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Biblia das ist: Die gantze heilige Schrifft / durch D. Martin Luther verteutscht: mit D. Pauli Tossani hiebevor aussgangnen Glossen und Ausslegungen
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lich seinen gebotten ge

Cap. XIV.

S. Johannis.

In dem fe eft fleckt find: Denn sie sind jungfrawen/ vndhorchen: darnach/ fei& folgen dem lamb nach/ wo es hingehet:

nem exempel nachfors

gen: zum dritten ges Diese sind erkaufft auß den menschen/ zuhaben/ beydes im crent erstlingen Gott vnd dem Lamb/

meinschafft mit ihm

vnd auch in seiner herzlichkeit. S. Matt.16.

*.24, vnd 19.28. Joh.

14.3. vnd 17.24. 1. Pet.

2.21.

q D.i. daß sie Gott

vnd dem Lamb geheisliget vnd eigen seyen/

früchten im Alten Zes

ren.+ S. Lev.23

( S.auch Jac.1.18.)

9

I

f

s Vnd in ihrem munde ist kein falschesfunden): Denn sie sind vnsträflich fürdem stul Gottes.

6 Und ich sahe einen Engel* fliegenwie die erftlinge ber mitten durch den himmel/ der hatte ein ewigframent Gott geheitis Evangelium/ zu verkündigen denen die auffget vnd zugeeignet was erden ſizen vnd wohnen/ vnd allen Heyden30. Num. 15. 20,& c. vnd geschlechten/ vnd spraachen vnd volckern/7 Vnd sprach mit groffer stime: Forchthen des thiers tragen, tet GOTT / vnd gebet, hm die ehre: DennGott vnd Christo dice die zeit seines gerichts ist kommen/ vnd bettetvnd mit dem hertzen anden/ der gemacht hat himmel vnd erden/feh von ihm suam vnd meer( 4)/ vnd die wafferbrunnen.

N. wie in desnen/ die das mahlzeis

welche zwar scheinen

men/ Aber in der that

dienst der bildern wen-

den/ vnd andern helfefen/ die fie neben Gott

wollen. S.deßgleichen

1.25.

e

h

a

2

8 Vnd ein ander Engel folget nach/ derverehren vond anbetten sprach: Sie ist gefallen/ sie ist gefallen/ BaZeph.3.13. vnd Rom. bylon/ die grosse statt: Den sie hat mit dem( 2) Pfal.32.7.2. swein jhre hure en geträncket alle Heyde.ft Nemt. weit fieUnd der dritte Engel folget diesemdurch den wahre glaue 9ben für Gott gerecht nach/ vnd sprach mit grosser stimme: Sotig vnd von herzen dies jemand das' thier anbetret/ vnd sein bilde/fchen/ sondern allein vnd nimt das" malzeichen an seine stirne/

fertiget/ ihm auffriche

nen nicht mens

Gott zu gefallen. Sis

he deßal. Luc.1.6. vnd oder an seine hand/

Eph.5.27.

t Athie fangt

fes Capitels/ in wel-

|

|

10 Der wird von dem wein des zorns|

341

();

PD.. daß die heillLamb es sehen werden.des fewes/ mit welchenwerden. Luc.16.24.

gen Engel vnd das

D.

e für den heiligen Engeln/ vnd für dem lamb.11 Vnd der rauch ihrer qual wird auffsteigen von ewigkeit zu ewigkeit(): Vndfie haben keine ruh tag vnd nacht/ die das thierhaben angebetet vnd sein bilde/ vnd so jemandhat das mahlzeichen seines namens ange- bigen/ welche in

nommen.

I

I

12 Hie ist gedult der heiligen:sind/ die da halten die" gebott vnd denben an Jesu.

Hie

glau-

sie werden gequelet

( 11) Apoc.19.3.I Dise 2.folg..

der zeit diser Reforsmation durch den An

tichrift auff ein neues

den verfolgt vnd vne

mit allem gewalt wurs

dertruckt werde. Welschem hie entgegen ges

ft wird ihr gedute,

in erwartung der gesvber die diener des

13 Und ich höret eine stimme vom himmel zu mir sagen: Schreibe/ Selig find die rechten raach Go testodten/ die in dem Herzen sterben von nun Antichrists: vnd diean. Ja/ der Geist spricht/ daß sie ruhen von ste ihnen bereitet:ihrer arbeit: Denn ihre werck folgen ihnen Martyrern/ die in dem

nach.

C

e

2

14 Bnd ich sahe/ vnd sihe/ ein

Z

b

weisse

gewißheit der seligkeits

Gleichwie auch den

ersten verfolgungenvnder den Heydnischen

Kevsern vimb Chrifte

willen gestorben/ dise

trosts fürgehalte wore

wolcke/ aufder wolcken sizen deinen/ der beyde vrsachen desgleich war eines menschen sohn/ der hatteeine güldene krone auf seinem haupt/ vndseiner hand ein scharpfe& sichel.

h

in

15 Und ein ander Engel gieng außdem tempel/ vnd schren mit groffer stimmezu dem/ der auf der wolcken saß/ Schlage anmit deiner fichel/ vnd erndte/ Denn die zeit zuerndten ist kommen( 3)/ Denn die erndte dererden ist' dür? worden.

an der andere theit die Gottes" trincken/ der° enngeschenckt() vnd 16. Wnd der auf der wolcken saß/ schlugbed genes wird, lauter iſt in feines zorns felch vnd wird gean mit seiner ficheln an die erde/ vnd die erde

wie Lehr Evan-

gelij/ nach gewißen quelet) werden mit fewer/ vnd schwefel)

ftaffien/ in cffent ichen

Gemeind n wider solle eingeführt werden/ die sich von dem Widerchristenthumb absondern werden/nach dem es aufs höchste werde gestiegen/ vnd die wahrheit desselbigem am meisten verfinsteret seyn.Wewol auch Gott die seinen darauß allzeit versamlet hat/ gleichwie er zun zeiten Achabs in Jfraet die7000.jhme vorbehalten/ Rom.11.4. u Gr. einen andern Enget. Durch disen Engel werdenverftant en die getrewen Zeugen Chrifti/ vnd Lehrer des Evangelij/ welche/ da das Widerchriftenthumbnun auff dem höchsten war/ angefangen haben die welt für demselbigen offentlich zu warnen/ vnd dasEvangelium Chrifti in der Christenheit offentlich aufzubreiten: wie vinb das jahr 1170. in Francreich gewesen die Waldenser vnd Albigenser: dawider sich der Antichrist mit groffer macht geschzet hat/also daß/ nach dem zeugnuß etlicher Historischreibern/ vber die zehenhundert tausent derfelbigen in vnder-fchiedlichen zeiten vnd orten vmbgebracht vnd veriagt worden. Jedoch hat er sie nicht gantzlich außsrotten tönnen/ sondern sie sind noch in groffer anzahl durch gantz Europam zerstrewet worden/ vnd benthrer bekantnuß verbliben. x Hicdurch wird angedeutet der geschwinde tauff des Evangelij

daß Gott dasselbe werde in einer turtzen zeit laffen erschallen/ vnder allertey volcker vnd geschlechter aufferden/ durch die ftium seiner Dienern. y Das Evangelium wird ewig genennet/ dieweil esLim ewigen Rath Gottes beschlossen/ II. von anfang der weit verheissen worden/ Tit.1.2. III. infich helt vnd begreifft die Lehr von dem ewigen Sohn Gottes/ vnd die fröliche Bottschafft von der ewigen seligkeit/ die allein durch den glauben/ vnd die anruffung des einigen Gottes/ vnd des einigen Mit-lers Chrifti erlanget wird/ IV. bis an das ende der welt bleiben/ vnd durch allen gewalt/ anschläge vndpracticken des Antichrists nicht wird geuitget werden können.Z Diß ist der erste theil derfimm des Evangelti/ dadurch die Anbetter des thiers für der abgotteren gewahrnet vnd vermahnetwerden/ daß sie Gott allein in Chrifto JEsu ehren/ förchten vnd dienen sollen.( 3) Deut.10.12.

a D.i. ist nahe/ wie die Schrifft auch vom jüngsten tag sagt. Vnd ist diß ein sehr krafftigargument/ die menschen von der abgötterey abzumahnen/ wie es auch von Paulo bey denen zu Athen gebraucht worden/ Act.17.29,30,31. b Nicht aber das thier/ od.die gotzen.( 4) Gen.1.7.1. Pfal.33..6. vnd 124.8. vnd 146.6. Actor.14.V.Is. vnd 17.24. c Welches wunder.wercks Gottes die Schrifft auch anderstwo gedencket. Pfal.104.v.10. vnd H4.8. d Nemi.der mit newem enfer vnd ernst das Widerchristenthumb angr iffen sette/ vnd die welt dafür wahrnen/nach dem es nunmehr den fortgang der Predigt des vorhergehenden Engels zu groffem theil wurdeondergetruckt haben. Vnder disem Engehalten etliche dafür/ senen auffgeftanden Johan Wic ef mitden seinen in Engelland/ Johann Huß / vnd Hieronymus von Prag / in Zeutschland vnd Böhmen / welchevmb das jahr 1380. vnd 1400. mit schreiben vnd lehren disem newen Babel grossen abbruch gethan hasben. Vnd obwoln sie endlich durch das Concilium zu Coftentz/ vnd den gewalt des Keysers Sigismun-di zu groffem theit vndergetruckt worden/ find boel) viel von ihren Lehrjüngern vnd Kirchen vorig versblieben/ sonderlich in Böhmen / Märhen/ Polen / Bngern/ vnd anderstwo. e D.i. jhr fahteft ben Gott beschlossen/ hat albereit in vieler hertzen einen anfang/ vnd soll von nun an je mehr vnd mehrbefördert werden/ bis sie endlich gantz vnd gar wird aufgerottet werden/ wie cap, 18. mit mehrerm folsgen wird. Dise wort sind genommen auß Jel.21.9.vnd Jerem.51.8. da dergleichen drohung vber dasalte Babet in Affyria/ oder Chaldea/ welches die Israeliter lang gedrängt hatte/ vnd eine faugam geswesen alles prachts vnd abgötterey/ in der welt/ ausgesprochen wird. f D.i.Rom/ welche dieHauptstatt ist des Reiche des Antichrists/ wie vorsciten Babylon die Hauptstatt des Aſſyrischen Reichs/und der feinden des volcks Gottes gewesen.( s) Apoc.16.19. vnd 17.5. vnd 18.10,21.

g Gr.wein des zorns ihrer hureren/ wie drund. cap.18.3. dieweit solche verblendung vnd versFührung von GOTT auß gerechtem zorn gestattet wird/ die vndanckbarkeit vnd halfstarzigkeit dermenschen/ so das Evangelium Chrifti verachten/ zu straffen. S. 2.Thefs.2..10,& c. Od. weit durchble hurerey/ d.i. abgott rey/ der zorn Gottes vber fie erweckt wird. Sonst kan es auch vbersetzt werden/dem wein des giffts ihrer hurerey: wie diß Gr. wort in der alten Gr. Dollmetschung des Alten Testa­ ments auch genommen wird/ Deut.32..32. Pfal.58.5. h D.i. durch ihr lift/ betrug vnd falschetehr/ allerley volcker auff erden verführt/ vnd zur geistlichen hureren/ aberglauben/ wie auch zu allerleylaster vnd sünden gereizet. Ist eine gleichnuß von einem vnzüchtigen weib hergenommen/ welchedurch füffen vergifften wein die manner ihrer sinnen pflegt zu berauben/ vnd zu vnkeuscher liebe zureitzen. i Völcker.( 6) Jerem.si..7. kt Lifer Engel kompt nun weiscer/ vnd wahrnet noch mit grösseri ernst alle die jenigen/ die das thier anbetten/ oder sein mahtzeichentragen/ für der ewigen straff/ welche ihnen herzunahe/ wo sie sich nicht bekehren. Vnder welchen Engeldie zeit der völligen Reformation in der Christenheit gesetzt wird/ welche von Luthero, Zuinglio , vndIhren mithelffern im jahr 1517. angefangen/ vnd durch viet treffliche Lehrer/ ja. auch Könige/ Fürsten vndHerzschafften bis dahin beförderet worden. In welcher die teuth/ so vnder dem Widerchristenthumbwaren/ noch heiterer vnderzichtet/ vnd für der falschen sehr vnd abgotterey deff. lbigen noch ernstlichergewahrnet werden.1 Sihe drob. cap.13.1. vnd 14.m She drob.cap.13.16.nt D.i. an statt/ daß er sich hat reitzen lassen durch den wein der abgötteren der huren zu Babel/wird der HErr jhn trancken von dem wein seines zorns/ vnd seiner straffen. Eine art zu reden/ bey denPropheten gebrauchig/ wann Gottes schwäre straffen einem volck gedrohet werden. S.Pfal.71..9.Jef.51.17. Jerem.25.15. o Dd. vngemischt eingeschenckt ist. Dann lautere wein/ die maneinsehenckt/ oder wenn man vnderschiedliche gattungen vnder einander mengt machen den menschen ehetruncken/ toll im topf/ vnd was mehr dergleichen beschwerden sind: welche allie verglichen werden Gotstes gerechten ftraffen/ in denen er sein barmherzigkeit nicht einmischt.( 7) Apoc.18.6.( 10) Apoc.19.21.

( 8) Apoc.16.19.

( 9) Apoc.20.10.

ward" geernotet.

den/ cap.6.10,& c.ferdert/ daß die Heitis

f D.i. hie wird ere

gen/ die alhie auff ersden vom Pabst vnd

get werden/ gedult has

einem bauffen verfolBen/ bis die ett kommerdes Antichriſts gángsabergläubischehöllische fewer stürzen

da der Herz das Reich

lich zerstören/ vnd alle

gottlose mit ihm in das

wird.

( 12) Apoc.13.10.t D.i. hie wird ers

fordert/ daß man hattedie geboten den glaus

ben an JEsum/ vndderwegen sich hute/ daßman sich durch das

thier nicht lasse vers

führen/ vnd es nicht

17 Und ein" ander Engel gieng auß demTempel im himmel/ der hatte eine scharpfe anbette.hippen.

u Gr.gebott Getstes/ vnd sind disesdie zwey kennzeichern

cines recht- reformierten Christen/ den anbettern des thiers vnd seines bilds entgegen gesetzet: wie solchedrob.cap.12.11,17. auch vorgestellt worden. Sihe die erklärung alda.X D.i. vmb des HEra

ren willen( wie Ephef.4...) von wegen der bekantnuß seines namens: Nemt. die Martyrer/ dievom Untichrist sollen getödet werden. Sihe drob.cap.13.15. Od. in dem HErzen/ das ist/ in demglauben/ vnd in der forcht des HErzen/ wie dije art zu reden auch gebraucht wird/ 1.Cor.15.18. 1.Thefs.C.4.*. 16,& c.y Etliche fügen dise wort an das vorhergehend wörtlin/ Schreibe/ vnd ersttarens also: Schreibe von nun an/ daß es die meinung habe/ der Engel wolle hiemit anzeigen/ daß inder zeit/ von den dreyen Engeln angedeutet/ da die Predig des ewigen Evangelij folle erneweret werden/die wahren zeugen Christi nicht predigen noch schreiben werden/ wie in der finsternuß des Widerchrisstenthumbs geschehen/ daß die kinder Gottes/ wann sie sterben/ fich angstigen sollen mit der forcht desfegfewrs/ vnd der höllischen schmertzen/ die sie nach ihrem tod crft werden aufstehen müssen/ es werde dannihnen geholffen durch wahlfarten/ feetmessen/ ablaß zc. sondern daß sie selig seyen/ so bald sie sterben/ vnddaß sie allein durch Christi Bint von ihren fünden gereiniget werden: Undere aber fügen dise wort/von nun an/ bey dem wörtlin/ selig/ vnd erittärens also/ daß die in Chrifto sterben/ felig seyen von nun anydas ist/ so bald sie sterben zc. ohnangesehen der Antichrist mit den seinen sie als tetzer vnd verdamte meneschen verurtheilt: Gleichwie auch Christus seinen Jüngern solchen troft fürheit/ Matth. 5.7.10,11,12.Beydes kompt mit der fach wol vberein. 2. Od. mit jhnen/ das ist/ der gnadentohn für ihrewerck/ sonderlich für die bekantnuß des namens Chrifti für die arbeit/ gedult/ trübsal ic. die sie vmb Chrisfti willen aufgestanden/ begleitet sie/ oder folgt ihnen. Eine gleichnuß/ von denen bergenonimen/ dienunmehr zum end des lauff plans oder streits kommen find/ vnd darnach ruhen/ erquickt vnd gekröntwerden/ 2 Tim.4..7, 8. a Durch folgende bende gesichte vnd gleichnussen der kernernete vndweinerndte wird das schröckliche gericht Gottes wider die gottlosen angebildet/ nach dem sie zeitig woreden/ das st/ jhre maß erfüllet/ vnd durch keine vermahnung sich haben wollen bewegen lassen zur bessesrung vnd bekehrung zu Gott . Ettiche verstehen sie von den schwären kriegen/ blutbadern/ vnd blutsvergiessungen/ die der Antichrift wider die reformierten Fürsten vnd volcker in der weit erwecken werde/vnd von binnemmung vieler hundert taufent menschen die an allen orten darauff erfolget/ noch täglichfich zutragen/ vnd deren man noch grössere zu gewarten hat/ che die grosse Babylon gantzlich falley wird.Der mehrertheil aber verstehen es von dem letsten gericht/ wie solches die gleichnussen vnd art zu redenmitbringen/ vnd vaft alle Gesichte diser Offenbahrung in dem tetsten gerichte sich enden. b Zinszubilden die Reinigkeit vnd Königliche Majestet Chrifti: dann die Könige trugen vorzeiten weissetleder. c Wie Christus in einer wolcken ist gen himmel gefahren/ also wird er in einer wolckenwiderkommen zum gericht. Vergl. Dan.7.13. Matt.26.64.Drob. cap.1.7.d Nemt. Chrisftum/ dem der Vatter alles gerichte gegeben hat/ Joh.5.22. e Eibe drob.cap.1.13. Bergt.Ezech.1.26. f Anzubilden/ daß Chriftus cin König vnd HErz ist himmels vnd erden/ einKönig aller Königen/ vnd HEr: aller herzen /cap.19..16. g Mit welcher er die gottlosenstraffen vnd toden solte: Dd. seine trafft in disem gericht anzubilden/ dadurch er ihm alle ding kanvnderthänig machen/ Phil.3.21. h Nemt. des himmels/ wie v.17. außgetruckt wird/ da derThron Gottes des Vatters ist/ wie gemeldt cap.4.2. von dannen diser Engel als ein Bott des Vatsters zu Chrifto kompt/ gleichwie ben grossen Königen brauchig/ gu verkündigen das jenig/ so hernachfolgt/ vnd in vollstreckung der gerichten Gottes/ wann die zeit wurde erfüllet seyn/ ihm zu dienen/ gleichswie wir lesen/ daß in der zeit seiner ernidrigung nicht allein die Engel/ sondern auch Moses vnd Eliasauf dem himmel zu ihm kommen seyen/ von seinem außgang zu Jerusalem mit ihm zu reden/ Matth.17.3.vnd Luc.9.3. angeschenver nicht kommen ist/ seinen willen zu thun/ sondern den willen des Vatters/ derihn gesandt hat/ Joh.4.34. vnd 6.38. i Nicht als wann er Chrifto hatte gebieten wollen/ sondern anzudeuten das hertzliche verlangen der Heiligen im himmel/ daß Christus cinmal kommen/ vnddie gottlosen ichten wolle. Sihe drob. cap.6.%. 10. vnd drund. cap.22..17,20. k Di.tiegottlosen von der erden wegzunemen/ weil die zahl der außerwehiten nunmehr erfüllt war. Sihedrob.cap.6.11. vnd 2.Pet.3.9.( 13) Joel.3.13. Matth. 13.39. 1 D.i. die gottlosen sindreiff zur straff. Sihe.18.m Remi. den guten weiten in seine scheuren zu samlen/ vnddas rnkraut mit fewr zu verbrennen/ wie Christus selber fant/ Matth. c.13.V.30. von welchem l. tften infolgenden versen weiters gehandlet wird.n Ettiche verstehen diß auch von Chrifto JEsuwelcher in vnderschiedlicher gestalt/ als ein Richter vber die guten vnd bosen/ cingeführet wird. Andereaber von einem fürnemmen erschaffenen Engel/ welcher neben sich andere Enget gehabt/ so die árgernussen vnd gottlosen der erden versamien/ Chrifto auff dem Richterftul fitzend/ damit sie ihr vrtheil empfanegen/ fürftellen/ vnd hernach sie in die höll werffen sollen: Gleichwie Chriftus/ mit der krafft seiner Engsten begleitet/ das vrtheit vber sie außsprechen vnd vollstrecken wird. Matth. 13.41,42. 2.Thefs.1.7,& c.o Durch den Tempet wird athie verstanden das Heitigthumb oder der heilige Thron Gottesim himmel/ da er sich gegenwertig erzeigt/ vnd von dannen er seine Engel aufsendet/ sein.n willen zu vererichten. P Rebmesser.

Vu ij

18 Und