5 f Ld. habt geessen. r s Weil

ihr mit lügen scyt vmbgegange», vnd euch daraufverlassen, so empfangt ihr darvon die rechunD«gestrafvndbelohnung/alscinfrnchtewererwcrckcn/ der Abgötkerey vnd heidnischen bünbnujscn.Ld. ihr esset lügenfrüchtc. D.i. ihr findet euch betrogen vnd bekommt nicht, was ihr »erhofft habt:«wer arbeit »nd verlrawenbelreugt euch. Vergl.drob.-).-. u s Oder, denn du hast dich

verlassen rc. x Ld. weg: Den du Remlich gegangen bist, dein reich zu bevcstige« / mit

abgötkerey vnd allerley gottlosigkett/vnd fleischlichem verirawen aufdich selbs, vnd den bündnussmmit deinen buhlen. 7 s Ld. grosser rumor, aaifruhr, gcschrcy / wie zur zeit eines grosse»»berfallgvondcmfeindpflcgtzubcschehen. x f Denzehenstammen. « s Hebt.wird verstörct werden, d.i. eine jede Insonderheit. b Sonst Salmancser od. Salmanasswgenannt/ der grausame vnd trotzige tyrann in Assyrien, ch S. r. Leg.r^z, See. vnd 18.0, ;4, !l-vnd is.ri,r-,iz. c Ld. Lerb arbeel. Ist eine vestlmg gewesen, damahls den Jsraeliter»

wol bekant, welche der könig in Assyrien newlich mit gcwalk eingenommen, vnd in derselbe» grossetyranncy verübt hatte: s Wo sie aber gelegen, ist vngcwiss. Etlicher Meinung »ach/ hat eine stallinJiraclvbcrdemJordanalsogeheiffen. Esgedcnckk ssolepk.Lnug.ssuä.Iib.i-.c.is. vndl.-4 '

c. zr. einer statt Likcia, gelegen in Lnülra, deren auch dem ansehen nach 1. Llacc-s, r. Meldung gu

schrhct. And. verstehen hier tinelanbschafki» Assyrien/ also genennt von Lrbcla, einer statt/beyderen Xäcxancicr, der gross, den Persischen könig, Dnrium, vbcrwundcn/ vnd der Persischen M°<narchcy ein end gemacht hat. Dise Histori von Salman vnd Beth-Zirbel muß damahlen ohne M'fei vnderdcm »o>ck Jsraclwolbckantgewcsen seyn. ä s Sd.triegs. Dt. in dem zug, dessenkurtze Meldung gethan wird/r.Lc8.i7.z,4,Scc. vnd is.'z. wie etl.meinen. e D.i. da allesvmbgebracht/ vnd weder der wcibcr, noch der kleinen kindercn verschonet wurü S. ein gleiche red,6eu.r-.il. vnd vcrgl. die gl. k s Ld. hat euch Bcthcl gethan, d. ».wie grewlich« abgö-it-

rey und andere fünden, die ihr zu B-thel od. zu Beth Avcn- (wie brob.F.;. od. Aven, s.r.) gEden, sind die vrsach diser cwerer plagen. Z s- Ld. von wegen der boßheit ewercr bosshii»

d. i.wcilewckboßhcitsomannigfattigvndschrcckiichgroßist. Ir s Ld. der köoigJfta«

(R. auf den ihr lrawet/ S. dr-b.F.7. vnd dtcgl.) istfrüh morgens gantz vnd gar -mßgeroil«t«-ttden. Hebr. ist mit außrottcn (abschneiden) aussgerotket worden. D.i. wird für gewiss ic.

i f H-br. in der morgcn-röthe, d.i. früh, geschwind/wie ein morgcnrölhc mit dem auMg

der Sonnen vergehet, od.vnvcrschens/wie so ieinand in der morgenstund vberfallen wird. S,Wkan auch daroiit vergleichen/ L-.7.7,rc>. S. die gl. daselbst.

Da^ XI. Kap.

i,r,z,4,7. Volles lieb« vnd freundllchkeik gegen Israel, von derzeit an/ba sie i» Egypten gewesen, (darundcr zugleich eine Weissagung von Christoverborgen ist/) Mit rntgcgenhaltung ihres vngehorsiims, abgötkerey, vn»danckbarkeit vnd Hartnäckigkeit/ «. Gott dröhct ihnen deßwegen mit derAssyeischen gcfängnus/ 8. Verheißt ihnen doch barbey/. daß erste nicht gar

verderben/sondern mit der zeit/zu Christo/durch die predig deo Exangeii«um» lräftiglich bekehren wolle.