Ff.115.5. vnd 136.16.
Strafe der abgöttisfchen/ vnd erhaltungvnd schügung dergläubigen.
Num. 21.6.Gar.10.6.
Exo.10.4. Apoc.9.7.
22
Das Buch
15 Daß sie allerley Gößen der Heiden fürGötter halten/ welcher augen nicht sehen/ nochIhre Nasen Lufft holen/ noch die Ohren hören/noch die Finger an ihren hånden fühlen können/vnd ihre Füsse gar faul zu wandern.
16 Denn ein Mensch hat sie gemacht/ vndder den Athem von einem andern hat/ hat sie ge:bildet. Ein Mensch aber kan janit machen dasjhm gleich sey/ vnd dennoch ein Gott sey:
17 Dennweiler sterblich ist/ so machter frenlich einen todten mit seinen gottlosen Händen: Erist ja beffer denn das/ dem er Gottesdienst thut:Denn er lebet doch/ jene aber nimmermehr.
IS Darzu ehren sie auch die aller feindseligstenthier/ welche/ so man sie gegen andere vnvernünf-tige Thier halt/ sind sie viel ärger.
19 Denn sie sind nicht lieblich wie andereThier/ die fein anzusehen sind/ vnd sind von Gott weder gelobt noch gesegnet.
Das XVI. Cap.
1. Gott strafft die abgottiseen tyrannen/ 16. Und das gottloß votekmit mancherley plagen/ 17. Vnd sie werden vom feter gefressen/ 20. Dar.gegen aber bleibt sein zorn nicht endlich vber den gottsfürchtigen/ wenn fie
geftrafft werden/ Sondern sie werden erhalten für allem übel/ 20. Bnd
durch das wort Gottes wunderbarlich ernehret.
Arumb wurden sie mit derselbigen gleichen billich geplagt/ vndwurden durch die mange der bosen Würme gemartert.
2 Gegen welche plage thate:stu deinem Volck guts/ vnd bereitest ihm new Essen/ nemlich Wachteln zurNahrung/ nach welchen sie lüstern waren:
3 Auf daß die/ so nach solcher Speise lüfternwaren/ durch solche dargegebene vnd zugeschickteWachteln lerneten auch die natürliche Notturftabbrechen: Die andern aber/ so eine kleine ZeitMangel litten/ einer newen Speise mit ge-nossen.
Cap. XVII.
6. Tob.13.2.
13 Denn du hast Gewalt/ beyde vber Leben Deut.32 39. 1.Samavnd vber Todt/ vnd du führest hinonder zur Hel-lempforten/ vnd führeft wider herauß.
14 Ein Mensch aber/ so er jemand getödterdurch seine Boßheit/ so fan er den außgefahrnenGeist nicht wieder bringen/ noch die verschiedeneSeele wieder holen.
15 Aber vnmüglich ists/ deiner Hand zu ents Exod.9.23.fliehen.
16 Denn die Gottlosen so dich nicht kennenwolten/ sind durch deinen mächtigen Arm gestcupt/ da sie durch vngewohnlich regen/ hagel/gewässer/ denen sie nicht entgehen konten/ verfolget/ vnd durchs Fewr aufgefressen wurden.
17 Vnd das war das allerwunderlichste/ daßFewr am meisten im Wasser brante/ welches dochalles außleschet: Denn die Welt streit für dieGerechten.
IS Zuweilen that die Flamme gemach/ daßsie ja nicht verbrennete die Thier/ so vnder die gott lofen geschickt waren/ sondern daß sie selbst sehenmußten/ wie sie durch GOttes Gericht also zersplagt worden.
Wasser/ vber die macht deß Fewers/ auff daß es19 Zuweilen aber brennete die Flamme imdie vngerechten vmbbráchte.
mpt wis
Ex.16.14. Num.11.7.
20 Dagegen nehretestu dein Volck mit En-gelspeise/ vnd sandtest jhnen Brot bereit vom P78.26.Joh.6.31.Himmel ohne Arbeit/ welches vermocht allerleySchmack eben.luft zu geben/ vnd war cim jeglichen nach seinem
deinen Kindern offenbar/ wie süsse du seyest) Den21( Denn so man aufdich harret/ das machtihn lust ankam/ so oder so zuschmecken.ein jeglicher machte darauß was er wolt/ nachdem
Schloffen im Fewer/ vnd verschmolzen nicht/22 Dort aber bleib auch der Schnee vndauf daß sie innen würden/ wie das Fewer/ so auchim Hagel brennete/ vnd im Regen bligete/ derFeinde Früchte verderbete.
befehreten/ mußte er seiner eigen Krafft23 Dasselbige Fewer/ auf daß sich die Ges
4 Dennes solte also gehen/ daß jenen/ so thrannisch handelten/ solcher mangel widerführe/ rechtender nicht aufzuhalten were: Diesen aber allein einAnzeigen geschehe/ wie ihre Feinde geplaget würden.
5. Zwar es kamen vber diese auch bose zornigeThiere/ vnd wurden gebissen vnd verderbet durchdie krummen Schlangen.
6 Doch blieb der Zorn endlich nicht/ sondernwurden eine kleine Zeit erschreckt zur Warnung:Denn sie hatten ein heilsam Zeichen/ auf daß siegedachten an das Gebottin deinem Geseze.
7 Denn welche sich zu demselbigen Zeichenfehreten/ die wurden gefund/ nicht durch das/ sofie anschaweten/ sondern durch Dich aller Hei:
land/
s Vnd daselbst mit beweisestu vnsern Fein-den/ daß du bist der Helffer auß allem Vbel.
9
vergessen.
24 Denn die Creatur/ so dir/ als dem Schorechten/ vnd thut gemach zur Wolthat vber die/pfer/ dienet/ ist hefftig zur Plage vber die Vngesso dir trawen.
wandel/ vnd dieneten in der Gabe/ welche alle25 Darumb ließ sie sich dazumal in allerleynehrete nach eines jeglichen Willen/ wie ers bedorfft:
HERR/ lieb haft/ daß nicht die gewachsene26 Auf daß deine Kinder lerneten/ die du/Früchte den Menschen ernehren/ sondern deinWorterhelt die/ so an dich glauben.
ward/ das ward schlecht von einem geringen glank27 Denn das/ so vom Fewer nicht verzehretder Sonnen warm/ vnd verschmelzet:
Sonne aufgehet/ dir dancken solle/ vnd für dich28 Auf daß fund würde/ daß man/ che diewährt/ tretten/ wenn das Liecht aufgehet.
Aber jene wurden durch Hewschrecken vndFliegen zu tod gebiffen/ vnd konten keine Hülffeihres Lebens finden: Denn sie warensdaß sie damit geplaget würden/
10 Aber deinen Kindern konten auch der gifftigen Drachen Zane nicht schaden: Denn deineBarmherzigkeit war darfür/ vnd machte siegesund.
wird wie ein Reiffe im Winter zergehen/ vnd wie29 Denn eines Vndanckbaren Hoffnungein vnnüz Waffer verfliessen.
II Denn sie wurden darumb also gestraft/ vndflucks wieder geheilet/ auf daß sie lerneten an deine bösem gewissen/ so vber Egypten zur zeit Mose kommen.
Das XVII. Cap.
2 Bon der grausamen finsternisse/ 3. Schrecken/ blindheit/ 11. Bnd
Wort gedencken/ vnd nicht zu tiefins Vergessenfielen/ Soudern blieben vnabgewendet von deinenWolthaten:
12 Dennes heilet sie weder Kraut noch Pflasster/ Sondem dein won/ Herz/ welches alles heilet.
Dear.8.3. Matth.4-4-
Gottes gerichte find
Roß vnd vnsäglich sind deine Gesrichte/ HERR/ Darumb fehlen wanterbarlich.
auch die thorichten Leuthe.
2. Denn da sie meineten das
Heilige