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Das C II. Capttul,
Allerley Apoſtellbꝛieff.Formula J.Apoſtellbrieff/ von dem Richter ertheilt.
Q En Edlen/Ehꝛenveſten/ Hochgelehrten/ ac Herꝛn Richtern vnd Bey-ſitzern des Appellationgerichts zu 5. 2c. vnſern gnaͤdigen. Henn:2. Entbieten wir der Richter vnd ſeine Beyſitzere des Gerichts zu II. vnſer vnderthaͤ-nige gehoꝛſame dienſt/ vnd fuͤgen E. Gn. hiemit in vnderthanigkeit zu wiſſen: Daß ſich zwi-Chen den Ehꝛſamen N. N. Burgern zu N. Klaͤgern an einem ſo dann N. N. Burgern zuN. Beklagten andern theils/ ein rechts fertigung vo? vns gehalten/ vnd in deren beyde Par-theyen mit Klag/ Antwoꝛt 20, biß zu endlichem beſchluß/ jnhalt der darüber verfertigtenActen/procediert. Darauff wir dann mit Raht der Rechtsgelehrten vnd anderer erfahrnenPerſonen Donſtags den N. No rembris, vor mittag ein Vrtheil für gemelten N. N. Kli-gern vnd wider gedachten N. N. Beklagten gefelt/ ertheilt vnd außgeſpꝛochen: Wie die vonvwoꝛt zu woꝛt hernach inſeriert iſt: In ſachen Rechtens/ 2c Deren der Beklagt ſich beſchwaͤrtſeyn vermeint/ vnd hat derhalben an heut dato an E. Gn. vnd vor vns appelliert vnd berüfzfen, auch Apoſtell(wie dann der Appellationzedel ons des halben zu geſtelt ſolches ferꝛneraußweißt vnd mit ſich bringt) gebetten. Deßhalbẽ ſolcher Appellation C. Gn. zu vnderthaͤ-niger Reverentz/ ehr ond ſchuldigem gehorſam wir ſtatt/ vnd jhme Appellanten Apoltolosreverentiales gegeben. Dergeſtalten/ daß er der Appellant ſolche feine Appellation jnner-halb Monats friſt oder dreyſſig Tagen Ewer Gn. anbringen/ vmb annem̃ung vnd rechte-fertigung derſelben bitten/ auch in ernanter zeit der dreyſſig Tagen vns durch glaublichenſchein gewiß machen ſolle: daß ſolche ſein Appellation durch E. Gn. zur Rechtosfertigung an-genommen ſeye/ damit der Klaͤger vnd Appellat ſeinen erlangten vnd verhofften Rechtennachzuſetzen oder ſich ſonſten zuverhalten wiſſe. Dann da ſolches in ernanter vnd pręſigier-ter zeit nicht beſchehen wurde/ ſoll aßdann auff ſeines Gegentheils ferꝛner anruͤffen der ge-ſchehenen Appellation vngeachtet zu recht/ wie ſichs eignet vnd geburt ⸗/ verfahren werden.Geben vonder 26.
Formuh 2.
Apoſtellbrieff/ von einem Gerichts Secretario ertheiltanderer Form.
Em Durchleuchtigen/ Hochgeboꝛnẽ Fuͤrſten vñ Herꝛn/ Herꝛn N. A,meinem gnaͤdigen Fuͤrſten vnd Herꝛn/ Entbiete ich N. N. Gerichts Secretarius zuNX. mein vnderthaͤnig pflichtig vnd gehoꝛſame dienſt zuvor vnd füge E. Fuͤrſtl.Gn. hiemit in vnderthaͤnigkeit zu wiſſen: daß auff Donſtag den N: Norembris nechſthinvor Mittag an allhieigem Gerichte zwiſchen N. N. Klaͤgern eins: ſo dann N. N. Beklag ten anderen Theils/ auff jhr beyderfeitz eingebrachte Klag/ Antwort/ Red/ Wider: ed vndbeſchehenem Rechtſatz durch den Richter ertheilt vnd außgeſprochen ein Vrtheil welche vonwoꝛt zu woꝛt alſo lautet: In ſachen Nechtens /c. Vnd darauff an heut dato er N. N. derenſich beſchwaͤrt/ auch deß halben für E. Fuͤrſtl. Gn. beruffen vnd appelliert: Mit bitten/ jhmewie gebraͤuchlich/ Apoſtell mitzutheilen/ wie dann ſolchs der hiebey gelegte mir derwegen zugeſtelte Appellationzedel ferꝛner außweißt. Derowegen ſolcher Appellation En, zlerbietung ſchuldigen gehoꝛſams in abweſen des Richters ich ſtatt gegebẽ/ laſſe auch die zu hie-mit vnd in krafft diß Brieffs: der geſtalt das der Appellant ſolche fein Appellation jñerhalbMonats friſt bey E. Fuͤrſtl. Gn. anhaͤngig machen/ vmb annemmung vnd rechtfertigungderſelben bitten/ auch mir an ſtatt des Richters glaubhafften ſchein bringen aolle-
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