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k!emen fchilderenen hervor gethan. Er hielt sich eine geraumezeit u, Rom auf. wostlbst ihn, seine qeschicklichkeit die Hoch-achtung der vornehmsten leukhe erwarb. Er starb endlich zuHarlein im fio. iahre stines alters, da er aus nnvorsichligkeitin einen graben siel, und darinn ertranck. Es soll ihm diesesUnglück von einem Geistlichen prophezeyet worden seyn, wel-chem er vor dem zu Rom nebst vier andern Holländern in die^.iber gemorsten, «töjte dieser wegen des fleisch -essens an fast-tagen bey der j-mimiuton anzugeben gedrohet hatte. De Piks,vies des f’eintres.
Eatus / ( Erasmus Michael ) ein Theologus zu Coppenha-gcn , tchrreb etliche voluminaPoematum in 4. Seine Collo,quia Moralia , ebenfalls in gebundener rede geschrieben , sindzu Baiel 157;. in 4. gedruckt worden. Man hat auch von ihm:de Repubhea Norimbergenfium libros IV. Franckturt amMann 1374. in 4. welche Sincerus nachr. von alten und rarenbuchern band. I. St. V. § 7. p. 279. anführet. De Re nau-tica libri IV. Basel 137 ). in 4. Margareticorum, seu de Con-flictu Margarethe Regime Danis cum Alberto Megalopoli-tano , lib. X. Franckfurt 157;. in 4. Bartholinus, de script.Dan. p. 40. Wormius , raonum. Dan. I. 14. p. 99. Borrubiu*,diß. V. de Poet. p. 168. seq. Morhof, Polyh. tom. I. lib- VII.c. 3. n. 17.
Eaffcrt, ( Hieronymus Wigand von) war an. 1639. den21. ftpt. gebohren. Er ward sehr sorgfältig erzogen, und inallen nöthigen wissenschafften unterwiesen. Im jähr 167;. hielter auf der Lünedurgischen Ritter-schule zum höchst-rühmlicheuander,ckcn Hertzvg George Wilhelms zu Braunschweig - Lüne-burg-Zelle eine Lateinische rede wegen des glücklich befochte-ncn sieges bey der stadt Trier, und trieb hernach seine erstenPhilosophischen anfangs-gründe zu Wittenberg unter verschie-denen Rechtsgelehrten. Seine erste disputativn daselbst warde. Affectu Magistratus. Von da gieng er im jähr ,<>79. nachTüdlngen , wo er wiederum disputirte, und einen auözug vondem Lchn.Rechte int drucke bekannt machte. Nach diesem hielter sich in Straßburg auf, wo er seine studicn und adeliche Rit-ter-übungen unter anleitung Obrechts , Rcbhans und des vonMaccaut eine gute zeit forttrieb. Ferner reisete er unter einemansehnlichen gefolgt Printz Ludewigs von Würtemberg^ nachParis, Londen, Haag, Amsterdam , Leiden und den spani-schen Niederlanden. Bey seiner rüükehr gab er verschiedenekleine adhandlungen unter die presse, und zwar eine de Mini.sttilümo live Cancellario Principis, und eine andere de dolosoSyndico, wodurch er in seinem 24. jähre an. 1Ü83. ein Asses-sorat im Wolffenbütteiischen Hof-Gerichte erhallen. Von ihmhat man auch Relationes & Casus criminales, Zelle 172s. in4. Im tahr >685. ward er zum Eonsistorial-und an. 1686. zumwürckltchen Hof-Rathe von den Hertzogen zu Brännfchweig-Lünedurg ernennet t und im jähr 1689. in verschiedenen wichti-gen Verrichtungen gebraucht, die er allezeit mit grossem rühmeablegte. Noch in diesem jähre ward er, als Regierungs-Rathdie Sachsen-Lauenburgische regierung versehen zu helffen, nachRatzeburg geschickt; betrat daraus die stelle, als anderer in derCammer,Hof- Gerichte und Contistorio, wohnte vielen herr-schafftlichen ihm anvertrauten besondern angelegenhciten bey,und führte zuweilen in adwesenheit der Laud-Drosten vas Di-rectorium. Seiner besondern Verdienste wegen ward er im jähr171;. zum geheimen Eammer-Rathe verordnet, in welcherwürde er auch iin folgenden jähre in Zellische und hernachauch in Ehur. Hannoverische dienste getreten. Endlich starb erim jähr 1728. zu Ratzeburg als ein getreuer vierzehenjährigecChurfürstlicher bedienter, pfeffingers Braunfchw. Lüneb.
hlst. V. 10. p. 316. seqq.
Lagaüa, (Inl. Cäf.) war zu Lanciano im Neapolitani-schen lln jähr 137« aebohren, nahm in den wissenschaffken nochbey junge« jähren dergestalt zu, daß er bereits tm 19. jähre denDoctot-Hut in der Medicin zn Neapel erhielt. Bald daraufkamer nach Rom , woselbst ihn der Cardinal di ©an Severinozu seinem Leib -Medico annahm, und Papst Clemens VIII .zum Professore Medicina: in der Sapienza lind ProtonotarioApostolico bestellte. Ob er gleich sonst ein sehr ordentliches le-ben führte, geriekh er doch einst wegen eines stauen,immers ingrosse verdrieslichkeit, welche ihm auch bey nahe das leben ge-kostet hatte. Vo'm jähre an ward er sehr heftig von dempodagra beschweret, er stund es'aber mit grosser gelassenheitaus, rtnd starb endlich im jähr 1624. den i4.stbr. Er hat ei-nen tractat von der Unsterblichkeit der Seele; de Phamomemsin Orbe Lunte; de Luce & Lumine; de Sympathia & Anti-pathia Rerum ; Paraphrasin in Aristotelis Libros de Insomniis& Divinatione per somnum ; de Cornetis ; de Cocto animato ;Orationes de 88. Triade; de Laudibus Leonis X. de Laudi-bus Philosophis und andere philosophische wcrcke mehr knrtzvor seinem tove dem Leoni Allatio , seinem schuler und beson-dern freunde, zu ediren überlassen, der auch nachgehends seinleben beschrieben. 1 , vit. Lagalls in collect. Batesii.
Lagam , oder Leghem Rai, oder der Kagia Leghem,der nähme eines sehr "mächtige» Indianischen Prmtzen , zu derzeit, da Schchab-Eddin in den landen Gaznah und Mulkan re-gierte. Er hielte seine restdmtz in der stadt Belhae, wo er diegcrechtigkeit und dillichkeit sowohl hanohabele, daß man auchdaraus allein wohl schiiessen mochte, daß er sich durch seine Ver-dienste allein zur Königlichen Hoheit geschwungen habe. Da er
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aber sein land nunmehro bis in das 80. iahr seines alters mitsolcher gerechtigkcir und ohntadelich regiert hatte, und seine Un-terthanen viele steygebigkeit. wie auch seine großmukh, hat spürenlassen , muste er dennoch in diesem hohen alter die seltsame ver«anderlichkeit des glucks auf eine grausame art erfahren. Erlebte ruhig und in vollem frieden , da Bakhtiar, des SultansSchehad-Edblns Generalrßimns, ihn nnversshens mit kriegs-macht überzöge, und ihm sein gantzes land wegnähme. Manerzehlet von verschiedenen wmiderzeichen und vorbedeutmigen,die seiner mutier, da sie mit ihm schwanger gegangen, sollengeschehen und vorgekommen seyn. D’Herbelot , bibliothequeOrient.
Eagerloef, oder Lagerlööf, ( Petrus ) war in Werme-land den 4. nov. an. 1648. gebohren , woselbst sein vatter beyder kltche Frvktdaten im Predig - amte lebre. Nachdem eran. 166;. zu Upsal , und nachgehends auf verschiedenen aus,wattigen Universitäten stndiret, auch an. 1670. mit dem Frey-herr» Flemming durch Danemarck , Hvll - und Engellanb,Flandern , Franckreich und Teulschland gereiset, ward er Se-cretarius und Bibliothecarius bey dem Grafen de la Gardie ,darauf zu Upsal erst Logices lind Metaphyfices , hernach aberan. 1Ü93. EloquentlL Professor und Zlöniglicher Historiogra-phus. Er starb den 7. ja,,, an. 1699. lind hinterließ, liebst ver-schiedenen gelehrten dissertationen und wohlgesetzten Lateini-schen reden, Tractatum de Orthographia Suecica; de Com-merciis Romanorum ; Differt, de Druidibus , Upsal 1689. in 8.Disquisit. de Ordinibus Equestribus, SkvckHvlm 1696. in 4.U. a. M. Nov. Litt. Maris Balth'zci, 1699. p. 4;. Fabriciu' ,bibliogr. antiq. 13. p. 476. salut. luce Evang. 21. p. 546.Gyüenborg. progr. in memoria viror. Suec. eruditiff. semi-dee. I. p. 162. seqq.
Lagnasco, eine Grafschafft in der Marggrafschafft Sa-luzzo in Piemvnl, von deren desitzern Peter Robert Taparel,gebohren an. 1639. Königlich-Polnischer und Ehur-SächstscherEabinets-Minister, Ritter des weiffen Adlers, und Generalder reuterey , welcher als Gesandter in Rom und Holland ge-standen , auch beydem Ukrechtischen frieden gewesen, an. 1717.den feldzügen gegen die Eonföderirken in Polen beygewohnet,an. >731. das Mißverständnis zwischen dem Kayserlichen undPolnischen Hofe beygelegt, und an. 1732. den 2. may verstor-ben , aber weder von seiner ersten gemahlin , einer tochter desMarquis de Launvy, Gouverneurs zu Brüssel , noch von derandern Maria Joftpha, des Kayserlichen Oderst-EammererSund Ritters vom goldenen Vliesse , Graf Carl Ernsts vonWaldstein tochter und wittwe Romedii, Grafen von Thun ,erben hinterlassen. Gedachre gemahlin ist als Stern - Creutz-Ordens-Dame den 23. nov. an. 17;;. zu Dreßden verstorben.Hübn. geneai. Leric. p. 306. Kauft, geneal. Archiv, an. 1732.tom. II. n. 9. p. 132. seq. 1736. tom. XXV. n. 4. p 333. seq.
Eagnasco, (Petrus Robertus Taparello, Graf von) istaus einem vornehmen haust in Piemont entsprossen; man kauaber nicht sagen, auf was art und zu welcher zeit er in Kö-niglich-Polnische und Chur -Sächsische dienste gekoinmen. Je-doch ist so viel bekannt, daß er sich gleich anfangs durch sei-nen besondern sieiß , grossen verstand und überaus gefällige art,womit er dem Könige bey allerley lnstdarkeiten an die Hand ge-gangen , desselben gewogenheit zuwege gebracht. Er hat vieleGesandtschafften verrichtet, und sich sonderlich in Rom , Haagund Wien befunden , auch an dem letztern om an. 1731. dasMißverständnis zivischeu dem Kaystriich-und Königlichen Hofeglücklich beygeleget. Als er den 2. may an. 1732. auf seinerrückteist von Wien das zeitliche in Schlesien gesegnete, warer zur selbigen zeit Cabinets-Minister, General von der cava-lene, Capilalli-Liemenanr der garde des Chevaliers und Rit-ter des weissen Adlers. Er war von angenehmer leibs-gestalt,und einer sehr artigen und ausrichtigen bekragung. Er hat zwarzwey gemahlinne» gehabt, davon die erste eine tochter des Hol-landifchen Generals, Grafen von Noyelles, und die andereeine verwitlwete Gräsin von Thun , und gebohrne Gräfln vonWaldstein gewesen , mit welcher er sich den 7. febr. an. 1721.vermählet. Aäa ptblica.
Eagny, (Thomas Fautet, Herr von) ein berühmter Ma-thematicus , war zu Lyon den 7. »ov. an. 1660. gebohren. Erließ sehr früh eine sonderbare neigung zur Machemaiic an sichspüren, wie er bann auch, als er annoch in den schulen saß,mir ausrechnung der finsternissen, und andern dergleichen un.ternehmuiigen , sich sehr viele mühe gab. Noch diesem mnsteer zwar zu Toulouse die Rechrsgelehrsamkejt studiren, und einAdvocat werden; er fuhr aber dennoch fort, die mathemati-schen wissenschafften mit allem ernst zu treiben , und gab bereitsin seinem 22. jähre eine schtift von der Quadratura Circuli her-aus, welche so wohl aufgenommen wurde, daß ihn an. >686.der Marschall von Noajlles , Anna Julius , zum Informatorsseinesstyns , Adriaui Maiiritii, crwehlle. Indem jähr 1693.wurde er als Associe m die Academic der wissenschafften zuParis aufgenommen, an. 1698. aber von dem Könige Ludo-vico XIV. zum Proseffore Hydrographie in Rochefort bestellet,da er denn sein amt mit vielem rühme verwaltete, und hier-nächst , was die Logarithmus , Analystn , Arithmeticam bina-riam &c. betriff , auf viele nützliche entdecknngen gerieft). Alser aber an. 1714. nach Paris zurück gekommen, bekam ereine stelle unter den besoldeten Mitgliedern von der vorgedachten
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