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Das IV. BuchEfra.
4s So hab ich euch auch nicht verlasse/ bin auchnicht von euch außgegangen/ sondern bin an diesenort fominen/ daß ich betete für die verwüstungSions/ ond Barmherzigkeit fuchete/ füz cuer versstortes heiligthumb.
49 Vnd nun gehe ein jeglicher in sein Hauß/ich wil nach etlichen tagen wider zu euch fom-
men.
so Vnd das volck gieng hin in die stadt/ wieich jhnen befohlen hatte.
51 Ich aber blieb im felde sieben tage/ wie ermir befohlen hatte/ vnd aß allein von den blumendeß feldes/ vnd die fräuter wurden meine speise indenselbigen tagen.
Das XIII. Cap.
Esra hat einen andern traum/ i. Darinnen fibet er einen mann/ auß demmeere fteigen/ 3. Wider den erhebt sich ein grosses volck/ s. Das überwinderer ohn wehr vnd waffen/ 9. Vnd samlet ihm ein anders friðsames häuff.lein/ 12. II. Efra erwachet vnd bittet vmb die deutung/ 14. Die erlanget er
Cap. XIII.
12 Darnach sahe ich den mann von dem bersge steigen/ vnd zu sich fordern ein ander volck/ dasfriedfertig war.
13 Vnd es gieng zu ihm eine menge vielervolcker/ darunter etliche sich freweten/ etlichetrawrig waren/ etliche aber waren gebunden/ etfiche aber vnter ihnen brachten hinzu von dem/das geopffert würde.
14 Vnd ich ward schwach von dem groffenschrecken/ vnd erwachte/ vnd sprach: Du hastvon Anfang deinem fnechte deine wunder gezeiget/ vnd haft mich würdig geachtet/ mein gebetanzunehmen.
15 Thue mir jetzt auch noch kund die Deustung dieses traums.
16 Dann/ wie ich erachte/ wehe daten/ soüberblieben seyn in den tagen/ vnd noch mehrwehe denen/ welche nicht werden vorhandenseyn.
17 Dann welche nicht werden fürhanden
von dem Engel/ 21. Vnd hat die meinung/ daß Gott zu den letzten zeiten feyn/ die werden traurig seyn.
durch seinen sohn alle heyden verderben/ vnd dagegen alle Juden/ vor dem
Jüngßten tage/ widerumb in ihr land werfamten werde/ 49.
NB. Wann man dieses Cap. dem Buchstaben nach/ sonderlich im ansdern theile/ verstehen wolte/ so würde darauß das Rabinische fabelwerck von
widerbringung der Juden in ihr Vaterland/ über das meer/ welches sie fab.
hathen heissen/ bestätiget. Aber es scheinet/ daß dieser fcribent/ der in vielendingen der Offenbahrung Johannis hat nachäffen wollen/ etwas ähnlicheswit/
big fagen wyff/( fonderfich im erſten chelie dieſes Capitels) deme was Johan
Beschreibung Chris
fti/ in der krafft seinesworts.
nes im XI. Cap. feiner Offenbarung zeiget. Würde also dieses von demEvangelischen gerichte/ so Gott über den grossen Antichrist hatten würdelvnd Gott lob/ allbereit gehalten hat/ verstanden werden müssen/ wenn die-fes buch grund hätte.
S
lekte tage/ vnd was begegnen wird diesen vnd auchIS Ich verstehe jest/ was verschoben ist in diejenen/ welche feyn übrig blieben.
19 Dann darumb fera fie fommen in grossse gefahr/ vnd viel nohten/ wie die träume ans
zeigen.
nach toe from
No es geschahe nach fieben tasgen/ daß ich deß nachts einentraum hatte.
2 Vnd sihe auß dem meerstieg ein wind auff/ der alle seinewellen bewegete.
3 Vnd ich sahe/ vnd sihe/der mensch stärckte sich mit tausend vom Himmel/
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20 Doch ist leichter/ daß einer in gefahr fomme/ vnd jetzt sehe/ was geschehen wird zu den letztenzeiten/ daun daß ez wie eine wolcke verschwinde.
21 Vnder antwortet mir/ vnd sprach: Ichwil dir auch dises Gefichtes Deutung sagen/vnd wil dir die dinge offenbahren/ davon du gesredt haft.
22 Daß du von denen sagest/ die übrig gelassen seyn/ dessen ist diß die deutung.
23 Welcher ohne gefahr zu der zeit davonhat
vnd wo er sein angesicht hinwandte/ da zitterte al fom Welcher bewahret/ welche in gefahr
les/ was darunter gesehen ward.
4 Vnd allenthalben wo seine stimm auß sei:nem munde gieng/ da entbrandten alle/ die seinestimme høreten/ gleich wie dürz holz auff der erdenverbrennet/ wenn es vom feuer angezündetwird.
Vnd ich sahe nach diesem/ vnd sihe daß vonden vier winden eine grosse menge der menschenversamlet wurde/ derer keine zahl war/ daß sie denmann/ der auß dem meer geftiegen war/ bestritten.6 Vnd ich sahe/ vnd sihe/ er hatte ihm selbereinen grossen berg auffgeworffen/ da flog er hinsauff.
7Jch aber trachtete darnach/ daß ich möchtesehen die gegend oder ort/ daraus der berg auffge:worffen/ vnd ich kondt ihn nicht finden.
s Vnd nach diesem sahe ich/ vnd sihe/ alle diezu ihm versamlet waren/ ihn zu befriegen/ fürchteten sich sehr/ dennoch onderstunden sie sich zuStreiten.
9 Vnd sihe/ daer sahe den aufflauff der menge/ so gegen ihm anfam/ hub er seine hand nichtauf/ hatte auch keinen schild/ oder einige friegesrüftung.
To Denn allein/ wie ich sahe/ daß er ausseinem mundebließ/ gleich einer fewerslohe/ vndvon seiner lippen Flammen/ vnd von seiner zungen bließ er funcken vnd vngewitter/ vnd es wardalles vntereinander vermischet/ diese fewerslohevnd flammen/ vnd daß grosse vngewitter.
II Vnd fiel mit dem vngestüm über dasvolck/ so bereitet war zum streit/ vnd zündete allean/ daß in der eil von der vnzehlichen mengenichts gesehen ward/ denn nur allein staub vndgeruch des rauchs vnd ich sahees/ vnderschrack.
gefallen find/ dieselbige sind/ welche da haben wercke vnd glauben an den mächtigsten.
24 Darumb wiffe/ daß die übrigen selig seynvor denen/ welche gestorben seyn.
25 Das ist die deutung des Gesichtes/ daß du Beschenbung Chrisgesehen haft einen mann steigen mitten aus dem nach feinem Rich-meer/
26 Der ist/ den der Höchste erhält eine langezeit/ welcher aus eigener frafft durch sich selbst seingeschöpff erhalten wird. Vnd er wird eine ordnung machen mit denen/ so übrig gelassen seyn.
27 Vnd daß du gesehen haft aus seinem munde gehen gleich einem wind/ fewer vnd vngewitter.
25 Vnd daß er feinen schild oder friegsrůstung hatte/ vnd sein vberfall das volck verdarb/welches kommen war/ jhn zu bestreiten/ hat diesedeutung.
29 Es kompt die zeit/ da der HEri wird anfangen zu retten die/ welche aufferden seyn.
30 Vnd er wird mit eiver kommen über die/so aufferden wohnen.
31 Vnd einer wird den andern gedencken zuverderben/ eine statt die andere/ ein ort den andern/vnd ein volck wider das ander/ vnd ein reich widerdas ander.
32 Vnd es wird seyn/ wenn diß geschehenwird/ vud die zeichen sich begeben werden/ so ichdir zuvor habe fund gethan/ daß alsdann erscheinen wird mein sohn/ welchen du sahest wie einesmann herauff steigen/
33 Vnd es wird geschehen/ wann alle volckerseine stimme horen werden/ daß ein jeglicherin seinem lande sein klagen wird laffen/ welches siewider einander führen.
34 Vnd es wird zusammen eine vnzchlichemenge
terfichan Ampt,