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Allerley Appellation Klagen. 323
Formula 2.
Appellations Proteß/ in der Hauptfach, anderer Foꝛm.Appellation klag.
ö Graffe/ Geſtreng/ Edel/ Ehrnveſt/ ꝛt. gnaͤdig Herꝛn.or E. Gn. erſchein ich N. NI. ſampt N. N. meiner Haußfrawen gegen Ind wi-
der N.. zu J. vnd ein jede andere Perfon-fo von feinet wegen zu Recht verfaßt/ ersſcheint/ vnd bring vor denſelben dieſe articulierte Klag gerichtlich ein. Mit vnderthaͤnigembegeren/ darauff hne den Gegentheil krafft richterlichen Ampts den Krieg Rechtens zu besfeſtigen anzuhalten/ vnd alß dann will ich ſolche Articul repetirt haben/ ich ſag auch die alleſamptlich/ vnd ein jeden ſonders wahr ſeyn: Mit ferꝛnerem begehren/ Gegentheil vermit-telſt Eyds(des ich mich ebenmaͤſſig erbaut) auff ein jeden jnſonderheit klar lauter vnd vn-derſchiedlich zu Ja/ oder Nein/ ob er die glaube oder nicht antwoꝛt zu geben/ zu vermögen,Welchen er alßdann verneint/ nicht geſtaͤndig/ oder nicht glaubt/ erbiete ich mich( jedochohne vberfluß) zu beweiſen/ vnd beger hierzu gelaſſen zu werden. So ich auch darunder et-was vnnothwendigs geſetzt hab/ will ichs nicht geſetzt haben/ deſſen dann ich mich hiemit of-fentlich proteſtier/ vnd bezeuge.
Vnd ſey erſtlich das etwan im Leben geweſen N. N.
nn andern: daß N. N. vnnd N. N. jetz geſagter N. N. Vatter/ vnnd Mutter gesweſen.
Am dritten: daß N. N rechte leibliche Schweſter geweſen.
_ Fürs vierte: daß gemelte di. meiner Haußfrawen Großmutter/ vnd meines SchwaͤhersN. N. Mutter geweſen ſeye.
. N. N. Anno& c, i595. zwiſchen Weihenachten/ vnd Faßnachten todtesverſcheiden.
Zum ſechſten: daß gerurte N. N. mein eheliche Haußfraw/ der obgedachten N. N. nechſtenatürliche Erbin ſeye.
Am ſiben den: daß ich/ ſampt meiner Haußfrawen in jhr N. N. ſeligen ligende/ vnd fah-. Haah vnnd Guͤter(laut mit litera A. bezeichneter Vrkundt) immittirt vnd einsgeſetzt.
Fuͤrs achte: daß der Gegentheil ein ſtuck Raͤben/ nemlich N. Jucharten/ zu N. am N.gelegen/ mir voꝛenthaltet/ vnd fein lebenlang zu nutzen/ vnd zunieſſen/ ſich anmaßt.
Neuntens: daß ich jhne vmb ſolche ſtuck Raben zu N. /mit Recht beklagt.
Zum zehenden: daß Gegentheil/ gemelte N. Setz Reben/ gedachter meiner Haußfraweneigenthůͤm lich ſeyen/ ſelbs gerichtlich bekent.
Am eilfften: daß ich ſolch Stuck mir zu meinen Handen zu ſtellen begert.
Fürs zwoͤlffte: daß mir ſolchs zu beſagten N. mit Vrtheil aberkant.
Weil dann ſich erſcheint: daß mein Haußfraw rechte natürliche Erbin iſt/ vnd Gegen-theil ſelbſt bekent/ ſolch ſtuck Raͤben jhro meiner Haußfrawen eigenthumb ſeye: Will ichverhoffen. Gnaden werden ſprechen vnd erkennen: daß zu N. vbel gevrtheilt/ vnd ich woldavon appelliert: deß auch Gegentheil ſolch ſtuck Raͤben mir(laut des mit B. bezeichnetenvertrags) zu handen zu ſtellen ſchuldig ſeye/ ſampt abtrag koſtens/ vnd ſchadens. Vorhe-haltlich dieſe Klag zu endern/ 2c.
Antwort auff die Appellation klag/ ſamptDefenſionalen.
meinte Appellation klag/ den Krieg zu befejligen/ repetir ich Acta erſter Inſtantzvnd ſag derſelben Klag/ in maſſen wie die eingebraeht/ nicht geſtaͤndig ſeyn.Vnd erſtlich ſag ich/ wann ich den Eyd für Gefehrd geſchworen: daß ich alßdann auff einjeden Klagarticul jnſonderheit/ antwoꝛt geben wolle,e,,
Ge ,,. Graffe /ꝛc gnaͤdig Herꝛn. Auff des Gegentheils vers