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Fast- und Baettag Wie der in den 4. Pfarrkirchen zu Basel, sonderlich aber in der Pfarrkirchen des Muensters geuebet worden : Das ist: Verzeichnuss I. Des Christlichen Oberkeitlichen Mandat und ausskuendens, obgemeldten Fasttags : II. Dreyer am selbigen tag gehaltener Buosspredigen, deren Die erste durch D. Johan Wolleb, ... Die andre durch M. Theoder Zwinger, ... Die dritte durch D. Wolgang Meyer ... verrichtet worden ... : III. Des Gebaetts, so der Gemeind Gottes fuergelesen : IV. Der Capituln so zwischen den Predigten abgehoert : V. Der Gesaengen, so vor, nach, und zwischen den Predigten abgesungen worden
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. Die Andere ee

an in der ſeligmachenden erFandenuß onfers Cen dann dine n ö Gottes befindet, Dann fie ſolche Rekehrung genugſam mit den euſſerlichen gemerck zeichen zuet-kennen gegeben in dem fie angefangen haben zn faſten/ vnndSack an zuziehen hiemit nicht allein jhr Demut zubezeugenauf erfandenuß ſhrer ſchuld, ſondern auch ſht Übrige hoffnung/zu der Gnad Gottes/ der keine rewenden Sun der ver-wirfft. K

Ja /moͤcht jemand ſagen/ von wannen haben ſie dieſe zu-verſicht hergenonien/ inmaſſen Jonas nicht von der Gnad/ſonder von dem Zoꝛn Gottes geprediget hat?

Antwort: Jonas wird nicht ſo kurtz geprediget haben: Etwird zu voꝛderſt jhnen haben zuverſtehen geben/ daß er nichtauß eignem trieb vnd willen/ ſonder auß befehl vnd offenba-rung des Gottes in Iſraels rede/ alß ein Himimliſcher Legalvnd Abgeſandte. Daher wird geſagt/ daß ſie geglaubt ha-hen an Gott / dieweil ſie dieſe red anderſt nicht angen oft]|alß auß dem Mund Gottes ſelbs. So wird er auch ſhnen daGericht Gottes dergeſtalten verkündiget haben/ daß er jhnchwird fuͤrgeſtellt haben/ beydes jhren Schulden laſt/ wie auchdie Gerechtigkeit Gottes alß des gerechten Richters allSuͤnden vnd Miſſethaten/ vnd wird alſo zu reden fie für denRichterſtul Gottes citiert/ vnd jhnen jhr Gewiſſen getroffenhaben. Aber das iſt noch nicht genug: Woher bekommen ft|ein hoffnung der Gnad/ vnnd ein zuverſicht der ErbaͤrmbdGottes? Nun wiewol dieſe zuverſicht zimlich bloͤd in hnngeweſen/ vnd vielmehr ein an ang des Glaubens; werden ſiedoch mehr auß der Hropheriſchen Predigt geſchopfft habendann die woꝛt mit ſich bringen. Dann wann ſie allein vondem vndergang gehört hetten ſchlechtlich/ ſo weren fie außſoꝛcht vnd ſehrecken in verzweifflung gerahten. Weil vnd abefie das Gebaͤtt zuhanden nemmen vnnd ſich mit allem anf|voꝛ Gott demuͤtigen/ iſt kein zweiffel/ daß ſie einen m. der

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