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Die I. Epistel
Dieferort ist gangen/ vnd hat" geprediget den geistern im
fchwer/ vnd wird daher
auch vnderschicklich gefängniß( 14) /zach.7.12
aufgelegt; Etliche vere
stehen durch diese Gei- 20 Die etwa nicht glaubten/ da Gott
fter die Heyden/ welche
des/ vnd gleichsambats
in dem schatten des to- einsmals hariet/ vnd gedult hatte zu den zei-in der hölle faſſen/ dend ten Noe( 6) da man die Archa zurüstet/ inChristus/ durch seine welcher wenig( das ist acht( 17))' seelen behalum gepredigt. Es wers ten wurden durchs wasser.
Apostet das Evangeli-
den aber die Heyden
mirg.nd Geister geheis-
m
21" Welches nun auch vns selig machet( 8)
Cap. IV.
a
a D. i. nach feine
Eil nun Chriftus im fleisch menschlichen natur/ wie
C
für vns b gelidten hat/ Sowapnet euch auch mit demselbigen finn: Denn weramfleisch leydet/ der choret
d
auff von sünden( 2) lit.3.10.
2 Daß er hinfort/ was noch hinderstel
liger zeit sinn fleisch ist nicht der menschender vmbstand der zeit in der Tauffe / die durch jenes bedeutet ist/ listen/ sondern dem willen Gottes lebet().
sen: so reimet sich auch
lium geprediget worden/ mit
0
r
cap.3..18.
b
Nemur verföh»wnserer sünden.
nung vn wegnehmung
c D. i. sent bereits
gerüt: wie ein kriegssn. wider aille anfechsmannin sinen waffen;süngen vnd verführunZeufels vnd der welt.
gen des fleisches/ des
Philib
( 1) Hebr.12.1.1.( 072.16.d Od.am fleisch gestidten halt: d.t. wer seisne fleischliche lüfte ges
sünde
vnd das wort Leyden/
da ihnen das Evanges o Nicht das abthun des vnflats Pamfleisch/ Denn es ist gnug/ daß wir die vergangen findegar nicht: angesehen/ sondern der bund eines guten gewiffensmit GOtt/ durch die aufferstehung JEsuChrifti himmelfahrt/ Christi/
Baß solchs nicht zun zet
ten Noæ/ sondern nach
durch die Apostel/ geschehen. And.verstehen
t
น
22. Welcher ist zur rechten Gottes()verdampte felen in der in den himmel gefahren/ vnd sind ihm vnder-
durch diese Geister die
hollen/ welchen Chris
X
ftus nach seinem tode/ than die Engel/ vnd die gewaltigen/ vndauf ein sonderbare vnd die z träfften.
extraordinari weiß sichgeoffenbaret/ jhnen sei
nen ficg/ zu ihrem schrecken zu verkündigen/ vnd sie benneben ihrer vndanckbarkeit vnd der billichkeit ihrerstraffzu überzeugen. Es wird aber einer solchen extraordinari erscheinung Chrifti/ in der hollen/ nirgendin heitiger Schrifft gedacht: so war auch eine solche erscheinung nicht nothwendig. Auch wird das wort/Predigen/ welches allhier gebrauchet wird/ nirgend in diesem verstand genommen. And. verstehen dadurch die seeten der gläubigen des Alten Testaments / die etwan onder der erden/ in einer vorburg derhollen/ als in einem tercer verwahret gewesen/ biß daß Christus gestorben/ vnd mit seiner feet ihnen er-schienen/ jhnen ihre erlösung auß dieser gefängnuß zuvertündigen/ vnd sie hernach mit sich in den himmetzu führen. Diese auflegung aber streittet nicht nur mit dem jenigen/ das Christus zum bekehrten schächer am Creutz gefagt: Heut wirst du ben mir in dem Paradys seyn/ Luc.23.43. sondern auch mit derfeligkeit der Ertvättern/ welche allbereit/ vor Chrifti todt vnd aufferständnuß/ in dem himmel waren/ wieauf Heb.11..5,16,40. vnd cap.12..23. vnd andern orten mehr abzunehmen. So wird auch nirgendein gefängnuß genennet ein solcher ort/ in dem jemand auffbehalten wird zur glückseligkeit/ sondern viel-mehr ein solcher ort/ in welchem jemand verwahret wird zu seinem vrtheil vnd straff. Auch hat das wort/Predigen/ in Gottes wort/ immer sein absehen auff den beruff zum glauben vnd bekehrung/ dessen die see-fen der abgestorbenen gläubigen des A. Teftaments nicht mehr vonnöthen gehabt. Also schicket sich auchdas auffdiese seelen nicht/ das gesagt wird/ Christus habe durch seinen Geist gepred get denseeten/ welchezu zeiten Nox vngehorsamb gewesen. Ist atso das die beste vnd sicherste außlegung/ daß man durchdie Geifter allhier verstehe die seelen der jenigen/ welchen Chrifti Geist oder Gottheit/ durch Noc/ vorzeiten die buf predigen lassen/ Nemlich/ als sie noch tebten/ welcher Noc auch deßwegen ein prediger derGerechtigkeit genennet wird/ z.Petr.2..5. Welcheleuth/ ohngeacht dieser predigen Noæ vnd Gotteslangmuth gegen ihnen/ einen weg als den andern/ vngehorfamb vnd gotloß geblieben/ wie 2.Petr.2.v.5.
gene zeit des lebens zubracht haben nach daß das wort FleischHeydnischem willen(+)/ da wir wandelten in alhier in einem andemvnzucht/ listen/ trunckenheit/ fresserey/ säuffe: werden/ als in den vererey/ vnd grewlichen abgöttereyen.
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verstand genommen
hergehenden worten/durch ein art zu reden/so die Griechen Anta-
4 Das befrembdet sie/ daß ihr nicht naclafis nennen/ on5mit ihnen lauffet in dasselbige wiiste vnor:dig wesen/ vnd låstern/
Gol.5.10.
5 Welche werden rechenschafft geben dem/der bereit ist zu richten die lebendigen vndDie todten.
6 Denn darzu ist auch den todtenEvangelium verkündiget/ auffdaß sie" ge=
richtet werden* nach dem menschenfleisch / aber im geist Gott bleben.
a
C
das
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am
7 Es ist aber nahe kommen) das endealler dinge. So seyt nun mässig vnd michtern zum gebett.
e
die in der Schrifft sehegemein ift.
etod.hat aufgehösret: N. derselben nicht
mehr zu dienen. Shieman.6.3.c. wie auch
von weitläuftiger/ Ro-der folg.*. erkläret.( 2) Rom.6.7.f t Od.übriger/ N.
nach unserer tauff vnd
befehrung.
g In diesem zeitlis
enteben.
h † N. der naturslichen vnd vnwidergesbornen menschen. Ethe
Ephef.2.3.Galb- 14den bösen tüſten des
i Also daß er nicht
-Pet- 1-13. fleisches/ sondern demwillen GOttes folge
8 Für allen Dingen aber habt vnter einan:Der eine brunstige liebe: Denn die liebe
auch vermeidet wird: welche auch diefes ihres ongehorsambs vnd gottlosigkeit haben/ indem gefängs cket auch der sünden menge( 7).
nuß/ oder hölle damals gewesen/ da Petrus diesen seinen Sendbrieffgeschrieben/ wie dann die holle auchein gefängnuß genennet wird/ Apoc.20. 7. vnd von den verdampten Geistern/ die darinn sind/ gesagtwird/ daß sie darinn bewahret werden auff den tag des Gerichts/ 2. Petr.2.4. Jud.#. 6. Hierdurch aberwil Petrus lehren/ daß Christus zu allen zeiten der grosse Prophet feiner firchen gewesen/ vnd daß gleichwol der mehrere theit der menschen seinem wort nicht haben glauben vnd gehorchen wollen/ wie solchesdas Erempel deren/ die zun zeiten Nox gelebt/ tlärlich aufweiset: darumb sich nicht zuverwundern/ daßauch jetzund viel seyen/ die Chriftum vnd sein Evangelium verwerffen/ vnd die bekenner desselbigen verfolgen.( 14) 1.Petr.4.#. 6. i Od. gehorchten/ N. den vermahnungen/ die ihnen derHErr durch Noe thun tieffe.( 15) Genef.6.*. 5. k Od. da die langmüthigkeit Gotteseinmal barrete/ c. N. hundert vnd zwanzig jahr/ ob die leuth fich wurden befehren/ ehe die gedroheteftraffe daher tame/ Gen.6.3. Sie auch von dieser langmuth Gottes/ gegen den vngehorsamen/ Rom.2.4. vnd cap.9.22.( 16) Genef.6.3,14. Matth. 24.37. Luc.17.26.Rom.2.4.( 17) Gen.7.7. vnd cap.8.18.2.Pet.2.5. 1 † Dasist/ menschen/ wie Actor. 2.41. m Oder/ imwasser: das ist/ mitten in vnd durch das wasser: dann vnden floffen sie im wasser vnd über sie regnete es.† Also wird das wortlein Dia, auch genommen/ Rom.4.11.1.Tim.2.15. n † Griech. dessensünd
de
vnd sich durch denselben
regieren lasse.
( 3) † Rom.14.7.
2.Cor.5.15. Gal.2.20.Eph.4.24. 1.Theff.s.*.10. Hebr.9.14.
9 Sent gastfrey vnder einander() sohn+ N. die unferermurmeln()/
10 Vnd dienet einander/ ein jeglicher mitder gabe()/ die er h empfangen hat/ als dieguten haußhalter( 1) der mancherley gnadenGottes( 12)
11 So jemand redet( 3)/ daß ers rede* als Gottes wort: So jemand ein ampt( Nemil. der Arch vnd des eingangs Nox/ in diesche/ dardurch Noe erhaften worden/ im waffer der finde hat/ daßers thue
fluth/ darinn die andere zu grund gegangen.) Gegenbild/ N. die Lauff/ vns nun auch erhaltet/ 2c. DieZauffwird also genant/ weil sie ein Sacrament ist vnserer erlösung/ auß der allgemeinen verderbnuß dermenschen/ wie die Arch ein mittel war der leiblichen erlösung Noæ vnd der feinigen/ auß dem verderbender ersten welt.( 18) Ephef... 26.0 Das ist nicht die Lauff macht eigentlich selig/
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Cor
k †betehrung in der vn-wissenheit vorher ges
1 †
D.i.obot witJuden waren/ so habenden
wir doch gelebt nach
sitten und gelüften
der Henden/ vnder desnen wir wohneten: Nitdaß eben der Apostel
selbsten also gelebt/ sons
der er red also durch einart zu reden/ so com-
als auß dem vermogen.municatio wird gesdasGott darzeichet/ auff daß in allen dingen( 4) Ephe4.17.
mt Od.vnerlaubs
ten/ vnziemblichen. Dis setzet der Apoftet hinzu/ nicht als wann eine gattung der abgötteren sich funderdie äusserlich ist/ vnd dardurch die vnsauberteit des leibs weggenomen wird. Deren auch viel heuchter vnd die nicht grewlich/ od. verbotten were/ sondern allein den grewet dieser sünde anzudeuten. Darzu die Jusmaut- chriften theilhafftig find/ sondern wil er sagen/ die innerlich ist/ vnd durch Chrifti blut vnd Geist an den von den Henden/ vnder denen sie wohneten/ fich offtmals verleiten liessen/ daß sie sich dieselbe gefallenvnsern secten beschihet/ deren die äusserliche ein siget ist.P Das ist/ leib.9 Od. daslaffen. n † Od. sie hatten sich für frembd.o N. die weltkinder: die onbekehrten Juszeugnuß ewers guten gewissens. † Od. die frag ewers guten gewissens. Das Gr.wort bedeutet hier den vnd Heyden. P † Gr. zu eben derselben außgiessung der schwelgeren. १ Redeneine solche frag/ darben sich ein sehnliche begierd befindet/ des jenigen/ darnach man fragt/ als wann je- übel von der lehr vnd euch/ weil ihr/ alldieweil ihr derselben anhanget/ nicht mitmachet. Od.dergestalten/mand vmb rath oder hülfffraget/ oder anbaltet.N. so durch Chrifti blut vnd Geist gereini- daß sie außgeben/ das Evangelium sene eine solche tehr/ bey welcher man nicht möge frölich seyn/ vndlesben wie andere leuth.getist/ Hebr.9.14. † Vnd wird hierdurch verstanden die freymuthigkeit/ so die gläubige in ihrem verer † Das ist/ alle menschen. S. Act.10.42. f N. die im A.Zetrawen vnd gebett haben/ zu Gott / als ihrem Vatter/ zu gehen vnd ihn anzusprechen/ S.Rom.8.15.vnd stament gelebt/ vnd nun todt sind. † Er rede sonderlich von denen/ welche zur zeit Nox gelebt haben!Galat.4.6. welches eine vnaußbteibliche frucht ist der vergebung vnserer sünden/ vnd vnserer widerges vnd nun todt seynd. S. drob. cap 3.4.19,20. welche Noe auch lästerten/ daß er nicht mitgemacht/ mitburt oder ernewrung. And. hatten dafür/ es werde hier gesehen auff den gebrauch ben dem Tauff der effen/ trincken/ heurathen/ ohn alle forcht der zukünfftigen straff/ wie Christus auch davon redt/ Matt.24.erwachsenen/ in der ersten kirchen/ welche gefragt worden/ ob sie auch forthin dem Teufel vnd der welt.37,38. t N. durch die Propheten/ † sonderlich Noe/ den prediger der Gerechtigkeit/ fichierswollen absagen/ vnd in einem newen teben/ mit einem quten gewissen vor Gott wandeln/ worauf sie mit ja durch von dieser sicherheit zu belehren. Dann das Evangelium ist auch im A. Testament geprediget!geantwortet: welche frag vnd antwort durch das Gr. wort Eperothema zuverstehen sene. Wann vnd die verheissungen von Christo/ dem zukünfftigen Heyland/ den leuthen fürgehalten worden.nun diese antwort auf einem guten vnd gereinigten gewissen für GOtt hergerühret/ bezeugte sie auch( s) † Johan.5.25.1.Petr.3.19. u Das ist/ sturben wie andere menschen/ was denteibvon dem innwendigen hertzens- tauff. f † Oder/ zu Gott . t Welche ein gewisses anlangt. S.1.Cor.11.31. † Od.gezüchtiget wurden durch die Sündfluth/ welche Gott über das ganszeugnuß ist/ daß Christus für vnsere sünden genug gethan/( dann hätte er nicht vollkommlich für alle vn= te menschliche geschlecht wolte kommen lassen: And. verstehen diß von der tödtung des fleisches/ vnd vonsere sünden bezahler/ so hatte er nicht können von den todten aufferstehen.) deßgleichen auch ein sicheres dem geistlichen leben des Geistes. Es kommet aber die erste erklärung mit den worten allhier/ vnd mitpfand der aufferständniß des newen menschen/ wie auch der seligen aufferständnuß des fleisches/ Sihe#.19. besser überein. x Gr. nach den menschen/ das ist/ nach dem aufserlichen zustand des mensRoman.6.7.3.1c. u Sihe hiervon/ wie auch vom folg. Ephef.1..20.2c. Coloff.3.v.1.dce7fchen in dieser weit. y † Das ist/ am leib/ durch benehmung des zeitlichen lebens. z Nach( 19) Pfalm.110..1. Ephef.1..20.Dieweil die Engel/ welche die edelste vndder seelen/ † vndin ihrem geistlichen ftand: Es tan wol feyn/ ob wol Petrus solches nicht klärlich versmächtigste Creaturen find/ Christo vnderthan: so folget/ daß auch andere Creaturen ihme vnderthan meldet/ daß etliche von den leuthen der ersten welt sich noch an dem ende bekehret/ da sie gesehen die vonfenen. Sihe Hebr.2..8.y Das ist/ Engel/ die grossen gewalt haben/ vnd durch welche Gott gedrohete straff allgemach daher kommen; das ist hierauß vnwidersprechlich zu schlieffen/ daß Gott Gott pflegt gewaltige thaten zu thun.Das ist/ die Engel/ die groffe trafft haben/ vnd darumb Noe ihnen zu einem prediger gegeben/ fie zur buß zu beruffen/ auff daß/ wann ihre teiber vmbfarce Helden find.tamen/ zum wenigsten die seel erhalten würde. a Od.nach Gott / das ist/ für Gott/ ben Gott/droben in dem himmet/ od.nach Gottes gnade/ die ihnen ward angebotten. b Nemt. so fie diePropheten/ vnd sonderlich Noe höreten/ ihre ermahnungen annehmen/ vnd sich darüber bekehreten.c Oder nahe.( 6) 1. Johan.2.18. dt R. in dieser welt/ vnd darumb wit derApostel fagen/ müssen wir wachen/ daß vns das jüngste Gericht nicht überfalle/ gleichwie die Sündfluchdie erste welt überfallen. S. dergl. Matt.24.37. Luc.21.34. e Damit ihr desto eyfferiger vndandächtiger seyt in ewrem gebett/ dann die onmässigkeit vnd füllerey machet die menschen vntüchtig zumgebett. f Od. wird decken/ † N. vnder den menschen/ sintemahlen die liebe alles verträgt/ alleszum beften deutet/ alles vergibt. Daß diß der verstand dieser worten seye/ ist abzunehmen auf Prov.10.12.da der Apoftet diese wort hernimpt. Dann sonsten bedecket allein Chrifti verdienst vnseresünden für Gottes gericht. 1. Joh.2.1,2.( 7) Prov.10.12.1.Cor. 13.7. Jac.5.20.( 8) Rom.12.13.Heb.13.2.g † N.daß solches euch beschwerlich falle/ wie etwan zugefchehen pflegt.( 9) Phil.2.14.( 10) Prov.3.28. Rom.12.6.2.Cor.8.11. h † R.von Gott . Barunder auch der ondersschiedliche beruff zum gebrauch solcher gaben zuverstehen/ wie Eph.4.8.( 11) Matth.25..14.( 12) 1.Cor.12.4. Eph.4.11. i D.i. darzu beruffen/ vnd diegaben empfangen bat/ daß eroffentlich soll lehren in der firchen/ vnd Gottes wort auflegen. S.Rom.12.6,7. Od auch sonsten/ vndabsonderlich Gottes wort zur lehr/ trost vnd vermahnung fürtragen wil.( 13) Jer.23.22. k D.f.mit solcher ehrerbietung/ andacht/ trew vnd auffrichtigkeit/ wie sichs gebührt/ daß man Gott s wort presdige/ auch also/ daß man nichts davon/ nichts darzu thue. 1 Gr.dienet/ d.i.ein Animosenpfleger ist/darzu beruffen/ daß er den armen vnd trancken diene. S.Act.6.2,3. Rom.12.7,8. 1.Corinth.12.28.
Z
Das IV. Cap.
Auß der betrachtung des tendens Christi zeucht der Apoftet eine vermah-nung/ daß sie nichtleben sollen nach den begierden des fleisches/ sondern nachGOttes willen/ 4. Vnd lehret/ daß die das widerspiel thun/ oder anderedarzu bringen/ Gott rechenschafft geben müssen/ 6. Daß darumb auch dentodten das Evangelium feye geprediget worden/ 7. Vermahnet sie über dißzur nüchterkeit/ gebett/ liebe/ vnd andern tugenden/ 10. Auch zu rechter anwendung der gaben vnd amptern/ die ein jeder empfangen habe/ 12. Lehretfürbaß/ daß die gläubigen verfolgung leyden müssen/ vnd daß ihnen solchesgut feyer 15. Warnet aber/ daß niemand leyden solle als ein übetthäter/fondern als ein Christ/ 17. Zumahten das gericht GOttes anfange vonfinem hauß 18. Doch daß die andere hernach ein schwerer vrtheil zugewarten haben.