Das haben wir zu bedencken bey dem Veruff⸗biſee Pre|
heten.... Folgt fein Gehoꝛſam; Da vns dann zu voꝛderſt an.gezeigt wird/ Wie er naher Nineve verꝛeiſet hernaher, Wieer daſelbſten gepꝛediget habe. N.1. Von feiner Reife wird alſo geſagk: Da machet ſichJona auff/ vñ gieng hin gehn Nineve/ wie der HerzJeſagt hatte. Nin cbe aber war ein Statt Gottes/drey Tagreiſe groß. Alhie gibt uns ð Prophet feinen Sehoꝛſam zu erkeñen/ weicht er dem Beruff deß Herꝛen geleiſtel⸗/daß alß er zuvor ſich lang geſperꝛt hatte) er ſich jetzund ohn ver-zug in den Willen Gottes ergebe, Hiemit hat er auch geoffen-baret die krafft feines Glaubens welche er entgegen geſetzt hazallen hindernuſſen vnd kleinmůtigen gedancken fo j ne hetten|foönlen furkotien, von wegen ð gröffe/gemwalts vnd ſcheinbarerherꝛligkeit diſer Statt Nineve. Dann nicht ohn ſonderbarevrſach wirdt fie in Statt Gottes auff Hebreiſche arreden/ das iſt/ ein fuͤrtreffenliche/ groſſe Statt genannt/ ihein jhꝛem vmbkreiß vnd beeirck dreh Tagreiß groß geweſen/ alsHerodotus von welcher etliche Heydniſche Seribenten bezeugen/ daß hnnr Diodo- Ringmauren mit 1500. Zhürne befeſtiget waren: hiemit an. zuzeigen/ mit was groſſer hertzhafftigkeit Jonas ſein vert
tes Ampt angetretten habe.. 7
Kein zweiffel iſt/ daß jhn behertzt gemacht habe beydevorher gangene gutchat Gottes/ wie auch ſein gegenwertigBeruff. Dann weil er geſehen/ wie hn Gott fo wunder barlich in den Schlund deß Fiſches erhalten, vnn? durch ſeirafft lebendig widerumb an das Land herfür gebꝛacht hatkonte er leichtſich gedencken; warumhb wolte es Gott vnmoͤ-glich ſeyn/mich in mitten diſer Barbariſchen Voͤlckern zu ethalten: Er koñlte auch deß Göttlichen willens, vñ gonſte gegejhm vergwiſſerer ſeyn hey ſeinem Beruff/ daß er die rechnunmachte Hat es dann Gott gefallen mich zu begnaden/ vnnd