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Biblia das ist: Die gantze heilige Schrifft / durch D. Martin Luther verteutscht: mit D. Pauli Tossani hiebevor aussgangnen Glossen und Ausslegungen
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Matt.

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9.1.

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3.15.

9.7.18

Matthæo

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Den lesten

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Wenbig

1. So with

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Luck4

Cap. VI.

S. Marci.

volck von hinden zu/ vnd rühret sein kleid an:

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28 Denn sie sprach: Wenn ich nur seind+ S.Matt.9.b. fleid möchte anrühren/ so würde ich gee Gr. erhatten sund.

.21.vnd 14.vb.36.

werden.

.C.3.10.

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SI

Nd er gieng auß von dannen/

a

vnd fam in sein vatterland/vnd seine Jünger folgeten ihmnach.

a N. Nazaretly daer erzogen war/ vnd

Ley feinen Citern lang

gewehnet hatte.

( Matt. 13.*. 53.

( 1)Luc.4.16.

b Gr. wurden

befürt.

c Od. träfften:6.i. wunder. S. Matt,

29 Vnd alsbald vertrucknet der brunn2 Und da der Sabbath*+ 06. ertante es, shres bluts/ vnd sie fühlets am leibe/ daß sie fam/ hub er an zu lehren in ihrer schule. Vnd8+ Gr. Geiffet. von ihrer plage war gesund worden. viel die es höreten/ verwunderten sich seiner 7.22.30 Vnd Jesus fühlet alsbald an ihm lehre/ vnd sprachen: Woher kommt dem sol 3ft eine Hebr. art zuh D.i. die wir selbst die kraft/ die von ihm außgangen ches? Und was weißheit ists/ die ihm gege redenNatur/ die an difem war( 8)/ vnd wandte sich vmb zum volck/ ben ist/ vnd solche thaten/ die durch seine

wür

ekung seiner göttlichenweibe geschehen wär.

h

Od. daß dife trafft von vnd sprach: Wer hat meine ficider ange

ihm aufgegange war.

( 8) Luc.6.19. rühret?

31 Vnd die Junger sprachen zu ihm: Dufihest/ daß dich das volck bringet/ vnd sprichst:Wer hat mich angerühret?

32 Und er sahe sich vmb nach der/ die dasgethan hatte.

33 Das weib aber forchte sich vnd zittert/( denn sie wußte was an ihr geschehen war)R. Beffen/ das sie fam vnd fiel für ihm nider/ vnd sagt ihm dieganze warheit.

gedacht vnd gethanhatte.

( 9) Matt.9..22.Marc.10.52.

( 10) Luc.8.49.

hande geschehen?

dt D.i. durch ihn.

( 2) Joh.6.42.

e D.i. eines Zim-mermanns Sohn/ wiebeym Matthæo, C.13.

darfür halten/ daß

Lucas cap. 2.51.bezeu

3. Ist er nicht( 2) der zimmermann/ Mass.fſtehet: wiewol etrie sohn/ vnd der bruder Jacobi/ vnd Joses/vnd Jude/ vnd Simonis? Sind nicht auchseine schwestern allhie bey vns? Und sie år-gerten sich an ihm.

Chr fius/ von welchemget/ daß er setzen Sitesseye/ seinem vermeine

ren vnderthan gewesens

ten Better/ dem Jofeph/ geholffen habe arebeiten in seinem hands

4 Jesus aber sprach zu ihnen: Ein procket/ ſo zang/ biß er inphet gilt nirgend weniger/ denn im vatter- sein tehr- ampt getretland vnd daheim bey den seinen.

ten.

f D.i. Bruderse

*.55.

( 3) Matt.13.4.57.

Luc.4.24. Joh.4.44.g Brub ihres vne

5 Vnd er skont alda nicht ein einige that fohn/ S.Matt.13.vberthun(+)/ ohn wenig fiechen leget er die hande34 Er sprach aber zu ihr: Meine tochter/ auff/ vnd heilet sie/dein glaube hat dich gefund gemacht/ Gehehin mit friden/ vnd sey gesund von deinerplage.

35 Da er noch also redet( 0)/ famen etlichevom gesinde des obersten der schule vnd spraR. weiters zuge chen: Deine tochter ist gestorben/ was" muihestu weiter den meister?

1+ Sthe hierronMatt.9.vb..23.

( 1) Joh.11.11.

m Od. als erifie

geworffen) hatte.

Johannem ond Jacos

k

36 Jesus aber horet bald die rede/ die dagesagt ward/ vnd sprach zu dem obersten derschule: Forchte dich nicht/ glaubenur/

37 Und ließ niemand ihm nachfolgen/denn Petrum/ vnd Jacobum/ vnd Johannemden bruder Jacobi.

38' Vnd er kam in das haus des oberstender schule/ vnd sahe das getümmel/ vnd die dasehr weineten vnd heuleten.

39 Vnd er gieng hineyn/ vnd sprachzu ihnen: Was tummelt vnd weinet ihr?Das find ist nicht gestorben/ sondern esschläft( 11).

m

40 Und sie verlachten ihn. Vnd er treibausgetriebe( Gr. auß sie alle auß/ vnd nam mit sich den vatter des N. Petrum/ findes vnd die mutter/ vnd die" bey ihm wa-bum/ die er mit fich ges L'en/ vnd gieng hineyn/ da das find lag/41 Und er greiff das kind bey der hand/Der Evanges vnd sprach zu jhr: Talitha kumi/ das istsche wort/ deren sich verdolmetschet/ Magdlein/ ich sage dir/ stehe

nommen hatte/ 37.

lift behaltet die Syri

Christus gebraucht

hat/ damit wir Chris auff.

ftum gleichsam selbstenin seiner eigenen sprachteden hören.

P S.Matt.8.4.

42 Bn alsbald stund das magdlein auff/vnd wandelte/ Es war aber zwelf jahr alt.Und sie entsatzten sich vber die maß.

43 Und er verbot jhnen hart/ daß esniemand wissen solte/ Bnd saget/ sie solten ihrzu essen geben.

Das VI. Cap.

Jesus wird mit feiner lehr in seinem vatterland verachtet/ 7. Sendet seineApostel auß/ vnd befihlt ihnen/ wessen sie sich zu verhalten/ 14. Vnderschiedeliches vrtheil von Chrifto/ so wol der Juden/ als Herodis/ der ihn hattet für Jo-hannem den Zäuffer/ 17. Dessen gefängnus/ enthaubtung vnd begräbnus/bey disem antas/ erzehlet wird/ 30. Die Apostel kommen widerumb/ vnd vertündigen ihm/ was sie aufgerichtet/ 31. Er weichet/ ruhe halben/ in die wufte/34. Daselbst prediget er dem volck/ so jhme häuffig war nachgezogen/ 37. Speisfet mit fünf broten vnd ziveen fischen fünf tausent mann/ 46. Er taffet seineJünger wegfahren/ Er aber bettet auf einem Berge/ 48. Komt in der nachtauf dem wasser/ zu ihnen/ 49. Wandlet auf dem Meer vnd stillet den wind/13. Fabret an das land Genezareth an/ vnd heilet in derselben gegne allerleytrandtheiten.

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6 Vnd er verwundert sich ihres vnglaubens. Vnd er gieng vmbher in die flecken imfreiß/ vnd lehrete.

7 Und er berief die zwelfe()/ vnd huban/ vnd sandte sie/ ja ziveen vnd zwveen/vnd gab ihnen macht vber die vnsauberengeister.

glaubens wille/ Mattsabe Chrifti allmacht

13.58. Nicht/ daß ders

hinderen oder schwäschen tonne/ sondern/dieweil die wunders

werck/ vermög der ord-end geschehen/ daßdurch fie ber glaub

nung Gottes/ zu dem

solle gestärckt werden/wo aber kein glaubst/da bedarff es teiner

starckung.

8 Wnd gebot ihnen/ daß sie nichts beysich trugen auff dem wege(»)/ denn allein kei(+)+ Matt. 18.58.nen stab/ keine tasche/ kein brot/' kein gelt im Luc.13.zz.gürtel/

9" Sondern weren geschucht/ vnd daßsie" nicht zween rock anzögen.

( 5) Matt. 9.7.35.

h R. die er zu seinen Aposteln erwehtet

hatte/ drob.c.3.x.13.

( 6) Matt. 10..ILuc.6.13. vnd 9.1.

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den besessenen aufzu=

10 Vnd sprach zu ihnen: Wo jhr in ein Diefelbige außhaus gehen werdet/ da bleibt innen/ bis jhrvon dannen ziehet( 8).

( 9)

11 Vnd welche euch nicht auffnemmennoch hören/ da gehet von dannen herauß/ vndschüttelt den staub( 0) ab von ewvern füffen/зи einem gezeugnis vber sie. Ich sage euchwarlich/ es wird Sodomen vnd Gomorzenam jüngsten gerichte träglicher ergehen()/denn solcher statt.

treiben.

( 7) Matt.10.9.

sich im gehen hatten

k An welchen fie

Conten: aber feinen/Der sie beschwären

möchte/ wie Matt.io.1+ Gr. crtz odertupfer: weit vorzetten

*.10.zusehen.

das gelt meistentheilsvon fupfer gemachtward/ vnd tan auchhierdurch der wenigstevorzath im gelt vers

12 Vnd sie giengen auß/ vnd predigten/ standen werden.man solte busse thun( 12)/

sal

13 Vnd triben viel Teuffel auß/ vndbeten viel siechen mit ôle/ vnd machten siegesund.

14 Und es kam für den könig Herodes ( denn sein name war nun befant) vnd ersprach: Johannes der tauffer ist von dentodten aufferstanden/' darumb thut er auchsolche thaten.

m Ød. sondernfotten schusolen anbin-

dan/ Gr. Sandalia,bisen landen bräuchig/

waren leichte schuh / in

Act.12.8. Hatten nurfolen vnd riemen/ dasmit man sie an die füß

anbande. Nur ein par

dergleichen schufoten

dierase nemmen/ mehrten. Matt.10.10.

waren ihnen verbot

n N. nur den jc=nigen/ den sie wurden

anhaven/ vnd feiners

andern zur abwechse

15 Etliche aber sprachen: Er ist Elias/ Etliche aber/ Er ist ein prophet/ oder" einer von lung.den propheten.

( 8) Matt.10.11.( 9) Matt.10..14.

16 Da es aber Herodes höret/ sprach er: Luc.9.5.

o Die vrsach

deffen/ S.Mart.10.14.( 10) Act.13.51. vnd 18.6.( 11) Matt.10.15. Luc.10.12.( 12) Matt.3.2. P Dise falbung/ wie auch das Handauflegen/ anrühren vnd andere dergleichen Ceremonien /deren Christus vnd die Apostet sich in heilung der francken gebraucht/ gaben von sich selbsten die gesindeheit nicht/ sondern waren zu der zeit allein sichtbare zeichen der gnade des H. Geiftes/ der die kranckenicht allein ausfertich am leib/ sondern auch innerlich an der seelen heilet; Welche zeichen so langgebräuchlich gewesen/ so lang die wunder- gabe bereteichen gefundmachung gewähret hat. SiheMarc.16.18. Jac.5.14. Nach dem aber dise gabe hat aufgehöret/ haben auch die zeichen/ als die sonstnirgend zu mehr dienlich/ aufhören müffen. q N. das gerucht von Jesu. r S.von disemHerodes vnd seiner gantzen Histori/ Matt.14.1,& c. Luc.9.7. f Nemt. der Namme Jesu.

t Od. Darumb würcken solche krafften in ihme/ d.i. nun tomt er mit michuerer krafft/ dann zuvor: Dann Johannes hatte keine wunderwerck gethan/ Joli.10.41. u Gr. wie einer auf denPropheten. Di den( alten verstorbenen) Propheten gleich.

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