Buch 
Thesaurus Notariorum[,] Das ist: Notariat Und Formular Buch : Underscheiden in sechs Theil, jnhaltend: Ein aussführlichen Bericht vom Ampt der Notarien, so wol in gemein: alss sonderlich den Contracten, Testamenten, und letsten Willen, wie auch Gerichtlichen Handlungen, und anderm, welches solchen drey Haubtstucken anhängig ist : Auss den Keys. Rechten, und derselben fürtreffenlichen Lehrern Schrifften, in verständtlicher Frag, und Antwort, auch richtiger Ordnung Theorice und Practice beschrieben : Von newem ubersehen, verbessert, auch wie auss den zu Eingang und End gesetzten Registern zu ersehen, mehr alss zuvor niemal augirt, gemehrt, und zum fünfften mahl in Truck verfertigt / Durch Johann Rudolph Sattlern, Gerichtschreibern der Statt Basel
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166 Joꝛmulars fuͤnffter Theil.

garen N. N. vnd mich abgefertige, auch mir befohlen Ewer Jůrſtl. Gn. nach jhrem heger.. vnſers gnaͤdigen Herzen Furſtenthumh vnd Gebiet /biß daſſelbig 8.Gn. Jurſtenthumb ſich endet. zu begleiten/ vnd im fall keine andere Geleilsleuih vorhanden we-ren/ init ier F. Gn. als weit ſie das von vns begeren wurd? zu reiten. Wann aber deß Durchfen hingen Hochgebornen Fuͤrſten vnd Herzen zu N. vnd N. Geleitsleuth vnd Diener ſich erzei-gen/ vnd S. F. Gn. Geleith vnd Furſtenthumb allhie anfahet: So achten wir es nicht vonndten

in, weiter mit Ewer Fůrſil. Gn. zu reiten. Wollen derwegen in aller vnderchanigkeit vnſeren

(chert von Ewer Furſtl. uns widerumb heimb zu begeben gebetten/ vnd darnehen vns mit vñ-

3 6.

tha ig bittend/ vnſer gnaͤdiger Fuͤrſt vnd Herꝛ zu ſein vnd bleihen.

Das XL V. Capitul..

Empfahungen in abweſen eines Fuͤrſten / hey einerHoffhaltung/ ſampt der Antwort.=Formula].Empfahnng in abweſen eines Fuͤrſten / durch deſſen

Raͤhte bey einer Hoffhaltung. 9PS Vrchleuchtiger/ Hochgeborner Fuͤrſt, gnaͤdiger Herz; Der Durch-Qleuchlig Hochgeboren Jürſt vnnd Herz ꝛ4. vnd N. 6 meine gnaͤdige Herꝛen, JungeHerꝛſchafft ſampt S. Furſtl. Gn. Statthaltern/ Hoff: Landtrichtern vnd Befeſch-habern/ allhie zu N. haben Ewer Fürſtl. Gn. vnderthaͤnig zu vermelden, mir befohlen: Daß

wie wol ſich geburt/ als ſie bey ſich nicht anderſt konnen gedencken: dann daß angezeigte vnſer-gnaͤdigen Herꝛen junge Herꝛſchafft/ in abweſen jhres lieben Herzen vnd Vatters/ Ewer guͤrſl.

Gi. als jhren freundtlichen lieben Vettern vnd Oheim empfahen/ vnnd gegen derſelben vettet:vnd freundlich/ mit bewciſung aller Ehren vnd gutthat/ als die ſolches bey jhnen vnd jhrem Her-ren vnd Vatter wol verdienet/ erzeigen ſolten: So haben doch Ewer Furſtl. Gn. derſelben uneſcrer gnä digen Herꝛſchafft Jugendt/ daß ſie noch in jhren Kindt lichen Jahren find, vnd fie Ju-gendt vnnd Vnerfahrenheit halben/ darzu nicht geſchickt/ zu erwegen. Derohalben bitten IhrFür l. Sn. fie wie auch Statthalter vnd Raͤhte zugegen/ ſie in dem freundtlich entſchuldigt zumenmen/ vnd vnfreundtlich darinn nicht zu vermercken: Statthalter vnd Raͤhte aber zugegen/and an ſtatt hochgedachts meines gnaͤdigen Herzen, Ewer Fürſtl. ankunft daß dieſelbig mitverleihung deß Allmächtigen/ geſunds Leibs/ glücklich allhier ankommen hoch erfre wet vnnddaß Ewer Furſtl. Gn. jetzo abweſend vnſers gnaͤdigen Herzen, jhrefreundtliche liebe Schweſtevnſer gnahige Frawen/ ſampt jhren Kinderen vnſer gnädig junge Herꝛſchafft beſuchen: Koöͤm-nen die angezeigte Statthalter vnd Raͤhte Ewer Fuͤrſtl. Gn. vergwiſſen/ daß dieſelben daranhochgedachtem vnſerem gnädigen Herzen ein gantz freundtlichen Dienſt vnd Willen erzeigen:daß quch S. Fuͤrſtl. Gn. wo ſie dieſe Ewer Fuͤrſtl. Gn. Beſuchung erfahren/ nichte bekuͤmmer-lichs anligen wirdt/ dann daß S. Fuͤrſtl. G. dieſer zeit bey Ewer Fuͤrſtl. Gn. nicht hat ſein/ vndihren froͤliche Geſellſchafft/ Freundtſchafft vnd ergetzligkeit pflegen koͤnnen. Es erbieten ſichber Statthalter vnnd Raͤhte nicht deſto weniger, alles was allhier S. Fuͤrſtl. Gn. Behauſungvermag/ vorhanden vnd zu bekommen iſt: daß ſolches zu freundtlicher außrichtung S. F. Gn.nicht geſpart werden: ſonder{hr alles offen ſtehen/ nach jhrem begeren vnd gefallen bereit fein ſol-daß ſie auch alſo Ewer Fürfil. Gn. vnderthaͤnig angeboten haben wollen. Vnd bitten dar uffvnderthanig Ewer Fuͤrſtl. Gn. wollen ab weſend jhres gnaͤdigen Herꝛen N. N. ꝛc. es als der an-

genem vnd willkommen Schwager vnnd Freundt alſo annemmen/ mit vns nach ſhrem begfuͤrdern/ ſchaffen vnd gebieten/ vnd wo einiger Mangel. vns den anzeigen: ſeind meine

Herꝛen zugegen deß vnderthänigen erbietens Emer Färſtl. Gn. in allem vnderthaͤnigem gehol,ſam/ auff jhr begeren gewertig vnd willfaͤhrig zu ſein/ auch den Mangel zu erſtatten/ zu ver ch-dern vnd derbeſſern/ wie ſie dann ohne das/ wo ſie einige Gebrechen vermercken, von ſichſilher die abfchaffen ſollen vnd wollen. Sie thun ſich auch Ewer Fuͤrſil. Gn. ſampt jhren will genvndynderthanigen Dienſten befehlen. Weiters vnderthaͤnig bittend/jhr gnädiger Julvnd Herꝛ zu fein vnd bleiben. Wollen ſie das allzeit mit jhren vnderthaͤ -nigen Dienſten/ vmb Ewer Fůrſtl. Gn. willig vnd gern

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eren bereit vnderthaͤnigen Dienſten/ Ewer Furſtl. Gn. vnderthaͤnig befohlen haben. Vnden-

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