Vergleich hiemit Offenb.18.19.feqq.
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Das IV. Buch Efra.
Cap. XVI.
17 Wehe mir/ wehe mir/ wer wird mich erzets
Durchhunger verschmachten/ vnd werden jhzeigenfleisch essen/ vnd blut tzincken/ wegen hungers nachten in den tagen?brodt/ vnddurst nach wasser.
59 Du vnglückselige wirst übers Meer weischen/ vnd wiederumb viel boses empfangen.
60 Vnd in dem durchzuge werden sie stossenan die müssigen städte/ vnd werden verwüsten einftück deines Landes/ vnd ein theil deiner ehr werden sie vertilgen/ wenn sie wider kommen zu derverstörten stadt Babylon.
61 Vnd du wirst von ihnen zerstöret seyn/gleichwie ein stoppel/ vnd sie werden dir gleich wieein feuer seyn:
62 Vnd sie werden dich vnd deine städte/ deinland vnd deine berge verschlingen/ aber deine wål-der vnd fruchtbare bäume werden sie mit feuer versbrennen.
63 Deine söhne werden sie gefangen führen/vnd werden deine schäße zum raub geben/ vnd dieföhne deines angesichts werden sie vertilgen.
Das X VI. Cap.
Efra fähret fort in Ankündigung der Plagen/ so über Babylon Egypten/Ufien vn Syrien tommen werden/ 1. Denen kein mensch wird vorbeugen können/ 8. Bermahnet/ daß die Knechte des HErm solches in quter acht habenfollen/ 36 II.nach dieser Drauung ftellet er eine schöne Bermahnung an/
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IS Des anfangs der schmerzen vnd grossenKlagens. Ach der anfang des hungers vnd großsen vntergehens/ der anfang des friegs/ vnd eswerde sich fürchten die gewaltigen/ der anfang desvnglücks/ vnd es werden alle drob zittern.
19 Was sol ich denn machen/ wenn das vn-glück kommen wird?
20 Sihe/ hunger vnd plage/ vnd trübsal vndangst/ seyn gesandt/ als ruten zur Befferunge.
21 Vnd durch dieses alles werden sie sich nichtvon ihrem vngerechten wesen befehren/ sondernauch der ruten nicht achten.
22 Sihe/ es wird geringer vorraht seyn aufferden/ also/ daß sie meynen werden/ daß ihnen friesde auffgerichtet sey/ vnd alsdenn wird alles vnsglück über der erden/ schwerdt/ hunger vnd groffeverwirrung blühen.
23 Denn viel/ so auff crden wohnen/ werdendurch hunger vmbkommen/ vnd das schwerdtwird die andern/ so füz dem hunger seyn entrunnen/auffreiben.
24 Die todten werden gleich wie foth weggesworffen werden/ vñ wird niemand seyn/ der sie tros
an alle Stäubigen/ wie sie sich zur Zeit solcher Straffen hatten sollen/ 41. ste/ dann die erde wird wüste gelassen werden/ vND
Bnd fich daran nicht tehren/ daß sich ihre Widersacher fireuben/ 48. III.Bermahnet die Chriftliche Kirche/ daß sie den Gottlosen nicht gleich werden/ 52. Roch ihre Günde bemántein/ noch mit den Werckheiligen sich iusftificiren folle/ s 4. IV. Kündiget ihren an ein schwere Verfolgung/ die überfie ergehen werde/ 69. Doch werden fie dadurch geprüfet werden/ 72. Trd.ftet fie barneben auffs herzlichste/ 7s. Bnd schreyet das weh über ihre widersfacher/ 78.
Ehe dir Babylon vnd Asia/wehe dir Egypten vnd Syria .2 Vin gürtet euch mit fäckenvnd haarkleidern/ vnd beweisnet eure länder/ vnd traget leid/weil euer Zerstörung sich nahet.3 Es ist vber euch das schwerdt gesand/ vnd
wer ist/ der es wende?
shre städte werden niedergeworffen werden.
25 Es wird niemand übrig gelassen werden/der da die erde baue/ oder sie befde.
26 Die baume werden Früchte bringen/ aberwer wird sie einfamlen?
27 Die weintrauben werden reiffen/ aber werwird sie kältern? Denn die verter werden sehr wüsste seyn von den leuten.
28 Also/ daß ein ensch wird verlangen habeneinen Menschen zu sehen/ vnd zu hören seinestime.29 Denn aus einer geringen stadt werden etwa zehen übrig gelassen werden/ vnd zween vom
4 Es ist über euch feuer gesand/ vnd wer ist/ lande/ welche sich verbergen werden in dicken wäls
der es dampffe vnd auslesche?
5 Es ist über euch allerley böses gesand/ vndwer ist/ deres zurücktreibe?
6 Kan auch jemand einen hungrigen löwenzurück treiben im walde? Oder alsbald fewer ausleschen in de stoppeln/ wenn es anfanget zu brennen?7 Kan auch jemand den pfeil hinder sich trei-ben/ so von einem starcken schüßen geworffen ist?s Dermächtige HErz schicket herein vnglück/vnd wer ist/ der es zurück treibe?
9 Feuer ist außgangen von seinem zorn/ vndwer ist/ der es auslesche?
10 Es wird blizen/ vnd wer wird sich nichtfürchten? Es wird donnern/ vnd wer wird nichterschrecken.
II Der HEr wird drawen/ vnd we folt nichtgänzlich vertilget werden von seinem angesicht?12 Die erde zittert/ vnd ihre grundvest/ dasMeer wirfft seine wellen aus der tieffe/ vnd seinewellen vnd fische werden vnruhig vom angesichtdes HErrn/ vnd von der herzlichkeit seiner Krafft.13 Denn seine rechte/ die den bogen spannet/ist starck/ vnd seine scharffe pfeile/ die er abdruckt/werden nicht geringer werden/ wann sie ausgeschoffen werden.
14 Sihe/ vnglück wird ausgeschickt/ vnd wirdnicht wiederkehren/ biß daß es auff Erden komme.15 Ein feuer wird angezündet/ vnd nicht aussgeleschet werden/ biß daß es die grundveste der erden verzehre.
16 Gleich wie nicht der pfeil wiederkehret/ sovon einem starcken schüßen geschossen ist/ alsowird nicht wiederkehren das vnglück/ welches auferden gesandt wird werden.
dern/ vnd in den klüfften der felsen wohnen.
30 Gleich wie einem oelberg von einem jeglichenbaum drey oder vier oliven übrig bleiben.31 Oder in einem abgelesenen weinberge vondenen/ welche den weinberg fleissig durchsuchen/nur übrig gelassen werden die reben.
32 Also werden in den tagen kaum übrig geslaffen werden drey oder vier Menschen/ von desnen/ so ihre häuser fleissig besucht haben mit densschwerdt.
33 Vnd die erde wird wüste gelassen haben/vnd ihre ȧcker werden veralten/ vnd auffallen jhsren wegen vnd steigen werden dornbusche wachfen/ darumb/ daß keine leute darauff wandeln.
34 Die Jungfrauen werden trauren/ daß siefeinen brautigam haben/ die weiber werden trau-ren/ daß sie feine männer haben/ shre tochter wersden trauren/ daß sie keinen gehülffenhaben.
35 Ihre bräutigam werden tin friege auffgesrieben werden/ vnd ihre manner werden in hungesvmbkommen.
36 Höret aber diß/ vnd erkennetes/ jhr knechte des HErm.
37 Sihe/ das wort des HErn/ das nehmesauff/ damit ihr nicht glaubet den göttern/ dafürder HErz gewarnet hat.
38 Sihe/ das vnglück nahet herzu/ vnd saumet nicht.
Antichriftes wird die
39 Gleich wie ein schwanger weib/ wann sie in ber ftraff des R.im neundten mond ihren sohn gebieret/ wann die noch Gott sein häuffestunde der geburt sich nahet/ alsdenn hat sie eine ein erbaiten.stunde drey oder vier groffe schmerzen in ihrem leisbe/ vnd wenn das find herfür kömpt/ alsdenn wersden die schmerzen fein augenblick feyren.40 Also