214 Joꝛmulars vierdter Theil.
Furs vierdte/ ob er Zeug dem Pꝛoducenten nichts ſchuldig ſeye/ oder für jhne ſich verhurgt
abe,; Am fuͤnfften/ ob er Zeug nicht mit feinen vbrigen Zeugen ſich vnderꝛedt oder verglichenhabe /was er /oder ſie ſagen ſollen oder wollen.
Zum ſechßten/ ob er Zeug feiner Außſag zu genieſſen oder zu entgelten verhoffe.
Fürs ſiebende vnd letſte/ welcher Parthey er Zeug goͤnen mochte daß er im Recht? figte,
Præliminaria vnd ſondere Fragſtuͤck.
1. Bb nicht die 20.
2. Ob nicht zu der confirmation/ ꝛ.
3. Ob/ wa/ vnd wann/ ꝛ.
4. Ob auch die inſinuation/ ꝛẽ.
Das vbrige/ fo ſonſten von Rechts wegen zu ſolcher Zeugen verhoͤr erfordert wird/woͤllenwir ewer des Commiſſarij geſchickligkeit committiert vnd befohlen/ auch nachmahlen ob-ſtehende Pꝛoteſtation all hie repetiert haben.
Folgt des Zeugen Außſag.
N. N. Burger zu N. ſagt erſtlichen/ auff die gemeine /hme voꝛgehaltene Frag ſtůͤck/ er ſeyeſeines alters ST. Sabr/crwoltefein Gut keinem vmb N. Gulden geben 20,
3 Demnach auff die Anzugspuncten/ vnd anfangs auff den erſten Zeugen befragt/ ſagteug/ 2c.;
Auff den anderen Zeugen befragt/ ſagt Zeug /ꝛt᷑.
Weiters auff des Beklagten præliminaria Fragſtůck/ vnd anfangs auff das erſte Zeusgen befragt/ ſagt Zeug/ 2c.
Auff das ander Zeugen eraminiert/ ſagt Zeug 2c.
Diß vnd nicht weiters jhme Zeugen auff voꝛgeleſene Anzugs puncten/ vnd Fragſtuͤck vonder gantzen ſachen in wiſſen ſeye/ endet hiemit fein Außſag/ vnd iſt jhme gebuͤrend ſtillſchwei-gen aufferlegt woꝛden.
Zu wahrem Vrkund/ daß dieſe Zeugen verhoͤr voꝛſtehender maſſen ergangẽ/ iſt ſolche on
obgemeldlem Herꝛn Gerichtsſchꝛeiber mit eigner Hand vnderſchꝛieben vnd des Stattge-zichts zu N. fuͤrauffgetrucktem Inſigel beſchließlichen verwahrt/ vnd vermeltem HennCommiſſario zugeſtelt woꝛden/ ꝛc.
Formula 7.
Zeugenverhoͤꝛ mit den Ladungen, welche ſo wol an die Zeugen/ alß andes Pꝛoducenten Gegentheil außgangen/ vnd allen ein-kommenen Schrifften.
ir Schultheiß vnd Richter des Stattgerichts zu N. Entbieten denEhrenveſtẽ 20. Herꝛt Schultheiſſen vnd Beyſitzeren des Stattgerichts zu N. vnſe-ren Gruß /gutwillige Dienſt/ vnd fügen euch beyneben zu wiſſen; daß uns ver ſihte-ner Tagen in ſacht fo ſich zwiſchen N. N. Burgern zu N. Klaͤgern eins fo daũ N. N. Durgern zu N. Beklagten andern theils/ voꝛ euch vneroͤrtert enthaltet/ durch N. II. des geſaglenBeklagten Diener/ vnd in krafft auff gelegten verſigleten Gewalts Befelchs haber/ ein Birkundt einer zwiſchen jhnen ergangenen vnd mit ermelts Stattgerichts Inſigel bekraͤfftig-tem Vrtheiſ/ vberantwortet/ vnd beyneben begert woꝛden: auff mehꝛgemelts ſeinet Prinici-palen des Beklagten erhaltenen beweißthumb, alſo bald voꝛ vns namhafft gemachte Ge-zeugen/ alß ngmlichen N N. N. N. vnd R. N. Burgere in N. vber ſein in ermeldler Vrtheivergriffene Defenſion vnd den gangt Handel der ,, wie recht/ abzuhoͤrẽ. De-rowegen wir ſolchem nach zu befuͤrderung Rechtens/ dem Ehꝛenhafften N. MN. Richtern/vnd N. N onſerem geſchwoꝛnen Norario wegen des gemeinen Stattsgerichts/ ſolche ver?hoͤr ſamptlich beſtes fleiſſes zu verzichten befohlen. Inmaſſen fie ſich darauff derſelbigen alſo
gutwillig vnderzogen/ vnd folgender geſtalten verzichtet haben..
Vnd iſterſtlichen der Gewalt/ in krafft deſſen ermelte Verhoͤr an-befohlen woꝛden/ des jnhalts:Ich N. NI. t.
So dann lautet die Vrkundt/ der ziviſchen beyden Parthehenergangenen Vrtheil alſo:Ich N. N. ͤt᷑
Folz
chinseain
ö.Gh
ihn
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uinou nnhu,ſlinngnen
in J.