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Biblia das ist: Die gantze heilige Schrifft / durch D. Martin Luther verteutscht: mit D. Pauli Tossani hiebevor aussgangnen Glossen und Ausslegungen
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Cap. XIII.

S. Johannis.

e Griech daß er weibe auß ihrem munde ein wasser/ wie ein| nen/ vnd auff seinen häuptern

machte/ daß sie vondem

firðin hinweg geführet strom/ daß er sie ersäuffet:

wurde.

d D.i.Gott schicket

16 Aber die erde half dem weibe/ vnd thatwunderbarliche mistet ihren mund auff/ vnd verschlang den strom/

daß das grosse Heer der

chen vertilgen wolt.n/zu grund ist gegangen/

richtet.

e

feinden/ welche die tirs den der drache auß seinem munde schoß.17 Vnd der dr he ward zornig vbervnd nichts hat aufge- das weib/ vnd gieng hin zu streiten mit dene+ N. daß fie fich vbrigen von ihrem saamen/ die da Gottessolchen orten vnd zeiten Gebott halten/ vnd& haben das zeugniß Jex4.gefagt worden/ vnd fu Chrifti.

von seinem gesicht an

versteckt hatte/ wie.

daß sie darnach auch

von den Königen vnd

Fürsten hülff erlangt/

18 Vnd ich tratan den sand des meers:

die sie wider den gewalt vnd anfall des Antichrists mit den seinen beschirmet. f Das ist/ gláusbigen/ Die N. an solchen orten noch verstrewet vnd versteckt waren/ da teine offenbahre firchen wa-ren/ vnd da der Antichriftsampt den Königen/ die ihre macht ihme lichen/ jhr gebiet noch hatten: welcherverstreweten Chriften zwey kennzeichen allhier gesetzt werden/ N. daß sie Gott dienen nach seinen Ge-botten/ vnd nicht nach menschensatzungen: vnd daß sie das zeugnuß JEsu halten/ das ist/ ihre seligkeitin dem verdienst des einigen vnd vollkommenen Seligmachers JEsu Chrifti allein suchen/ vnd nicht inihren eigenen/ noch einiger Creaturen // vermög der lehr vnd zeugnusses des heiligen Evangelij: warin-nen der rechte onderscheid bestehet zwischen einem diener des Antichrists/ vnd einem Evangelischen Re-formirten Christen. g Oder/ über dem zeugnuß JEsu Chrifti halten: wie drob. cap.6.9.

h Oder/ ſlund auff dem fand des meers: Nemlich/ in einem Geficht/ oder auch in der that

in der Jnful Patmos/ wie von Daniel. cap.10.*.4. deßgleichen gemeldet wird/ zu sehen/ was weitersgeschehen wurde/ oder was für Gesichte mir auf dem meer wurden gezeigt werden: wie das folgende

Capitel aufweiſet/ zu dem dieſer Berß ſcheinet gehören/ welcher darumb auch von etlichen dem folgen

den Capitel beygefüget wird.

a Diß Gefichtetompt in vielen stuckenüberein mit dem Gesficht/ so Daniel gesehencap.7..2.c.da die vierMonarchien/ oder oberften Herrschaften inder welt/ vnder dergleis

Das XIII. Gap.

Johannes fähret fort in beschreibung des vierdten Gesichts/ vnd erzehlet/wie er ferners gesehen habe ein Thier mit fieben töpffen/ vnd zehen gekröntenhörnern auf dem meer steigen 2. Dem habe der Drach seine trafft/ stul vndmacht gegeben/ 3. Vnd sey das eine haupt tödtlich verwundet/ aber widergeheitet worden/ 4. Die ganze erde bettet an das Thier vnd den Drachen/zwen vnd vierzig Monat/ 6. Das Thier lästert Gott / vnd seine Heiligen:

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nen/ vnd auff seinen häuptern namen der name der Läfferung-låsterung.

g

Diß wird allhie gemeldet/( nach etlicher mens

nischen abgötteren/ wels

2 Wnd das thier/ das ich sahe/ war gleich nung) wegen der heyleinem Pardel/ vnd seine füsse als Bähren cher die erste Römischefüsse/ vnd sein mund eines Löwen mund. Und Käyser zugethan gewesder Drach gab ihm seine krafft/ vnd seinenstul/ vnd grosse macht.

h

k

3 Und ich sahe seiner häupter* eins/ alswere es tödlich wund/ vnd seine tödliche' wun-de ward heil/ Vnd der ganze erdboden ver:wundert sich" des thiers:

0

sen/ vnder welchen auch

etliche ihnen den namen

GOttes haben zumefsen dörffen. And.deuten es auß von den

namen/ die dem Thierfind/ der Gott auff Er-Chrifit/ das Haupt

gegeben werden/ als da

den/ der Statthalter

ond der Brautigambder Kirchen/ vnd der

dem Götzendienst/ toels

4 Vnd beteten" den Drachen an/ der dem gleichen mehr/ nebenthier die macht gab/ vnd beteten das thier cher auch durch den nasan/ vnd sprachen: Wer ist dem thier gleich( 2)?vnd wer kan mit ihm kriegen?

I

men der Lästerung in

Gottes wort verstan

den wird: wie zu sehenJef.6s..7.Ezech.20.

*.27. S. auch hiervon

2.Theff.2.4.

g Oder/ Leopard .Dan.7.7.4.c. werden,

s Und es ward ihm gegeben ein mundzu reden grosse ding/ vnd lästerung/ vndward ihm gegeben/ daß es mit ihm währet die drey ersten Monarszween vnd vierzig monden lang.

6 Und es that seinen mund auff zur lassterung gegen GOtt/ zu låstern seinen namen/ vnd seine" hutten/ vnd die im himmelwohnen:

X

2.

chien diesen dzen wildenvnd reissenden Thierenverglichen: vnd wird

allhier diefes Thier alegleich fürgebildet/ tettdiesem Thier zusammens

lein durch alle drey zue

ihre Eigenschafften in

tommen: deren ertiàsrung fihe auch Daniel,

h Dasift/ der Zeus

7 Vnd ward ihm gegeben zu streiten mit cap.7.den heiligen vnd sie zu vberwinden: Vndvnd trieget wider fic/ 8. Vberwinder alle die/ deren namen nicht geschrieben ihm ward gegeben macht vber alle geschlech

find in dem buch des Lambs/ 10. Den verfolgern wird widergeltung gleicherStraffgedrohet/ 11. Darnach kompt ein ander Thier auß der erden/ mit zweyenhornern/ dem Lamb gleich/ thut aber die wercke des ersten Thiers/ 13. Es thutgrosse zeichen/ vnd verführet die Einwohner der erden/ daß sie ein bild machen/welches alle anbeten müssen/ 16. Vnd machet daß ein jeder ein mahlzeichenmuß tragen/ oder den namen des Thiers/ oder seine zaht/ welche ist 666.

a

Nd sahe ein' Thier auß demMeer steigen/ das hatte© siebensiebenhäupter vnd zehen hörner/ vndauff seinen hörnern zehen kro-

e

chen gestalt/ dem Propheten gezeigt worden. Die vrfach/ darumbfie den Thieren/ vnd zwar so auf demMeer steigen/ verglichen werden/ ist/ daß sie mit grossem gethoß auß der zusammenflieffung vieler vol-dern( die den wassern verglichen werden/ Apocal.17.7.1r.) auffgerichtet werden/ vnd offt viel grausamteit vnd gewalt darzu schlägt. b Was für ein Herzschafft hierdurch verstanden werde/ sindvnderschiedliche meynungen. Etliche außteger verstehen dardurch die Römische Monarchen/ die vnder den Heydnischen Kayfern gewesen/ als Johannes diese Offenbahrung empfangen/ vnd furz nachdieser zeit vnder dem Kayser Trajano, ihre größte trafft vnd glans gehabt. Vnd wie sie den Abgot-tern/ hiermit auch dem Drachen gedienct/ also find sie auch durch ihn/ die Chriftliche Religion auff dasaufferst zu betriegen/ bewegt worden. Bnd ob wol nach der zeit von vngefehr 220. Jahren hernachConftantinus, bende Theodofij, Gratianus , vnd effiche wenige fromme vnd Chriftliche Käyserder Kirchen eine zeitlang vorgeftanden/ find gleichwol auch darzwischen etliche Heydnische vnd fetze:rische Kanser vnd Könige gewesen/ welche ihre macht dem Drachen verlieben/ die kirchen Christi/ vnddie rechtgesinnten Lehrer verfolget/ biß endlich vnder diesem Reich gegen Abend/ vmb das Jahr vier vndfünff hundert nach Chrifti Geburt/ diß thier eine tödtliche wunden empfangen/ als durch die Mitter-nachtigen volcker/ die Longobarden/ Gothen/ Hunnen vnd Wenden/ die Statt Kom zum fünfften maleingenommen/ vnd endlich verwüstet worden: Auß welcher vndergang der Antichrist endlich sein Reichhervorgebracht/ als der Kayfer Juftinianus, vmbs Jahr so. diese barbarischen volcker vertrieben vndüberwältiget/ vnd den Bischoffvon Nom auff ein newes erhaben/ vnd der graufame Kayfer Phocas ,vmbs Jahr 606. ihn für einen allgemeinen Bischoff erkläret hat. Dardurch die wunden am hauptdieses Thiers wider geheilet/ vnd es vnder allen volckern vnd sprachen angebettet worden: davon imfolgenden theil dieses Cap. bey auffsteigung des andern Thiers/ ein mehrers soll gesagt werden. Diesemennung ist vieler fürtrefflichen Lehrern/ vnd kompt wol überein/ fast zu allen theilen mit der beschreibung der eigenschafften dieses ersten Thiers. Jedoch fallen diese hindernussen für: Erstlich/ daß dasRömische Reich schon lang zuvor in seinen träfften gewesen/ da aber diß thier als erst auffsteigend indiesem Geficht gezeiget wird. Demnach/ daß es schwer fallt/ die zeiten/ nach welchen Conftantinuszum Kayferthumb kommen/ vnd etlicher gottseliger Käysern auch darunder zu begreiffen: Oder/ dieaufffteigung des andern Thiers/ das ist/ des Antichrifts/ vnder diese fromme Kayfer zu setzen. Fürnem-lich/ daß die zwey vnd viertzig Monat/ davon allhie.5. geredt wird/ mercklich zutreffen mit den zweyvnd viertzig Monaten/ oder 1265. Lagen/ davon cap.11..2,3. vnd mit den 1260. Zagen/ davon cap.12.4.6. geredt worden: welches ist die zeit/ da die heilige Statt von den Heyden zertretten/ vnd die zweenZeugen erwecket worden/ so die kirchen in der Wüste ernehret haben: vnd wider die diß Thier krieg geführt/ wie allda erttårt worden. Wird also am füglichsten dieses auff die nowe Römische Herrschafftgedeutet/ welche in selbiger Statt/ vmb die zeit der zertrettung der heiligen Statt/ vnd der flucht der kir-chen Chrifti in die Wüfte/ auffgerichtet worden/ vnd sich über die ganze Christenheit/ fürnemlich gegenAbend/ außgebreitet hat. Weil nun diese Herzschafft zweyerley ist/ Nemlich/ cine Weltliche/ dieder Antichrist über alle Könige/ Fürsten vnd Herzschafften erstrecket; vnd eine Geistliche/ deren er sichüber alle Bischoff/ Prælaten vnd Priester der kirchen/ annimpt: wird dieser zweyfache ang maffte ge-walt/ in diesem Gesicht/ vnder der gestalt dieser zwey Theren/ gar eigentlich vorgebildet: wie hernachauch durch die königliche geschmuckte Hur/ die auff diesem Thier sitzt/ vnd durch den falschen Propheten/der sich zu ihr schlägt. Dann diß ist des Apostels brauch in dieser Schrifft/ daß die vnderschiedliche eigen-schafften vnd würckungen einer person/ od.etlicher personen/ die aufeinander folgen/ durch vnderschiedlichegefichte angedeutet werden: wie zuvor c.11.die kirche Chrifti durch den tempel vnd seine vorhof/ vnd c.12.durch ein weib mit der Sonnen bekleidet/ fürgebildet worden. Ja wie Christus selber in dieser Offen-bahrung bisweilen als ein Lamb/ bißweilen als ein Engel/ vnd Priester des himmets/ bißweiten als cinBberwinder/ fizzend auff einem weissen pferd/ eingeführet wird. Daß nun die erklärung aller diesercigenschafften/ welche hie in diesem Cap. folgen/ auff beyde diefe Herzschafften fich wol schicke/ wird auffolgendem erscheinen.( 1) Daniel.7..22. Apocal.17..3. c Eben so viel als derDrach/ droben cap.12..3. Darumb wird allhie gesagt#.2. daß der Drach ihm seine krafft! stul vndmacht gegeben hab. Diefe sieben häupter werden cap.17.0.9. von dem Enget selber aufgelegt/ daßfie die fieben berg seyen/ darauff die groffe Statt/ auff deren das weib fitzt/ welche die Herrschafft hat überdie Könige der erden/ gebawet ist: sampt den fieben Königen/ od.gattungen des Regiments/ denen sie vnsderworffen gewesen: davon in demselben Cap.mehrere erklärung folgen wird. dt Diese wersden hernach cap.17. 12. aufgelegt/ daß sie 10.Könige fenen/ die das Reich noch nicht empfangen haben/aber ihren gewalt auff eine zeit mit dem Thier empfangen werden: welchem sie ihren gewalt für ein zeitslang übergeben/ vnd hernach wider zu sich nehmen werden.S.allda weitere dessen erklärung. e tod.tönigliche huth/ Gr. Diademata. Welches ein gattung gekrönter hüthen gewesen/ so die Könige auchtrugen/ die sie bequem von ihren häuptern nehmen konten/ damit sie dieselbige für dein stut des Drachens/end des Thiers/ abaugen/ vnd zu seinen füffen legten/ wie die 24.Ettiften vnd vier Thier ihre tronen werfsfen für den stuf Gottes vnd des Lambs/ cap.4.7.10.

te/ vnd spraachen/ vnd Heyden.

8 Vnd alle die aufferden wohnen/ betetenes an/ der namen nicht geschrieben sind in demlebendigen buch(+) des Lambs/ das erwir

get ist von anfang der welt.

get ist

9 Hat jemand ohren/ der höre.

fat/ drob. c.12.9.feu/ vnd mache des

i Welche kraft/ vnd

Drachens ist/ daß er istder Fürst dieser wett/

Joh.12..31.pnd c.14.

*.30. Der Gott dies

fer welt/ 2.Cor.4.4tufft herefchet/ der feirs

Der Fürst der in der

werck hat in den finedern des vnglaubens/Ephef.z..2. vnd c.6.*.12. Der auch selberrühmet er tonne die

Reich geben wem er wolle/ Luc.4.*. 6. vnd Paulus bezeuget/ daß des Untichriſts zukunfft werde seyn

k

Diß verstehen

nach der würckung des Satans/ mit aller trafft/ 2.Theffal.2. verf.9.effiche von Nerone, welcher sich selbst vmbgebracht hat/ vnd mit welchem das geschlecht der ersten Rösmischen Käyser vndergangen: vnd daß die wunde sen heyl worden durch Vefpafianum, welcher dasRömische Reich / so nach Neronis todt durch mancherley auffruhr vnd mord sehr war geschwächet worsden/ wider auffgerichtet vnd in ordnung gebracht/ auch die Statt Rom / welche durch brandt vnd andrezufäll sehr war beschädiget vnd verwüftet worden/ durch newe gebaw wider gebessert vnd gezieret hat:daß auch der ganze erdboden( das ist/ alle menschen aufferden: welches von dem gröften theil zu versstehen/ die damahls noch heydnisch vnd abgottisch waren) sich des Zhiers verwundert habe: Nemlich/wegen der grossen macht vnd herzlichkeit des Römischen Reichs. Nach anderer mennung/ hatdiß Thier( wie auf dem erfolg des Texts/ vnd der art zu reden/ die Johannes gebraucht/ crscheint)diese wunden in seinem ersten auffsteigen empfangen/ welche durch den Kanser Juftinianum, vnd etlicheso auff ihn erfolget/ etlicher maffen/ gantzlich aber durch Pipinum, ond Cafolum Magnum geheitetworden/ welcher vmb das Jahr fieben vnd acht hundert/ den Römischen Bischoff in völligen Poffeffeinsgesetzt/ da die zehen Könige/ so mit ihm aufftommen/ ihre macht ihm beygefügt haben: Darüber die verswunderung vnd vnderwerffung aller volckern in der Christenheit erfolget/ wie der Text meldet.1 Griechisch/ geschlachtet.m Griechisch/ nach dem Thier/ das ist/ folgete demZbier nach mit verwunderung.' n N.( nach etlicher außtequng) im heydnischen Rom . Reich/in dem sie den Götzen dieneten vnd opfferten. Dann was den Götzen geopffert wird/ das wird demZeufel geopffert! 1.Corinth.10..20. Oder nach anderer meynung/ in dem newen Bilder- dienst/vnd andern abgottischen gebräuchen/ darzu fie in diesem Reich des Untichrifts abgefallen/ wie drobencap 9.7.20. vermeldet worden: vnd die erfahrung mehr als genug bezeuget. o Dasift/( nachetticher meynung) hielten die Römischen Käyser gleichsamb für Götter/ vnd thaten ihnen göttlichechyr an.( 2) Apocal.18..18. P Vom Teufel/ durch zulassung vnd auß gerechtem vrstheil Gottes. 9 S.deßgleichen Daniel. 7.v.8. welches von dem tieinen horn/ das zwischenden andern herfürbrach/ gesagt/ vnd dem buchstaben nach vom König Antiocho verstanden wird/ vonwelches tyranney vnd abgötteren bey den Juden viel zu lesen ist/ 1.Maccab.1. vnd 2.capp. welchen auchviel aufleger vnder den Chriften für ein figur des Antichrists halten/ welcher dergleichen tyrannen vndabgötterey vnder den Chriften anrichten vnd verüben wurde. S. die erklärung diser grossen dingen drob.in der letzten gloß üb.den 1.&. dises Cap. r Wider Gott . S.Dan.11.36. f Od.( sotches)zu thun. And. frieg zu führen 42.Monden/ das ist/ 1260.Zag/ davon S. die gloß über v.1. dieses Cap.vnd über cap.12.6. t N. in dem es ihme selbst die macht vnd den namen Gottes in der thatzuschreibet. Danner sitzet in dem Tempel Gottes/ vnd erhebt sich über alles das Gott genennet wird/2.Theff.2.4. u Das ist/ die wahre kirchen Gottes/ die durch die Hütten im A.Testament ist fürsgebildet worden, Welche er für keizerisch vnd in den bann erklärt/ vnd aufrufft für der gantzen welt.And.verstehen dadurch den leib Chrifti/ welcher ein Zabernacul od.hütte seiner Gottheit genennet wird/Joh.1.14. Heb.9.11,12. welcher auch durch die Meßlästertich mishandelt wird. Ist beydes wahr.

x Das ist/ die Engel vnd aufferwehlten' ecten/ die er/ so vil an ihm ist/ in Albgötter verwandelt/vnd damit geftliche Hureren begehet: damit er die könige vnd volcker der erden truncken macht/ wie drund.cap.17. wird vermeldet werden. Welches dann die größte vnehr vnd lästerung ist/ so er ihnen anthunfonte: wie Paulus vnd Barnabas / da man ihnen göttliche ehr anthun wolte/ ihre kleider darüber zerrissfen/ Act. 14.14. welches geschehen/ wann eine Gottstäfterung gehört worden/ als zu sehen/ 2.Reg.18.37.Matth.26.65. y Das ist/ wahren gläubigen vnd bekennern des namens Christi/ wie von denzweren zeugen drob.c.11.7.auch gesagt worden. z+ Leiblicher weiß/ so wol die glaubigen insondersheit/ durch tödtung derselbigen/ als ihre versamblungen/ durch zerstörung derselbigen: welcher Erempeindie Martyrbücher voll find. Wiewol die gläubigen allzeit den Drachen vnd das thier überwunden hasben/ nach dem Geist/ wi: die glaubigen fecten rühmen vnd( obfingen/ drob. c.12.11. vnd von ihnen bezeugtwird in demselben cap..8.( 3) Dan.7.21. Apoc.11.7. a N. durch ein gerechtes vrtheilGottes/ welcher fräfftigejrethumb g fandt vnder die volcker/ daß sie den lugen glaubeten/ vnd gerichtetwurden alle die der warheit nicht a auben/ 2.Theff.2.11,12. b Od.volcker. c Od.des lesbens/ des Lambs.( 4) Ex.32.33.Phil.4.3.Apoc.3.5 vnd 20.12.vnd 21.27. d D.i.Christi/ welscher faget/ Joh.13. 18. er wiffe/ welche er ertochtet hab.+ Od. welche von Gott in Chrifto nicht erwehtetfind/ wie Paulus redt/ Eph.1.4. S. deßgt.Luc.10.20.vnd drund.c.20.12. e Od. geschlachtet/ ersts

lich/ in Gottes rathschluß vnd willen/ welcher von ewigkeit beschlossen hat/ daß es solte erwürget werdenfür die sünde des menschlichen geschlechts/ 1.Pet.1.19,20. Darnach/ von wegen der trafft vnd würckungdes opfers Chrifti/ dieweit durch dasselbe alle glaubigen von anfang der welt find felig worden/ Act. 15.11.Zum dritten/ in den verheissungen vnd fiquren/ dieweil das opffer Chrifti von anfang der weit/ durch dieopfer/ die im A. Teftament geschehen/ ist fürgebildet worden. Heb.10.1. Endlich/ im glauben der aufferwehlten/ wie von Abraham gesagt wird/ Joh.8.56.vnd von Mose / Heb.11.26. f Gr.von grunsdung der welt an. Ettiche fügen diese wort an die vorherg.der namen nicht geschrieben seynd in dem lebensdigen buch: wie Paulus von der erwehlung in Chrifto redt/ Eph.1.4. Vergl. drund. c.17.8.

Vu i

10 So